Stuttgart 21 als "Lehrstück" für politische Partizipation

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Stuttgart 21 als "Lehrstück" für politische Partizipation"

Transkript

1 Stuttgart 21 als "Lehrstück" für politische Partizipation picture alliance, dpa Prof. Dr. Andreas Brunold, Politische Bildung und Politikdidaktik Universität Augsburg

2 Gliederung 1. Der Protest um Stuttgart Direktes vs. parlamentarisches Demokratiemodell 3. 3 Typen von demokratischen Entscheidungsprinzipien 4. Konsequenzen aus Entscheidungsfindungsprozessen 5. Demonstrantenbefragungen 6. Funktion von Mehrheitsentscheidungsregeln und von Verhandlungs- und Konsenslösungen

3 Gliederung 7. Stuttgart 21 als Beispiel eines politischen Entscheidungsprozesses (mit besonderer Berücksichtigung des Politikzyklus) 8. Bürgerkompetenzen einer politischen Bildung für nachhaltige Entwicklung 9. Der zukunftsorientierte Ansatz und die Methode der Technikfolgenabschätzung

4 picture alliance, 2010

5 Grafik zum geplanten unterirdischen Durchgangsbahnhof»Stuttgart 21«hinter dem Bonatzbau Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2010

6 »Geschlossene Gesellschaft«, Karikatur vom (!) Friederike Groß, Stuttgarter Zeitung 1996

7 Der Protest um Stuttgart 21 - Heftige Kontroversen in und um Stuttgart um das Bahnprojekt - verfassungsrechtliche Debatten im Landtag - Geplante Beteiligung des Landes über einen Betrag von ca. 4,526 Milliarden Euro - asymmetrischer Machtkampf zwischen der etablierten Parteienpolitik (Stuttgart 21-Befürworter, bzw. der Deutsche Bahn-AG) und gut organisierten zivilgesellschaftlichen Gruppen - Alternative: Kopfbahnhof 21

8 Der Protest um Stuttgart 21 - Nach der Eskalation am 30. September 2010: Heiner Geißler als Vermittler - Von 22. Oktober bis 30. November 2010: Partizipatives Neuland als»demokratieexperiment«? - Kompromissvorschlag: Kombi-Bahnhof und Stresstest (Durchführung am 29. Juli 2011) - Volksentscheid vom 27. November 2011

9 Direktes vs. parlamentarisches Demokratiemodell Vorbehalte, die in Deutschland gegenüber direktdemokratischen Verfahren geführt werden, sind begründet durch die repräsentativdemokratisch geprägte politische Kultur vs. Befürwortung der direkten Demokratie, da ein Beteiligungsdefizit vorliegt. Zwar wählen die Bürger ihre Repräsentanten entsprechend ihren Interessen und Wertorientierungen, fühlen sich aber bei bestimmten politischen Sachfragen nicht vertreten.

10 3 Typen von demokratischen Entscheidungsprinzipien 1. Bahninterne Planungsabläufe des Staatskonzerns der Deutsche Bahn AG lassen sich nur mit Mühe parlamentarischen Kontrollgremien unterziehen, da der Bund als Eigentümer der Deutsche Bahn-AG fungiert. 2. Entscheidungen nach dem Mehrheitsprinzip werden vor allem in den parlamentarischen Instanzen bzw. auf den exekutiven Regierungsebenen gefällt. Diese legitimieren sich vor allem auf bewährte Verfahrensabläufe des Rechtsstaats und die sie bestätigenden Urteile der über sie wachenden Gerichte.

11 3 Typen von demokratischen Entscheidungsprinzipien 3.»Entscheidungen«in Form von Verhandlungs- bzw. Konsenslösungen werden unter Beteiligung der Zivilgesellschaft durch kommunikative Prozesse hergestellt. Dies wurde in den beiden»schlichtungsverfahren«durch Heiner Geißler erprobt, um eine transparente und breite öffentliche Kommunikation zu ermöglichen.

12 Studie der Bertelsmann Stiftung (2009) - die große Mehrzahl der Bürger spricht sich für mehr politische Beteiligung und direktdemokratische Verfahren aus - Ca. 70 Prozent der Deutschen haben das Vertrauen in Politik und Wirtschaft verloren. - Partizipative Verfahren wie Bürger- und Volksentscheide vermögen dagegen, so glaubt die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger inzwischen, die Kluft zwischen Bürgern und der Politik zu schließen.

13 Gerhard Mester, 2010

14 Konsequenzen aus Entscheidungsfindungsprozessen Unter dem doppelten Zugriff globaler Herausforderungen und lokaler Betroffenheiten hat der Staat und ein auf ihn zentriertes politisches Engagement bereits einen deutlichen Bedeutungsverlust zu verkraften und den Anspruch auf die letztlich gültige Verbindlichkeit seiner Entscheidungen verloren (Münkler, Herfried (2011): Aktive Bürgerschaft oder bürgerschaftliches Engagement? Über das Verhältnis von Zivilgesellschaft und Parteiendemokratie. In: Journal für politische Bildung. Zukunftsfähigkeit und Zivilgesellschaft, Heft 1, S )

15 Demonstrantenbefragung:»Welches Ereignis hat Sie erstmals veranlasst, sich gegen Stuttgart 21 zu engagieren?«dieter Rucht 2011

16 Demonstrantenbefragung in Stuttgart:»Welche drei Argumente gegen Stuttgart 21 sind für Sie am wichtigsten?«dieter Rucht 2011

17 Demonstrantenbefragung:»Aussagen zum politischen System und zu Politikern«Dieter Rucht 2011

18 Funktion von Mehrheitsentscheidungsregeln - Mehrheitsentscheide gelten als attraktivste Entscheidungsregel, da sie Praktikabilität mit hoher Legitimationskraft verbinden. - Mehrheitsregel gilt als fair und legitim, da in diesem Zusammenhang vor allem auf die Gleichheit der Entscheidungsbeteiligten (one man - one vote) abgestellt wird (Offe, 1984). - Aber: Ist die Mehrheitsregel tatsächlich in der Lage, den Willen des Volkes zum Ausdruck zu bringen? Das Problem besteht darin, dass der Volkswille schwankend sein kann.

19 Funktion von Verhandlungs- und Konsenslösung - Konfliktlösung und Entscheidungsfindung durch Verhandlungen scheinen eine immer größere Bedeutung zu gewinnen - Schwäche der Verhandlungs- bzw. Konsenslösungen: Möglichkeit von hohen Kosten und langen Verfahren!? - Länder mit starken verhandlungsdemokratischen Elementen besitzen eine große politische Stabilität und sind in der Lage, diese mit einer großen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und einem hohen Niveau an sozialer Sicherung zu kombinieren

20 Stuttgart 21 als Beispiel eines politischen Entscheidungsprozesses Nach den drei Idealtypen der Entscheidungsregeln ist das hierarchisch strukturierte Entscheidungsprinzip sowie der Mehrheitsentscheid stärker der repräsentativen sowie die Verhandlungs- bzw. Konsenslösung eher der Form der plebiszitären oder direkten Demokratie zuzuordnen.

