Überblick Datenerhebungsverfahren Auswahlverfahren Teilnahme-/Antwortverweigerung Antwortverhalten Rolle der Interviewer Kosten

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Überblick Datenerhebungsverfahren Auswahlverfahren Teilnahme-/Antwortverweigerung Antwortverhalten Rolle der Interviewer Kosten"

Transkript

1 Modeeffekte Gliederung Überblick Datenerhebungsverfahren Auswahlverfahren Teilnahme-/Antwortverweigerung Antwortverhalten Rolle der Interviewer Kosten 1

2 Mode-Effekte Das Datenerhebungsverfahren bestimmt häufig die Verwendung einer bestimmten Auswahlgrundlage (bzw. anders herum). Dies hat einen u.a. Einfluss auf Coverage und Designeffekte letzte Sitzung. Datenerhebung kann außerdem Einfluss haben auf Teilnahmeverweigerung Antwortverweigerung Effekte sozialer Erwünschtheit Beantwortung offener Fragen Effekte der Anordnung der Fragen und Antwortkategorien Antwortverhalten bei Skalen (Ergebnisse auf folgenden Überblicksfolien wenn nicht anders vermerkt aus Groves et al. 2004: Kapitel 5, 9) Auswahlverfahren / Coverage 2

3 Telefonische Befragung von Migranten auf Basis einer Meldeamtsstichprobe (Beispiel) Studie: Granato, Nadia (1999): Die Befragung von Arbeitsmigranten: Einwohnermeldeamt-Stichprobe oder telefonische Erhebung? In: ZUMA-Nachrichten 45: Ausgangspunkt: herkömmliche Auswahlgrundlage für telefonische Befragungen lässt keine vorherige Bestimmung von Migranten zu ( Screening) in Melderegistern ist Merkmal Nationalität enthalten Vorgehensweise: Ziehung von Meldeamtsstichprobe (hier nur für eine Kommune, Klumpeneffekt tritt jedoch generell auf) Identifizierung der Telefonnummer auf Basis öffentlich zugänglichen Telefonlisten Telefonische Befragung von Migranten auf Basis einer Meldeamtsstichprobe (Beispiel) aus: Granato

4 Telefonische Befragung von Migranten auf Basis einer Meldeamtsstichprobe (Beispiel) aus: Granato 1999 Telefonische Befragung von Migranten auf Basis einer Meldeamtsstichprobe (Beispiel) aus: Granato

5 Telefonische Befragung von Migranten auf Basis einer Meldeamtsstichprobe (Beispiel) aus: Granato 1999 Teilnahme-/Antwortverweigerung 5

6 Überblick: Teilnahme-/Antwortverweigerung Teilnahmeverweigerung (Unit-Nonresponse): Einflüsse des Interviewereinsatzes Nonresponse bei persönlicher Befragung niedriger als bei schriftlicher Befragung Nonresponse bei persönlicher Befragung niedriger als bei telefonischer Befragung Unterschiede bestehen inwieweit zwischen Teilnahmeverweigerungen und anderen Ausfällen (z.b. falsche Adresse) differenziert werden kann Einflüsse des Technikeinsatzes keine Hinweise auf Unterschiede zwischen PAPI und CAPI aber Hinweise auf Unterschiede zwischen postalischer und online-befragung Antwortverweigerung / unbeabsichtigtes Auslassen (Item-Nonresponse) Einflüsse des Interviewereinsatzes fehlende Werte am häufigsten in schriftlichen Befragungen (keine Erläuterungen durch Interviewer, Probleme mit Filterführung) keine eindeutigen Ergebnisse zwischen telefonischer und persönlicher Befragung Einflüsse des Technikeinsatzes deutlicher Einfluss des Technikeinsatzes weniger unbeantwortete Fragen mehr zu Nonresponse in der Sitzung am ! Teilnahmeverweigerung PAPI / CAPI aus: Baker et al. (1995) 6

7 Antwortverweigerung PAPI / CAPI aus: Baker et al. (1995) Antwortverhalten 7

8 Überblick: Antwortverhalten Effekte sozialer Erwünschtheit Unterschiede zwischen telefonischer und persönlicher Befragung unklar, Einsatz von Interviewern hat Effekt auf soziale Erwünschtheit, evtl. Einfluss des Technikeinsatz (höhere Anonymität) Beantwortung offener Fragen Antworten aus persönlichen gegenüber telefonischen Befragungen häufiger und präziser Unterschiede zwischen schriftlicher und persönlicher Befragung unklar (Möglichkeit: schriftlich länger aber unpräziser) keine Unterschiede durch Technikeinsatz (allerdings bislang wenig Erfahrungen mit online- Befragungen) Zustimmungstendenz und Bevorzugung extremer Werte (Skalenendpunkte) Ergebnisse uneinheitlich, aber tendenziell stärker bei telefonischen Befragungen als bei persönlichen oder schriftlichen Befragungen ausgeprägt aber prinzipiell schwierig von Effekten sozialer Erwünschtheit und der Fragenanordnung zu unterschieden Anordnungseffekte (Fragen / Antwortkategorien) Anordnungseffekte bei Antwortkategorien bei telefonischen Befragungen stärker als bei schriftlichen Befragungen ausgeprägt (aber Möglichkeit der Rotation der Antwortkategorien) bei mündlicher Befragung höhere Wahrscheinlichkeit letzte Kategorie zu wählen Effekte der Fragenfolge wird bei schriftlichen Umfragen durch Layout beeinflusst Sensible Themenbereiche Self-reports on type of questions considered offensive to the respondent among respondents saying researchers "had no business asking" sensitive questions question about percentage finding it offensive sex 19.2 income 9.4 drinking 5.1 marijuana 4.2 mood, physical health 1.2 Source: Singer 1984 zitiert nach Groves et al. 2004: 363 8

9 Sensible Themenbereiche aus: Context 24/02 Soziale Erwünschtheit? (PAPI/CAPI) aus: Baker et al. (1995) 9

10 Rolle der Interviewer Überblick: Rolle der Interviewer Einfluss auf Effekte sozialer Erwünschtheit Anwesenheit von Interviewern erhöht Effekte sozialer Erwünschtheit Einfluss von Interviewermerkmalen auf Antwortverhalten Interviewermerkmale können Einfluss auf Antworten haben (z.b. ethnische Herkunft Einstellungen gegenüber Ausländern), Richtung dieser Einflüsse ist nicht immer klar Einfluss der Erfahrung von Interviewern auf Antwortverhalten mögliche Einflüsse der Interviewererfahrung: u.a. höhere Ausschöpfung (aber evtl. auch Selektionseffekt), kürzere Interviewdauer (auch durch Vermeidung extensiver Filterführung, Effekte des Entlohnungssystems) 10

