Die ökonomischen Elemente der nationalen Anfangsbewertung

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Die ökonomischen Elemente der nationalen Anfangsbewertung"

Transkript

1 Die ökonomischen Elemente der nationalen Anfangsbewertung Meeresumwelt-Symposium /8. Juni 2011

2 Anforderungen an die Anfangsbewertung Umsetzung bis zum 15. Juli 2012 Die Mitgliedstaaten führen eine Anfangsbewertung ihrer Meeresgewässer [ ] durch, die [ ] folgende Elemente umfasst: [ ] eine wirtschaftliche und gesellschaftliche Analyse der Nutzung der betreffenden Gewässer sowie der Kosten einer Verschlechterung der Meeresumwelt. (Art. 8 Abs. 1 lit. c MSRL) Elemente sind komplementär 2/12

3 Hintergründe deutsche Nord- und Ostsee keine Hinweise zur Durchführung der Analysen in der MSRL europäische Ebene: Working Group on Economic and Social Analysis (WG ESA) rechtlich nicht bindender Leitfaden deutsche Ebene: nationale Arbeitsgruppe 3/12

4 Methodenvorschläge des Leitfadens 1) Ecosystem Services Approach Welche Ökosystemdienstleistungen stellen die Meeresgewässer dem Menschen bereit und welcher Nutzen erwächst ihm daraus? Welche Nutzungsarten haben Einfluss auf die Ökosystemdienstleistungen? 2) Marine Water Accounts Approach Welche Wirtschaftssektoren nutzen die Meeresgewässer? Was ist der Nutzen dieser Nutzungsarten für den Menschen und was sind ihre möglichen Auswirkungen? 4/12

5 Unterschiede der Methoden Ausgangssituation (Ökosystemdienstleistungen vs. Wirtschaftssektoren) Datenvoraussetzungen (ggf. vorhandene Forschungsliteratur vs. Wirtschaftsdaten) Zeitdauer (Ecosystem Services Approach komplexer) Marine Water Accounts Approach als pragmatischer Ansatz der Nutzungsbegriff sollte jedoch weit gefasst werden 5/12

6 Nutzungsarten 1. direkte Nutzungsformen des Meeres (z. B. Schifffahrt, Offshore-Windenergie, Tourismus etc.) 2. das Meer als Senke (z. B. Einträge aus Industrie/Landwirtschaft etc.) 3. weitere Aktivitäten mit Meeresbezug (z. B. Küstenschutz, Forschung etc.) für diese Nutzungsarten sind wirtschaftliche Kennzahlen aufzubereiten und gesellschaftliche Aspekte verbal-argumentativ darzustellen die gesellschaftlichen Aspekte der Nutzungsarten resultieren insbesondere aus ihren ökologischen Auswirkungen 6/12

7 Beispiel Schifffahrt (dt. Nordseeraum) wirtschaftliche Kennziffern: Reedereibetriebe - rund Beschäftigte - 194,5 Mio. t Warenumschlag über die dt. Seehäfen im Jahr Schiffsankünfte etc. gesellschaftliche Aspekte (Auswahl): - wichtiges Rückgrat des deutschen Außenhandels - Schadstoffemissionen der Schiffe Anreicherung in Meerestieren Gesundheitsgefährdung von Konsumenten - Einschleppen nicht einheimischer Arten Beeinträchtigung der Fischerei 7/12

8 Hintergrund und Vorüberlegungen zur Analyse Analyse der Kosten einer Meeresumwelt-Verschlechterung als wichtige Grundlage für weitere ökonomische Elemente Leitfaden der WG ESA enthält drei methodische Vorschläge zur Ermittlung der Kosten einer Meeresumwelt-Verschlechterung Vorüberlegungen: die verschiedenen Nutzungsarten verbinden sich mit ökologischen Auswirkungen, die den Nutzen der Meeresgewässer einschränken dieser Nutzenentgang lässt sich als die Kosten einer Meeresumwelt-Verschlechterung interpretieren 8/12

9 Zustand der Meeresumwelt Guter Zustand gemäß MSRL = Referenzzustand Situation mit Maßnahmen zur Erreichung des guten Zustands Situation ohne Maßnahmen 0 Differenz = Kosten einer Verschlechterung Zeit vwl. Kosten der Verschlechterung mit Maßnahmen vwl. Kosten der Verschlechterung ohne Maßnahmen Gegenwart (2011) 2020 volkswirtschaftliche Kosten 9/12

10 Total Economic Value (TEV) = Ökonomischer Gesamtwert Nutzungsabhängige Nichtnutzungsabhängige Direkte Indirekte Optionswerte Existenzwerte Andere Bsp.: Fischbestände als Wirtschaftsgüter Bsp.: Klimaregulierung durch Meeresgewässer Bsp.: Wissen um die Existenz von Meeressäugern ohne deren direktes Erleben 10/12

11 Nutzenentgang als Kosten mithilfe des TEVs lassen sich die Kosten für die verschiedenen Nutzungsarten qualitativ darstellen (Matrixform), Bsp.: Nutzungsabhängige Einflussfaktoren Ökologische Auswirkungen Direkte Indirekte Optionswerte Schifffahrt (inkl. Häfen) Einträge von Öl und Schadstoffen (im Normalbetrieb und im Havariefall) Einschleppen nichteinheimischer Arten Beeinträchtigung Fischerei; Beeinträchtigung Tourismus; Gefährdung der Gesundheit durch belastete Nahrungsmittel Beeinträchtigung Fischerei durch Verdrängung einheimischer Arten Störung der Reproduktionsfähigkeit von Fischen Veränderung der natürlichen Prozesse Bedrohung Artenvielfalt Verdrängung einheimischer Arten 11/12

12 Falk Roman Lauterbach

Gutachten zur Erstellung der ökonomischen Anfangsbewertung im Rahmen der Umsetzung der Meeresstrategie Rahmenrichtlinie (MSRL)

Gutachten zur Erstellung der ökonomischen Anfangsbewertung im Rahmen der Umsetzung der Meeresstrategie Rahmenrichtlinie (MSRL) Gutachten zur Erstellung der ökonomischen Anfangsbewertung im Rahmen der Umsetzung der Meeresstrategie Rahmenrichtlinie (MSRL) im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Mehr

Fishing for Litter. BSH Meeresumwelt-Symposium Hamburg, 7/8. Juni Von der Idee zur praktischen Umsetzung Foto: Waldhäusl