21 Stuttgart 21 als Beispiel eines politischen Entscheidungsprozesses - Als Signum für ein hierarchisch strukturiertes Entscheidungsprinzip können die bahninternen Planungsabläufe der Deutsche Bahn-AG identifiziert werden, die sich nur schwer parlamentarischen Kontrollgremien unterziehen lassen. - Entscheidungen nach dem Mehrheitsprinzip wurden v.a. in den Gremien des Gemeinderats der Stadt Stuttgart, im Landtag von Baden-Württemberg sowie im Bundestag gefällt.

22 Stuttgart 21 als Beispiel eines politischen Entscheidungsprozesses - Entscheidungen in Form von Verhandlungs- bzw. Konsenslösungen wurden in einem Schlichtungsverfahren erprobt, um eine transparente und breite öffentliche Kommunikation und Information über das Projekt Stuttgart 21 herzustellen. Am Ende des Verfahrens stand quasi für eine Als-Ob-Entscheidung - ein umstrittener Schlichterspruch. Hier wird die Frage nach der Legitimität von repräsentativen und plebiszitären bzw. direkten Formen von Elementen der Demokratie aufgeworfen.

23 Politikzyklus zu Stuttgart 21 - Bei Projektbeginn 1995/1996 hohe Kosten und befürchtete starke Auswirkungen auf die urbane Struktur Stuttgarts - Antrag auf Bürgerentscheid (abgelehnt) - massive Bürgerproteste Problem Individuelle und kollektive Reaktionen - Befürworter: Verkehrsverbesserung, Stadterweiterung, Arbeitsplätze - Gegner: Kostensteigerung, fehlende Kosten-NutzenAnalyse Bewertung der Entscheidung Auseinandersetzung - Machbarkeitsstudien und Planfeststellungsverfahren zur Heimerl-Trasse - Befürworter: u.a. Bahn, Stadt Stuttgart, CDU, SPD, FDP - Gegner: Grüne, Umweltverbände, Alternativvorschlag K 21, Klagen Entscheidung Implementierung der Entscheidung : Landtag nimmt Entschließungsantrag an : Vertragsunterschriften der Stadt Stuttgart : Finanzierungsvereinbarung zwischen Bund, Land Baden-Württemberg, Stadt Stuttgart und Bahn - Februar 2010: Baubeginn

24 - Spaltung der Stadt in zwei Lager - Erkennen struktureller Probleme in der Demokratie - können Großprojekte ohne umfassende Bürgerbeteiligungen noch realisiert werden? - Reaktion der Landesregierung: Entschluss zu einem Volksentscheid im November 2011 mit Problem Individuelle und kollektive Reaktionen - Vorlage des Stresstests im Juli 2011 Bewertung der En tscheidung Auseinander setzung - anhaltende öffentliche und zunehmend medienwirksame Bürgerproteste (direkte Demokratie) - Verweis auf Beschlüsse und Polizeieinsatz (repräsentative Demokratie) - Schlichtungsverfahren als Demokratieexperiment Entscheidung Implementierung der Entscheidung : Als-ObEntscheidung des Schlichterspruchs für S21 plus von Heiner Geißler - März 2011: Landtagswahl - Auftrag zum Stresstest - Bildung einer neuen Landeregierung

25 Instrumentarien von neuen Formen der Bürgerbeteiligung - Anwendung der Prinzipien des antizipatorischen Lernens, des vernetzten und systemischen Denkens sowie v.a. das Denken in Kreislauf- und Wirkungszusammenhängen in Institutionen und Organisationen - Auflösung der interdependenten politischen Spannungsfelder vor allem zwischen Ökonomie und Ökologie - Einsatz von nutzenmessenden Methoden der Technikfolgenabschätzung und Umweltverträglichkeitsprüfung sowie Instrumentarien der Zukunftswerkstatt, der DilemmaMethode oder der Szenario-Technik

26 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Prof. Dr. Andreas Brunold, Politische Bildung und Politikdidaktik Universität Augsburg

Verfahren für Großprojekte Konsequenzen aus Stuttgart 21?

Verfahren für Großprojekte Konsequenzen aus Stuttgart 21? Verfahren für Großprojekte Konsequenzen aus Stuttgart 21? Tagung Großprojekte und Bürgerbeteiligung TU Kaiserslautern / Stiftung für Ökologie und Demokratie e.v. Kaiserslautern, 18. Mai 2011 www.komm.uni-hohenheim.de

Mehr

Ohne Akzeptanz ist alles nichts Ausgewählte Aspekte für ein erfolgreiches Akzeptanzmanagement, Bürgerbeteiligung und Informationspolitik

Ohne Akzeptanz ist alles nichts Ausgewählte Aspekte für ein erfolgreiches Akzeptanzmanagement, Bürgerbeteiligung und Informationspolitik Ohne Akzeptanz ist alles nichts Ausgewählte Aspekte für ein erfolgreiches Akzeptanzmanagement, Bürgerbeteiligung und Informationspolitik Wind.Energie Mitteldeutsche Branchentage 15. Oktober 2015 0 Wer

Mehr

Verfahrensbeteiligung, direkte Demokratie und Rechtsschutz bei Grossvorhaben

Verfahrensbeteiligung, direkte Demokratie und Rechtsschutz bei Grossvorhaben Verfahrensbeteiligung, direkte Demokratie und Rechtsschutz bei Grossvorhaben Demokratiekonferenz Stuttgart 11./12.06.2015 Prof. Dr. Andreas Glaser Universität Zürich/Zentrum für Demokratie Aarau Demokratische

Mehr

Direktversicherungsgeschädigte e.v.

Direktversicherungsgeschädigte e.v. Direktversicherungsgeschädigte e.v. Buchenweg 6-59939 Olsberg Gerhard Kieseheuer Bundesvorsitzender Bundeskanzleramt Telefon: +49 (0) 2962 7503377 gerhard.kieseheuer@dvg-ev.org z.h. Bundeskanzlerin Frau

Mehr

Neue Dimensionen des Protests?

