Wie häufig sind respiratorische Infekte beim Personal und was wird auf den Patienten übertragen?

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Wie häufig sind respiratorische Infekte beim Personal und was wird auf den Patienten übertragen?"

Transkript

1 Wie häufig sind respiratorische Infekte beim Personal und was wird auf den Patienten übertragen?

2 Selbst deutlich höherem Expositions-, Infektions-und auch Erkrankungsrisiko ausgesetzt. Die Symptome sind meist unspezifisch, milde und selbstlimitierend bzw. medikamentös gut beeinflussbar: Mitarbeiter erscheinen trotz bestehender Symptome häufig am Arbeitsplatz! 2

3 Für Influenza und Pertussis liegen vergleichsweise gute Daten vor. Für beide Erkrankungen sind gut verträgliche, nachweislich sehr effektive Impfungen verfügbar. Eindeutige STIKO-Empfehlung für alle Mitarbeiter. Sie machen uns trotzdem Probleme: Warum? 3

4 H1N1? Neue Influenza? Schweinegrippe? Pandemie? Falsche WHO-Kriterien! Premium-Impfstoff für die da oben Verstärker, Quecksilber und unzureichend geprüfter Impfstoff für das gemeine Volk!

5 Harmlose Erkrankung! Gefährliche Impfung!

6 Aber: Selten wurde im Krankenhaus so intensiv auf Influenza getestet, selten so frühzeitig und umfassend reagiert. Selten wurden so viele nosokomiale Fälle gefunden!

7 7

8 Detaillierte Informationen lagen für 70 Mitarbeiter vor: 50 %: Infektion am Arbeitsplatz 26 %: Ambulant erworben 24 %: Keine eindeutige Zuordnung möglich 23 HCP infizierten sich am Patienten: nur 20 % trugen die empfohlenen N95-Masken!

9 13 von 20 Infektionen beim Personal waren healthcare-associated. In erster Linie auf Übertragungen zwischen den Mitarbeitern zurückzuführen. Elf Mitarbeiter arbeiteten auch nach Einsetzen der Symptomatik weiter!

10 Krankenhaus in Nordrhein-Westfalen. Fünf Patienten mit hämatologischer Grunderkrankung betroffen. Vier Patienten verstarben. Kein Virus-Nachweis beim Personal, aber 12 Mitarbeiter serologisch positiv.

11 Unverändert niedrige Beteiligung von Personal mit Patientenkontakt (ca. 20 %). Mehrere Studien zeigen inzwischen Senkung der Patientenmortalität bei hoher Impfcompliance des Personals.

12 12

13

14 14

15 Vervierfachung der gemeldeten Fälle. Dabei Durchschnittsalter 2008: 41,7 Jahre! Inzwischen 75 % aller Erkrankungen bei Personen > 19 Jahre! Anteil dieser Altersgruppe an den hospitalisierten Patienten 2007: 27,6 %. Hohe Dunkelziffer! Erkrankungszahlen bei med. Personal: unbekannt.

16 Etwa 10 % 20 % aller Erwachsenen mit Husten > 7 Tage haben eine Pertussis! Bei Heranwachsenden und Erwachsenen häufig nur lang anhaltender, anfallsartig auftretender Husten. Durchschnittliche Dauer 7-8 Wochen. Pneumonie bei etwa 10 % als Komplikation.

17 Immer häufiger, aber keiner denkt dran! Ist hochinfektiös, unbehandelt über Wochen! Quälende, langanhaltende Symptomatik auch bei Erwachsenen. Schutz > 16 J.: Fehlanzeige Zunehmendes Expositionsrisiko im Krankenhaus Von Mitarbeitern ausgehende Epidemien häufig beschrieben.

18 18

19 Robert Koch-Institut Krankenhaushygiene: Information zu ausgewählten Erregern: Kein Eingehen auf diesen Aspekt

20 Hinweise für Ärzte, Leitungen von Gemeinschaftseinrichtungen und Gesundheitsämter zur Wiederzulassung in Schulen und sonstigen Gemeinschaftseinrichtungen (7/2006) ( dürfen in den in 33 genannten Gemeinschaftseinrichtungen keine Lehr-, Erziehungs-, Pflege-, Aufsichts- oder sonstige Tätigkeiten ausüben, )

21 Keuchhusten: Chemoprophylaxe mit Makroliden für enge Kontaktpersonen ohne Impfschutz; bei Erkrankung Wiederzulassung nach 5 Tagen effektiver Chemotherapie. Influenza wird nicht aufgeführt.

22 Ungeimpften Kontaktpersonen, bei denen eine Chemoprophylaxe auf Ablehnung stößt, kontraindiziert oder nicht mehr rechtzeitig möglich ist? Vor Ablauf der Inkubationszeit nach Hause schicken, oder warten, bis erste Symptome auftreten? 22

23 23

24 Ohne deutliche Anhebung der Impfcompliance ist kein Durchbruch erzielbar. Neue Konzepte: Verweigerer müssen eine schriftliche Erklärung abgeben (10 % -20 % Anhebung). Alle Nichtgeimpften müssen in der Saison bei Patientenkontakt grundsätzlich Masken tragen (in Frankfurt Anhebung auf über 50 %). Einführung einer Impfpflicht! 24

25 Bei allen Befragungen steht die große Mehrzahl der Beschäftigen (60 % -70 %) einer Impfverpflichtungdurchaus positiv gegenüber. In den USA stellenweise schon eingeführt, Resultat: Durchimpfungsraten > 95 %

26 Nicht abwarten, bis die nächste Tetanus- Impfung fällig ist. Ein Mindestabstand zur vorhergehenden Impfung ist nicht erforderlich, kann also jederzeit nachgeholt werden. 26

27 Rechtzeitig dran denken! Arbeitsverträge ändern! Bis dahin: Maske, Händehygiene, Hustenetiquette für symptomatische Patienten, Mitarbeiter und Besucher.

