Herzinfarkt wie weiter?

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Herzinfarkt wie weiter?"

Transkript

1 Tonhalle Wil, 20. Mai 2015 Herzinfarkt wie weiter? - Rehabilitation und Prävention - Die Risikofaktoren - Herzhaft gesund Leben! - Diskussion Dr. Raphael Koller

2 Die Therapie des Herzinfarkts mit dem Ballonkatheter ist wie die Feuerwehr...

3 Rehabilitation ist Aufbau!

4 Bausteine der erfolgreichen Therapie von Herzkrankheiten Eingriffe am Herzen und Gefässen (Ballon-PTCA, Stenteinlage, ACBP- & Klappenoperationen,..) Lebensstiländerungen Regelmässige Bewegung, Nicht-Rauchen, Gesunde Ernährung, Stress-Abbau,... Medikamente!

5 Herz-Rehabilitation! stationär ambulant

6 Mögliche Vor-/ Nachteile einer ambulanten Rehabilitation ( KardioRehab Wil, 3x / Woche, Uhr, während 12 Wochen) + Rehabilitation in gewohnter Umgebung + Einbezug des Partners ist einfach möglich + Relativ kostengünstig + Länger dauernd nachhaltiger Effekt + Ueberführung in Herzgruppe - Ortsgebunden - Weniger geeignet für Hochrisikopatienten oder Patienten mit stark reduziertem Allgemeinzustand

7 Schulung Körperliches Aufbautraining Beratung Gesunde Ernährung Ängste abbauen Medikamente...Entspannung

8 Ursachen der Arteriosklerose Essverhalten Schutz Bewegung Hoher Blutdruck Zuckerkrankheit Rauchen Schaden Cholesterin Stress, Depression, andere psychische Faktoren Vererbung D. Nobel - Kardiologie SRFT

9 Samstag, 31. Oktober 2015 / Dr. Raphael Koller 9

10 Samstag, 31. Oktober 2015 / Dr. Raphael Koller 10

11 Samstag, 31. Oktober 2015 / Dr. Raphael Koller 11

12 Samstag, 31. Oktober 2015 / Dr. Raphael Koller 12

13 Samstag, 31. Oktober 2015 / Dr. Raphael Koller 13

14 Risikofaktoren erklären 4 von 5 Herzinfarkten Alle unsere Krankheiten sind die Folge unserer Lebensgewohnheiten. Hippokrates v.chr.

15 Rauchen und Herzinfarkt Relatives Risiko für Herzinfarkt Anz. Zigaretten pro Tag The Lancet, , S. Yusuf, et. al

16 lohnt sich: Bessere Leistungsfähigkeit Weniger Husten, besser atmen Essen hat mehr Geschmack Besserer Geruch Geld sparen 3-5 Jahre nach dem Aufhören sind Sie vom erhöhten Risiko wieder befreit!

17 Ich will schon aufhören mit Rauchen, aber ich schaffe es nicht dann lassen Sie sich helfen!

18 Sterblichkeit an Herzinfarkt & Cholesterin KHK-Sterblichkeit in % Nordeuropa Südeuropa, Mittelmeerraum Vereinigte Staaten Serbien Südeuropa, Binnenland Japan Serum Total-Cholesterin, mmol/l Die Daten stammen aus der Sieben-Länder-Studie, die mit Männern aus südeuropäischen Ländern, den USA und Japan durchgeführt wurde. Verschuren WM et al. JAMA 1995; 274:

19 Die Cholesterin-Senkung mit Medikamenten (Statine) rettet Leben

20

21 Bluthochdruck - ein unterschätztes Problem! Jeder 7. Schweizer hat zu hohen Blutdruck 1/3 davon weiss es nicht Meistens jahrelang keine Beschwerden Schwerwiegende Folgen möglich

22

23 Blutdruck was ist normal? Ideal: / Normal: <140/90mmHg (Praxis) Zuhause: <135/85

24 Was tun bei erhöhtem Blutdruck? Uebergewicht abbauen Fettarme Ernährung, wenig Salz regelmässige Bewegung Alkohol nur 1-2 Glas/Tag Entspannung BD kontrollieren Medikamente

25

26 Gesunde Ernährung Täglich 5 Portionen Früchte, Gemüse, Salat oder Fruchtsaft Fettkonsum reduzieren (<30% der kcal) Max. 5x/Woche Fleisch, 1-2x Fisch Viel Trinken Süssigkeiten & Alkohol nur wenig.

27

28

29 Nutzen der Bewegung Blutdruck und Cholesterin verbessern sich Herzinfarkt-Risiko sinkt Weniger Osteoporose Weniger Krebs Fördert gutes Lebensgefühl Hilft Stress abzubauen

30 Wie bewegen? Treppe statt Lift Zu Fuss statt im Auto Freude haben Mittlere Intensität 5 x / Woche 30 Min.!

31

32 Sich regelmässig bewegen und fit bleiben... ist gesund!

33 Beeinflussung der Risikofaktoren Bewegung Bewegung Bewegung Bewegung Bewegung Bewegung Cholesterin Bluthochdruck Diabetes mellitus Uebergewicht Rauchen Stress Statine, Ernährung Medikamente Insulin, Diät, Medi.. Ernährung, Medi? Entwöhnung! Entspannungsübungen Aspirin, Plavix, u.a. Eingriffe (PCI, Op)

34 Ein Netz, das auffängt! Hausarzt Schweiz. Arbeitsgemeinschaft für kardiale Rehabilitation

35

36 Wiler Zeitung,

37 Herzhaft gesund leben: Das magische Dreieck Ernährung Bewegung Entspannung (ohne Nikotin)

38 Herzlichen Dank! Unser Team im Ueberblick

Risikofaktoren und Krankheitsentstehung

Risikofaktoren und Krankheitsentstehung Risikofaktoren und Krankheitsentstehung Dr.med.Bernhard Spoendlin Herzpraxis am Rhein Was ist der Unterschied zwischen einer Reparatur und der Prävention? ? Was ist der Unterschied zwischen einer Reparatur

Mehr

Der Diabetes liegt mir am Herzen

Der Diabetes liegt mir am Herzen Der Diabetes liegt mir am Herzen Priv.Doz. Dr. med. Frank Muders Fachärztliche Gemeinschaftspraxis für Innere Medizin und Kardiologie, Ärztehaus Weiden Diabetikeradern altern schneller Gefäßwandveränderungen

