SWR2 Wissen. Wüstenhitze und Bürgerkrieg SWR2 MANUSKRIPT ESSAYS FEATURES KOMMENTARE VORTRÄGE. Von Udo Zindel und Bert Heinrich

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1 SWR2 MANUSKRIPT ESSAYS FEATURES KOMMENTARE VORTRÄGE SWR2 Wissen Wüstenhitze und Bürgerkrieg 6. Folge der Reihe: Heißersehntes Amerika. Auf den Spuren deutscher Auswanderer Von Udo Zindel und Bert Heinrich Sendung: Donnerstag, 9. Juli 2015, 8.30 Uhr Redaktion: Detlef Clas Regie: Alexander Schuhmacher Produktion SWR 1998 Bitte beachten Sie: Das Manuskript ist ausschließlich zum persönlichen, privaten Gebrauch bestimmt. Jede weitere Vervielfältigung und Verbreitung bedarf der ausdrücklichen Genehmigung des Urhebers bzw. des SWR. Mitschnitte auf CD von allen Sendungen der Redaktion SWR2 Wissen/Aula (Montag bis Sonntag 8.30 bis 9.00 Uhr) sind beim SWR Mitschnittdienst in Baden-Baden für 12,50 erhältlich. Bestellmöglichkeiten: 07221/ SWR 2 Wissen können Sie ab sofort auch als Live-Stream hören im SWR 2 Webradio unter oder als Podcast nachhören: Manuskripte für E-Book-Reader E-Books, digitale Bücher, sind derzeit voll im Trend. Ab sofort gibt es auch die Manuskripte von SWR2 Wissen als E-Books für mobile Endgeräte im so genannten EPUB-Format. Sie benötigen ein geeignetes Endgerät und eine entsprechende "App" oder Software zum Lesen der Dokumente. Für das iphone oder das ipad gibt es z.b. die kostenlose App "ibooks", für die Android-Plattform den in der Basisversion kostenlosen Moon-Reader. Für Webbrowser wie z.b. Firefox gibt es auch so genannte Addons oder Plugins zum Betrachten von E-Books. Kennen Sie schon das Serviceangebot des Kulturradios SWR2? Mit der kostenlosen SWR2 Kulturkarte können Sie zu ermäßigten Eintrittspreisen Veranstaltungen des SWR2 und seiner vielen Kulturpartner im Sendegebiet besuchen. Mit dem Infoheft SWR2 Kulturservice sind Sie stets über SWR2 und die zahlreichen Veranstaltungen im SWR2-Kulturpartner-Netz informiert. Jetzt anmelden unter 07221/ oder swr2.de 1

2 MANUSKRIPT Die Nordseite der Bucht von San Francisco liegt still und wie verlassen da. Ich lehne am Zugfenster und schaue auf das ölig glatte Wasser, in dem sich der Himmel spiegelt, bleigrau, von Hochnebeln verhangen. Seit sieben Wochen sind wir unterwegs, quer durch die Vereinigten Staaten, angestrengt vom immer Neuen, von der fremden Sprache, von rabiaten Klimawechseln. Vater und Sohn eine Zwei-Mann-Expedition in Sachen Familienforschung. Ansage: Wüstenhitze und Bürgerkrieg. Sechste und letzte Folge der Sendereihe Heißersehntes Amerika. Auf den Spuren deutscher Auswanderer. Von Udo Zindel und Bert Heinrich. Charles Herzog, auf dessen Spuren wir unterwegs sind, ist uns in dieser langen Zeit ans Herz gewachsen, wie ein Freund und Vertrauter aus einer anderen Zeit. Wir denken unablässig an ihn, verlieren uns in den Wirrungen seines Lebens. Er war mein Urgroßonkel, geboren 1819 in Waiblingen, Königreich Württemberg. Mit 27 Jahren ausgewandert nach Amerika. Dort Schriftsetzer und Soldat. Ein hartes, bescheidenes Leben, das ihn bis in die entlegensten Gegenden der jungen Vereinigten Staaten geführt hat. Seit Neujahr 1860 ist er als Artillerist auf Alcatraz stationiert, einer Festung auf einer nackten Felseninsel, mitten in der Bucht von San Francisco. Dort schreibt