Die Wirklichkeit vergessen Sucht- und Traumafolgestörungen bei Frauen

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1 Die Wirklichkeit vergessen Sucht- und Traumafolgestörungen bei Frauen Sybille Teunißen, Wuppertal Fortbildung Trauma und Sucht, 19. November 2014, Suchthilfe Aachen

2 Funktionalität des Suchtmittelkonsums An erster Stelle der erwünschten Gefühle für den Suchtmittelkonsum steht bei abhängigen Frauen das Motiv (Zenker et al., 2002): Vergessen der Wirklichkeit

3 Lebenspanorama Patientin, 42J., Teil der Bildfolge: Mangelerfahrungen bis 13. Lj. Pat., 42 J., alkoholabhängig, beschreibt für die ersten Lebensjahre bis zum 13. Lj. durchgehend Erfahrungen von Mangel, Vernachlässigung, auch emotionaler Misshandlung durch Mutter, körperliche Gewalt durch Mutter/Lebensgefährten.

4 Kindl. Traumatisierungen bei süchtigen Frauen Zenker et al. (2002) 908 Frauen in Suchtfachklinik Sex. Gewalt 33,9% Unfreiwilige sexuelle Handlungen oder GV Polysucht 24,1% Ill. Drogen 18,4% Alkohol plus 15,7% Alkohol 8,0% Phys. Gewalt 56,4% Sehr harte Gewalt Polysucht 20,4% Ill. Drogen 25,9% Alkohol plus 19,7% Alkohol 7,7%

5 Kindliche Traumatisierungen bei Drogenabhängigen Schmidt (2000) Schäfer, Schnack & Soyka (2000) Krausz & Briken (2002) 215 substituierte Opiatabhängige, studentische Kontrollgruppe 100 Patienten/-innen mit polyvalentem Substanzgebrauch 75 weibliche Opiathängige mit Kontakt zum Hilfesystem Sex. w: 60% m: 25% Kontrollgruppe: w: 11% m: 6% Sex. w: 50% m: 40% Sex. primärer Gebrauch ill. Drogen Sex. w: 41% Phys. w: 72% Emot. w: 80%

6 Traumafolgestörungen bei Frauen - Untersuchung bei Zwillingen

7 Zwillinge mit schwerem sexuellem Missbrauch OR (95% CI)* Depression 2.80 ( ) Panikstörung 2.62 ( ) General. Angststörung 2.62 ( ) Bulimie 5.62 ( ) Alkoholabhängigkeit 4.75 ( ) Drogenabhängigkeit 5.86 ( ) 2 Störungen 5.05 ( ) *p<0.01

8 Multicenter-Studie des Norddeutschen Suchtforschungsverbundes (N=469) % 45.Alkoholabh.Drogenabh Abh. von A+D Sichere PTBS (N=116): Frauen 67 von 185 (36%) Männer 49 von 274 (17%) 10 Kein Trauma Trauma V.a. PTBS Sichere PTBS (Drießen et al. 2008)

9 Zusammenhang PTBS und Sucht bei Frauen PTBS Selbstmedikation Wiedererleben Vermeidung Veg. Übererregung Suchterkrankung

10 Wiedererleben Nachts wache ich oft auf und kann ich nicht mehr einschlafen. Dann kommen die Bilder, was mein Pflegebruder alles mit mir gemacht hat, das hört gar nicht auf. Dann frage ich mich, ob meine Pflegemutter es nicht vielleicht doch bemerkt hat. Die Gedanken rasen ohne Ende (26-j. Frau, heroinabhängig, Missbrauch durch Pflegebruder von 5 bis 16 Jahre, vorher Vernachlässigung, Missbrauch durch Stiefvater von 1 bis 2,5 Jahre)

11 Vermeiden Immerhin liegen die Dinge schon etwas länger zurück und sind von mir aus meinem Leben gestrichen worden. Ich kam lange damit zurecht, die Geschehnisse einem anderen Ich zuzuschreiben Eigentlich möchte ich mich von früher niemals wieder sehen und darüber nachdenken ich glaube, wir würden uns wenig mögen. (24-j. Frau, polytoxikoman, Mutter Thailänderin - ab 11 als Prostituierte gearbeitet - manisch-depressiv, Stiefvater Alkoholiker, Mutter ab 11. Lebensjahr wiederholt im Krankenhaus, Missbrauch durch Stiefvater vom 12. bis 16. Lebensjahr)

12 Vegetative Übererregung Ich stehe oft unter Strom bin früher draußen immer mit dem Messer rumgerannt Mit Menschen komme ich sowieso nicht so gut klar wie mit Tieren mit Frauen geht das noch, aber bei Männern, die Typen haben dann auch schon mal Pech, wenn die mir krumm kommen (41-j. Frau, polytoxikoman, Mutter Alkoholikern, Zeuge innerfamiliärer Gewalt als Kleinkind, Scheidung der Eltern 7. Lebensjahr, massive körperliche Gewalt durch Vater ab 8. Lebensjahr)

13 Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung Veränderte Regulation von Affekten und Impulsen (Autoaggressionen, suizidales Verhalten) Interpersonelle Störungen (Unfähigkeit zu Vertrauen, sozialer Rückzug) Beeinträchtigtes Identitätsgefühl (Änderung in der Selbstwahrnehmung) Veränderte Bedeutungssysteme (Verlust bisheriger Überzeugungen, allg. Sinnverlust)