28 Erkrankte Mitarbeiter bleiben sofort zu Hause, kommen frühestens nach fünf Tagen wieder und werden dafür auch noch gelobt! 28

Impfen bei unbekanntem Impfstatus

Impfen bei unbekanntem Impfstatus Impfen bei unbekanntem Impfstatus Kirsten Wittke Inst. Med. Immunologie, CVK 27.2.2016 Nur dokumentierte Impfungen zählen!!! Impfen bei unbekanntem Impfstatus 1. Grundsätze 2. Vorgehen bei fehlender Impfdokumentation

Mehr

Erste Erfahrungen mit den vier neuen Meldekategorien: Mumps, Pertussis, Röteln, Windpocken

Erste Erfahrungen mit den vier neuen Meldekategorien: Mumps, Pertussis, Röteln, Windpocken Erste Erfahrungen mit den vier neuen Meldekategorien: Mumps, Pertussis, Röteln, Windpocken Roesebeckstr. 4-6 3449 Hannover Fon 11/4- Fax 11/4-14 K. Beyrer Fortbildung für Gesundheitsaufseher, Gesundheitsassistenten

Mehr

Impfungen. Die HPV-Impfung: Schutz vor Gebärmutterhalskrebs

Impfungen. Die HPV-Impfung: Schutz vor Gebärmutterhalskrebs Impfungen Die HPV-Impfung Weitere Schutzimpfungen Die HPV-Impfung: Schutz vor Gebärmutterhalskrebs Durch die Krebsvorsorge ist es gelungen, die Häufigkeit von Gebärmutterhalskrebs deutlich zu verringern.

Mehr

Wichtige Impfungen für Senioren. Vortrag für Mitarbeiter und Bewohner von Pflegeeinrichtungen

Wichtige Impfungen für Senioren. Vortrag für Mitarbeiter und Bewohner von Pflegeeinrichtungen Wichtige Impfungen für Senioren Vortrag für Mitarbeiter und Bewohner von Pflegeeinrichtungen Bedeutung von Impfungen Impfen ist eine der wichtigsten Vorsorgemaßnahme Impfen schützt jeden Einzelnen vor

Mehr

Masern- Eliminationskampagne des Bundes

Masern- Eliminationskampagne des Bundes Masern- Eliminationskampagne des Bundes Schulmedizinische Fortbildung vom 22.08.2013 lic.phil. Manuela Meneghini, Gesundheitsamt Masern in den Schlagzeilen Was sind Masern? Hochansteckende Viruserkrankung

Mehr

Eine alte Erkrankung neu entdeckt: Pertussis Carl Heinz Wirsing von König

Eine alte Erkrankung neu entdeckt: Pertussis Carl Heinz Wirsing von König HELIOS Klinikum Krefeld Eine alte Erkrankung neu entdeckt: Pertussis Carl Heinz Wirsing von König HELIOS Kliniken Gruppe Pertussis in NRW: Entwicklung ~1960 Impfung mit Ganzzellimpfstoff, Meldepflicht

Mehr

1. Hygienetag HVO. Impfungen. Matthias Schlegel Infektiologie/Spitalhygiene, KSSG ; 1.

1. Hygienetag HVO. Impfungen. Matthias Schlegel Infektiologie/Spitalhygiene, KSSG ; 1. 1. Hygienetag HVO Impfungen Matthias Schlegel Infektiologie/Spitalhygiene, KSSG Impfung Vorbeugende Massnahme Verhindert Infektionskrankheiten und gefährliche Auswirkungen Imitiert eine natürliche Infektion:

Mehr

Influenza. Domenica Flury Infektiologie/Spitalhygiene, Kantonsspital St. Gallen Dunja Nicca, Institut für Pflegewissenschaft, Universität Basel

Influenza. Domenica Flury Infektiologie/Spitalhygiene, Kantonsspital St. Gallen Dunja Nicca, Institut für Pflegewissenschaft, Universität Basel 1 Domenica Flury Infektiologie/Spitalhygiene, Kantonsspital St. Gallen Dunja Nicca, Institut für Pflegewissenschaft, Universität Basel Influenza 2 3 Diagnose Händehygiene Selber gesund bleiben Maske tragen

Mehr

Fragen und Antworten zur Grippeimpfung (Stand: September 2015)

Fragen und Antworten zur Grippeimpfung (Stand: September 2015) Fragen und Antworten zur Grippeimpfung (Stand: September 2015) Krankheitsausbreitung 1. Wie wird die Grippe übertragen? Die Grippe (Influenza) wird durch Viren verursacht, die auf zwei Wegen von Mensch

Mehr

EURE KINDER HABEN WIR AM LIEB- STEN.

EURE KINDER HABEN WIR AM LIEB- STEN. EURE KINDER HABEN WIR AM LIEB- STEN. MASERN SIND KEIN KINDER- SPIEL. Warum Sie sich und Ihre Kinder schützen sollen. MIT DER MMR- GRATIS- IMPFUNG Foto: Corbis MASERN SIND KEIN KINDERSPIEL! Masern sind

Mehr

BAGSO empfiehlt Impfen lassen

BAGSO empfiehlt Impfen lassen Herausgeber: Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.v. (BAGSO) Bonngasse 10 53111 Bonn Telefon: 02 28 / 24 99 93 0 Fax: 02 28 / 24 99 93 20 E-Mail: kontakt@bagso.de Internet: www.bagso.de

Mehr

Grippeschutz nicht vergessen. Impfen nützt impfen schützt!

Grippeschutz nicht vergessen. Impfen nützt impfen schützt! Grippeschutz nicht vergessen. Impfen nützt impfen schützt! Grippe die unterschätzte Gefahr. Jedes Jahr suchen viele Personen wegen einer Influenza oder einer grippeähnlichen Erkrankung eine Arztpraxis

Mehr

Impf 2. Gegen Lungenentzündung ** und gegen Grippe

Impf 2. Gegen Lungenentzündung ** und gegen Grippe Sie sind 60 Jahre oder älter? Sie haben Diabetes*? Sie haben eine chronische Herzerkrankung*? Sie haben Asthma* oder COPD*? Dann sollten Sie sich schützen: Impf 2 Gegen Lungenentzündung ** und gegen Grippe

Mehr

ARE - / Influenza - Sentinel im Freistaat Sachsen 2016 / Wochenbericht KW 02

ARE - / Influenza - Sentinel im Freistaat Sachsen 2016 / Wochenbericht KW 02 ARE - / Influenza - Sentinel im Freistaat Sachsen 2016 / 2017 Wochenbericht KW 02 Proben aus der 02. Kalenderwoche - Nachweis von Influenza mittels PCR in den Laboren der LUA nach Kreisen (die Zuordnung

Mehr

Worum handelt es sich bei der H1N1-Grippe 2009?