Mehr

Prävention Herzinfarkt

Prävention Herzinfarkt VDE Rhein-Ruhr, 12. Mitgliederversammlung Bochum, 24. November 2016 Prävention Herzinfarkt Dr. Alfried Germing Kardiologische Praxis MVZ JosefCarrée Bochum European Guidelines on Cardiovascular Diseases

Mehr

Schulung Bewegung. Formatvorlage des Untertitelmasters durch Klicken bearbeiten. SKA für Herz-Kreislaufrehabilitation HUMANOMED Zentrum Althofen

Schulung Bewegung. Formatvorlage des Untertitelmasters durch Klicken bearbeiten. SKA für Herz-Kreislaufrehabilitation HUMANOMED Zentrum Althofen Schulung SKA für Herz-Kreislaufrehabilitation HUMANOMED Zentrum Althofen Zeitlicher Ablauf 4-Phasen Modell Phase 1 Frühmobilisation im Krankenhaus Phase Stationäre Rehabeinrichtung 3 Phase 3 Ambulante

Mehr

In Luxemburg weiß eine von zwei Personen nicht, dass sie hohen Blutdruck hat.

In Luxemburg weiß eine von zwei Personen nicht, dass sie hohen Blutdruck hat. In Luxemburg weiß eine von zwei Personen nicht, dass sie hohen Blutdruck hat. DE Stress >50 Jahre Unentdeckt kann Bluthochdruck tödlich sein. Lassen Sie sich testen! Was ist hoher Blutdruck? Blutdruck

Mehr

Fabian Stähli Dipl. Sportlehrer/Physiotherapeut Dipl. Herztherapeut SAKR

Fabian Stähli Dipl. Sportlehrer/Physiotherapeut Dipl. Herztherapeut SAKR Fabian Stähli Dipl. Sportlehrer/Physiotherapeut Dipl. Herztherapeut SAKR 1. Geschichte der Herzrehabilitation 2. Ziele der Herzrehabilitation 3. Die drei Phasen der Herzrehabilitation 4. Training: Ausdauer

Mehr

Jahresschwerpunkt 2017/2018

Jahresschwerpunkt 2017/2018 Jahresschwerpunkt 2017/2018 Gesund älter werden ( Seniorengesundheit ) Dr. Martina Enke 06.12.2016 StMGP-Jahresschwerpunkt 2017/18 1 Warum dieses Thema? Die vier Handlungsfelder des Bayerischen Präventionsplans:

Mehr

Metabolisches Syndrom was ist das eigentlich?

Metabolisches Syndrom was ist das eigentlich? Metabolisches Syndrom, Diabetes und KHK Volkskrankheiten auf dem Vormarsch Dr. med. Axel Preßler Lehrstuhl und Poliklinik für Präventive und Rehabilitative Sportmedizin Klinikum rechts der Isar TU München

Mehr

Cardio Fit. Training für ein gesundes Herz

Cardio Fit. Training für ein gesundes Herz Cardio Fit Training für ein gesundes Herz Dr. med. Ulrich Faber Jeanette Raatz 1 Internistische Schwerpunktpraxis für Herz-Kreislauf- und Gefäßkrankheiten - Thaerstrasse 1, 35392 Giessen - Komplette gefäßmedizische

Mehr

Wenn der Druck zunimmt - Bluthochdruck und Übergewicht

Wenn der Druck zunimmt - Bluthochdruck und Übergewicht Wenn der Druck zunimmt - Bluthochdruck und Übergewicht Dr. med. Arnd J. Busmann Dobbenweg 12, 28203 Bremen praxis-dobbenweg.de Themen des Vortrags Ursachen und Folgen von Übergewicht und Bluthochdruck

Mehr

Risikofaktor Cholesterin Gute und schlechte Blutfette? Was ist dran an der Cholesterinlüge?

Risikofaktor Cholesterin Gute und schlechte Blutfette? Was ist dran an der Cholesterinlüge? Medizinische Klinik und Poliklinik II Kardiologie / Pneumologie / Angiologie Risikofaktor Cholesterin Gute und schlechte Blutfette? Was ist dran an der Cholesterinlüge? Dr. med. M. Vasa-Nicotera Oberärztin

Mehr

Man ist so alt wie seine Gefäße Koronare Herzkrankheit Schlaganfall Prävention Diagnostik - Therapie

Man ist so alt wie seine Gefäße Koronare Herzkrankheit Schlaganfall Prävention Diagnostik - Therapie Man ist so alt wie seine Gefäße Koronare Herzkrankheit Schlaganfall Prävention Diagnostik - Therapie Priv.-Doz.Dr.L.Pizzulli Innere Medizin Kardiologie Herz-und Gefäßzentrum Rhein-Ahr Gemeinschaftskrankenhaus

Mehr

Was kann ich gegen das Auftreten von Spätkomplikationen tun?

Was kann ich gegen das Auftreten von Spätkomplikationen tun? Interdisziplinäres Stoffwechsel-Centrum Charité Campus Virchow Klinikum Was kann ich gegen das Auftreten von Spätkomplikationen tun? Bettina Otte Assistenzärztin Blutzuckereinstellung Ursache aller Spätkomplikationen

Mehr

Mein Blutdruckpass. Mit freundlicher Unterstützung von. morgens mittags abends Beginn Medikation. Medikament(e) PRN 2015/16 108

Mein Blutdruckpass. Mit freundlicher Unterstützung von. morgens mittags abends Beginn Medikation. Medikament(e) PRN 2015/16 108 Medikament(e) Mein Blutdruckpass morgens mittags abends Beginn Medikation 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Mit freundlicher Unterstützung von 11 12 PRN 2015/16 108 10 Persönliche Daten Name Donnerstag Freitag Samstag

Mehr

Checken Sie Ihre Werte. lyondellbasell.com

Checken Sie Ihre Werte. lyondellbasell.com Checken Sie Ihre Werte 1 Verantwortung für die eigene Gesundheit übernehmen heißt Werte checken! Im Alltag haben wir viele wichtige Zahlen im Kopf Aber kennen Sie auch Ihre Werte für Blutdruck Cholesterinwert

Mehr

Tipps. Goldene. Wer sich regelmäßig körperlich bewegt, fördert seine Gesundheit und beugt Herz- und Gefäßkrankheiten. für ein herzgesundes Leben

Tipps. Goldene. Wer sich regelmäßig körperlich bewegt, fördert seine Gesundheit und beugt Herz- und Gefäßkrankheiten. für ein herzgesundes Leben Wer sich regelmäßig körperlich bewegt, fördert seine Gesundheit und beugt Herz- und Gefäßkrankheiten wirksam vor. Kzenon - Fotolia.com Ideal ist, wenn Sie 4- bis 5-mal pro Woche 30 45 Minuten z.b. joggen,

Mehr

Wie werde ich Nicht-Raucher? Eine Anleitung zum Nicht-Rauchen

Wie werde ich Nicht-Raucher? Eine Anleitung zum Nicht-Rauchen Wie werde ich Nicht-Raucher? Eine Anleitung zum Nicht-Rauchen Richard Leopold und Robert Sorge haben diesen Text geschrieben. Wir danken dem Büro für Leichte Sprache vom CJD Erfurt für die Unterstützung.

