HTTP-Server. Frank Wübbeling Universität Münster

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1 HTTP-Server Frank Wübbeling Universität Münster

2 Aufgaben des Servers Input/Output (Port eröffnen etc.) Aufnehmen der Anforderungen Bereitstellung des Inhalts Bereitstellung der Header Erzeugung von Hintergrundinfos (Logfiles) Fehlermanagement

3 Datenstruktur Informations"baum" des Fachbereichs Mathematik Fachbereich Mathematik Institute Bibliothek Verwaltung Mathematisches Institut Institut für Angew. Math. Bibl. Angew. Mathematik Bibl. Angew. Mathematik Bibl. Angew. Mathematik

4 Datenstruktur Attributierte Baumstruktur Verbindungen zwischen Elementen möglich Realisierung durch einen Dateibaum Endknoten sind Dateien Zwischenknoten sind Verzeichnisse Problem: Verzeichnisse haben keinen Inhalt Lösung: spezielle Dateinamen für Verzeichnisse Alternative: Datenbanken

5 Realisierung im Server Konfigurationskommando: DocumentRoot Externe Verknüpfungen und Kreuzungen mit Symlinks oder Redirects Attribute, die nicht durch den Inhalt beschrieben werden, müssen extern angegeben werden: Nutzergruppe, Sprache, Passwoerter...

6 Konfigurationsparameter Interne Parameter (Arbeitsweise, Module...) Technische Parameter (Timeout...) Dateiparameter Logfiles Virtuelle Hosts

7 Systemparameter Auf welchen Ports wollen wir arbeiten? Wie heißt der Rechner? des Betreibers? Wo stehen die Dokumente?

8 Verzeichnisparameter FollowSymlinks Indexes MultiViews Einschränkung des Zugriffs: Allow/Deny Aktiver Inhalt (CGI) ServerSideIncludes Redirect

9 Beispiel: Passwortzugriff Verzeichniseigenschaften in.htaccess AuthType Basic AuthUserFile /.../ AuthName Name Require ValidUser Optional: Get/Put einschränken

10 Beispiel: Virtuelle Hosts Für jeden virtuellen Host muß eine eigene DocumentRoot definiert werden. Systemparameter etc. sind im Allgemeinen für alle Hosts gleich.

11 Beispiel: Serverstatus Server liefert Informationen über den Status. Per WWW! Die entsprechende virtuelle Adresse muß gut abgesichert sein. Apache: /server-status, /server-info

12 Beispiel: Auswertungen/Logfiles Server liefert Logfiles in vielen Formaten. Auswertung geschieht durch externe Programme. Privatsphäre muß geschützt bleiben, d.h. Hostnamen dürfen nicht komplett gespeichert werden.

13 Statischer vs. Dynamischer Inhalt Viele (fast alle?) Webseiten haben keinen statischen Inhalt Beispiele: Webserverstatus Datenbankabfrage (Banking, Buchrecherche, persönliche Begrüßung...)

14 Realisierung von dynamischem Inhalt Webseite wird komplett durch Programme erstellt. Shellskripte (batch-dateien, perl-dateien) Allgemeine Programmiersprachen (C, Java,...) Dedizierte Programmiersprachen(PHP, VisualBasic) Dynamischer Inhalt wird in eine Webseite eingebunden. ServerSideIncludes JSP-Java Server Pages, ASP-Active Server Pages

15 Probleme Resourcenaufwendig. Für jede zu holende Datei muß ein Programm gestartet werden. Wie kommunizieren Server und externe Programme? (Beispiel: Formulare!) Große Sicherheitsprobleme.

16 Konventioneller Ansatz (CGI) Die Dateien in einem Verzeichnis werden als ausführbare Programme gekennzeichnet. Wird eine Datei angefordert, wird sie ausgeführt und der Output gesendet. Variable werden an die Programme als Umgebungsvariable mitgegeben oder per I/O. Beispiel: printenv

17 Server Side Includes Eingebettet in den normalen Text (HTML). Spezielle Markierungen werden vom Server interpretiert. Vorteil: Übersichtlich, kann von Standard- HTML-Gestaltungsprogrammen erzeugt werden. Resourcenschonend.

18 SSI Kommandos Include (Füge den Inhalt einer Datei ein) Exec (Führe ein Kommando aus) Füge Variable ein.

19 SSI Wertung Gute Idee, aber zu wenig Möglichkeiten, um Inhalt zu erzeugen. Man sollte die Möglichkeit haben, kompletten Programmcode in HTML Dateien durch den Server ausführen zu lassen. Geeignet: JAVA, VisualBasic, PHP.

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