Bericht zur Inspektion

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1 Bericht zur Inspektion an der Grundschule an der Marie 03G04 April 2008 BERICHT ZUR INSPEKTION DER GRUNDSCHULE AN DER MARIE

2 Inhaltsverzeichnis 1 Vorwort 3 2 Inspektionsverfahren Inspektionsteam Ablauf der Inspektion Vorgespräch Analysierte Dokumente Fragebogen für Lehrkräfte/Fragebogen für das sonstige pädagogische Personal Fragebogen für Schülerinnen und Schüler/Fragebogen für Eltern Unterrichtsbeobachtungen Interviews Schulrundgang Ausgangslage der Schule Schulart und Schulbehörde Besonderheiten der Organisation der Schule Schülerinnen und Schüler Personal und Ausstattung der Schule Standortbedingungen Unterrichtsprofil Tabellarische Übersicht der Profilmerkmale Erläuterungen zum Unterrichtsprofil Qualitätsprofil Tabellarische Übersicht der Qualitätsmerkmale Erläuterungen zum Qualitätsprofil Zusammenfassung der Ergebnisse Stärken der Schule Entwicklungsbedarf der Schule Anhang 32 BERICHT ZUR INSPEKTION DER GRUNDSCHULE AN DER MARIE Seite 2/38

3 1 Vorwort Die Berliner Schulinspektion nahm im November 2005 ihre Arbeit auf. Seit dem Schuljahr 2006/2007 werden jährlich Schulen inspiziert. Die Auswahl der Schulen erfolgt entweder aufgrund freiwilliger Meldungen oder mithilfe eines IT-gestützten Zufallsverfahrens unter Vorgabe einer proportionalen Verteilung auf die Bezirke und die Schularten. Jeder Schule wird ein Inspektionsteam zugeordnet, das in der Regel aus vier Personen, darunter ein ehrenamtliches Mitglied, besteht. Die Berliner Schulinspektion untersucht und bewertet eine Schule mit standardisierten Methoden und Instrumenten als Gesamtsystem. Mit den dazu auf der Basis des Handlungsrahmen Schulqualität in Berlin entwickelten Evaluationsinstrumenten werden die der Unterrichts- und Erziehungsarbeit zugrunde liegenden Vereinbarungen und Beschlüsse, der Stand ihrer Umsetzung im Schulalltag, die Qualität der Managementprozesse sowie die Ergebnisse und Erfolge der schulischen Arbeit erfasst. Eine Bewertung einzelner Personen oder einzelner Unterrichtsstunden erfolgt nicht. Als Ergebnis der Inspektion erhält die Schule mit dem hier vorliegenden Bericht eine Rückmeldung in Form eines Qualitätsprofils und eines zusätzlich ausgewiesenen Unterrichtsprofils. Diese weisen sowohl die Stärken der Schule als auch ihren Entwicklungsbedarf aus. Damit erhält die Schule eine umfassende Bewertung entscheidender Qualitätsmerkmale. Es ist das Ziel der Inspektion, damit Impulse zur weiteren Schul- und Unterrichtsentwicklung zu geben sowie die Qualität von Unterricht und Erziehung, Schulorganisation und Schulleben zu sichern. Zugleich erhalten die zuständige Schulaufsicht und die zuständige Schulbehörde den Inspektionsbericht, damit sie die Schule auf dieser Grundlage in ihrem weiteren Qualitätsentwicklungsprozess beraten und unterstützen können. Das Inspektionsteam bedankt sich bei dem Kollegium und der Schulleitung der Grundschule an der Marie für die freundliche Zusammenarbeit und Unterstützung während der Inspektionsdurchführung. BERICHT ZUR INSPEKTION DER GRUNDSCHULE AN DER MARIE Seite 3/38

4 2 Inspektionsverfahren 2.1 Inspektionsteam Das Inspektionsteam für die Grundschule an der Marie bestand aus Herrn Bickelmayer (koordinierender Inspektor), Frau Jahns-Kantelberg, Herrn Rubbert und Herrn Dr. Meisner (ausgewählt durch den Landeselternausschuss Berlin). Frau Vergien nahm hospitierend an der Inspektion teil. 2.2 Ablauf der Inspektion Inspektionsverfahren Datum Vorgespräch Schulrundgang 13 Unterrichtsbesuche Interview mit Schülerinnen und Schülern Interview mit Lehrkräften und dem sonstigen pädagogischen Personal Elterninterview 22 Unterrichtsbesuche Interview mit der Schulleiterin Interview mit der Konrektorin Präsentation des Berichts vor den Mitgliedern der Schulkonferenz Gespräch mit der zuständigen Schulaufsicht (vorgesehen) Gespräch mit der zuständigen Stadträtin Mai 2008 Mai 2008 (vorgesehen) BERICHT ZUR INSPEKTION DER GRUNDSCHULE AN DER MARIE Seite 4/38

5 2.3 Vorgespräch Am fand das Vorgespräch in der Schule statt. An diesem Gespräch beteiligte sich das gesamte Inspektionsteam. Von Seiten der Schule nahmen die Schulleiterin und die Konrektorin sowie 8 weitere Mitglieder des Kollegiums bzw. Gremienmitglieder, sowie zwei Schülervertreter teil. Im Rahmen des Vorgesprächs wurde festgelegt, welche Dokumente die Schule der Inspektion zur Verfügung stellt. 2.4 Analysierte Dokumente Von der Schule zur Verfügung gestellte Dokumente Zusätzlich zu den in der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung vorliegenden statistischen Daten stellte die Schule folgende Dokumente vorab zur Verfügung. Sie wurden gesichtet und bei der Bewertung der Qualitätsmerkmale entsprechend berücksichtigt. Schulprogramm Schulprogramm Entwicklungs- und Arbeitsschwerpunkte Maßnahmen-Plan schulinternes Curriculum Evaluation Übersicht über bereits erfolgte Maßnahmen der internen Evaluation Beschluss über Maßnahmenplanung weitere Dokumente der Schule Sprachförderung für Schülerinnen und Schüler ndh Lese-Rechtschreibförderung Computereinsatz im Unterricht Elternberatungskonzept Entwicklungen im Rahmen der Ganztagsbetreuung Personalentwicklung Grundsätze zur Unterrichtsverteilung Grundsätze zur Reduzierung des Unterrichtsausfalls/Vertretungsregelung Prävention und Schuldistanz Beispiele für schulinterne Informationsblätter Website der Schule BERICHT ZUR INSPEKTION DER GRUNDSCHULE AN DER MARIE Seite 5/38

6 Dokumente, in die während der Inspektion Einblick genommen wurde: Pressespiegel der Schule (über die letzten 2-3 Jahre) Dokumente über besondere Erfolge der Schule Hausordnung Vertretungsplan Schülerbogen/Sonderpädagogischer Schülerbogen Förderpläne Unterrichtsausfallstatistik Orientierungs- und Vergleichsarbeiten Informationsbroschüren Protokolle (Gesamtkonferenz, Schulkonferenz, Fachkonferenzen, Treffen der Schülervertretung, SAPH- Team, FK Sonderpädagogik) 2.5 Fragebogen für Lehrkräfte/Fragebogen für das sonstige pädagogische Personal An der Befragung beteiligten sich 29 von 32 Lehrkräften, das entspricht einer Quote von 91 % und alle Mitarbeiterinnen des sonstigen pädagogischen Personals, das entspricht einer Quote von 100 %. Die Befragung diente der Vorbereitung der Inspektion. Die Fragebogen wurden berücksichtigt, da sich mehr als 80 % der Lehrkräfte und des sonstigen pädagogischen Personals beteiligten. Die Auswertung der Fragebogen befindet sich im Anhang. 2.6 Fragebogen für Schülerinnen und Schüler/Fragebogen für Eltern An 126 Schülerinnen und Schüler wurden Fragebogen ausgegeben, 117 von ihnen wurden ausgefüllt, das entspricht einer Quote von 93 %. Von den an die Eltern ausgegebenen 126 Fragebogen wurden 93 zurückgegeben, dies entspricht 74 %. Die Auswertung befindet sich im Anhang, sie wurde vom Institut für Schulqualität der Länder Berlin und Brandenburg (ISQ) vorgenommen und der Schule zugänglich gemacht. 2.7 Unterrichtsbeobachtungen Während der Inspektionstage führte das Inspektionsteam 35 Unterrichtsbesuche durch. Die Besuche waren über alle Klassenstufen verteilt. Das Inspektionsteam sah 26 von 28 an der Schule unterrichtenden Lehrkräften, das sind alle Lehrkräfte, die an den Inspektionstagen im Unterricht eingesetzt waren. Jede Unterrichtsbeobachtung dauerte 20 Minuten, das Inspektionsteam sah 16 Anfangs-, 2 Mittelund 17 Endsituationen. Alle Unterrichtsbesuche wurden auf standardisierten Beobachtungsbogen protokolliert und bewertet. BERICHT ZUR INSPEKTION DER GRUNDSCHULE AN DER MARIE Seite 6/38

