DER KLEINE UNTERSCHIED: Grund genug für eine geschlechtersensible Behandlung in der Psychiatrie

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1 LVR-Dezernat Klinikverbund und Verbund Heilpädagogischer Hilfen DER KLEINE UNTERSCHIED: Grund genug für eine geschlechtersensible Behandlung in der Psychiatrie Dokumentation der Fachtagung vom 26. Mai 2014 in Köln LVR-Klinikverbund

2 DER KLEINE UNTERSCHIED DER KLEINE UNTERSCHIED: Grund genug für eine geschlechtersensible Behandlung in der Psychiatrie Dokumentation der Fachtagung vom 26. Mai 2014 in Köln

3 LVR-DEZERNAT KLINIKVERBUND UND VERBUND HEILPÄDAGOGISCHER HILFEN Herausgeber: Landschaftsverband Rheinland, LVR-Dezernat Klinikverbund und Verbund Heilpädagogischer Hilfen Redaktion: Christine Strunk Fotos: Lothar Kornblum, Monika Kirchmayr, Christine Strunk Layout und Druck: LVR-Druckerei, Ottoplatz 2, Köln, Tel Auflage: 500 Stück Köln, September 2014

4 DER KLEINE UNTERSCHIED INHALT Vorwort...5 Grußwort...6 LVR-Dezernentin Klinikverbund und Verbund Heilpädagogischer Hilfen Martina Wenzel-Jankowski Begrüßung Martina Hoffmann-Badache, Staatssekretärin im Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW Eine kurze Dokumentation der Diskussionen und ein persönliches Fazit aus der Sicht einer nichtmedizinischen interessierten Zuhörerin, der Moderatorin Julitta Münch Rosa Pillen, blaue Pillen brauchen wir eine geschlechtsspezifische Therapie? Prof. Dr. Vera Regitz-Zagrosek Geschlechterdifferenzen im Kontext psychischer Gesundheit und Krankheit Prof. Dr. Claudia Hornberg Geschlecht spielt (k)eine Rolle? Psychopharmakaverordnungen bei stationär behandelten Patientinnen und Patienten mit Depressionen Priv. Doz. Dr. Marcel Sieberer Geschlechterspezifische Wirkungen und Nebenwirkungen von Psychopharmaka Priv. Doz. Dr. Christian Lange-Asschenfeldt Hat das Geschlecht der Patientenschaft Einfluss auf die Verschreibungspraxis von Psychopharmaka? Priv. Doz. Dr. Joachim Cordes Abstracts Presse Evaluation Zusammenfassung der Ergebnisse

5 LVR-DEZERNAT KLINIKVERBUND UND VERBUND HEILPÄDAGOGISCHER HILFEN 4 VORWORT

6 DER KLEINE UNTERSCHIED VORWORT Sehr geehrte Damen und Herren, Frauen und Männer unterscheiden sich nicht nur in ihren körperlichen Merkmalen, sondern auch in ihren Verhaltensweisen, in ihren Lebensentwürfen, ihrer Denkweise und auch entlang ihrer Erkrankungen an Körper und Seele. Letzteres, die Differenzierung weiblicher und männlicher Gesundheit und Krankheit und deren Bedeutung für die Medikation innerhalb der somatischen und psychiatrischen Behandlung, war Gegenstand dieser Veranstaltung. Die anwesenden Forscherinnen und Forscher, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind der Frage nachgegangen, worin genau die ursächlichen Erkrankungsunterschiede liegen, wie aktuell auf die Erkenntnisse von geschlechtsspezifischen Behandlungsbedarfen in der Medizin und in der Psychiatrie von zu behandelnden Männern und Frauen in der Praxis reagiert wird und nicht zuletzt welche Konsequenzen die Erkenntnisse einer geschlechtersensiblen Sichtweise zukünftig für die Psychopharmakotherapie haben sollte. An diesem spannenden Wissenstransfer und dem moderierten Diskussionsforum hat auch ein breites Publikum teilgenommen. Mit der vorliegenden Broschüre erhalten Sie eine Dokumentation der Beiträge, verbunden mit einem herzlichen Dankeschön für Ihre Teilnahme. Martina Wenzel-Jankowski LVR-Dezernentin Klinikverbund und Verbund Heilpädagogischer Hilfen 5 MARTINA WENZEL-JANKOWSKI

