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1 I N F O R M A T I O N zur Pressekonferenz mit Mag. a Doris Hummer Frauen- und Bildungs-Landesrätin Mag. Gerhard Leitner, MSc Geschäftsführer LIMAK Austrian Business School am 8. Jänner 2014 zum Thema Programm zur Förderung der Karriereperspektiven von Frauen Weitere Gesprächsteilnehmer/innen: Mag. a Ursula Schöneborn-Siligan, p LL.M., MBA LIMAK-Absolventin, Abteilungsleiterin MIC Customs Solutions HR Ing. Dr. Hermann Felbermayr Leiter Direktion Bildung und Gesellschaft, Land OÖ

2 HUMMER, LEITNER, SCHÖNEBORN-SILIGAN, FELBERMAYR 2 Kurzfassung Landesstipendien für LIMAK-Programme exklusiv für Frauen Das "Programm zur Förderung der Karriereperspektiven" startet auf Initiative von Frauen- und Bildungs-Landesrätin Mag. a Doris Hummer im Frühjahr 2014 zum ersten Mal. Dieses Kooperationsprojekt vom Land Oberösterreich und der LIMAK Austrian Business School unterstützt Frauen auf ihrem Karriereweg, indem sie dafür notwendiges Managementwissen und Leadership-Fähigkeiten erlangen. Es richtet sich speziell an weibliche Nachwuchsführungskräfte, Wiedereinsteigerinnen und Jungunternehmerinnen. Im Rahmen dieses Förderprogramms werden vom Land Oberösterreich vier Teilstipendien im Ausmaß von jeweils 50% der Lehrgangskosten vergeben. Das bedeutet einen Gesamtförderbetrag von ,- bis ,- Euro. Es werden ausgewählte Fortbildungsschienen der LIMAK, nämlich ein Management MBA sowie drei IN.TENSIVE Zertifikatslehrgänge (Auswahl aus neun unterschiedlichen Themen möglich) gefördert. Das Programm steht allen Frauen offen, welche die allgemeinen Anforderungen zur Aufnahme in eines der Weiterbildungsprogramme der LIMAK erfüllen, in Oberösterreich ansässig und/oder beruflich tätig sind und sich beruflich weiterentwickeln möchten. "Ich ermutige alle interessierten Frauen in Oberösterreich: Nutzen Sie ihre Chance und bewerben Sie sich für dieses Stipendium. Ich freue mich über viele Bewerbungen", so Landesrätin Hummer. Die Bewerbung zum Förderprogramm erfolgt schriftlich an Download des Bewerbungsformulars unter: Ende der Bewerbungsfrist: 10. Februar 2014 Die besten Bewerberinnen werden zu einem Hearing am 24. Februar 2014 eingeladen.

3 HUMMER, LEITNER, SCHÖNEBORN-SILIGAN, FELBERMAYR 3 Frauen-Landesrätin Mag. a Doris Hummer Mehr Frauen in Entscheidungs- und Gestaltungsfunktionen "Die Chancengleichheit ist für Frauen dann gegeben, wenn sie im selben Maß wie Männer Führungs- und Gestaltungsfunktionen ausüben können. So ist gewährleistet, dass unternehmerische Entscheidungen getroffen werden, die weibliche und männliche Perspektiven gleichermaßen berücksichtigen. Neben erfolgreichen Initiativen wie 'Frauen in Aufsichtsräten', 'Cross-Mentoring', 'OÖ Forscherinnen-Award' oder 'KOMPASS Kompetenzzentrum für Karenz und Karriere' setzen wir nun mit diesem neuen Förderprogramm einen weiteren wichtigen Schritt für Frauen in Oberösterreich", so Landesrätin Hummer. Neuer Baustein der MUT-Machprogramme: "Programm zur Förderung der Karriereperspektiven von Frauen" Das "Programm zur Förderung der Karriereperspektiven" startet auf Initiative von Frauen- und Bildungs-Landesrätin Mag. a Doris Hummer im Frühjahr 2014 zum ersten Mal. Dieses Kooperationsprojekt vom Land Oberösterreich (Direktion Bildung und Gesellschaft) und der LIMAK Austrian Business School unterstützt Frauen auf ihrem Karriereweg, indem sie dafür notwendiges Managementwissen und Leadership-Fähigkeiten erlangen. Es richtet sich speziell an weibliche Nachwuchsführungskräfte, Wiedereinsteigerinnen und Jungunternehmerinnen. Im Rahmen dieses Förderprogramms werden vom Land Oberösterreich vier Teilstipendien im Ausmaß von jeweils 50% der Lehrgangskosten vergeben. "Das Bildungsressort des Landes OÖ stellt dafür einen Gesamtförderbetrag von ,- bis ,- Euro, je nachdem für welchen konkreten Lehrgang sich die Stipendiatinnen entscheiden, zur Verfügung", so Landesrätin Hummer. Gefördert werden ausgewählte Fortbildungsschienen der LIMAK, nämlich ein Management MBA sowie drei IN.TENSIVE Zertifikatslehrgänge (Auswahl aus neun unterschiedlichen Themen möglich).