7 2.8 Interviews Das Inspektionsteam führte während der Inspektionstage Interviews mit der Schulleiterin, Frau Pertuch, der Konrektorin, Frau Ossowski, neun Schülerinnen und Schülern (davon 4 Klassensprecher/innen bzw. Gremienvertreter/innen), acht Lehrkräften und zwei Erzieherinnen sowie fünf Eltern (davon drei Gremienvertreter/innen). Die Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern, die an den Interviews teilnahmen, wählte das Inspektionsteam im Rahmen des Vorgesprächs aus. 2.9 Schulrundgang Der Schulrundgang fand am statt. Es nahmen die Schulleiterin sowie das Inspektionsteam teil. 3 Ausgangslage der Schule 3.1 Schulart und Schulbehörde Die Grundschule an der Marie ist eine öffentliche Grundschule in Prenzlauer Berg, Bezirk Pankow. Sie ist als offene Ganztagsschule organisiert. An der ergänzenden Betreuung nehmen ca. 300 Schülerinnen und Schüler teil. Zuständige Schulrätin ist Frau Münzberg, zuständige Stadträtin für Gesundheit, Soziales, Schule und Sport Frau Zürn-Kastantowicz. 3.2 Besonderheiten der Organisation der Schule Die Jahrgangsstufen 1 und 2 werden jahrgangsübergreifend unterrichtet. Die Schule hat sich die Beschulung von Kindern mit sonderpädagogischen Förderbedarf zu einem Schwerpunkt gesetzt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der ergänzenden Betreuung werden etwa zu zwei Dritteln von Erzieherinnen der Schule und zu einem Drittel von drei verschiedenen freien Trägern betreut. 3.3 Schülerinnen und Schüler Die Schülerzahl blieb in den vergangenen Jahren weitestgehend konstant. Die Tendenz ist z.z. eher steigend. Nicht alle Anmeldungen können berücksichtigt werden. Im laufenden Schuljahr liegt die Schülerzahl bei Kinder nehmen an der ergänzenden Betreuung der Schule teil, ca. 100 weitere in den Räumen freier Träger. Zur Zeit werden 27 Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf beschult (acht mit dem Förderschwerpunkt Sprache, elf mit emotional-sozialer Entwicklung, drei mit dem Schwerpunkt Lernen, drei mit dem Schwerpunkt körperliche Entwicklung, ein Kind mit dem Schwerpunkt Hören und eins mit dem Förderschwerpunkt Autismus). 28 Schülerinnen und Schüler sind nicht deutsch. Die zahlenmäßig größte Gruppe der ausländischen Kinder ist vietnamesisch. Von der Zuzahlung zu den Lernmitteln sind im laufenden Schuljahr 85 Erziehungsberechtigte befreit. BERICHT ZUR INSPEKTION DER GRUNDSCHULE AN DER MARIE Seite 7/38

8 3.4 Personal und Ausstattung der Schule An der Grundschule an der Marie arbeiten 28 Lehrkräfte, eine Referendarin und vier Lehrerinnen von anderen Grund- und Sonderschulen, die mit geringer Stundenzahl abgeordnet sind. Außerdem sind z.z. sieben Erzieherinnen beschäftigt. Eine Lehrkraft arbeitet nicht am Standort, sondern betreut ein bezirksweites Projekt für Schulverweigerer. Zwei Lehrerinnen sind jeweils mittwochs zur Betreuung des Struwwelpeter-Projekts im Rahmen ihrer Pflichtstundenzahl vom Unterricht freigestellt. Eine Schulsekretärin und ein Hausmeister komplettieren das vorhandenen Personal. Der Grundbedarf beträgt 534 Stunden. Die Schule erhält darüber hinaus folgende Mittel, um den Zusatzbedarf abzudecken: Integration Hausunterricht Schulanfangsphase/Sonderpäd. Interessen-/Arbeitsgemeinschaften Lese-Rechtschreibförderung Zusatzzumessung f. Gebiete m. bes. Förderbedarf Projekt Schulverweigerer 64 Stunden 10 Stunden 12 Stunden 2 Stunden 10 Stunden 23 Stunden 33,384 Stunden Zum Zeitpunkt der Inspektion lag die Ausstattung 13 Stunden über der zur Deckung des Bedarfes notwendigen Anzahl von insgesamt 688 Stunden, dies entspricht einer Gesamtausstattung von 102 %. 3.5 Standortbedingungen Die Grundschule an der Marie liegt im Stadtteil Prenzlauer Berg im Stadtbezirk Pankow. Das Einzugsgebiet ist flächenmäßig klein, zwischen der Danziger Straße im Norden, der Prenzlauer Alle im Westen, der Immanuelkirchstraße im Süden und der Greifswalder Straße im Osten. Die Schulumgebung ist geprägt durch eine enge Stadtbebauung mit mehrstöckigen Wohnblöcken, die teilweise saniert sind und einigen hoch modernen Lückenbauten. Es gibt wenige Grünflächen und Wohnhäuser mit Hinterhöfen. Die Familienstruktur des Gebietes hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Kinderreiche Familien aus schwächeren Einkommensgruppen werden mehr und mehr nach den Rekonstruktionen der Häuser verdrängt und zunehmend siedeln sich alleinerziehende Väter und Mütter oder sogenannte Patchworkfamilien an. Im Einzugsgebiet gibt es große Unterschiede im Einkommen der Familien. Die Schule ist ein denkmalgeschützter Hoffmannbau, der als Gemeindedoppelschule 1907/1908 gebaut und in Betrieb genommen wurde. Im zweiten Weltkrieg diente er als Lazarett, danach erfolgte eine Nutzung als Poliklinik wurde die Sanierung des Gebäudes abgeschlossen und dem Stadtbezirk ein Rollstuhl gerechter, vollsanierter Schulbau übergeben, in den die damalige 5. Grundschule einzog. Die Ausstattung beinhaltet großzügige Behindertentoiletten, eine Rollstuhlbrücke im zweiten Stock, sowie zwei außen anliegende Sicherheitsfahrstühle. Neben den Aufzügen gibt es nur wenige neue Ergänzungen am Bau; dies sind zwei Balkone an den Seitenflügeln im Erdgeschoss und Glasdächer an den hofseitigen Eingängen. Das vierstöckige, 90 Meter lange rote Backsteingebäude hat zwei Seitenflügel und besitzt zwei Eingänge an der Christburger Straße, wovon der rechte als Haupteingang benutzt wird. Diesen Eingang schmücken zwei Steinfiguren, Chris und Marie, ein Hund und eine Katze, die Maskottchen der Schule. Durch eine Tordurchfahrt gelangt man auf den neu gestalteten Schulhof der Schule, der Sitzplätze, hölzerne Spielgeräte, Bäume zur Verschattung, eine 50-Meter-Laufbahn und einen kleinen Schulgarten bietet. Der Schulhof hat einen direkten Zugang zum Spielplatz an der Marie. Die 2005 neu BERICHT ZUR INSPEKTION DER GRUNDSCHULE AN DER MARIE Seite 8/38