7 LVR-DEZERNAT KLINIKVERBUND UND VERBUND HEILPÄDAGOGISCHER HILFEN GRUSSWORT Martina Wenzel-Jankowski LVR-Dezernentin Klinikverbund und Verbund Heilpädagogischer Hilfen Sehr geehrte Frau Staatssekretärin Hoffmann-Badache. sehr geehrte Damen und Herren unserer politischen Vertretung des Landschaftsverbandes, sehr geehrte Referentinnen und Referenten, sehr geehrte Damen und Herren, ich freue mich sehr, Sie zu unserer Fachtagung Der kleine Unterschied Grund genug für eine geschlechtersensible Behandlung in der Psychiatrie hier in Köln begrüßen zu können. Frauen werden anders krank als Männer, so der Titel eines Features von Deutschland Radio Kultur aus dem Frühjahr 2013, das sich mit der ich zitiere: jungen Wissenschaft der Gender-Medizin beschäftigt hat. Bei einer Fachtagung des LVR, die sich vor mehr als 10 Jahren den frauenspezifischen Problemen der psychiatrischen Versorgung widmete, schwang vielleicht an der einen oder anderen Stelle bei Vertreterinnen und Vertretern der ärztlichen Profession noch ein kleines Fragezeichen bezüglich der Relevanz dieser Thematik mit. Heute besteht nach meiner Wahrnehmung kaum noch ein vernünftiger Zweifel an der Erkenntnis, dass Männer und Frauen verschiedene Krankheitssymptome zeigen, Krankheit jeweils anders erleben, unterschiedliche Strategien zur Bewältigung von Krankheit entwickeln, und unterschiedlich auf Therapien und Medikamente ansprechen. Die Diskussion über die geschlechtergerechte Versorgung in der Psychiatrie umfasst epidemiologische Studien zu Unterschieden in der Häufigkeit bestimmter psychischer Störungen bei Frauen und bei Männern oder geschlechtsspezifischen Faktoren für die Entstehung und den Verlauf von Störungen. Sie beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Zugangsbedingungen zur psychiatrischen Versorgung und mit geschlechtsspezifischen Behandlungsangeboten und Therapieverfahren. Aus der Fülle von Material zum Thema möchte ich nur eini- 6 GRUSSWORT

8 DER KLEINE UNTERSCHIED ge wenige Aspekte herausgreifen. Die vielfältigen und teilweise markanten Unterschiede in der Krankheitshäufigkeit zwischen Männern und Frauen weisen darauf hin, dass biologische aber auch kulturelle und soziale Unterschiede für die Entwicklung psychiatrischer Störungen, ihren Verlauf und ihre Behandlungsmöglichkeiten Bedeutung haben: so erkranken z. B. Frauen etwa doppelt so häufig an Depressionen, während bei der Diagnose Schizophrenie bei einer annährenden Gleichverteilung zwischen den Geschlechtern deutliche Unterschiede im Krankheitsverlauf zu verzeichnen sind; Frauen sind um ein Vielfaches häufiger von Medikamenten abhängig oder an einer Essstörung erkrankt. Wir wissen aus Untersuchungen in unseren LVR-Kliniken, dass primär stationäre Hilfen für betroffene Frauen eine erhöhte Zugangsschwelle bedeuten. Sie brechen eine ärztlich angeratene stationäre Behandlung eher als Männer ab, viele von ihnen kommen erst gar nicht zur Behandlung. Dem Grundsatz ambulant vor stationär kommt unter dem Gender-Aspekt von daher noch einmal eine besondere Bedeutung zu. Teilstationäre Hilfen, die die Vorteile einer ambulanten Therapie mit der Intensität einer stationären Behandlung in sich vereinen, entsprechen eher der Lebenswirklichkeit von Frauen. Die Zahlen zur Inanspruchnahme unserer Behandlungsangebote sprechen eine deutliche Sprache, wonach überwiegend Frauen (60 %) die teilstationäre Behandlung nutzen. Der weitere Ausbau unserer vor allem dezentralen Tageskliniken und Institutsambulanzen ist in den letzten Jahren weit vorangeschritten und hat auch vor diesem Hintergrund weiter eine hohe Priorität. Woran es sicher hier und da noch mangelt, ist eine hinreichende Verzahnung der ambulanten und stationären Angebote, die eine Behandlungskontinuität für die Betroffenen sicherstellen und ihnen auch in Krisen und besonderen Belastungssituationen eine ausreichende und wirksame Hilfe bieten. Unsere Kliniken arbeiten hier an verbesserten Angeboten und Kooperationen insbesondere auch mit den Einrichtungen der Gemeindepsy- 7 MARTINA WENZEL-JANKOWSKI, LVR

