Mit Mikrofinanzierung aus der Armut

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Mit Mikrofinanzierung aus der Armut"

Transkript

1 Mit Mikrofinanzierung aus der Armut Imke Gilmer Sektorvorhaben Finanzsystementwicklung Deutsche Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) Seite 1

2 Agenda Mit Mikrofinanzierung aus der Armut Mikrofinanzierung in der deutschen Entwicklungspolitik Seite 2

3 Seite 3

4 Angepasst an die Bedürfnisse armer Menschen Das richtige Produkt zum richtigen Preis über den richtigen Vertriebskanal Kredit für wichtige Investitionen Sparen als Vorsorgepuffer und Anlage Versicherungen zur Absicherung gegenüber Krankheit, Unfällen Überweisungen Remittances durch Familienangehörige Seite 4

5 Seite 5

6 Gründe armen Menschen keinen Kredit zu geben Keine Sicherheiten und mangelnde Information Hohe Bearbeitungskosten im Vergleich zur Kredithöhe Schwer zu erreichende ländliche Gebiete, fehlende Filialen Lösungen: Gruppenkredite, Cash Flow based lending, Character based lending, gestaffelte Kreditvergabe Seite 6

7 Folge: eine Spirale aus Armut und Verschuldung Seite 7

8 Seite 8

9 Mikrokredite können den Kreislauf durchbrechen Seite 9

10 Mikrofinanzierung leistet einen Beitrag zu MDGs Gruppenarbeit: Hunger halbieren Verbesserung der Gesundheitsversorgung der Mütter Diskutieren Primarschulbildung Sie mit Ihrem Sitznachbar, wie Bekämpfung von Mikrofinanzierung für alle einen Beitrag zu den HIV/AIDS, MDGs leistet? Malaria Halten Sie Ihre Ergebnis bitte auf einer Karte fest. Stärkung der Rolle der Frauen Ökologische Nachhaltigkeit 1.Diskussion Senkung 10 der Min 2.Vorstellung Kindersterblichkeit im Plenum 1 Minute Aufbau einer globalen Partnerschaft für Entwicklung Seite 10

11 Seite 11

12 Das System muss als Ganzes gefördert werden. Mikrofinanzierung erreicht die größte Anzahl armer Menschen, wenn sie als Teil des Finanzsystems gefördert wird. Prinzipien: Ownership und Partnerschaft Zusammenarbeit mit anderen Gebern Anpassung an Institutionen und Kontext Mehrebenenansatz Seite 12

13 Die deutsche Entwicklungspolitik unterstützt ihre Partnerländer, damit Makro-Ebene Zentralbanken, Finanzministerien und Aufsichtsbehörden schaffen die für eine dauerhafte Entfaltung wirtschaftlicher Dynamik notwendigen, stabilen Rahmenbedingungen. Meso -Ebene Trainingseinrichtungen, Kreditinformationsbüros, Branchenverbände bieten für Mikrofinanzinstitutionen Leistungen an. Einlagensicherungssysteme garantieren die Spareinlagen von Mikrofinanzkunden. Mikro-Ebene Durch Greenfielding, Downscaling, Up scaling und Linkage Banking (NGO-FFI) bieten Genossenschaften, Mikrofinanzinstitutionen und andere Finanzinstitutionen armen Menschen Zugang zu Kredit, Sparen, Versicherungen und Überweisungen Seite 13

14 Seite 14

15 Nachhaltigkeit Seite 15

16 Seite 16

17 Zu billige Zinsen verhindern den Aufbau nachhaltiger Institutionen Wenn Mikrofinanzinstitutionen ihre Zinsen nicht oberhalb der Marktzinsen (ihre Refinanzierungskosten) setzen: Werden ihre Kosten nicht gedeckt Ist ihr Wachstum von billigen Krediten von Gebern abhängig. Verzerren sie den Wettbewerb und schädigen nachhaltige Wettbewerber. Deshalb keine gesetzlichen Zinsobergrenzen und Subventionen für Zinsen Aber dies bedeutet nicht die Weitergabe von Ineffizienzen an die Mikrokreditnehmer Seite 17

18 Seite 18

19 Aufbau lokaler Finanzinstitutionen und Strukturen Gesunde lokale Finanzinstitutionen Lokale Spareinlagen Finanzdiens tleistungen Stabile und unabhängige Finanzsysteme Seite 19

20 Seite 20

21 Weitere Ansätze sind notwendig Menschen ohne Einkommen, die nicht in der Lage sind den Kredit zurück zu zahlen, benötigen zunächst andere Unterstützung. Überschuldung ist ein ernsthaftes Problem Seite 21

22 Seite 22

23 Finanzsystementwicklung Daten und Fakten Aktuelles Portfolio: 1,5 Mrd. Euro FSE Projekte: 175 in 63 Ländern Damit zählt Deutschland international zu den wichtigsten Förderern der Mikrofinanzierung Seite 23

24 Quellen BMZ 2004 Sektorkonzept Finanzsystementwicklung BMZ 2008 Mit Mikrofinanzierung aus der Armut CGAP 2004 Key Principles of Microfinance Seite 24

1 Extreme Armut. 1.1 Milliarden Menschen leben in extremer Armut, von weniger als einem Dollar am Tag. Wo in der Welt herrscht die größte Armut?

1 Extreme Armut. 1.1 Milliarden Menschen leben in extremer Armut, von weniger als einem Dollar am Tag. Wo in der Welt herrscht die größte Armut? 1 Extreme Armut 1.1 Milliarden Menschen leben in extremer Armut, von weniger als einem Dollar am Tag. Wo in der Welt herrscht die größte Armut? A. Hauptsächlich in Afrika und Asien. B. Hauptsächlich in

Mehr

MicroEnergy International

MicroEnergy International MicroEnergy International End-Nutzer Finanzierung REPIC Workshop Bern, 29. Oktober 2012 Willkommen & Vorstellung Noara Kebir Geschäftsführung 2-29 1 Unsere Rolle Unterstützung von Mikrofinanzinstitutionen

Mehr

Geldtransfers von Migranten Checkliste für die Praxis

Geldtransfers von Migranten Checkliste für die Praxis Herausgegeben von: Geldtransfers von Migranten Checkliste für die Praxis Für wen? Diese Checkliste ist für Mitarbeiter in Vorhaben der internationalen Zusammenarbeit gedacht, die in Ländern arbeiten, in

