Pressekonferenz. Referent: Dr. Alexander Hinrichs, Geschäftsführer Moderation: Marcus Arden, top agrar

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1 Pressekonferenz Referent: Dr. Alexander Hinrichs, Geschäftsführer Moderation: Marcus Arden, top agrar

2 Initiative Tierwohl: Überblick Erstmalig in Deutschland: Das branchenübergreifende Bündnis von Unternehmen und Verbänden aus Landwirtschaft, Fleischwirtschaft und Lebensmitteleinzelhandel nimmt ab dem die operative Arbeit auf. Klare Zielsetzung: Förderung des Tierwohls in der konventionellen Schweine- und Geflügelhaltung, für das die teilnehmenden Unternehmensgruppen des Lebensmitteleinzelhandels rund 255 Mio. Euro bis 2017 bereitstellen. Breite Abdeckung: die Initiative verbessert das Tierwohl von bis zu acht Millionen Schweinen und von bis zu 300 Millionen Hähnchen und 15 Millionen Puten. Die Initiative erreicht bis zu 85 Prozent der deutschen Verbraucher. 2

3 Initiative Tierwohl: Hintergründe FAKT IST: Es findet ein gesellschaftliches Umdenken in Deutschland statt, Einstellungen zu Fleischkonsum und Tierhaltung verändern sich 60% der Verbraucher halten artgerechte Tierhaltung bei der Lebensmittelerzeugung für besonders wichtig.* Handel, Fleischwirtschaft und Landwirtschaft nehmen ihre Verantwortung ernst ABER: Die Realität ist auch Verbraucher fragen Fleisch in hoher Qualität und großer Vielfalt nach Nur knapp über 30% der deutschen Verbraucher würde deutlich mehr Geld für Produkte aus artgerechter Tierhaltung ausgeben 98% des Schweine- und Geflügelfleisches stammt aus konventioneller Erzeugung DESHALB: Tierwohl als gesamtgesellschaftliche Aufgabe angehen und Lösungen suchen, die in der Fläche umsetzbar sind. * = aus: Situationsbericht 2014/215, Trends und Fakten zur Landwirtschaft 3

4 Initiative Tierwohl: Ziele Schrittweise Verbesserung der Standards in der Nutztierhaltung, durch Breitenwirkung: Tierwohlmaßnahmen für eine möglichst große Anzahl von Tieren Machbarkeit: Tierwohlmaßnahmen müssen für Landwirte umsetzbar sein; keine Wettbewerbsnachteile Freiwilligkeit: Landwirte schließen auch der Initiative aus Überzeugung an. 4

5 Initiative Tierwohl: Strukturen& Aufgaben Gesellschaft zur Förderung des Tierwohls in der Nutztierhaltung mbh Trägergesellschaft verantwortet und kontrolliert die organisatorische und finanzielle Umsetzung der Initiative Tierwohl. Geschäftsführer: Dr. Alexander Hinrichs

6 Initiative Tierwohl: Strukturen& Aufgaben Gesellschaft zur Förderung des Tierwohls in der Nutztierhaltung mbh Trägergesellschaft verantwortet und kontrolliert die organisatorische und finanzielle Umsetzung der Initiative Tierwohl. Geschäftsführer: Dr. Alexander Hinrichs Clearingstelle Überwacht Zahlungsabwicklung; betreibt Liquiditätsmanagement Fachausschuss Formuliert Anforderungen und Verfahren für Initiative Finanzausschuss Bestimmt Höhe Tierwohlbeitrag und Auszahlungsmodalitäten Beraterausschuss Entwickelt die Initiative weiter; je 5 Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Tierschutz- und Verbraucherorganisationen 6

7 Initiative Tierwohl: Ein breites Bündnis Gesellschafter Teilnehmer des Handels 7

8 Initiative Tierwohl (1): Auf einen Blick Start der Initiative am Volumen Tierwohlfonds Wirksamkeit im Startjahr Verfügbarkeit im Handel Der Handel zahlt einen Tierwohlbeitrag von 4 Cent pro Kilogramm Verkaufsmenge in den Tierwohlfonds ein Frischfleischartikel und verarbeitete Artikel aus Schweine- oder Geflügelfleisch Ca. 85 Mio. EUR in 2015; Ca. 255 Mio. EUR bis 2017 Tierwohlmaßnahmen für bis zu 8 Mio. Schweine Tierwohlmaßnahmen für bis zu 300 Millionen Hähnchen Tierwohlmaßnahmen für bis zu 15 Millionen Puten Schwein ab Sommer 2015 Geflügel ab Herbst