Mehr

Ambulante Herz-Rehabilitation. Im balgrist move med Phase II und III

Ambulante Herz-Rehabilitation. Im balgrist move med Phase II und III Ambulante Herz-Rehabilitation Im Phase II und III Ihrem Herzen zuliebe Phase II Ihre persönliche «Reha-Klinik», von daheim aus! Unser Rehabilitationsprogramm richtet sich an Patienten nach einem Herzeingriff

Mehr

Wie kann ich mein Demenzrisiko senken?

Wie kann ich mein Demenzrisiko senken? Empfehlungen Dr. Hans Gnahn, Neurologe, Alzheimer Gesellschaft im Landkreis Ebersberg e. V. 3. Bürgerforum 2016, Gemeinde Anzing Demenz Was ist das? Demenz und Alzheimer sind nicht dasselbe: * Unter Demenz

Mehr

Inhaltsverzeichnis EINLEITUNG. Erkennen Sie Ihr persönliches Risiko Was sind die wichtigsten Risikofaktoren?

Inhaltsverzeichnis EINLEITUNG. Erkennen Sie Ihr persönliches Risiko Was sind die wichtigsten Risikofaktoren? Inhaltsverzeichnis EINLEITUNG Erkennen Sie Ihr persönliches Risiko Was sind die wichtigsten Risikofaktoren? ÜBERGEWICHT Was ist Normalgewicht? 20 Was ist Idealgewicht? 20 Was ist Übergewicht? 22 Geht es

Mehr

Universitätsklinikum Ulm

Universitätsklinikum Ulm Liebe Patientin, lieber Patient, Sie haben sich an uns gewandt, um mit unserer Hilfe an Gewicht zu verlieren. Um Ihnen dabei behilflich zu sein, benötigen wir einige Angaben. Vielen Dank für das Ausfüllen

Mehr

Wie kann man all das verhindern? Ernährung, Sport, Lifestyle und vieles mehr...

Wie kann man all das verhindern? Ernährung, Sport, Lifestyle und vieles mehr... Interaktives Arzt-Patienten-Seminar: Neues in der Therapie der Herzerkrankungen Frankfurt, 11.07.2015 Wie kann man all das verhindern? Ernährung, Sport, Lifestyle und vieles mehr... Ilona Hofmann, Horst

Mehr

Das metabolische Syndrom

Das metabolische Syndrom Das metabolische Syndrom IDF = International Diabetes Foundation Voraussetzung für das metabolische Syndrom: zentrale Adipositas (bauchbetonte Fettleibigkeit Taillenumfang >94 cm bei Männern, >80 cm bei

Mehr

Der Akute Herzinfarkt. R. Urbien, Arzt in Weiterbildung, Medizinische Klinik II, Katholisches Klinikum Essen, Philippusstift

Der Akute Herzinfarkt. R. Urbien, Arzt in Weiterbildung, Medizinische Klinik II, Katholisches Klinikum Essen, Philippusstift Der Akute Herzinfarkt R. Urbien, Arzt in Weiterbildung, Medizinische Klinik II, Katholisches Klinikum Essen, Philippusstift Koronare Herzerkrankung (KHK) Manifestation der Atherosklerose an den Herzkranzarterien

Mehr

Multiple-Choice-Fragen zu Kapitel 12

Multiple-Choice-Fragen zu Kapitel 12 12.1.1 Fragetyp B, eine Antwort falsch Einer der folgenden Faktoren ist nicht typisch für das metabolische Syndrom. Welcher? a. Bauchbetontes Übergewicht b. Erhöhte bzw. veränderte Blutfettwerte c. niedriger

Mehr

Sekündärprävention von kardiovaskulären Krankheiten. PD Dr. med Isabella Sudano Universitäres Herzzentrum Kardiologie USZ

Sekündärprävention von kardiovaskulären Krankheiten. PD Dr. med Isabella Sudano Universitäres Herzzentrum Kardiologie USZ Sekündärprävention von kardiovaskulären Krankheiten PD Dr. med Isabella Sudano Universitäres Herzzentrum Kardiologie USZ isabella.sudano@usz.ch Kardiovaskuläre Sekündärprävention 1. Was bringt die sekundäre

Mehr

Herzinfarkt. Bei einem Herzinfarkt ist rasche Hilfe wichtig. Das sollten Sie beherzigen:

Herzinfarkt. Bei einem Herzinfarkt ist rasche Hilfe wichtig. Das sollten Sie beherzigen: Herzinfarkt Bei einem Herzinfarkt ist rasche Hilfe wichtig. Das sollten Sie beherzigen: Unverzüglich über 112 den Notarzt rufen Nicht selbst ins Krankenhaus fahren, Oberkörper erhöht lagern Den Betroffenen

Mehr

!!! Regelmäßig bewegen

!!! Regelmäßig bewegen Zusammen mit einer gesunden Ernährung ist die Bewegung eine der wertvollsten Gewohnheiten, die Sie sich zulegen können, wenn Sie Bluthochdruck haben. Durch Bewegung wird Ihr Herz gestärkt. Es kann mit

Mehr

Selbstmessung des Blutdruckes. Schulungsprogramm für Patienten während der stationären Krankenhausbehandlung

Selbstmessung des Blutdruckes. Schulungsprogramm für Patienten während der stationären Krankenhausbehandlung Selbstmessung des Blutdruckes Schulungsprogramm für Patienten während der stationären Krankenhausbehandlung 2 Schulungsziel Blutdruck selbstständig und dokumentieren Blutdruck Kennen der nichtmedikamentösen