Mehr

Der Beitrag von Mikrofinanzierung zur Erreichung der Millennium Development Goals (MDGs) und des Aktionsprogramms Armut 2015

Der Beitrag von Mikrofinanzierung zur Erreichung der Millennium Development Goals (MDGs) und des Aktionsprogramms Armut 2015 Abteilung 41 Wirtschaft und Beschäftigung Sektorvorhaben Finanzsystementwicklung Der Beitrag von Mikrofinanzierung zur Erreichung der Millennium Development Goals (MDGs) und des Aktionsprogramms Armut

Mehr

Soziale Sicherung als Aufgabe der deutschen Entwicklungszusammenarbeit

Soziale Sicherung als Aufgabe der deutschen Entwicklungszusammenarbeit Soziale Sicherung als Aufgabe der deutschen Entwicklungszusammenarbeit Johanna Knoess, Leiterin GIZ Sektorvorhaben Aufbau und Integration von Systemen der Sozialen Sicherheit Seite 1 Inhalte des Vortrags

Mehr

3. wie sie die Möglichkeiten beurteilt, mittelbar oder unmittelbar durch Regierungs- und Zentralbankberatung folgende Zielsetzungen zu fördern:

3. wie sie die Möglichkeiten beurteilt, mittelbar oder unmittelbar durch Regierungs- und Zentralbankberatung folgende Zielsetzungen zu fördern: 13. Wahlperiode 20. 09. 2005 Antrag der Abg. Richard Drautz u. a. FDP/DVP und Stellungnahme des Wirtschaftsministeriums Mikrofinanzwesen Quelle nachhaltiger Entwicklung in Schwellen- und Entwicklungsländern

Mehr

elektronische Vorab-Fassung*

elektronische Vorab-Fassung* Deutscher Bundestag Drucksache 17/2680 17. Wahlperiode 27. 07. 2010 Antwort der Bundesregierung Seite 1, August 3, 2010, /data/bt_vorab/1702680.fm, Frame auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Niema Movassat,

Mehr

Der Staatssekretär POSTANSCHRIFT ~8&~=i~lerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Hans-Jürgen Beerfeltz

Der Staatssekretär POSTANSCHRIFT ~8&~=i~lerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Hans-Jürgen Beerfeltz Bundesministerium tür wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Der Staatssekretär POSTANSCHRIFT ~8&~=i~lerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Hans-Jürgen Beerfeltz Präsidenten

Mehr

RFPD in vollem Einsatz am Beispiel Nigeria

RFPD in vollem Einsatz am Beispiel Nigeria RFPD in vollem Einsatz am Beispiel Nigeria Robert Zinser 19.02.2011 und Action! Gratulation RFPD Akademie im 4. Jahr Hilfreiche RotaractInitiative Erweiterung auf Rotary, Inner Wheel und Gäste Dranbleiben,

Mehr

Die Millenniums-Entwicklungsziele Globale Strukturpolitik. Stephan-Klaus Ohme Beauftragter für die Millenniums-Entwicklungsziele

Die Millenniums-Entwicklungsziele Globale Strukturpolitik. Stephan-Klaus Ohme Beauftragter für die Millenniums-Entwicklungsziele Die Millenniums-Entwicklungsziele Globale Strukturpolitik Stephan-Klaus Ohme Beauftragter für die Millenniums-Entwicklungsziele Millenniums-Erklärung und MDGs vier programmatische Handlungsfelder 1. Frieden,

Mehr

Beschlußempfehlung und Bericht

Beschlußempfehlung und Bericht Deutscher Bundestag 13. Wahlperiode Drucksache 13/10921 05. 06. 98 Beschlußempfehlung und Bericht des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (20. Ausschuß) a) zu dem Antrag der

Mehr

Das Mulanje-Projekt: Hilfe für Kleinunternehmer und Kleinbauern in den ländlichen Gebieten Malawis

Das Mulanje-Projekt: Hilfe für Kleinunternehmer und Kleinbauern in den ländlichen Gebieten Malawis Das Mulanje-Projekt: Hilfe für Kleinunternehmer und Kleinbauern in den ländlichen Gebieten Malawis Abschlussbericht März 2011 Projekthintergund: Das südafrikanische Malawi ist ein ausgeprägtes Agrarland

Mehr

Wie funktioniert Oikocredit? Karin Günther, Oikocredit Förderkreis Bayern e.v. 08.07.2011, Regenwaldseminar, Münsterschwarzach

Wie funktioniert Oikocredit? Karin Günther, Oikocredit Förderkreis Bayern e.v. 08.07.2011, Regenwaldseminar, Münsterschwarzach Wie funktioniert Oikocredit? Karin Günther, Oikocredit Förderkreis Bayern e.v. 08.07.2011, Regenwaldseminar, Münsterschwarzach Auftrag Oikocredit Oikocredit, die Ökumenische Entwicklungsgenossenschaft,

Mehr

Ronald Meyer Referatsleiter 210 Grundsätze der Zusammenarbeit mit Ländern und Regionen BMZ

Ronald Meyer Referatsleiter 210 Grundsätze der Zusammenarbeit mit Ländern und Regionen BMZ Deutsche bilaterale staatliche Entwicklungszusammenarbeit: Schwerpunkte und Finanzierungsinstrumente BDI/GHP/KfW-Veranstaltung Finanzierungsinstrumente für Gesundheitsprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern,

Mehr

Wasser, Saatgut, Bildung:

Wasser, Saatgut, Bildung: Wasser, Saatgut, Bildung: Wir geben Menschen mehr als Kredit. KfW Entwicklungsbank - kurz vorgestellt. IR AN WIRKUNGEN ORIENTIERT. DIE MESSLATTE FÜR ERFOLG HEISST NACHHALTIGE ENTWICKLUNG. Zur Erreichung

Mehr

Microfinance-Richtlinie (2015 2018) Angepasste Finanzdienstleistungen für ärmere Bevölkerungsschichten.