9 LVR-DEZERNAT KLINIKVERBUND UND VERBUND HEILPÄDAGOGISCHER HILFEN chiatrie. Verbesserungen an dieser Stelle können dazu beitragen, geschlechtsspezifische Nachteile auszugleichen und mehr geschlechtergerechte Angebote in der ambulanten psychiatrischen Versorgung der Kliniken zu verankern. Eine frühere Bestandsaufnahme unserer LVR-Expertinnen-Runde hierbei handelt es sich um einen Arbeitskreis von Frauen unterschiedlicher Professionen aus den Kliniken und der Trägerverwaltung hatte die kritische, aber zutreffende Feststellung zum Ergebnis, dass trotz aller Bemühungen um ein individuelles Vorgehen in der psychiatrischen Behandlung nach wie vor geschlechtersensible Therapieangebote und Behandlungsstrategien nur unzureichend anzutreffen seien. Infolge dieser Kritik und gefördert durch die Diskussionen der LVR-Expertinnen-Runde haben das Fachdezernat und die Stabsstelle Gleichstellung und Gendermainstreaming vor einigen Jahren Rahmenempfehlungen für eine geschlechtergerechte Psychiatrie entwickelt und vereinbart. Wesentliche Zielsetzungen sind u. a. die Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Aspekte im Personalmanagement, Geschlechtergerechtigkeit in Leitungspositionen, Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Aspekte bei Pflege, Behandlung und Rehabilitation und geschlechtsspezifische Orientierung in der Entwicklung, Durchführung und Evaluation von Behandlungs- und Hilfsangeboten. In Umsetzung dieser Rahmenempfehlungen hat das Fachdezernat neben zahlreichen anderen Personalentwicklungsinstrumenten für angehende und gewordene Führungskräfte z. B. mehrere Mentoringprogramme aufgelegt, mit dem Ziel und wie ich sagen darf: auch dem Ergebnis, den Anteil von Frauen in Führungspositionen in unseren Einrichtungen ebenso wie in der Zentralverwaltung spürbar anzuheben. Überdies gehen wir mit der Möglichkeit flexibler Lebensarbeitszeitgestaltung auf die Bedürfnisse von Menschen, die Kinder oder pflegebedürftige Angehörige zu versorgen haben, ein. Die Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen zum Personalmanagement der LVR-Kliniken sind uns also gelungen dagegen kann unser Blick auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Bedarfe von Männern und Frauen, die in unseren neun psychiatrischen Kliniken die Diagnostik, Behandlung oder die soziale oder medizinische Rehabilitation in Anspruch nehmen, sicherlich weiter geschärft werden, auch wenn der aktuelle Qualitäts- und Leistungsbericht des LVR-Klinikverbundes eine Reihe von geschlechtergerechten Angeboten in unseren Kliniken in unterschiedlicher Differenzierung ausweist: 8 Was GRUSSWORT ist Tiergestützte Therapie und Pädagogik?

10 DER KLEINE UNTERSCHIED angefangen von Mutter (Vater)-Kind-Behandlung in fast allen unseren Kliniken, über spezifische Therapie(gruppen)-angebote für Frauen und für Männer, geschlechtsspezifische Angebote für Abhängigkeitskranke, bis hin zu Kooperationen in jeweils regionalen GenderNetzwerken. Auch gehört es heute zum Standard, nach dem Vorhandensein von Kindern, ihrem Alter und ihrer Versorgung während der Zeit der stationären Behandlung der Mutter oder des Vaters zu fragen, ebenso wie nach der Verantwortung für pflegebedürftige Angehörige und diese Information in die Behandlungspläne mit einfließen zu lassen. Aber dennoch: es bedarf einer weiteren geschlechtergerechten Ausgestaltung der Behandlungs-, Rehabilitations- und weitergehenden Versorgungsprozesse. Es gab zwar in den zurückliegenden Jahren eine Reihe von Initiativen, Modellvorhaben und Pilotprojekten zum Gender-Thema, allerdings im Bereich der Behandlungsangebote und -prozesse sind es eher vereinzelte Aktivitäten, ohne dass ein übergreifend strukturiertes Vorgehen erkennbar wäre. Auch in Bezug auf die Empirie geschlechtersensibler Behandlungsstrategien fehlt uns eine solide Datenbasis. Dies gilt insbesondere auch für die Psychopharmakotherapie. Als Träger psychiatrischer Kliniken, in denen die medikamentöse Behandlung psychischer Erkrankungen einen sehr wichtigen Stellenwert im Spektrum der Behandlungsmethoden einnimmt, hat sich auch der LVR in den vergangenen Jahren immer wieder mit Fragen der Geschlechtsspezifität in der Psychopharmakotherapie befasst: Ist die Verordnungspraxis von Ärztinnen und Ärzten bei Frauen und Männern unterschiedlich? Gibt es geschlechterspezifische Reaktionen in Bezug auf die Wirksamkeit, Nebenwirkungen, Langzeitfolgen etc.? Gibt es geschlechterspezifische Interaktionen von Psychopharmaka mit den jeweils unterschiedlichen biologischen Merkmalen und Körperprozessen von Männern und Frauen? Ich bin sehr gespannt darauf, welche aktuellen Ergebnisse die Frage nach den geschlechtsspezifischen Besonderheiten der Arzneimitteltherapie haben wird und welche Konsequenzen daraus für die Arzneimittelbehandlung in unseren Kliniken zu ziehen sind. Wie Sie dem Programm der heutigen Tagung entnehmen können, werden Herr Dr. Sieberer, Herr Dr. Lange- Asschenfeldt und Herr Dr. Cordes heute Nachmittag sicherlich etwas zur Klärung dieser Fragen beitragen können. Und damit bin ich bei den Erwartungen, die wir als Krankenhausträger an die heutige Tagung richten: im ursprünglichen Arbeitstitel der heutigen Veranstaltung Der kleine Unterschied 9 MARTINA WENZEL-JANKOWSKI, LVR