er an die Familie im heimatlichen Deutschland: Am 14. Mai 1860 erhielten wir plötzlich Befehl uns marschfertig zu machen, da die Indianer die Ansiedler im Carson Thale überfielen und mordeten. Zwei Stunden nachdem wir Befehl erhielten, waren wir auch schon an Bord eines Dampfbootes nach Sacramento, wo wir auf die Eisenbahn kamen bis nach Folsom. Von hier ging es mit Pferden und Maultieren über die Sierra-Nevada- Gebirge, was kein Spazierritt war, denn wir hatten fünf Tage lang manchmal vier bis fünf Fuß tiefen Schnee zu passieren. ATMO / Zug Unser Zug windet sich langsam, in unzähligen Kurven, den Westabfall der Sierra Nevada hinauf. Die granitenen Kämme des Gebirges, denen wir uns langsam nähern, sind auch jetzt schneebedeckt. Alle halbe Stunde passieren wir ein kleines Nest, dessen Name an die wilden Zeiten der Goldgräbercamps 2

3 erinnert: Auburn, Clippergap, Iowa Hill, Gold Run. Jähe Blicke in die Täler zu beiden Seiten. Der Karrenweg, auf dem sich die Soldaten im Mai 1860 eine Spur durch den Schnee bahnen, führt durch Urwälder von riesigen Zedern, Hemlock-Tannen, Fichten und Kiefern. Spuren von Schwarzbären und Wapiti-Hirschen kreuzen ihren Weg. Das Gelände ist sehr steil, nur mühsam kommen sie voran, die Hänge sind von zahllosen Wildbächen und Wasserfällen zerschnitten. Sie reiten in ihren Standard-Uniformen aus dunkelblauem Wollstoff, die für alle Temperaturen, von Wüstenhitze bis zum bitteren Frost, herhalten müssen; ohne Winterstiefel, ohne Handschuhe, ohne Schals und warme Mützen. Frost, Hunger und die Entbehrungen des Marsches sind es, die die Soldaten plagen. Ihr Gewissen drückt sie nicht. Sie gehen ihrem Handwerk nach, ziehen gegen "feindliche Indianer" wie Charles schreibt - kein Zögern, keine Spur von Bedenken. Mit unseren Fotokopien und Papieren in den Taschen, mit unserem Einblick in Militärakten und historische Studien gewinnen wir, Ende des 20. Jahrhunderts, ein ganz anderes Bild. Der Leidensweg der Indianer des fernen Westens beginnt mit den ersten Goldfunden in Kalifornien. Nachdem die Schneeschmelze im Frühjahr 1849 die Sierra Nevada passierbar werden ließ, machten sich zahllose junge Männer aus den östlichen Bundesstaaten auf den Weg ins legendäre Goldland. Bisher war der Trail nach Westen, eine weite, gefährliche Strecke durch die amerikanische Wüste, kaum befahren gewesen. Doch im Jahr 1849 sollen dort Menschen mit mehr als Wagen und Stück Vieh unterwegs gewesen sein. Mitten durch Indianerland. Bald beginnen sich die ersten Weißen entlang des Trails niederzulassen, als Farmer, Rancher oder als Händler, die den Pionieren Vorräte, Werkzeuge und Whiskey verkaufen, zu horrenden Preisen. Die Siedler finden Aufnahme unter den angestammten Bewohnern, den Paiute, den Shoshonen und Bannock. Sie schließen Freundschaft mit den Indianern, rühmen ihre Intelligenz, Vertrauenswürdigkeit, ihren Fleiß und ihre hohe Moral. Sie betteln und stehlen nicht wie viele andere bedrängte Völker, rühren keinen Alkohol an. Ihre Frauen lehnen es ab, sich an weiße Männer zu verkaufen. Sie zeigen diplomatisches Geschick und schließen Verträge. Doch es kommen immer mehr Weiße zählt ein Indianeragent der Mormonen täglich bis zu 300 Wagen, die auf dem California Trail unterwegs sind. Shoshonen erzählen ihm, dass sie entlang der Flüsse nicht mehr jagen oder fischen können. Die Paiute beklagen sich, dass Weiße die Krüppelkiefern abholzen, von deren Samen sie während des Winters leben. Rinder, Schafe und Pferde der Weißen fressen das Grasland kahl, verdrecken lebenswichtige Quellen und Wasserlöcher in der Wüste und machen sie damit unbrauchbar. 3