Fishing for Litter. BSH Meeresumwelt-Symposium Hamburg, 7/8. Juni Von der Idee zur praktischen Umsetzung Foto: Waldhäusl Fishing for Litter BSH Meeresumwelt-Symposium Hamburg, 7/8. Juni 2011 Von der Idee zur praktischen Umsetzung Foto: Waldhäusl (Plastik)Müll im Meer - ein globales Problem Kunststoffproduktion > 250 Mio

Mehr

Wie lässt sich der Nutzen von Meeresschutzmaßnahmen ermitteln? Eduard Interwies

Wie lässt sich der Nutzen von Meeresschutzmaßnahmen ermitteln? Eduard Interwies Wie lässt sich der Nutzen von Meeresschutzmaßnahmen ermitteln? Eduard Interwies oder anders: Vorschlag für ein methodisches Vorgehen zur Erfassung der Nutzen von Maßnahmen der MSRL Eduard Interwies Dieser

Mehr

Umsetzung der MSRL in Bezug auf die marine Biodiversität

Umsetzung der MSRL in Bezug auf die marine Biodiversität AWZ Naturschutz Forschung Umsetzung der MSRL in Bezug auf die marine Biodiversität Axel Kreutle Bundesamt für Naturschutz FG II 5.2 Ergebnisse aktueller Meeresforschung des BfN und seiner Partner AWZ-Forschung

Mehr

Gedankengut des Buch-Beitrags Küste als naturwissenschaftlicher Gegenstand, 2007 von Prof. Dr. Hans von Storch, Helmholtz-Zentrum Geesthacht

Gedankengut des Buch-Beitrags Küste als naturwissenschaftlicher Gegenstand, 2007 von Prof. Dr. Hans von Storch, Helmholtz-Zentrum Geesthacht Was ist Küste? Konkurrenz von Wahrnehmung und Wissen Küste ist naturwissenschaftlich definiert als Ort, als Land in der Nähe unter dem Einfluss des Meeres. Im engeren Sinne der Raum, der sich wenige Kilometer

Mehr

eco logic WORKSHOP: HEILIGE STÄTTE, ÖKOSYSTEM ODER KAPITALANLAGE WELCHE ROLLE HABEN VERSCHIEDENE AUFFASSUNGEN

eco logic WORKSHOP: HEILIGE STÄTTE, ÖKOSYSTEM ODER KAPITALANLAGE WELCHE ROLLE HABEN VERSCHIEDENE AUFFASSUNGEN WORKSHOP: HEILIGE STÄTTE, ÖKOSYSTEM ODER KAPITALANLAGE WELCHE ROLLE HABEN VERSCHIEDENE AUFFASSUNGEN VON NATUR UND BIODIVERSITÄT IN DER INTERNATIONALEN ZUSAMMENARBEIT? Berlin Brussels Washington D.C. San

Mehr

Vom ökonomischen Wert des Schützens. Roland Olschewski (Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL)

Vom ökonomischen Wert des Schützens. Roland Olschewski (Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL) Vom ökonomischen Wert des Schützens Roland Olschewski (Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL) Übersicht 1. Was ist Ökonomik? 2. Was ist Naturschutz aus ökonomischer Perspektive? 3.

Mehr

Aktueller Zustand der deutschen Gewässer

Aktueller Zustand der deutschen Gewässer Stand: Oktober 2016 Factsheet Aktueller Zustand der deutschen Gewässer Alle Gewässer in Deutschland müssen bis spätestens zum Jahr 2027 einen guten Zustand erreichen. Um dieses Ziel der EU- Wasserrahmenrichtlinie

Mehr

Fischereimanagement in Meeresschutzgebieten

Fischereimanagement in Meeresschutzgebieten Meeresumweltsymposium 2013, Hamburg (BMU, BSH) Fischereimanagement in Meeresschutzgebieten Hürden und Optionen der Markus Salomon Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) Sachverständigenrat für Umweltfragen

Mehr

RADOST Regionale Anpassungsstrategien für die deutsche Ostseeküste

RADOST Regionale Anpassungsstrategien für die deutsche Ostseeküste RADOST Regionale Anpassungsstrategien für die deutsche Ostseeküste Wirtschaftsfaktor Tourismus in Zeiten des Klimawandels Eine regionalwirtschaftliche Analyse der touristischen Nachfrage in Mecklenburg-Vorpommern,

Mehr

Anforderungen an die ökonomische Analyse und Bewertung im Sinne der EU - Wasserrahmenrichtlinie

Anforderungen an die ökonomische Analyse und Bewertung im Sinne der EU - Wasserrahmenrichtlinie Anforderungen an die ökonomische Analyse und Bewertung im Sinne der EU - Wasserrahmenrichtlinie Ulrich Petschow & Alexandra Dehnhardt Gliederung 1. Die Rolle ökonomischer Bewertung in der WRRL 2. Ökonomische

Mehr

Inhaltsverzeichnis 1. Teil: Das Kreditrisikomanagement und Instrumente der aktiven Kreditrisikosteuerung... 33

Inhaltsverzeichnis 1. Teil: Das Kreditrisikomanagement und Instrumente der aktiven Kreditrisikosteuerung... 33 7 Inhaltsverzeichnis INHALTSVERZEICHNIS...7 ABBILDUNGSVERZEICHNIS...13 ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS...23 SYMBOLVERZEICHNIS...25 EINLEITUNG...29 1. Teil: Das Kreditrisikomanagement und Instrumente der aktiven

Mehr

Fachcurriculum Erdkunde Klassen 6 (G9)

Fachcurriculum Erdkunde Klassen 6 (G9) Ludwig-Georgs-Gymnasium Darmstadt Fachcurriculum Erdkunde Klassen 6 (G9) Stand: 24.11.2015 Inhaltsübersicht: Jahrgang 6 Orientierung auf der Erde Erkundung des Nahraums Topographische Grundkenntnisse Deutschlands

Mehr

Anforderungen des Meeresschutzes an die Umsetzung der WRRL. Dr. Britta Knefelkamp Grüne Liga / BUND Seminar

Anforderungen des Meeresschutzes an die Umsetzung der WRRL. Dr. Britta Knefelkamp Grüne Liga / BUND Seminar Anforderungen des Meeresschutzes an die Umsetzung der WRRL Dr. Britta Knefelkamp Grüne Liga / BUND Seminar 08.06.2016 Inhalt WRRL und MSRL o o Grundlagen Synergien in der Umsetzung Die SH-Küstengewässer

Mehr

Kann und soll man Naturschutz ökonomisch bewerten?