11 LVR-DEZERNAT KLINIKVERBUND UND VERBUND HEILPÄDAGOGISCHER HILFEN Frauenpower am Vormittag der Fachtagung: v. l. n. r. Prof. Dr. Vera Regitz- Zagrosek (Charité Berlin), Martina Wenzel-Jankowski (LVR Köln), Martina Hoffmann-Badache (MGEPA NRW), Prof. Dr. Claudia Hornberg (Univ. Bielefeld) Grund genug für eine geschlechtersensible Behandlung in der Psychiatrie stand am Ende ein Fragezeichen; dies finden sie auch auf den Programmseiten. Augenscheinlich ist in der Konkretisierung des Programms die Zuversicht groß geworden, hinreichende Belege für die Notwendigkeit einer solchen Differenzierung in der psychiatrischen Behandlung finden zu können. Ich würde mich freuen, wenn wir am Ende dieser Fachtagung nach einem umfassenden Überblick über den Stand wissenschaftlicher Erkenntnisse zu unserem heutigen Thema ein Ausrufezeichen setzen könnten. Und dieses am liebsten kombiniert mit weiteren bzw. neuen Perspektiven für die psychiatrische Forschung und Versorgung. Sind uns die somatischen Disziplinen hier einen Schritt voraus? So werden uns am heutigen Vormittag Ergebnisse beschäftigen, die aus der kardiologischen Forschung und Behandlung bzw. aus der Verbindung sozialwissenschaftlicher mit naturwissenschaftlich-medizinischer Forschung abgeleitet werden können. Frau Professorin Dr. Regitz-Zagrosek und Frau Professorin Dr. Hornberg ein herzliches Willkommen an dieser Stelle. Am Nachmittag liegt der Schwerpunkt wie gesagt auf der Behandlung mit Psychopharmaka. Geschlecht und Diversität, geschlechtsspezifische Wirkungen und Nebenwirkungen sowie die Verschreibungspraxis sind die Stichpunkte. Ich freue mich sehr, dass hier auch Mitarbeitende des LVR- und des Universitätsklinikums Düsseldorf wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse und praktische Erfahrungen einbringen werden. Und nun möchte ich Frau Julitta Münch herzlich begrüßen, die sicher vielen von uns bekannt ist als Moderatorin des Ü-Wagens oder des Wirtschaftsmagazins oder auch des 10 GRUSSWORT

12 DER KLEINE UNTERSCHIED ARD-Frühstücksfernsehens ; sie wird uns durch die Tagung führen, die hoffentlich lebhaften Diskussionen moderieren und Ihnen auch jeweils die Referentinnen und Referenten noch genauer vorstellen und Einblick in deren Vita geben. An dieser Stelle möchte ich es nicht versäumen, ganz besonders den Mitgliedern des Gesundheitsausschusses zu danken, deren Engagement zum Zustandekommen der heutigen Veranstaltung beigetragen hat. Sie haben mit kritischen Fragen, Initiativen und Anträgen das Thema Geschlechtergerechtigkeit in der psychiatrischen Versorgung gefördert. Ich möchte aber auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung und der Kliniken herzlich danken, die die Tagung fachlich und vor allem in recht kurzer Zeit organisatorisch vorbereitet haben. Sehr geehrte Damen und Herren, beim Zuhören, Mitreden und in den oft wertvollen Pausengesprächen wünsche ich Ihnen ein gutes Gelingen, Spaß und einen guten Tag bei uns in Köln! 11 MARTINA WENZEL-JANKOWSKI, LVR