14 Geschlechtsunterschiede Frauen Internale, expressive Bewältigungsstrategien Trauma Männer Externale, instrumentelle Bewältigungsstrategien Dissoziative Reaktionen auf traumatischen Stress Sucht und dissoziative Störungen, Somatisierungsstörungen, PTBS, BPS, Essstörungen Angst/Depression Hyperarousal-Reaktionen auf traumatischen Stress Sucht und aggressive Verhaltensweisen, Antisoziale Persönlichkeitsstörungen (Vgl. Olff et al., 2007; Gahleitner, 2008)

15 Soziale Probleme bei Suchtpatientinnen mit Gewalterfahrungen Alkoholpatientinnen (N= 662, 35% sex. Missbrauch) (Schäfer, 2009) Sexuelle Gewalt OR (95%-CI) Ja Nein Berufl. Qualifikation (alle Formen) 70% 83% 0.5 ( ) Aktuelle Beschäftigung (alle Formen) 58% 72% 0.5 ( ) Partner ebenfalls suchtkrank 48% 33% 1.9 ( ) Getrennt lebend 37% 24% 1.9 ( ) Mind. 1 Kind unter 18 Jahren 41% 24% 2.2 ( ) Kinder leben mit Klientin 51% 84% 0.2 ( ) Alleine mit Kindern 59% 37% 2.4 ( )

16 Sucht Illegaler Drogenkonsum Polytoxikomanie Früher Einstieg Psych. Traumafolgen Psychiatrische Zusatzdiagnosen Störungen psychischer Grundfunktionen Soziale Probleme Schulisch-berufliche Defizite Mangelnde finanzielle Sicherheit Probleme in der Kinderversorgung

17 Implikationen für die Suchthilfe Erweiterung des Konzept der Komorbidität für Frauen, die eine Suchterkrankung und begleitende Beeinträchtigungen in Folge von Traumatisierungen in Kindheit und Jugend entwickelt haben! Syndromkomplex somato-psycho-sozialer Folgeerscheinungen! Integrative Behandlungskonzepte für Sucht und Traumafolgestörungen sind notwendig, die geeignet sind, dem komplexen Problemfeld geschlechtsbezogen Rechnung zu tragen!

18 Dimensionen traumaadaptierter Suchtarbeit Einrichtungssetting wird traumaadaptiert gestaltet Traumabezogene Diagnostik Basale Interventionen im Umgang mit krisenhaften Traumafolgen Entwicklung eines Netzwerks spezialisierter TherapeutInnen und Hilfeeinrichtungen

19 Einrichtungssetting Stabilisierung als Basisstrategie Ziel: größtmöglichen Kontrast zur traumatischen Situation herstellen!

20 Geschlechtergerechte Traumaperspektive im Einrichtungssetting Bedarfe bei traumatisierten, suchtmittelabhängigen Frauen Traumaadaptierte geschlechtsbezogene Ziele und Standards Medizin Psychotherapie Körpertherap. Ind. Angebote Arbeitsbezogene Leistungen Rahmen/Alltagskultur Umsetzung in der Suchthilfeeinrichtung

21 Basale Interventionen Das gesamte Fachteam einer Suchthilfeeinrichtung sollte ein allgemein getragenes Verständnis vom Zusammenhang von Suchterkrankungen und posttraumatischen Folgewirkungen haben. Basale Stabilisierungstechniken und Techniken im Umgang mit Krisensituationen sollten zum grundlegenden Repertoire des gesamten Fachteams gehören. Interdisziplinäre Fallkonferenzen und Supervision in Bezug auf PatientInnen/KlientInnen mit Traumafolgestörungen sollten regelhaft durchgeführt werden.

22 Basale Interventionen - Grundhaltung Anerkennung des Leids Konzept der Beeinträchtigung vermitteln Suche nach vorhandenen Ressourcen Hoffnung auf Veränderung wecken

23 Indikationsspezifische Leistungen für traumatisierte suchtkranke Frauen Rahmenbedingungen/Alltagskultur - Befähigung zu einem aktiven, handlungsorientierten Copingverhalten im Therapiealltag Psychotherapie - Traumazentrierte Einzeltherapie - Geschlechtshomogene Therapiegruppen (Therapieprogramm Sicherheit finden, Najavits 2009) - Trainings zur Selbstverteidigung und Selbstbehauptung (z.b. Wendo)

24 Indikationsspezifische Leistungen für traumatisierte suchtkranke Frauen Alltags-/arbeitsbezogene Leistungen - Indikative traumaadaptierte Gruppen zur Lebens- und Berufsplanung von Frauen - Individuelle Experimentierfelder zur Verfügung stellen (Praktika, handlungsorientierte Projektarbeiten etc.) Sport-/Bewegungstherapie - traumaadaptierte Sport-/Bewegungstherapieangebote (z.b. Yoga, Qi Gong)

25 Therapieprogramm Sicherheit finden Integriert Behandlungsmethoden für PTBS und Substanzmissbrauch Schwerpunkt liegt auf sicheren Bewältigungsstrategien Betonung von Werten und Idealen ( Vermittelt werden kognitive, interpersonelle, behaviorale Strategien, Case-Management

26 Therapieprogramm Sicherheit finden Sitzungsauswahl für eine frauenspezifische Therapiegruppe: Sich eine Freude machen PTBS: die eigene Stärke zurückgewinnen Um Hilfe bitten Rote und grüne Signale Grenzen setzen in Beziehungen Heilung von Wut Umgang mit Auslösern Distanzierung von Schmerz (Voigt, 2014)

27 Sich eine Freude machen (Najavits, 2009)

28 Sich eine Freude machen (Najavits, 2009)

29 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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