11 Einfluss Interviewermerkmale Percentage answering in given category by race of interviewer Interviewer white black % % Question Category Can trust white people? trust most whites 35 7 Negro parents work best with negro teacher? yes Favorite entertainers? named only black Schuman/Converse 1971, zitiert nach Groves et al. 2004: 271 Standardisierung der Befragung Standardisierung ist notwendig, um konsistente Messung zu ermöglichen (Möglichkeit der Replikation) aber: auch bei Standardisierung der Formulierung ist die Bedeutung nicht immer dieselbe unnatürliche Interaktionsform führt zu evtl. Antwortproblemen offensichtliche Missverständnisse können nicht aufgeklärt werden 11

12 Kosten Überblick: Kosten Fixkosten (unabhängig von Stichprobengröße) Erstellung, Pre-Testing und Programmierung/Layout des Fragebogens Dokumentation der Erhebung Variable Kosten (abhängig von Stichprobengröße) Kontaktierung und Befragung der Stichprobenmitglieder evtl. Verfolgung der Verweigerer Ob die Ziehung der Stichprobe eher zu Fix- oder zu den variablen Kosten gerechnet wird, hängt von der Auswahlgrundlage ab. 12

13 Überblick: Kosten Kosten nach Modus: (eher hoch) (eher niedrig) persönlich telefonisch --- schriftlich* *Kosten von online-befragungen stark abhängig von Stichprobenziehung Verhältnis fixe/variable Kosten unterscheidet sich auch nach Modus (z.b. Programmierungsaufwand bei computergestützten Verfahren, Kosten für technische Ausstattung) Kosten pro Interview PAPI/CAPI aus: Baker et al. (1995), Angaben in US-$ 13

14 Sonstiges Dauer der Datenerhebung Feldzeiten können bei telefonischen und online- Befragungen extrem kurz sein (aber: evtl. Verzerrungen durch Nichtausschöpfung der Stichprobe) siehe bspw.: Verwendung verschiedener Formen der Datenerhebung (mixed-mode) Kostengründe, z.b. Beginn mit postalischer Befragung und anderer Modus für Nichtteilnehmer (telefonisch / face-to-face) Erhöhung der Ausschöpfung Veränderung des Modus in Längsschnittstudien Literatur Groves et al. (2004): Kapitel 5, Kapitel 9 Beispiele aus dieser Sitzung: Baker, Reginald P./ Bradburn, Norman M./ Johnson, Robert A. (1995): Computer-assisted personal interviewing: An experimental evaluation of data quality and cost. In: Journal of Official Statistics 11(4): Granato, Nadia (1999): Die Befragung von Arbeitsmigranten: Einwohnermeldeamt-Stichprobe oder telefonische Erhebung? In: ZUMA-Nachrichten 45: weitere Literatur: Statistisches Bundesamt (Hg.) (2000): Neue Erhebungsinstrumente und Methodeneffekte, Stuttgart: Metzler- Poeschel ZUMA-Nachrichten, ZA-Information (verschiedene Jahrgänge) 14

Erhebungsinstrumente und Untersuchungsformen

Erhebungsinstrumente und Untersuchungsformen Erhebungsinstrumente und Untersuchungsformen Gliederung Untersuchungsformen Überblick Auswahlgrundlagen und Untersuchungsformen Mode-Effekte Fragen und Antworten: Fragebogen 1 Untersuchungsformen Untersuchungsformen:

Mehr

Fehlende Werte in Umfragen

Fehlende Werte in Umfragen Fehlende Werte in Umfragen Gliederung Arten und Ursachen von Teilnahme-/ Antwortverweigerung (Non-Response) Unit-Non-Response Non-Response und Repräsentativität (Kurzreferat) Ansätze zur Vermeidung von

Mehr

Datenerhebungstechniken. Teil 1: Befragung. Mündliche Befragung Schriftliche Befragung Telefoninterview

Datenerhebungstechniken. Teil 1: Befragung. Mündliche Befragung Schriftliche Befragung Telefoninterview Datenerhebungstechniken Teil 1: Befragung Mündliche Befragung Schriftliche Befragung Telefoninterview Die mündliche Befragung Mündliche Befragungen unterscheiden sich nach dem Ausmaß, in dem eine Interviewsituation

Mehr

TEIL 6A: DATENERHEBUNGSTECHNI- KEN DIE BEFRAGUNG

TEIL 6A: DATENERHEBUNGSTECHNI- KEN DIE BEFRAGUNG TEIL 6A: DATENERHEBUNGSTECHNI- KEN DIE BEFRAGUNG GLIEDERUNG Arten der Befragung Grad der Standardisierung der Befragung Formen der mündlichen Befragung Das wenig-strukturierte Interview Das teil-strukturierte

Mehr

NONRESPONSE in der Umfragepraxis

NONRESPONSE in der Umfragepraxis NONRESPONSE in der Umfragepraxis Universität zu Köln Lehrstuhl für Empirische Sozial- und Wirtschaftsforschung Hauptseminar: Praxis der Umfrageforschung Dozenten: H. J. Andreß / H. Lohmann Referentin:

Mehr

Grundlagen der empirischen Sozialforschung

Grundlagen der empirischen Sozialforschung Grundlagen der empirischen Sozialforschung Sitzung 6(a) - Datenerhebungsverfahren Jan Finsel Lehrstuhl für empirische Sozialforschung Prof. Dr. Petra Stein 24. November 2008 1 / 31 Online-Materialien Die

Mehr

TEIL 6A: DATENERHEBUNGSTECHNIKEN DIE BEFRAGUNG

TEIL 6A: DATENERHEBUNGSTECHNIKEN DIE BEFRAGUNG TEIL 6A: DATENERHEBUNGSTECHNIKEN DIE BEFRAGUNG Arten der Befragung Mündliche Befragung / Face-To-Face-Interview (Befragter sitzt dem Interviewer gegenüber) Schriftliche Befragung (Befragter füllt den Fragebogen

Mehr

Telefonbefragungen über das Mobilfunknetz

Telefonbefragungen über das Mobilfunknetz Michael Hader Sabine Hader (Hrsg.) Telefonbefragungen über das Mobilfunknetz Konzept, Design und Umsetzung einer Strategie zur Datenerhebung VS VERLAG FÜR SOZIALWISSENSCHAFTEN Michael Hader, Sabine Hader