13 LVR-DEZERNAT KLINIKVERBUND UND VERBUND HEILPÄDAGOGISCHER HILFEN BEGRÜSSUNG Martina Hoffmann-Badache, Staatssekretärin im Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein- Westfalen (MGEPA) Sehr geehrter Frau Wenzel-Jankowski, sehr geehrte Damen und Herren, ich bitte Frau Ministerin zu entschuldigen; sie bedauert sehr, heute nicht bei Ihnen sein zu können. Dafür ist es mir eine besondere Freude, der Einladung des Landschaftsverbandes Rheinland folgen zu können. Denn dadurch, dass der Landschaftsverband dem sogenannten kleinen Unterschied eine eigene Fachtagung widmet, zeigt er deutlich, dass dies kein Nischenthema ist. Im Gegenteil: Der kleine Unterschied als wichtiger Grund einer geschlechtersensiblen Versorgung ist ein zentrales Thema, um den individuellen Bedarfen besser gerecht zu werden. Ich bin zutiefst überzeugt: Nur eine wirklich bedarfsgerechte Versorgung wird den Herausforderungen des gesellschaftlichen Wandels gerecht. Dies muss eine Versorgung sein, die genau hinsieht und differenzierte Angebote macht. Auch und besonders gilt das für den Unterschied zwischen Frau und Mann. Denn Frauen und Männer sind anders krank, leiden anders, nehmen Krankheit anders wahr, sowohl körperlich als auch seelisch. Unsere derzeitige Gesundheitsversorgung ist darauf zu wenig eingestellt: Es zeigt sich eine zunehmende Bedeutung psychischer Erkrankungen oder Störungen wie Depressionen, Alkoholabhängigkeit oder psychosomatische Erkrankungen. Dabei sind Frauen zahlenmäßig stärker betroffen. Nach aktuellem Gesundheitssurvey [DEGS-Studie, 2013] sind 32 % der Frauen und 21 % der Männer im Laufe eines Jahres von einer psychischen Erkrankung betroffen, eine Nikotinabhängigkeit ist hierbei nicht eingerechnet. Sind Frauen und Männer neben einer unterschiedlichen Häufigkeit auch anders psychisch krank? Auf jeden Fall zeigen sich Unterschiede bei den Diagnosen Angst und Depression. Wenn man sich diese Diagnosen anschaut, stellt man fest: von allen Frauen mit psychischer 12 BEGRÜSSUNG

14 DER KLEINE UNTERSCHIED Erkrankung haben 21,3 % eine Angststörung und 10,6 % Depressionen. Bei den Männern haben 9,3 % Angststörung und 4,8 % eine Depression. Es lohnt sich also, genauer hinschauen. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Gründen einer Frühberentung: Der Anteil psychischer Störungen als Hauptursache für Frühberentungen ist drastisch gestiegen und hat sich in den letzten 15 Jahren fast verdoppelt. Frauen sind auch hier wiederum anders betroffen als Männer. Im Jahr 2011 wurden Frauen (63 %) und Männer (37 %) wegen Depressionen in Deutschland vorzeitig verrentet. Bei den Frauen ist die Hälfte aller Frühberentungen auf Depressionen zurückzuführen. Wir wissen nicht präzise, ob mehr Menschen psychisch erkranken oder mehr Menschen Unterstützung in Anspruch nehmen oder mehr Menschen als psychisch krank diagnostiziert werden. Klar ist aber: gesellschaftliche Entwicklungen und Veränderungen spielen eine große Rolle! Bei jüngeren Menschen zeigt sich die psychische Belastung, wenn sie z. B. in der Gesellschaft bzw. den Ansprüchen der Gesellschaft nicht mithalten können. Ich denke hier an den Leitsatz des Höher-Schneller-Weiter!. Auch durch eine erhöhte Lebenserwartung bedingt der demographische Wandel der Gesellschaft an sich eine höhere Anzahl älterer Menschen. Damit nehmen bestimmte Krankheitsbilder zu, die vor allem mit dem Lebensalter verbunden sind, d. h. wir sehen mehr Menschen mit einer Demenz, Sucht im Alter und psychischen Erkrankungen des Alters. Auch hier ist die Depression die häufigste Diagnose. Bei den Älteren sind jedoch bisher beide Geschlechter betroffen. Unabhängig vom Alter erleben Frauen und Männer Belastungen unterschiedlich und sie gehen anders damit um. 13 MARTINA HOFFMANN-BADACHE, MGEPA NRW

