Mit Mikrofinanzierung aus der Armut

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1 Mit Mikrofinanzierung aus der Armut Imke Gilmer Sektorvorhaben Finanzsystementwicklung Deutsche Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) Seite 1

2 Agenda Mit Mikrofinanzierung aus der Armut Mikrofinanzierung in der deutschen Entwicklungspolitik Seite 2

3 Seite 3

4 Angepasst an die Bedürfnisse armer Menschen Das richtige Produkt zum richtigen Preis über den richtigen Vertriebskanal Kredit für wichtige Investitionen Sparen als Vorsorgepuffer und Anlage Versicherungen zur Absicherung gegenüber Krankheit, Unfällen Überweisungen Remittances durch Familienangehörige Seite 4

5 Seite 5

6 Gründe armen Menschen keinen Kredit zu geben Keine Sicherheiten und mangelnde Information Hohe Bearbeitungskosten im Vergleich zur Kredithöhe Schwer zu erreichende ländliche Gebiete, fehlende Filialen Lösungen: Gruppenkredite, Cash Flow based lending, Character based lending, gestaffelte Kreditvergabe Seite 6

7 Folge: eine Spirale aus Armut und Verschuldung Seite 7

8 Seite 8

9 Mikrokredite können den Kreislauf durchbrechen Seite 9

10 Mikrofinanzierung leistet einen Beitrag zu MDGs Gruppenarbeit: Hunger halbieren Verbesserung der Gesundheitsversorgung der Mütter Diskutieren Primarschulbildung Sie mit Ihrem Sitznachbar, wie Bekämpfung von Mikrofinanzierung für alle einen Beitrag zu den HIV/AIDS, MDGs leistet? Malaria Halten Sie Ihre Ergebnis bitte auf einer Karte fest. Stärkung der Rolle der Frauen Ökologische Nachhaltigkeit 1.Diskussion Senkung 10 der Min 2.Vorstellung Kindersterblichkeit im Plenum 1 Minute Aufbau einer globalen Partnerschaft für Entwicklung Seite 10

11 Seite 11

12 Das System muss als Ganzes gefördert werden. Mikrofinanzierung erreicht die größte Anzahl armer Menschen, wenn sie als Teil des Finanzsystems gefördert wird. Prinzipien: Ownership und Partnerschaft Zusammenarbeit mit anderen Gebern Anpassung an Institutionen und Kontext Mehrebenenansatz Seite 12

13 Die deutsche Entwicklungspolitik unterstützt ihre Partnerländer, damit Makro-Ebene Zentralbanken, Finanzministerien und Aufsichtsbehörden schaffen die für eine dauerhafte Entfaltung wirtschaftlicher Dynamik notwendigen, stabilen Rahmenbedingungen. Meso -Ebene Trainingseinrichtungen, Kreditinformationsbüros, Branchenverbände bieten für Mikrofinanzinstitutionen Leistungen an. Einlagensicherungssysteme garantieren die Spareinlagen von Mikrofinanzkunden. Mikro-Ebene Durch Greenfielding, Downscaling, Up scaling und Linkage Banking (NGO-FFI) bieten Genossenschaften, Mikrofinanzinstitutionen und andere Finanzinstitutionen armen Menschen Zugang zu Kredit, Sparen, Versicherungen und Überweisungen Seite 13

14 Seite 14

15 Nachhaltigkeit Seite 15

16 Seite 16

17 Zu billige Zinsen verhindern den Aufbau nachhaltiger Institutionen Wenn Mikrofinanzinstitutionen ihre Zinsen nicht oberhalb der Marktzinsen (ihre Refinanzierungskosten) setzen: Werden ihre Kosten nicht gedeckt Ist ihr Wachstum von billigen Krediten von Gebern abhängig. Verzerren sie den Wettbewerb und schädigen nachhaltige Wettbewerber. Deshalb keine gesetzlichen Zinsobergrenzen und Subventionen für Zinsen Aber dies bedeutet nicht die Weitergabe von Ineffizienzen an die Mikrokreditnehmer Seite 17

18 Seite 18

19 Aufbau lokaler Finanzinstitutionen und Strukturen Gesunde lokale Finanzinstitutionen Lokale Spareinlagen Finanzdiens tleistungen Stabile und unabhängige Finanzsysteme Seite 19

20 Seite 20

21 Weitere Ansätze sind notwendig Menschen ohne Einkommen, die nicht in der Lage sind den Kredit zurück zu zahlen, benötigen zunächst andere Unterstützung. Überschuldung ist ein ernsthaftes Problem Seite 21

22 Seite 22

23 Finanzsystementwicklung Daten und Fakten Aktuelles Portfolio: 1,5 Mrd. Euro FSE Projekte: 175 in 63 Ländern Damit zählt Deutschland international zu den wichtigsten Förderern der Mikrofinanzierung Seite 23

24 Quellen BMZ 2004 Sektorkonzept Finanzsystementwicklung BMZ 2008 Mit Mikrofinanzierung aus der Armut CGAP 2004 Key Principles of Microfinance Seite 24

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