Neue Dimensionen des Protests? eue Dimensionen des Protests? Ergebnisse einer explorativen Studie zu den Protesten gegen Stuttgart 21 Arbeitsgruppe Demokratietheorie David Bebnowski, Christoph Hermann, Lea Heyne, Christoph Hoeft, Julia

Mehr

Fakten, Analysen, Positionen 39 Sparkassen sind in der Finanzmarktkrise noch wichtiger geworden

Fakten, Analysen, Positionen 39 Sparkassen sind in der Finanzmarktkrise noch wichtiger geworden S Finanzgruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband Fakten, Analysen, Positionen 39 Sparkassen sind in der Finanzmarktkrise noch wichtiger geworden Die Stabilität der Sparkassen angesichts der Finanzmarktkrise

Mehr

Peter-Petersen-Gymnasium Mannheim

Peter-Petersen-Gymnasium Mannheim Kern- und Schulcurriculum für das Fach Gemeinschaftskunde mit Wirtschaft Klasse 8 und Standards 10 (Klasse 9 und 10) am Peter-Petersen-Gymnasium Mannheim Das verpflichtende Kerncurriculum und das profilgebende

Mehr

der Fraktionen CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen Einsetzung einer Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft

der Fraktionen CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen Einsetzung einer Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft Deutscher Bundestag Drucksache 17/... 17. Wahlperiode 02.03.2010 Stand: 24. Februar 2010 Antrag der Fraktionen CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen Einsetzung einer Enquete-Kommission Internet und

Mehr

Stadt Freudenberg. Ausbau der Bürgerbeteiligung

Stadt Freudenberg. Ausbau der Bürgerbeteiligung Stadt Freudenberg Ausbau der Bürgerbeteiligung Lebendige Demokratie vor Ort gestalten und weiterentwickeln *) Gemeinschaftsgefühl und Aufbruchstimmung erzeugen In Zeiten knapper Kassen sind Kommunen gelegentlich

Mehr

1. Die Genehmigungsverfahren in Deutschland sind aufwendig und komplex, berücksichtigen vorgebrachte

1. Die Genehmigungsverfahren in Deutschland sind aufwendig und komplex, berücksichtigen vorgebrachte Thesen: 1. Die Genehmigungsverfahren in Deutschland sind aufwendig und komplex, berücksichtigen vorgebrachte Einwendungen und stellen sicher, dass die von der Planung ausgelösten Konflikte durch eine Abwägung

Mehr

Hindernisse für partizipatives Technology Assessment in der Forschungs- und Technologiepolitik anhand des Beispiels Österreich

Hindernisse für partizipatives Technology Assessment in der Forschungs- und Technologiepolitik anhand des Beispiels Österreich Hindernisse für partizipatives Technology Assessment in der Forschungs- und Technologiepolitik anhand des Beispiels Österreich Erich Grießler Institut für Höhere Studien, Wien CIT-PART Warum partizipatives

Mehr

I Rückblick und Ausblick

I Rückblick und Ausblick I Rückblick und Ausblick I.2 Flächenmanagement Nachhaltiges Flächenmanagement Systematische Verankerung des Leitbilds Nachhaltigkeit in der kommunalen Flächenplanung Ökonomie Nachhaltiges Flächenmanagement

Mehr

LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN

LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Konferenz der Präsidentinnen und Präsidenten der deutschen und österreichischen Landesparlamente, des Deutschen Bundestages, des Bundesrates sowie des Südtiroler Landtages

Mehr

Die Gemeinwohl-Ökonomie

Die Gemeinwohl-Ökonomie Die Gemeinwohl-Ökonomie Ein Wirtschaftsmodell mit Zukunft Hannover, 22. November 2012 Jörg-Arolf Wittig Initiative für Gemeinwohl-Ökonomie Rhein-Main Input: ca. 25 Minuten Teil 1, Das Konzept: die Gemeinwohl-Ökonomie

Mehr

Baden-WürttembergTREND Stimmung vor dem Volksentscheid zu Stuttgart 21 am 27. November 2011

Baden-WürttembergTREND Stimmung vor dem Volksentscheid zu Stuttgart 21 am 27. November 2011 Baden-WürttembergTREND Stimmung vor dem Volksentscheid zu Stuttgart 21 am 27. November 2011 Eine Studie von Infratest dimap im Auftrag von Südwestrundfunk Stuttgart, Stuttgarter Zeitung, Universität Stuttgart

Mehr

Bürgerbeteiligung und Direkte Demokratie in Baden-Württemberg

Bürgerbeteiligung und Direkte Demokratie in Baden-Württemberg Ergebnisse der Telefonbefragung der Studie Bürgerbeteiligung und Direkte Demokratie in Baden-Württemberg Prof. Dr. Thorsten Faas Bereich Methoden der empirischen Politikforschung Johannes Gutenberg-Universität

Mehr

FORUM BÜRGERORIENTIERUNG

FORUM BÜRGERORIENTIERUNG Bürgerengagement und Bürgerorientierung Ein Überblick 19. Europäischer Verwaltungskongress 2014 FORUM BÜRGERORIENTIERUNG Bremen, 27. Februar 2014 Dr. Serge Embacher, Berlin Übersicht a) Logik der Verwaltung

Mehr

Meinungen zu Volksbegehren und Volksentscheiden

Meinungen zu Volksbegehren und Volksentscheiden Meinungen zu Volksbegehren und Volksentscheiden Datenbasis: 1.004 Befragte Erhebungszeitraum: 2. bis 4. Juni 2009 statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte Auftraggeber: Mehr Demokratie e.v. Auf

Mehr

Mediation und Politikverdrossenheit

Mediation und Politikverdrossenheit Mediation und Politikverdrossenheit Politikverdrossenheit Politikverdrossenheit Mediation als Mittel gegen Politikverdrossenheit? (1/24) Outline Einleitung Fragestellung Design Erkenntnis und Interesse

Mehr

Entscheidungen über Großprojekte wie S21 in Parlamenten oder durch Volksabstimmungen? Einmischen erwünscht Bürgerbeteiligung in Deutschland

Entscheidungen über Großprojekte wie S21 in Parlamenten oder durch Volksabstimmungen? Einmischen erwünscht Bürgerbeteiligung in Deutschland Einmischen erwünscht Bürgerbeteiligung in Deutschland 2 Mainz, 5. September 12 Bernhard Kornelius Forschungsgruppe Wahlen Forschungsgruppe Wahlen: Politbarometer 12/10 KW Geschlecht Frauen 2 in den Altersgruppen...

Mehr

Verfasser: Alexander Trennheuser Daniel Lentfer Weitere Autoren von transparenzgesetz.de

Verfasser: Alexander Trennheuser Daniel Lentfer Weitere Autoren von transparenzgesetz.de Stellungnahme von Mehr Demokratie zum Antrag der Fraktion der SPD und der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen Modernes Regieren im digitalen Zeitalter Open Government für Nordrhein-Westfalen vorantreiben!

