Virus and Spam Threads on Mobile Devices. Patrick Fauquex Simon Derungs Martin Schill

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1 Virus and Spam Threads on Mobile Devices Patrick Fauquex Simon Derungs Martin Schill

2 Virus and Worm Threats on mobile Devices

3 Inhaltsverzeichnis 1. Definition Viren und Würmer 2. Historischer Überblick 3. Viren und Würmer im nicht mobilen Umfeld 4. Viren und Würmer im mobilen Umfeld 5. Gegenmassnahmen

4 Inhaltsverzeichnis 1. Definition Viren und Würmer 2. Historischer Überblick 3. Viren und Würmer im nicht mobilen Umfeld 4. Viren und Würmer im mobilen Umfeld 5. Gegenmassnahmen

5 Definition Viren und Würmer Viren: Ein Computervirus ist ein sich selbst reproduzierendes Computerprogramm, welches sich in andere ausführbare Programme einschleusst. Würmer: Ein Computerwurm ist ein sich in einem Computernetzwerk selbst verbreitendes Programm. Dies ist der Hauptunterschied zu einem Virus, welcher für eine Verbreitung auf die Unterstützung des Benutzers angewiesen ist.

6 Inhaltsverzeichnis 1. Definition Viren und Würmer 2. Historischer Überblick 3. Viren und Würmer im nicht mobilen Umfeld 4. Viren und Würmer im mobilen Umfeld 5. Gegenmassnahmen

7 Historischer Überblick (1) Am Anfang: theoretische Konzepte durch John von Neumann und Lionel Penrose 70er Jahre: erster Virus im ARPANET (Creeper-Virus ) 80er Jahre: erster Boot-Virus, erste Viren auf IBM Computer 1987: erster Virus, der Daten beschädigte sowie erster Virus, der in einer EXE-Datei infiltrierte 1988: erstes Antivirenprogramm: Dr. Solomon s Toolkit 1990: Auftritt polymorpher Viren

8 Historischer Überblick (2) 1991: 1.Version Norton Antivirus 1992: erster Virus für Windows 1993: erste Tarnkappenviren (konnten sich im Code infizierter Dateien verbergen) 1996: Auftritt Makroviren, welche MS Excel und MS Word befielen 1997: erste Viren für LINUX, sowie erste Netzwerkviren 1999: Virus Ska verbreitete sich erstmals über das MS Outlook; Auftritt neuartiger Würmer

9 Historischer Überblick (3) 2000: erster Handyvirus: Timofonica-Virus schickt Nachrichten an zufällig ausgewählte Telefonnummern; erster Trojaner für Palm OS 2001: Erscheinen von dateilosen Würmern 2003: Das Jahr der Wümer, Auftritt des Netzwerkwurms Sobig 2004: erste Zombienetzwerke, grösste Epidemie der Geschichte durch den Wurm Mydoom.a

10 Inhaltsverzeichnis 1. Definition Viren und Würmer 2. Historischer Überblick 3. Viren und Würmer im nicht mobilen Umfeld 4. Viren und Würmer im mobilen Umfeld 5. Gegenmassnahmen

11 Payloads None / nonefunctional Internet Remote Control Internet DOS (Denial of Service) Dienstblockierung durch Überflutung Data Collection Data Damage

12 Verbreitungstrategien Instant Messaging P2P Software

13 Wirtschaftliche Auswirkungen Kosten entstehen durch: Ausfall eines Dienstes durch Systemausfall Behinderung von Mitarbeitern durch Systemausfall Folge- und Präventionskosten Tendenzwechsel: Weniger generelle, mehr gezielte Attacken

14 Inhaltsverzeichnis 1.Definition Viren und Würmer 2. Historischer Überblick 3. Viren und Würmer im nicht mobilen Umfeld 4. Viren und Würmer im mobilen Umfeld 5. Gegenmassnahmen

15 Mobile Geräte: Einfache Zielscheiben Nicht so sicher wie wie Desktop-Computer - Wieso? Limitierte Ressourcen (Speicherplatz, Akku) Keine im Hintergrund laufenden Virenscanner Attacken auf Ressourcen Weitere Verbreitungsmöglichkeiten

16 Mobile Geräte: Zusätzliche Verbreigungsmöglichkeiten(1/4) WLAN Gäniger Standard und WEP-Protokoll offenbaren schwächen Vertraulichkeit Zugangskontrolle Authentifikation (Challenge-Response Verfahren und shared key) Fazit: Sicherheitsmechanismen übergehbar

