Willensfreiheit im Kompatibilismus - Eine Diskussion der Freiheitsbegriffe von Harry Frankfurt, Daniel Dennett und Peter Bieri

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1 Geisteswissenschaft Anonym Willensfreiheit im Kompatibilismus - Eine Diskussion der Freiheitsbegriffe von Harry Frankfurt, Daniel Dennett und Peter Bieri Studienarbeit

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3 1 Seminararbeit Willensfreiheit im Kompatibilismus Eine Diskussion der Freiheitsbegriffe von Harry Frankfurt, Daniel Dennett und Peter Bieri

4 2 Willensfreiheit im Kompatibilismus: Eine Diskussion der Freiheitsbegriffe von Harry Frankfurt, Daniel Dennett und Peter Bieri Inhaltsverzeichnis 1. Willensfreiheit und Determinismus: Die Probleme des Inkompatibilismus und die Herausforderung des Kompatibilismus (Einleitung) 3 2. Harry G. Frankfurts mehrstufiges Modell des Wünschens Wunsch, Wille und Volition Wunschharmonie als Willensfreiheit Zusammenfassung und Einwände 2.3 Der Regresseinwand Der Kontrolleinwand Kontrolle und Selbstkontrolle bei Daniel C. Dennett Kontrolle und Verursachung Fazit Peter Bieris Konzept vom angeeigneten Willen Der artikulierte Wille Der verstandene Wille Der gebilligte Wille Fazit Schlussbetrachtung Bibliographie 28

5 3 1. Willensfreiheit und Determinismus: Die Probleme des Inkompatibilismus und die Herausforderung des Kompatibilismus (Einleitung) Die Frage, ob der Mensch in seinem Willen frei ist und wie eine solche Freiheit zu verstehen sei, ist wohl eine der am längsten andauernden Kontroversen der Philosophiegeschichte. Begriff und Realität der Willensfreiheit, so schreibt Seebaß (2004) in seinem aktuellen Artikel in der Theologischen Realenzyklopädie, seien eines der großen Probleme der Menschheit, dessen Fortschrittsgeschichte zweifelhaft und dessen Charakter offenbar ewig sei. 1 Problemgegenstand sind dabei zwei für das menschliche Denken unverzichtbare Konzepte, die lange für unvereinbar gehalten wurden. Das erste Konzept ist das einer verständlichen, und damit auf Ursachen zurückführbaren Welt. Es impliziert eine gesetzmäßig festgelegte Bestimmtheit aller stattfindenden Ereignisse und wird deshalb auch Determinismus genannt. 2 Das zweite Konzept ist bestimmt von der Logik der Innenperspektive des Subjekts, von dessen freier Entscheidung es abhängt, wie es handelt. Es impliziert, dass der Mensch seinen eigenen Beweggründen distanziert gegenüber stehen kann statt ihnen einfach ausgesetzt zu sein, dass es eine innere Entscheidungsinstanz gibt, die ihn in seinem Handeln und Wollen frei und verantwortlich macht, und wird deshalb auch Willensfreiheit genannt. Die scheinbare Unvereinbarkeit dieser beiden Konzepte hat Philosophen, die die Willensfreiheit konzeptuell absichern wollten, dazu veranlasst, den Determinismus (zumindest partiell) abzulehnen und stattdessen für menschliche Freiheitsakte einen Indeterminismus anzunehmen. In dieser Einleitung soll die Problematik solcher Versuche am Beispiel der inkompatibilistischen Freiheitsbegriffe von Kant, Sartre und Chisholm kurz dargestellt werden. Das Scheitern eines indeterministischen Freiheitsbegriffs bildet den Hintergrund für kompatibilistische Auffassungen von Willensfreiheit, um die es dann ausführlich im Hauptteil dieser Arbeit gehen soll. Paradigmatisch für die These der Inkompatibilität von Determinismus und Willensfreiheit bestimmt Kant in der Kritik der reinen Vernunft Freiheit als eine absolute Spontaneität der Ursachen, eine Reihe von Erscheinungen, die nach Naturgesetzen läuft, von selbst anzustoßen. 3 Freiheit bleibt auch in seinen ethischen Hauptwerken ein der Naturnotwendigkeit antagonistisch entgegengesetzter Begriff, er bezeichnet vor allem die Abwesenheit jeglicher empirischer Bestimmungsgründe: Freiheit, d.i. Unabhängigkeit von bestimmenden Ursachen 1 Seebaß 2004, Vgl. Bieri 2001, Kant 1781, KrV, 428 (A446, B474). Allisons scharfsinniger Bemerkung, Kants Freiheitstheorie versuche, die Kompatibilität von Kompatibilismus und Inkompatibilismus aufzuzeigen (Allison 1990, 249), soll ihr Recht belassen werden. Richtig bleibt, dass Kant, auch wenn er den Determinismus für die empirische Welt vollständig akzeptiert, für transzendentale Freiheit den Determinismus ablehnt, und insofern Indeterminist ist.

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