Mehr

Ein Beteiligungshaushalt für Freiburg Eine Kurzinformation der Projektgruppe Beteiligungshaushalt

Ein Beteiligungshaushalt für Freiburg Eine Kurzinformation der Projektgruppe Beteiligungshaushalt Ein Beteiligungshaushalt für Freiburg Eine Kurzinformation der Projektgruppe Beteiligungshaushalt Die Themen Was ist ein Beteiligungshaushalt? Wo gibt es Erfahrungen damit? Welche Modelle gibt es? Warum

Mehr

9 Der Bundespräsident. 1. Welches ist der Unterschied zwischen einem parlamentarischen und einem präsidentiellen Regierungssystem?

9 Der Bundespräsident. 1. Welches ist der Unterschied zwischen einem parlamentarischen und einem präsidentiellen Regierungssystem? 9 Der Bundespräsident 1. Welches ist der Unterschied zwischen einem parlamentarischen und einem präsidentiellen Regierungssystem? Bei dem parlamentarischen Regierungssystem wird der Regierungschef vom

Mehr

Programm der Demokratiekonferenz

Programm der Demokratiekonferenz Programm der Demokratiekonferenz Gegenseitige Blicke über die Grenze: Bürgerbeteiligung und direkte Demokratie in Deutschland und der Schweiz 21./22. Juni 2012, Aarau, Grossratssaal Organisiert von der

Mehr

Die Sitzung des Landtages von Sachsen-Anhalt wird durch Herrn Präsident Detlef Gürth eröffnet und geleitet.

Die Sitzung des Landtages von Sachsen-Anhalt wird durch Herrn Präsident Detlef Gürth eröffnet und geleitet. Landtag von Sachsen-Anhalt Kurzbericht 6/45 45. Sitzung Donnerstag, 20.06.2013 Magdeburg, Landtagsgebäude, Domplatz 6-9 (24. Sitzungsperiode) Beginn: 09:01 Uhr. Die Sitzung des Landtages von Sachsen-Anhalt

Mehr

Transformation braucht Beteiligung Praxis dialogorientierter Beteiligung in der Energiewende

Transformation braucht Beteiligung Praxis dialogorientierter Beteiligung in der Energiewende Transformation braucht Beteiligung Praxis dialogorientierter Beteiligung in der Energiewende Ina Richter Evangelische Akademie Villigst, September 2014 Gliederung 1. Transformation braucht Beteiligung

Mehr

Netzwerk Bürgerbeteiligung. www.netzwerk-buergerbeteiligung.de

Netzwerk Bürgerbeteiligung. www.netzwerk-buergerbeteiligung.de Netzwerk des Wissens und der Kompetenz Forum des demokratiepolitischen Diskurses Kooperationsplattform der Initiativen und praktischen Projekte Leitidee Ziele Das»Netzwerk Bürgerbeteiligung«will der politischen

Mehr

Die Opposition im 18. Deutschen Bundestag

Die Opposition im 18. Deutschen Bundestag Die Opposition im 18. Deutschen Bundestag Die Regierungsbildung in der 18. Wahlperiode des Deutschen Bundestages hat eine sehr dominierende Regierung und eine zahlenmäßig sehr schwache parlamentarische

Mehr

Bürgerhaushalt im Kräftedreieck Politik-Verwaltung-Bürgerschaft

Bürgerhaushalt im Kräftedreieck Politik-Verwaltung-Bürgerschaft Elias Pflaumbaum Bürgerhaushalt im Kräftedreieck Politik-Verwaltung-Bürgerschaft Diplomica Verlag Elias Pflaumbaum Bürgerhaushalt im Kräftedreieck Politik-Verwaltung-Bürgerschaft ISBN: 978-3-8428-1302-1

Mehr

Demokratie und Integration in Deutschland

Demokratie und Integration in Deutschland Demokratie und Integration in Deutschland Politische Partizipation und politische Führung aus Sicht von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund Ergebnisse einer repräsentativen Befragung in Deutschland,

Mehr

Runde Tische als Instrument der Mediation in der Energiewende

Runde Tische als Instrument der Mediation in der Energiewende Runde Tische als Instrument der Mediation in der Energiewende Chancen und Grenzen am Beispiel des Pumpspeicherwerks Michaele Hustedt Erstmals seit Jahrzehnten sind sich alle politischen Richtungen in den

Mehr

Bürgerbeteiligung in Deutschland mehr Demokratie wagen? VORANSICHT

Bürgerbeteiligung in Deutschland mehr Demokratie wagen? VORANSICHT Direkte Demokratie 1 von 28 Bürgerbeteiligung in Deutschland mehr Demokratie wagen? Ein Beitrag von Dr. Christine Koch-Hallas, Mannheim Zeichnung: Klaus Stuttmann Dauer Inhalt Ihr Plus 4 Stunden Definition

Mehr

Neue Wege in der Agrarkommunikation

Neue Wege in der Agrarkommunikation Neue Wege in der Agrarkommunikation 8. VR-Unternehmerforum AGRAR Rehden, 17. November 2015 Hans-Heinrich Berghorn, Westfälisch-Lippischer Landwirtschaftsverband (WLV) Der Vortrag im Überblick: Wie ist

Mehr

Studie "Wahrnehmung und Verständnis von Wirtschaftspolitik" Infographiken

Studie Wahrnehmung und Verständnis von Wirtschaftspolitik Infographiken Studie "Wahrnehmung und Verständnis von Wirtschaftspolitik" Infographiken Daten und Fakten zur Studie Erste Studie sowohl bundesweit als auch auf Länderebene, die im Detail die Wahrnehmung von Wirtschaftspolitik

Mehr

Perspektivenpapier Neue MedieN für innovative der Wert gemeinsamen HaNdelNs formate NutzeN WisseNscHaft im ÖffeNtlicHeN raum

Perspektivenpapier Neue MedieN für innovative der Wert gemeinsamen HaNdelNs formate NutzeN WisseNscHaft im ÖffeNtlicHeN raum Perspektivenpapier Wissenschaft im Öffentlichen Raum Zwischenbilanz und Perspektiven für das nächste Jahrzehnt November 2009 Wissenschaft im Öffentlichen Raum Zwischenbilanz und Perspektiven für das nächste

Mehr

2.2.1 Parteiengesetz: nimmt eine Partei 6 Jahre nicht an Wahlen teil verliert sie ihre Rechtstellung als Partei

2.2.1 Parteiengesetz: nimmt eine Partei 6 Jahre nicht an Wahlen teil verliert sie ihre Rechtstellung als Partei Parteien und Parteiensystem 1. Eigenschaften 1.1 streben Regierungsbeteiligung an 1.2 organisieren ähnliche Interessen 1.3 haben eine übergreifende Programmatik 1.4 sind eine dauerhafte Organisation 2.