4 HUMMER, LEITNER, SCHÖNEBORN-SILIGAN, FELBERMAYR 4 Frauen sind in Führungspositionen unterrepräsentiert In den letzten Jahren hat sich der Frauenanteil in Managementpositionen konstant erhöht. So waren 2010 in der EU Prozent der Frauen in Managementpositionen, in Österreich waren es 30 Prozent. Die Top-Führungspositionen (Geschäftsführung, Vorstände) sind noch immer mehrheitlich männlich besetzt. So zeigt eine aktuelle Auswertung der Arbeiterkammer Wien eine niedrige Repräsentanz von Frauen in der Geschäftsführung der 200 umsatzstärksten Unternehmen Österreichs. Von insgesamt 620 Vorstandspositionen sind lediglich 35 weiblich besetzt. Mit diesem niedrigen Frauenanteil befindet sich Österreich im internationalen Vergleich im hinteren Drittel. "Das Land Oberösterreich geht hier mit gutem Beispiel voran. So liegt etwa der Frauenanteil in Aufsichtsräten in Landesunternehmen aktuell bei rund 30 Prozent", betont Landesrätin Hummer. Demografischer Wandel und wachsender Fachkräftebedarf werden die Karrierechancen gut ausgebildeter Frauen noch verstärken. Kein Unternehmen wird es sich künftig leisten können, auf die Leistungsfähigkeit und -bereitschaft qualifizierter Frauen zu verzichten. Trotz eines oftmals höheren Leistungspotentials streben junge Frauen im Gegensatz zu jungen Männern seltener Führungspositionen an. Das zeigen die Ergebnisse des Projekts Führungsmotivation im Geschlechtervergleich der Helmut-Schmidt-Universität (Hamburg). Zudem fanden Bonner Wissenschaftler des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) im Jahr 2010 heraus, dass Frauen im Wettbewerb um die Besetzung von Führungspositionen ihre eigene Leistung im Durchschnitt geringer einschätzten als Männer, was maßgeblichen Einfluss auf die (verringerten) Aufstiegschancen habe.

5 HUMMER, LEITNER, SCHÖNEBORN-SILIGAN, FELBERMAYR 5 Mehr Frauen in Managementpositionen erhöhen den unternehmerischen Erfolg "Je ausgewogener die Vertretung von Frauen in Entscheidungs- und Gestaltungsgremien, desto differenzierter ist die Sichtweise und desto risikobewusster die Entscheidungsfindung in Unternehmen. Unternehmen, die Frauen in der Führungsetage haben, sind auch wirtschaftlich erfolgreicher. Geschlechtervielfalt ist somit ein wichtiger Erfolgsfaktor", ist Landesrätin Hummer überzeugt. Laut einer Studie des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmens Ernst & Young haben sich Unternehmen mit weiblichen Vorstandsmitgliedern zwischen 2005 und 2010 beim Umsatz und Gewinn besser entwickelt, als Unternehmen ohne Frauen in Top- Managementgremien. Untersucht wurden dazu die 300 größten börsennotierten Unternehmen Europas. Abb. 1: "Entwicklung der Unternehmen, die sowohl 2005 als auch 2010 mind. ein bzw. kein weibliches Vorstandsmitglied hatten. Durchschnittswerte. Ohne Energie- und Rohstoffunternehmen." Quelle: Ernst & Young GmbH Studie Mixed Leadership ( Auch das Consultingunternehmen McKinsey stellte im Women Matter Report 4 von 2010 ein ähnliches Ergebnis fest: Unternehmen mit Frauen im Führungsteam erwirtschafteten bis zu 56% mehr Gewinn.