9 erbaute, große Turnhalle ist vom Hof aus zu erreichen und verfügt zusätzlich über einen von außen zugänglichen großen Geräteraum mit umfangreicher Ausstattung an Sport- und Spielgeräten. Im Schulgebäude führen breite Treppen in die weitläufigen Gänge. Blaue Fußspuren auf den Fluren weisen Wege und beleben den grauen Granitfußboden. Das Treppenhaus wird durch Glastüren von den Fluren getrennt, so dass die Gänge die Wärme halten können. Die Klinken der Glastüren rammen die Wände des Flurs und hinterlassen dort Beschädigungen. Glasvitrinen mit Urkunden, Schülerarbeiten und Auszügen aus dem Schulprogramm schmücken die Flure. Das Gebäude und sämtliche Anlagen befinden sich in einem gepflegten Zustand. Die Schule hat einen Werk-/Kreativraum, der sich über zwei Räume erstreckt und der 30 Arbeitsplätze, teilweise an mit Schraubstöcken ausgestatteten Werkbänken bietet, und der über Wasseranschluss und Schlammabscheider verfügt. Im zweiten Stock befindet sich das Computerkabinett mit 14 Computern, 14 Röhrenbildschirmen und einem Lehrer-PC. Weiterhin sind dort ein Laserdrucker, ein Whiteboard und Internetzugang vorhanden. In einigen Klassenräumen, im LRS-Übungsraum und in Teilungsräumen befinden sich weitere Computer. Der Fachraum für Naturwissenschaften ist neu möbliert, verfügt aber über keine Elektro- oder Gasanschlüsse für die Arbeitsplätze. Im Vorbereitungsraum war eine große Anzahl an Mikroskopen und Modellen untergebracht. Die kleine Aula im 2. Stock verfügt über eine Theaterbühne und eine moderne Beleuchtungsanlage. Der Fußboden ist mit Linoleum ausgelegt. Alle Klassenräume sind neu möbliert und werden am Nachmittag als Horträume genutzt. Sie sind mit übersichtlichen Regalsystemen versehen und bieten viel Stauraum in diversen Schränken. Die Wände der Klassenräume sind mit Arbeitsergebnissen der Schüler reich ausgestaltet. Die im dritten Stock liegende Schulstation, die täglich von 8.00 Uhr bis Uhr öffnet, ist seit 2001 mit 30 Stunden regelfinanziert und ebenfalls mit kindgerechten Holzmöbeln neu eingerichtet. Dort stehen zahlreiche Spielzeuge, eine Kuschelecke, PC-Plätze und Gruppentische zur Verfügung. Die Schule nutzt teilweise das ehemalige Lehrerwohnhaus, auch Gartenhaus genannt, das sich direkt neben der Turnhalle befindet. Dort wurde ein gut ausgestattetes Tonstudio eingerichtet. Auch die drei Vereine Netzwerk Spielkultur, Blechkuchen und Obst und Gemüse, die Kinder der Schule im Hort betreuen, haben dort Räume. Die kleine Schulmensa befindet sich in einem Klassenraum mit integrierter Essensausgabe. Die Mensa ist mit farbigen Stühlen und verschiedenen Bildern gestaltet. Im Erdgeschoss der Schule, in der ehemaligen Hausmeisterwohnung, wurde 2004 eine Struwwelpeterausstellung fest installiert. Die Ausstellung wurde von Studenten der Universität Oldenburg entwickelt und konnte zunächst in der benachbarten Struwwelpeter-Grundschule gezeigt werden. Nach deren Schließung war sie in der Thomas-Mann-Grundschule zu sehen und fand nun in der Grundschule an der Marie ihren endgültigen Platz. In der Ausstellung gibt es einen großen mit Teppich ausgelegten Märchenerzählraum, an den sich eine Bibliothek anschließt, einen Raum mit einem beweglichen Tisch zum Ausprobieren der Geschichte Der Zappelphilipp und mehrere Räume mit Rätseln, Büchern, Schreibmaschinen, beweglichen Spielen und einer schwarzen Box. Auch eine Küche zum Kochen ist dort vorhanden. Das Sekretariat und das Amtszimmer der Schulleitung sind in kleinen Räumen im 1. Stock untergebracht. BERICHT ZUR INSPEKTION DER GRUNDSCHULE AN DER MARIE Seite 9/38

10 4 Unterrichtsprofil 4.1 Tabellarische Übersicht der Profilmerkmale 1 Bewertung Profilmerkmal 1: Unterrichtsorganisation A B C D Profilkriterien 1.1 Intensive Nutzung der Lehr- und Lernzeit 1.2 Schaffung von fördernden Lern- und Arbeitsbedingungen 1.3 Kooperation von Lehrkräften und Erzieherinnen/Erziehern Profilmerkmal 2: Unterrichtsprozess Bewertung A B C D 2.1 Förderung von Selbstvertrauen und Selbstständigkeit 2.2 Förderung fachlicher und überfachlicher Kompetenzen 2.3 Schüler- und themenorientierte Methodenwahl 2.4 Innere Differenzierung Profilkriterien 2.5 Sprachentwicklung, Sprach- und Kommunikationsförderung 2.6 Selbstständiges Lernen 2.7 Kooperatives Verhalten 2.8 Möglichkeiten für Schüler/innen, eigene Lösungen zu entwickeln, darzulegen und zu reflektieren 2.9 Deutliche Strukturierung und transparente Zielausrichtung des Unterrichts 2.10 Leistungsorientierung Profilmerkmal 3: Pädagogisches Verhalten/Unterrichtsklima Bewertung A B C D Profilkriterien 3.1 Verantwortungsbereitschaft, soziales Engagement, soziales Verhalten und Toleranz 3.2 Positives pädagogisches Klima im Unterricht 3.3 Faire und gerechte Behandlung der Schüler/innen 1 Die Nummerierung der Profilkriterien weicht von der Nummerierung im Handlungsrahmen Schulqualität ab. BERICHT ZUR INSPEKTION DER GRUNDSCHULE AN DER MARIE Seite 10/38

11 4.2 Erläuterungen zum Unterrichtsprofil Das Unterrichtsprofil gibt das Gesamtergebnis der Bewertungen aller während der Inspektion beobachteten Unterrichtssequenzen wieder. Der Bewertung innerhalb des Unterrichtsprofils liegen folgende Definitionen zugrunde: A stark ausgeprägt B eher stark ausgeprägt Mindestens 80 % der Bewertungen müssen mit trifft zu bzw. trifft eher zu erfolgen. Mindestens 40 % der Bewertungen müssen mit trifft zu erfolgen. Mindestens 60 % der Bewertungen müssen mit trifft zu bzw. trifft eher zu erfolgen C eher schwach ausgeprägt Mindestens 40 % der Bewertungen müssen mit trifft zu bzw. trifft eher zu erfolgen D schwach ausgeprägt Der Anteil der Bewertungen mit trifft zu bzw. trifft eher zu liegt unter 40 %. In der Anlage befindet sich ein Säulendiagramm, das die prozentuale Verteilung der Bewertungen darstellt. Die Größe der gesehenen Lerngruppen verteilte sich wie folgt: 5 Schüler 10 Schüler 15 Schüler 20 Schüler 25 Schüler 30 Schüler > 30 Schüler Die durchschnittliche Lerngruppenfrequenz lag bei 20 Schülerinnen und Schülern. Bei zwei Besuchen stellte das Inspektionsteam Verspätungen von insgesamt 20 Schülerinnen bzw. Schülern fest. Verteilung der Sozialformen in den gesehenen Unterrichtssequenzen: Sozialform Frontalunterricht Einzelarbeit Partnerarbeit Gruppenarbeit Anzahl der Sozialformen prozentuale Verteilung 2 40 % 49 % 17 % 14 % Fachliche Mängel stellte das Inspektionsteam bei keinem Besuch fest, in einem Fall waren Lehr- und Lernmittel nicht in ausreichender Zahl vorhanden. Bei sieben Unterrichtsbesuchen waren PC vorhanden, die Nutzung dieser PC wurde bei vier Besuchen beobachtet. 2 Die Summe kann über 100 % liegen, da in einer Unterrichtssequenz mehrere Sozialformen beobachtet werden können. BERICHT ZUR INSPEKTION DER GRUNDSCHULE AN DER MARIE Seite 11/38