4 Immer öfter kommt es vor, dass Indianer aus Angst oder blindem Hass verstümmelt oder getötet werden. Als zwei harte Winter die Indianer zusätzlich in Hunger und Elend stürzen, ist ihre Lage verzweifelt. Im Frühjahr 1860 entführen ein paar Saufköpfe zwei zwölfjährige Paiute- Mädchen, um sie zu missbrauchen. Ein paar Tage später ist ihr Blockhaus eine rauchende Ruine; im Schnee davor liegen ihre nackten Leichen, die Schädel von Axthieben zertrümmert. In den Bergbaustädtchen Nevadas ruft man sofort nach Rache, ohne nach den Gründen für den Übergriff zu fragen. Eine Streitmacht von hundert Freiwilligen, die sich "Carson City Rangers" nennen, sammelt sich, um sofort zurückzuschlagen. Ein zusammengewürfelter, disziplinloser Haufen - manche schlecht bewaffnet, andere schlecht beritten. Sie prahlen, dass sie nur ein kurzes Scharmützel mit den Indianern haben werden, dass sie die Ponies der getöteten Rothäute mitnehmen und alles in allem ihren Spaß bei der Sache haben werden. Am Morgen des zwölften Mai, nach einem Ritt von vier Tagen, sind sie nur noch 15 oder 20 Meilen vom vermuteten Lager der Paiute am Ufer des Pyramid Lake entfernt. Auf einem schmalen Pfad halten sie ein paar Stunden lang ins Indianerland hinein, ihrer Übermacht gewiss. Als sie eine Handvoll Krieger entdecken, gehen sie sofort zum Angriff über. Wie aus dem Nichts tauchen urplötzlich hinter jedem Felsblock und jedem Salbeistrauch Indianer auf. Das Kampfgeschrei von vielen hundert Kriegern lässt das Blut der Weißen in den Adern stocken. Nach wenigen Minuten schon verlieren sich die "Carson City Rangers" im Chaos. Ihre Pferde, von Pfeilen verletzt und von Kriegsgeheul und Gewehrfeuer verängstigt, bäumen sich auf, bocken und gehen durch. Viele der ungeübten Freiwilligen lassen in Panik ihre Gewehre und Pistolen fallen. Ihre schlecht organisierte Streitmacht verliert jeden Zusammenhalt. Der Rückzug gerät zu einer haltlosen Flucht, zu einem Rennen um Leben und Tod. Die Männer mit den schnellsten Pferden sprengen vorne weg und retten sich in Abenddämmerung und Nacht, Leute auf langsameren Tieren fallen allmählich zurück, bis sie in die Hände der Paiute-Krieger geraten, die ihnen unerbittlich nachsetzen. Von 105 Leuten, die siegessicher auf diesen Rachefeldzug auszogen, sterben 76. Es ist das für Weiße bisher verlustreichste Gefecht im Fernen Westen der USA. Als die ersten Überlebenden in den Siedlungen Nevadas eintreffen, treiben Horrormeldungen und Gerüchte sehr rasch wilde Blüten. Unter den Weißen bricht eine Massenhysterie aus. Frauen und Kinder werden in notdürftig 4

