Referat zu den Unterrichtsthemen der vergangenen Jahre -!Nachholen, oder Wiedererinnern BK LK 11/1 Hr. Hörstensmeyer

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1 Referat zu den Unterrichtsthemen der vergangenen Jahre -!Nachholen, oder Wiedererinnern BK LK 11/1 Hr. Hörstensmeyer Referentin: Irina Kozlova

2 1.! Farbpigmente 2.! Farbenordnung 2.1. Farbkreis nach Johannes Itten 3. Kontraste 3.1. Beispiel zum Simultankontrast 4. Reine und getrübte Farben 5.! Malweisen 5.1. Malweisen von verschiedenen Künstlern 6. Licht und Schatten 7. Modulation von Farbe

3 Der Begriff Pigment kommt aus dem lat. und bedeutet Farbe. Pigment = Färbestoff aus Mineralien u. a. natürlichen Stoffen, der zur Farbherstellung dient. z.b. Karminrot aus Cochenille-Schildläusen Pigmente werden verflüssigt und mit einem Bindemittel vermischt (z.b. Öl- oder Aquarellfarben), damit die Farbe fürs Auftragen benutzt werden kann.

4 Nach Johannes Itten ( ) 1.Ordnung: Primärfarben! Rot! Gelb! Blau 2. Ordnung: Sekundärfarben! Violett! Orange! Grün 3. Ordnung: Tertiärfarben! Rotorange! Blaugrün! Purpurrot! usw.

5

6 Kalt-Warm-Kontrast! Die Temperatur einer Farbe wird durch Nachbarfarben beeinflusst(erhöht oder vermindert)! Stärkster Kalt-Warm-Kontrast : Orange-Rot (warm) u. Blau-Grün (kalt) Komplementärkontrast! Komplementärfarben: Liegen sich auf dem Farbkreis genau gegenüber Simultan- u. Sukzessivkontrast! Optischer Komplementärkontrast! Zu gegebener Farbe in Gehirn Gegenfarbe! Benachbarte Farbfläche verändert sich scheinbar

7 Es werden sieben Kontraste! Farbe-an-sich!! Hell-Dunkel!! Kalt-Warm!! Komplementär!! Simultan!! Qualität!! Quantität unterschieden:

8 Gelber Hintergrund: Grauer Kreis erscheint dunkler Violetter Hintergrund: Grauer Kreis erscheint Heller

9 Wie Farben verändert werden können -Sättigung: Intensität einer Farbe -Reinbunt: Höchste Intensität -Getrübt: Niedrigste Intensität Dunkelgetrübt (abgedunkelt)! z.b. Rot < Braun < Schwarz Hellgetrübt (aufgehellt)! z.b. Rot > Rosa > Weiß! Farbe lässt sich mit Weiß aufhellen Emil Nolde: Schwärmer, 1916.

10 Was versteht man unter einer Malweise? -! Unter Malweise versteht man die verschiedenen Arten des Farbauftrags auf einen Bildträger. Grundtechnik!Die Farbe wird mit Pinsel, Farben und Verdünnungsmitteln aufgetragen Deckend!Dick und unverdünnt aufgetragen Lasierend! stark verdünnte Farbe (transparent) Spritzen/Tröpfeln (Dripping)! In kleinsten Tröpfelchen und Klecksen

11 Drip Painting, Jackson Pollock Portrait des Dr. Gachet, Vincent van Gogh

12 Detail aus J. Pollocks No 5, für 140 Mio $ verkauft

13 Pastoser Farbauftrag: Van Gogh

14 Aquarell: Lasierender Farbauftrag Abb. 2 Hy Aquarell: Giraffe schwimmt im Meer Aquarell von Martin Mißfeldt, 1992, Technik: Aquarell auf Bütten-Papier - Größe: H: 40 x B: 40

15 Lavierender Farbauftrag Abb 3 Hy: Martin Mißfeldt, Giraffenkopf Aquarell, 1992, Aquarell auf Papier, Größe: H: 40 x B: 40

16 Licht (am Beispiel von Chiricos Piazza d Italia Metafisica ): -!Das Bild ist von einem Licht bestimmt -!Die Lichtquelle ist jedoch nicht zu sehen Giorgio de Chirico: Piazza d Italia Metafisica, Schatten werden nicht mit schwarz, sondern mit dunkleren Farbtönen dargestellt! Verschiedene Arten von Schatten: Schlagschatten Eigenschatten Kernschatten Halbschatten

17 -!Modulation von Farbe bedeutet das plastizieren (=verkörperlichen) der Farbe -Stufenweise Veränderung einer Farbe 2 Arten von Modulation: Fernand Léger: Frau und Kind, Mit Schwarz u. Weiß Ausgangsfarbe wird zu einem helleren bzw. zu einem dunkleren Ton verändert Mit benachbarten Farben Ausgangsfarbe verändert sich über benachbarte Farben z.b. Blau über Grün zu Gelb im Übergang

18 Textquellen:! Winfried Nerdinger: Perspektiven der Kunst. Oldenbourg, 2006, S. 427, ff.! Farbauftrag_und_Malweise.htm! Michael Klant, Josef Walch: Bildende Kunst 1. Sehen, verstehen, gestalten. Schroedel, 1993, S. 8, ff. Bildquellen: Imported-2009/1643/1643_fig1.jpg Abb1 Hy: Abb 2 Hy: Abb 3 Hy:

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