Kann und soll man Naturschutz ökonomisch bewerten? Kann und soll man Naturschutz ökonomisch bewerten? Ökonomische Betrachtungen und Methoden zur Bewertung der Natur Beitrag zu enu-talk Energie- und Umweltagentur Niederösterreich, 17. Februar 2016, St.

Mehr

IfG GmbH Institut für Gesundheit und Management. Delta 31 Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen

IfG GmbH Institut für Gesundheit und Management. Delta 31 Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen IfG GmbH Institut für Gesundheit und Management Delta 31 Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen Gefährdungsbeurteilung nach Arbeitsschutzgesetz 5 Abs.1, ArbSchG Der Arbeitgeber hat durch eine Beurteilung

Mehr

Die EG-Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL)

Die EG-Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL) Die EG-Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL) - Bedeutung für die Bewertung von Sedimentkontaminationen - Magdeburger Gewässerschutzseminar 2012 - die Elbe und ihre Sedimente - Dr. Christine Wenzel Ministerium

Mehr

Einführung in die Europäische Wasserrahmenrichtlinie und Ergebnisse der Bestandsaufnahme

Einführung in die Europäische Wasserrahmenrichtlinie und Ergebnisse der Bestandsaufnahme Regierung von Einführung in die Europäische Wasserrahmenrichtlinie und Ergebnisse der Bestandsaufnahme Dr. U. Schmedtje Regierung von Rosenheim, den 14. Juni 2007 Inhalt Einführung Leitbild und Ziele Denken

Mehr

Was kostet die Umwelt wer zahlt?

Was kostet die Umwelt wer zahlt? Was kostet die Umwelt wer zahlt? 1 Die Otto Group als global agierende Multi- Channel-Handelsgruppe Die Otto Group ist eine weltweit agierende Handels- und Dienstleistungsgruppe mit 123 wesentlichen Unternehmen

Mehr

Vorschlag für eine Unterrichtssequenz zum Thema Unternehmensethik/CSR:

Vorschlag für eine Unterrichtssequenz zum Thema Unternehmensethik/CSR: Vorschlag für eine Unterrichtssequenz zum Thema Unternehmensethik/CSR: Karikatur von Gerhard Mester: Aktionärsversammlung 1. Was bedeuten Unternehmensethik und Corporate Social Responsibility? 2. CSR in

Mehr

Nutzungskonflikte zwischen Berufsfischern und Offshore-Windparks

Nutzungskonflikte zwischen Berufsfischern und Offshore-Windparks Nutzungskonflikte zwischen Berufsfischern und Offshore-Windparks Pierre-Georges DACHICOURT Präsident des französischen Nationalen Komitees für Seefischerei und Marine Aquakultur (CNPMEM) 28 Oktober 2008

Mehr

Zukunftsszenarien für die Tourismus- und Hafenwirtschaft in der deutschen Ostseeregion

Zukunftsszenarien für die Tourismus- und Hafenwirtschaft in der deutschen Ostseeregion Zukunftsszenarien für die Tourismus- und Hafenwirtschaft in der deutschen Ostseeregion, André Schröder unter Mitarbeit von Theresa Wildgrube, Berlin KLIMZUG AG Wirtschaft 22.-23. September 2011, Oldenburg

Mehr

Arbeitsplätze und andere Auswirkungen der täglichen Turnstunde

Arbeitsplätze und andere Auswirkungen der täglichen Turnstunde Arbeitsplätze und andere Auswirkungen der täglichen Turnstunde Dr. Anna Kleissner SportsEconAustria Gramatneusiedl/Marienthal, 15. Mai 2013 1 Wirtschaftliche Bedeutung des Sports in Österreich (I) Die

Mehr

Stellungnahme des ZDS zum Vorschlag der Europäischen Kommission für eine Richtlinie über den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe

Stellungnahme des ZDS zum Vorschlag der Europäischen Kommission für eine Richtlinie über den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe 05. April 2013 Hei/Ra/II-310 Stellungnahme des ZDS zum Vorschlag der Europäischen Kommission für eine Richtlinie über den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe 1. Grundsätzliche Bemerkungen

Mehr

bne-vorschläge zur Umgestaltung der EEG-Umlagebasis 05. Mai 2017, Berlin

bne-vorschläge zur Umgestaltung der EEG-Umlagebasis 05. Mai 2017, Berlin bne-vorschläge zur Umgestaltung der EEG-Umlagebasis 05. Mai 2017, Berlin Energie freien Lauf lassen wer ist der bne & was sind unsere Ziele Gegründet 2002, derzeit 44 Mitglieder, wachsend Regulatorischer

Mehr

Raumordnung im Küstenmeer Notwendigkeiten aus Umweltsicht

Raumordnung im Küstenmeer Notwendigkeiten aus Umweltsicht Raumordnung im Küstenmeer Notwendigkeiten aus Umweltsicht Jochen Lamp WWF Ostseebüro, Stralsund Stralsund, 27.5.2014 1 Themenübersicht Meeresraumordnung im Ostseeraum Umweltaspekte der Ostsee Das Küstenmeer

Mehr

Die Zusammenarbeit in europäischen Gremien des gesetzlichen Messwesens

Die Zusammenarbeit in europäischen Gremien des gesetzlichen Messwesens Vollversammlung für das Eichwesen 21. November 2007, Braunschweig Die Zusammenarbeit in europäischen Gremien des gesetzlichen Messwesens Wilfried Schulz Physikalisch-Technische Bundesanstalt Braunschweig

Mehr

Übergang zu einer naturverträglichen Fischerei: EU-rechtliche und -politische Impulse

Übergang zu einer naturverträglichen Fischerei: EU-rechtliche und -politische Impulse Fischereidialog Nordsee Bremen, 2. Oktober 2014 Senckenberg Pew/C.Arnold Übergang zu einer naturverträglichen Fischerei: EU-rechtliche und -politische Impulse Dr. Nina Wolff blue dot Politik für die Meere

Mehr

Managementpläne für die Natura 2000-Gebiete in der deutschen AWZ

Managementpläne für die Natura 2000-Gebiete in der deutschen AWZ Eine Zukunftsaufgabe in guten Händen Managementpläne für die Natura 2000-Gebiete in der deutschen AWZ - Methodik der entwicklung - Dr. Matthias Steitz, Dr. Jochen Krause (BfN, Fachgebiet Meeres- und Küstennaturschutz)