Worum handelt es sich bei der H1N1-Grippe 2009? 1/ Saisonale Grippe und H1N1-Grippe 2009: Ein Leitfaden fûr Eltern 2/ Grippeinformation Was ist die Grippe? Die Grippe ist eine Infektion von Nase, Hals und Lungen, die von Grippeviren hervorgerufen wird.

Mehr

ab 60 Impf 2 Gegen Lungenentzündung * und gegen Grippe Lesen Sie diese Information und fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt

ab 60 Impf 2 Gegen Lungenentzündung * und gegen Grippe Lesen Sie diese Information und fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt Impf 2 ab 60 Gegen Lungenentzündung * und gegen Grippe Lesen Sie diese Information und fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt Ab 60 Jahre steigt das Risiko an einer Lungen- entzündung* zu erkranken handeln

Mehr

Infektionsrisiken beim Kontakt mit Asylsuchenden

Infektionsrisiken beim Kontakt mit Asylsuchenden Infektionsrisiken beim Kontakt mit Asylsuchenden Hinweise fu r Mitarbeiter der unteren Aufnahmebehörden und ehrenamtliche Helfer Gesundheitsamt Cuxhaven Allgemeines Infektionsrisiko Kontakt mit Menschen:

Mehr

Merkblatt Krankheitsfall von Schüler/innen

Merkblatt Krankheitsfall von Schüler/innen Gemeindeverwaltung Dürnten Schulabteilung Merkblatt Krankheitsfall von Schüler/innen In Absprache mit dem Schularzt gilt grundsätzlich für die Schule inkl. Grundstufe folgendes: Ein fieberndes Kind bleibt

Mehr

Die Umsetzung des Influenzapandemieplans in Ländern und Kommunen am Beispiel Hessen A. Wirtz

Die Umsetzung des Influenzapandemieplans in Ländern und Kommunen am Beispiel Hessen A. Wirtz Die Umsetzung des Influenzapandemieplans in Ländern und Kommunen am Beispiel Hessen Pandemieplan Hessen Allgemeiner Teil ( general preparedness ): Strukturelle Anpassungen zur Versorgung einer Vielzahl

Mehr

Massnahmen bei Personal mit infektiöser Erkrankung oder ungeschützter Exposition

Massnahmen bei Personal mit infektiöser Erkrankung oder ungeschützter Exposition Massnahmen bei Personal mit infektiöser Erkrankung oder ungeschützter Exposition Grundsätze... 1 Conjunctivitis epidemica... 1 CMV-Erkrankung... 1 EBV-Erkrankung... 1 Durchfall, infektiös... 1 Hepatitis

Mehr

Meine Impfung Dein Schutz. gegen Masern und Keuchhusten

Meine Impfung Dein Schutz. gegen Masern und Keuchhusten Meine Impfung Dein Schutz gegen Masern und Keuchhusten Masern Zum Schutz ihrer Säuglinge empfehlen sowohl das Bundesamt für Gesundheit (BAG) als auch die Ärzteschaft den Eltern die Impfung gegen Masern.

Mehr

Informationen für Menschen ab 60. Grippeimpfung. Schützen Sie sich. Jährliche Impfung ab 60.

Informationen für Menschen ab 60. Grippeimpfung. Schützen Sie sich. Jährliche Impfung ab 60. Informationen für Menschen ab 60 Grippeimpfung Schützen Sie sich. Jährliche Impfung ab 60. Eine Grippe ist keine Erkältung Was ist eigentlich eine saisonale Grippe und was ist eine Erkältung? Auch wenn

Mehr

Klassenziel nicht erreicht Durchimpfungsrate der Einschulungskinder auch im Schuljahr 2005/2006 ungenügend

Klassenziel nicht erreicht Durchimpfungsrate der Einschulungskinder auch im Schuljahr 2005/2006 ungenügend PRESSEMITTEILUNG Klassenziel nicht erreicht Durchimpfungsrate der Einschulungskinder auch im Schuljahr 2005/2006 ungenügend Die neueste Erhebung der Durchimpfungsrate der Einschulungskinder im Schuljahr

Mehr

Daneben werden von der STIKO folgende Impfungen in Deutschland für bestimmten Risikogruppen empfohlen:

Daneben werden von der STIKO folgende Impfungen in Deutschland für bestimmten Risikogruppen empfohlen: Impfen Die von uns empfohlenen und durchgeführten Impfungen entsprechen stets den aktuellen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut Berlin (STIKO). Jeder sollte einen ausreichenden

Mehr

Infektionsschutz in Kindergemeinschaftseinrichtungen

Infektionsschutz in Kindergemeinschaftseinrichtungen Infektionsschutz in Kindergemeinschaftseinrichtungen Informationsveranstaltung Hygiene in Kindergemeinschaftseinrichtungen Gesundheitsamt Frankfurt am Main, 23. - 25. September 2014 53.71 Allgemeine Infektiologie

Mehr

Die nächste Grippewelle kommt bestimmt sind Sie geschützt?

Die nächste Grippewelle kommt bestimmt sind Sie geschützt? Deutscher Senioren Ring e.v. : : G E S U N D H E I T I M A LT E R : : Die nächste Grippewelle kommt bestimmt sind Sie geschützt? Zum Mitnehmen Impfschutz Grippe Für Senioren besonders gefährlich: die Grippe

Mehr

Mind the gap immer mehr Impflücken bei Erwachsenen

Mind the gap immer mehr Impflücken bei Erwachsenen Mind the gap immer mehr Impflücken bei Erwachsenen Berlin (17. Mai 2011) Hohe Impfraten sind notwendig, um Infektionskrankheiten zu verhindern und deren Ausbreitung zu vermeiden. Im Gegensatz zu den guten

Mehr

PRESSEMITTEILUNG. 29. Mai 2013 Nr. 70/2013. Bayerischer Impftag am 12. Juni 2013

PRESSEMITTEILUNG. 29. Mai 2013 Nr. 70/2013. Bayerischer Impftag am 12. Juni 2013 PRESSEMITTEILUNG 29. Mai 2013 Nr. 70/2013 Gemeinsame Presseinformation des Gesundheitsamtes und Ärztlichen Kreisverbandes Weilheim-Schongau Bayerischer Impftag am 12. Juni 2013 Impfungen zählen zu den