12 Profilmerkmal 1: Unterrichtsorganisation Intensive Nutzung der Lehr- und Lernzeit (1.1) (Bewertung A - stark ausgeprägt) Die zur Verfügung stehende Lehr- und Lernzeit wurde in 83 % der Unterrichtsbesuche intensiv genutzt. Der Anteil sachfremd verwendeter Zeit war gering, Leerlauf- und Wartezeiten traten kaum auf. Die Lehrkräfte brachten durch ihr eigenes Handeln zum Ausdruck, dass Unterrichtszeit wertvoll ist. In weiteren 14 % der besuchten Unterrichtssequenzen war dies ebenfalls weitgehend der Fall. In einer besuchten Unterrichtssequenz wurde die Lehr- und Lernzeit nicht intensiv genutzt. Schaffung von fördernden Lern- und Arbeitsbedingungen (1.2) (Bewertung A - stark ausgeprägt) Konzentriertes Arbeiten war in gut 68 % des Unterrichts ohne Einschränkung möglich. In weiteren 26 % war konzentriertes Arbeiten möglich, wurde aber durch die Arbeitsbedingungen beeinträchtigt. So war die Sitzordnung den Aktionsformen nicht angepasst; Kinder an Gruppentischen konnten in Frontalphasen oft nicht verfolgen, was an der Tafel erarbeitet wurde. Vereinzelt drang Straßenlärm durch die geöffneten Fenster. In 6 % des besuchten Unterrichts waren die Lern- und Arbeitsbedingungen eher nicht dem konzentrierten Arbeiten förderlich. Kooperation von Lehrkräften und Erzieherinnen/Erziehern (1.3) (Bewertung A - stark ausgeprägt) In 14 von insgesamt 35 Unterrichtssequenzen konnte eine Kooperationssituation beobachtet werden. Die Aufgaben waren in neun Sequenzen deutlich zugeordnet, gemeinsame Ziele wurden verfolgt, die Zusammenarbeit erfolgte reibungslos und effektiv. Bei weiteren drei Besuchen konnte dieses Unterrichtsmerkmal als zutreffend, aber nicht deutlich sichtbar beurteilt werden. Eine nicht effektive Kooperation war in zwei Stunden festzustellen, in denen vorwiegend frontal unterrichtet wurde. Hier stand die zweite Person dabei, ohne dass ihre Aufgabe oder Funktion für diesen Unterricht deutlich wurde. Profilmerkmal 2: Unterrichtsprozess Förderung von Selbstvertrauen und Selbstständigkeit (2.1) (Bewertung A - stark ausgeprägt) In 57 % der Unterrichtssequenzen konnte eine Förderung von Selbstvertrauen und Selbstständigkeit beobachtet werden. Die Lehrkräfte ermunterten die Schülerinnen und Schüler zur Aufgabenübernahme und zur aktiven Beteiligung am Unterricht und förderten ihre Eigeninitiative. In weiteren 26 % wurde dieses Merkmal als eher zutreffend bewertet. In 17 % der Unterrichtssequenzen wurden Eigeninitiative, Kreativität oder Leistungsbereitschaft kaum gefördert und nicht zur aktiven Übernahme von Aufgaben motiviert. Förderung fachlicher und überfachlicher Kompetenzen (2.2) (Bewertung A - stark ausgeprägt) In mehr als 54 % des beobachteten Unterrichts förderten die Lehrkräfte neben fachlichen Kompetenzen auch überfachliche, wie soziale, personale und methodische Kompetenzen. Insgesamt wurden in knapp 83 % des beobachteten Unterrichts fachliche Kompetenzen gefördert. Dieses traf auf ca. 17 % der Unterrichtssequenzen eher nicht zu. BERICHT ZUR INSPEKTION DER GRUNDSCHULE AN DER MARIE Seite 12/38

13 Schüler- und themenorientierte Methodenwahl (2.3) (Bewertung A - stark ausgeprägt) In 49 % wählten die Lehrkräfte Lehrstrategien und Methoden, die der Lerngruppe sowie dem zu vermittelnden Thema angemessen war. Dabei wurde auf einen themen- und schülerbezogenen Wechsel der Methoden und Arbeitsformen geachtet. Für weitere 37 % traf dies mit Einschränkungen zu. Im Unterricht wurden häufig anwendungsbezogene Aufgaben gestellt und bearbeitet; der Unterricht war abwechslungsreich und interessant. In 14 % der Unterrichtsbesuche waren die Wahl der Methode und die Initiierung von Lernprozessen wenig an den Schülerinnen und Schülern und den zu vermittelnden Inhalten orientiert. Innere Differenzierung (2.4) (Bewertung D - schwach ausgeprägt) Maßnahmen einer inneren Differenzierung zur unterschiedlichen Vermittlung von Lerninhalten für Leistungsstärkere und Leistungsschwächere konnten in 26 % der Unterrichtsbesuche beobachtet werden. In diesen Stunden wurden Aufgaben unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades angeboten. Zielstellungen und auch Inhalte waren unterschiedlich. In 9 % der Sequenzen konnten Ansätze zur Eröffnung unterschiedlicher Herangehensweisen festgestellt werden. In 31 % erhielten die Schülerinnen und Schüler keine differenzierten Angebote, doch registrierten die Lehrkräfte individuelle Lernstände und gab entsprechend gezielte Rückmeldungen. In mehr als 34 % des Unterrichts wurden keine differenzierenden Aufgabenstellungen gegeben. Alle Schülerinnen und Schüler arbeiteten mit den selben Zeitvorgaben an den selben Aufgaben. Sprachentwicklung/Sprach- und Kommunikationsförderung (2.5) (Bewertung C - eher schwach ausgeprägt) In ca. 22 % der Unterrichtssequenzen war deutlich eine aktive Förderung der Kommunikationsfähigkeit zu beobachten. Die Lehrkräfte hielten zum richtigen Gebrauch der Sprache oder Fachsprache an, unterstützten bei Formulierungen, achteten auf differenzierte Ausdrucksweisen und schufen für Schülerinnen und Schüler Sprechanlässe. In weiteren 38 % konnten diese Beobachtungen mit Einschränkungen gemacht werden. In mehr als 40 % des gesehenen Unterrichts fand eine Förderung der Sprach- und Kommunikationsförderung eher nicht statt. Die Bereitstellung und Nutzung von Hilfsmitteln wie Wörterlisten, Wörterbücher oder visuelle Hilfsmittel standen den Schülerinnen und Schülern im Unterricht nicht immer zur Verfügung. Nicht alle Lehrkräfte verwendeten die hochdeutsche Sprache so, dass sie für die Lernenden ein Sprachvorbild waren. Selbstständiges Lernen (2.6) (Bewertung B - eher stark ausgeprägt) Die Schülerinnen und Schüler organisierten ihre Lernprozesse weitgehend selbstständig, sammelten selbstständig und zielgerichtet Informationen und entschieden selbst über notwendige Hilfsmittel. Sie reflektierten ihre Lernwege und kontrollierten selbst die Lösungen. Über ihre Lösungswege tauschten sie sich aus und stellten die Ergebnisse vor. Dieses konnte in 23 % des Unterrichts als vollkommen zutreffend, in 43 % als eher zutreffend bewertet werden. Vor allem während der Bearbeitung der Wochenpläne wurde den Schülerinnen und Schülern selbstständiges Lernen abverlangt. In 23 % der besuchten Unterrichtssequenzen konnte dieses Unterrichtmerkmal eher nicht, in 11 % gar nicht beobachtet werden. Kooperatives Verhalten (2.7) (Bewertung C - eher schwach ausgeprägt) In fast 29 % des Unterrichts waren Phasen der Gruppen- oder Partnerarbeit sinnvoll in den Unterricht integriert. Die Aufgabenstellung ermöglichte eine meist selbstorganisierte Zusammenarbeit, und die Förderung von Teamkompetenzen wurde sichtbar. In weiteren 17 % war kooperatives Arbeiten BERICHT ZUR INSPEKTION DER GRUNDSCHULE AN DER MARIE Seite 13/38

