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1 I N F O R M A T I O N zur Pressekonferenz mit Wirtschafts-Landesrat KommR Viktor Sigl Ing. Franz Konrad Beiratssprecher Gesundheits-Cluster / GF Greiner Bio-One GmbH Mag. Ing. Maximilian Kolmbauer Cluster-Manager Gesundheits-Cluster Lucia Seel Projektkoordinatorin INNOFIRE am 30. Juli 2007 zum Thema "EU-Projekt INNOFIRE - Gesundheits-Cluster vernetzt Europas Medizintechnik-Firmen" / / / Rückfragen-Kontakt: Gerhard Rumetshofer, Presse LR Sigl, ( ) , ( ) Mag. Harald Hochgatterer MA, TMG, ( )

2 Sigl / Konrad / Kolmbauer / Seel Seite 2 EU-Vernetzung für oö. Medizintechnik-Firmen: Gesundheits-Cluster gibt den Weg vor Kurzfassung f folgt Medizintechnik-Weltmarkt wächst Jährliche Wachstumsraten von 7 Prozent Gesamtvolumen von 184 Milliarden Euro Land OÖ setzt im Wirtschaftsprogramm Innovatives OÖ 2010 auf Life Sciences EU-Projekt INNOFIRE Laufzeit: Juli 2004 bis Juni Nationen 11 Regionen Hauptziele: - Vernetzung der Regionen und deren Medizintechnik-Cluster - Optimierung der Cluster-Strukturen durch Benchmarking - Interregionaler Know-how-Transfer Kooperationsplattform MediMap Gezielte Suche potenzieller Projektpartner Marketing-Plattform Erleichterung bei Geschäftsanbahnungen Direkte Kommunikationsmöglichkeit Informationen: /

3 Sigl / Konrad / Kolmbauer / Seel Seite 3 Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl Europaweite Vernetzung der Medizintechnik-Firmen: Gesundheits-Cluster gibt Initialzündung Die Medizintechnik ist mit jährlichen Wachstumsraten von bis zu 7 Prozent und einem weltweiten Gesamtvolumen von 184 Milliarden Euro einer der bedeutendsten Märkte. Das Land OÖ hat diesem Umstand Rechnung getragen und im Wirtschaftsprogramm Innovatives OÖ 2010 dem Thema Life Sciences einen eigenen Forschungsschwerpunkt gewidmet. Das große Potenzial führt zu zahlreichen Initiativen, wie etwa einer neuen Förderung für bilaterale Projekte zwischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und Leitbetrieben des oö. Gesundheitswesens. Medizintechnik ist dadurch auch für Unternehmen aus anderen Bereichen wie der Mechatronik-, Kunststoff- oder Automobilindustrie eine zusätzliche Wachstumschance und ein zweites solides Standbein. Das EU-Projekt INNOFIRE Vernetzung und konkrete Geschäftsmöglichkeiten für Medizintechnikfirmen aus ganz Europa standen im Vordergrund spannt den Bogen zu zwei weiteren Themenfeldern des 2010er-Programms: Netzwerke und EU-Networking. Neben einer Weiterentwicklung der Cluster-Dienstleistungen steht eine starke nationale und europäische Vernetzung im Mittelpunkt. Unsere Unternehmen und F&E-Einrichtungen können aktiv in den europäischen Wirtschaftsräumen mitspielen und innovative Akzente setzen. Das Land OÖ hat sich deshalb bewusst zur Co-Finanzierung dieses EU-Projekts entschlossen. Der Gesundheits-Cluster fungiert dabei als Türöffner und ist den Firmen erster Ansprechpartner, so Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl. Das INTERREG IIIC Projekt INNOFIRE (Interregional Co-operation for Development of Innovative Regional Economic Clusters) koordiniert vom Gesundheits-Cluster - wurde nun nach drei Jahren Laufzeit (Juli 2004 bis Juni 2007) erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt acht Nationen mit elf Regionen waren an diesem grenzüberschreitenden Projekt beteiligt: Großbritannien, Schweden, Belgien, Deutschland, Polen, Italien, Griechenland und Österreich.