Mehr

«Kochen leicht gemacht» Standardmassnahmen. Karin De Martin Spital Thurgau AG Frauenfeld/ Münsterlingen

«Kochen leicht gemacht» Standardmassnahmen. Karin De Martin Spital Thurgau AG Frauenfeld/ Münsterlingen «Kochen leicht gemacht» Standardmassnahmen Karin De Martin Spital Thurgau AG Frauenfeld/ Münsterlingen Standardmassnahmen Ziel? Übertragungsrisiko auf ein Minimum reduzieren Aus bekannten oder unbekannten

Mehr

Empfehlungen für Gesundheitsbehörden veröffentlicht

Empfehlungen für Gesundheitsbehörden veröffentlicht Schweinegrippe: Empfehlungen für Gesundheitsbehörden veröffentlicht Berlin (27. April 2009) - In den USA und vor allem in Mexiko sind insgesamt mehrere hundert Menschen an Schweine-Influenza erkrankt,

Mehr

Impfungen für Personen über 60/65 Jahre... Grippe, Pneumokokken, Diphtherie und Tetanus

Impfungen für Personen über 60/65 Jahre... Grippe, Pneumokokken, Diphtherie und Tetanus Impfungen für Personen über 60/65 Jahre... Grippe, Pneumokokken, Diphtherie und Tetanus Impfungen ermöglichen unserem Körper, seine Abwehrkräfte zu organisieren. Das Immunsystem kann somit später schneller

Mehr

TB , 1865, 1943 TB

TB , 1865, 1943 TB TB 1 Ordnen Sie die Jahreszahlen den Entdeckungen zu: 1882, 1865, 1943 TB ist ansteckend Entdeckung von Drogen, die den TB Erreger töten Entdeckung des TB Erregers TB 2 Welche(r) dieser Organismen verursacht

Mehr

"Empfehlungen zum Verhalten im Verdachts- und Krankheitsfall"

Empfehlungen zum Verhalten im Verdachts- und Krankheitsfall Bürgerinformation zu Influenza A/H1N1 (Schweinegrippe): "Empfehlungen zum Verhalten im Verdachts- und Krankheitsfall" Köln (30. Juli 2009) - Angesichts der weiteren Verbreitung der Influenza A/H1N1 (so

Mehr

Influenza-Lage Impfaufruf Keine weitere Welle in Garmisch!

Influenza-Lage Impfaufruf Keine weitere Welle in Garmisch! Influenza-Lage 8.2.2010 Impfaufruf Keine weitere Welle in Garmisch! Zum raschen Überblick wird erst kurz die Lage dargestellt. Mehr Informationen, auch zur Impfung (letzte Seite), können dem Anhang entnommen

Mehr

Wurdest du schon einmal geimpft?

Wurdest du schon einmal geimpft? Wurdest du schon einmal geimpft? Unsere Immunabwehr ist ein ausgeklügeltes System, das sich darauf versteht, verschiedenste Arten von Erregern zu eliminieren. Wenn gefährliche Bakterien oder Viren unseren

Mehr

Fragen und Antworten zur Grippeimpfung

Fragen und Antworten zur Grippeimpfung Fragen und Antworten zur Grippeimpfung Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Krankheitsausbreitung 1. Brauche ich im kommenden Herbst und Winter eine Grippeimpfung, wenn ich im letzten Jahr eine

Mehr

Impfschutz in der Grippesaison und im Pandemiefall..

Impfschutz in der Grippesaison und im Pandemiefall.. Paul-Ehrlich-Institut Bundesamt für Sera und Impfstoffe Impfschutz in der Grippesaison und im Pandemiefall....Gemeinsamkeiten und Unterschiede AGI Pressekonferenz - 12.09.06 - Dr. M. Pfleiderer Viren,

Mehr

Wer sind die Drahtzieher?

Wer sind die Drahtzieher? Die richtigen Entscheidungen treffen Wer sind die Drahtzieher? Liebe Leserin, lieber Leser 9 Wie ist das Impfen geregelt? 14 1 Die Macht der ständigen Impfkommission (STIKO) 14 2 Es fehlt an Transparenz

Mehr

BAGSO empfiehlt Impfen lassen

BAGSO empfiehlt Impfen lassen BAGSO empfiehlt Impfen lassen Wichtige Informationen für Ihre Vorsorge. Ihr Ratgeber für umfassenden Impfschutz +++ BAGSO empfiehlt +++ + Vorwort Mit dem nasskalten Wetter beginnt jedes Jahr auf s Neue

Mehr

1. Medizinisches Personal (z. B. Bedienstete in Krankenhäusern, Arztpraxen, Pflegeheimen), Polizei und Feuerwehr (in Bremen nur Berufsfeuerwehr)

1. Medizinisches Personal (z. B. Bedienstete in Krankenhäusern, Arztpraxen, Pflegeheimen), Polizei und Feuerwehr (in Bremen nur Berufsfeuerwehr) 1. Wer wird im Land Bremen geimpft? Nach der Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Ständigen Impfkommission der Bundesrepublik (STIKO) sollen 3 Gruppen zeitlich nacheinander geimpft

Mehr

Krank im Kindergarten

Krank im Kindergarten Krank im Kindergarten Fachtagung für Leiter/Innen und Fachberater/Innen der Kindertagesstätten im LK Tübingen Landratsamt Tübingen 18.10.2012 Gesetzliche Vorschriften für Gemeinschaftseinrichtungen Rainer

Mehr

Infektionen der Atemwege: Vorbeugen, erkennen und behandeln. Säuglings- und Kindesalter

Infektionen der Atemwege: Vorbeugen, erkennen und behandeln. Säuglings- und Kindesalter Infektionen der Atemwege: Vorbeugen, erkennen und behandeln Säuglings- und Kindesalter Wussten Sie schon? Akute Atemwegsinfektionen sind für ca. 50% aller Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte von Kindern

Mehr

Grippeimpfung. Schützen Sie sich. Jährliche Impfung für chronisch Kranke. Asthma? Diabetes? Herzkrankheit? Immundefekt? Multiple Sklerose?