5 befestigte Steingebäude gebracht, Nachtwachen eingeteilt, Bürgerwehren formiert. In einem der Orte bauen sie gar eine hölzerne Kanone und füllen sie mit Eisenschrott, als Waffe gegen die Wilden. Man rechnet mit einem Massenaufstand der Indianer quer durch den amerikanischen Westen, fordert Vergeltung, ruft lauthals nach der Armee. Während die Soldaten aus Alcatraz über die Sierra Nevada heranrücken, fliehen indianische Frauen, Kinder und Alte in entlegene Wüstengegenden. Die Krieger versuchen mit dem Mut der Verzweiflung ihre Flucht zu decken. Nach einem Marsche von sieben Tagen kamen wir im Carson Thale an. Hier warteten wir einige Tage auf Verstärkung. Da die Nachricht kam, daß wohl bewaffnete Indianer sich am Pyramid-See versammelt hatten, so war die größte Eile nötig und wir marschierten sogleich nach dem Platze ab. ATMO Sie ziehen durch hochgelegenes, wüstenhaftes Bergland, das Tal des Truckee River. Eine Gedenktafel an einer kaum befahrenen Straße markiert das Schlachtfeld. Im Westen die tief verschneite Sierra Nevada, davor Hügel aus schwärzlicher Lava, mit Wilden Salbeisträuchern und anderem, kargem Buschwerk bewachsen. Am 2. Juni waren wir noch 10 Meilen von den Indianern entfernt und wollten gerade unser Lager aufschlagen, als einige Schüsse fielen, aber kein Indianer war zu sehen. Eine Compagnie von 40 Mann war nämlich ausgesandt und wurde von den Indianern zurückgetrieben. Noch ehe aber zehn Minuten vergingen, war unsere Compagnie in Reih und Glied und hinaus gings ohne lang auf ein weiteres Kommando zu warten. Wir hatten aber kein günstiges Terrain für einen Angriff, da die Indianer die Berge besetzt hatten und hinter Felsen und Steinhaufen auf uns feuerten, ohne daß wir ihnen Schaden thun konnten. Als sie uns anrücken sahen, erhoben sie ein fürchterliches Geschrei und tanzten wüthend herum. Nun ging es an ein Feuern von beiden Seiten und wir mußten die Indianer aus ihren Verstecken vertreiben. Kälte kriecht uns in die Knochen. Die baumlose Gegend, der ständige Wind schlagen uns aufs Gemüt. Unsere Reise nähert sich dem Ende; wir sind zugedeckt vom immer Neuen, ausgebrannt und müde. Meine Phantasie setzt mir zu: Ich sehe Menschen mit durchschossenen Lungenflügeln, höre rasselndes Atmen, entsetzliches Stöhnen, Todesschreie. Sehe eingeschlagene Schädel, durchschnittene Kehlen und halte es kaum aus. 5

6 Nach einem dreistündigen Gefecht hatten wir die Berge erstürmt und die Indianer vertrieben. Es ging mir aber beinahe ums Leben, denn eine Kugel ging mir ober dem rechten Ohre durch die Haare ohne mich zu verletzen. Ich war im Augenblick so bestürzt, daß ich keine Patrone finden konnte. Da war aber kein Zurückgehen: Vorwärts! hieß es. Wir hatten einige Verwundete und drei Tote an unserer Seite und den Pferden nach zu schließen, welche reiterlos herum rannten, waren ungefähr 30 Indianer getödtet. Am andern Tage brachen wir nach Pyramid-See auf, wo wir sicher ein anderes Gefecht erwarteten, als wir aber ankamen, war kein Indianer zu sehen; sie waren mit Weib und Kindern geflüchtet. ATMO Die Soldaten werden zurück in die Festung Alcatraz beordert, die jetzt fieberhaft ausgebaut wird. Im Kongress der Vereinigten Staaten in Washington stehen sich zwei hoffnungslos verfeindete Lager gegenüber: Engagierte Verfechter der Menschenrechte kämpfen im industrialisierten Norden der Republik für die endgültige Abschaffung der Sklaverei in den Vereinigten Staaten. Der wirtschaftlich zurückgebliebene Süden wähnt sich ohne die Arbeit schwarzer Sklaven in den Ruin getrieben. Auf beiden Seiten regiert blanker Hass: Vor ein paar Jahren bereits hatte ein Senator aus South Carolina geschrieben, dass im US-Senat "die einzigen, die nicht einen Revolver oder ein Messer tragen, die sind, die zwei Revolver tragen." Jetzt rechnet man täglich damit, dass die Vereinigten Staaten auseinanderbrechen. Fort Alcatraz, San Francisco. 