Willkommen in Deutschland

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1 Willkommen in Deutschland Schön, dass Sie hier sind! 1 Wir möchten Sie kennen lernen. Woher kommen Sie? Wie heißen Sie? Seit wann sind Sie hier? Warum sind Sie hier? Wo wohnen Sie in Deutschland? Sind Sie gerne hier? Was sollen die anderen über Sie wissen? 2 Ein Freund in Ihrem Land sagt: Erzähle mir von Deutschland. Was erzählen Sie? 3 Sehen Sie sich das Inhaltsverzeichnis auf Seite 4 an: a) Was wissen Sie schon? Was interessiert Sie sehr? Ordnen Sie zu. Das weiß ich schon: Das interessiert mich sehr: b) Was möchten Sie sonst noch über Deutschland wissen? Schreiben Sie Ihre Fragen auf. Die Wörter aus dem Kasten helfen Ihnen. Wer Was Wo Wann Wie Warum Willkommen in Deutschland 5

2 Politik Deutschland ein Staat 1 Nationalsymbole a) Was sehen Sie auf den Bildern? Ordnen Sie die Wörter aus dem Kasten zu. b) Welche Farben hat die deutsche Flagge? Malen Sie die Flagge aus. A B C die deutsche Nationalhymne die deutsche Flagge das deutsche Staatswappen c) Wo haben Sie die Nationalsymbole schon gesehen oder die deutsche Hymne gehört? Sprechen Sie im Kurs und kreuzen Sie an. Die Symbole benutzt man in Deutschland auch privat. d) Ergänzen Sie die Sätze. hauptsächlich zu offiziellen Anlässen. 1. Die deutsche Flagge hat (von oben nach unten) die Farben,,. 2. Auf dem Staatswappen sieht man einen Adler. Seine Füße sind. Der Hintergrund ist. 3. In der Nationalhymne wiederholen sich die Wörter und und. Das Lied hat 3 Strophen, aber nur die 3. Strophe singt man. 2 Welche Symbole gibt es in Ihrem Land? Sprechen Sie im Kurs. Wie ist der Text von der Nationalhymne? Wann singen Sie die Hymne? Benutzen Sie die Nationalsymbole auch privat? 6 Politik

3 Politik Parteien 1 Was ist eine politische Partei? Sprechen Sie im Kurs. Die Fragen helfen Ihnen. Was für Parteien gibt es bei Ihnen? Was wollen die Parteien? Was macht eine Partei? 2 a) Lesen Sie die Aufgaben und Pflichten von Parteien in Deutschland. Parteien 1. haben ein Programm. Darin steht: Das sind wir und unsere Ziele, und so wollen wir sie erreichen. 2. sagen ihre Meinung zu Themen und helfen der Bevölkerung, sich eine Meinung zu bilden. 3. kämpfen um die Stimmen von Wählern und machen Werbung für sich. 4. motivieren Bürgerinnen und Bürger zur aktiven Mitarbeit. 5. kritisieren und kontrollieren als Oppositionspartei die Regierung und entwickeln Alternativen. 6. stellen Kandidaten für öffentliche Ämter und Volksvertretungen auf. 7. vermitteln zwischen den Bürgern und dem Staat. 8. bilden Nachwuchspolitiker aus. 9. sagen offen So finanzieren wir uns. 10. arbeiten demokratisch und achten das Grundgesetz. b) Welche der Aufgaben aus 2a machen die Parteien auf den Bildern? Kreuzen Sie an. A B 3 Parteienvielfalt a) Das sind die Logos von deutschen Parteien: 20 Politik