14 möglich und erwünscht, von der Aufgabenstellung her aber nicht ausdrücklich verlangt. In 37 % der besuchten Unterrichtssequenzen war das Unterrichtsmerkmal des kooperativen Verhaltens eher nicht zutreffend; hier war eine Zusammenarbeit der Schülerinnen und Schüler nicht geplant oder initiiert, sie konnten aber einander fragen oder sich austauschen. 17 % des gesehenen Unterrichts gaben keinerlei Raum für die Entwicklung kooperativen Verhaltens. Möglichkeiten für Schüler/innen, eigene Lösungen zu entwickeln, darzulegen und zu reflektieren (2.8) (Bewertung B - eher stark ausgeprägt) In 20 % des Unterrichts hatten die Lernenden die Möglichkeit, unterschiedliche Lösungsansätze zu ergebnisoffenen Fragestellungen zu entwickeln. Ergebnisse, bzw. Fehleranalysen wurden für den weiteren Lernprozess gezielt genutzt. Mit trifft eher zu wurde dieses Merkmal in fast 43 % der Unterrichtsbesuche bewertet, in 32 % mit trifft eher nicht zu. In nur 5 % der beobachteten Unterrichtssequenzen war es den Schülerinnen und Schülern nicht möglich, auf ergebnisoffene Fragestellungen Antworten zu suchen, diese darzustellen und zu diskutieren, um so Problemlösekompetenz zu erwerben. Deutliche Strukturierung und transparente Zielausrichtung des Unterrichts (2.9) (Bewertung A - stark ausgeprägt) Eine deutliche Strukturierung des Unterrichts konnte in 66 % der Besuche, mit leichten Einschränkungen in 26 % festgestellt werden. Die Lehrkräfte gaben sowohl Hinweise zum geplanten Unterrichtsverlauf als auch zu den Unterrichtszielen. Die Arbeitsanweisungen waren verständlich formuliert, sodass die Schülerinnen und Schüler unverzüglich mit der Aufgabenbearbeitung beginnen konnten. Das Erreichen der angestrebten Unterrichtsziele wurde in einigen Stunden am Ende reflektiert. In 8 % der besuchten Unterrichtssequenzen konnte eine Strukturierung eher nicht festgestellt werden. Leistungsorientierung (2.10) (Bewertung B - eher stark ausgeprägt) Für 86 % der besuchten Unterrichtssequenzen konnte als mehr oder weniger stark ausgeprägt festgestellt werden, dass die Lehrerinnen und Lehrer die Anstrengungs- und Leistungsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler förderten, die Anforderungen den Kindern durchschaubar waren und die Arbeitsaufträge von den meisten in der vorgesehenen Zeit zu erfüllen waren. In der Prozentzahl enthalten sind 34 %, in denen die Lehrkräfte auch individuell herausfordernde Leistungsanforderungen stellte. In einem Zehntel der Unterrichtsstunden waren die Leistungsanforderungen eher nicht, in 3 % gar nicht angemessen. Hier bewältigten die Schülerinnen und Schüler die Aufgaben nicht in der vorgesehenen Zeit. BERICHT ZUR INSPEKTION DER GRUNDSCHULE AN DER MARIE Seite 14/38

15 Profilmerkmal 3: Pädagogisches Verhalten/ Unterrichtsklima Verantwortungsbereitschaft, soziales Engagement, soziales Verhalten und Toleranz (3.1) (Bewertung A - stark ausgeprägt) Die Schülerinnen und Schüler verhielten sich untereinander und gegenüber Besuchern offen, freundlich und zugewandt. Viele Kinder zeigten sich stets hilfsbereit bei Schwierigkeiten anderer Klassenkameradinnen oder -kameraden. Der Umgang im Unterricht war wertschätzend. Eine unterschiedliche Behandlung von Mädchen und Jungen konnte nicht beobachtet werden. Kinder mit festgestelltem sonderpädagogischem Förderbedarf waren in den Unterricht integriert. In 91 % des Unterrichts wurde dieses Merkmal mit trifft zu, in 9 % mit trifft eher zu bewertet. Positives pädagogisches Klima im Unterricht (3.2) (Bewertung A - stark ausgeprägt) Der Unterricht lief ohne nennenswerte Störungen ab. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten interessiert mit. Die Lehrkräfte gaben ermunternde und wertschätzende Rückmeldungen zu Schülerbeiträgen und hörten den Beiträgen oder Fragen aufmerksam zu. Das war in 88 % der Unterrichtssequenzen der Fall und traf auf 9 % weitgehend zu. Bei einem Unterrichtsbesuch war dieses Merkmal eher nicht erfüllt. Faire und gerechte Behandlung der Schüler/innen (3.3) (Bewertung A - stark ausgeprägt) In 91 % der besuchten Sequenzen gingen die Lehrerinnen und Lehrer respektvoll und fair mit ihren Lerngruppen um. Auf eventuelle Regelverstöße, z. B. Verspätungen, Schwatzen oder Ins-Wort-fallen, reagierten die Lehrkräfte pädagogisch und der jeweiligen Situation entsprechend angemessen. In 9 % traf ein solches Verhalten teilweise zu. BERICHT ZUR INSPEKTION DER GRUNDSCHULE AN DER MARIE Seite 15/38

16 5 Qualitätsprofil Tabellarische Übersicht der Qualitätsmerkmale Qualitätsbereich 1: Ergebnisse der Schule 1.2/1.4 Fachkompetenzen/Schullaufbahn 1.3 Methodenkompetenzen Qualitätsbereich 2: Lehr- und Lernprozesse 2.1 Schulinternes Curriculum Bewertung A B C D Bewertung A B C D Qualitätsmerkmale 2.2 Unterrichtsgestaltung/Lehrerhandeln im Unterricht 2.3 Leistungsanforderungen und Leistungsbewertungen 2.4 Schülerunterstützung und -förderung im Lernprozess Qualitätsbereich 3: Schulkultur 3.1 Soziales Klima in der Schule und in den Klassen Bewertung A B C D 3.2 Gestaltung der Schule als Lebensraum 3.3 Beteiligung der Schülerinnen und Schüler und der Eltern 3.4 Kooperation mit gesellschaftlichen Partnern Qualitätsbereich 4: Schulmanagement 4.1 Schulleitungshandeln und Schulgemeinschaft 4.2 Schulleitungshandeln und Qualitätsmanagement 4.4 Unterrichtsorganisation Qualitätsbereich 5: Lehrerprofessionalität und Personalentwicklung 5.1 Zielgerichtete Personalentwicklung 5.2 Arbeits- und Kommunikationskultur im Kollegium Qualitätsbereich 6: Ziele und Strategien der Qualitätsentwicklung Qualitätsmerkmale Qualitätsmerkmale Qualitätsmerkmale Qualitätsmerkmale Qualitätsmerkmale 6.1 Schulprogramm 6.2 Schulinterne Evaluation 6.4 Dokumentation und Umsetzungsplanung Bewertung A B C D Bewertung A B C D Bewertung A B C D 3 Das Qualitätsprofil beinhaltet auch die Bewertung des Unterrichts. BERICHT ZUR INSPEKTION DER GRUNDSCHULE AN DER MARIE Seite 16/38