27. April Liebe Schwester. Am 16. April erhielt ich Deinen Brief, auf den ich jeden Tag mit Sehnsucht wartete, wurde aber sehr in meiner Freude gestört, als ich las, daß der liebe Vater so krank war, aber Gott sei Dank doch wieder besser ist. Sehr erstaunt war ich über Marie's Heirath. Ich wünsche ihr von ganzem Herzen Glück in ihrem neuen Stande, ein Glück welchem ich beinahe ganz entsagen muß, denn wer wird einen alten Soldaten nehmen, jedenfalls würde mir keine große Wahl übrig bleiben. Ist keine, die mich haben will? O Nein! Sie schweigen alle still. Das sind die Gedanken eines alten Junggesellen. Wir haben aber auch keine Zeit für Heirathsgedanken, da die Vereinigten Staaten in offener Revolution sind und ehe Euch dieser Brief erreicht, stehen vielleicht Städte und Dörfer in Flammen. Sieben Sklavenstaaten haben sich von den Vereinigten Staaten losgesagt und bilden einen Bund für sich. Alles richtet sich zum Bürgerkriege, der Norden ist gegen den Süden. Ich hoffe, daß wir hier in Californien von solchen Übeln verschont bleiben mögen. Es wird aber auch alles hergerichtet, um jeden Angriff abzuwehren und vor der Hand sind wir sicher auf unserer Insel. Ein Bürgerkrieg ist für Amerika das größte Unglück. 6

7 Wir haben wirklich harte Zeiten mit Arbeiten und Schießen. Schon seit zwei Monaten sind wir hier in unserem Fort eingesperrt und erhalten keine Erlaubniß nach der Stadt zu gehen und es ist höchst langweilig; ich hoffe aber, daß dieser Zustand nicht lange dauern wird. Wir sind hier jedenfalls in einer kritischen Stellung und wüßten beinahe nicht zu welcher Partei wir halten sollten, um nicht brodlos zu werden. Vielleicht wird mir doch noch das Glück zu Theil, noch einmal in Eurer Mitte zu weilen und die heimathlichen Fluren zu besuchen. Gesund bin ich bis jetzt immer gewesen, doch fühle ich aber, daß ich in den Vierzig bin und nicht mehr so jung. Ich grüße Euch alle herzlich und bitte, daß ihr mir so bald als möglich schreibt, denn ich zähle allemal jeden Tag, wenn ich einen Brief von euch erwarte. Sie sind jetzt ständig in höchster Alarmbereitschaft. Die Wachen werden angewiesen, auch nach dem Festland hin schärfste Ausschau zu halten, wegen eines möglichen Angriffes konföderierter Sympathisanten. Alle Schiffe, die in die Bucht von San Francisco einlaufen, haben unter den Geschützen von Alcatraz beizudrehen und abzuwarten, bis die Besatzung eines Zoll-Kutters an Bord kommt und Ladung und Papiere kontrolliert. Jedes Fahrzeug, das die Flagge der Rebellen zeigt, ist sofort aufzubringen oder zu versenken. Fort Alcatraz, San Francisco. 