6 HUMMER, LEITNER, SCHÖNEBORN-SILIGAN, FELBERMAYR 6 Mag. Gerhard Leitner, Geschäftsführer LIMAK Austrian Business School Details des neuen Programms zur Förderung der Karriereperspektiven von Frauen 2014 Diversität in Teams erhöht die Produktivität auch in der Erwachsenenbildung Aktuell sind (nur) 13 Prozent der MBA Studierenden an der LIMAK weiblich, 87 Prozent männlich. Erfahrungen mit gemischten Gruppen an der LIMAK haben gezeigt, dass diese eine tendenziell bessere Lernatmosphäre bieten. Die Teilnehmer/innen profitieren maßgeblich von der Vielfalt, nicht nur hinsichtlich der Branche, sondern auch hinsichtlich des Geschlechts. "Für die nächsten fünf Jahre strebt die LIMAK eine Steigerung des Frauenanteils auf 30 Prozent an. Ein wichtiger Baustein ist dabei die Kooperation mit dem Land Oberösterreich und Bildungs-Landesrätin Mag. a Doris Hummer", sagt Geschäftsführer Leitner. Förderinhalt Das neue "Programm zur Förderung der Karriereperspektiven von Frauen" richtet sich grundsätzlich an alle Frauen, die die allgemeinen Anforderungen zur Aufnahme in eines der Weiterbildungsprogramme der LIMAK erfüllen, in Oberösterreich ansässig und/oder beruflich tätig sind und sich beruflich weiterentwickeln möchten. Gefördert werden ausgewählte Fortbildungsschienen der LIMAK, um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Zielgruppe möglichst gerecht zu werden. So wird einerseits die Teilnahme an einem Management MBA-Programm für 2014 unterstützt. Für Frauen mit einem geringeren Zeitpotential werden andererseits die 9-15 Tage dauernden Kurzformate der LIMAK, die IN.TENSIVE Zertifikatslehrgänge mit Start 2014, angeboten. 1 x Management MBA: MBA Controlling and Performance Management (Start: März 2014) 3 x IN.TENSIVE Zertifikatslehrgänge Auswahl aus insgesamt neun unterschiedlichen Themenbereichen möglich: IN.TENSIVE Controlling and Performance Management (Start: September 2014) IN.TENSIVE Innovation and Product Management 2.0 (Start: März 2014) IN.TENSIVE International Business Development (Start: September 2014)

7 HUMMER, LEITNER, SCHÖNEBORN-SILIGAN, FELBERMAYR 7 IN.TENSIVE Leadership Challenge (Start: April & Oktober 2014) IN.TENSIVE Leadership Excellence (Start: März & September 2014) IN.TENSIVE Leading Change (Start: September 2014) IN.TENSIVE Management Compact (Start: März & Oktober 2014) IN.TENSIVE Quality, Project and Process Management (Start: September 2014) IN.TENSIVE Sales Management Excellence (Start: März 2014) Form der Förderung* Es werden vier vom Land Oberösterreich finanzierte Teilstipendien im Ausmaß von jeweils 50% der Programmkosten vergeben. Das bedeutet einen effektiven Förderbetrag in der Höhe von: 8.950,- Euro für den MBA Controlling and Performance Management 2.450,- bis 3.450,- Euro (je nach Zertifikatslehrgang) für die IN.TENSIVE-Lehrgänge Der Gesamtförderbetrag des Landes OÖ beträgt zwischen ,- und ,- Euro. *Diese Förderung ist für die Teilnehmerinnen nicht mit anderen Aktionen kombinierbar. Auswahlverfahren Die Bewerbung zum Förderprogramm erfolgt schriftlich an Die benötigten Bewerbungsunterlagen sind: Auswahl des gewünschten Programms Ausgefülltes Bewerbungsformular Download unter: Lebenslauf Motivationsschreiben Ende der Bewerbungsfrist: 10. Februar 2014 Die besten Bewerberinnen werden zu einem Hearing am 24. Februar 2014 eingeladen.

8 HUMMER, LEITNER, SCHÖNEBORN-SILIGAN, FELBERMAYR 8 Die allgemeinen Anforderungen für die Aufnahme sind für: Management MBA: Abschluss eines Studiums und mindestens drei Jahre Berufserfahrung oder eine Qualifikation durch Berufs- und Praxiserfahrung, die mit einem Studium vergleichbar ist. IN.TENSIVE-Zertifikatslehrgänge: Mindestens drei Jahre Berufserfahrung und positiv absolviertes Aufnahmegespräch Die besten Bewerberinnen werden zu einem Hearing mit einer Vergabejury eingeladen, bestehend aus: Mag. a Doris Hummer, Bildungs- und Frauen-Landesrätin HR Ing. Dr. Hermann Felbermayr, Leiter Direktion Bildung und Gesellschaft, Land OÖ Dipl. Päd. in Beate Zechmeister, Leiterin Frauenreferat des Landes OÖ Univ.-Prof. in Dr. in Birgit Feldbauer-Durstmüller, Akademische Leitung des MBA Controlling and Performance Management

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