Mehr

Bewegungsrichtlinien bei Krebserkrankungen

Bewegungsrichtlinien bei Krebserkrankungen Bewegungsrichtlinien bei Krebserkrankungen Dr. Karin Vonbank Abt. Sport- und Leistungsmedizin Klinik für Innere Medizin II Medizinische Universität Wien Bewegung bei chronischen Erkrankungen FRÜHER Patienten

Mehr

Praxistage 2012. Gesundheitsversicherung statt Krankenkasse - Ist der Weg das Ziel? Ein Plus für UnternehmerInnen

Praxistage 2012. Gesundheitsversicherung statt Krankenkasse - Ist der Weg das Ziel? Ein Plus für UnternehmerInnen Praxistage 2012 Gesundheitsversicherung statt Krankenkasse - Ist der Weg das Ziel? Ein Plus für UnternehmerInnen Gesundheitsversicherung statt Krankenkasse - Ist der Weg das Ziel? Gesundheitsausgaben im

Mehr

Vorträge

Vorträge Bluthochdruck =(arterielle) Hypertonie =(arterielle) Hypertension OÄ. Dr. Barbara Dietze www.echokurs.at Vorträge Kreislauf Arterien- Schlagadern Venen 1 Was ist eigentlich der Blutdruck? systolischer

Mehr

«fit4future» weil Kinder Zukunft bedeuten

«fit4future» weil Kinder Zukunft bedeuten «fit4future» weil Kinder Zukunft bedeuten Kinder laufen für Kinder zugunsten «fit4future» Liebe Lehrerinnen und Lehrer, sehr geehrte Damen und Herren, wir freuen uns sehr, dass Sie einen Lauf für Kinder

Mehr

Krebs und Ernährung. Prof. Dr. Roswitha Siener. Klinik und Poliklinik für Urologie der Universität Bonn. R. Siener

Krebs und Ernährung. Prof. Dr. Roswitha Siener. Klinik und Poliklinik für Urologie der Universität Bonn. R. Siener Krebs und Ernährung Prof. Dr. Roswitha Siener Klinik und Poliklinik für Urologie der Universität Bonn Prostatakarzinom Inzidenz Zhou et al. (2016) Int J Cancer 138:1388 Lebensstil und Krebsrisiko Erhöhtes

Mehr

Bluthochdruck. (Hypertonie)

Bluthochdruck. (Hypertonie) (Hypertonie) Copyright by HEXAL AG 2008 Was ist der Blutdruck? Damit das Blut alle Organe und auch die kleinsten Kapillargefäße erreichen kann, muss es mit einem gewissen Druck aus dem Herzen gepumpt werden.

Mehr

Herzinsuffizienz wie kann das Pumpversagen vermieden (und behandelt) werden?

Herzinsuffizienz wie kann das Pumpversagen vermieden (und behandelt) werden? Nottwil, 13. April 2013 Herzinsuffizienz wie kann das Pumpversagen vermieden (und behandelt) werden? René Lerch, Genève Spätkomplikationen des Herzinfarkts Erneuter Infarkt Plötzlicher Herztod 10 30 %

Mehr

HERZERKRANKUNGEN Risikofaktoren und Krankheitsbilder

HERZERKRANKUNGEN Risikofaktoren und Krankheitsbilder HERZERKRANKUNGEN Risikofaktoren und Krankheitsbilder Prim. Univ. Prof. Dr. Peter Siostrzonek Interne II-Kardiologie, KH der Barmherzigen Schwestern Linz TODESURSACHEN IN ÖSTERREICH KRANKHEITSVERLAUF BEI

Mehr

Sport auf Rezept. Das Zentrum für Prävention und Sportmedizin im Überblick. Zentrum für Prävention und Sportmedizin

Sport auf Rezept. Das Zentrum für Prävention und Sportmedizin im Überblick. Zentrum für Prävention und Sportmedizin Klinikum rechts der Isar Technische Universität München Zentrum für Prävention und Sportmedizin Sport auf Rezept Das Zentrum für Prävention und Sportmedizin im Überblick Hochqualifiziert und motiviert

Mehr

Von kardiovaskulären Risikofaktoren zu Demenz. Brennpunkt Demenz, Köln 06.11.2010

Von kardiovaskulären Risikofaktoren zu Demenz. Brennpunkt Demenz, Köln 06.11.2010 Von kardiovaskulären Risikofaktoren zu Demenz Brennpunkt Demenz, Köln 06.11.2010 Stationär Heime / Krankenhaus konsiliarisch tagesklinische Versorgung Gedächtnissprechstunden Memory Clinics Gerontopsychiatrische

Mehr

Medizin im Vortrag. Herausgeber: Prof. Dr. med. Christoph Frank Dietrich. Koronare Herzkrankheit

Medizin im Vortrag. Herausgeber: Prof. Dr. med. Christoph Frank Dietrich. Koronare Herzkrankheit Medizin im Vortrag Herausgeber: Prof. Dr. med. Christoph Frank Dietrich Koronare Herzkrankheit Autoren: Priv.-Doz. Dr. med. Christoph Frank Dietrich Priv.-Doz. Dr. med. Claudius Teupe Text- und Grafikbausteine

Mehr

Herzinfarkt, Herzbeschwerden und Herzstillstand

Herzinfarkt, Herzbeschwerden und Herzstillstand Herzinfarkt, Herzbeschwerden und Herzstillstand Bernhard Metzler Klin. Abt. für Kardiologie Universitätsklinik für Innere Medizin, Innsbruck bernhard.metzler@uki.at Häufigste Todesursachen Unfälle 2%

Mehr

Besser informiert über unterstützende Raucher entwöhnung mit Nicostop-Mepha

Besser informiert über unterstützende Raucher entwöhnung mit Nicostop-Mepha Patienteninformation Besser informiert über unterstützende Raucher entwöhnung mit Nicostop-Mepha Die mit dem Regenbogen Informationen rund ums Rauchen Die traurige Bilanz, jährlich sterben in der Schweiz

Mehr

Mit Therapie Aktiv Diabetes im Griff wurde ein Behandlungsprogramm für Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 (= Zuckerkrankheit)

Mit Therapie Aktiv Diabetes im Griff wurde ein Behandlungsprogramm für Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 (= Zuckerkrankheit) Mit Therapie Aktiv Diabetes im Griff wurde ein Behandlungsprogramm für Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 (= Zuckerkrankheit) ins Leben gerufen. Informationen dazu erhalten Sie bei Ihrem Arzt oder Ihrer

Mehr

Hypertonieschulung. Mehr Wissen - Mehr Können - Gesünder leben

Hypertonieschulung. Mehr Wissen - Mehr Können - Gesünder leben Hypertonieschulung Mehr Wissen - Mehr Können - Gesünder leben Ein unbehandelter Bluthochdruck kann zu Schlaganfall, Herzversagen, Herzinfarkt, allgemeinen Durchblutungsstörungen und Nierenversagen führen.