7. November 1861 Liebe Schwester und Schwager! Da wir hier ganz abgeschieden leben, so wird jede Nachricht von den Staaten mit Begierde aufgenommen. Es sind jetzt schon einige Gefechte geliefert worden, aber leider nicht zu Gunsten unserer Seite. Bald muß es aber doch zu einem Scheidepunkte kommen, und Gott gebe nur, daß das Glück unseren Waffen günstig ist; denn wenn diese glorreiche Republik in Stücke ginge, so wäre es der Todesstoß für die Freiheit in der ganzen Welt. Am 4. Oktober wäre ich beinahe ums Leben gekommen. Wir hatten Scheibenschießen mit 84-Pfündern. Vier Geschütze wurden geladen. Ich war am ersten Geschütz, jeder war an seinem Posten. Der Offizier gibt das Kommando: Nummer Eins Feuer! Kaum war jedoch das Kommando gegeben, so war auch schon unser Geschütz zertrümmert und die Stücke und Splitter flogen in der Luft herum. Alles war in Rauch und Staub eingehüllt. Ein Stück über Pfund schwer flog gegen 50 Schritte weit weg. Ein anderes Stück, ebenso schwer wie das erste, flog über meinem Kopf hinweg und fiel kaum einen Fuß von mir zu Boden. Mir wurden die Kleider vom Leibe gerissen; Hosen und Rock hingen in Fetzen an mir herunter. Für mehrere Tage war ich halb taub. Außer einigen Quetschungen an den Schenkeln war ich nicht weiter beschädigt. Bevor ich noch recht zur Besinnung kommen konnte, war ich von Offizieren und Soldaten umringt. Jeder glaubte mich todt, und als ich aus den Trümmern hervorkam, brach alles in lauten Jubel aus. Jeder sagte, ich könne 7

8 getrost ins Feuer gehen, denn keine Kugel könne mich verletzen. Es war aber auch ein wahres Wunder, daß von den Umstehenden niemand beschädigt wurde. Sehr begierig bin ich auf eine Nachricht von Euch, denn jeden Tag denke ich an Euch und versetze mich in Gedanken in Eure Mitte. Ich hoffe nur, daß mein Brief Euch alle gesund antreffe. Ich schreibe absichtlich an Dich, lieber Schwager, da du mir immer antwortest und der liebe Vater ja doch nicht schreiben kann. Es ist sein letzter Brief. Ende Oktober werden acht Kompanien seines Regimentes an die Ostküste verlegt, wo die Schlächterei in vollem Gange ist. Für Charles und seine Kompanie kommt der Abschied von Alcatraz zwei Monate später. Ein Dampfer holt sie am Dock der Insel ab. Die Fahrt geht über den Nordarm der riesigen Bucht, ein Stück den Sacramento River hinauf. Dort werden sie in einem Arsenal als berittene Artillerie-Abteilung neu ausgerüstet. Truppen aus den Südstaaten rücken immer weiter vor, den Rio Grande hinauf, in der Hoffnung, einen Korridor bis zum Pazifik zu besetzen. Albuquerque und Santa Fe im Territorium von Neu Mexiko sind kampflos gefallen, Tucson ist besetzt. Jetzt rüsten die Nordstaaten zum Gegenschlag. Vier Regimenter, die meisten Freiwillige, werden mobil gemacht Mann mit Pferden und Maultieren sollen auf einen monatelangen Feldzug durch Wüsten und Gebirge gehen. Der Abmarsch des Heereszuges verspätet sich um Monate, wegen ungewöhnlich starker Winterregen. Bäche und Flüsse treten über die Ufer, Fuhrwerke und Wagen bleiben im Morast stecken. Am 13. April 1862 bricht Charles Herzogs Abteilung als eine der ersten Richtung Osten auf. Wir haben kein Wort mehr von ihm aus dieser Zeit. Uns bleiben nur Bücher, alte Karten und Militärakten um uns ein Bild zu machen Kompanieberichte und Formblätter für die vierteljährliche Inspektion, präzise in ihren Details, doch gänzlich stumm, was die Strapazen des Marsches, was die Seelenlage der Leute angeht. Charles Herzog ist mit bald 42 Jahren einer der ältesten unter den Mannschaften. Wahrscheinlich sitzt er zu Pferde, auf einem Gaul, der neben seinem Gewicht noch einen Zentner Futtergerste zu tragen hat. An seinem Gürtel baumeln Säbel, Bajonett und mehrere Ledertaschen mit Bleikugeln und mit Pulvertütchen aus Papier. Am 30. April erreichen sie den Rand der Colorado-Wüste bei Carrizo Creek. Der dunkelblaue Wollstoff der Uniformen ist unerträglich in der Hitze. Die 8