Microfinance-Richtlinie (2015 2018) Angepasste Finanzdienstleistungen für ärmere Bevölkerungsschichten. Microfinance-Richtlinie (2015 2018) Angepasste Finanzdienstleistungen für ärmere Bevölkerungsschichten. LED-Richtlinie Microfinance vom Stiftungsrat genehmigt am 30.08.2014 Inhaltsverzeichnis A. Einleitung

Mehr

Ethnische Ökonomien und Mikrofinanzierung

Ethnische Ökonomien und Mikrofinanzierung Ethnische Ökonomien und Mikrofinanzierung Erfahrungen aus dem europäischen Ausland Michael Unterberg Agenda Vorstellung Mikrofinanzierung in Europa Unternehmer mit Migrationshintergrund als Zielgruppe

Mehr

ARMUTSBEKÄMPFUNG DURCH MIKROKREDITE als entwicklungspolitisches Thema im Kontext des

ARMUTSBEKÄMPFUNG DURCH MIKROKREDITE als entwicklungspolitisches Thema im Kontext des ARMUTSBEKÄMPFUNG DURCH MIKROKREDITE als entwicklungspolitisches Thema im Kontext des Globalen Lernens Armin Huber, StD, Fachleiter für Erdkunde Staatliches Studienseminar für das Lehramt an Gymnasien,

Mehr

Bundesminillerium für wiruchafuiche ZU$.lmrnen&!bri1 und Enlwickhang 10963 Berlill Gudrun Kopp, MdB Parlamentarische Slaatssekretarin

Bundesminillerium für wiruchafuiche ZU$.lmrnen&!bri1 und Enlwickhang 10963 Berlill Gudrun Kopp, MdB Parlamentarische Slaatssekretarin Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Bundesminillerium für wiruchafuiche ZU$.lmrnen&!bri1 und Enlwickhang 10963 Berlill Gudrun Kopp, MdB Parlamentarische Slaatssekretarin

Mehr

1.WelcheentwicklungspolitischeZielsetzungverfolgtdieBundesregierungin ihrer Förderung von Mikrokrediten?

1.WelcheentwicklungspolitischeZielsetzungverfolgtdieBundesregierungin ihrer Förderung von Mikrokrediten? Deutscher Bundestag Drucksache 17/5432 17. Wahlperiode 06. 04. 2011 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Uwe Kekeritz, Thilo Hoppe, Ute Koczy, weiterer Abgeordneter und der

Mehr

MIKROKREDITE: Potenziale und Chancen für Jugendliche in den Slums von Nairobi

MIKROKREDITE: Potenziale und Chancen für Jugendliche in den Slums von Nairobi MIKROKREDITE: Potenziale und Chancen für Jugendliche in den Slums von Nairobi Boppard, 6. Oktober 2010 Andreas Eberth, Universität Trier, FB VI Geographie/Geowissenschaften ENTWICKLUNGSHILFE IN DER KRITIK:

Mehr

50 Jahre BMZ. Gudrun Kopp MdB Parlamenlarische Slaalssekrelärin. Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

50 Jahre BMZ. Gudrun Kopp MdB Parlamenlarische Slaalssekrelärin. Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung 50 Jahre BMZ Wir machenzukunft Machen Sie mit Bundesministerium fürwirtschaftliche.zusammenarbeit und Entwicklung Dienslsitz 8erlin.

Mehr

Perspektiven der Slumentwicklung durch Mikrofinanzierung

Perspektiven der Slumentwicklung durch Mikrofinanzierung Perspektiven der Slumentwicklung durch Mikrofinanzierung Dr. Annette Krauss, Swiss Banking Institute/Center for Microfinance CUREMhorizonte, 14. Januar 2010, Zürich 22.02.2010 / 1 Gliederung 1. Mikrofinanzierung

Mehr

Symposium Gesellschaftliche Innovationen LMU München am 14. und 15. Juli 2014

Symposium Gesellschaftliche Innovationen LMU München am 14. und 15. Juli 2014 Symposium Gesellschaftliche Innovationen LMU München am 14. und 15. Juli 2014 1. Kurzdarstellung der GLS Bank 2. Die Leih- und Schenkgemeinschaft 3. Der Bürgschaftskredit 4. Mikrokredite mit der GLS Bank

Mehr

MIT EINER GELDANLAGE ARMUT ersparen

MIT EINER GELDANLAGE ARMUT ersparen MIT EINER GELDANLAGE ARMUT ersparen Formen der Armut Medizinische Versorgung Diversifiziertes Nahrungsangebot Reines Wasser Toiletten Bildung Soziale Absicherung Wohnung Energie Armut weltweit UN Millenium

Mehr

Mikrofinanzierung als stabiler Faktor in der Finanzmarktkrise mit Ingrid Matthäus-Maier ehemalige Sprecherin der KfW

Mikrofinanzierung als stabiler Faktor in der Finanzmarktkrise mit Ingrid Matthäus-Maier ehemalige Sprecherin der KfW Mikrofinanzierung als stabiler Faktor in der Finanzmarktkrise mit Ingrid Matthäus-Maier ehemalige Sprecherin der KfW "development finance" Finanzierung von wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung in

Mehr

Mikrokreditfonds Deutschland als Instrument der Regionalentwicklung

Mikrokreditfonds Deutschland als Instrument der Regionalentwicklung Mikrokreditfonds Deutschland als Instrument der Regionalentwicklung Stand und Ausblick Tagung: Zukunft ländliche Regionalentwicklung am 19.11.2013 Dr. Dietrich Englert; BMAS Regionalentwicklung durch Mikrokredite

Mehr

Wie kann der Staat helfen, Investitionen in Mikrofinanzierung für Anleger attraktiver zu machen? European Fund for Southeast Europe (EFSE)

Wie kann der Staat helfen, Investitionen in Mikrofinanzierung für Anleger attraktiver zu machen? European Fund for Southeast Europe (EFSE) Wie kann der Staat helfen, Investitionen in Mikrofinanzierung für Anleger attraktiver zu machen? European Fund for Southeast Europe (EFSE) Frankfurt am Main 30. September 2010 EFSE eine Entwicklungsfinanzierungs-Initiative

Mehr

Herzlich Willkommen!