Grippeimpfung. Schützen Sie sich. Jährliche Impfung für chronisch Kranke. Asthma? Diabetes? Herzkrankheit? Immundefekt? Multiple Sklerose? Informationen für chronisch Kranke Grippeimpfung Schützen Sie sich. Jährliche Impfung für chronisch Kranke. Herzkrankheit? Asthma? Diabetes? Immundefekt? Multiple Sklerose? Wir kommen der Grippe zuvor

Mehr

Influenza-Lage Impfaufruf Keine weitere Welle in Garmisch!

Influenza-Lage Impfaufruf Keine weitere Welle in Garmisch! Influenza-Lage 31.12.2009 Impfaufruf Keine weitere Welle in Garmisch! Zum raschen Überblick wird erst kurz die Lage dargestellt. Mehr Informationen, auch zur Impfung (letzte Seite,) können dem Anhang entnommen

Mehr

Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen Empfehlung für den betriebsärztlichen Dienst des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 17.11. 2009 zum Schutz schwangerer

Mehr

Bericht über das Impflückeninterventionsprogramm 2010

Bericht über das Impflückeninterventionsprogramm 2010 Bericht über das Impflückeninterventionsprogramm 2010 vom 06. bis 23 September Die Landesgesundheitskonferenz (LGK) hat im Dezember 2009 festgestellt, dass die Durchimpfungsraten der Bevölkerung noch immer

Mehr

ARE - / Influenza - Sentinel im Freistaat Sachsen 2016 / Wochenbericht KW 04

ARE - / Influenza - Sentinel im Freistaat Sachsen 2016 / Wochenbericht KW 04 ARE - / Influenza - Sentinel im Freistaat Sachsen 2016 / 2017 Wochenbericht KW 04 Proben aus der 04. Kalenderwoche - Nachweis von Influenza mittels PCR in den Laboren der LUA nach Kreisen (die Zuordnung

Mehr

Prävalenz, Risikofaktoren und klinischer Verlauf des Q-Fiebers beim Menschen

Prävalenz, Risikofaktoren und klinischer Verlauf des Q-Fiebers beim Menschen Prävalenz, Risikofaktoren und klinischer Verlauf des Q-Fiebers beim Menschen S. Brockmann, C. Wagner-Wiening, I. Kompauer, P. Kimmig, I. Piechotowski Nationales Symposium für Zoonosenforschung, Berlin,

Mehr

1. Medizinisches Personal (z. B. Bedienstete in Krankenhäusern, Arztpraxen, Pflegeheimen), Polizei und Feuerwehr (in Bremen nur Berufsfeuerwehr)

1. Medizinisches Personal (z. B. Bedienstete in Krankenhäusern, Arztpraxen, Pflegeheimen), Polizei und Feuerwehr (in Bremen nur Berufsfeuerwehr) 1. Wer wird im Land Bremen geimpft? Nach der Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Ständigen Impfkommission der Bundesrepublik (STIKO) sollen 3 Gruppen zeitlich nacheinander geimpft

Mehr

Krankheiten gibt es überall Ein Impfratgeber für Katzenbesitzer

Krankheiten gibt es überall Ein Impfratgeber für Katzenbesitzer Krankheiten gibt es überall Ein Impfratgeber für Katzenbesitzer www.intervet.de Impfen Ist das wirklich notwendig? Die Antwort ist ein klares JA. Noch immer sterben Katzen an vermeidbaren Infektionskrankheiten

Mehr

Prävalenz bei ambulanten Patienten mit ambulant erworbener Pneumonie nach Erreger

Prävalenz bei ambulanten Patienten mit ambulant erworbener Pneumonie nach Erreger Produktnummer: IF1250M Rev. I Leistungsmerkmale Nicht für den Vertrieb in den USA ERWARTETE WERTE Patienten mit ambulant erworbener Pneumonie Zwei externe Prüfer untersuchten den Focus Chlamydia MIF IgM

Mehr

Influenza 2009 in Europa

Influenza 2009 in Europa Influenza 2009 in Europa (Stand Freitag 11.09.2009; Erfassung bis 36. Kalenderwoche) In den Anfängen einer Influenza-Pandemie ist deren Ausbreitung über die zahlenmäßige Erfassung von Virusnachweisen in

Mehr

Landratsamt Waldshut Gesundheitsamt

Landratsamt Waldshut Gesundheitsamt Landratsamt Waldshut Gesundheitsamt Im Wallgraben 34, 79761 Waldshut-Tiengen, Tel.: 07751-865101, Fax: 07751-865199 E-mail: infektionsschutz@landkreis-waldshut.de, web: www.landkreis-waldshut.de Empfehlungen

Mehr

Krankheiten gibt es überall Ein Impfratgeber für Katzenbesitzer

Krankheiten gibt es überall Ein Impfratgeber für Katzenbesitzer Krankheiten gibt es überall Ein Impfratgeber für Katzenbesitzer www.msd-tiergesundheit.de Impfen Ist das wirklich notwendig? Die Antwort ist ein klares JA. Noch immer sterben Katzen an vermeidbaren Infektionskrankheiten

Mehr

Impfmedizin in der Praxis

Impfmedizin in der Praxis Impfmedizin in der Praxis Allgemeine Empfehlungen Allgemeiner Impfkalender für Erwachsene Diphtherie und Tetanus unbedingt aber auch zur Aufrechterhaltung des Impfschutzes, sollen die Impfungen gegen Poliomyelitis

Mehr

Tröpfcheninfektion, ggf. aerogene Übertragung, Kontaktinfektion möglich

Tröpfcheninfektion, ggf. aerogene Übertragung, Kontaktinfektion möglich 1/5 Meldepflicht: Namentlich zu melden: o lt. 6 (1) IfSG der Krankheitsverdacht, die Erkrankung sowie der Tod an einer zoonotischen o lt. 6 (2) IfSG bei 2 oder mehr Erkrankungen, bei denen ein epidemischer

Mehr

Wissenschaftliche Dienste. Sachstand. Einzelfragen zur Impfung gegen Hepatitis B Deutscher Bundestag WD /16

Wissenschaftliche Dienste. Sachstand. Einzelfragen zur Impfung gegen Hepatitis B Deutscher Bundestag WD /16 Einzelfragen zur Impfung gegen Hepatitis B 2016 Deutscher Bundestag Seite 2 Einzelfragen zur Impfung gegen Hepatitis B Aktenzeichen: Abschluss der Arbeit: 18.5.2016 Fachbereich: WD 9: Gesundheit, Familie,

Mehr

Influenza Was bedeutet das für Arzt und Patient?