17 5.2 Erläuterungen zum Qualitätsprofil In der laufenden ersten Phase der Schulinspektion (bis 2008) werden 16 von 25 Qualitätsmerkmalen aus dem Handlungsrahmen Schulqualität in Berlin verbindlich evaluiert. Ab dem Schuljahr 2007/08 werden die Qualitätsmerkmale 1.2 Fachkompetenzen und 1.4 Schullaufbahn gemeinsam bewertet und das Qualitätsmerkmal 4.1 Schulleitungshandeln und Schulgemeinschaft in die Evaluation aufgenommen. Zusätzlich ist es für die Schule möglich, zwei weitere Merkmale zu wählen. Bei Vorliegen einer besonderen Datenlage können vom Inspektionsteam weitere Qualitätsmerkmale ergänzt werden. Die Qualitätsmerkmale spiegeln die wesentlichen Erkenntnisse der aktuellen Schulforschung und den im Schulgesetz verankerten Qualitätsbegriff wider. Der Bewertung liegt eine Normierung zugrunde, die dem Bewertungsbogen im Handbuch Schulinspektion zu entnehmen ist. Die Unterrichtsqualität ist zentrales Element der Schulqualität und steht im Mittelpunkt der Schulinspektion. Die an der Schule untersuchten Merkmale des Qualitätsprofils sind heterogen, das heißt, sie bilden unterschiedliche Qualitätsbereiche ab, deren Relevanz zudem unterschiedlich ausgeprägt ist. In der Zusammenfassung der Ergebnisse wird folgerichtig kein Gesamturteil über die Schule gefällt, vielmehr werden auf Grundlage des Qualitätsprofils die Stärken und der Entwicklungsbedarf der Schule herausgestellt. Der Bewertung der einzelnen Qualitätsmerkmale liegen folgende Definitionen zugrunde: A stark ausgeprägt B eher stark ausgeprägt C eher schwach ausgeprägt D schwach ausgeprägt Die Schule erfüllt alle oder nahezu alle Teilkriterien eines Qualitätsmerkmals. Die Schule erfüllt die wichtigsten Teilkriterien. Sie kann die Qualität der Arbeit bzgl. einiger Teilkriterien aber noch weiter verbessern. Die Schule weist hier Stärken und Entwicklungsbedarf auf; die wesentlichen Teilkriterien werden jedoch noch nicht erfüllt. Bei den meisten Kriterien eines Qualitätsmerkmals sind deutliche Verbesserungen erforderlich. BERICHT ZUR INSPEKTION DER GRUNDSCHULE AN DER MARIE Seite 17/38

18 Qualitätsbereich 1: Ergebnisse der Schule Fachkompetenzen/Schullaufbahn 4 (1.2/1.4) (Bewertung C - eher schwach ausgeprägt) Nachfolgend werden ausgewählte schulische Ergebnisse der Grundschule an der Marie dargestellt und erläutert. Bei den Orientierungsarbeiten im Jahr 2007 betrug der Anteil der starken Leserinnen und Leser (Leseverständnis) an der Schule 53,3 % und lag im regionalen Mittel (58,9 %), aber im Vergleich zu den berlinweiten Daten konnte die Schule bessere Ergebnisse (40,6 %) erreichen. Bei den schnellen Leserinnen und Lesern lag die Schule (45,8 %) leicht über den regionalen (41,4 %) und berlinweiten (30,6 %) Referenzwerten. Die Zahl der langsamen Leserinnen und Leser konnte im Vergleich zum Vorjahr halbiert werden. Im Bereich Mathematik konnten sich die Schülerinnen und Schüler der Schule im Segment der starken Rechnerinnen und Rechner (51,1 %) gegenüber dem Vorjahr leicht verbessern und liegen damit über dem regionalen (50,6 %) und landesweiten (34,4 %) Durchschnitt. Ergebnisse der Schule bei den Orientierungsarbeiten Klasse 2 Bereich Deutsch/Leseverständnis (Angaben in %) Grundschule an der Marie Pankow Berlin schwache Leser/innen durchschn. Leser/innen starke Leser/innen alle dh* ndh* alle dh ndh alle dh ndh ,3 17,2 6,3 15, ,8 21,8 11,7 20,6 28,8 40,6 28,8 34,9 19,9 25,4 47,3 56,8 34,4 15,6 34,7 15,9 0,0 0,0 28,2 35,0 27,8 34,8 34,5 39,1 30,6 35,3 29,6 36,7 32,6 32,0 58,3 67,2 58,9 68,3 0,0 0,0 58,9 43,2 60,5 44,6 36,7 20,3 40,6 29,8 50,5 37,9 20,2 11,3 Ergebnisse der Schule bei den Orientierungsarbeiten Klasse 2 Bereich Deutsch/Lesegeschwindigkeit (Angaben in %) Grundschule an der Marie Pankow Berlin langsame Leser/innen durchschn. Leser/innen schnelle Leser/innen alle dh ndh alle dh ndh alle dh ndh ,9 9,4 22,1 7,9 0, ,4 24,1 20,7 23,3 31,1 37,4 33,7 31,8 27,0 25,0 47,6 47,1 32,3 40,6 32,6 41,3 0,0 0,0 37,2 39,3 37,0 39,3 40,1 38,2 35, ,0 38,3 33,1 33,5 45,8 50,0 45,3 50, ,0 41,4 36,6 42,3 37,4 28,8 24,4 30,6 31,5 36,1 36,7 19,3 19,4 4 Auf die Bewertung der Ergebnisse der Schule bei Vergleichs- und Orientierungsarbeiten wurde verzichtet, da derzeit keine Angaben vorliegen, die einen Vergleich der Schulen unter Einbeziehung von regionalen Standort- und Sozialdaten zulassen. Bewertet wurde aber, wie die Schule die Schulleistungsdaten analysiert, für ihre konzeptionelle Weiterentwicklung nutzt und mit allen am Schulleben Beteiligten kommuniziert. BERICHT ZUR INSPEKTION DER GRUNDSCHULE AN DER MARIE Seite 18/38

19 Ergebnisse der Schule bei den Orientierungsarbeiten Klasse 2 Bereich Mathematik (Angaben in %) Grundschule an der Marie Pankow Berlin schwache Rechner/innen durchschnittl. Rechner/innen starke Rechner/innen alle dh ndh alle dh ndh alle dh ndh ,5 1,5 13,7 1,5 0,0 0,0 17,7 16,7 16,4 16,6 34,8 19,1 33,1 25,3 24,7 18,9 50,2 39,8 34,4 49,3 34,7 50,0 0,0 0,0 31,8 41,9 31,7 41,5 32,0 48,5 32,4 43,9 33,2 44,2 30,9 43,0 51,1 49,3 51,6 48, ,6 41,4 51,8 42,0 33,1 32,4 34,4 30,9 42,1 36,9 18,9 17,2 * dh = Kinder deutscher Herkunftssprache ndh = Kinder nichtdeutscher Herkunftssprache Ergebnisse der Schule bei den Vergleichsarbeiten Klasse 4 (VERA) im Jahr 2006 Bereich Deutsch/Leseverständnis (Angaben in %) Anteil der Schüler/innen mit Grundschule an der Marie nicht auswertbaren Leistungen Fähigkeitsniveau 1 Fähigkeitsniveau 2 Fähigkeitsniveau Berlin Ergebnisse der Schule bei den Vergleichsarbeiten Klasse 4 (VERA) im Jahr 2006 Bereich Deutsch/Sprache untersuchen (Angaben in %) Anteil der Schüler/innen mit Grundschule an der Marie nicht auswertbaren Leistungen Fähigkeitsniveau 1 Fähigkeitsniveau 2 Fähigkeitsniveau Berlin Ergebnisse der Schule bei den Vergleichsarbeiten Klasse 4 (VERA) im Jahr 2006 Bereich Mathematik/Zahlen und Operationen (Angaben in %) Anteil der Schüler/innen mit Grundschule an der Marie nicht auswertbaren Leistungen Fähigkeitsniveau 1 Fähigkeitsniveau 2 Fähigkeitsniveau Berlin BERICHT ZUR INSPEKTION DER GRUNDSCHULE AN DER MARIE Seite 19/38