Mehr

Grüne Rente. Köln, 9.12.2011 Wolfgang Strengmann-Kuhn. wolfang@strengmann-kuhn.de http://www.strengmann-kuhn.de

Grüne Rente. Köln, 9.12.2011 Wolfgang Strengmann-Kuhn. wolfang@strengmann-kuhn.de http://www.strengmann-kuhn.de Grüne Rente Köln, 9.12.2011 Wolfgang Strengmann-Kuhn wolfang@strengmann-kuhn.de http://www.strengmann-kuhn.de Gliederung Ziele und Grundsätze: Was ist das Grüne Profil in der Rentenpolitik? Maßnahmen Regierungsdialog

Mehr

Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt!

Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt! Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt! Politik selbst gestalten Mehr Demokratie für Bayern mi.la / photocase.com 1 Nichts ist stärker als eine Idee, deren Zeit gekommen ist! Neue Kultur demokratischer

Mehr

Soziale Ungleichheit und politische Partizipation

Soziale Ungleichheit und politische Partizipation Soziale Ungleichheit und politische Partizipation Einflussfaktoren für Mitbestimmung und Beteiligung Sebastian Bödeker Überblick 1. Politische Gleichheit als Ideal politischer Partizipation 2. Daten und

Mehr

Dieser Text ist von der Partei DIE LINKE. Dies ist unser Kurz-Wahl-Programm für die Europa-Wahl 2014. Für wen ist leichte Sprache?

Dieser Text ist von der Partei DIE LINKE. Dies ist unser Kurz-Wahl-Programm für die Europa-Wahl 2014. Für wen ist leichte Sprache? Dieser Text ist von der Partei DIE LINKE. Dies ist unser Kurz-Wahl-Programm für die Europa-Wahl 2014. geschrieben in leichter Sprache Für wen ist leichte Sprache? Jeder Mensch kann Texte in Leichter Sprache

Mehr

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

Viel disktutiert, wenig gelernt? Erfahrungen und Lehren aus der Debatte um Stuttgart 21

Viel disktutiert, wenig gelernt? Erfahrungen und Lehren aus der Debatte um Stuttgart 21 Viel disktutiert, wenig gelernt? Erfahrungen und Lehren aus der Debatte um Stuttgart 21 Peter Reinhart Future Mobility Camp, Dresden, 20. April 2013 Motivation Faszination Hochgeschwindigkeitsverkehr Wikimedia

Mehr

Vertrauen in Deutschland

Vertrauen in Deutschland Vertrauen in Deutschland Ergebnisse von Bürgerinterviews zur Einschätzung der Situation und des Entwicklungspotentials Backup Part I Durchgeführt von unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Kruse taktische

Mehr

Teilprojekt 2: Juni 2015

Teilprojekt 2: Juni 2015 Einflussfaktoren auf Akzeptanz Das Büro Hitschfeld untersucht in einer repräsentativen Befragung Aspekte des Themas Akzeptanz. Themenfeld Gründe, sich zu engagieren Teilprojekt 2: Juni 2015 1 Inhalt Seite

Mehr

Hauptabteilung Politische Bildung

Hauptabteilung Politische Bildung Hauptabteilung Politische Bildung Digitale Kultur und politische Bildung - Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage - Die Auswertung beruht auf einer Umfrage in der zweiten Oktoberhälfte 2011. Insgesamt

Mehr

Zum problembehafteten Verfahren

Zum problembehafteten Verfahren Verschuldungsregeln für Bundesländer Workshop Grundlegende Reform des Finanzausgleichs - Schuldenbremse im föderativen Staat Argumentationsschritte Zum problembehafteten Verfahren Zur Umsetzung der Schuldenbremse

Mehr

Kurzes Wahl-Programm der FDP

Kurzes Wahl-Programm der FDP FDP Kurzes Wahl-Programm der FDP Eine Zusammenfassung des Wahl-Programms der Freien Demokratischen Partei in leicht verständlicher Sprache zur Wahl des Deutschen Bundestages am 22. September 2013 Nur mit

Mehr

S Ü D W E S T R U N D F U N K F S - I N L A N D R E P O R T MAINZ S E N D U N G: 20.09.2011

S Ü D W E S T R U N D F U N K F S - I N L A N D R E P O R T MAINZ S E N D U N G: 20.09.2011 Diese Kopie wird nur zur rein persönlichen Information überlassen. Jede Form der Vervielfältigung oder Verwertung bedarf der ausdrücklichen vorherigen Genehmigung des Urhebers by the author S Ü D W E S

Mehr

Fach Politik/Wirtschaft

Fach Politik/Wirtschaft Schulinterner Lehrplan für das Fach Politik/Wirtschaft in der Sekundarstufe I für die Jahrgangsstufen 5 / 8 / 9 am Landfermann-Gymnasium, Duisburg gültig ab dem Schuljahr 2008/2009 Grundlage: Sekundarstufe

Mehr

Gemeinsamer Beschluss: Schnelles Internet für Brandenburg!

Gemeinsamer Beschluss: Schnelles Internet für Brandenburg! 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 Gemeinsamer Beschluss: Schnelles Internet für Brandenburg! Deutschland hat die Chance auf ein digitales Wirtschaftswunder und Brandenburg kann einen Beitrag dazu

Mehr

Beschlussempfehlung und Bericht

Beschlussempfehlung und Bericht LANDTAG NORDRHEIN-WESTFALEN 16. Wahlperiode Drucksache 16/7417 28.11.2014 Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales zu dem Antrag der Fraktion der CDU Drucksache

Mehr

Repräsentative Bevölkerungsbefragung in Baden-Württemberg zur Wahrnehmung von Kommunikationsleistungen zu Stuttgart 21

Repräsentative Bevölkerungsbefragung in Baden-Württemberg zur Wahrnehmung von Kommunikationsleistungen zu Stuttgart 21 Repräsentative Bevölkerungsbefragung in Baden-Württemberg zur Wahrnehmung von Kommunikationsleistungen zu Stuttgart Befragungszeitraum:. bis. Juni 0 Erarbeitet von: Institut für Marktforschung Leipzig

Mehr

Wählen ist wichtig. Und bei der nächsten Wahl sind Sie dabei. Wenn Sie diese Wahlhilfe gelesen haben, wissen Sie, wie Wählen funktioniert.