Influenza Was bedeutet das für Arzt und Patient? Influenza Was bedeutet das für Arzt und Patient? Prof. Dr. Joachim Szecsenyi Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirates Pressekonferenz der AGI 2007 Ein Hausarzt im Wochenenddienst an einem kalten Februarsonntag...

Mehr

Labortests für Ihre Gesundheit. Vorsorge-Impfungen bei Kindern 29

Labortests für Ihre Gesundheit. Vorsorge-Impfungen bei Kindern 29 Labortests für Ihre Gesundheit Vorsorge-Impfungen bei Kindern 29 01IPF Labortests für Ihre Gesundheit Vorsorge-Impfungen bei Kindern Schutz von Anfang an Kinder: Wenn sie das Licht der Welt erblicken,

Mehr

Influenza-Saison 2012/2013 in Thüringen

Influenza-Saison 2012/2013 in Thüringen Influenza-Saison 2012/2013 in Thüringen Influenza-Saison 2012/2013 in Thüringen Abteilung Gesundheitsschutz, Dezernat Infektionsepidemiologie, Dr. Sabine Schroeder, Regina Reinke Thüringer Landesamt für

Mehr

Epidemiologische Information für den Monat April 2015

Epidemiologische Information für den Monat April 2015 Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen (LUA) Sachsen 01099 Dresden, Jägerstraße 8/10 - Tel. (0351) 8144-0 - Fax (0351) 8144-1020 - Web: www.lua.sachsen.de Epidemiologische Information

Mehr

Monitoring von respiratorischen Viren Projekt EMBIS Hartmut Campe 14.Mai 2013

Monitoring von respiratorischen Viren Projekt EMBIS Hartmut Campe 14.Mai 2013 Monitoring von respiratorischen Viren Projekt EMBIS Hartmut Campe 14.Mai 201 Jedes Jahr wieder Influenza A + B 6 8 12 ARE*/Jahr *Akute respiratorische Erkrankungen 2 4 ARE/Jahr 1 ARE/Jahr Erregervielfalt

Mehr

BIS Infobrief September 2015

BIS Infobrief September 2015 Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit BIS Infobrief September 2015 Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir bedanken uns ganz herzlich bei Ihnen für Ihre aktive Teilnahme am

Mehr

Hessisches Kultusministerium Hessisches Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit

Hessisches Kultusministerium Hessisches Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit Hessisches Kultusministerium Hessisches Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit www.hkm.hessen.de www.hmafg.hessen.de Häufig gestellte Fragen und Antworten für die Schulleitung Stand: 17.8.2009

Mehr

Bedeutung für den Pferdekauf sowie eine falsche Behandlung durch den Tierarzt

Bedeutung für den Pferdekauf sowie eine falsche Behandlung durch den Tierarzt Thema: Borreliose beim Pferd Bedeutung für den Pferdekauf sowie eine falsche Behandlung durch den Tierarzt Die Weidesaison hat begonnen und für die Pferde ist es eine Wohltat nach dem langen Winter. Allerdings

Mehr

BIS Infobrief November 2014

BIS Infobrief November 2014 Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit BIS Infobrief November 2014 Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir bedanken uns ganz herzlich bei Ihnen für Ihre aktive Teilnahme am

Mehr

Grippe eine harmlose Erkrankung. Manfred H. Wolff Institut für Mikrobiologie und Virologie Universität Witten / Herdecke

Grippe eine harmlose Erkrankung. Manfred H. Wolff Institut für Mikrobiologie und Virologie Universität Witten / Herdecke Grippe eine harmlose Erkrankung Manfred H. Wolff Institut für Mikrobiologie und Virologie Universität Witten / Herdecke Streuung von Tröpfchen nach Niesen Die meisten der 20.000 Partikel kommen aus dem

Mehr

VOGELGRIPPE Gefahr oder Hysterie? Alles zum Thema Influenza/Grippe, grippaler Infekt und Pandemie

VOGELGRIPPE Gefahr oder Hysterie? Alles zum Thema Influenza/Grippe, grippaler Infekt und Pandemie VOGELGRIPPE Gefahr oder Hysterie? Alles zum Thema Influenza/Grippe, grippaler Infekt und Pandemie Influenza Virus Hemagglutinin Lipid membrane M1 protein M2 Neuraminidase RNP Polymerase Nucleoprotein vrna

Mehr

Außerplanmäßige Änderung der STIKO-Empfehlungen zur Impfung gegen Keuchhusten (Pertussis)

Außerplanmäßige Änderung der STIKO-Empfehlungen zur Impfung gegen Keuchhusten (Pertussis) Zentrum für Impfmedizin und Infektionsepidemiologie Institut für Hygiene und Umwelt Hamburger Landesinstitut für Lebensmittelsicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltuntersuchungen INFEKT-INFO Herausgeber:

Mehr

Ziele und Prioritäten von Impfprogrammen bei Migranten

Ziele und Prioritäten von Impfprogrammen bei Migranten Ziele und Prioritäten von Impfprogrammen bei Migranten Ursula Wiedermann Institut für Spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin Medizinische Universität Wien www.meduniwien.ac.at/tropenmedizin www.meduniwien.ac.at/geographic-medicine

Mehr

Influenza-Saison 2013/2014 in Thüringen

Influenza-Saison 2013/2014 in Thüringen www.verbraucherschutz-thueringen.de Influenza-Saison 2013/2014 in Thüringen Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung... 2 2 Grundlagen der Influenza-Erfassung... 2 3 Influenza in Thüringen und Deutschland in der

Mehr

An die Pandemie-Beauftragten der Kassenärztlichen Vereinigungen der Bundesrepublik Deutschland

An die Pandemie-Beauftragten der Kassenärztlichen Vereinigungen der Bundesrepublik Deutschland An die Vorstände der Kassenärztlichen Vereinigungen der Bundesrepublik Deutschland An die Pandemie-Beauftragten der Kassenärztlichen Vereinigungen der Bundesrepublik Deutschland Dezernat 1 Innovation und

Mehr

Influenza. Udo Buchholz 1,2 Helmut Uphoff 2 Walter Haas 1,2. Abteilung für Infektionsepidemiologie, Robert Koch-Institut 2

Influenza. Udo Buchholz 1,2 Helmut Uphoff 2 Walter Haas 1,2. Abteilung für Infektionsepidemiologie, Robert Koch-Institut 2 Influenza Udo Buchholz 1,2 Helmut Uphoff 2 Walter Haas 1,2 1 Abteilung für Infektionsepidemiologie, Robert Koch-Institut 2 Arbeitsgemeinschaft Influenza 1 Epidemiologie 2 Wie gefährlich ist die Influenza?