20 Ergebnisse der Schule bei den Vergleichsarbeiten Klasse 4 (VERA) im Jahr 2006 Bereich Mathematik/Größen und Messen (Angaben in %) Anteil der Schüler/innen mit Grundschule an der Marie nicht auswertbaren Leistungen Fähigkeitsniveau 1 Fähigkeitsniveau 2 Fähigkeitsniveau Berlin Die Ergebnisse bei den Vergleichsarbeiten 2007 im Bereich Deutsch/Leseverständnis liegen für das Fähigkeitsniveau 1 und 3 über dem Landesdurchschnitt. Sie liegen für das Fähigkeitsniveau 3 des Bereichs Deutsch/Sprache leicht unter dem Berliner Vergleichswert. Im Fach Mathematik erreichen 32 % der Viertklässler im Bereich Zahlen und Operationen das Fähigkeitsniveau 3 und sind damit - bezogen auf die Testsituation - in der Lage, Aufgaben eines höheren Anspruchsniveaus zu lösen. Im Bereich Größen und Messen liegt der Anteil der Kinder, die das Fähigkeitsniveau 3 erreichen bei 27 %. Beide Werte liegen über den Vergleichswerten des Landes. Die Ergebnisse der Orientierungs- und Vergleichsarbeiten werden hauptsächlich in den Fachkonferenzen analysiert. Pädagogische Schlussfolgerungen und Handlungsstrategien (z. B. Konsequenzen aus der hohen Wiederholerquote oder weitere gezielte Fördermaßnahmen im Ergebnis der Auswertung von Vergleichsarbeiten) werden auf der Ebene einzelner Fachkonferenzen erörtert, wobei deren Umsetzung bei einzelnen Lehrkräften liegt. Die Grundschule an der Marie beteiligte sich in den letzten Jahren regelmäßig und erfolgreich an Schulwettbewerben, z. B. dem Mathematik-Wettbewerb Känguru, zahlreichen Sportwettkämpfen und Lesewettbewerben. Die entschuldigten Fehlzeiten der Schülerinnen und Schüler liegen deutlich über dem Vergleichswert der Schulart sowie auch der regionalen und Berliner Werte. Die unentschuldigten Fehlzeiten liegen aber deutlich unter dem regionalen und Berliner Mittel. Der Anteil der Wiederholerinnen und Wiederholer ist im regionalen und landesweiten Vergleich deutlich höher. Methodenkompetenzen (1.3) (Bewertung C - eher schwach ausgeprägt) In die Bewertung der Vermittlung von Methodenkompetenzen fließt neben den Ergebnissen der Unterrichtsbeobachtung vorrangig ein, welche Angebote die Schule ihren Schülerinnen und Schülern zum Lernen lernen und zur Förderung von Medienkompetenz unterbreitet. Das Inspektionsteam konnte im Unterricht beobachten, dass Lehrkräfte verschiedene Lernstrategien durchgängig sachgerecht initiierten bzw. Schülerinnen und Schüler Arbeitsprozesse selbstständig planten und strukturierten oder miteinander kooperierten. In vielen Unterrichtssequenzen hatten die Schülerinnen und Schüler dabei die Möglichkeit, selbstständig Arbeitsabläufe zu planen, zu gestalten und zu evaluieren. Aus den Unterlagen der Schule wurde nicht erkennbar, wie die Präsentationskompetenzen und die Fähigkeit zum selbstständigen Lernen und Handeln der Schülerinnen und Schüler zielgerichtet und systematisch gefördert werden sollen. Allerdings wurde diese Problematik in die Zielvereinbarung der Schule aufgenommen und erste Ansätze waren während der Inspektion auch erkennbar. BERICHT ZUR INSPEKTION DER GRUNDSCHULE AN DER MARIE Seite 20/38

21 Die Arbeit mit neuen Medien ist insgesamt nicht systematisch in den Unterricht der Fächer integriert. Der Einsatz des Computers konnte in vier von 35 Unterrichtsequenzen beobachtet werden. Die Klassenräume verfügen nur zum Teil über Computer. Für das Arbeiten am PC können die Lehrkräfte auf einen gut ausgestatteten Computerraum zurückgreifen, der 14 Schülerarbeitsplätze bietet. Qualitätsbereich 2: Lehr- und Lernprozesse Schulinternes Curriculum (2.1) (Bewertung B - eher stark ausgeprägt) Im Juni 2007 verabschiedete die Schule ein schulinternes Curriculum mit dem Entwicklungsschwerpunkt Selbstständiges und eigenverantwortliches Umgehen mit Arbeitstechniken, Methoden und Lernstrategien für die Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch, Naturwissenschaften und Sport. Ziele und Maßnahmen sind nach Doppeljahrgangsstufen unter Berücksichtigung der Anforderungen des Bildungsganges konkretisiert. Für je zwei Jahrgangsstufen liegen Vereinbarungen zu dem Schwerpunkt Heft-, Hefterführung und Arbeitsblattgestaltung vor, die ab dem Schuljahr 2007/08 umzusetzen sind. Die Akzentsetzung des schulinternen Curriculums unterstützt den Aufbau überfachlicher Kompetenzen. Die Grundschule an der Marie führt eine LRS-Klasse, in der die Kinder bei Bedarf einen 10-wöchigen Lese-Rechtschreibkurs erhalten. Ein schlüssiges fachinternes Curriculum präzisiert Ziele, Materialien und Prinzipien der Intensivkurse im Bereich der Lese-Rechtschreibförderung. Die Entwicklungsschwerpunkte des Curriculums weisen keinen Bezug zu den im Schulprogramm formulierten Entwicklungszielen auf. Die Lehrkräfte sind in Teamstrukturen eingebunden, die an Doppeljahrgangsstufen gekoppelt sind. Team 1 befasst sich mit der Schulanfangsphase und dem Hort, Team 2 mit den 3./4. Klassen, der LRS-Klasse und dem Hort, Team 3 mit der 5./6. Klasse und der klassenübergreifenden Gruppe schuldistanzierte Kinder. Die Konkretisierung des schulinternen Curriculums erfolgte in den entsprechenden Teams. Im Lehrkräfteinterview äußerten die Lehrerinnen und Lehrer übereinstimmend, dass regelmäßig Treffen zur Unterrichtsvor- und -nachbereitung stattfinden. Nach Aussage der Schulleitung sind bis auf drei Lehrkräfte alle Lehrerinnen und Lehrer in Teamstrukturen eingebunden. Die Lehr- und Lernmaterialien sind in der Grundschule an der Marie zumeist aufeinander abgestimmt. Vereinzelt wurde, nach Aussage der Anwesenden im Lehrkräfteinterview, kein Konsens innerhalb der Jahrgangsstufen erzielt. Die Grundschule an der Marie kooperiert eng mit der Kurt-Schwitters-Gesamtschule. Dies hat zur Folge, dass vergleichsweise viele Kinder, auch aus dem Integrationsbereich, an diese weiterführende Schule wechseln. Das Inspektionsteam konnte im Rahmen der Unterrichtsbesuche beobachten, dass anwendungsbezogene Aufgaben integrativer Bestandteil der Unterrichtsarbeit sind. Außerschulische Aktivitäten werden regelmäßig durchgeführt. Besuche in Museen, Bibliotheken sowie projektorientiertes Arbeiten sind Teil des Schullebens. In diesem Zusammenhang sei exemplarisch auf Kunst- und Musikprojekte sowie die Struwwelpeter-Ausstellung, ein begehbares Kinderbuch, verwiesen. BERICHT ZUR INSPEKTION DER GRUNDSCHULE AN DER MARIE Seite 21/38