9 Initiative Tierwohl (2): Auf einen Blick Geltungsbereich Schweinehaltung aus zertifizierter Qualitätssicherung Sauenhaltende Betriebe Ferkelaufzuchtbetriebe Mastbetriebe Geflügelhaltung aus zertifizierter Qualitätssicherung Hähnchenhaltung Putenhaltung Anforderungen für die Anerkennung 7 Grundanforderungen 2 Wahlpflichtkriterien weitere frei wählbare Wahlpflichtkriterien 6 Grundanforderungen 2 Wahlpflichtkriterien Auditierung ab Mai 2015 Juni/Juli 2015 Kontrolle Transparenz und Unabhängigkeit: Unangekündigtes jährliches Folgeaudit Durchführung duch registrierte Fachleute 9

10 So funktioniert die Initiative Tierwohl Das Grundprinzip

11 So funktioniert die Initiative Tierwohl Anmeldung und Auditierung

12 Branchenvereinbarung Schwein Tierwohlbeitrag des Lebensmitteleinzelhandels EUR 0,04 pro Kilogramm Verkaufsmenge: Frischfleischartikel aus Schweinefleisch Artikel mit Schweinefleischanteil Wurstartikel mit Schweinefleisch Tierwohlkriterien Kataloge für Sauenhaltung, Ferkelaufzucht und Mast Grundanforderungen zertifizierte Qualitätssicherung jährliche Auditierung Antibiotikamonitoring Gesundheitsplan Stallklimacheck Tränkewassercheck Tageslichtanforderung Wahlpflichtkriterien, obligatorisch Größeres Platzangebot Raufutter & Nestbaumaterial Wahlpflichtkriterien, freiwillig z.b. Beschäftigungsmaterial z.b. Auslaufflächen Tierwohlzuschuss für Landwirte Pauschal 500 Euro pro Betrieb und Jahr für Grundanforderungen Plus individueller Tierwohlzuschuss pro Tier je nach umgesetzten Wahlpflichtkriterien

13 Branchenvereinbarung Geflügel Tierwohlbeitrag des Lebensmitteleinzelhandels EUR 0,04 pro Kilogramm der gesamten Geflügelvermarktungsmenge: Frischfleischartikel aus Geflügelfleisch Geflügelfleischanteil Wurstartikel mit Geflügelfleisch Tierwohlkriterien Grundanforderungen Erhöhte Qualitätsanforderung für Brütereien und Elterntierbetriebe Schnabelbehandlung von Puten Qualifikation Geflügelhalter Verbesserung der Fußballengesundheit Regelungen zum Vorausstallen von Hähnchen Tierwohlkontrollplan Tierwohlzuschuss für Landwirte 3,6 ct für Hähnchen 3,25 ct für Putenhennen 4,0 ct für Putenhähne Jeweils pro Kilogramm Lebendgewicht Wahlpflichtkriterien Beschäftigungsmaterial Höheres Platzangebot

14 Kommunikation Das Logo der Initiative Tierwohl zeigt: Die Information und der Dialog mit allen Beteiligten - Landwirtschaft, Fleischwirtschaft, Lebensmitteleinzelhandel und Verbraucher - sind uns wichtig Die Initiative Tierwohl wird fortlaufend transparent und verständlich über und Fortschritte informieren Eine Pressestelle wurde eingerichtet: Die Webseite informiert über Hintergründe und aktuelle Entwicklungen Unterstützende Marketingmaßnahmen im Lebensmitteleinzelhandel sobald die ersten Fleischwaren aus zertifizierten Tierwohlbetrieben am Markt sind

15 Ausblick Messbarkeit und Erfolgsorientierung sind zentrale Bausteine, wenn es darum geht, die Schweine- und Geflügelproduktion in Deutschland stärker auf das Tierwohl auszurichten. Deshalb wurde Kriterien entwickelt, die in Audits prüf-, mess- und dokumentierbar sind. Darüber hinaus strebt die Initiative eine kontinuierliche Weiterentwicklung an: Erfassung und Auswertung der Befunddaten bei Schlachttieren mit einem noch zu erarbeitenden Tierwohlindex Zusätzlicher Überprüfungsmechanismus für Betriebe Fortschritte beim Tierwohl werden objektiv nachvollziehbar

16 Ihr Ansprechpartner Initiative Tierwohl Pressestelle c/o Weber Shandwick Dr. Patrick Klein Tel.: Fax:

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