Mehr

Fragen und Antworten zur Grippeimpfung (Stand: Januar 2011)

Fragen und Antworten zur Grippeimpfung (Stand: Januar 2011) Fragen und Antworten zur Grippeimpfung (Stand: Januar 2011) Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Krankheitsausbreitung 1. Brauche ich in der aktuellen Saison 2010/2011 eine Grippeimpfung, wenn

Mehr

Als Reise- und Tropenmediziner möchte ich Ihnen im Folgenden die neuesten Erkenntnisse zum Thema Impfen und Reisemedizin geben:

Als Reise- und Tropenmediziner möchte ich Ihnen im Folgenden die neuesten Erkenntnisse zum Thema Impfen und Reisemedizin geben: Als Reise- und Tropenmediziner möchte ich Ihnen im Folgenden die neuesten Erkenntnisse zum Thema Impfen und Reisemedizin geben: Ausgehend von der akuten Schweinegrippe Problematik ist das Thema Impfungen

Mehr

Neue Möglichkeiten im Wettlauf gegen Epidemie und Pandemie - Grippe auf dem Vormarsch Vorbeugen

Neue Möglichkeiten im Wettlauf gegen Epidemie und Pandemie - Grippe auf dem Vormarsch Vorbeugen Neue Möglichkeiten im Wettlauf gegen Epidemie und Pandemie Grippe auf dem Vormarsch Vorbeugen ist noch möglich Berlin (30. Januar 2007) Seit dem Kälteeinbruch beginnt nun die Grippe-Saison in Deutschland.

Mehr

Helferkreis Asyl Ottobrunn/Hohenbrunn

Helferkreis Asyl Ottobrunn/Hohenbrunn Helferkreis Asyl Ottobrunn/Hohenbrunn 20.01.2016 Spezialthema: Aktuelle Impfempfehlungen für Helfer, allgemeine Hygienemaßnahmen Referentin: Frau Dr. Hainz Nach Auskunft des Robert-Koch-Instituts vom November

Mehr

Kanton St.Gallen Amt für Gesundheitsvorsorge Präventivmedizin. Basisimpfung für Kinder und Jugendliche. Gesundheitsdepartement

Kanton St.Gallen Amt für Gesundheitsvorsorge Präventivmedizin. Basisimpfung für Kinder und Jugendliche. Gesundheitsdepartement Kanton St.Gallen Amt für Gesundheitsvorsorge Präventivmedizin Basisimpfung für Kinder und Jugendliche Gesundheitsdepartement Erreger: Masern Virus Krankheit: Masern Masern, Mumps, Röteln Masern sind eine

Mehr

Experten-Umfrage: Impfungen und Impfverhalten

Experten-Umfrage: Impfungen und Impfverhalten Experten-Umfrage: Impfungen und Impfverhalten 1 Eine Studie im Auftrag des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller ( (VFA) 12. Zielsetzung 2 Ziel der Umfrage ist es, die Öffentlichkeit über die Entwicklung

Mehr

BAGSO empfiehlt Impfen lassen

BAGSO empfiehlt Impfen lassen Herausgeber: Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.v. (BAGSO) Bonngasse 10 53111 Bonn Telefon: 02 28 / 24 99 93 0 Fax: 02 28 / 24 99 93 20 E-Mail: kontakt@bagso.de Internet: www.bagso.de

Mehr

Neue Influenza A/H1N1:

Neue Influenza A/H1N1: Neue Influenza A/H1N1: Roesebeckstr. 4-6 30449 Hannover Fon 0511/4505-0 Fax 0511/4505-140 Anpassung der Strategie zum Umgang mit - Verdachtsfällen - Erkrankungsfällen und - Kontaktpersonen Dr. M. Pulz

Mehr

Grippe. (Virusgrippe; Influenza)

Grippe. (Virusgrippe; Influenza) Grippe (Virusgrippe; Influenza) Beschreibung Krankheitsbild Die echte Grippe, Influenza genannt, ist eine durch Viren ausgelöste Infektionserkrankung. Sie hat nichts zu tun mit einem grippalen Infekt oder

Mehr

Impfschutz im ersten Lebenshalbjahr

Impfschutz im ersten Lebenshalbjahr Quicklebendiger Start Impfschutz im ersten Lebenshalbjahr mit der neuen Empfehlung zur Rotavirus-Impfung Deutsches Grünes Kreuz e.v. Warum so früh impfen? Mamis Nestschutz hält nur kurz an, manchmal gibt

Mehr

DGPI. Deutsche Gesellschaft für pädiatrische Infektiologie e. V.

DGPI. Deutsche Gesellschaft für pädiatrische Infektiologie e. V. Aktualisierte Empfehlung der DGPI zur Diagnostik, Therapie und Prophylaxe der Infektion mit dem Neuen Influenza A/H1N1v-Virus bei Kindern und Jugendlichen ( Stand 09.11.2009 ) Hintergrund Aufgrund der

Mehr

Middle East Respiratory Syndrome - MERS-Coronavirus

Middle East Respiratory Syndrome - MERS-Coronavirus Middle East Respiratory Syndrome - MERS-Coronavirus Stephan Aberle Department für Virologie, Medizinische Universität Wien Nationale Referenzzentrale für Influenza und respiratorische Virusinfektionen

Mehr

Influenza A+B EINFACH SCHNELL PRAKTISCH. Sind Sie an einer Grippe erkrankt? Fragen Sie Ihren Arzt nach dem Influenza Schnelltest

Influenza A+B EINFACH SCHNELL PRAKTISCH. Sind Sie an einer Grippe erkrankt? Fragen Sie Ihren Arzt nach dem Influenza Schnelltest Welche Vorteile bietet bionexia Influenza A+B? bionexia Influenza A+B Test ist ein Schnelltest, der Ihrem Arzt eine rasche Diagnose auf Influenza ermöglicht. Typ A und Typ B werden mit nur einem Test diagnostiziert