Herzlich Willkommen! Regionaltagung der Agenda 21-Akteure Mittelthüringen Gotha, 27. August 2015 Die Entwicklungsziele für Nachhaltigkeit (Sustainable Development Goals SDG) 2015: Bedeutung für Martin Block, (Mitmachzentrale)

Mehr

Thema? You-Tube Video. http://www.youtube.com/watch?v=zl8f0t9veve

Thema? You-Tube Video. http://www.youtube.com/watch?v=zl8f0t9veve Thema? You-Tube Video http://www.youtube.com/watch?v=zl8f0t9veve 1 TV-Werbung zu AMA Wofür steht AMA? 2 Quelle: AMA Marketing Agrarmarkt Austria Agrarmarkt? Agrarmarkt besteht

Mehr

Der Beitrag des Finanzsektors zur Armutsbekämpfung (The contribution of the financial sector to reduce poverty)

Der Beitrag des Finanzsektors zur Armutsbekämpfung (The contribution of the financial sector to reduce poverty) Der Beitrag des Finanzsektors zur Armutsbekämpfung (The contribution of the financial sector to reduce poverty) Vortrag von Dr. Holger Berndt, Vorsitzender der Sparkassenstiftung für internationale Kooperation,

Mehr

Sektorkonzept Finanzsystementwicklung

Sektorkonzept Finanzsystementwicklung 124 Sektorkonzept Finanzsystementwicklung 315 Herausgegeben vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Referat: Entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit Friedrich-Ebert-Allee

Mehr

Eine andere unsichtbare Hand des Marktes

Eine andere unsichtbare Hand des Marktes Eine andere unsichtbare Hand des Marktes Prof. Dr. Jürgen Kremer 2012 Die Polarisierung der Gesellschaft Ursachen und Reformvorschläge Prof. Dr. Jürgen Kremer (2012) Eine andere unsichtbare Hand Polarisierung

Mehr

Working paper / University of Cologne, Development Research Center, No. 2005,4

Working paper / University of Cologne, Development Research Center, No. 2005,4 econstor www.econstor.eu Der Open-Access-Publikationsserver der ZBW Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft The Open Access Publication Server of the ZBW Leibniz Information Centre for Economics Seibel,

Mehr

Unvermögen in Österreich Social Banking: Der Armut entgegenwirken

Unvermögen in Österreich Social Banking: Der Armut entgegenwirken Unvermögen in Österreich Social Banking: Der Armut entgegenwirken Eine Studie im Auftrag der Erste Bank Pressekonferenz 23.April 2012, 10.00Uhr Agnes Streissler Studienautorin Social Banking aus volkswirtschaftlicher

Mehr

Mit Mikrofinanzierung aus der Armut: Der deutsche Beitrag zur Entwicklung nachhaltiger Finanzsysteme

Mit Mikrofinanzierung aus der Armut: Der deutsche Beitrag zur Entwicklung nachhaltiger Finanzsysteme MATERIALIE 191 Mit Mikrofinanzierung aus der Armut: Der deutsche Beitrag zur Entwicklung nachhaltiger Finanzsysteme Für jemanden, der arm ist, ist ein Tag so schlecht wie der andere. Zum Verzweifeln. Wenn

Mehr

Regionale Entwicklungsbanken. Bora Imeri und Marc Hansmeier

Regionale Entwicklungsbanken. Bora Imeri und Marc Hansmeier Regionale Entwicklungsbanken Regionale Entwicklungsbanken Inhalt : 1. Überblick über Entwicklungsbanken 2. Afrikanische Entwicklungsbank ( AfDB ) 3. Entwicklungsbanken in der Kritik 4. Fazit 5. Quellen

Mehr

WIE BEDROHLICH SIND DAUERHAFT TIEFE ZINSEN FÜR DIE BANKEN?

WIE BEDROHLICH SIND DAUERHAFT TIEFE ZINSEN FÜR DIE BANKEN? WIE BEDROHLICH SIND DAUERHAFT TIEFE ZINSEN FÜR DIE BANKEN? PROF. DR. HORST GISCHER OTTO-VON-GUERICKE-UNIVERSITÄT MAGDEBURG GELDPOLITIK IN DER KRISE BAYREUTHER FINANZMARKTSYMPOSIUM 06. NOVEMBER 2014 Zur

Mehr

Workshop: Business, Charity oder beides? Was ist dran an den Verheissungen der Mikroversicherung?

Workshop: Business, Charity oder beides? Was ist dran an den Verheissungen der Mikroversicherung? Workshop: Business, Charity oder beides? Was ist dran an den Verheissungen der Mikroversicherung? Dr. Christian Biener Institut für Versicherungswirtschaft (I.VW) Universität St. Gallen Ablauf des Workshops

Mehr

WS 2014/15: Die Bankenunion und die Eurokrise. Strukturen, Funktionen, Erwartungen.

WS 2014/15: Die Bankenunion und die Eurokrise. Strukturen, Funktionen, Erwartungen. Prof. em Dr. rer. pol. Norbert Konegen downloads: www.p8-management.de/universität konegen@uni-muenster.de WS : Die Bankenunion und die Eurokrise. Strukturen, Funktionen, Erwartungen. Agenda / Lerneinheiten

Mehr

Kleine Beiträge große Sicherheit Mikroversicherungen in der Finanzsystementwicklung

Kleine Beiträge große Sicherheit Mikroversicherungen in der Finanzsystementwicklung BMZ KONZEPTE 176 Kleine Beiträge große Sicherheit Mikroversicherungen in der Finanzsystementwicklung Mikroversicherungen als Arbeitsbereich der deutschen Entwicklungspolitik 2 KLEINE BEITRÄGE GROSSE SICHERHEIT

Mehr

Der Kredit, der sich Ihrem Leben anpassen lässt.

Der Kredit, der sich Ihrem Leben anpassen lässt. Der Kredit, der sich Ihrem Leben anpassen lässt. Der faire Credit der TeamBank Österreich. Einfach fair beraten lassen. Der faire Credit. Wir schreiben Fairness groß. Deshalb ist der faire Credit: Ein

Mehr

Jahrespressegespräch zur Ambiente 2010

Jahrespressegespräch zur Ambiente 2010 Jahrespressegespräch zur Ambiente 2010 Die FACKELMANN-Familie In Krisenzeiten Kontinuität beweisen! Werte und Visionen für nachhaltigen Erfolg 8.2.2010 FACKELMANN overview 2 34 Niederlassungen und Produktionsstätten

Mehr

DEFINITIONEN. «Entwicklung ist all das, was zur Überwindung von Armut und der Strukturprobleme von Unterentwicklung beiträgt.»

