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1 GRUNDTVIG 2012 BEVOR Sie eine Skizze oder einen Antrag schreiben Offizielle Aktionsbeschreibung auf der NA Homepage UNBEDINGT lesen! LINK (Aufruf 2012/ Hintergrundinformationen/ PDF Aktionsbeschreibung GRUNDTVIG ) Die Workshops (WS) sind weder eine Fortbildung noch eine Weiterbildung für Fachkräfte oder Lehrpersonal. Auch Inhalte, die speziell auf Multiplikation oder Ausbildung im Bereich des ehrenamtlichen Engagements ausgerichtet sind oder sonstigen Bezug zu einer beruflichen Fort- und Weiterbildung haben, sind im Rahmen der Grundtvig Workshops ausgeschlossen. Workshops sind offen für alle europäischen Bürger/innen über 18. Ein besonderer Fokus liegt darauf, Benachteiligte, Menschen aus Rand- und Risikogruppen der Gesellschaft als Teilnehmer/innen zu gewinnen. Workshops: Teilnehmerorientiert, innovativ und kreativ. WS zeichnen neue Lernwege auf. WS fördern das aktive Lernen, eine persönliche und nachhaltige Entwicklung der Lernenden. WS sollen zum Lebenslangen Lernen ermutigen und die eigene Motivation, am gesellschaftlichen Geschehen teilzunehmen, steigern. Es werden keine kulturtouristischen Aktivitäten gefördert. Themen: Allgemeine Erwachsenenbildung. Das Themenfeld ist sehr offen (Vgl. Fiche 40 in der Aktionsbeschreibung auf NA Homepage. Verlinkung s. oben). Bevorzugt werden Themen, die ohne hohe Fremdsprachkompetenz angeboten werden können (man muss kein Muttersprachler sein, um zu verstehen worum es geht und um sich am Workshop-Geschehen beteiligen zu können). Methodik: Informelles und non-formales Lernen. Partizipatives Lernen, interaktives und gemeinschaftliches Lernen, um Austausch und Diskussionen zu fördern. Ziel ist es, eine Lernerfahrung zu ermöglichen, die ohne eine multinationale Gruppe nicht stattfinden könnte. Der methodisch-didaktische Ansatz ist klar und nachvollziehbar beschrieben. NA beim BIBB AM_WS_Hinweise_vor_Antragstellung Seite 1 von 5

2 Europäischer Mehrwert: Die besonderen Gegebenheiten der WS (Lernende aus ganz Europa sind zusammen) tiefgehend und breit ausschöpfen. Interkulturelles Lernen und europäischen Zusammenhalt/europäisches Verständnis unterstützen. Schon bei der Organisation eines GRUNDTVIG WS ist der Nutzen deutlich beschrieben und auf die Zielgruppe abgestimmt. Die WS nutzen den multinationalen Hintergrund der Teilnehmer/innen bestmöglich aus. Evaluation: Mündlich oder schriftlich, interaktiv, kreativ und kontinuierlich. Reflexionen über das Erlebte und das Erlernte sind besonders wichtig. Skizze/Skizzenberatung: Wenn Sie beabsichtigen, einen GRUNDTVIG Workshop zu beantragen, können Sie unser Beratungsangebot schon vor der Antragstellung nutzen. Bringen Sie Ihre Idee und Ihre Gedanken zu Papier, so ausführlich wie nötig, so kurz und prägnant wie möglich. Mitte Oktober 2011 werden wir auf unserer Homepage ein Formular zur Verfügung stellen. Dass soll Ihnen helfen, sich vor der Antragstellung mit einigen Fragen auseinanderzusetzen, mit denen Sie auch im Antragsverfahren in Berührung kommen werden. Antrag: Die Frist für die Antragstellung ist Anträge werden im Original mit 2 Kopien bei der Nationalen Agentur eingereicht. Als Anlage übersenden Antragstellende eine Kopie mit dem Nachweis des juristischen Status (Auszug aus dem Vereinsregister und Kopie der Satzung, Auszug aus HRB ) sowie das ausgefüllte Formular zu den Bankangaben. Alle Dokumente sind zum Herunterladen auf der Homepage bereitgestellt. Beachten Sie die Checklisten! Sie sind für Ihre Unterstützung in das Antragsformular integriert. Es können maximal 2 Anträge pro Einrichtung eingereicht werden (2 unterschiedliche Themen). Werden mehr als 2 Anträge eingereicht, werden automatisch alle Anträge aus formalen Gründen abgelehnt. Wir weisen Sie ausdrücklich darauf hin, dass textidentische bzw. weitgehend gleichlautende Anträge von der Förderung ausgeschlossen sind. Bitte machen Sie konkrete und präzise Angaben. Schreiben Sie auf eine Weise, die direkt, greifbar und verständlich ist. Was gemacht wird, wie es gemacht wird und mit welchem Ziel muss durchgängig klar sein. NA beim BIBB AM_WS_Hinweise_vor_Antragstellung Seite 2 von 5