Mehr

Überblick über die gängigen Befragungsmethoden der Marktforschung

Überblick über die gängigen Befragungsmethoden der Marktforschung Überblick über die gängigen Befragungsmethoden der Marktforschung Udo Wagner Universität Wien Expertengespräch, Österreichische Kontrollbank 12. März 2008 Inhaltsübersicht 1. Einordnung der Befragungsmethoden

Mehr

III. Methoden der empirischen Kommunikations forschung. Hans-Bernd Brosius Friederike Koschel. Eine Einführung. 3. Auflage - CKIZ

III. Methoden der empirischen Kommunikations forschung. Hans-Bernd Brosius Friederike Koschel. Eine Einführung. 3. Auflage - CKIZ - CKIZ Hans-Bernd Brosius Friederike Koschel Methoden der empirischen Kommunikations forschung Eine Einführung 3. Auflage»11111111111111)111111 ii in i m III VS VERLAG FÜR SOZIALWISSENSCHAFTEN Vorwort

Mehr

Klassische Befragungsmethoden: Fragebogendesign (PAPI)

Klassische Befragungsmethoden: Fragebogendesign (PAPI) Methoden der empirischen Sozialforschung Klassische Befragungsmethoden: Referenten: Karin Friede 05.01.2004 Katharina Ducke Gliederung 1. Befragung 1.1 Definition 1.2. Mündliche/ schriftliche Befragung

Mehr

Praxis der Umfrageforschung

Praxis der Umfrageforschung Praxis der Umfrageforschung Gliederung Vorbesprechung Thema und Gliederung der Veranstaltung Teilnahmevoraussetzungen Klausur und Hausarbeiten Organisatorisches Überblick: Problemstellungen der Umfrageforschung

Mehr

ZA5967. Umweltbewusstsein in Deutschland Methodenbericht -

ZA5967. Umweltbewusstsein in Deutschland Methodenbericht - ZA5967 Umweltbewusstsein in Deutschland 2014 - Methodenbericht - Umweltbewusstseinsstudie 2014 Methodenbericht 29. Juli 2014 n4335/30332 Hr Schaumainkai 87 60596 Frankfurt am Main Telefon 069.8059-0 1.

Mehr

Grundlagen der empirischen Sozialforschung

Grundlagen der empirischen Sozialforschung Grundlagen der empirischen Sozialforschung Sitzung 5 - Auswahlverfahren Jan Finsel Lehrstuhl für empirische Sozialforschung Prof. Dr. Petra Stein 17. November 2008 1 / 24 Online-Materialien Die Materialien

Mehr

Erhebungsmethoden: Auf den folgenden Seiten sind Beispiele für Erhebungsmethoden abgebildet:

Erhebungsmethoden: Auf den folgenden Seiten sind Beispiele für Erhebungsmethoden abgebildet: Erhebungsmethoden: Auf den folgenden Seiten sind e für Erhebungsmethoden abgebildet: Verbreitungsanalyse (AMF-Schema 2, Ziffer 3): 1 Datei-Auswertung kein Wechselversand bzw. Wechselversand Verbreitungsanalyse

Mehr

Qualitätskriterien der quantitativen Umfrageforschung

Qualitätskriterien der quantitativen Umfrageforschung Qualitätskriterien der quantitativen Umfrageforschung Technische Universität Dresden Institut für Soziologie Seminar: Projektmanagement Dozent: Prof. Häder Referentin: Sophia Bönisch Qualitätskriterien

Mehr

Datenquellen und Analyse von Sekundärdaten

Datenquellen und Analyse von Sekundärdaten Datenquellen und Analyse von Sekundärdaten Gliederung Daten /Sekundärdaten Analyse von Sekundärdaten Vorteile Nachteile Unterschiede zwischen Datenquellen 1 Daten / Sekundärdaten Analyse von Sekundärdaten

Mehr

UniversitätsSchriften

UniversitätsSchriften UniversitätsSchriften Soziologie 16 Simone Bartsch... würden Sie mir dazu Ihre E-Mail-Adresse verraten? Internetnutzung und Nonresponse beim Aufbau eines Online Access Panels Nomos Nomos Universitätsschriften

Mehr

Auswahlverfahren. Verfahren, welche die prinzipiellen Regeln zur Konstruktion von Stichproben angeben

Auswahlverfahren. Verfahren, welche die prinzipiellen Regeln zur Konstruktion von Stichproben angeben Auswahlverfahren Verfahren, welche die prinzipiellen Regeln zur Konstruktion von Stichproben angeben Definition der Grundgesamtheit Untersuchungseinheit: Objekt an dem Messungen vorgenommen werden Grundgesamtheit

Mehr

Vergabe von Umfragen und Qualitätssicherung

Vergabe von Umfragen und Qualitätssicherung Vergabe von Umfragen und Qualitätssicherung VDSt-Frühjahrstagung Session der AG Methodik am 12.4.2011 in Bielefeld Hintergrund - Thema der Auslagerung von Umfragen wurde in AG Methodik im Zusammenhang

Mehr

'+4 Elisabeth Raab-Steiner / Michael Benesch. Der Fragebogen. Von der Forschungsidee zur SPSS-Auswertung. 4., aktualisierte und überarbeitete Auflage

'+4 Elisabeth Raab-Steiner / Michael Benesch. Der Fragebogen. Von der Forschungsidee zur SPSS-Auswertung. 4., aktualisierte und überarbeitete Auflage '+4 Elisabeth Raab-Steiner / Michael Benesch Der Fragebogen Von der Forschungsidee zur SPSS-Auswertung 4., aktualisierte und überarbeitete Auflage facultas «4 Inhaltsverzeichnis 1 Elementare Definitionen

Mehr

Hauptseminar: Praxis der Umfrageforschung

Hauptseminar: Praxis der Umfrageforschung Hauptseminar: Praxis der Umfrageforschung Gliederung Vorbesprechung Thema und Gliederung der Veranstaltung Teilnahmevoraussetzungen Prüfungen und Scheine Organisatorisches Überblick: Problemstellungen

Mehr

2.2 Das telefonische Interview (siehe Skript) 2.3 Das schriftliche Interview (siehe Skript)

2.2 Das telefonische Interview (siehe Skript) 2.3 Das schriftliche Interview (siehe Skript) Literatur: 2.2 Das telefonische Interview (siehe Skript) Frey / Kunz / Lüschen (1989): Telefonumfragen in der Sozialforschung. Methoden, Techniken und Befragungspraxis. Opladen: Westdeutscher Verlag. Fuchs