Mehr

Prävention. Welche Risikofaktoren für einen Schlaganfall gibt es?

Prävention. Welche Risikofaktoren für einen Schlaganfall gibt es? Prävention Welche Risikofaktoren für einen Schlaganfall gibt es? Mediziner unterscheiden bezogen auf den Schlaganfall so genannte beeinflussbare und nicht beeinflussbare Risikofaktoren. Wichtigster beeinflussbarer

Mehr

Prävention. Was kann ich selber tun und was tut mein Hausarzt/meine Hausärztin für mich?

Prävention. Was kann ich selber tun und was tut mein Hausarzt/meine Hausärztin für mich? Prävention Was kann ich selber tun und was tut mein Hausarzt/meine Hausärztin für mich? Prävention - was heißt das eigentlich? Vorbeugen, Verhindern eines unerwünschten Ereignisses, einer Krankheit kurz:

Mehr

Einführung 11. Die Funktion des Herz-Kreislauf-Systems 12 Der Blutkreislauf 12. Wie funktioniert der Blutkreislauf? 12

Einführung 11. Die Funktion des Herz-Kreislauf-Systems 12 Der Blutkreislauf 12. Wie funktioniert der Blutkreislauf? 12 Einführung 11 Die Funktion des Herz-Kreislauf-Systems 12 Der Blutkreislauf 12 Wie funktioniert der Blutkreislauf? 12 Die Durchblutung des Herzmuskels 15 Die Herz-Kreislauf-Funktion unter Belastung 16 Arteriosklerose

Mehr

Prävention durch Bewegung

Prävention durch Bewegung Prävention durch Bewegung Peter Bärtsch Innere Medizin VII: Sportmedizin, Medizinische Klinik und Poliklinik, Universität Heidelberg http://www.med.uni-heidelberg.de/med/med7 Assoziation zwischen körperlicher

Mehr

WAZ-Forum 2012 Ihr Diabetes Unser Auftrag Moderne Therapien im Gespräch

WAZ-Forum 2012 Ihr Diabetes Unser Auftrag Moderne Therapien im Gespräch WAZ-Forum 2012 Ihr Diabetes Unser Auftrag Moderne Therapien im Gespräch Wie können Folgeschäden verhindert und behandelt werden? Herzinfarkt Diabetischer Fuß Schlaganfall Magen-Darmtrakt Diabetes Auge

Mehr

Alles, was Sie über herzgesunde Lebensmittel wissen müssen

Alles, was Sie über herzgesunde Lebensmittel wissen müssen dr. andrea flemmer Der Ernährungsratgeber für ein gesundes Herz Alles, was Sie über herzgesunde Lebensmittel wissen müssen 80 Rezepte, fettarm und herzgesund 18 Gesunde Ernährung: Wirksamer Schutz vor

Mehr

Blutdruckpass Name. Gute Besserung wünscht Ihnen: Arztstempel: Ein Service von

Blutdruckpass Name. Gute Besserung wünscht Ihnen: Arztstempel: Ein Service von Blutdruckpass Name Gute Besserung wünscht Ihnen: Arztstempel: 320677-015128 Ein Service von Winthrop Arzneimittel GmbH, Potsdamer Str. 8, 10785 Berlin www.winthrop.de Meine Daten: Meine Medikamente: Name

Mehr

Check-up 2012 Aus der Sicht des Kardiologen

Check-up 2012 Aus der Sicht des Kardiologen Check-up 2012 Aus der Sicht des Kardiologen - Fallbeispiele - Aktive Diskussion Fallbeispiel 1: Mann, 51 j., Gesund, wünscht Check up PA «bland» FA: Vater 79j. (behandelte Hypertonie, Dyslipidämie),

Mehr

Mit Hochdruck (gut und gesund) leben

Mit Hochdruck (gut und gesund) leben Mit Hochdruck (gut und gesund) leben Christine Graf Abt. Bewegungs- und Gesundheitsförderung Institut für Bewegungs- und Neurowissenschaft Bewegung schützt...... vor Herz-Kreislaufereignissen, z.b. Herzinfarkt

Mehr

PETER MATHES. Ratgeber Herzinfarkt. Vorbeugung Früherkennung Behandlung Nachsorge Rehabilitation. Fünfte, neubearbeitete Auflage STEINKOPFF DARMSTADT

PETER MATHES. Ratgeber Herzinfarkt. Vorbeugung Früherkennung Behandlung Nachsorge Rehabilitation. Fünfte, neubearbeitete Auflage STEINKOPFF DARMSTADT PETER MATHES Ratgeber Herzinfarkt Vorbeugung Früherkennung Behandlung Nachsorge Rehabilitation Fünfte, neubearbeitete Auflage STEINKOPFF DARMSTADT Inhalt Statt einer Einleitung 1 Wie entsteht ein Herzinfarkt?