3 Bitte beachten Sie insbesondere, dass der Text im Antrag, Punkt 4.1 Zusammenfassung, als Öffentlichkeitswerbetext zu verstehen ist, d.h. er soll potentielle TN animieren, am WS teilzunehmen. Daher: Wenden Sie sich direkt an die TN und sprechen diese aktiv an (z.b. wir machen das und das anstatt die TN werden das und das machen). Überprüfen Sie Ihre Darstellung/Zusammenfassung der Workshop-Aktivitäten. Bitte denken Sie daran, dass genau diese Informationen letztendlich im Workshop-Katalog erscheinen werden und von potentiellen TN gelesen werden. Schildern Sie, was Sie im Workshop vorhaben und versuchen Sie, das Interesse der TN zu wecken. Geben Sie mehr Infos über den Workshop und die geplanten Aktivitäten. Verwenden Sie eine verständliche, einfache Sprache. Überprüfen Sie, ob es für Ihren Workshop hilfreich sein kann, dass Sie Angaben über Sprachkenntnisse machen (s. Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen - GER). Können sich auch Menschen bei Ihnen bewerben, die wenige Sprachkenntnisse haben? Heben Sie in 1-2 Sätzen hervor, was das Besondere hinsichtlich der europäischen Ausrichtung ist und welche Möglichkeiten die Teilnehmenden für den Austausch untereinander haben. Warum ist der Workshop europäisch? Was unterscheidet Ihr Angebot von einem gleichartigen, das nur mit deutschen Teilnehmenden stattfindet? Erwähnen Sie, wie diese Interkulturalität im Workshop eingesetzt wird. Nutzen Sie die Tatsache gezielter aus, TN aus ganz Europa zu haben (und nicht nur Deutsche in Deutschland). Verzichten Sie auf unnötige Aufzählungen und stichpunktartige Äußerungen. Verwenden Sie keine Sonderzeichen und keine manuellen Zeilenumbrüche im Text. NA beim BIBB AM_WS_Hinweise_vor_Antragstellung Seite 3 von 5

4 Vorbereitung Teilnehmer/innen: Sprachlich und/oder interkulturell, findet im Heimatland statt. Belege müssen vorhanden sein, sonst bekommen die Teilnehmer/innen keine Erstattung vom WS Anbieter. Geplante Vorbereitungskosten werden bereits bei Antragstellung angegeben. Unterbringung: Die Zielgruppe genau bedenken, Einzelbelegung ist die Regel, Doppel- und Mehrfachbelegung nur bei Personen, die sich bereits kennen und nur nach vorheriger Absprache mit Teilnehmer/innen. Familienunterbringung ist möglich. Reise: Typischer Ablauf eines WS: 1 Anreisetag, Arbeitstage je nach Antrag, 1 Abreisetag. Exkursionen tagsüber (Museums- oder Ausstellungsbesuche...) müssen WS relevant sein. Es ist kein verlängerter Aufenthalt im Sinn von Urlaub in Deutschland vor oder nach dem WS möglich. NA beim BIBB AM_WS_Hinweise_vor_Antragstellung Seite 4 von 5

5 GRUNDTVIG Aus der Sicht der TN: 1) Was wünsche ich mir von einem guten Workshop? Interkulturelle Erfahrungen, Austausch. Erkenntnisse sollen möglich sein Angenehmes Sprachlevel für alle Interessantes, spannendes und klares Thema Interessantes Beiprogramm (Ort/Region) Gute Organisation (Info, Betreuung vor Ort ) + EZ Eigenaktivität ausprobieren Aktive Teilnahme Ganzheitlicher Ansatz, verschiedene Lernebenen werden angesprochen Lernen mit (möglichst vielen) Sinnen Neue Methoden, neues Erfahren in einem klaren Rahmen Erkennbaren Mehrwert der Teilnahme am WS Nicht überfordern Raum + Zeit für informellen Austausch (genügend) 2) Mit welchen Worten versehe ich einen Workshop, der mir gefallen würde? Gute Mischung zwischen strukturiert + flexibel Innovativ, kreativ, gut organisiert, durchdacht, lebendig Anregend, inspirierend, motivierend, begeisternd auch für die Zeit nach dem WS. Stichwort: Nachhaltigkeit! Spaß + Humor gewünscht Prozess + ergebnisorientiert 3) Was verstehe ich unter non -professional-learning? Nicht unmittelbar auf den eigenen Beruf bezogen Nicht auf Multiplikatoren und ehrenamtliches Engagement ausgerichtet Teilnahme in erster Linie aus persönlichem Interesse Lernen für das eigene Leben Keine fachlichen Voraussetzungen oder Vorerfahrungen notwendig NA beim BIBB AM_WS_Hinweise_vor_Antragstellung Seite 5 von 5

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