Diabetes P atientenschulung Teil HEXAL AG

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1 Aktiv gegen Diabetes Diabetes P atientenschulung Teil 2

2 I nhalt Aktive Bausteine der Diabetes Behandlung Ernährung Haut und Körperpflege Seite 2

3 Die fünf aktive Bausteine der Diabetes Behandlung 4. W ellness Gönnen Sie sich Entspannungspausen 3. Haut & Körperpflege 2. Sport & Fitness Achten Sie auf I hre Haut und Körperpflege Bew egen Sie sich regelmäßig Nehmen Sie Ihre Medikamente regelmäßig ein 1. Ernährung Ernähren Sie sich gesund und abw echslungsreich 5. M edikamente Seite 3

4 Baustein 1: Ernährung

5 Auf die Ernährung achten Durch gesunde Ernährung können Blutzuckerw erte günstig beeinflusst w erden Gew icht kann reduziert w erden Dadurch kann das Auftreten von Folgeschäden minimiert w erden 1. Ernährung Seite 5

6 Folgende P unkte sollten Sie beachten % der Nahrung sollten aus Kohlenhydraten, 30 % aus Fett und % aus Eiw eiß bestehen I m Rahmen einer kalorienreduzierten Ernährung: kcal täglich Essen Sie reichlich Vollkornprodukte und vitaminreiche Lebensmittel Achten Sie auf eine fettarme Ernährung Sie müssen keine speziellen Diätprodukte kaufen Trinken Sie Alkohol nur in Maßen Seite 6

7 Orientieren Sie sich an der Ernährungspyramide Tierische Fette wie Butter, Wurst Süßigkeiten, Alkohol Fleisch und Wurst fettarm (2 3 x pro Woche) Fisch (1 2 x pro Woche) Gemüse und Salate (mind. 2 3 x täglich) reichlich sparsam Pflanzenöle Raps und Olivenöl (1 2 EL täglich) Getreideprodukte wie Vollkornbrot, Vollkornnudeln, Naturreis und Kartoffeln (täglich) Getränke (mind. 1,5 Liter täglich) Mineralwasser, ungesüßter Tee (Kräuter oder Früchte) Eier (2 3 Stück pro Woche) Milch und Milchprodukte fettarm (mind. 2 x täglich) Obst (mind. 2 x täglich) Seite 7

8 W as bedeutet GLYX? Der Glykämische I ndex gibt an, w ie schnell Kohlenhydrate ins Blut gelangen und den Blutzucker erhöhen Man spricht daher von langsamen bis schnellen Kohlenhydraten oder BE Seite 8

9 Diabetes und Alkohol: Trinken Sie Alkohol nur zu oder nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit Achten Sie auf versteckte Zucker (z. B. in Cocktails) Frauen sollten nicht mehr als 10 g Alkohol täglich trinken, dies entspricht: 1 / 8 l W ein oder ¼ l Bier Männer sollten nicht mehr als 20 g Alkohol täglich trinken, dies entspricht: ¼ l W ein oder ½ l Bier Alkohol senkt den Blutzucker Gefahr der Unterzuckerung Seite 9

10 Diabetes und Zucker P rinzipiell gilt: Diabetiker müssen nicht auf Süßes verzichten Süßigkeiten sollten nur in Maßen verzehrt w erden: 1 Tafel Schokolade (100 g): 17 Stück W ürfelzucker 1 Flasche Cola (0,33 l): 12 Stück W ürfelzucker Zucker kann durch Zuckeraustauschstoffe (z. B. Fructose, Sorbit oder Xylit) oder durch Süßstoffe (z. B. Aspartam, Saccharin, Acesulfam) ersetzt w erden Seite 10

11 Baustein 3: Haut und Körperpflege

12 Auf die Hautpflege achten 3. Haut & Körperpflege 2. Sport & Fitness 1. Ernährung Diabetes kann Durchblutungsstörungen der Hautverursachen und Nerven schädigen Verletzungen und Entzündungen heilen langsamer Diabetiker leiden häufig unter trockener und und juckender Haut Eintrittspforte für Keime Richtige Hautpflege beugt Erkrankungen vor Seite 12

13 Tipps für I hre Hautpflege Reinigen Sie I hre Haut mit einer milden Seife (ph W ert 5,5) Verw enden Sie zum Baden und Duschen w armes und nicht zu heißes W asser Trocknen Sie nach dem Duschen alle Hautfalten sorgfältig ab Benutzen Sie täglich für I hre Haut eine rückfettende Creme Schützen Sie I hre Haut vor Sonne und verw enden Sie einen hohen Lichtschutzfaktor (LSF) Bleiben Sie nicht zu lange in der Sonne Schenken Sie I hrer Fußpflege besonders viel Aufmerksamkeit Seite 13

14 Thema Füße (1) Das ist falsch Keinen Hornhauthobel und keine Nagelschere verw enden Verletzungsgefahr! Nicht barfuß laufen Verletzungsgefahr! Keine engen Schuhe tragen Druckstellen, Blasen! Zu hohe Temperaturen vermeiden Verbrennungsgefahr! Seite 14

15 Thema Füße (2) das ist richtig Hornhautentfernung mit Bimsstein Fußnägel mit Feile kürzen W eiche, bequeme Socken tragen Füße gründlich abtrocknen Regelmäßig Füße untersuchen Seite 15

16 Thema Füße (3) Tägliche Fußgymnastik regt die Durchblutung an: 1. Zehen krallen 2. Zehen w ieder strecken P ro Fuß: 10 mal Versuchen Sie mit den Füßen eine Zeitung zu zerknüllen P ro Fuß: 1mal 1. Vorfüße anheben 2. Vorfüße w ieder aufsetzen 3. Fersen anheben, absetzen P ro Fuß: 10mal 1. Fersen anheben, 2. Fersen nach außen drehen 3. W ieder aufsetzen 4. W ieder zur Mitte P ro Fuß: 10mal Seite 16

17 Thema Füße (4) Das tägliche 5 Minuten P rogramm für I hre Füße: Baden Sie I hre Füße für 3 Minuten in max. 37 C w armem W asser Trocknen Sie I hre Füße und die Zehen mit einem w eichen, sauberen Handtuch gründlich ab Entfernen Sie bei Bedarf Hornhaut mit einem Bimsstein Kürzen Sie I hre Fußnägel bei Bedarf mit einer Feile Untersuchen Sie I hre Füße auf Verletzungen Cremen Sie I hre Füße täglich ein Seite 17

18 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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