4 Parteien Politik b) Lesen Sie die Beschreibungen zu den Parteien und ordnen Sie die Parteinamen aus den Logos zu. 1. Die Christlich Demokratische Union hat eher christliche und konservative Wähler. Diese Partei stellte meistens den Bundeskanzler. Man nennt diese Partei auch die Schwarzen, sie ist eine Mitte-Rechts- Partei. Ihre Ideen und Ziele sind eher konservativ und sie sprechen hauptsächlich Bürger an, denen es finanziell gut oder sehr gut geht. 2. Das ist eine junge Partei. Sie ist erst seit 1980 Bundespartei. Sie ist aus den Bürgerbewegungen in den 1960er- und 1970er-Jahren entstanden. Sie kämpften zum Beispiel gegen Atomkraft, gegen Diskriminierung, gegen Nationalsozialisten. Nach der Wiedervereinigung 1990 schloss sie sich mit einer Bürgerrechtsbewegung aus Ostdeutschland zusammen. Die Partei ist eher links gerichtet und ist auch heute noch besonders für den Umweltschutz, für Frieden und Menschenrechte. Seite Die Partei des Demokratischen Sozialismus hat kommunistische Wurzeln, ist also linksgerichtet, aber demokratisch. Sie verfolgt sozialistische Ziele: Alle Menschen sollen die gleichen Möglichkeiten haben, die Unterschiede zwischen Armen und Reichen soll es nicht mehr geben. 4. Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands nennt man auch die Roten. Sie gibt es schon seit In den Jahren 1969 bis 1982 kamen die Bundeskanzler aus dieser Partei wurde diese Partei wieder gewählt und hat mit Bündnis90/Die Grünen eine Koalition geschlossen. Sie ist eine Mitte-Links-Partei und hat eher soziale Ziele wie Gerechtigkeit, Arbeit und Frieden. 5. Die Christlich Soziale Union hat ähnliche Ziele und Wähler wie die CDU. Beide Parteien arbeiten eng zusammen und bilden eine feste Koalition. Der einzige Unterschied: Diese Partei gibt es nur in Bayern. Sie betont die bayerische Eigenständigkeit innerhalb von Deutschland und Europa. 6. Die Freie Demokratische Partei ist eine kleine Partei der Mitte mit bürgerlich-liberalen Wählern. Sie findet: Jeder soll so leben, wie er will. Allerdings darf er niemandem schaden. Der Staat soll sich möglichst wenig einmischen. In der Vergangenheit hat sich diese Partei mal mit der SPD, mal mit der CDU zu einer Koalition zusammengeschlossen. b) Kennen Sie noch andere politische Parteien in Deutschland? Wie heißt die Partei? Woher kennen Sie die Partei Was will die Partei? Lösungen 4 Parteienvielfalt Parteienverbot. Sprechen Sie im Kurs. Die Wörter im Kasten helfen Ihnen. Was meinen Sie: Warum gibt es so viele Parteien? Und warum sind manche Parteien verboten? viele politische Meinungen andere Schwerpunkte/Aspekte Alternativen Opposition Demokratie extrem radikal antidemokratisch Ordnung erhalten verän- Das Bundesverfassungsgericht entscheidet, ob eine Partei verfassungsfeindlich ist und die freiheitlichdemokratische Ordnung Deutschlands gefährdet. Das BVG hat schon zwei Parteien verboten: 1952 die rechtsextreme SRP (Sozialistische Reichspartei) und 1956 die linksextreme KPD (Kommunistische Partei Deutschlands). Beide waren antidemokratisch und wollten ein anderes politisches System. Politik 21

5 Nachkriegsjahre: Zweimal Deutschland Geschichte 1 Deutschland direkt nach dem Zweiten Weltkrieg a) Was denken Sie: Warum heißt diese Zeit auch Stunde Null? A B C Suche meine Frau Irma Schossau (28) und meine Kinder Udo (5) und Heidi (4) aus Schmalleningken, Ostpreußen. Paul Schossau, Kleine Straße 5,... D b) Verbinden Sie die Sätze und vergleichen Sie Ihre Annahmen. 1 Viele Städte in Deutschland waren 2 Es gab sehr wenig zu Essen und 3 Viele Menschen hatten im Krieg und auf der Flucht ihre 4 Viele Männer waren im Krieg gefallen oder 5 Die 4 Siegermächte USA, Großbritannien, Frankreich und 2 Zwei Deutschland: BRD und DDR a) Sehen Sie sich die Karikatur an und sprechen Sie im Kurs: Was ist der Baum? Wer sind die Menschen? Was sind die kleinen Bäume? Dresden 1945 A Familie verloren und suchten sie jetzt. B die Sowjetunion besetzten Deutschland. Sie fragten sich: Was soll mit Deutschland passieren? C total zerstört. Viele Menschen wussten nicht: Wo sollen wir jetzt wohnen? D in Gefangenschaft. Viele Frauen mussten allein für ihre Kinder sorgen und die kaputten Häuser wieder aufbauen. E die Menschen hatten Hunger. Die Amerikaner schickten Essen in CARE -Paketen. b) Was wissen Sie über die beiden deutschen Staaten? Sprechen Sie im Kurs. Die Wörter im Kasten helfen Ihnen. Osten Westen orientiert sich an den USA orientiert sich an der Sowjetunion Gründung: 24.Mai 1949 Gründung: 7. Oktober 1949 Hauptstadt Berlin Hauptstadt Bonn viele Parteien nur eine Partei Demokratie keine Demokratie Freiheit strenge Kontrolle der Bürger reisen Ausreiseverbot Kommunismus Kapitalismus BRD DDR Geschichte 37