4 Sigl / Konrad / Kolmbauer / Seel Seite 4 INNOFIRE - Partner und Regionen: Quelle: TMG Drei Hauptziele wurden gesetzt: Vernetzung der teilnehmenden Regionen und deren Medizintechnik-Cluster Optimierung der Cluster-Strukturen durch aktives Benchmarking Interregionaler Know-how-Transfer Kooperationsplattform MediMap wird weiter geführt Technologie-Landkarte erleichtert Zusammenarbeit Die Ergebnisse sprechen für sich: Ein großer Teil-Erfolg ist die Internet Kooperationsplattform MediMap, die auch nach Abschluss des Projekts weitergeführt und weiterentwickelt wird. MediMap ist eine Technologie- Landkarte auf Online-Basis, die die europäischen Key-Player im Medizintechniksektor, deren Profil und Kooperationsanfragen anzeigt. Vielfältige Suchmöglichkeiten, wie zum Beispiel nach Region oder Fachgebiet, stehen zur Verfügung und erleichtern so das Networking und in weiterer Folge die konkrete Zusammenarbeit.

5 Sigl / Konrad / Kolmbauer / Seel Seite 5 Das Wirtschaftsressort des Landes OÖ unterstützt über den Gesundheits-Cluster Firmen, die in den Medizintechnik-Bereich einsteigen, gezielt mit drei verschiedenen Services: Information (Broschüren, Studienreisen, ) Kooperationsprojekte Internationale Vernetzung Die Medizintechnik ist eine der wenigen Branchen mit derart tollen Wachstumsraten. Sie ist deshalb nicht nur für Unternehmen interessant, sondern bietet für Arbeitnehmer/innen zukunftsträchtige und hochentwickelte Arbeitsplätze, sagt Wirtschafts-Landesrat Sigl.

6 Sigl / Konrad / Kolmbauer / Seel Seite 6 Ing. Franz Konrad, Beiratssprecher GC / GF Greiner Bio-One GmbH Erfolg durch Networking: Volles Potenzial durch internationalen Auftritt Die Medizintechnik ist ein Zukunftsmarkt mit riesigem Wachstumspotenzial. Nicht nur die Industrie profitiert davon vor allem auch KMU können mit einem Einstieg in diesen Markt über Branchengrenzen hinweg neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit und konkrete Projekte initiieren. Oberösterreich hat sich nicht zuletzt durch die Cluster-Aktivitäten im weltweiten Medizintechnikmarkt bereits einen guten Namen gemacht. Über die Grenzen Österreichs hinaus ist Oberösterreich als kompetente und qualitativ hochwertige Partnerregion bekannt. Ein Grund dafür ist, dass der Gesundheits-Cluster früh erkannt hat, dass man ohne internationales Networking sein volles Potenzial nicht ausschöpfen kann. Die volle Leistungskraft kann man erst über den internationalen Auftritt erreichen. Ein Musterbeispiel der Internationalisierung ist das erfolgreiche Unternehmen Greiner Bio-One. Die Firma zeigt mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und 18 Niederlassungen weltweit, wie bedeutend die Vernetzung eines Unternehmens ist. Durch weitreichende Netzwerke und Kooperationen gelingt es stets, relevante Fragestellungen, aktuelle Entwicklungen und sich im Markt abzeichnende Trends frühzeitig zu erkennen. Dies sichert die notwendige Dynamik für einen Innovationsvorsprung gegenüber dem Wettbewerb. Greiner Bio-One erreichte im Geschäftsjahr 2006 ein Umsatzwachstum von insgesamt 7,3 Prozent - von 203,6 Millionen auf 218,5 Millionen Euro. Greiner Bio-One ist somit die oberösterreichische Leitfirma in der Medizintechnik und hat sich schon vielfach an Cluster-Projekten beteiligt und wie auch schon so zahlreiche andere Unternehmen - davon profitiert.