DEFINITIONEN. «Entwicklung ist all das, was zur Überwindung von Armut und der Strukturprobleme von Unterentwicklung beiträgt.» Kopiervorlage 1.1.1 DEFINITIONEN «Entwicklung ist all das, was zur Überwindung von Armut und der Strukturprobleme von Unterentwicklung beiträgt.» Quelle: Nuscheler, F. (2005): Entwicklungspolitik. Dietz,

Mehr

Die GLS Bank eg menschlich. zukunftsweisend. ökonomisch

Die GLS Bank eg menschlich. zukunftsweisend. ökonomisch GLS Bank www.gls.de Die GLS Bank eg menschlich. zukunftsweisend. ökonomisch Uwe Greff Wien, 16. November 2011 Ethische Bankgeschäfte ein neuer Geschäftsbereich bei Kreditgenossenschaften Forschungsverein

Mehr

Mikrokredite im Spannungsfeld zwischen Verschuldung und Veruntreuung einerseits und Armutsbekämpfung andererseits

Mikrokredite im Spannungsfeld zwischen Verschuldung und Veruntreuung einerseits und Armutsbekämpfung andererseits Deutscher Bundestag Drucksache 17/4619 17. Wahlperiode 27. 01. 2011 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Niema Movassat, Christine Buchholz, Sevim Dag delen, weiterer Abgeordneter

Mehr

M I C R O F I N A N C E

M I C R O F I N A N C E M I C R O F I N A N C E Seminararbeit an der Universität Zürich Prof. Dr. Urs Birchler Autor: Patrick Kolb Seestrasse 211 8802 Kilchberg/ZH Tel.: 01 715 18 76 E-Mail: kolbp@isb.unizh.ch Einleitung Inhaltsübersicht:

Mehr

eco ost / Der KMU-Roundtable 29. Oktober 2014 Raiffeisen Gruppe

eco ost / Der KMU-Roundtable 29. Oktober 2014 Raiffeisen Gruppe Die eco ost / Der KMU-Roundtable 29. Oktober 2014 Seite 1 Inhaltsverzeichnis Zahlen und Fakten Kultur Struktur Strategie Seite 2 Raiffeisen in Zahlen Drittgrösste Bankengruppe der Schweiz 3.7 Millionen

Mehr

Mikrokredite erhalten

Mikrokredite erhalten Mikrokredite erhalten - GLS Bank http://mikrokreditfonds.gls.de/startseite/kredit-erhalten.html Start > Startseite > Kredit erhalten Mikrokredite erhalten Sie benötigen für Ihre Gründung oder für Ihr kleines

Mehr

Stabsstelle Evaluierung. Synthesebericht. zu den unabhängigen Evaluierungen 2009. Themenschwerpunkt Mikrofinanzen. Zusammenfassung

Stabsstelle Evaluierung. Synthesebericht. zu den unabhängigen Evaluierungen 2009. Themenschwerpunkt Mikrofinanzen. Zusammenfassung Synthesebericht zu den unabhängigen Evaluierungen 2009 Themenschwerpunkt Mikrofinanzen Zusammenfassung Herausgeber: Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH Stabsstelle Evaluierung

Mehr

Mikroversicherungen als Instrument der sozialen Sicherung

Mikroversicherungen als Instrument der sozialen Sicherung Mikroversicherungen als Instrument der sozialen Sicherung Schutz vor zentralen Lebensrisiken für wenig Geld Arme Menschen in Entwicklungsländern führen ein Leben in ständiger ökonomischer Unsicherheit.

Mehr

Datenblatt Entwicklungspolitik

Datenblatt Entwicklungspolitik Datenblatt Entwicklungspolitik Herausgeber: Welthaus Bielefeld www.welthaus.de Neueste statistische Daten für Unterricht und andere Zwecke Datum der Aktualisierung: April 2012 - I 2012 1-1-2012 ---------------------------------------------------------------------------------------------

Mehr

OESTERREICHISCHE NATIONALBANK EUROSYSTEM. HANDBUCH DER OeNB ZU GELD UND GELDPOLITIK. Kapitel 2: Geldpolitik DIDAKTIK

OESTERREICHISCHE NATIONALBANK EUROSYSTEM. HANDBUCH DER OeNB ZU GELD UND GELDPOLITIK. Kapitel 2: Geldpolitik DIDAKTIK OESTERREICHISCHE NATIONALBANK EUROSYSTEM HANDBUCH DER OeNB ZU GELD UND GELDPOLITIK Kapitel 2: Geldpolitik DIDAKTIK Wiederholungsfragen: 1. Was versteht man unter Preisstabilität? 2. Warum ist Preisstabilität

Mehr

Datenblatt Entwicklungspolitik

Datenblatt Entwicklungspolitik Datenblatt Entwicklungspolitik Herausgeber: Welthaus Bielefeld www.welthaus.de Neueste statistische Daten für Unterricht und andere Zwecke Datum der Aktualisierung: April 2011 - I 2011 1-1-2011 ---------------------------------------------------------------------------------------------

Mehr

Die Krise in der Eurozone Mythen, Fakten, Auswege

Die Krise in der Eurozone Mythen, Fakten, Auswege Die Krise in der Eurozone Mythen, Fakten, Auswege Seminar: Geld ist genug da? Möglichkeiten zur Finanzierung einer neuen Wirtschafts- und Sozialpolitik 17.9.211, DGB Region Niedersachsen-Mitte, Celle Florian

Mehr

Thorsten Polleit. Der Fluch des Papiergeldes

Thorsten Polleit. Der Fluch des Papiergeldes Thorsten Polleit Der Fluch des Papiergeldes ÜBER STAATSGELD, EXPERTEN UND KRISEN Wirtschaftliche Freiheit, 23. April 2009 findet Überraschung statt, da wo man s nicht erwartet hat«, so schrieb schon Wilhelm

Mehr

Strukturierte Unternehmensfinanzierung. Titel. Mag. Nikolaus Juhász. 5. November 2015. Autor, Datum

Strukturierte Unternehmensfinanzierung. Titel. Mag. Nikolaus Juhász. 5. November 2015. Autor, Datum Strukturierte Unternehmensfinanzierung Mag. Nikolaus Juhász Titel 5. November 2015 Autor, Datum Häufigste Insolvenzursachen 2014 1. Fehlen des unbedingt notwendigen kaufmännischen Weitblicks, der rationellen

Mehr

Themenpatenschaft. Eine Zukunft

Themenpatenschaft. Eine Zukunft Themenpatenschaft BILDUNG + EINKOMMEN Eine Zukunft mit Perspektiven. Der Weg in ein selbstbestimmtes Leben 126 Mio. Jugendliche weltweit können weder lesen noch schreiben. Mehr als 60 % davon sind Mädchen.