Mehr

Umfrage, eine Methode für die Maturaarbeit. GM.my in Zusammenarbeit mit der Kantonsschule Olten

Umfrage, eine Methode für die Maturaarbeit. GM.my in Zusammenarbeit mit der Kantonsschule Olten Umfrage, eine Methode für die Maturaarbeit GM.my in Zusammenarbeit mit der Kantonsschule Olten 1 Aufbau 1. Umfrage, eine Methode für die MA 2. Wie frage ich? 3. Wen frage ich? 4. Wie werte ich die Antworten

Mehr

Untersuchungsarten im quantitativen Paradigma

Untersuchungsarten im quantitativen Paradigma Untersuchungsarten im quantitativen Paradigma Erkundungsstudien / Explorationsstudien, z.b.: Erfassung der Geschlechterrollenvorstellungen von Jugendlichen Populationsbeschreibende Untersuchungen, z.b.:

Mehr

Imputation (Ersetzen fehlender Werte)

Imputation (Ersetzen fehlender Werte) Imputation (Ersetzen fehlender Werte) Gliederung Nonresponse bias Fehlende Werte (missing values): Mechanismen Imputationsverfahren Überblick Mittelwert- / Regressions Hot-Deck-Imputation Row-Column-Imputation

Mehr

Jan A. Fuhse. Ethnizität, Akkulturation und persönliche Netzwerke von italienischen Migranten, Leverkusen, Barbara Budrich-Verlag 2008.

Jan A. Fuhse. Ethnizität, Akkulturation und persönliche Netzwerke von italienischen Migranten, Leverkusen, Barbara Budrich-Verlag 2008. Jan A. Fuhse Ethnizität, Akkulturation und persönliche Netzwerke von italienischen Migranten, Leverkusen, Barbara Budrich-Verlag 2008. Dissertation an der Universität Stuttgart Anhang B: Hintergrund der

Mehr

LANDWIRTSCHAFTLICHE BETRIEBSSTRUKTURERHEBUNG 1999/2000 NATIONALER METHODENBERICHT

LANDWIRTSCHAFTLICHE BETRIEBSSTRUKTURERHEBUNG 1999/2000 NATIONALER METHODENBERICHT EUROPÄISCHE KOMMISSION Luxemburg, 16. Oktober 2001 EUROSTAT EK ----------------------------------------------------------------------------------- Direktion F: Agrar-, Umwelt- und Energiestatistik Referat

Mehr

Das Interview als eine Form der Datenerhebung

Das Interview als eine Form der Datenerhebung Datenerhebung mit den geeigneten Erhebungsinstrumenten ( Operationalisierung) werden für eine Stichprobe oder für alle Objekte ( Auswahl der Untersuchungseinheiten), auf die sich die Frage bezieht, Informationen

Mehr

Datenerhebung. Befragung. Peter Schmidt 2000

Datenerhebung. Befragung. Peter Schmidt 2000 Datenerhebung Befragung Formen der Befragung Persönliches Face to Face Interview Telefonisches Interview Schriftliches Interview ( Questionaire ) Qualitatives Interview Leitfadeninterview Fokussiertes

Mehr

Dr. Barbara Lindemann. Fragebogen. Kolloquium zur Externen Praxisphase. Dr. Barbara Lindemann 1

Dr. Barbara Lindemann. Fragebogen. Kolloquium zur Externen Praxisphase. Dr. Barbara Lindemann 1 Dr. Barbara Lindemann Fragebogen Kolloquium zur Externen Praxisphase Dr. Barbara Lindemann 1 Überblick 1. Gütekriterien quantitativer Forschungen 2. Fragebogenkonstruktion 3. Statistische Datenanalyse

Mehr

Ausschöpfungsquoten und Stichprobenqualität Erkenntnisse aus dem ALLBUS

Ausschöpfungsquoten und Stichprobenqualität Erkenntnisse aus dem ALLBUS Ausschöpfungsquoten und Stichprobenqualität Erkenntnisse aus dem ALLBUS Michael Blohm (GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften) Workshop: Methoden der empirischen Sozialforschung in amtlichen

Mehr

Sommersemester 2007, Einführung in die Praxis der Umfrageforschung

Sommersemester 2007, Einführung in die Praxis der Umfrageforschung Sommersemester 2007, Einführung in die Praxis der Umfrageforschung Überblick bis zum Semesterende: : Heute Anforderungen an die Befragten bei der Fragebeant- wortung Fehlerquellen im Interview Faustregeln

Mehr

WATCHING YOUR STEP - Clinical Trial Process

WATCHING YOUR STEP - Clinical Trial Process WATCHING YOUR STEP - Clinical Trial Process Kritische Bewertung wissenschaftlicher Literatur Bewertung einer quantitativen Querschnittstudie über die Anwendung von Forschungsergebnissen in der Pflegepraxis

Mehr

Michael Häder Sabine Häder (Hrsg.) Telefonbefragungen über das Mobilfunknetz

Michael Häder Sabine Häder (Hrsg.) Telefonbefragungen über das Mobilfunknetz Michael Häder Sabine Häder (Hrsg.) Telefonbefragungen über das Mobilfunknetz Michael Häder Sabine Häder (Hrsg.) Telefonbefragungen über das Mobilfunknetz Konzept, Design und Umsetzung einer Strategie zur

Mehr

Wie gefährlich sind Sexualstraftäter wirklich?

Wie gefährlich sind Sexualstraftäter wirklich? 16. Bundeskongress der Psychologinnen und Psychologen im Justizvollzug Deutschlands: Widersprüche erkennen Dilemmata überwinden Wie gefährlich sind Sexualstraftäter wirklich? Ergebnisse der Evaluation

Mehr

Erstellung und Auswertung eines Fragebogens. Gruppe Formalwissenschaften

Erstellung und Auswertung eines Fragebogens. Gruppe Formalwissenschaften Erstellung und Auswertung eines Fragebogens Gruppe Formalwissenschaften Version 1.1 / 28.03.2014 Ablauf Theorie Fragebogen erstellen Julia Pöll (Mathematik) Martin Tintel (Informatik) Theorie Fragebogen

Mehr

Verfügbare Datenquellen der kommerziellen Forschung

Verfügbare Datenquellen der kommerziellen Forschung Verfügbare Datenquellen der kommerziellen Forschung Gliederung Überblick Markt- und Sozialforschung Mediaanalyse Verbraucherpanel (GfK / ZUMA) 1 Überblick Markt- und Sozialforschung Umsatz nach Forschungsarten