Mehr

1/ H1N1-Grippe 2009 und Sie

1/ H1N1-Grippe 2009 und Sie 1/ H1N1-Grippe 2009 und Sie 2/ H1N1 2009 H1N1-Grippe 2009 (manchmal als Schweinegrippe bezeichnet) ist ein neuartiger Grippevirus, der sich weltweit unter Menschen ausbreitet. Da sich dieser Virus stark

Mehr

Die Hau~tbetroHenengrup~r;;..e;;..;;n.;...-. Ansteckung,

Die Hau~tbetroHenengrup~r;;..e;;..;;n.;...-. Ansteckung, AIDS INFO In früheren Zeiten versetzten Infektionskrankheiten wie Tuberkulose, Malaria oder Pest die Menschheit in Angst und Schrecken. Heute nimmt AIDS eine vergleichbare Stellung ein und beschäftigt

Mehr

Influenza-Lage Impfaufruf Keine weitere Welle in Garmisch!

Influenza-Lage Impfaufruf Keine weitere Welle in Garmisch! Influenza-Lage 14.12.2009 Impfaufruf Keine weitere Welle in Garmisch! Zum raschen Überblick wird erst kurz die Lage dargestellt. Mehr Informationen, auch zur Impfung (letzte Seite,) können dem Anhang entnommen

Mehr

Infektionsschutz für Patienten und Mitarbeiter bei Rettung, im Schockraum, auf Intensivstation

Infektionsschutz für Patienten und Mitarbeiter bei Rettung, im Schockraum, auf Intensivstation Infektionsschutz für Patienten und Mitarbeiter bei Rettung, im Schockraum, auf Intensivstation 4. Juli 2014 / Sabine Wicker Was kommt jetzt? S3 Leitlinie Polytrauma / Schwerverletzten-Behandlung 445 Seiten..nichts

Mehr

Influenza-Lage

Influenza-Lage Influenza-Lage 13.11.2009 Zum raschen Überblick wird erst kurz die Lage dargestellt. Mehr Informationen auch zur Impfung (letzte Seite) können dem Anhang entnommen werden. ILI = Influenza-like illness

Mehr

Wiederzulassungsempfehlungen für Gemeinschaftseinrichtungen nach Auftreten von ausgewählten Infektionskrankheiten

Wiederzulassungsempfehlungen für Gemeinschaftseinrichtungen nach Auftreten von ausgewählten Infektionskrankheiten Wiederzulassungsempfehlungen für Gemeinschaftseinrichtungen nach Auftreten von ausgewählten Infektionskrankheiten aus "Infektionskrankheiten - Handbuch für den öffentlichen Gesundheitsdienst" (Littmann

Mehr

PRESSEMITTEILUNG. 7. November 2013 Nr. 152/2013. Windpocken: sehr ansteckend und manchmal auch gefährlich!

PRESSEMITTEILUNG. 7. November 2013 Nr. 152/2013. Windpocken: sehr ansteckend und manchmal auch gefährlich! PRESSEMITTEILUNG 7. November 2013 Nr. 152/2013 Windpocken: sehr ansteckend und manchmal auch gefährlich! Windpocken sind weltweit verbreitet. Sie gehören zu den häufigsten Infektionskrankheiten im Kindesalter.

Mehr

!!!!!!!! Marburg, 7. Mai MASERNFALL in der Schule. Liebe Eltern der Kinderstube, des Kindergartens und der Schule,

!!!!!!!! Marburg, 7. Mai MASERNFALL in der Schule. Liebe Eltern der Kinderstube, des Kindergartens und der Schule, Marburg, 7. Mai 2015 MASERNFALL in der Schule Liebe Eltern der Kinderstube, des Kindergartens und der Schule, wie Sie vielleicht schon der Wochenpost oder der Presse entnommen haben, ist ein Schüler unserer

Mehr

Impfen Ja! Wieso? Erfolge des Impfprogramms 10 Erfolge des Impfprogramms 30.08.2015. Das schweizerische Impfprogramm

Impfen Ja! Wieso? Erfolge des Impfprogramms 10 Erfolge des Impfprogramms 30.08.2015. Das schweizerische Impfprogramm Impfen Ja! Wieso? QZ MPA vom 2. September 2015 Pascal Baschung, ÄrzteHaus Balsthal 1 Agenda Das schweizerische Impfprogramm Erfolge des Impfprogramms in der Schweiz Impfen was passiert? Fragen 2 Verfasst

Mehr

3.20 Leukämien. Kernaussagen

3.20 Leukämien. Kernaussagen 148 Ergebnisse zur Leukämien 3.20 Leukämien Kernaussagen Inzidenz und Mortalität: Um die tausendwende traten in Deutschland jährlich ca. 4.800 Leukämien bei n und 4.300 bei auf, 7 % bis 10 % davon bei

Mehr

Betriebsärztlicher Dienst. Betriebsärztlicher Dienst. Betriebsärztlicher Dienst. Betriebsärztlicher Dienst. Gesetzliche Grundlagen

Betriebsärztlicher Dienst. Betriebsärztlicher Dienst. Betriebsärztlicher Dienst. Betriebsärztlicher Dienst. Gesetzliche Grundlagen Prävention durch Impfungen aus arbeitsmedizinischer Sicht Apothekerkammer Nordrhein Bereich Köln Montag, den 13. Oktober 2008 Gesetzliche Grundlagen Ständige Impfkommission (STIKO) Die Impfempfehlungen

Mehr

Prof. Dr. Stephan Ludwig. Institut für Molekulare Virologie (IMV)

Prof. Dr. Stephan Ludwig. Institut für Molekulare Virologie (IMV) Cystus052, ein polyphenolreicher Pflanzenextrakt wirkt gegen Grippeviren durch Blockierung des Viruseintritts in die Wirtszelle Prof. Dr. Stephan Ludwig Institut für Molekulare Virologie (IMV) Die Virusgrippe

Mehr

Lungenentzündung gehören Sie zu einer Risikogruppe?

Lungenentzündung gehören Sie zu einer Risikogruppe? copy 11pt Lungenentzündung gehören Sie zu einer Risikogruppe? Wo viele Menschen zusammenkommen, können sie besonders leicht übertragen werden: Die Erreger der Lungenentzündung. Niesen und Husten, ein Händedruck

Mehr