Mehr

Finanzsystem und Konjunktur

Finanzsystem und Konjunktur Bernhard Emunds Finanzsystem und Konjunktur Ein postkeynesianischer Ansatz Metropolis-Verlag Marburg 2000 Inhaltsverzeichnis Vorwort 13 1 Einführung 17 1.1 Abgrenzung des Phänomenbereichs 17 1.2 Begriffe

Mehr

Quiz über die ganze Unterrichtseinheit

Quiz über die ganze Unterrichtseinheit Anleitung LP Quiz Arbeitsauftrag: Quiz über die ganze Unterrichtseinheit Ziel: Material: Die Sch werden in Gruppen eingeteilt. Gruppe 1 wählt sich ein Fragegebiet aus und bestimmt, ob sie die einfache

Mehr

Klaus Maurer, Neuere Entwicklungen im Mikrofinanzwesen - Nachwort [1] zu:

Klaus Maurer, Neuere Entwicklungen im Mikrofinanzwesen - Nachwort [1] zu: Klaus Maurer, Neuere Entwicklungen im Mikrofinanzwesen - Nachwort [1] zu: Erhard Kropp & Karl Osner: Finanzsystementwicklung und Entwicklungsfinanzierung: Die Geschichte der Förderkonzepte in der deutschen

Mehr

Internationale Finanzarchitektur und Entwicklungsländer: Was sollte in Addis beschlossen werden?

Internationale Finanzarchitektur und Entwicklungsländer: Was sollte in Addis beschlossen werden? Internationale Finanzarchitektur und Entwicklungsländer: Was sollte in Addis beschlossen werden? Dr. Kathrin Berensmann German Development Institute/ Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) 1.

Mehr

EU Programme zur Finanzierung von kleineren und mittleren Unternehmen

EU Programme zur Finanzierung von kleineren und mittleren Unternehmen EU Programme zur Finanzierung von kleineren und mittleren Unternehmen 8 Februar 2013, Bozen Georg Raab Europäische Kommission Generaldirektion Unternehmen und Industrie Abteilung D3 KMU Zugang zu Finanzierungsmitteln

Mehr

Sie war noch nie in Afrika. hat dort aber schon 7 Unternehmen gegründet!

Sie war noch nie in Afrika. hat dort aber schon 7 Unternehmen gegründet! Sie war noch nie in Afrika hat dort aber schon 7 Unternehmen gegründet! Hunger Nahrung zu Müll machen Nahrung im Müll suchen Auf unserer Welt sind die Dinge sehr ungleich verteilt. Während die westliche

Mehr

Was ist Geld und wenn ja, warum hab ich keins?

Was ist Geld und wenn ja, warum hab ich keins? Was ist Geld und wenn ja, warum hab ich keins? Prof. Dr. Jürgen Kremer 2013 Prof. Dr. Jürgen Kremer (2013) Was ist Geld und wenn ja,... warum hab ich keins? 1 / 31 Gliederung 1 Geldsysteme 2 Eine andere

Mehr

Unbeschwert in die Zunkunft schauen. Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt. Vorsorge und Absicherung Personen- und Sachrisiken.

Unbeschwert in die Zunkunft schauen. Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt. Vorsorge und Absicherung Personen- und Sachrisiken. Lebenslinien Unbeschwert in die Zunkunft schauen Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt. Wir machen den Weg frei. Vorsorge und Absicherung Personen- und Sachrisiken Lernen Sie uns näher kennen. Wir betreiben

Mehr

Strohalm: Lokale Geldsysteme

Strohalm: Lokale Geldsysteme Strohalm: Lokale Geldsysteme Strohalm: Geschichte Theorie: 10 Fehler des Geldsystems Tauschringe: Erfahrungen Software Cyclos Modelle und Projekte im Ausland Geschichte von Strohalm 1970: Gründung. Umweltorganisation.

Mehr

Ein Marshallplan für Europa

Ein Marshallplan für Europa Ein Marshallplan für Europa Vorschlag des Deutschen Gewerkschaftsbundes für ein Konjunktur-, Investitions- und Aufbauprogramm für Europa Workshop mit Raoul Didier, Martin Stuber Umverteilen. Macht. Gerechtigkeit

Mehr

S Finanzgruppe. Bei den Sparkassen ist das Geld der Kunden in guten Händen

S Finanzgruppe. Bei den Sparkassen ist das Geld der Kunden in guten Händen S Finanzgruppe Bei den Sparkassen ist das Geld der Kunden in guten Händen Information für Kunden der Sparkassen-Finanzgruppe Die Sparkassen haben ein sehr stabiles Geschäftsmodell mit überschaubaren Risiken.

Mehr

VSL NRW Speditionskreis 26.01.2011

VSL NRW Speditionskreis 26.01.2011 VSL NRW Speditionskreis 26.01.2011 Liquidität garantiert: Factoring und Exportfactoring als flexible Finanzierungslösungen für den Mittelstand Jörg Freialdenhoven Agenda Kurzvorstellung Bibby Financial

Mehr

Die weltweite Finanzkrise aus mikroökonomischer Sicht

Die weltweite Finanzkrise aus mikroökonomischer Sicht Die weltweite Finanzkrise aus mikroökonomischer Sicht Stefan Simon Hanns-Seidel-Stifung Inhalt Finanzkrisen Freier Markt und Markt- bzw. Staatsversagen Fehlentwicklungen bei der aktuellen Krise Diskussion

Mehr

Hintergrundpapier: Islamic Banking und Mikrofinanzierung Herausforderungen für die Finanzsystementwicklung in der Entwicklungszusammenarbeit