Mehr

Inhalt. 1. Kapitel: Was sind Methoden, was ist Empirie? 17

Inhalt. 1. Kapitel: Was sind Methoden, was ist Empirie? 17 Inhalt 1. Kapitel: Was sind Methoden, was ist Empirie? 17 1.1 Empirische versus nicht-empirische Methoden 18 1.2 Quantitative versus qualitative empirische Methoden 19 1.3 Befragung, Inhaltsanalyse, Beobachtung

Mehr

Mikrozensus Datenproduktion und Datenanalyse in der amtlichen Statistik

Mikrozensus Datenproduktion und Datenanalyse in der amtlichen Statistik Mikrozensus Datenproduktion und Datenanalyse in der amtlichen Statistik Tim Hochgürtel Inhalt 1. Was ist der Mikrozensus? 2. Frageprogramm des Mikrozensus 3. Methodik der Erhebung 4. Hochrechnung 5. Nutzungsmöglichkeit

Mehr

Methodenbericht 2013/07 Konzeption und Durchführung der "Hamburger Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften (Hamburg-BUS 2) 2013

Methodenbericht 2013/07 Konzeption und Durchführung der Hamburger Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften (Hamburg-BUS 2) 2013 Forschungsdekanat Forschungslabor Methodenbericht 2013/07 Konzeption und Durchführung der "Hamburger Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften (Hamburg-BUS 2) 2013 Olaf Bock, Jan Papmeier, Kai-Uwe Schnapp

Mehr

Möglichkeiten und Grenzen der Online-Forschung

Möglichkeiten und Grenzen der Online-Forschung Möglichkeiten und Grenzen der Online-Forschung Wolfgang Bandilla Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen (ZUMA) 2006 ZUMA, Mannheim. Alle Rechte vorbehalten. Insbesondere ist der Nachdruck und die

Mehr

Wissenschaftliches Arbeiten für Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler

Wissenschaftliches Arbeiten für Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler Claus Ebster, Lieselotte Stalzer Wissenschaftliches Arbeiten für Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler 4., überarbeitete Auflage facultas.wuv 7 Inhaltsübersicht Vorwort 5 Inhaltsverzeichnis 9 Abbildungsverzeichnis

Mehr

Herzlich willkommen zur Vorlesung. Methoden der empirischen Sozialforschung I. Stichproben

Herzlich willkommen zur Vorlesung. Methoden der empirischen Sozialforschung I. Stichproben FB 1 W. Ludwig-Mayerhofer Methoden I Stichproben 1 Einstieg/Überblick Paradigmen Werturteile/Ethik Forschungslogik Hypothesen Forschungsdesign Messung Standardisierte Befragung Qualitative Interviews Beobachtung

Mehr

Berufliche Orientierung und Berufswahlverhalten nach Abschluss allgemeinbildender Schulen und beruflicher Vollzeitschulen

Berufliche Orientierung und Berufswahlverhalten nach Abschluss allgemeinbildender Schulen und beruflicher Vollzeitschulen Berufliche Orientierung und Berufswahlverhalten nach Abschluss allgemeinbildender Schulen und beruflicher Vollzeitschulen Schuljahr 2011/2012 Feldbericht 14. Dezember 2012 q2570/27539 Hr/ Ma Max-Beer-Str.

Mehr

Willkommen zur Vorlesung Empirische Methoden I

Willkommen zur Vorlesung Empirische Methoden I Willkommen zur Vorlesung Empirische Methoden I 6. Vorlesung: Prof. Dr. Wolfgang Ludwig-Mayerhofer Universität Siegen Philosophische Fakultät, Seminar für Sozialwissenschaften Einführung Allgemeines Die

Mehr

SKOPOS Face-to-Face Interviews

SKOPOS Face-to-Face Interviews SKOPOS Face-to-Face Interviews Eigenschaften von Face-to-Face Interviews 1 Was sind Face-to-Face Interviews? Anders als bei telefonischen, postalischen und Online-Interviews treten sich beim Face-to-Face-

Mehr

Screenshots der einzelnen Fragen aus dem Fragebogen. Fragen an den Interviewer zur Kontakterfassung

Screenshots der einzelnen Fragen aus dem Fragebogen. Fragen an den Interviewer zur Kontakterfassung Screenshots der einzelnen Fragen aus dem Fragebogen Fragen an den Interviewer zur Kontakterfassung Fragen an den Interviewer bei Ausfällen Bei Beantwortung der Frage mit Ja, zur Zielperson : Bei Beantwortung

Mehr

Institut für Soziologie Dipl. Soz. Johannes Bauer. Verzerrungen in Random-Route Stichproben und Lösungsansätze

Institut für Soziologie Dipl. Soz. Johannes Bauer. Verzerrungen in Random-Route Stichproben und Lösungsansätze Institut für Soziologie Dipl. Soz. Verzerrungen in Random-Route Stichproben und Lösungsansätze Forschungsdesign Struktur von Random- Route Stichproben: 1. Wahl der Startadresse 2. Wahl der Startrichtung

Mehr

Julia Röttger 1, Miriam Blümel 1, Roland Linder², Reinhard Busse 1

Julia Röttger 1, Miriam Blümel 1, Roland Linder², Reinhard Busse 1 Welche Faktoren auf Patientenebene sind mit einer Einschreibung in das DMP Koronare Herzkrankheit assoziiert? Eine Analyse anhand von Befragungs- und Routinedaten. Julia Röttger 1, Miriam Blümel 1, Roland

Mehr

5.4 Die Befragung als

5.4 Die Befragung als 5.4.1 Arten von Befragungen 1. Alltag Interview Asymmetrie 2. Formen standardisiert; Formulierung und Reihenfolge fest halbstandardisiert nichtstandardisiert zu Unterscheidung von Strukturierung der Fragen

Mehr

Kapitel 3 Datengewinnung und Auswahlverfahren 3.1. Erhebungsarten und Studiendesigns

Kapitel 3 Datengewinnung und Auswahlverfahren 3.1. Erhebungsarten und Studiendesigns Kapitel 3 Datengewinnung und Auswahlverfahren 3.1. Erhebungsarten und Studiendesigns Daten Erhebungsdesign: Werte eines /mehrere Merkmale in einer Grundgesamtheit von Merkmalsträgern Planung der Datengewinnung