Mehr

45% derer, die sich selbst nur als übergewichtig einschätzen, sind tatsächlich sogar adipös.*

45% derer, die sich selbst nur als übergewichtig einschätzen, sind tatsächlich sogar adipös.* Öffentliche Wahrnehmung in Deutschland Die Studie wurde unter 2.000 Erwachsenen in Deutschland durchgeführt (differenziert nach Region, Geschlecht und Alter) Die Deutschen unterschätzen eher ihr Gewicht,

Mehr

KOMPLIKATIONEN BEI DIABETES WARUM SIE ENTSTEHEN, WELCHE ES GIBT, WIE WIR SIE VERMEIDEN KÖNNEN

KOMPLIKATIONEN BEI DIABETES WARUM SIE ENTSTEHEN, WELCHE ES GIBT, WIE WIR SIE VERMEIDEN KÖNNEN KOMPLIKATIONEN BEI DIABETES WARUM SIE ENTSTEHEN, WELCHE ES GIBT, WIE WIR SIE VERMEIDEN KÖNNEN DEDBT01423 Lilly Deutschland GmbH Werner-Reimers-Straße 2 4 61352 Bad Homburg Lilly Diabetes. Leben so normal

Mehr

Gesundheit beginnt im Kopf

Gesundheit beginnt im Kopf Rat & Hilfe Gesundheit beginnt im Kopf Wie Sie gesund alt werden Bearbeitet von Suso Lederle 1. Auflage 2007. Taschenbuch. 116 S. Paperback ISBN 978 3 17 019739 8 Format (B x L): 14 x 20,4 cm Gewicht:

Mehr

Prof. Dr.med. Dipl.-Kfm. (FH) Rainer Riedel. Institut für Medizinökonomie & Medizin. Versorgungsforschung, RFH Köln

Prof. Dr.med. Dipl.-Kfm. (FH) Rainer Riedel. Institut für Medizinökonomie & Medizin. Versorgungsforschung, RFH Köln Prof. Dr.med. Dipl.-Kfm. (FH) Rainer Riedel Institut für Medizinökonomie & Medizin. Versorgungsforschung, RFH Köln Köln aktiv und gesund - Präventionsprojekt Verbundprojekt mit einer Vielzahl von Projektpartnern

Mehr

Behandlung der arteriellen Hypertonie - Wie lautet der Zielwert 2016?

Behandlung der arteriellen Hypertonie - Wie lautet der Zielwert 2016? Behandlung der arteriellen Hypertonie - Wie lautet der Zielwert 2016? Hannes Reuter Klinik III für Innere Medizin Herzzentrum der Universität zu Köln Patient 1 Risikofaktoren: Blutdruck 167/96 mmhg Typ

Mehr

Rauchstopp-Informationen

Rauchstopp-Informationen Rauchstopp-Informationen www.kepleruniklinikum.at Sehr geehrte Damen und Herren! Rauchen verkürzt die Lebenserwartung um durchschnittlich 10 bis 15 Jahre, ist Hauptrisikofaktor für Herzinfarkt, Schlaganfall,

Mehr

Körperliches Training in der kardiologischen Rehabilitation

Körperliches Training in der kardiologischen Rehabilitation Körperliches Training in der kardiologischen Rehabilitation Univ. Doz. Dr. W. Benzer Facharzt für Innere Medizin/Kardiologie Sportmedizin und Prävention Grenzweg 10, 6800Feldkirch Herz-Kreislauf Risikofaktoren

Mehr

Epidemiologie des Iodmangels. Gruppe 1: Epidemiologie

Epidemiologie des Iodmangels. Gruppe 1: Epidemiologie Gruppe 1: Epidemiologie 1. Beschreiben Sie mündlich die Aussagen der unten dargestellten Abbildung. Die Definition der Epidemiologie Die Beschreibung einer epidemiologischen Untersuchung Das Ziel einer

Mehr

BLUTHOCHDRUCK UND NIERE

BLUTHOCHDRUCK UND NIERE BLUTHOCHDRUCK UND NIERE Hilfreiche Informationen zu Ihrer Nierengesundheit Bluthochdruck und Niere Die Nieren sind die Organe unseres Körpers, die den Blutdruck regeln. Der Blutdruck ist der Druck, der

Mehr

A) Krankmachende Risiken verringern Wussten Sie, dass viele chronische Krankheiten vermeidbar sind?

A) Krankmachende Risiken verringern Wussten Sie, dass viele chronische Krankheiten vermeidbar sind? Gesunde Ernährung Warum ist gesunde Ernährung so wichtig? A) Krankmachende Risiken verringern Wussten Sie, dass viele chronische Krankheiten vermeidbar sind? Dazu gehören Erkrankungen wie:» Herzkrankheiten»

Mehr

Kardiovaskuläre Risikofaktoren

Kardiovaskuläre Risikofaktoren 3 Kardiovaskuläre Risikofaktoren Ist unser Herz gesund? Unsere Lebensweise und kardiovaskuläre Risiken Zu den kardiovaskulären Erkrankungen (Herz- Kreis lauf-erkrankungen) gehören Arteriosklerose, Durchblutungsstörungen,

Mehr

Fragebogen für weibliche Teilnehmerinnen

Fragebogen für weibliche Teilnehmerinnen Perönliche Daten: 1 Alter in Jahren 2 Wie groß sind sie? cm 3 Wie schwer sind sie? kg 4 Familienstand? ledig verheiratet geschieden 5 Haben Sie Kinder? wenn, wieviele? 1 2 verwitwet 3 mehr als 3 6 Sind

Mehr

Rossmax Kuhn und Bieri AG Wie messe ich richtig? 2011 all rights reserved v2.0 no copy and distribution without permission

Rossmax Kuhn und Bieri AG Wie messe ich richtig? 2011 all rights reserved v2.0 no copy and distribution without permission Rossmax Kuhn und Bieri AG Wie messe ich richtig? 2011 all rights reserved v2.0 no copy and distribution without permission Blutdruck Die zwei Situationen im Herzen SYSTOLE: Muskel angespannt = pumpen starker

Mehr

Leben mit Diabetes - Die Herausforderung meistern! - Mechthild Segna Diabetesberaterin DDG

Leben mit Diabetes - Die Herausforderung meistern! - Mechthild Segna Diabetesberaterin DDG Leben mit Diabetes - Die Herausforderung meistern! - Mechthild Segna Diabetesberaterin DDG Leben mit Diabetes Welche Typen von Diabetes? Wie entsteht Diabetes? Welche Folgen kann Diabetes haben? Wie kann

Mehr

Schweizerischer Ruderverband SRV Sportmedizinischer Fragebogen

Schweizerischer Ruderverband SRV Sportmedizinischer Fragebogen Schweizerischer Ruderverband SRV Sportmedizinischer Fragebogen Personalien: Name, Vorname: Strasse: Geburtsdatum: Beruf: PLZ, Wohnort: Tel. G: Tel. P: Krankenkasse: Handy: Unfallversicherung: Zusatzversicherung

Mehr

BRUSTSCHMERZ KORONARE HERZKRANKHEIT

BRUSTSCHMERZ KORONARE HERZKRANKHEIT BRUSTSCHMERZ KORONARE HERZKRANKHEIT Was ist das? Risikofaktoren? Wie erkenne ich den Notfall? Dirk Skowasch Medizinische Klinik und Poliklinik II Unvermeidliches Schicksal? Jeden Tag erleiden mehr als

Mehr

Was Sie über Diabetische Nephropathie wissen sollten.