Hintergrundpapier: Islamic Banking und Mikrofinanzierung Herausforderungen für die Finanzsystementwicklung in der Entwicklungszusammenarbeit Abteilung Wirtschaft und Beschäftigung Sektorvorhaben Finanzsystementwicklung Hintergrundpapier: Islamic Banking und Mikrofinanzierung Herausforderungen für die Finanzsystementwicklung in der Entwicklungszusammenarbeit

Mehr

Paris Declaration. Capacity Development in der. deutsch südafrikanischen Entwicklungszusammenarbeit

Paris Declaration. Capacity Development in der. deutsch südafrikanischen Entwicklungszusammenarbeit Paris Declaration und Capacity Development in der deutsch südafrikanischen Entwicklungszusammenarbeit Paris Declaration Herausforderung für deutsche TZ Reformdruck auf EZ durch Paris Deklaration PD: Standards,

Mehr

Die Schülerinnen und Schüler sollen sich mit dem Begriff arm auseinandersetzen und die offiziellen Definitionen kennen und verstehen.

Die Schülerinnen und Schüler sollen sich mit dem Begriff arm auseinandersetzen und die offiziellen Definitionen kennen und verstehen. Arbeitsblatt Armut in der Gesellschaft Lösungsvorschläge 1. Recherchieren Sie, was die offizielle Definition von Armut ist. Klären Sie dabei auch die Begriffe absolute Armut, relative Armut und gefühlte

Mehr

Und so funktioniert`s. Graphik Flyer

Und so funktioniert`s. Graphik Flyer Und so funktioniert`s Graphik Flyer Die Bürgerkarte Mit der Bürgerkarte werden Euroumsätze elektronisch erfasst und auf einem parallel geführten Bürgertalerkonto dokumentiert Die Bürgerkarte erhalten Verbraucher

Mehr

Finanzgruppe. Bei den Sparkassen ist das Geld der Kunden in guten Händen

Finanzgruppe. Bei den Sparkassen ist das Geld der Kunden in guten Händen Finanzgruppe Bei den Sparkassen ist das Geld der Kunden in guten Händen Information für Kunden der Sparkassen-Finanzgruppe Die Sparkassen haben ein sehr stabiles Geschäftsmodell mit überschaubaren Risiken.

Mehr

OSTEUROPA-INSTITUT MÜNCHEN

OSTEUROPA-INSTITUT MÜNCHEN Arbeiten aus dem OSTEUROPA-INSTITUT MÜNCHEN Working Papers Nr. 239 Februar 2002 Effektivität der Förderbankkredite für KMU in Mittel- und Osteuropa Unter besonderer Berücksichtigung der Situation in Ungarn

Mehr

KFW-RESEARCH. Standpunkt

KFW-RESEARCH. Standpunkt KFW-RESEARCH Standpunkt Mikrofinanzierung in Entwicklungs- und transformationsländern: Struktur und HERAusforderungen Nr. 13, November 2011 Herausgeber KfW Bankengruppe Palmengartenstraße 5-9 60325 Frankfurt

Mehr

Zur Tragfähigkeit der Staatsschuld. Univ.-Prof. Dr. Christian Keuschnigg Wirtschaftsmuseum, Wien, 19. November 2013

Zur Tragfähigkeit der Staatsschuld. Univ.-Prof. Dr. Christian Keuschnigg Wirtschaftsmuseum, Wien, 19. November 2013 Zur Tragfähigkeit der Staatsschuld Univ.-Prof. Dr. Christian Keuschnigg Wirtschaftsmuseum, Wien, 19. November 2013 Rolle der Staatsschuld Trend zu höheren Schulden: «lieber ein paar Mrd. mehr Schulden

Mehr

European Microfinance Network

European Microfinance Network European Microfinance Network Überblick über den Mikrofinanzsektor in der Europäischen Union 2010 2011 Fragebogen zur Umfrage unter den deutschen Mikrofinanzinstitutionen Inhaltsverzeichnis: I. MFI/Institutionelle

Mehr

Folgende Stichpunkte sollten bei der Erstellung des Konzeptes unbedingt berücksichtigt werden:

Folgende Stichpunkte sollten bei der Erstellung des Konzeptes unbedingt berücksichtigt werden: 4 423 24-02 MMB Ansprechpartner: Antje Freund Telefon: 03681 /362-233 E-Mail: freund@suhl.ihk.de Merkblatt Unternehmenskonzept Stand: 31.03.2010 Seite 1 / 5 Eine genaue Beschreibung des Vorhabens ist sehr

Mehr

Tagebuch Internet-Blog. Datum: 3. März 2009 Fach / Thema: Volkswirtschaft Dozenten: Dörig Roman, roman.doerig@doerigausbildung.ch

Tagebuch Internet-Blog. Datum: 3. März 2009 Fach / Thema: Volkswirtschaft Dozenten: Dörig Roman, roman.doerig@doerigausbildung.ch Tagebuch Internet-Blog Datum: 3. März 2009 Fach / Thema: Volkswirtschaft Dozenten: Dörig Roman, roman.doerig@doerigausbildung.ch Themenschwerpunkte / Vorgehensweisen: Repetition Begriffe: Der Wirtschaftsmensch-

Mehr

Fragen zum Gesellschaftsspiel

Fragen zum Gesellschaftsspiel 1. Welche Herkunft hat das Wort Geld? a) slavisch b) griechisch c) arabisch d) lateinisch 2. Was ist die Hauptfunktion des Geldes? a) Zahlungsmittel b) Tauschmittel-Funktion 3. Was war vor dem Geld? a)

Mehr

und Geld bekommt Sinn

und Geld bekommt Sinn und Geld bekommt Sinn Unsere Werte. Unsere Ziele. Unser Angebot. CSR im Mittelstand, 12. November 2009, Werner Landwehr, Leiter GLS Berlin Unsere Geschäftspolitik» Transparenz und Verwendungsorientierung

Mehr

Mikrofinanzierung I: Wie es mal war. U3L-Seminar zu alternativen Banken WS 2012/13 Prof. Reinhard H. Schmidt

Mikrofinanzierung I: Wie es mal war. U3L-Seminar zu alternativen Banken WS 2012/13 Prof. Reinhard H. Schmidt Mikrofinanzierung I: Wie es mal war U3L-Seminar zu alternativen Banken WS 2012/13 Prof. Reinhard H. Schmidt I. Planung der ersten Vorlesung zur Mikrofinanzierung I. Einordnung und Programm für Teil III

Mehr

Soziale Sicherungssysteme in Entwicklungsländern stärken. Armut bekämpfen Globalisierung gerecht gestalten

Soziale Sicherungssysteme in Entwicklungsländern stärken. Armut bekämpfen Globalisierung gerecht gestalten Soziale Sicherungssysteme in Entwicklungsländern stärken Armut bekämpfen Globalisierung gerecht gestalten Jeder hat als Mitglied der Gesellschaft das Recht auf soziale Sicherheit heißt es in der Allgemeinen

Mehr

CSR durch den Global Compact?