15 LVR-DEZERNAT KLINIKVERBUND UND VERBUND HEILPÄDAGOGISCHER HILFEN Es beginnt schon im Kindes- und Jugendalter: Mädchen handeln anders als Jungen! Dies zeigt sich aber eben auch bei den psychischen Erkrankungen: Mädchen leiden häufiger als Jungen unter Borderline Störungen oder aber Essstörungen. Die Gesellschaft schreibt vor allem dem weiblichen Geschlecht ein hohes Körperbewusstsein oder gar einen Schönheitswahn zu. Wohingegen bei ADHS Jungen stärker betroffen sind als Mädchen. Das Rollenbewusstsein setzt sich fort im Erwachsenenleben. Frauen und Männer reagieren unterschiedlich bei negativen Erfahrungen und verarbeiten diese anders z. B. bei sexuellem Missbrauch, Gewalterfahrung in der Partnerschaft oder der Form einer Sucht (Frauen eher Tabletten, Männer eher Alkohol). Der Umgang mit Belastung ist deutlich unterschiedlich, überspitzt gesagt: Frauen implodieren eher, Männer explodieren. Ich möchte hier auf die Leitlinien für geschlechtergerechte psychische Versorgung in Bremen hinweisen, die dies sehr anschaulich beschreiben. Daraus ergeben sich für mich zwei Konsequenzen: Zum einen, ganz grundsätzlich: Das Gesundheitssystem kann nicht der Reparaturbetrieb der Gesellschaft sein. Also auch Sie nicht, die als Fachkräfte in diesem Bereich arbeiten. Zum anderen: Wir gewinnen viel, wenn wir genauer hinsehen, wenn wir den kleinen Unterschied zu einem großen Anliegen in der Versorgung machen. Und wenn wir die subjektive Wirklichkeit der Geschlechter besser verstehen lernen. Grundsätzlich erscheint es mir schon ein bisschen merkwürdig, dass Geschlechtergerechtigkeit nicht schon längst gang und gäbe ist in der Psychiatrie. Jedenfalls wissen wir nicht erst seit gestern, dass Gesundheit oder Krankheit keine rein medizinische Kategorie ist, sondern beeinflusst wird durch die soziale Lage und die Herkunft, aber eben auch durch das Geschlecht, die geschlechtliche Orientierung oder die sexuelle Identität. Darum halte ich als erstes ein Umdenken bei den Akteurinnen und Akteuren erforderlich. Als zweiter Schritt ist eine Sensibilisierung und Öffnung der Versorgung für die spezifischen Bedarfe von Frauen- und Männergesundheit erforderlich! Hierbei sehe ich mehrere Handlungsfelder: Zunächst einmal müssen Rollenbilder und Selbstbilder der Geschlechter überdacht werden! Denn die Rollenanforderungen erscheinen zunehmend widersprüchlich und nicht erfüllbar: 14 BEGRÜSSUNG

16 DER KLEINE UNTERSCHIED Die klassische Rolle der Frau wird ergänzt um männliche Attribute ( gute Hausfrau und Mutter, zugleich erfolgreich im Beruf). Gerade Mädchen erleben Misserfolge oft als persönliches Versagen, reagieren mit Krankheit. Jungen und Männer geben eher den Verhältnissen die Schuld. Ein Gegensteuern ist erforderlich! Z. B. können und müssen Rollenbilder in den Medien oder in der Schule thematisiert werden. Zugleich muss es konkrete und spezifische Unterstützungsangebote geben, z. B. ein Angebot psychotherapeutischer Versorgung besonders in und nach akuten Notsituationen sowie geschlechterspezifische Angebote zu Ess-Störungen oder in der Suchthilfe, oder aber besondere Angebote: z. B. Mutter-Kind-Behandlung bei psychischen Störungen im Wochenbett, Prävention bei Kinder von psychisch erkrankten Eltern (Hier greift die Landesinitiative Starke Seelen.), sowie Angebote zur Stärkung des Empowerments für Mädchen. Aber es müssen auch gezielt Angebote für Jungen entwickelt werden. Denn daran fehlt es auch! Sie als Akteurinnen und Akteure des Gesundheitswesens möchte ich sensibilisieren, es bedarf aber auch der Qualifikation zur Umsetzung von Genderaspekten in der medizinischen und pflegerischen Aus-, Fort,- und Weiterbildung und einer Entwicklung von geschlechtersensiblen Versorgungsstrategien, z. B. Maßnahmen zur besseren Diagnostik und Versorgung von Frauen mit Gewalterfahrung. Der Lebensweltbezug muss auch in der medizinischen Versorgung mit einer verbesserten Passgenauigkeit für unterschiedliche Zielgruppen (lesbische Frauen, Frauen und Männer mit Migrationsgeschichte etc.) hergestellt werden. Hierzu sind Impulse und Bespiele guter Praxis erforderlich. Zum Thema Frauengesundheit / geschlechtergerechte Versorgung bietet sich mit seinem Ressortzuschnitt Emanzipation, Gesundheit und Pflege im MGEPA NRW die Chance, geschlechtersensible Versorgung umfassend voranzubringen über Berufsgruppen hinweg: Ärztinnen und Ärzte, Apothekerinnen und Apotheker, Therapeutinnen und Therapeuten und alle nicht-akademischen Berufe, gleichzeitig auch über Sektoren hinweg, von der stationären Versorgung bis hin zum Hometreatment. Auch hat unser Ministerium das Kompetenzzentrum Frauen und Gesundheit NRW eingerichtet, um Strukturen aufzuzeigen, um die Frauengesundheitsszene und das Gesundheitswesen zu verknüpfen, u. a. mit dem Schwerpunkt psychosozialer Versorgung. 15 MARTINA HOFFMANN-BADACHE, MGEPA NRW