Wählen ist wichtig. Und bei der nächsten Wahl sind Sie dabei. Wenn Sie diese Wahlhilfe gelesen haben, wissen Sie, wie Wählen funktioniert. Wählen ist wichtig Und bei der nächsten Wahl sind Sie dabei. Wenn Sie diese Wahlhilfe gelesen haben, wissen Sie, wie Wählen funktioniert. Mit dem Wahlrecht können wir uns in die Politik einmischen. Die

Mehr

Technikfolgenabschätzung

Technikfolgenabschätzung Technikfolgenabschätzung 1. Begriff 2. Entstehung und Entwicklung 3. Klassisches Konzept der Technikfolgenabschätzung 4. Spannungsfelder im technischen Fortschritt als gesellschaftlichgemeinwohlorientierter

Mehr

EINSTELLUNGEN UND HALTUNGEN ZU FOLTER

EINSTELLUNGEN UND HALTUNGEN ZU FOLTER GLOBESCAN GlobeScan ist ein Forschungs- und Beratungsinstitut, das weltweit handelnde Organisationen mit evidenzbasierten Daten unterstützt, um ihnen bei der Strategiefindung und der Gestaltung ihrer Kommunikationsstrukturen

Mehr

Der Wissenschaftssommer in der Stadt der Wissenschaft 2011. Saarbrücken, 23.Juni 2009

Der Wissenschaftssommer in der Stadt der Wissenschaft 2011. Saarbrücken, 23.Juni 2009 Der Wissenschaftssommer in der Stadt der Wissenschaft 2011 Saarbrücken, 23.Juni 2009 Wissenschaft im Dialog wurde 1999 auf Initiative des Stifterverbandes für f die Deutsche Wissenschaft von den großen

Mehr

PD Dr. Ansgar Klein BBE Europa-Newsletter 10/2013. Input Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE)

PD Dr. Ansgar Klein BBE Europa-Newsletter 10/2013. Input Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) PD Dr. Ansgar Klein BBE Europa-Newsletter 10/2013 Input Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) Forum Europa mitentscheiden Teil II Zwischen Bürgerbeteiligung und Lobbyismus 11.15 bis 12.45

Mehr

Der Innen- und Rechtsausschuss möge die Annahme des Gesetzentwurfs unter Berücksichtigung der folgenden Änderungen empfehlen:

Der Innen- und Rechtsausschuss möge die Annahme des Gesetzentwurfs unter Berücksichtigung der folgenden Änderungen empfehlen: Piratenfraktion Postfach 7121 24171 Kiel An die Vorsitzende des Innen- und Rechtsausschusses des Schleswig-Holsteinischen Landtags Patrick Breyer MdL Mitglied der Piratenfraktion Fax: 04 31-530 04 1638

Mehr

DAS PETITIONSRECHT Ein Recht für Alle

DAS PETITIONSRECHT Ein Recht für Alle DAS PETITIONSRECHT Ein Recht für Alle Herausgeber: Hessischer Landtag, Schlossplatz 1 3, 65183 Wiesbaden, Stand Juni 2004 Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, mit der vorliegenden Broschüre wollen wir Sie

Mehr

Land Bremen Wahlbeteiligung 1

Land Bremen Wahlbeteiligung 1 1972 1976 190 199 1975 5 194 199 Land Bremen Wahlbeteiligung 1 Männer Frauen Männer und Frauen 4,, 93,0 96,1 94,2 92,1 5,7 91,5 93,4 94,6 91,0 91,9 5,7 9,9 93,3 95,2 92,3 92,0 0,4 3,7,5 93,7 93,3 9,1 7,4

Mehr

Staat und Politik

Staat und Politik 2. 2 - Staat und Politik - Grundlagen eines Staates - Staats- und Regierungsformen Grundlagen eines Staates - Fragenkatalog 1. Über welche drei gemeinsamen Merkmale verfügen alle Staaten? 2. Wie hoch war

Mehr

Bürgerhaushalt und Internet: Die Erfahrungen der Stadt Köln

Bürgerhaushalt und Internet: Die Erfahrungen der Stadt Köln Bürgerhaushalt und Internet: Die Erfahrungen der Stadt Köln Jürgen Behrendt, Stadt Köln 1 Herausforderungen Stadtregionen bestehen im nationalen und internationalen Wettbewerb nur mit radikaler Kundenorientierung:

Mehr

Fair-Fairer-Hamburg? Impulsvortrag zur Podiumsdiskussion

Fair-Fairer-Hamburg? Impulsvortrag zur Podiumsdiskussion Fair-Fairer-Hamburg? Impulsvortrag zur Podiumsdiskussion Prinzipien des Fairen Handels Handel wird als eine Partnerschaft angesehen, die auf Dialog, Transparenz und Respekt basiert Förderung marginaler

Mehr

Keine Mehrheit für Dieter Althaus Ablösung der CDU ist möglich Bewertung des ThüringenTREND März 2009

Keine Mehrheit für Dieter Althaus Ablösung der CDU ist möglich Bewertung des ThüringenTREND März 2009 Dr. Benjamin-Immanuel Hoff (030) 9025 2142 25. März 2009 Keine Mehrheit für Dieter Althaus Ablösung der CDU ist möglich Bewertung des ThüringenTREND März 2009 Im Auftrag des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR)

Mehr

Parteien & Verbände. Bearbeitet von: Frau Corinna Girst

Parteien & Verbände. Bearbeitet von: Frau Corinna Girst Parteien & Verbände Bearbeitet von: Frau Corinna Girst 1. Die Parteien 1.1 Definition 1.2 Rechtliche Verankerung 1.3 Aufgaben 1.4 Aufbau 1.6 Parteienfinanzierung 1.7 Entwicklung des Parteiensystems seit

Mehr

Von Menschen für Menschen in Schleswig-

Von Menschen für Menschen in Schleswig- Von Menschen für Menschen in Schleswig- Holstein Strategiepapier 2020 der Landes-Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtsverbände Schleswig-Holstein e.v. Visionen und Ziele Wir haben Überzeugungen! Wir

Mehr

Lokale Agenda 21 - Was ist das? Franz-Albert Heimer

Lokale Agenda 21 - Was ist das? Franz-Albert Heimer Lokale Agenda 21 - Was ist das? Franz-Albert Heimer Ein lokaler Agenda-Prozeß hat den Zweck, die Entwicklung einer Kommune allmählich am Nachhaltigkeitsziel zu orientieren. Dies soll durch eine langfristige,

Mehr

Fachredaktion Gemeinschaftskunde Landesbildungsserver Baden-Württemberg

Fachredaktion Gemeinschaftskunde Landesbildungsserver Baden-Württemberg Die direkte Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland M Direkte Demokratie Auch in Deutschland haben Bürgerinnen und Bürger Macht. Bei einem Volksentschied entscheidet wie das Wort sagt das Volk unmittelbar

Mehr

DOWNLOAD VORSCHAU. Kleines Politiklexikon. zur Vollversion. Politik ganz einfach und klar. Sebastian Barsch. Downloadauszug aus dem Originaltitel:

DOWNLOAD VORSCHAU. Kleines Politiklexikon. zur Vollversion. Politik ganz einfach und klar. Sebastian Barsch. Downloadauszug aus dem Originaltitel: DOWNLOAD Sebastian Barsch Kleines Politiklexikon Politik ganz einfach und klar Bergedorfer Unterrichtsideen Sebastian Barsch Downloadauszug aus dem Originaltitel: Politik ganz einfach und klar: Wahlen

Mehr

Koproduktion in Deutschland über die Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger in kommunale Leistungen

Koproduktion in Deutschland über die Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger in kommunale Leistungen Koproduktion in Deutschland über die Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger in kommunale Leistungen Alexander Koop Elisabeth Pfaff In Deutschland verfügen wir neben vielfältigen sozialstaatlichen Leistungen

Mehr

Deutscher Bundestag Drucksache 17/8199 17. Wahlperiode 15. 12. 2011 Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (15. Ausschuss) a) zu dem Antrag der Abgeordneten

Mehr

Kurz-Wahl-Programm in leichter Sprache

Kurz-Wahl-Programm in leichter Sprache Kurz-Wahl-Programm in leichter Sprache Anmerkung: Das sind die wichtigsten Dinge aus dem Bundestags-Wahl-Programm in leichter Sprache. Aber nur das original Bundestags-Wahl-Programm ist wirklich gültig.

Mehr

Der Finanzierungsrahmen von Stuttgart 21 beträgt 4,526 Mrd. Euro. Die Kosten setzen sich aus folgenden Posten zusammen:

Der Finanzierungsrahmen von Stuttgart 21 beträgt 4,526 Mrd. Euro. Die Kosten setzen sich aus folgenden Posten zusammen: KOSTEN VORBEMERKUNG: Der Finanzierungsvertrag Stuttgart 21 wurde am 02.04.2009 vom Land, der Stadt Stuttgart und dem Verband Region Stuttgart (beide über das Land), der Flughafen Stuttgart GmbH sowie der

Mehr

Mehr Demokratie = Weniger Gleichheit?

Mehr Demokratie = Weniger Gleichheit? Mehr Demokratie = Weniger Gleichheit? Mainz, 5. September 2012 Prof. Dr. Thorsten Faas Johannes Gutenberg-Universität Mainz E-Mail: Thorsten.Faas@uni-mainz.de I Ein Beispiel II Demokratie und Beteiligung

Mehr

Präsidentin des Landtags Nordrhein-Westfalen Frau Carina Gödecke MdL Platz des Landtags 1 40221 Düsseldorf. Sehr geehrte Frau Landtagspräsidentin,

Präsidentin des Landtags Nordrhein-Westfalen Frau Carina Gödecke MdL Platz des Landtags 1 40221 Düsseldorf. Sehr geehrte Frau Landtagspräsidentin, Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen Bevollmächtigte des Landes beim Bund Präsidentin des Landtags Nordrhein-Westfalen Frau Carina Gödecke MdL Platz des

Mehr

Bildungsplanreform 2016 Baden-Württemberg: Gemeinschaftskunde (Sekundarstufe I)

Bildungsplanreform 2016 Baden-Württemberg: Gemeinschaftskunde (Sekundarstufe I) Bildungsplanreform 2016 Baden-Württemberg: Gemeinschaftskunde (Sekundarstufe I) Gesellschaft Recht Politisches System Internationale Bezeihungen Zusammenleben in sozialen Gruppen Leben in der Medienwelt

Mehr

30.03.2011. Allein der gute Wille und die Einsicht in die Relevanz von Bürgerbeteiligung führt nicht zu Verbesserung kommunaler Aufgabenerfüllung.

30.03.2011. Allein der gute Wille und die Einsicht in die Relevanz von Bürgerbeteiligung führt nicht zu Verbesserung kommunaler Aufgabenerfüllung. s schef Glieung des VortragsInhaltsWorkshops Platzhalter für Bild, Bild auf Titelfolie hinter das Logo einsetzen sformen und instrumente als Gestaltungsbausteine für die Dr. Birgit Mangels-Voegt Umut Iyidogan

Mehr

Poverty Reduction Strategies (PRS)

Poverty Reduction Strategies (PRS) Poverty Reduction Strategies (PRS) PRS: Langfristige Perspektive UN-Millenniumsziele Nationale langfristige Visionen Finanzplanung Sektorprogramme (z.b. Bildung, Landwirtschaft) UN 2015 Poverty Reduction

Mehr

TERRA. Planungsprozesse bewerten Stuttgart 21. Mit Anleitungen und Materialien für eine reale und virtuelle Exkursion

TERRA. Planungsprozesse bewerten Stuttgart 21. Mit Anleitungen und Materialien für eine reale und virtuelle Exkursion Planungsprozesse bewerten Stuttgart 21 Mit Anleitungen und Materialien für eine reale und virtuelle Exkursion TERRA StD Thomas Rosenthal StR Andreas Schmid Ernst Klett Verlag Stuttgart Leipzig Planungsprozesse

Mehr

Das Youth Future Manifest

Das Youth Future Manifest Das Youth Future Manifest 1. Fassung, 18. September 2010 Präambel In den vergangenen drei Tagen haben wir, 120 Jugendliche aus Ländern aller Kontinente, uns mit dem Zustand unserer Welt befasst und erkannt,

Mehr

Bundestagung der. Kultur des Wandels Essen

Bundestagung der. Kultur des Wandels Essen Bundestagung der BAGFA Kultur des Wandels Essen 3. -5.11.2010 Gabi Micklinghoff, Stadt Essen Herzlich willkommen in Essen Bilder: Stadtbildstelle Corporate Citizenship der Stadt als Unternehmen Gesamtstädtische

Mehr

Meinungen der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland zur Bewerbung um die Austragung der Olympischen Spiele 2024

Meinungen der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland zur Bewerbung um die Austragung der Olympischen Spiele 2024 Meinungen der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland zur Bewerbung um die Austragung der Olympischen Spiele 2024 November 2015 q5600.03/32457 Le forsa Politik- und Sozialforschung GmbH Büro Berlin Schreiberhauer

Mehr

DB Wesentlichkeitsanalyse 2014

DB Wesentlichkeitsanalyse 2014 DB Wesentlichkeitsanalyse 2014 3. DB Nachhaltigkeitstag Deutsche Bahn AG Dr. Karl-Friedrich Rausch CSO 18.11.2014 Profitabler Marktführer - Initiative Mobilität 4.0 - Abschluss LuFV II - Entwicklung neues

Mehr

Bahnprojekt Stuttgart - Ulm

Bahnprojekt Stuttgart - Ulm Bahnprojekt Stuttgart - Ulm Argumentationspapier - Kurzfassung - 1. Stuttgart 21 und Neubaustrecke Wendlingen - Ulm - Die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes steht und fällt mit der Qualität seiner Infrastruktur.

