Roubini: The Deadly Dirty D-Words: Deflation, Debt Deflation and Defaults

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1 Roubini: The Deadly Dirty D-Words: Deflation, Debt Deflation and Defaults Roubini behandelt Die Ursachen von Deflation Das Risiko von einer Liquiditätsfalle Die Kosten von Deflation Möglichkeiten für die Regierung um Deflation zu bekämpfen 2006 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 4/e Olivier Blanchard 1 of 44

2 Roubini: The Deadly Dirty D-Words: The Sources of Deflation Ursachen von Deflation Slack auf dem Gütermarkt wegen einbrechender Nachfrage führt zu sinkenden Preisen Slack auf dem Arbeitsmarkt und ansteigende Arbeitslosigkeit führt zu sinkenden Löhnen Slack auf dem Rohstofmarkt mit stark fallenden Preisen 2006 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 4/e Olivier Blanchard 2 of 44

3 Roubini: The Deadly Dirty D-Words: The Risk of a Liquidity Trap Das Risiko von einer Liquiditätsfalle Wenn der Nominalzins gegen die zero lower bound stößt, wird Geldpolitik ineffektiv Das Kaufen von Wertpapieren, mit Geld bezahlt, hat keinen Einfluss auf den Zinssatz mehr, weil Geld und Wertpapiere fast perfekte Substitute sind. Roubini: What is a zero interest rate bond? It is effectively like cash. Mehr unorthodoxe geldpolitische Massnahmen sind notwendig 2006 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 4/e Olivier Blanchard 3 of 44

4 The Liquidity Trap Figure 22-5 Das IS-LM Modell und die Liquiditätsfalle In einer Liquiditätsfalle kann die Produktion durch Geldpolitik nur in begrenztem Ausmaß erhöht werden. Es kann sein, dass die Geldpolitik nicht in der Lage ist, die Produktion zu ihrem natürlichen Produktionsniveau zurückzubringen Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 4/e Olivier Blanchard 4 of 44

5 Roubini: The Deadly Dirty D-Words: The Costs of Deflation Die Kosten von Deflation Erstens, ein Teufelskreis von sinkende Preisen und sinkender Produktion tritt ein: Überschusslager verursachen fallende Preise, führen zu niedrigerem Angebot, führen zu niedrigerem Einkommen, führen zu niedrigerer Nachfrage, usw. Zweitens, Anreize um seinen Konsum in die Zukunft zu verschieben, wenn Preise niedriger sind. Drittens, Realzinse steigen mit Deflation an Viertens, Schuldendeflation führt zu einem Anstieg von Debt defaults, Schuldenausfall Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 4/e Olivier Blanchard 5 of 44

6 Roubini: The Deadly Dirty D-Words: The Deadly Deeds of Debt Deflation Deflation führt zu einen Anstieg des realen Werts der Schulden Oder gleichbedeutend, der Realzins auf Schulden steigt an Das wichtigste Beispiel ist fallende Preise von Immobilien, was zusammen mit sinkenden allgemeinen Preise, also Deflation, foreclosures wahrscheinlicher macht. Als Defaultrates (Ausfallraten) werden ansteigen 2006 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 4/e Olivier Blanchard 6 of 44

7 Roubini: The Deadly Dirty D-Words: The Current Situation: High Market Interest Rates Der Marktzinssatz, also was Betriebe bezahlen, ist unterschiedlich von dem Leitzinssatz der Zentralbank. Der Marktzinssatz beinhaltet einen Risikoaufschlag, a credit spread Weil der Marktzinssatz ein langfristiger Zinssatz ist, beinhaltet er ein yieldcurvespread Insbesonders der credit spread ist während der Finanzkrise hoch, also die Kreditkosten für Betriebe mit hohen Risiken ist hoch Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 4/e Olivier Blanchard 7 of 44

8 Roubini: The Deadly Dirty D-Words: Unconventional Monetary Policy Options Möglichkeiten für Zentralbanken wenn sie auf die zero lower bound stößt: Langfristige Zinsen beeinflussen Sich verpflichten sich (commit) den kurzfristigen Zinssatz für langere Zeit niedrig zu halten was wegen der Zinsstrukturkurve zu niedrigeren langfristigen Zinssätzen führt Direkt langfristige Staatsanleihen kaufen Den Risikoaufschlag, also den credit spread, direkt beeinflussen: Private Wertpapiere kaufen Hypotheken oder Mortgage Backed Securities (MBS) kaufen Den Hypothekenmarkt indirekt durch das Kaufen von Wertpapiere von staatliche Hypothekbanken unterstützen Diese Aktionen bringen ziemlich große Risiken für Verlustefür die Zentralbank mit sich 2006 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 4/e Olivier Blanchard 8 of 44