17 LVR-DEZERNAT KLINIKVERBUND UND VERBUND HEILPÄDAGOGISCHER HILFEN Um ein Defizit an wissenschaftlichen Erkenntnissen zu beseitigen, unterstützt das MGEPA den Ausbau von frauen- und geschlechtergerechter Forschung (z. B. neue Erkenntnisse durch IuK&Gender Med.) Hierbei werden Genderaspekte in der medizinischen und der Public Health-Forschung stärker berücksichtigt. Insbesondere halte ich einen geschlechterspezifischen Blick in der Arzneimittelforschung und -entwicklung für notwendig, denn ein Aussortieren weiblicher Mäuse ist der falsche Weg! Wissenschaftlich nachgewiesen wurden Unterschiede aufgrund des Geschlechts: im Hormonhaushalt, in der Ausprägung der Enzyme, im Stoffwechsel etc. Diesem Aspekt werden ja die nachfolgenden Vorträge nachgehen. Besonders wichtig erscheint mir dies, wenn es um die Behandlung mit Psychopharmaka geht. Zusammenfassend möchte ich nochmals hervorheben, dass eine gendersensible Ausrichtung der psychiatrischen Versorgung mit einem starken Problembewusstsein auch strukturelle Defizite beseitigen kann und muss. Hierbei sind Leitlinien für geschlechtergerechte psychische Versorgung hilfreich und wegweisend. Der Fokus z. B. der Bremer Leitlinie liegt u. a. auf Gender bei medikamentöser und nicht-medikamentöser Behandlung, Betreuung, Beratung, Information und Pflege, Forschung in Angebot und Versorgungsstrukturen. Das gilt sowohl für ambulante als auch stationäre Strukturen. So greift der Krankenhausplan 2015 in unserem Land neben angepasster Quantität vor allem eine Qualitätsverbesserung sowie eine konsequente Orientierung an den Patientinnen und Patienten auf. Das heißt vor allem ein gendersensibler Umgang in Behandlung und Pflege. Die Basis sollte eine leitlinienorientierte Behandlung auf Augenhöhe und die Selbstbestimmung der aufgeklärten Patientinnen und Patienten sein. Wir sollten alle das Augenmerk auf den kleinen Unterschied richten! Wir erreichen eine große Wirkung, wenn wir diesen Schritt gehen. Es lohnt sich nicht nur für die Betroffenen, sondern für die Gesellschaft insgesamt. Ich freue mich sehr, dass Sie für den Landschaftsverband Rheinland diesen Diskurs führen. Die heutige Veranstaltung ist ein deutliches Zeichen dafür! Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Tagung, viele weiterführende Erkenntnisse und danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit! 16 BEGRÜSSUNG

18 DER KLEINE UNTERSCHIED 17 MARTINA HOFFMANN-BADACHE, MGEPA NRW

19 LVR-DEZERNAT KLINIKVERBUND UND VERBUND HEILPÄDAGOGISCHER HILFEN ZUR PERSON: Julitta Münch, Redakteurin und Moderatorin beim WDR-Hörfunk und Fernsehen Sie ist Diplom-Politologin, Diplom-Soziologin und Mediatorin. Nach Ihren Studien der Politologie, Soziologie, VWL und Psychologie an der Universität Trier und der Georgetown University, Washington D.C. begann sie ihr journalistisches Volontariat sowie eine Ausbildung zur psychoanalytisch orientierten Körpertherapeutin und eine Ausbildung zur Mediatorin. Sie ist Redakteurin und Moderatorin beim WDR Morgenmagazin und moderiert das Wirtschaftsmagazin beim Deutschlandfunk. Beim Frühstücksfernsehen ARD Morgenmagazin ist sie erste Moderatorin. Seit 1997 moderierte sie den Mitmach-Klassiker Hallo Ü-Wagen beim WDR: der Sendung, in der Expertinnen und Experten, Politikerinnen und Politiker und normale Menschen ungecastet miteinander ins Gespräch kamen. 18 KURZE DOKUMENTATION UND PERSÖNLICHES FAZIT