Was Sie über Diabetische Nephropathie wissen sollten. Was Sie über Diabetische Nephropathie wissen sollten. Sie haben seit einigen Jahren Diabetes (Zuckerkrankheit). Eine spezielle Urinuntersuchung hat ergeben, dass Sie zuviel Eiweiß und Zucker mit dem Urin

Mehr

Alkohol in unserem Alltag St.Gallische Psychiatrie-Dienste Süd Seite 2

Alkohol in unserem Alltag St.Gallische Psychiatrie-Dienste Süd Seite 2 Alkohol im Alter Alkohol in unserem Alltag 30.10.2013 St.Gallische Psychiatrie-Dienste Süd Seite 2 Alter, ein vieldeutiger Begriff Kalendarisches Alter: Alter in Jahren Biologisches Alter: Durch Lebensgewohnheiten

Mehr

Middeke/Völker/Laupert-Deick Bluthochdruck senken ohne Medikamente

Middeke/Völker/Laupert-Deick Bluthochdruck senken ohne Medikamente Middeke/Völker/Laupert-Deick Bluthochdruck senken ohne Medikamente Die Autoren Professor Dr. med. Martin Middeke ist Leiter des Hypertoniezentrums München (www.hypertoniezentrum.de). Das Hypertoniezentrum

Mehr

Baustein Ernährung Welche Ernährungsberatung ist qualitätsgesichert?

Baustein Ernährung Welche Ernährungsberatung ist qualitätsgesichert? Baustein Ernährung Welche Ernährungsberatung ist qualitätsgesichert? PD Dr. Birgit-Christiane Zyriax Rauchen, Lebenss8l und Gewichtsparameter Stress nach Chiolero A et al., Am J Clin Nutr, 2008 Evidenzbasierte

Mehr

Was schützt und nützt den grauen Zellen? Gerhard W. Eschweiler

Was schützt und nützt den grauen Zellen? Gerhard W. Eschweiler Was schützt und nützt den grauen Zellen? Gerhard W. Eschweiler 19.6.2015 Was schützt vor geistigem Abbau im Alter? Individuelle Präventionsstrategien Aktivitäten Soziale Aktivitäten Training? Kognitives

Mehr

MARIA HOLL. Bluthochdruck. ganzheitlich senken. mit der Maria-Holl-Methode. Die

MARIA HOLL. Bluthochdruck. ganzheitlich senken. mit der Maria-Holl-Methode. Die MARIA HOLL Bluthochdruck ganzheitlich senken mit der Maria-Holl-Methode Die eiche r g l o erf mkeits sa Acht pie jetzt a Ther t selbst leich nden! anwe 14 Was Sie über Bluthochdruck wissen sollten Chronischer

Mehr

Krebs und Ernährung. Prof. Dr. Roswitha Siener. Klinik und Poliklinik für Urologie der Universität Bonn

Krebs und Ernährung. Prof. Dr. Roswitha Siener. Klinik und Poliklinik für Urologie der Universität Bonn Krebs und Ernährung Prof. Dr. Roswitha Siener Klinik und Poliklinik für Urologie der Universität Bonn Prostatakarzinom Inzidenz Zhou et al. (2016) Int J Cancer 138:1388 Fleisch Gemüse Lykopin Flavanole

Mehr

Was ist Bluthochdruck? Jeder zweite alte Mensch hat Hypertonie 33%

Was ist Bluthochdruck? Jeder zweite alte Mensch hat Hypertonie 33% Bluthochdruck Was ist Bluthochdruck? Bluthochdruck, hoher Blutdruck und arterielle Hypertonie sind Begriffe für dasselbe Krankheitsbild. Darunter wird die krankhafte Erhöhung des Blutdrucks über 140/90

Mehr

Eingangsfragebogen. 1. Persönliche Daten

Eingangsfragebogen. 1. Persönliche Daten Heiltherapie Beate Bauer Psychotherapeutische Heilpraktikerin Düsseldorfer Str. 12 51379 Leverkusen Tel: 01573-8193129 Eingangsfragebogen Ich möchte Sie ganz herzlich bitten, den nachfolgenden Eingangsfragebogen

Mehr

Angst vor Krankheiten: Baden-Württemberg

Angst vor Krankheiten: Baden-Württemberg Angst vor Krankheiten: Baden-Württemberg Datenbasis: 1.002 Befragte in Baden-Württemberg Erhebungszeitraum: 19. Oktober bis 10. November 2015 statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte Auftraggeber:

Mehr

Diabetes mellitus Typ 2 kardiovaskuläre Risikofaktoren

Diabetes mellitus Typ 2 kardiovaskuläre Risikofaktoren Diabetes mellitus Typ 2 kardiovaskuläre Risikofaktoren nicht-medikamentöse Ansätze Dr. Claudine Falconnier Bendik Take Home Messages Früh übt sich, was ein Meister werden will Was Hänschen nicht lernt,

Mehr

diabetes im Griff Diabetes mellitus Typ 2 Patienteninformation Disease Management Programm

diabetes im Griff Diabetes mellitus Typ 2 Patienteninformation Disease Management Programm diabetes im Griff Patienteninformation Diabetes mellitus Typ 2 Disease Management Programm GUTE LEBENSQUALITÄT ALS OBERSTES ZIEL Therapie Aktiv Diabetes im Griff ist ein Behandlungsprogramm für Menschen

Mehr

Herzinfarkt. Risikofaktoren

Herzinfarkt. Risikofaktoren Herzinfarkt Risikofaktoren Koronare Herzkrankheit (kurz KHK) Engstellen oder Verschlüsse in den Herzkranzgefäßen (Koronararterien) Symptom e Druck, Engegefühl oder Schmerzen in der Brust Atemnot Verdacht

Mehr

Gegenangriff Prävention für Vorhofflimmer-Patienten

Gegenangriff Prävention für Vorhofflimmer-Patienten Gegenangriff Prävention für Vorhofflimmer-Patienten Schirmherr: Michael Ballack 2 Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Angehörige und Interessierte, vor allem Menschen mit Risikofaktoren wie Diabetes,

Mehr

Anamnesebogen für Klienten

Anamnesebogen für Klienten Anamnesebogen für Klienten Probleme, Beschwerden, Symptome 1. Bitte beschreiben Sie alle Probleme, die bei Ihnen zurzeit einen Leidensdruck auslösen und wie Sie dadurch in Ihrem alltäglichen Leben beeinträchtigt

Mehr

Gesundheitsfragebogen von: Datum:

Gesundheitsfragebogen von: Datum: Gesundheitsfragebogen von: Datum: Personalien Vorname: Telefon: Geburtsdatum: Zivilstand: Nachname: E-Mail: Alter: Kinder: Beruf: Hobbies: Persönliche Ziele Was möchten Sie erreichen? Wann möchten Sie

Mehr

KARAMBA. Risikofaktoren der Atherosklerose. Komplikationen der Atherosklerose. Risikofaktoren nicht beeinflussbar.