Mehr

TEIL 5: AUSWAHLVERFAHREN

TEIL 5: AUSWAHLVERFAHREN TEIL 5: AUSWAHLVERFAHREN Dozent: Dawid Bekalarczyk GLIEDERUNG Auswahlverfahren eine Umschreibung Grundbegriffe Graphische Darstellung: Grundgesamtheit und Stichprobe Vor- und Nachteile: Voll- vs. Teilerhebung

Mehr

Befragung. Das Interview. Königsweg oder Holzweg der empirischen Sozialforschung? Blockseminar: Methoden quantitativer Sozialforschung

Befragung. Das Interview. Königsweg oder Holzweg der empirischen Sozialforschung? Blockseminar: Methoden quantitativer Sozialforschung Befragung Das Interview Königsweg oder Holzweg der empirischen? Blockseminar: Methoden quantitativer Befragungstypen Persönliches Interview Telefonisches Interview Schriftliche Befragung Online-Befragung

Mehr

Effekte der Erhebungsmethode im österreichischen Mikrozensus

Effekte der Erhebungsmethode im österreichischen Mikrozensus AUSTRIAN JOURNAL OF STATISTICS Volume 39 (2010), Number 1 & 2, 127-137 Effekte der Erhebungsmethode im österreichischen Mikrozensus Daniela Gumprecht Direktion Bevölkerung, Statistik Austria Abstract:

Mehr

Empirische Forschungsmethoden

Empirische Forschungsmethoden Winfried Stier Empirische Forschungsmethoden Zweite, verbesserte Auflage Mit 22 Abbildungen und 53 Tabellen Springer L Inhaltsverzeichnis I. Grundlagen 1 1.1. Methoden, Methodologie, Empirie 1 1.2. Einige

Mehr

Stichproben: Theorie und Verfahren

Stichproben: Theorie und Verfahren Stichproben: Theorie und Verfahren Von Prof. Dr. Fritz Pokropp Universität der Bundeswehr Hamburg 2., vollständig überarbeitete Auflage R. Oldenbourg Verlag München Wien Inhaltsverzeichnis IX Inhaltsverzeichnis

Mehr

Gestaltung von Fragebögen

Gestaltung von Fragebögen Gestaltung von Fragebögen Inhalt Prinzipielles Formulieren von Fragen Antwortkategorien Kodieren von Fragebögen Erhebungsbögen (Case Record Forms) Prinzipielles Prinzipielles zu Fragebögen Studienziel

Mehr

Ab wann sind Effekte messbar? Zum Problem der kleinen Fallzahlen

Ab wann sind Effekte messbar? Zum Problem der kleinen Fallzahlen Ab wann sind Effekte messbar? Zum Problem der kleinen Fallzahlen AG Evaluation des Forum Mentoring Frankfurt, 6. Juli 2010 Dr. Vera Hennefeld Kontakt: Centrum für Evaluation Postfach 15 11 50 D-66041 Saarbrücken

Mehr

Sozialkapital Messen, Erkennen, Nutzen

Sozialkapital Messen, Erkennen, Nutzen Sozialkapital Messen, Erkennen, Nutzen Steiermärkische Gebietskrankenkasse & Universität Graz Ablauf 1. Teil Die Entstehung eines guten Fragebogens - von der Idee zur Umsetzung 2. Teil Die Befragung 3.

Mehr

Forschungsmethoden in den Rehabilitationswissenschaften

Forschungsmethoden in den Rehabilitationswissenschaften Forschungsmethoden in den Rehabilitationswissenschaften Der Forschungsprozess 1. Themensuche 1.1 allgemeine Vorüberlegungen Qualität einer Untersuchung abhängig vom Beitrag, den sie zum bereits bestehenden

Mehr

Logistische Regression

Logistische Regression Logistische Regression Teil 2: Beispiel Dirk Enzmann Fortgeschrittene quantitative Methoden der Kriminologie 29.04.206 Universität Hamburg Dirk Enzmann (Hamburg) Logistische Regression UHH, 29.04.206 /

Mehr

Empirische Sozialforschung

Empirische Sozialforschung Helmut Kromrey Empirische Sozialforschung Modelle und Methoden der standardisierten Datenerhebung und Datenauswertung 11., überarbeitete Auflage Lucius & Lucius Stuttgart Inhalt Vorbemerkung: Wozu Methoden

Mehr

Michael Häder. Empirische Sozialforschung. Eine Einführung. 3. Auflage. ^ Springer VS

Michael Häder. Empirische Sozialforschung. Eine Einführung. 3. Auflage. ^ Springer VS Michael Häder Empirische Sozialforschung Eine Einführung 3. Auflage ^ Springer VS Inhaltsverzeichnis 1 Die Struktur dieses Buches: Eine Einleitung 1 2 Die Bedeutung des Methodenwissens für das Verständnis

Mehr

Engagiert Erfahren Erfolgreich. Umfrage Kinderarzneimittel

Engagiert Erfahren Erfolgreich. Umfrage Kinderarzneimittel Engagiert Erfahren Erfolgreich Umfrage Kinderarzneimittel 1 Methode Feldzeit: 23.02. 26.02.2015 Methodik: Die Untersuchung basiert auf computerunterstützten Telefoninterviews ("computerassistiertes Telefon-Interview"

Mehr

Beeinträchtigungen der sozialen Teilhabe bei langen Arbeitszeiten

Beeinträchtigungen der sozialen Teilhabe bei langen Arbeitszeiten Beeinträchtigungen der sozialen Teilhabe bei langen Arbeitszeiten A. Wirtz ( * / ** ), B. Beermann ( * ) & F. Nachreiner ( ** ) ( * ) Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Dortmund ( ** )

Mehr

Vortrag Evaluation und Fragebogenkonstruktion

Vortrag Evaluation und Fragebogenkonstruktion Vortrag Evaluation und Fragebogenkonstruktion Dipl. Soz. David Schneider, Hochschulreferat Studium und Lehre 25.04.2012 Was erwarten unsere Benutzerinnen und Benutzer von uns? Umfragen in Bibliotheken

Mehr

Befragungen. Tom Wünsche Dezember 2010

Befragungen. Tom Wünsche Dezember 2010 Befragungen Tom Wünsche wuensche@bibb.de 07. + 14. Dezember 2010 1. Befragungen 2. Theorie des Interviews 3. Face-to-face Interviews 4. telefonische Interviews 5. schriftliche Befragungen (inkl. Online)

Mehr

Mit dem Master mehr verdienen? Einkommensunterschiede zwischen Bachelor-, Master- und traditionellem Abschluss.