17 Mobile Geräte: Zusätzliche Verbreigungsmöglichkeiten(2/4) Bluetooth Cryptographic Vulnerabilities: Schwachstelle weniger zu Verbreitung genutzt Social Engineering-based Attacks: bluejacking -rasche Verbreitung Attacks Exploiting Software Vulnerabilites: Zugriff auf Daten eines Geräts

18 Mobile Geräte: Zusätzliche Verbreigungsmöglichkeiten(3/4) SMS und MMS SMS: kaum zu gebrauchen (nur 168 Zeichen) MMS: Obwohl sie genug Platz bieten (bis zu 50 Kbit) und Bildformate mögliche Träger wären, sind MMS nicht zur Verbreitung genutzt worden.

19 Mobile Geräte: Zusätzliche Verbreigungsmöglichkeiten(4/4) Mobilität Infizierte mobile Gerät bringt Viren und Würmer hinter eine Firewall Laptops die dazu konfiguriert sind bestimmte Firewalls zu tunneln, können Viren und Würmer in Netze einspeisen.

20 Mobile Geräte: Mögliche Attacken Information Theft Unsolicited Information Theft-of-service attacks Denial-of-service attacks

21 Mobile Geräte: Konkrete Beispiele von Viren und Würmern Cabir Verbreitungsweg: Bluetooth Auswirkungen: Anzeige auf Display, Bluetooth- Schnittstelle zur Weiterverbreitung genutzt Skulls Verbreitungsweg: Internet (trojanisches Pferd) Auswirkungen: Mobiltelfon nur noch zum telefonieren nutzbar

22 Mobile Geräte: gezielte Attacken Vor allem Information Theft Bluebugging: Mobiltelefon als Abhörgerät Sensible Informationen auf den Geräten: subjektives Sicherheitsgefühl Einschleussen von Viren und Würmern: Moblie Geräte bringen diese hinter die Firmenfirewall

23 Inhaltsverzeichnis 1.Definition Viren und Würmer 2. Historischer Überblick 3. Viren und Würmer im nicht mobilen Umfeld 4. Viren und Würmer im mobilen Umfeld 5. Gegenmassnahmen

24 Gegenmassnahmen (1) Allgemein Absicherung mobiler Geräte nur durch sinnvolle Kombination von Schutzmassnahmen Präventiver Schutz: tragen im Voraus zur Erhöhung der Sicherheit bei. Angriffserkennung: erkennen und melden Angriffe Wiederherstellung System: Folgen eines Angriffs auf ein System müssen wieder behoben werden.

25 Gegenmassnahmen (2) Massnahmen zum Schutz mobiler Geräte: Aufklärung: Sensibilisierung von Kunden, und Angestellten gegen mögliche Attacken Visualisation: visuelle Darstellung kritischer Grössen (Batteriestand, Stromverbrauch) Profiling: Aktivitätsprofile von Usern, um unbefugten Zugriff auf mobile Geräte feststellen zu können Hard Switches: physikalisch trennbare Stromversorgung Heterogenität: Plattformverschiedenheit

26 Gegenmassnahmen (2) Angewandte Massnahmen: Zwei-Faktoren Authentifikation (e-banking) Biometrische Erkennung anstelle von Passwörtern Einfachere Systemkonfiguration Nutzer kann sie selber ausführen Software aktualisiert sich automatisch und selbständig Mobile Geräte müssen an regelmässig an bestimmten Ort gebracht werden Persönliche Infos über Interaktionspartner sichtbar Trackingsysem

27 Gegenmassnahmen (3) Lösungsansätze Bluetooth vor allem Lösungen für hochfrequenzierte Lokalitäten (Flughäfen, Bahnhöfe) Non-discoverable-Funktion macht mobile Geräte unsichtbar Security patch für Bluetoothwürmer. Dieser patch soll periodisch erstellt, getestet und verteilt werden Monitoringsystem an verkehrsintensiven Lokalitäten um frühzeitig Infektionen zu erkennen Quarantäne

28 Gegenmassnahmen (4) Lösungsansätze Mobiltelefone (1) Hauptproblem: Mobiltelefone besitzen keine Antivirus Software Aufteilung von Sprache und Daten Daten- und Sprachkommunikation aufteilen Prioritätenverteilung internes oder externes Netz Ressourcen vorbeugend bereitstellen Vermeidung von DoS-Attacken Bsp. Olympische Spiele in Griechenland