9 Gesichter sind salzverkrustet vom Schweiß. Doch der trockenste, ödeste Abschnitt des Weges, der in Gewaltmärschen zurückgelegt wird, beginnt erst hier. Am ersten Tag marschieren sie mehr als 20 Meilen bis zu den Brunnen von Indian Wells. Am zweiten Tag fast 30 Meilen bis Norton's Wells, am dritten Tag nocheinmal 21 Meilen bis Cooke's Wells. Und am Ende dieses Wahnsinns wartet ein Schlachtfeld. Am dritten Mai 1862 erreicht die Kompanie den Colorado-Fluss. Erschöpft lagern die Soldaten in den dicht bewaldeten Auen, nahe der markanten Felsspitze des Pilot Knob. Am nächsten Morgen ist einer von ihnen spurlos verschwunden. Ein Regimentsschreiber notiert später mit Tusche und Feder in den Akten: Regimentschreiber: Name: Charles Herzog; Rang: Gefreiter; Einheit: Kompanie A; Vorgang: Desertiert. Schuldet der US-Regierung für Kleidung einen Dollar und 46 Cent, für Waffen und Munition 13 Dollar und 81 Cent und für Lager- und Garnisonsausrüstung vier Cent. ATMO Wir hatten uns ein romantisches Bild von dieser letzten Station unserer Reise zurecht gelegt: "Der Ort an dem wir seine Spur verlieren..." Doch Pilot Knob ist eine lärmende, verbaute Enttäuschung. Nördlich der Bergflanke donnern schwere Lastwagen auf dem Freeway von San Diego nach Tucson vorbei. Daneben Güterzüge der Southern Pacific. Hinter unserem Rücken führt eine dicht befahrene Bundesstraße nach Mexiko, das nur ein paar Meilen weiter südlich liegt. Seine Lage war verzweifelt: Aus Westen rückt Kompanie um Kompanie heran. Im Osten tobt der Krieg, im Norden liegen ein paar Goldgräber-Camps und karge, trockene Wildnis. Selbst der Weg am Fluss entlang nach Süden, Richtung Mexiko, scheint verstellt. Eine Vorausabteilung der Truppe hat alle Fährboote über den Colorado konfisziert, bis weit in mexikanisches Territorium hinein. Wer über den Strom will, muss unter den Geschützen von Fort Yuma passieren, muss einen Treueeid auf die Vereinigten Staaten schwören, wird peinlich genau nach Namen, Wohnort, Alter, Beruf und Reiseziel befragt. Verdächtige werden sofort verhaftet. 9

10 Ich hocke lange in einer Schuttrinne, die vom Uferhang zum Fluss hinabzieht und spüre der Angst nach, die Charles Herzog hier gepackt haben muss. Er war allein, grauenhaft allein. Es ist eine angenehm kühle Nacht. Fast Vollmond. Im schwachen Licht scheint die von Maschinen aufgerissene Flanke des Berges wie unberührt. Die nahe Straße ist nicht mehr zu hören. Zum letzten Mal treiben wir zwischen den Zeiten. Vier Generationen nach Deiner Desertion, Charles, haben wir hierher gefunden, Nachkommen Deiner Verwandtschaft aus Stuttgart. Wir sind Deinen Spuren Tausende von Kilometern gefolgt, haben nicht nachgelassen in dem Bemühen, Dir näher zu kommen, Dich kennenzulernen, Dich zu verstehen. Bist Du hier gestorben, verdurstet, verhungert? Wurdest Du erschossen, erschlagen? Ist Dir die Flucht gelungen? Blieb eine Schwingung von Dir, die wir erspüren könnten. Vermögen die Steine zu uns zu reden? Steigt eine Vermutung in uns auf, irgendeine Ahnung? Stille und ein leerer Nachthimmel. Sonst nichts. *** 10

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