Mit dem Master mehr verdienen? Einkommensunterschiede zwischen Bachelor-, Master- und traditionellem Abschluss. Mit dem Master mehr verdienen? Einkommensunterschiede zwischen Bachelor-, Master- und traditionellem Abschluss. Heidelberg, 14. März 2017 (5. GEBF-Tagung) Kolja Briedis/Saskia Klüver/Maximilian Trommer

Mehr

Mit dem Master mehr verdienen? Einkommensunterschiede zwischen Bachelor-, Master- und traditionellem Abschluss.

Mit dem Master mehr verdienen? Einkommensunterschiede zwischen Bachelor-, Master- und traditionellem Abschluss. Mit dem Master mehr verdienen? Einkommensunterschiede zwischen Bachelor-, Master- und traditionellem Abschluss. Hannover, 30. März 2017 (12. GfHf-Tagung) Kolja Briedis/Saskia Klüver/Maximilian Trommer

Mehr

Vorwort des Herausgebers... 13

Vorwort des Herausgebers... 13 Inhaltsverzeichnis Vorwort des Herausgebers... 13 Über dieses Buch 15 1 1.1 1.1.1 1.1.2 1.1.3 1.1.3.1 1.1.3.2 1.1.3.3 1.2 1.2.1 1.2.2 1.2.3 1.2.4 2 2.1 2.1.1 2.1.2 2.1.3 2.1.4 2.2 2.2.1 2.2.2 2.3 Ein Kurz-Überblick

Mehr

Web Research aus Sicht der Umfragemethodik

Web Research aus Sicht der Umfragemethodik Web Research aus Sicht der Umfragemethodik Prof. Dr. Marek Fuchs 1. Symposium "Web Research Web Research Center Darmstadt (WeRC) 11.11-12.11.2010 Technische Universität Darmstadt Institut für Soziologie

Mehr

POLITISCHE EINSTELLUNGEN VON TÜRKISCHSTÄMMIGEN MIGRANTEN IN HAMBURG

POLITISCHE EINSTELLUNGEN VON TÜRKISCHSTÄMMIGEN MIGRANTEN IN HAMBURG POLITISCHE EINSTELLUNGEN VON TÜRKISCHSTÄMMIGEN MIGRANTEN IN HAMBURG Eine empirische Untersuchung Diese Studie wurde von ABH/Institut für Soziobilitättsforschung gefördet Dr. phil. Mustafa Acar 2011 1.

Mehr

Inequality Utilitarian and Capabilities Perspectives (and what they may imply for public health)

Inequality Utilitarian and Capabilities Perspectives (and what they may imply for public health) Inequality Utilitarian and Capabilities Perspectives (and what they may imply for public health) 1 Utilitarian Perspectives on Inequality 2 Inequalities matter most in terms of their impact onthelivesthatpeopleseektoliveandthethings,

Mehr

Elisabeth Raab-Steiner/ Michael Benesch. Der Fragebogen. Von der Forschungsidee zur SPSS-Auswertung. 3., aktualisierte und überarbeitete Auflage

Elisabeth Raab-Steiner/ Michael Benesch. Der Fragebogen. Von der Forschungsidee zur SPSS-Auswertung. 3., aktualisierte und überarbeitete Auflage Elisabeth Raab-Steiner/ Michael Benesch Der Fragebogen Von der Forschungsidee zur SPSS-Auswertung 3., aktualisierte und überarbeitete Auflage facultas.wuv Inhaltsverzeichnis 1 Elementare Definitionen 13

Mehr

Ringvorlesung Einführung in die Methoden der empirischen Sozialforschung II

Ringvorlesung Einführung in die Methoden der empirischen Sozialforschung II Ringvorlesung Einführung in die Methoden der empirischen Sozialforschung II Auswahlverfahren II - Anwendungen in der Praxis 1 Stichprobenstrategien in der Umfragepraxis ADM-Designs Klumpenstichproben Registerstichproben

Mehr

Teil I: Methoden der Politikwissenschaft

Teil I: Methoden der Politikwissenschaft Teil I: Methoden der Politikwissenschaft (50 Punkte) Gestellt sind sowohl Multiple Choice- als auch offene Fragen. Die offenen Fragen sind kurz und präzise in einem Satz bzw. mit den gesuchten Begriffen

Mehr

Empirisches Software Engineering Methoden und Relevanz

Empirisches Software Engineering Methoden und Relevanz Empirisches Software Engineering Methoden und Relevanz Stefan Wagner Technische Universität München Dr. Stefan Wagner 31.10.2007 Fakultät für Informatik Lehrstuhl für Software & Systems Engineering Definition

Mehr

Auswahlverfahren. Zufallsauswahl Bewusste Auswahl Willkürliche Auswahl. Dipl.-Päd. Ivonne Bemerburg

Auswahlverfahren. Zufallsauswahl Bewusste Auswahl Willkürliche Auswahl. Dipl.-Päd. Ivonne Bemerburg Auswahlverfahren Zufallsauswahl Bewusste Auswahl Willkürliche Auswahl Blockseminar: Methoden quantitativer Grundgesamtheit und Stichprobe Die Festlegung einer Menge von Objekten, für die die Aussagen der

Mehr

Evaluation Museum Folkwang

Evaluation Museum Folkwang Evaluation Museum Folkwang Museum Folkwang im Jahr der Wiedereröffnung 2010 Auszüge der Endpräsentation vom 16.12.2010 com.x Institut für Kommunikations-Analyse & Evaluation Methodische Bausteine und Timing

Mehr

Kostenreduktion durch Prävention?