CSR durch den Global Compact? Im Rahmen der Ringvorlesung Entwicklungspolitik XIV Nachhaltige Produkte nachhaltige Entwicklung? CSR, Labels & Co. SID, TU Berlin 2.Sitzung, 22.05.2008; 18h - 20h CSR durch den Global Compact? Constanze

Mehr

Was tun Sie, um Ihren Lebensstandard zu erhalten?

Was tun Sie, um Ihren Lebensstandard zu erhalten? Allianz Elementar Lebensversicherungs-AG Was tun Sie, um Ihren Lebensstandard zu erhalten? hilft! Hoffentlich Allianz. hilft Ihnen, Ihren heutigen Lebensstandard zu erhalten. Sie haben ein monatliches

Mehr

Zukunft der Kommunalfinanzierung - Neue Regeln nach Basel III. 2. Baden-Württembergischer Kämmerertag

Zukunft der Kommunalfinanzierung - Neue Regeln nach Basel III. 2. Baden-Württembergischer Kämmerertag Zukunft der Kommunalfinanzierung - Neue Regeln nach Basel III 2. Baden-Württembergischer Kämmerertag Agenda Neue Regelungen nach Basel III Neue Kapitalanforderungen Leverage-Ratio Neue Liquiditätsregeln

Mehr

Förderung von Beteiligung und Selbsthilfe. im Ressourcenmanagement

Förderung von Beteiligung und Selbsthilfe. im Ressourcenmanagement Page 1 of 5 Förderung von Beteiligung und Selbsthilfe im Ressourcenmanagement Ein Leitfaden für Projektmitarbeiterinnen und Projektmitarbeiter by Thomas Schwedersky Oliver Karkoschka Wolfgang Fischer Margraf

Mehr

Tourismus als Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung. Tourismus und nachhaltige Entwicklung

Tourismus als Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung. Tourismus und nachhaltige Entwicklung Tourismus als Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung Tourismus und nachhaltige Entwicklung Tourismus als Motor für nachhaltige Entwicklung Tourismus, einer der weltweit bedeutendsten Wirtschaftszweige, kann

Mehr

Wie kann die Welt im Jahr 2050 nachhaltig ernährt werden?

Wie kann die Welt im Jahr 2050 nachhaltig ernährt werden? Wie kann die Welt im Jahr 2050 nachhaltig ernährt werden? Studium Generale 2012 Universität Hohenheim 10. Mai 2012 Regina Birner Lehrstuhl Sozialer und institutioneller Wandel in der landwirtschaftlichen

Mehr

Aserbaidschan: Microfinance Bank of Azerbaijan / AccessBank AZE FZ-Treuhandbeteiligung I und II

Aserbaidschan: Microfinance Bank of Azerbaijan / AccessBank AZE FZ-Treuhandbeteiligung I und II Aserbaidschan: Microfinance Bank of Azerbaijan / AccessBank AZE FZ-Treuhandbeteiligung I und II Ex Post-Evaluierungsbericht (Schlussprüfung) OECD-Förderbereich 24030 / Finanzintermediäre des formellen

Mehr

Geld, Kredit und Banken

Geld, Kredit und Banken Horst Gischer Bernhard Herz Lukas Menkhoff Geld, Kredit und Banken Eine Einführung Dritte, aktualisierte und erweiterte Auflage ^J Springer Inhaltsverzeichnis Vorwort V Kapitel 1 Funktionen des Finanzsektors

Mehr

Die Spezialisten für externe Projektunterstützung www.solcom.de. SOLCOM Marktstudie Selbstständige Finanzen und Absicherung

Die Spezialisten für externe Projektunterstützung www.solcom.de. SOLCOM Marktstudie Selbstständige Finanzen und Absicherung Die Spezialisten für externe Projektunterstützung www.solcom.de 2 Über diese Marktstudie Im März 2010 hatten wir rund 5.200 Abonnenten des SOLCOM Online Magazins zum Thema Finanzen und Absicherung hinsichtlich

Mehr

KOKON Income protect Erwerbsunfähigkeitsversicherung mit Rentenzahlung

KOKON Income protect Erwerbsunfähigkeitsversicherung mit Rentenzahlung Einfach.Anders. KOKON Income protect Erwerbsunfähigkeitsversicherung mit Rentenzahlung KOKON Income protect Erwerbsunfähigkeitsversicherung Produkt KOKON Income protect ist eine Risikoversicherung für

Mehr

Réduction de la Pauvreté par la Microfinance?

Réduction de la Pauvreté par la Microfinance? Série de publications du SLE S 244 SLE Formation Post-Universitaire en Coopération Internationale Etude commanditée par MISEREOR Réduction de la Pauvreté par la Microfinance? Analyse Participative des

Mehr

Partizipation in Mikrokrankenversicherungen

Partizipation in Mikrokrankenversicherungen UNIVERSITÄT ZU KÖLN Seminar für Genossenschaftswesen Philipp Degens, Gerald Leppert, Verena Müller Partizipation in Mikrokrankenversicherungen Komparative Vorteile für Genossenschaften? Pro MHI Africa

Mehr

value invest VWL Die VWL-Police der Liechtenstein Life

value invest VWL Die VWL-Police der Liechtenstein Life Einfach.Anders. value invest VWL Die VWL-Police der Liechtenstein Life Vermögenswirksame Leistungen Einfach.Clever VWL versichert... Die Liechtenstein Life bietet clevere Lösungen für die Investition vermögenswirksamer

Mehr