22 Unterrichtsgestaltung/Lehrerhandeln im Unterricht (2.2) (Bewertung B - eher stark ausgeprägt) Die in den Fachkonferenzen der Schule getroffenen Absprachen im Hinblick auf den Unterricht berücksichtigen die in den Rahmenlehrplänen festgelegten Standards. In der Unterrichtsdurchführung werden in allen Bereichen fachliche Kompetenzen gefördert. Eine Förderung überfachlicher Kompetenzen ist in ca. 54 % des Unterrichts anzutreffen. Die angewandten Methoden und Lehrstrategien sind weitgehend themenbezogen und berücksichtigen das Alter und die Vorkenntnisse der Schülerinnen und Schüler. Differenzierungsangebote sowohl für leistungsstärkere als auch für leistungsschwächere Kinder oder Möglichkeiten unterschiedlicher Herangehensweise an Lerngegenstände werden wenig angeboten. Zunehmend können Schülerinnen und Schüler auf so genannte Sternchenordner zugreifen, die Aufgabenstellungen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades enthalten. Die Lehrkräfte registrieren meistens Lernprobleme einzelner Kinder oder deren Lernfortschritte und geben entsprechende Rückmeldungen. Der Unterricht ist weitgehend abwechslungsreich und interessant. Im Unterricht konnte nur in ca. 22 % der besuchten Unterrichtssequenzen eine deutliche Förderung der Sprache und der Kommunikationsfähigkeit beobachtet werden. Sprechanlässe wurden wenig geschaffen. Die Nutzung neuer Medien im Unterricht findet in den Klassenräumen kaum statt. Bei sieben Unterrichtsbesuchen waren z. B. Computer vorhanden und wurden in vier Fällen genutzt. Konzeptionell ist die Arbeit mit diesem Medium nicht im Unterricht verankert. Die Arbeit am und mit dem PC findet vorwiegend in einem besonderen Fachraum statt. Durch vermehrte Wochenplanarbeit werden die Schülerinnen und Schüler zunehmend zum selbstständigen und eigenverantwortlichen Arbeiten geführt. Die Förderung von Teamkompetenzen und von kooperativen Arbeitsformen wird hierbei nicht immer im Blick behalten. Die Möglichkeiten eigene Lösungen zu entwickeln, darzulegen und zu präsentieren sind in vielen Unterrichtsstunden vorhanden. Ergebnisoffene Fragen werden gestellt und unterschiedliche Lösungsansätze im Unterricht aufgegriffen und erörtert und Fehleranalysen für den weiteren Lernprozess gezielt genutzt. Der Unterricht verläuft strukturiert. Die Lehrkräfte geben eindeutig formulierte Arbeitsanweisungen und in vielen Fällen Hinweise zum geplanten Unterrichtsablauf. Oft geschieht dies im Hinblick auf das Alter der Kinder mittels Piktogramm. Im Unterricht ist ein angemessen hoher Anteil zielgerichteter Schüleraktivitäten zu beobachten. Vielfach wird das Erreichen der gesetzten Unterrichtsziele am Ende der Unterrichtsstunde oder einzelner Unterrichtsphasen reflektiert. Die zur Verfügung stehende Lehr- und Lernzeit wird sachbezogen genutzt. Es gibt kaum Warte- oder Leerlaufzeiten, und die Lehrkräfte bringen zum Ausdruck, dass die Unterrichtszeit wertvoll ist. Der Unterricht wird pünktlich begonnen, und Material und Bücher sind vorbereitet bzw. liegen in ausreichender Zahl bereit. Die Lehrkräfte fördern die Motivation und Lernbereitschaft der Schülerinnen und Schüler. Die Kinder arbeiten interessiert im Unterricht mit. Unterrichtsstörungen treten nur selten auf. Die Schülerinnen und Schüler fühlen sich von ihren Lehrkräften gerecht behandelt. Klassenregeln sind vorhanden; bei möglicherweise auftretenden Konflikten werden die Schülerinnen und Schüler in der Schulstation betreut. BERICHT ZUR INSPEKTION DER GRUNDSCHULE AN DER MARIE Seite 22/38

23 Leistungsanforderungen und Leistungsbewertungen (2.3) (Bewertung B - eher stark ausgeprägt) Hinsichtlich der Leistungsanforderungen im Unterricht fühlen sich die Schülerinnen und Schüler ausreichend informiert. Grundsätze zur Leistungsbeurteilung sind auch den Eltern bekannt; dies geht aus den Fragebogen und den Interviews hervor. Doch liegen nicht für alle Fächer konkrete und aktuelle Beschlüsse der Fachkonferenzen und der Gesamtkonferenz vor. Die Leistungsanforderungen werden so gestellt, dass die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler in der Lage ist, sie zu erfüllen. Einige Kinder werden jedoch nicht hinsichtlich ihrer Leistungsmöglichkeiten gefordert, da angemessene individuelle Leistungsanforderungen nicht gestellt werden. Über Ergebnisse von Leistungsüberprüfungen oder Vergleichsarbeiten erfahren die Eltern auf den entsprechenden Elternversammlungen der Klassen. In den Klassenteams werden sie erörtert, bilden aber nicht Grundlage für neue Entwicklungsvorhaben oder die Anpassung der Bewertungsmaßstäbe. Die Schülerinnen und Schüler erhalten von ihren Lehrkräften motivierende Rückmeldungen zu ihren Leistungen und oft konkrete Hinweise zur weiteren individuellen Lernentwicklung. Schülerunterstützung und -förderung im Lernprozess (2.4) (Bewertung B - eher stark ausgeprägt) Die individuelle Gestaltung der Unterrichtsräume fördert das konzentrierte Arbeiten. Materialien sind ordentlich in Schachteln, Kisten und Regalen untergebracht. Pflanzen sind in vielen Klassenräumen vorhanden und verbessern das Raumklima. Gesundheitsförderliche Aspekte sind in der Organisation des Unterrichtsalltags eher nicht berücksichtigt. Bewegungsmöglichkeiten bestehen in den Pausen auf dem Schulhof und dem angrenzenden Spielplatz. Beide Plätze sind mit Spielgeräten ausgestattet, die grundschulgerecht und funktional sind. Die Einnahme des Mittagessens ist im Stundenplan berücksichtigt. Täglich können die Schülerinnen und Schüler sowie die Beschäftigten der Schule zwischen zwei verschiedenen warmen Mahlzeiten wählen, die in einem Essensraum mit angrenzender Ausgabeküche eingenommen werden können. Ein Konzept zur systematischen Förderung von Leistungsstärkeren und Leistungsschwächeren ist nicht vorhanden. Auch individuelle auf einer Diagnose beruhende Bildungspläne gibt es nicht. Die Schule fördert grundlegende Kompetenzen, so z. B. das Lesen und das Präsentieren. Lehrkräfte, die sich in den Bereichen der Diagnostik und im Erstellen von Förderplänen qualifiziert haben, sind vorhanden, werden aber in Kürze die Schule verlassen. Für eine qualitativ adäquate Nachfolge ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesorgt. Elternsprechtage, an denen die Erziehungsberechtigten alle Lehrerinnen und Lehrer ihrer Kinder sprechen können, sind institutionalisiert. Schülerinnen und Schüler mit besonderen Begabungen werden in den angebotenen Arbeitsgemeinschaften und besonderen Projekten gefördert. Die Beschulung und Förderung von Kindern mit anerkanntem sonderpädagogischen Förderbedarf ist seit mehreren Jahren ein erklärtes Anliegen der Grundschule an der Marie. Ein Konzept zur Förderung dieser Schülerschaft liegt aber nicht vor. Die Schule weist die Beschulung der Kinder mit besonderem Förderbedarf jedoch als einen Schwerpunkt in ihren Schulprogramm aus. Die vorgeschriebenen Förderpläne für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf lagen vor. BERICHT ZUR INSPEKTION DER GRUNDSCHULE AN DER MARIE Seite 23/38

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