6 Kultur Wahrnehmen und bewerten 1 Was ist in der Mitte? a) Sehen Sie sich das Bild an. Was sehen Sie? Ich sehe oben. Ich sehe unten. b) Lesen Sie den Text. Stimmen Sie zu? Die beiden Abbildungen in der Mitte sind identisch. Die Umgebung beeinflusst das, was man sieht. Wir sehen einen Buchstaben, wenn Buchstaben daneben stehen; eine Zahl, wenn Zahlen daneben stehen. Das Auge sieht immer das, was gut in die Situation passt. Mit der Nase und dem Geschmack ist das ähnlich. Stellen Sie sich vor, Sie riechen oder schmecken etwas. Sie kennen es aber nicht. Wahrscheinlich sagen Sie sofort: Das riecht ja wie... oder Das schmeckt ja wie. Der Mensch möchte immer Fremdes mit Bekanntem verbinden. Das macht die Orientierung in der Welt leichter. ja nein c) Können Sie ein eigenes Beispiel geben für Das ist ja wie? A B C I2 I3 I4 2 Ein Vogel oder ein Fisch? Wie stellt sich der Fisch einen Vogel vor? Der Vogel sieht aus wie ein Vogel. Der Vogel sieht aus wie ein fliegender Fisch. Warum denkt der Fisch: So sieht ein Vogel aus? Der Fisch sieht nicht gut. Der Fisch kennt nur Fische. Der Fisch hört dem Frosch nicht zu. 3 Wie können Sie die Eigenschaften von Menschen beschreiben? a) Arbeiten Sie in Gruppen zusammen und ergänzen Sie die beiden Kästen. Positive Eigenschaften Negative Eigenschaften intelligent fleißig freundlich hübsch sympathisch dumm faul böse unfreundlich hässlich b) Vergleichen Sie Ihre Schüttelkästen im Kurs und ergänzen Sie. 44 Kultur

7 Kultur Zeitverständnis 1 Zwei Leben a) Vergleichen Sie das Leben von Andreas und Sabine. Die Wörter im Kasten helfen Ihnen. Andreas 65 in Rente gehen Sabine mit 27 Vater geworden mit 25 geheiratet mit 22 arbeiten angefangen mit 20 Ausbildung beendet, Wehrdienst gemacht mit 17 Ausbildung angefangen mit 15 erste große Liebe erlebt mit 10 in die Realschule gekommen 18 volljährig geworden/ Führerschein gemacht 6 in die Schule gekommen 3 in den Kindergarten gegangen sprechen gelernt laufen gelernt mit 33 Kind bekommen mit 31 geheiratet mit 28 arbeiten angefangen mit 27 Studium beendet mit 21 Studium an der Universität angefangen mit 19 Abitur gemacht mit 13 erste große Liebe mit 10 ins Gymnasium gekommen früher als später als zur gleichen Zeit wie im gleichen Alter wie mit 6 Jahren b) Schreiben Sie Ihre Biografie. Ist ihr Leben eher so wie das von Sabine oder wie das von Andreas? Oder ist Ihr Leben ganz anders? c) Das Alter 6, 18 und 65 Jahre sind in Deutschland wichtig. Warum? Verbinden Sie. 1 6 Jahre A In diesem Alter wird man in Deutschland volljährig. Jetzt ist man nach dem Gesetz erwachsen, das bedeutet: Man ist für sich selbst verantwortlich, man darf wählen, man kann jetzt nach dem Gesetz bestraft werden. Man darf Alkohol trinken und man darf den Führerschein machen. Der 18. Geburtstag wird in Deutschland meistens ganz groß und mit besonderen Geschenken gefeiert Jahre B Spätestens in diesem Alter hören die Menschen auf zu arbeiten. Sie bekommen trotzdem noch Geld vom Staat. Sie haben jetzt viel Freizeit und genießen das Leben, wenn sie gesund sind Jahre C In Deutschland gibt es die Schulpflicht. Jedes Kind in diesem Alter muss jetzt in die Schule gehen. Die Einschulung wird meistens von der Familie gefeiert. Das Kind bekommt eine Schultüte mit vielen Süßigkeiten und kleinen Geschenken. d) Welches Alter ist bei Ihnen wichtig? Warum? Gibt es da Unterschiede zwischen Männern und Frauen oder zwischen Jungen und Mädchen? Feiern Sie das Alter? Wie feiern Sie? 54 Kultur

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