Mehr

Die folgende Aufstellung versteht sich als ein Versuch, den Unterricht in den Klassen 8-10 zu strukturieren, um so die KC-Vorgaben zu erreichen.

Die folgende Aufstellung versteht sich als ein Versuch, den Unterricht in den Klassen 8-10 zu strukturieren, um so die KC-Vorgaben zu erreichen. Anmerkungen zur Verwendung des Schullehrplans Die Aufgabe der Fachkonferenz ist es unter anderem, einen Schullehrplan zu erarbeiten, nach dem die Fachlehrrinnen und Fachlehrer sicherstellen sollen, dass

Mehr

Pressekonferenz Cloud Monitor 2014

Pressekonferenz Cloud Monitor 2014 Pressekonferenz Cloud Monitor 2014 Prof. Dieter Kempf, BITKOM-Präsident Bruno Wallraf, Head of Technology & Business Services KPMG Berlin, 30. Januar 2014 Studiendesign Cloud Monitor Telefonische Befragung

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Bürgerbeteiligung in Deutschland - mehr Demokratie wagen?

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Bürgerbeteiligung in Deutschland - mehr Demokratie wagen? Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Bürgerbeteiligung in Deutschland - mehr Demokratie wagen? Das komplette Material finden Sie hier: School-Scout.de IV Demokratie und

Mehr

Erwartungen aus Sicht der Informationsfreiheit und des Datenschutzes

Erwartungen aus Sicht der Informationsfreiheit und des Datenschutzes 2. April 2014 Veranstaltung der EAB und der EAID Digitale Agenda Erwartungen aus Sicht der Informationsfreiheit und des Datenschutzes Peter Schaar Europäische Akademie für Informationsfreiheit und Datenschutz

Mehr

demokratische Ordnung gesellschaftliche Norm Willensbildung Demokratie Mehrheit Schulgesetz Schülervertretung Herrschaftsformen Revolution

demokratische Ordnung gesellschaftliche Norm Willensbildung Demokratie Mehrheit Schulgesetz Schülervertretung Herrschaftsformen Revolution Stoffverteilungsplan (3-12-065432-2) Schule: Niedersachsen Lehrer: Kerncurriculum für das Politische Entscheidungsprozesse im Nahbereich 1 Demokratie, Grundrechte und meine Rechte arbeiten grundlegende

Mehr

Transformationsaspekte und Models of Change: Wie kann gesellschaftlicher Wandel angestoßen werden?

Transformationsaspekte und Models of Change: Wie kann gesellschaftlicher Wandel angestoßen werden? Transformationsaspekte und Models of Change: Wie kann gesellschaftlicher Wandel angestoßen werden? Überlegungen aus dem UFOPLAN-Vorhaben Transformationsstrategien und Models of Change für nachhaltigen

Mehr

B E L E U C H T U N G K O M M U N A L E R H A N D L U N G S F E L D E R

B E L E U C H T U N G K O M M U N A L E R H A N D L U N G S F E L D E R Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl University of Applied Sciences B E L E U C H T U N G K O M M U N A L E R H A N D L U N G S F E L D E R K Ü N F T I G E H E R A U S F O R D E R U N G E N D E R

Mehr

Sperrfrist: Ende der Rede Es gilt das gesprochene Wort.

Sperrfrist: Ende der Rede Es gilt das gesprochene Wort. Grußwort des Ministerpräsidenten des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Herrn Erwin Sellering, anlässlich des 20. Jubiläums der Landesverfassung am 12. November 2014, Schwerin Sperrfrist: Ende der Rede Es

Mehr

Deutscher Bundestag - Petitionsausschuss - Platz der Republik 1 11011 Berlin. Heidelberg, 24.04.2013 Mein Zeichen: 00118-13

Deutscher Bundestag - Petitionsausschuss - Platz der Republik 1 11011 Berlin. Heidelberg, 24.04.2013 Mein Zeichen: 00118-13 Deutscher Bundestag - Petitionsausschuss - Platz der Republik 1 11011 Berlin Heidelberg, 24.04.2013 Mein Zeichen: 00118-13 Petition Einführung direkter Demokratie Sehr geehrte Damen und Herren Bundestagsabgeordnete,

Mehr

Das neue Stiftungsmarketing

Das neue Stiftungsmarketing Das neue Stiftungsmarketing Gemeinnützige Organisationen zwischen digitalem Wandel und traditioneller Kommunikation Kerstin Plehwe Vorsitzende Hamburg, den 02.11.2013 Über uns Unabhängige, überparteiliche

Mehr

Läuft der Politik die Wählerschaft weg? Wahlenthaltung eine Herausforderung für unsere Demokratie

Läuft der Politik die Wählerschaft weg? Wahlenthaltung eine Herausforderung für unsere Demokratie Läuft der Politik die Wählerschaft weg? Wahlenthaltung eine Herausforderung für unsere Demokratie Tagung der Lokalen Agenda 21, der Friedrich Ebert Stiftung und der VHS Trier 9. Juni 2015 Trier Prof. Dr.

Mehr

Kurz-Wahl-Programm in leichter Sprache

Kurz-Wahl-Programm in leichter Sprache Kurz-Wahl-Programm in leichter Sprache Anmerkung: Das sind die wichtigsten Dinge aus dem Bundestags-Wahl-Programm in leichter Sprache. Aber nur das original Bundestags-Wahl-Programm ist wirklich gültig.

Mehr

Keine Ausbeutung mit Steuergeldern

Keine Ausbeutung mit Steuergeldern Keine Ausbeutung mit Steuergeldern Soziale Belange in der Auftragsvergabe 20.03.2010 Heiko Glawe, Gewerkschaftsgrün Berlin Soziale Belange der öffentlichen Auftragsvergabe und Beschaffung Gliederung! Strukturwandel

Mehr

fairport STR Management und Controlling der Nachhaltigkeit am Flughafen Stuttgart

fairport STR Management und Controlling der Nachhaltigkeit am Flughafen Stuttgart 1. Gutenberg Symposium Wissenschaft trifft Wirtschaft Ökologie und Wirtschaft 20. November 2013 in Mainz Prof. Georg Fundel Flughafen Stuttgart GmbH www.flughafen-stuttgart.de fairport STR Management und

Mehr

Zukun& des öffentlichen Dienstes Mechthild Schrooten

Zukun& des öffentlichen Dienstes Mechthild Schrooten Zukun& des öffentlichen Dienstes Mechthild Schrooten Überblick 1. Konzep=onelle Vorüberlegungen 2. Bestandsaufnahme 3. Budgetlügen 4. Ausblick Öffentlicher Dienst Private Haushalte Staat Unternehmen Öffentlicher

Mehr