7 Sigl / Konrad / Kolmbauer / Seel Seite 7 Mag. Ing. Maximilian Kolmbauer, Cluster-Manager Gesundheits-Cluster Europaweit einzigartiges Internet-Portal: MediMap vernetzt Akteure der Medizintechnik Nach Abschluss der Projekts INNOFIRE lässt sich zweifelsfrei behaupten, dass sich die Arbeit bezahlt gemacht hat. Aus INNOFIRE ging mit MediMap ( eine innovative und beispielhafte Anwendung hervor, die auch nach Projektende weitergeführt wird. MediMap ist ein Internet-Portal, das den Erfahrungsaustausch europäischer Regionen untereinander fördert und europaweite Kooperationen und Geschäftsbeziehungen für Wissenschaft und Wirtschaft unterstützt und erleichtert. Mit MediMap - in Europa einzigartig - kann schnell und effizient ein potenzieller Partner aus dem Bereich Medizintechnik gefunden werden. Wie können die Unternehmen von MediMap profitieren? Gezielte Suche potenzieller Projektpartner Exzellente Marketing-Plattform für die eigene Organisation Wesentliche Erleichterung bei der Anbahnung neuer Geschäftsmöglichkeiten aufgrund der Filterfunktion bei der Suche Direkte Kommunikationsmöglichkeit mit den selektierten Partnern MediMap identifiziert die Akteure der Medizintechnik auf Basis einer karten- oder textbasierten Suche. Die Ergebnisse werden zudem innerhalb von Sekunden technologie- und regionalorientiert angezeigt. Die Ergebnisliste stellt eine Fülle von Informationen bereit, die die Nutzer ihren Präferenzen entsprechend verwenden können. Insbesondere haben sie Zugriff auf alle Profile der aufgelisteten Akteure, um sich im Detail über das jeweilige Produkt oder Leistungsspektrum zu informieren.

8 Sigl / Konrad / Kolmbauer / Seel Seite 8 Quelle: TMG Die Zielgruppen der MediMap sind vielfältig: Einzelpersonen, Unternehmen, Universitäten, Forschungsinstitutionen, Krankenhäuser, Kliniken, Cluster, Netzwerke, Technologiezentren, lokale und regionale Entwicklungsgesellschaften sowie lokale, regionale und nationale Regierungsstellen. Für KMU ist MediMap von besonderer Bedeutung, denn sie können schnell und einfach in das europäische bzw. internationale Netzwerk einsteigen und wichtige Geschäftsbeziehungen aufbauen. Genau betrachtet bringt die MediMap jedem von uns etwas: Fortschritte in der Medizintechnik bewirken optimierte Behandlungsmöglichkeiten und den Patient/innen kürzere Krankenhausaufenthalte, Schmerzlinderung und verbesserte Heilungschancen.

9 Sigl / Konrad / Kolmbauer / Seel Seite 9 Lucia Seel, Projektkoordinatorin INNOFIRE MediMap: kostengünstig und nachhaltig vernetzen Die MediMap ist in den Partnerregionen ein großer Erfolg. Über 300 Unternehmen haben sich bereits in die Datenbank eingetragen und nutzen die vielfältigen Services dieser Medizintechnik-Datenbank. In Oberösterreich startet in Kürze eine Vermarktungs-Initiative unter allen GC-Partnerunternehmen, um die MediMap entsprechend bekannt zu machen. Interessierte Unternehmen können zwischen einer Standard- und einer Premium-Mitgliedschaft mit zusätzlichen Services wählen. Für Information, Beratung und Betreuung stellt der GC sein Know-how gerne zur Verfügung. Die Kontaktstelle ist unter ( ) oder zu erreichen. Das Projekt MediMap wird aber auch nicht an den europäischen Grenzen Halt machen. Wie sogar in der Financial Times Deutschland berichtet wurde, soll die Plattform den Sprung über den großen Teich und in weiterer Folge auch nach Asien und Australien wagen. Als große Annerkennung der Leistung des GC als Projekt-Koordinator ist die Aufnahme unserer Erfahrungen und Best-Practices in das INTERACT Project Management Handbook einen Managementratgeber für zukünftige EU- Projekte. Das bedeutet für den Gesundheits-Cluster eine große Auszeichnung und zeigt, dass der richtige Weg eingeschlagen worden ist. Statement Zentrum für Innovation und Technik in Nordrhein-Westfalen (ZENIT): Wir haben als INNOFIRE-Projektpartner und MediMap-Koordinator den Gesundheits-Cluster in den letzten Jahren kennen und schätzen gelernt. Trotz Beachtung aller Regeln und Vorschriften wurde kompetent und flexibel mit den unterschiedlichsten Anforderungen der zahlreichen Partner umgegangen. Das Netzwerk hat sich bewährt und führt nach Abschluss des Projektes die MediMap-Kooperationswebseite weiter.

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