Mehr

Einführung in die Europäische Wasserrahmenrichtlinie und Ergebnisse der Bestandsaufnahme

Einführung in die Europäische Wasserrahmenrichtlinie und Ergebnisse der Bestandsaufnahme Regierung von Einführung in die Europäische Wasserrahmenrichtlinie und Ergebnisse der Bestandsaufnahme Dr. U. Schmedtje Regierung von Ingolstadt, den 15. Mai 2007 Inhalt Einführung Leitbild und Ziele Denken

Mehr

Ökonomische Bewertung der Bodendegradation. Die Ökonomie der Bodendegradation

Ökonomische Bewertung der Bodendegradation. Die Ökonomie der Bodendegradation Ökonomische Bewertung der Bodendegradation Die Ökonomie der Bodendegradation Bernd Hansjürgens Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung UFZ Department Ökonomie Veranstaltung der Kommission Bodenschutz beim

Mehr

Fishing for Litter -Projekt in Norddeich gestartet

Fishing for Litter -Projekt in Norddeich gestartet Kurs: DSH Bereich: LV Thema: Fishing for Litter- Text Fishing for Litter -Projekt in Norddeich gestartet Erste Nordseefischer beteiligen sich an Reinigungsaktion im Meer 5 10 15 0 5 0 5 Plastik gefährdet

Mehr

Sachstand zur Umsetzung der EU-Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL)

Sachstand zur Umsetzung der EU-Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL) Sachstand zur Umsetzung der EU-Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL) Axel Kreutle, Andrea Weiß MSRL-Sekretariatsfunktionen im BMUB-Geschäftsbereich Meeresumwelt-Symposium Hamburg, 03.06.2014 1 Sachstand

Mehr

Baggergut der WSV aktuelle rechtliche Entwicklungen

Baggergut der WSV aktuelle rechtliche Entwicklungen Baggergut der WSV aktuelle rechtliche Entwicklungen 6. Rostocker Baggergutseminar 2010 Barbara Schäfer, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Referat WS 15 - Recht der Bundeswasserstraßen

Mehr

Außenhandel der österreichischen Bundesländer

Außenhandel der österreichischen Bundesländer Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche The Vienna Institute for International Economic Studies www.wiiw.ac.at Außenhandel der österreichischen Bundesländer 1999-2009 Alternative Schätzmethode,

Mehr

Digitales Health Assessment zur psychischen Gefährdungsbeurteilung

Digitales Health Assessment zur psychischen Gefährdungsbeurteilung Digitales Health Assessment zur psychischen Gefährdungsbeurteilung Webinar von moove und EuPD 28.01.2015 Agenda Psychische Gesunderhaltung in der unternehmerischen Praxis Ermittlung des Status-Quo zur

Mehr

Nachhaltige Entwicklung Wie kann die FCTC dazu beitragen? Sonja von Eichborn Unfairtobacco.org

Nachhaltige Entwicklung Wie kann die FCTC dazu beitragen? Sonja von Eichborn Unfairtobacco.org Nachhaltige Entwicklung Wie kann die FCTC dazu beitragen? Sonja von Eichborn Unfairtobacco.org Nachhaltige Entwicklung Eine dauerhaft nachhaltige Entwicklung muss die Rechte und Bedürfnisse der Gegenwart

Mehr

Die TEEB Scoping-Studie in Georgien Prozess und aktueller Stand. Deutsch-Russischer Workshop zu Ökosystemleistungen,

Die TEEB Scoping-Studie in Georgien Prozess und aktueller Stand. Deutsch-Russischer Workshop zu Ökosystemleistungen, Die TEEB Scoping-Studie in Georgien Prozess und aktueller Stand Deutsch-Russischer Workshop zu Ökosystemleistungen, 20.-21.06.2013 Warum TEEB im Kaukasus? Kaukasus Ökoregion einer von 34 globalen Hotspots

Mehr

Das folgende Dokument (WG rev3) wurde auf der Konferenz der Machinery Working Group am 27. Juni 2007 verabschiedet.

Das folgende Dokument (WG rev3) wurde auf der Konferenz der Machinery Working Group am 27. Juni 2007 verabschiedet. Europäische Kommission Generaldirektion Unternehmen und Industrie New Approach Industrie, Tourismus und CSR Mechanische, elektrische und telekommunikationstechnische Ausrüstung Das folgende Dokument (WG-2005.46rev3)

Mehr

OCEAN2012 Erneuerung der europäischen Fischerei

OCEAN2012 Erneuerung der europäischen Fischerei OCEAN2012 Erneuerung der europäischen Fischerei Die europäische Fischerei in der Krise gesunde Ozeane mit reicher Meeresflora und -fauna und großem Fischvorkommen Jahrzehnte des intensiven Fischfangs in

Mehr

ArbeitnehmerInnen-Rechte in der Europäischen Union Eingezwängt zwischen neuen Gesetzen und alten Binnenmarktfreiheiten

ArbeitnehmerInnen-Rechte in der Europäischen Union Eingezwängt zwischen neuen Gesetzen und alten Binnenmarktfreiheiten ArbeitnehmerInnen-Rechte in der Europäischen Union Eingezwängt zwischen neuen Gesetzen und alten Binnenmarktfreiheiten Mag.a Evelyn Regner Mitglied des Europäischen Parlaments Fraktion der SozialdemokratInnen

Mehr

Was sagt die FFH-Richtlinie zu Schutz, Management und Erhaltungszielen von Natura 2000?

Was sagt die FFH-Richtlinie zu Schutz, Management und Erhaltungszielen von Natura 2000? Was sagt die FFH-Richtlinie zu Schutz, Management und Erhaltungszielen von Natura 2000? Frank Vassen, Referat D.3 Naturschutz, GD Umwelt, Europäische Kommission NABU talk "Natura 2000 Wie fit ist Deutschland?"

Mehr

A Verlag im Internet

A Verlag im Internet Ökonomische, ökologische und soziale Funktionen von Agrotourismus für Schulkinder in Deutschland und in Polen am Beispiel der ausgewählten Regionen im Land Brandenburg/Berlin und in der Region Wielkopolska/Lubuskie

Mehr

Naturschutz in der Gemeinde Pflicht und Kür!

