Brandschutz am Bau Merkblatt holzprojekt gmbh

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1 Brandschutz am Bau Merkblatt holzprojekt gmbh 03. Juli 2015 wif rev. A 1IM-3BSZ_Merkblatt-BS-am-Bau_ _wif.dotx 1 Brandverhaltensgruppe RF1 (kein Brandbeitrag), früher BKZ 6.3 & 6q.3 z.b. Beton, Gipsfaserplatte RF2 (geringer Brandbeitrag), früher BKZ 5.1 bis 5.3 z.b. Eiche, Robinie RF3 (zulässiger Brandbeitrag), früher BKZ 4.1 bis 4.3 z.b. Fichte, Esche, Douglas 2 Feuerwiderstand von Bekleidungen 2.1 Brandschutzplatten (BSP) Material BSP 30 BSP 30-RF1 BSP 60-RF1 BSP 90-RF1 3-Schichtplatte 26 mm OSB-3 26 mm Span-, Faserplatte 20 mm Gipsfaserplatte (z.b. Fermacell) 15 mm 15 mm 2 x 12.5 mm 3 x 12.5 mm Gipsplatte (z.b. Knauf Gipsplatte) 18 mm 18 mm 2 x 15 mm 3 x 15 mm Zementgeb. Spanplatte (z.b. Duripanel) 1) 18 mm 18 mm 28 mm 40 mm Leichtbetonplatten (z.b. Aestuver) 1) 25 mm 25 mm 35 mm 2 x 15 mm 40 mm 2 x 20 mm 1) Dauerwärmebeständig 2.2 Brandschutzbekleidungen (Für Bauteile RF1-Kapselung) Material K 30-RF1 K 60-RF1 Gipsfaserplatte (z.b. Fermacell) 18 mm mm Feuerschutzplatte (z.b. Knauf GKF) 2 x 12.5 mm 2 x 18 mm 3 Zusammenschlüsse von RF1-Bekleidungen Plattenstösse: Stossfugen bei mehreren Lagen müssen mindestens um 60 mm versetzt sein. Fugenausbildung: Stumpf gestossen, Fugenöffnung 2 mm, Hinterlage mit Holz verspachtelt oder verleimt Ausbildung Wandsockel: Ausbildung Deckenuntersicht (entkoppelt): Randdämmstreifen (RF1) Bei Kapselung: Randdämmstreifen (RF1) mit Schmelzpunkt 1000 C Elast. Trennstreifen, d 2 mm VKF-anerkannter Brandschutzsilikon (aufquellend bei Wärmeeinfluss über 135 C und Bildung einer feuerhemmender Schicht Seite 1 von 5

2 4 Bauteile RF1 (gekapselt) 4.1 Allgemeines Zwischenräume sind mit Baustoffen RF1 (z.b. Dämmung RF1, Beton, Sand) hohlraumfrei auszufüllen. Durchdringungen von Brandschutzbekleidungen mit Verbindungsmitteln (Schaftdurchmesser 10 mm) für Wand-, Decken- und Podestanschlüsse etc. sind erlaubt. Bei Durchbrüchen in Bauteilen RF1 für Einbauten wie Fenster oder Türen sind die Bauteilleibungen mit derselben Feuerwiderstandsanforderung wie jene der Kapselung auszukleiden. 4.2 Anschlüsse von gekapselten Bauteilen Holzbauteil an Bauteil RF1 Zweier Bauteile RF1 Bauteil RF1 an homogenes Bauteil RF1 4.3 Haustechnische Installationen in gekapselten Bauteilen Die Führung von Installationen in brandschutztechnisch wirksamen Schichten ist nicht zulässig. Bei Leitungsdurchführungen in Bauteilen RF1 sind die Bauteilleibungen mit derselben Feuerwiderstandsanforderung wie jene der Kapselung auszukleiden. Installationen in der Ebene des Bauteils RF1 Leitungsdurchführung durch Bauteil RF1 holzprojekt gmbh ingenieure & planer Seite 2 von 5