KARAMBA. Risikofaktoren der Atherosklerose. Komplikationen der Atherosklerose. Risikofaktoren nicht beeinflussbar. Komplikationen der Atherosklerose KARAMBA Risikofaktoren der Atherosklerose Herz Angina pectoris, Herzinfarkt Gehirn Streifung, Schlaganfall Beingefäss Schaufensterkrankheit, Beinischämie Klinik für Endokrinologie,

Mehr

Was Sie über Bluthochdruck wissen sollten.

Was Sie über Bluthochdruck wissen sollten. Was Sie über Bluthochdruck wissen sollten. ich habe bei Ihnen einen erhöhten Blutdruck festgestellt. Das soll Sie nicht erschrecken, denn ungefähr ein Fünftel der bundesdeutschen Bevölkerung besitzt einen

Mehr

Diagnose Vorhofflimmern. Das Risiko eines Schlaganfalls

Diagnose Vorhofflimmern. Das Risiko eines Schlaganfalls Diagnose Vorhofflimmern Das Risiko eines Schlaganfalls Inhalt Einleitung... 4 Das Herz... 4 Herz-Kreislauf-System... 5 Was versteht man unter Vorhofflimmern?... 6 Was können Ursachen des Vorhofflimmerns

Mehr

Angst vor Krankheiten

Angst vor Krankheiten Angst vor Krankheiten Datenbasis: 1.004 Befragte Erhebungszeitraum: 17. und 18. Oktober 2016 statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte Auftraggeber: DAK-Gesundheit 1. Einschätzung des gegenwärtigen

Mehr

Kann man dem Diabetes davonlaufen?

Kann man dem Diabetes davonlaufen? Kann man dem Diabetes davonlaufen? Dr. med. A. Witzel Internist/Kardiologe/Diabetologe(DDG) Med. Reha-Einrichtungen der Stadt Radolfzell Mettnau-Kur - Diabetes mellitus Es gibt eine Vielzahl verschiedener

Mehr

Angst vor Krankheiten

Angst vor Krankheiten Angst vor Krankheiten Datenbasis: 3.086 Befragte *) Erhebungszeitraum: 31. Oktober bis 19. November 2013 statistische Fehlertoleranz: +/- 2,5 Prozentpunkte Auftraggeber: DAK-Gesundheit Die meisten Befragten

Mehr

Bitte bringen Sie zum Aufnahmegespräch diesen Bogen ausgefüllt mit!

Bitte bringen Sie zum Aufnahmegespräch diesen Bogen ausgefüllt mit! Bitte bringen Sie zum Aufnahmegespräch diesen Bogen ausgefüllt mit! Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient, Sie werden bald in unserem Haus eine Rehabilitation durchführen, wir freuen uns auf Sie!

Mehr

Der Patient mit Hypercholesterinämie

Der Patient mit Hypercholesterinämie Der Patient mit Hypercholesterinämie Cholesterintherapie Ja/Nein - wie - Zielwert Fall 1: 51 j. Mann, St. n. STEMI 10/2015, DES RIVA 10/2015, EF 40%, LDL 3.5 mmol/l Fall 2: 49 j. Mann, art. Hypertonie,

Mehr

Ernährung und Bewegung. Sport, Fitness und Ernährung, das sind Begriffe, die unweigerlich miteinander verbunden sind.

Ernährung und Bewegung. Sport, Fitness und Ernährung, das sind Begriffe, die unweigerlich miteinander verbunden sind. Food-Guide Ernährungsratgeber für Sportler Ernährung und Bewegung Sport, Fitness und Ernährung, das sind Begriffe, die unweigerlich miteinander verbunden sind. Der Einfluss der Ernährung auf unsere Gesundheit

Mehr

Welche der folgenden Risikofaktoren oder Erkrankungen kamen bei Ihren Großeltern, Eltern oder Geschwistern vor?

Welche der folgenden Risikofaktoren oder Erkrankungen kamen bei Ihren Großeltern, Eltern oder Geschwistern vor? Anamnesebogen 1. Familienvorgeschichte Welche der folgenden Risikofaktoren oder Erkrankungen kamen bei Ihren Großeltern, Eltern oder Geschwistern vor? Eltern Alter: Großeltern Alter: Geschwister Alter:

Mehr

Irrtümer der Gesundheit

Irrtümer der Gesundheit Irrtümer der Gesundheit Irrtümer der Gesundheit oder Entscheiden Zahlen über Gesundheit Egon Werlen 1 Einführung Themen Der BMI und das Übergewicht Depression Bluthochdruck und Cholesterin Es gäbe da noch

Mehr

Healthy Athletes Gesunde Lebensweise. Selbstbestimmt gesünder

Healthy Athletes Gesunde Lebensweise. Selbstbestimmt gesünder Healthy Athletes Gesunde Lebensweise Selbstbestimmt gesünder SOD ist mehr als Sport 6 Gesundheits-Programme: Gesund im Mund Besser Sehen Besser Hören Fitte Füße Bewegung mit Spaß Gesunde Lebens-Weise SOD

Mehr

Frauenherzen schlagen. Herausforderung für die BGF

Frauenherzen schlagen. Herausforderung für die BGF Frauenherzen schlagen anders, nämlich FÜR Andere Herausforderung für die BGF Univ. Prof. Dr. Margarethe Hochleitner Univ. Prof. in Dr. in Margarethe Hochleitner Univ. Prof. in Dr. in Margarethe Hochleitner

Mehr