Naturschutz in der Gemeinde Pflicht und Kür! Naturschutz in der Gemeinde Pflicht und Kür! Théophile Robert, La vielle Aar, 1898 Roter Faden Weshalb überhaupt Naturschutz? Aktuelle Biodiversitätsverluste, (zu) viele Gründe Pflichten der Gemeinde Handlungsmöglichkeiten

Mehr

Ganzheitliche Kennzahlensysteme zur Erhöhung des Wertschöpfungspotentials der Mitarbeiter

Ganzheitliche Kennzahlensysteme zur Erhöhung des Wertschöpfungspotentials der Mitarbeiter Ganzheitliche Kennzahlensysteme zur Erhöhung des Wertschöpfungspotentials der Mitarbeiter Univ.-Prof. Dr. Holger Pfaff Universität zu Köln, Humanwissenschaftliche & BGF-Infotag des ÖNBGF Veranstalter/innen:

Mehr

Herausforderung Biber Garant für mehr Wildnis am Gewässer & wie gehen wir damit um? Lutz Dalbeck, Biologische Station im Kreis Düren e.v.

Herausforderung Biber Garant für mehr Wildnis am Gewässer & wie gehen wir damit um? Lutz Dalbeck, Biologische Station im Kreis Düren e.v. Herausforderung Biber Garant für mehr Wildnis am Gewässer & wie gehen wir damit um? Lutz Dalbeck, Biologische Station im Kreis Düren e.v. Übersicht Der Biber Bestandsentwicklung NRW Wildnisgarant Biber

Mehr

Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raums ELER

Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raums ELER Gegenwart und Zukunft der EU-Strukturförderung in Baden-Württemberg Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raums ELER Hans-Peter Riedlberger Programmkoordinierung ELER Informationsveranstaltung

Mehr

Meeresumwelt-Symposium 2017

Meeresumwelt-Symposium 2017 Meeresumwelt-Symposium 2017 27. Symposium 13. Juni bis 14. Juni 2017 im Haus der Patriotischen Gesellschaft von 1765 Trostbrücke 6, 20457 Hamburg Programm in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt und

Mehr

Nachhaltige Nutzung Nachwachsender Rohstoffe - Ökonomische Sicht auf eine globale Herausforderung

Nachhaltige Nutzung Nachwachsender Rohstoffe - Ökonomische Sicht auf eine globale Herausforderung Nachhaltige Nutzung Nachwachsender Rohstoffe - Ökonomische Sicht auf eine globale Herausforderung 12.07.2009 Prof. Dr. Peter Zerle Professur für Ökonomie Nachwachsender Rohstoffe Wissenschaftszentrum Straubing

Mehr

Voraussetzungen zur Nutzung der Nordsee für die Stromerzeugung mit Windkraftanlagen (WEA)

Voraussetzungen zur Nutzung der Nordsee für die Stromerzeugung mit Windkraftanlagen (WEA) Voraussetzungen zur Nutzung der Nordsee für die Stromerzeugung mit Windkraftanlagen (WEA) Allgemeine Thesen: Endlichkeit fossiler Energieträger Kostenentwicklung fossiler Energieträger, Abhängigkeit, kriegerische

Mehr

Auswirkungen des Klimawandels auf Wasserstraßen und Schifffahrt in Deutschland

Auswirkungen des Klimawandels auf Wasserstraßen und Schifffahrt in Deutschland Auswirkungen des Klimawandels auf Wasserstraßen und Schifffahrt in Deutschland Verkehr Mobilität Bauen Wohnen Stadt Land Verkehr Mobilität Bauen Wohnen Stadt Land Verkehr Mobilität Bauen Wohnen Stadt Land

Mehr

Europäische Entwicklungspolitik zwischen gemeinschaftlicher Handelspolitik, intergouvernementaler Außenpolitik und ökonomischer Effizienz

Europäische Entwicklungspolitik zwischen gemeinschaftlicher Handelspolitik, intergouvernementaler Außenpolitik und ökonomischer Effizienz 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries associated to dandelon.com network. Ralf Müller Europäische Entwicklungspolitik zwischen gemeinschaftlicher

Mehr

Was kostet der Klimawandel an der Ostseeküste? - Erweiterte Kosten-Nutzen-Analyse

Was kostet der Klimawandel an der Ostseeküste? - Erweiterte Kosten-Nutzen-Analyse Sozioökonomische Analyse Was kostet der Klimawandel an der Ostseeküste? - Erweiterte Kosten-Nutzen-Analyse Jesko Hirschfeld, André Schröder, Julian Sagebiel, Sandra Rajmis Institut für ökologische Wirtschaftsforschung

Mehr

25 Jahre Meeresumwelt-Symposium

25 Jahre Meeresumwelt-Symposium 25 Jahre Meeresumwelt-Symposium 27. bis 28. Mai 2015 in Hamburg Vorläufiges Programm (Stand: 11.05.2015) in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt und dem Bundesamt für Naturschutz im Auftrag des Bundesministeriums

Mehr

Amtsblatt der Europäischen Union L 164/19 RICHTLINIEN

Amtsblatt der Europäischen Union L 164/19 RICHTLINIEN 25.6.2008 Amtsblatt der Europäischen Union L 164/19 RICHTLINIEN RICHTLINIE 2008/56/EG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 17. Juni 2008 zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft

Mehr

Kirchheimer Unternehmen. übernehmen gesellschaftliche. Verantwortung

Kirchheimer Unternehmen. übernehmen gesellschaftliche. Verantwortung Kirchheimer Unternehmen übernehmen gesellschaftliche Verantwortung Der Begriff Corporate Social Responsibility (CSR), oder soziale Verantwortung von Unternehmen, umschreibt den freiwilligen Beitrag von

Mehr

13. Wahlperiode

13. Wahlperiode 13. Wahlperiode 11. 12. 2002 Antrag der Fraktion der SPD und Stellungnahme des Staatsministeriums Rundfunkgebühren Antrag Der Landtag wolle beschließen, die Landesregierung zu ersuchen I. zu berichten,

Mehr

Bilanzierung und Bewertung ökonomischer und ökologischer Auswirkungen von Eingriffen in den Grundwasserhaushalt