3 5 Installationsschächte, ohne Abgasanlagen 5.1 Notwendigkeit: Grundsätzlich kann auf ein Installationsschacht verzichtet werden, wenn geschossweise (bei jeder Geschossdecke) die Leitungen, gemäss Kap. 6. Durchbrüche, Leitungsführung und Abschottung, abgeschottet werden. holzprojekt gmbh empfiehlt, Leitungen haustechnischer Installationen über mehrere Geschosse in brandabschnittsbildenden Installationsschächten zu führen. 5.2 Brandschutzanforderung an Installationsschächte: Installationsschächte müssen den gleichen Feuerwiderstand wie die brandabschnittsbildende Wände, respektive horizontale Fluchtwege aufweisen. 5.3 Installationsschacht-Wandkonstruktion: Zugelassen sind geprüfte Installationsschachtsysteme Ständerkonstruktion nach Lignum-Dokumentation Brandschutz, z.b. mit Fermacell: EI 30 EI 60 Typ 1 Typ 2 Typ 3 Typ 1 Typ 2 Typ 3 1 Beplankung Vorderseite Ständer (b x h), a = max. 625 mm 120/80 60/120 40/60 160/ /140 40/80 3 Mineralwolle RF1, SP 1000 C Beplankung Rückseite Beispiel: Grundriss Installationsschacht mit Fermacell holzprojekt gmbh ingenieure & planer Seite 3 von 5

4 5.4 Horizontale Unterteilung in Installationsschächten: Aussparungen in Geschossdecken sind bei jedem Geschoss mit Baustoffen RF1 zu verschliessen. Auf eine horizontale Unterteilung kann verzichtet werden, wenn der Installationsschacht hohlraumfrei mit Baustoffen RF1 (z.b. Steinwollgranulat) ausgefüllt wird. (Setzung des geschütteten Füllstoffes ist zu verhindern.) Mögliche Ausführung der horizontalen Unterteilung: Aussparung mit Mineralwolle RF1 Aussparung mit Brandschutz- horizontaler Schachtabgeschlossen platte RF1 abgedeckt schluss (EI tt) Leitungen Rohrisolierung Mineralwolle RF1, SP 1000 C Brandschutzplatte RF1 VKF-anerkannte Brandschutzdichtmasse Brandschutzplatte EI tt 6 Durchbrüche, Leitungsführung und Abschottung durch brandabschnittsbildende Bauteile, ohne Bauteile RF1 (gekapselt) 6.1 Allgemein: Die folgenden Angaben gelten für Leitungen haustechnischer Installationen wie Elektro, Sanitär sowie Lüftung mit Lufttemperatur < 85 C. 6.2 Abschottung von Einzelleitungen, bis 3 Stk. Anwendungen von VKF-anerkannter Brandschutzdichtmasse, Material: Nicht brennbarer Spachtelmasse wie Mörtel oder Gips VKF-anerkannte Brandschutzsilikon (aufquellend bei Wärmeeinfluss über 135 C und Bildung einer feuerhemmender Schicht.) Mineralwolle RF1, SP 1000 C, Kammer hohlraumfrei ausgefüllt VKF-anerkannte Brandschutzdichtmasse holzprojekt gmbh ingenieure & planer Seite 4 von 5

5 6.3 Abschottung von mehreren Leitungen Bei mehreren Leitungsdurchführungen ist eine Aussparung im Bauteil zu erstellen. Die Bauteilleibungen sind mit Brandschutzplatten EI 30-RF1 auszubilden. Die Öffnung ist mit einem VKF-anerkannten Abschottungssystem von mind. EI 30-RF1 zu verschliessen. (z.b. Weichschott) Brandschutzplatte EI 30-RF1 VKF-anerkannten Abschottungs- System, mind. EI 30-RF1 6.4 Einzelne Leitungen innerhalb von brandabschnittsbildenden Bauteilen, ohne Bauteile RF1 (gekapselt) Leitungen mit einem max. Durchmesser von 30 mm dürfen innerhalb von brandabschnittsbildenden Bauteilen geführt werden. Bei Leitungen > 30 mm ist der betroffene Hohlraum mit Mineralwolle RF1, SP 1000 C auszufüllen. Mineralwolle RF1, SP 1000 C, Kammer hohlraumfrei ausgefüllt 7 Einbauten von Armaturen und Apparaten in brandabschnittsbildenden Bauteilen, ohne Bauteile RF1 (gekapselt) 7.1 Elektrodosen Hohlraumfreie Ummantelung mit Mineralwolle Mineralwolle RF1, SP 1000 C, Hohlraum im Abstand von 150 mm um Dose ausgefüllt 7.2 Einbauten wie Verteil-, Spülkasten, etc. Einbauten wie Armaturen und Apparaten in brandabschnittsbildenden Bauteilen sind zulässig, wenn der verbleibende Bauteilquerschnitt den geforderten Feuerwiderstand aufweist. Allenfalls sind Einbauten mit Brandschutzplatten zu umhausen. 8 Brandverhütung auf der Baustelle Menge von Abfällen gering halten, regelmässige Entrümpelungsaktionen durchführen. Rauchverbot im Gebäude anfordern. Fluchtwege sicherstellen und frei halten. Handfeuerlöscher im Treppenhaus bereitstellen. holzprojekt gmbh ingenieure & planer Seite 5 von 5

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