20 DER KLEINE UNTERSCHIED EINE KURZE DOKUMENTATION DER DISKUSSIONEN UND EIN PERSÖNLICHES FAZIT AUS DER SICHT EINER NICHTMEDIZINISCHEN INTERESSIERTEN ZUHÖRERIN, DER MODERATORIN Frauen und Männer unterscheiden sich nicht nur in ihren körperlichen Merkmalen, sondern auch in ihren Verhaltensweisen, in ihren Lebensentwürfen, ihrer Denkweise und auch entlang ihrer Erkrankungen an Körper und Seele. Letzteres, die Differenzierung weiblicher und männlicher Gesundheit und Krankheit und deren Bedeutung für die Medikation innerhalb der somatischen und psychiatrischen Behandlung, soll Gegenstand dieser Veranstaltung sein. Mit diesen Worten umriss Martina Wenzel-Jankowski (LVR-Dezernentin für den Klinikverbund und den Verbund Heilpädagogischer Hilfen) die Fragen, mit denen sich ExpertInnen und Fachpublikum einen Tag lang intensiv beschäftigen sollten. Denn obwohl mittlerweile auch im populärwissenschaftlichen Umfeld die Tatsache angekommen ist, dass sich der Herzinfarkt bei Männern und Frauen sehr unterschiedlich ankündigt und oft auch auswirkt, ist weitergehendes Wissen über geschlechtsspezifische Unterschiede in Erkrankungen und deren Behandlungsnotwendigkeiten sowie Medikation hinaus nicht nur Laien, sondern auch den verschreibenden MedizinerInnen weitgehend unbekannt. Das ist das mich verblüffende Resultat nach einem Tag voller Informationen von hochkarätigen WissenschaftlerInnen und vieler Nachfragen des fachkundigen und interessierten Publikums. Die Teilnahme an dieser Veranstaltung war keine vorgeschriebene Weiterbildung, also freiwillig und somit bestand das Auditorium aus Menschen, die sich wirklich für dieses Thema interessieren und sich schlau machen wollen. Und das ist sicher nicht die Mehrheit der verschreibenden ÄrztInnen, bewegt sich das Thema Gender-Medizin doch immer noch in der Nische, wie der medizinische Ausbildungskatakog und das Punktesystem in der Fortbildung beweisen. Ich bin eine am Thema interessierte Laiin, Journalistin und wahrscheinlich vertrauter mit diesem Thema als die meisten Derjenigen, für die dieses Thema relevant bis lebenswichtig ist die PatientInnen nämlich und potentiellen PatientInnen! Deshalb bin ich nach dieser inhaltsreichen Tagung umso verblüffter, dass nach den Vorträgen aus den Rei- 19 JULITTA MÜNCH, MODERATION

21 LVR-DEZERNAT KLINIKVERBUND UND VERBUND HEILPÄDAGOGISCHER HILFEN hen des Fachpublikums und oft verschreibenden PsychiaterInnen (!) Fragen kamen, die auch aus meinem Laienmund hätten kommen können: Wenn Antidepressiva unterschiedlich auf das Zentralnervensystem wirken bei Männern und Frauen, was heisst das denn für mich als verschreibenden Arzt? als Reaktion auf Prof. Dr. Vera Regitz-Zagrosek, die besonders betonte, wie viel höher die Nebenwirkungen bis hin zur Mortalität von gängiger Medikation bei Frauen als bei Männern sind, weil einerseits Medikamente bis vor kurzem kaum an weiblichen Labortieren und auch kaum an Frauen getestet wurden da die Hormonschwankungen den Testaufbau verkomplizieren und andererseits auch über mögliche Stoffwechselunterschiede, bedingt durch genetische Unterschiede, nur wenig bekannt ist. Antwort: Die Pharma-Industrie fängt an zu forschen. und bedauerndes Schulterzucken. Oder: Soll ich jetzt die Dosis für Frauen halbieren? als Reaktion auf die Vorträge von Dr. Marcel Sieberer und Dr. Christian Lange-Aschenfeld und Dr. Joachm Cordes, die unter Hinweis auf die nachgewiesene Tatsache, dass Frauen etwa doppelt so häufig wie Männer Antidepressiva und zudem in deutlich höherem Maße ältere und damit nebenwirkungsreichere Mittel als Männer verschrieben bekommen, selbst die Frage stellten, inwieweit daraus resultierende Forderungen nach einer geschlechtersensiblen Psychopharmakotherapie in der Verordnungspraxis hinreichend berücksichtigt werden? Die Antwort: Schweigen und Schulterzucken. Viel Unsicherheit und Verwirrung also auf Seiten des Fachpublikums, Unsicherheit insbesondere bei den verschreibenden PsychiaterInnen. Und Zwiespalt in der Einschätzung notwendiger Konsequenzen : die reichten von gendersensible Behandlung muss klar vorgeschrieben und in der Ausbildung verbindlich festgeschrieben werden bis hin zu ich bin ja hier und informiere mich freiwillig, wenn das aber alles vorgeschrieben wird, dann macht mir mein Beruf keinen Spaß mehr was ja an der für etwa 50 % der Bevölkerung (also für Frauen) gefährlichen Verschreibungs- und Behandlungspraxis nicht wirklich etwas ändert! Verunsicherung scheint mir in diesem Fall aber durchaus positiv, denn wenn ich als verschreibende Ärztin nicht mehr bedenkenlos sicher bin in meiner eigenen Behandlungs- und Verschreibungspraxis, sondern einmal mehr nachdenke und mir zusätzliche Erkenntnisse aneigne, um mich zu versichern, dann kann das doch nur gut sein für mich als Patientin! Mein persönliches Fazit jedenfalls ist, im Falle einer notwendigen Behandlung oder Verschreibung bei mir oder mir nahen Menschen zukünftig sehr genau nach Gendersensibilität nachzufragen und diese zu verlangen! 20 KURZE DOKUMENTATION UND PERSÖNLICHES FAZIT

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