Bilanzierung und Bewertung ökonomischer und ökologischer Auswirkungen von Eingriffen in den Grundwasserhaushalt Wasser Abfall Verkehr Energie COOPERATIVE Infrastruktur und Umwelt Bilanzierung und Bewertung ökonomischer und ökologischer Auswirkungen von Eingriffen in den Grundwasserhaushalt 1. Vorbemerkungen Die

Mehr

Schwerpunkte des BMBF im Bereich der Meeres- und Küstenforschung

Schwerpunkte des BMBF im Bereich der Meeres- und Küstenforschung Schwerpunkte des BMBF im Bereich der Meeres- und Küstenforschung MinR Karl Wollin Referat 725: System Erde Dr. Andreas Irmisch Projektträger Jülich Geschäftsbereich Meeresforschung, Geowissenschaften,

Mehr

Die EFTA-Erweiterung 1995

Die EFTA-Erweiterung 1995 Seminar: Erweiterungs- und Nachbarschaftspolitik der EU Prof. Günter Verheugen Dr. Anne Faber SoSe 2010/ 2011 Die EFTA-Erweiterung 1995 Referat: Stefi Rosic 16.05.2011 Inhalt der Präsentation 1. Charakteristika

Mehr

Mehr Wert Baukultur Ästhetik oder Mittel zur Werterhaltung innerstädtischer Immobilien. 20. November 2014

Mehr Wert Baukultur Ästhetik oder Mittel zur Werterhaltung innerstädtischer Immobilien. 20. November 2014 Mehr Wert Baukultur Ästhetik oder Mittel zur Werterhaltung innerstädtischer Immobilien 20. November 2014 Agenda TOP 1 TOP 2 TOP 3 TOP 4 Ausgangslage in der Region Rentabilität von Baukultur Rolle der Bank

Mehr

Harmonisierung der Körperschaftsteuer in der Europäischen Union

Harmonisierung der Körperschaftsteuer in der Europäischen Union Frank Zipfel Harmonisierung der Körperschaftsteuer in der Europäischen Union Zu einem Bericht der Europäischen Kommission Verlag Dr. Kovac Hamburg 2008 INHALTSVERZEICHNIS ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS TABELLENVERZEICHNIS

Mehr

Elbe-Lübeck-Kanal (ELK) Gegenwart und Zukunft

Elbe-Lübeck-Kanal (ELK) Gegenwart und Zukunft Elbe-Lübeck-Kanal (ELK) Gegenwart und Zukunft WSA Lauenburg Zuständigkeitsbereich Der Zuständigkeitsbereich des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Lauenburg erstreckt sich auf rund 420 km Bundeswasserstraße.

Mehr

Meereswettbewerb Forschen auf See 2015 Motto: Biologische Vielfalt, Stickstoffkreislauf & Klimawandel

Meereswettbewerb Forschen auf See 2015 Motto: Biologische Vielfalt, Stickstoffkreislauf & Klimawandel Meereswettbewerb Forschen auf See 2015!!! Thema Schule Verdrängt die pazifische Felsenauster die einheimische Miesmuschel vor den ostfriesischen Inseln? Gymnasium Syke (11. Jahrgang) Schüler Lina Gaumann

Mehr

Rio + 20 und der Wald

Rio + 20 und der Wald Rio + 20 und der Wald Dr. Peter Mayer BFW Praxistag 2012 Nachhaltigkeit ist mehr als bewahren Inhalt Umweltkonferenz in Rio de Janeiro 1992 und ihre Auswirkungen Nachhaltigkeit und der Wald globaleuropäisch-national

Mehr

Wertorientierte Berichterstattung (Value Reporting) aus theoretischer und empirischer Perspektive

Wertorientierte Berichterstattung (Value Reporting) aus theoretischer und empirischer Perspektive Julia Wenzel Wertorientierte Berichterstattung (Value Reporting) aus theoretischer und empirischer Perspektive PETER LANG Europäischer Verlag der Wissenschaften IX Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis

Mehr

Ab ans Meer -Nordsee und Ostsee

Ab ans Meer -Nordsee und Ostsee Ab ans Meer -Nordsee und Ostsee German festivals and attractions Speaking & Discussion Level C2 www.lingoda.com 1 Ab ans Meer Nordsee und Ostsee Leitfaden Inhalt Deutschland hat nicht nur ein Meer, sondern

Mehr

Nutzwert, Eigenwert, Selbstwert

Nutzwert, Eigenwert, Selbstwert Nutzwert, Eigenwert, Selbstwert Was kann, darf und soll Gegenstand ökonomischer Bewertung sein? Strategie-Workshop Vom rechten Maß und der richtigen Vermittlung ökonomischer Ansätze im Naturschutz INA,

Mehr

Eine Zukunftsaufgabe in guten Händen Schutzgüter und Schutzzwecke der AWZ Schutzgebiete: Anforderungen an die Erstellung von Managementpläne

Eine Zukunftsaufgabe in guten Händen Schutzgüter und Schutzzwecke der AWZ Schutzgebiete: Anforderungen an die Erstellung von Managementpläne Eine Zukunftsaufgabe in guten Händen Schutzgüter und Schutzzwecke der AWZ Schutzgebiete: Anforderungen an die Erstellung von Managementpläne Dr. Matthias Steitz, Dr. Jochen Krause (BfN, Fachgebiet Meeres-

Mehr

Meeresmüll im internationalen Rechtssystem

Meeresmüll im internationalen Rechtssystem Dialogforum Müllkippe Meer Meeresmüll im internationalen Rechtssystem I. Einleitung Scientific Objectives The Cluster aims to: Schutz und Bewahrung der Meeresumwelt: die tragedy of the commons reconstruct

Mehr

Spannungsfeld Ökologie und Ökonomie

Spannungsfeld Ökologie und Ökonomie Spannungsfeld Ökologie und Ökonomie Am Beispiel Bahnstromversorgung versus Zielsetzungen der Wasserrahmenrichtlinie 11. Symposium Energieinnovation Herausforderungen von Europa (1) Energieimportabhängigkeit

Mehr

Altersstruktur und Bevölkerungsentwicklung

Altersstruktur und Bevölkerungsentwicklung Anteile der Altersgruppen in Prozent, Bevölkerungsstand in absoluten Zahlen, Europa*, 1950 bis 2050** in Mio. 750 700 650 600 550 500 450 547,3 8,2% 65,6% 603,9 8,9% 64,4% 655,9 10,5% 64,2% 692,9 12,4%

Mehr

Christina Stötzel. Corporate Social Responsibility - Adipositas als Herausforderung für Nahrungsmittelhersteller