9 Ben Bernanke (2002): Preventing and Fighting Deflation Bernanke: Ursachen und Konsequenzen von Deflation Deflation verhinderen Deflation bekämpfen 2006 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 4/e Olivier Blanchard 9 of 44

10 Ben Bernanke (2002) Causes of Deflation Preissenkungen in vereinzelten Sektoren der Wirtschaft sind kein Problem Deflation ist problematisch wenn es in der ganzen Wirtschaft auftritt Die Ursache ist ein Zusammenbruch der aggregierten Nachfrage Im Prinzip könnte es auch von einem starken Anstieg des aggregierten Angebotes verursacht werden, aber das hat eigentlich nie stattgefunden und würde zusammengehen mit einem Boom und nicht mit einer Rezession 2006 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 4/e Olivier Blanchard 10 of 44

11 Ben Bernanke (2002) Effects of Deflation Deflation kann zu einem Nominalzinssatz von Null führen wegen des Fishereffektes: für gegebenen Realzins, wird sich der Nominalzins gegen null bewegen. Wenn der Nominalzins Null geworden ist, wird Deflation den Realzins weiter ansteigen lassen. Dies verringert die Investitionsnachfrage und die Nachfrage nach Gebrauchsgüter Schuldendeflation könnte zu großzügigen debt defaults führen und damit the fragility of the nation s financial system ansteigen lassen Die Zentralbank hat keine Munition ( ammunition ) mehr 2006 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 4/e Olivier Blanchard 11 of 44

12 Ben Bernanke (2002) Preventing Deflation Verringer nicht um zu viel um damit einen buffer zone zu behalten. Do not push the inflation rate too much down, preserving a buffer zone Ein stabiles Finanzsystem kann Deflation verhinderen: weniger fire sales die zu niedrigeren Assetpreisen und sinkender Nachfrage führen würde aggresiver vorgehen beim Verringern des Leitzins, noch bevor Deflation auftritt Fed hat den Leitzins auch sehr schnell gesenkt Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 4/e Olivier Blanchard 12 of 44

13 Ben Bernanke (2002) Curing Deflation Die Zentralbank kann immer Inflation generieren wenn sie mehr Geld druckt. Wie kann die Zentralbank mehr Geld in der Wirtschaft bringen: Einfach mehr assets kaufen Auch andere Typen Assets kaufen Es ist schwierig dies gut zu machen, weil es wenig Beispiele von Inflation gibt, also es gibt wenig Daten 2006 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 4/e Olivier Blanchard 13 of 44

14 Ben Bernanke (2002) Curing Deflation Die Zentralbank kann auch versuchen langfristige Zinssätze zu beeinflussen: Sich verpflichten (commit) den kurzfristigen Zinssatz niedrig zu halten für langere Zeit Direkt langfristige Staatsanleihen kaufen Wenn dies nicht ausreichend ist, kann die Zentralbank versuchen die Rendite auf Private Krediten direkt zu beeinflussen Geld ausleihen gegen einen fixen Zinssatz an Privatbanken with a wide range of private assets as collateral Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 4/e Olivier Blanchard 14 of 44

15 Ben Bernanke (2002) Curing Deflation: Fiscal Policy Die Zentralbank kann Steuersenkungen entgegenkommen wenn sie Staatsanleihen kauft die gebraucht werden um die Steuersenkungen zu zahlen Dies verhindert dass langfristige Zinssätze ansteigen in Reaktion auf mehr Nachfrage nach Krediten von der Regierung Dies ist inflationäre Finanzierung von der Schulden! Man hört Gerüchte dass die Amerikanische Regierung dies Pläne hat 2006 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 4/e Olivier Blanchard 15 of 44

16 Monetary Policy in a Liquidity Trap: Summary Also wenn die kurzfristige Leitzinssatz auf der lower bound stosst, hat die Zentralbank noch zahlreiche Möglichkeiten: Die Inflationserwartungen ansteigen durch das ausweiten des Geldangebotes Langfristige Zinssätze beeinflussen mit einer verpflichtung (commitment) der kurzfristige Zinssatz niedrig zu halten für langere Zeit oder direkt langfristige Staatsanleihen kaufen Private Marktzinssatze beeinflussen durch das kaufen von commercial paper oder durch das anbieten von Krediten an Privatbanken Koordination mit Fiskalpolitik durch das Kaufen von Staatsanleihen 2006 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 4/e Olivier Blanchard 16 of 44

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