29 Gegenmassnahmen (5) Lösungsansätze Mobiltelefone (2) Ratenbeschränkung Drahtlose Übertragungskanäle beschränken (Un)Zuverlässigkeit von Nachrichten aus dem Internet Aufklärung Warunung vor Phishingangriffen Viren können auch über Benutzer in ein sicheres Sytem gebracht werden Sensibilisierung der Benutzer

30 Gegenmassnahmen (6) Lösungsansätze Mobiltelefone (3) Antivirenlösungen für Mobiltelefone ähnlich wie diejenigen für PCs Sind einfacher, da mobile Geräte mit weniger Speicherplatz und Performance auskommen müssen

31 Gegenmassnahmen (7) Lösungsansätze Wirtschaft Schutz und Sicherheit von mobilen Geräten ist wichtiger Bestandteil einer Sicherheitspolitik eines Unternehmens Insofern eine Bedrohung, da Daten aufgrund ihrer Grösse unerkannt entwendet werden können.

32 Gegenmassnahmen (8) Generelle Schutzmassnahmen Passwörter mit alpha-numerischen Zeichen Verschlüsselungsmechanismen Verschlüsselte Datenübertragung (Zwei-Faktoren Massnahmen) Installation von Virenschutz und regelmässige Updates Mobile Firewalls Eigene Sicherheitspolitik eines Unternehmens Verbot von Kamerahandys und USB-Sticks

33 Spam Threats on mobile Devices

34 Inhaltsverzeichnis 1. Definition 2. Einleitung 3. Verteilkanäle 4. Auswirkungen 5. Gegenmassnahmen

35 Inhaltsverzeichnis 1. Definition 2. Einleitung 3. Verteilkanäle 4. Auswirkungen 5. Gegenmassnahmen

36 Definition Spam Spam: Bezeichnung für eine , die man nicht angefordert hat und die ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung bewirbt. MobileSpam: Nachrichten, die einer unerwünschten Quelle entstammen und auf mobile Endgeräte übertragen werden.

37 Inhaltsverzeichnis 1. Definition 2. Einleitung 3. Verteilkanäle 4. Auswirkungen 5. Gegenmassnahmen

38 Einleitung Anfang bereits im Jahre 1975 Vielzahl möglicher Arten Gründe für die Verbreitung Aufkommen von MobileSpam Verbreitung v.a. in Asien

39 Inhaltsverzeichnis 1. Definition 2. Einleitung 3. Verteilkanäle 4. Auswirkungen 5. Gegenmassnahmen

40 Verteilkanäle Drahtlose -Spam SMS-to-SMS Spam -to-SMS Spam weitere Bluetooth Instant-Messaging Services MMS

41 Inhaltsverzeichnis 1. Definition 2. Einleitung 3. Verteilkanäle 4. Auswirkungen 5. Gegenmassnahmen

42 Auswirkungen Unterschiede hinsichtlich der Auswirkungen zwischen MobileSpam und Spam Folgen für: Netzwerkbetreiber Unternehmen Endbenutzer Probleme, die sich speziell auf Mobiltelefone auswirken

43 Inhaltsverzeichnis 1. Definition 2. Einleitung 3. Verteilkanäle 4. Auswirkungen 5. Gegenmassnahmen

44 Gegenmassnahmen Probleme in Bezug auf MobileSpam Präventive Massnahmen Technische Massnahmen Gesetzliche Massnahmen

45 Diskussion Viren und Würmer (1) Erfahrungen mit Viren und Würmern? Erfahrungen im mobilen Bereich? Sicherheitsgefühl mit mobilen Geräten? Was für Daten auf mobilen Geräten? Sicherheitsrisiko Mensch?

46 Diskussion Viren und Würmer (2) Welche Schutzmassnahmen kennt/ benützt ihr?

47 Diskussion Spam Erfahrungen mit Spam? Wie beschäftigt seid ihr damit? Sinnvolle Gegenmassnahmen? Erfahrungen im mobilen Bereich? Bereits Werbe-SMS erhalten? Wenn ja von wem? (Provider, Unbekannter, etc.) Wie würdet ihr darauf reagieren? (Reklamationen, Kündigung, etc.) Welche Werbe-SMS könnten evt. erwünscht sein? Störungsempfinden? Unterschiede zw. SMS-Spam und -Spam? Veränderung der Nutzungshäufigkeit des Mediums?

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