Christina Stötzel. Corporate Social Responsibility - Adipositas als Herausforderung für Nahrungsmittelhersteller Christina Stötzel Corporate Social Responsibility - Adipositas als Herausforderung für Nahrungsmittelhersteller Marketingmaßnahmen zwischen Gewinn und Gewissen Verlag Dr. Kovac Hamburg 2010 IX Inhaltsverzeichnis

Mehr

ARBEITSUNTERLAGE DER KOMMISSIONSDIENSTSTELLEN ZUSAMMENFASSUNG DER FOLGENABSCHÄTZUNG. Begleitunterlage zur

ARBEITSUNTERLAGE DER KOMMISSIONSDIENSTSTELLEN ZUSAMMENFASSUNG DER FOLGENABSCHÄTZUNG. Begleitunterlage zur EUROPÄISCHE KOMMISSION Brüssel, den 8.7.2014 SWD(2014) 224 final ARBEITSUNTERLAGE DER KOMMISSIONSDIENSTSTELLEN ZUSAMMENFASSUNG DER FOLGENABSCHÄTZUNG Begleitunterlage zur MITTEILUNG DER KOMMISSION AN DAS

Mehr

Dr. Matthias Mossbauer, EUCC Die Küsten Union Deutschland e.v.

Dr. Matthias Mossbauer, EUCC Die Küsten Union Deutschland e.v. Dr. Matthias Mossbauer, EUCC Die Küsten Union Deutschland e.v. CleanSea Diskussionsrunde: Meeresmüll in der Ostsee: Herausforderungen und Möglichkeiten Wandel im Bewusstsein gegenüber Meeresmüll im Hinblick

Mehr

KWS Dialogforum bei der KWS SAAT AG

KWS Dialogforum bei der KWS SAAT AG KWS Dialogforum bei der KWS SAAT AG Nachhaltigkeit, Unternehmensverantwortung, CR, CSR, Sustainability tolle Begriffe! Was steckt dahinter? Einbeck, 25. Juni 2012 Stichwort Nachhaltigkeit 1713: Leitbegriff

Mehr

Die volkswirtschaftliche Relevanz der Reha-Kliniken in Baden-Württemberg

Die volkswirtschaftliche Relevanz der Reha-Kliniken in Baden-Württemberg Studie Die volkswirtschaftliche Relevanz der Reha-Kliniken in Baden-Württemberg im Auftrag der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft h e. V. Präsentation anlässlich der Pressekonferenz am 07.

Mehr

Die gesamtwirtschaftliche Bedeutung des Wintersports in Österreich Anna Kleissner SportsEconAustria

Die gesamtwirtschaftliche Bedeutung des Wintersports in Österreich Anna Kleissner SportsEconAustria Die gesamtwirtschaftliche Bedeutung des Wintersports in Österreich Anna Kleissner SportsEconAustria Forum Zukunft Winter Kaprun, 5. November 2012 1 Wintersport: Status-quo (I) Aus Sicht der touristischen

Mehr

Grundschule 2011

Grundschule 2011 Hamburg Literatur: Grundschule 2011 http://www.hamburg.de/contentblob/2481914/data/sachunterricht-gs.pdf Stadtteilschule http://www.hamburg.de/contentblob/2372648/data/lb-gesellschaftswissenschaftensts.pdf

Mehr

Psychische Belastung am Arbeitsplatz: Tipps für die Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung im Theater

Psychische Belastung am Arbeitsplatz: Tipps für die Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung im Theater Psychische Belastung am Arbeitsplatz: Tipps für die Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung im Theater Fachtagung "Sicherheit in Theatern und anderen Veranstaltungsstätten" 3. März 2015 Deutsches Schauspielhaus

Mehr

Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis Abkürzungsverzeichnis. A Einfuhrung 1 1 Problemstellung, Zielsetzung und Aufbau der Arbeit 3

Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis Abkürzungsverzeichnis. A Einfuhrung 1 1 Problemstellung, Zielsetzung und Aufbau der Arbeit 3 IX Inhaltsübersicht Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis Abkürzungsverzeichnis XV XVII XIX A Einfuhrung 1 1 Problemstellung, Zielsetzung und Aufbau der Arbeit 3 B Grundlagen, Theorie, Methoden 17

Mehr

Geschichte. Die Alpenkonvention und ihre rechtliche Umsetzung in Österreich CIPRA-Österreich Jahresfachtagung 21./22. Oktober 2009 in Salzburg

Geschichte. Die Alpenkonvention und ihre rechtliche Umsetzung in Österreich CIPRA-Österreich Jahresfachtagung 21./22. Oktober 2009 in Salzburg Die und ihre rechtliche Umsetzung in Österreich CIPRA-Österreich Jahresfachtagung 21./22. Oktober 2009 in Salzburg Die rechtliche Umsetzung der in Österreich- Ausgangslage und derzeitiger Stand Dr. Ewald

Mehr

Ohne Gentechnik-Produkte Chancen für den Handel? Nina Flechtker / Grüne Produkte / Mainz, Mai 2014

Ohne Gentechnik-Produkte Chancen für den Handel? Nina Flechtker / Grüne Produkte / Mainz, Mai 2014 Ohne Gentechnik-Produkte Chancen für den Handel? Nina Flechtker / Grüne Produkte / Mainz, Mai 2014 Agenda 1. Die Rewe Group 2. Nachhaltigkeitsstrategie der Rewe Group 3. PRO PLANET am Bsp. Hähnchen 4.

