Bericht zur länderübergreifenden Analyse des Juni-Hochwassers 2013

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1 Bericht zur länderübergreifenden Analyse des Juni-Hochwassers 2013 Lothar Nordmeyer, Referat 430 Schwerin,

2 Inhalt Hydrometeorologische Ausgangssituation Verlauf des Hochwassers im Donau-, Elbe-, Rhein- und Wesergebiet Maßnahmen zur Hochwasserbewältigung Vorläufige Schadenssummen Schlussfolgerungen / Handlungsempfehlungen Schwerin,

3 Hydrometeorologische Ausgangssituation Mai 2013 war ein extrem nasser, sonnenscheinarmer und kühler Monat im Vergleich zum vieljährigen Mittel Nordosten war um 1 K wärmer, Südwesten mehr als 2 K kälter im Mai 2013 fiel in weiten Teilen Deutschlands im vieljährigen Mittel das Doppelte der mittleren monatlichen Niederschlagsmenge vom südlichen Schleswig-Holstein bis zum nördlichen Bayern wurden 250 %, gebietsweise sogar mehr als 300 % des monatlichen Niederschlagssolls erreicht GWL Hochdruckbrücke Mitteleuropa, winkelförmige Westlage, Tief Mitteleuropa und Trog Mitteleuropa Schwerin, Niederschlagshöhe im Mai 2013 in Prozent vom entsprechenden vieljährigen Mittel (Quelle: BfG 2013)

4 Hydrometeorologische Ausgangssituation Extremwerte der Bodenfeuchte am 31. Mai 2013 verglichen mit dem 31. Mai der Jahre (Quelle: BfG 2013) Schwerin,

5 Verlauf des Hochwassers im Donaugebiet Ablauf der Hochwasserwelle der Donau vom Juni 2013 unter Berücksichtigung der Aufhöhung aus Nebenflüssen Jährlichkeiten der Scheitelabflüsse an ausgewählten Gewässern im deutschen Donaugebiet beim Hochwasser Juni 2013 (Quelle: LAWA 2014) Schwerin, (Quelle: BfG 2013)

6 (Quelle: FGG Elbe 2013) Verlauf des Hochwassers im Elbegebiet Ablauf der Hochwasserwelle der Elbe vom Juni 2013 unter Berücksichtigung der Aufhöhung aus Nebenflüssen Überschreitung des HHWs an Pegeln der FGG Elbe (rote Kennzeichnung) Schwerin, 2014 (Quelle: BfG 2013) 6

7 Verlauf des Hochwassers im Rheingebiet Ablauf der Hochwasserwelle des Rheins vom Juni 2013 unter Berücksichtigung der Aufhöhung aus Nebenflüssen (Quelle: Rheinbericht 2013) (Quelle: BfG 2013) Schwerin,

8 Verlauf des Hochwassers im Wesergebiet Ablauf der Hochwasserwelle vom Juni 2013 an der Weser unter Berücksichtigung der Aufhöhung aus Nebenflüssen (Quelle: LAWA 2014) Das Juni-Hochwasser 2013 an wichtigen Pegeln an der Weser im Ereigniskontext Schwerin, (Quelle: BfG 2013)

9 Maßnahmen zur Hochwasserbewältigung Flutungspolder / HRB Donau* Rückhaltevolumen von rd. 70. Mio. m³ Elbe SN (20 HRB angestaut); Havelpolderflutung (Einstau von ha) Rhein Rückhalteraum von 54 Mio. m³ Talsperren Donau Elbe Weser Sylvensteinspeicher (Hochwasserrückhalt von ca. 61 Mio. m³) SN (12 Stauanlagen) ; TH (12 Stauanlagen) ST (4 Stauanlagen) 6 Stauanlagen Deichbrüche Donau Elbe BY (2 Deichbrüche Auterwörth und im Bereich der Isarmündung) SN (5 Deichbrüche auf Elbeabsschnitt), ST (3 Deichbrüche) * Deichbrüche lösten eine rückwärtige Flutung der Polder aus Schwerin,

10 Vorläufige Schadenssummen FGG Schadenssummen* FGG Donau FGG Elbe FGG Rhein FGG Weser vorläufige Gesamtschadenssumme Mio Mio. 87 Mio. keine nennenswerten Schäden Mio. Schwerin,

11 Schlussfolgerungen / Handlungsempfehlungen Das Juni-Hochwasser 2013 hat gezeigt, dass staatliche und kommunale Anstrengungen bei Extremereignissen an Grenzen stoßen und jeder einzelne durch richtiges Verhalten und wirksame Eigenvorsorge einen Beitrag leisten kann Hochwasserschutz ist eine ressort- und fachübergreifende Daueraufgabe Intensivierung des Risikodialoges und Stärkung des Risikobewusstseins Überprüfung und Verbesserung der Hochwasservorhersagemodelle Ermittlung und Sicherung weiterer Rückhaltepotenziale an den Gewässern sowie Vorantreiben des Ausbaues von gesteuerten Flutpoldern und DRV guter und funktionsfähiger Zustand von Hochwasserschutzanlagen ist sicherzustellen und wird als wachsende Daueraufgabe betrachtet Schwerin,

12 Nach dem Hochwasser ist vor dem Hochwasser! Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Lothar Nordmeyer Tel.: 0385 / Schwerin,

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