Kostenreduktion durch Prävention? Gesundheitsökonomische Aspekte der Prävention: Kostenreduktion durch Prävention? Nadja Chernyak, Andrea Icks Jahrestagung DGSMP September 2012 Agenda Spart Prävention Kosten? Ist Prävention ökonomisch

Mehr

Befragung von Krankenhauspatienten. Handreichung von Hartmut Vöhringer

Befragung von Krankenhauspatienten. Handreichung von Hartmut Vöhringer Befragung von Krankenhauspatienten Handreichung von Hartmut Vöhringer Breites Spektrum Verschiedene Anlässe: Internes Qualitätsmanagement Externe Vorgaben Messung der Versorgungsqualität Teil der Öffentlichkeitsarbeit

Mehr

Methoden empirischer Sozialforschung

Methoden empirischer Sozialforschung Methoden empirischer Sozialforschung 1) Quellenangabe 2) Allgemeine Informationen zur Studie 3) Methodische Angaben 4) ergänzende Materialien, Studien und Publikationen und weiterführende Referenzen 5)

Mehr

TEIL 5: AUSWAHLVERFAHREN

TEIL 5: AUSWAHLVERFAHREN TEIL 5: AUSWAHLVERFAHREN 1 Auswahlverfahren eine Umschreibung Beschäftigen sich mit der Problematik, wie Objekte (Personen, Gruppen, Organisationen, Staaten etc.) für eine Untersuchung (Befragung, Experiment

Mehr

Der Mikrozensus im nationalen und europäischen Kontext

Der Mikrozensus im nationalen und europäischen Kontext Der Mikrozensus im nationalen europäischen Kontext Nutzerkonferenz zu den amtlichen Haushaltsstatistiken 29./30. September 2011 Hermann Seewald Der Mikrozensus: Wo kommt er her? Wo steht er heute? Wo steht

Mehr

Schüchternheit im kulturellen Kontext

Schüchternheit im kulturellen Kontext Psychologie in Erziehung und Unterricht 49. Jahrgang, Heft 2, 2002 Schüchternheit im kulturellen Kontext Eine vergleichende Studie zu Korrelaten von Schüchternheit bei Schulkindern in der Schweiz und in

Mehr

Der Forschungsprozess in der Quantitativen Sozialforschung. Crash-Kurs

Der Forschungsprozess in der Quantitativen Sozialforschung. Crash-Kurs Der Forschungsprozess in der Quantitativen Sozialforschung Eine jede empirische Studie ist ein PROZESS. Definition: Unter PROZESS ist der Ablauf von Strukturen zu verstehen. Definition: Unter STRUKTUR

Mehr

Epidemiologie - Ansätze. Anke Huss, PhD Institute for Risk Assessment Sciences Utrecht University

Epidemiologie - Ansätze. Anke Huss, PhD Institute for Risk Assessment Sciences Utrecht University Epidemiologie - Ansätze Anke Huss, PhD Institute for Risk Assessment Sciences Utrecht University Epidemiologie Epidemiology is the study of the distribution of health and disease in the population, and

Mehr

Wintersport, Sonnen- Ferien

Wintersport, Sonnen- Ferien Wintersport, Sonnen- Ferien Januar 2015 Umfrage-Basics/ Studiensteckbrief: Methode: Computer Assisted Web Interviews (CAWI) Instrument: Online-Interviews über die Marketagent.com research Plattform Respondenten:

Mehr

Planung von Humanstudien Fallzahlberechnung

Planung von Humanstudien Fallzahlberechnung Planung von Humanstudien Fallzahlberechnung Hans-Peter Helfrich Universität Bonn 5. November 2015 H.-P. Helfrich (Universität Bonn) Planung von Humanstudien 5. November 2015 1 / 15 Einführung 1 Einführung

Mehr

Geschichtlicher Überblick Empirische Sozialforschung = Geschichte des Datensammelns

Geschichtlicher Überblick Empirische Sozialforschung = Geschichte des Datensammelns Geschichtlicher Überblick Empirische Sozialforschung = Geschichte des Datensammelns 16.-18. Jahrhundert Im Zuge der Herausbildung der ationalstaaten wurden primär Daten über die Bevölkerung gesammelt.

Mehr

Neue Einsichten in die Evaluation von Soundscapes Die Experience Sampling Methode (ESM)

Neue Einsichten in die Evaluation von Soundscapes Die Experience Sampling Methode (ESM) Neue Einsichten in die Evaluation von Soundscapes Die Experience Sampling Methode (ESM) Jochen Steffens Einführung Soundscapes Acoustic environment as perceived or experienced and/or understood by a person

Mehr

Durchführung Zensus 2011 und danach - Aufgaben der Kommunen bei der Zensusdurchführung

Durchführung Zensus 2011 und danach - Aufgaben der Kommunen bei der Zensusdurchführung Durchführung Zensus 2011 und danach - Aufgaben der Kommunen bei der Zensusdurchführung Referent: Klaus Kosack, Bonn Volkszählungen in Deutschland seit 1871 25 20 15 10 5 1871/1875 Alle wieviel Jahre fanden

Mehr

FAQs Erhebung Zusammenleben in der Schweiz (ZidS)

FAQs Erhebung Zusammenleben in der Schweiz (ZidS) Eidgenössisches Departement des Innern EDI Bundesamt für Statistik BFS Abteilung Bevölkerung und Bildung 9. Januar 2017 FAQs Erhebung Zusammenleben in der Schweiz (ZidS) Inhaltsverzeichnis 1 Was ist das

Mehr

Applied Data Analysis. Dietmar Maringer Autumn 2010

Applied Data Analysis. Dietmar Maringer Autumn 2010 Datenerhebung Applied Data Analysis Dietmar Maringer Autumn 2010 Datenerhebung Schritte empirischer Untersuchungen Problemstellung» Tatbestände» Forschungsfragen und hypothesen (spezifisch / unspezifisch)

Mehr

Produktcheck Mindestlohn. Chartband 11. August 2008

Produktcheck Mindestlohn. Chartband 11. August 2008 Produktcheck Mindestlohn Chartband 11. August 2008 Methodische Konzeption Face-to-Face Bevölkerungsbefragung Methode: Face-to-Face Befragung, CAPI (Computer assisted personal interviewing) Befragungsgebiet:

Mehr

Prädiktoren der Medikamenten-Adhärenz bei Patienten mit depressiven Störungen

Prädiktoren der Medikamenten-Adhärenz bei Patienten mit depressiven Störungen Prädiktoren der Medikamenten-Adhärenz bei Patienten mit depressiven Störungen Glattacker, M., Heyduck, K. & Meffert, C. Abteilung Qualitätsmanagement und Sozialmedizin (Direktor: Prof. Dr. W.H. Jäckel)

Mehr

Praxisseminar: Online-Befragung. Online-Befragungen. 2. Erhebungsmethodik und Fragestellung. Göttingen 2. Mai Dozent: Jürgen Leibold

Praxisseminar: Online-Befragung. Online-Befragungen. 2. Erhebungsmethodik und Fragestellung. Göttingen 2. Mai Dozent: Jürgen Leibold Online-Befragungen 2. Erhebungsmethodik und Fragestellung Dozent: Jürgen Leibold 1 Übersicht Referat zu Erhebungsmethoden Fragestellungen und Erhebungsmethoden 2 Internetbasierte Datenerhebung reaktive

Mehr