Mehr

Die wichtigsten Begriffe und ihre Verwendung

Die wichtigsten Begriffe und ihre Verwendung Die wichtigsten Begriffe und ihre Verwendung Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die wichtigsten Begriffe zu Wirkungsmessung und deren Definitionen. Zudem wird der Begriff Wirkungsmessung zu Qualitätsmanagement

Mehr

Die neue Oberflächengewässerverordnung

Die neue Oberflächengewässerverordnung Die neue Oberflächengewässerverordnung Ralf Wessels Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit 31. Wasserwirtschaftsrechtlicher Gesprächskreis, Berlin, 23. September 2015 Warum

Mehr

Die Bedeutung des Ökosystemansatzes für die WRRL-Ökonomie. Eduard Interwies

Die Bedeutung des Ökosystemansatzes für die WRRL-Ökonomie. Eduard Interwies Die Bedeutung des Ökosystemansatzes für die WRRL-Ökonomie Eduard Interwies Inhalt WRRL und (Bewertung) von Ökosystem- dienstleistungen (ÖSD) Stand der Dinge bei der Umsetzung Bewertung von ÖSD: ihre potentielle

Mehr

Kosten-Nutzen-Analyse der Umsetzung von REACH in Österreich

Kosten-Nutzen-Analyse der Umsetzung von REACH in Österreich Kosten-Nutzen-Analyse der Umsetzung von REACH in Österreich Beitrag zur Tagung Chemiepolitik, 5. November 2013, Dortmund Univ.-Prof. Dr. Michael Getzner Technische Universität Wien Department für Raumplanung

Mehr

Hintergrundinformationen zum Thema Plastik im Meer. Kampagnenbüro Plastikfrei wird Trend

Hintergrundinformationen zum Thema Plastik im Meer. Kampagnenbüro Plastikfrei wird Trend 1 Hintergrundinformationen zum Thema Plastik im Meer Kampagnenbüro Plastikfrei wird Trend Pressekontakt: Jennifer Timrott Mobil: 0176 68280364 Email: jennifer.timrott@plastikfrei-wird-trend.de Inhalt Hintergrundinformationen

Mehr

Neuordnung der Schifffahrtsgebühren

Neuordnung der Schifffahrtsgebühren Neuordnung der Schifffahrtsgebühren Stand 01.10.2015 www.bmvi.de Bestehende Regelungen bzw. Tarife Tarif für die Schifffahrtsabgaben auf den süddeutschen Bundeswasserstraßen Tarife für die Schifffahrtsabgaben

Mehr

Militärische Konversionsflächen im Ländlichen Raum - regionale Konzepte -

Militärische Konversionsflächen im Ländlichen Raum - regionale Konzepte - Militärische Konversionsflächen im Ländlichen Raum - regionale Konzepte - Andrea Heidenreich Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg München, 27. März 2014 Neuausrichtung

Mehr

Zivilgesellschaft in Zahlen Statistische Erfassung des Dritten Sektors

Zivilgesellschaft in Zahlen Statistische Erfassung des Dritten Sektors Zivilgesellschaft in Zahlen Statistische Erfassung des Dritten Sektors Dr. Roland Gnoss Statistisches Bundesamt, Wiesbaden Fachtagung am 29. Juni 2011 im Deutsche Bank Forum Berlin Gliederung Ziele des

Mehr

Thema 1: Potenzialanalyse des Einsatzes einer Port Feeder Barge in Hamburg

Thema 1: Potenzialanalyse des Einsatzes einer Port Feeder Barge in Hamburg Thema 1: Potenzialanalyse des Einsatzes einer Port Feeder Barge in Hamburg Betreuung durch: Ann-Kathrin Lange, ann-kathrin.lange@tuhh.de Anzahl BearbeiterInnen: 3-4 Hintergrund Verteilung von Transhipment-Containern

Mehr

Agrar-Umweltpolitik in Polen nach dem EU-Beitritt: Bewertungs- und Gestaltungsansätze und Fallstudie für die Wojewodschaft Vorkarpaten

Agrar-Umweltpolitik in Polen nach dem EU-Beitritt: Bewertungs- und Gestaltungsansätze und Fallstudie für die Wojewodschaft Vorkarpaten Berliner Schriften zur Agrar- und Umweltökonomik herausgegeben von Dieter Kirschke, Martin Odening, Harald von Witzke Humboldt-Universität zu Bertin Band 12 Jadwiga Ziolkowska Agrar-Umweltpolitik in Polen

Mehr

Herzlich Willkommen im Gewerbeaufsichtsamt der Regierung von Oberbayern

Herzlich Willkommen im Gewerbeaufsichtsamt der Regierung von Oberbayern Herzlich Willkommen im Gewerbeaufsichtsamt der Regierung von Oberbayern Folie: 1 Integration psychischer Belastungen in die Aufsichtstätigkeit der bayerischen Gewerbeaufsicht Ernst-Günther Harrer / Nov.

Mehr

Das Verhältnis von WRRL und MSRL aus Sicht der LAWA. Dr. Britta Knefelkamp Meeresumwelt-Symposium und

Das Verhältnis von WRRL und MSRL aus Sicht der LAWA. Dr. Britta Knefelkamp Meeresumwelt-Symposium und Das Verhältnis von WRRL und MSRL aus Sicht der LAWA Dr. Britta Knefelkamp Meeresumwelt-Symposium 2016 31.05. und 01.06.2016 Inhalt LAWA und BLANO o Struktur, Aufgaben, Verbindungen WRRL und MSRL o o o

Mehr

34. Internationaler Kongress für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Gender im Betrieblichen Gesundheitsmanagement Anforderungen an Prozess und Führung

34. Internationaler Kongress für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Gender im Betrieblichen Gesundheitsmanagement Anforderungen an Prozess und Führung 34. Internationaler Kongress für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Gender im Betrieblichen Gesundheitsmanagement Anforderungen an Prozess und Führung Gender im BGM, Unfallkasse NRW, Dorothea Wolf 15.11.2015

Mehr

Gefahren und Bergung von Waffen- und Munitionsaltlasten in Nord- und Ostsee

Gefahren und Bergung von Waffen- und Munitionsaltlasten in Nord- und Ostsee Deutscher Bundestag Drucksache 18/2666 18. Wahlperiode 24.09.2014 Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Valerie Wilms, Steffi Lemke, Agnieszka Brugger, Matthias Gastel, Stephan Kühn (Dresden), Peter Meiwald,

Mehr

Rechtliche Aspekte des Artenschutzes - Wanderbiotope und Rekultivierung -

Rechtliche Aspekte des Artenschutzes - Wanderbiotope und Rekultivierung - Rechtliche Aspekte des Artenschutzes - Wanderbiotope und Rekultivierung - Artenschutzrecht in der Vorhabenszulassung am Gesetz arbeiten Verbotstatbestände ( 44 Abs. 1 BNatSchG) Legalausnahme ( 44 Abs.

Mehr

Ökologische, soziale und ethische Aspekte in der Unternehmensbewertung

Ökologische, soziale und ethische Aspekte in der Unternehmensbewertung Michael Wahl Ökologische, soziale und ethische Aspekte in der Unternehmensbewertung Ansätze zur Berücksichtigung monetären und nichtmonetären Nutzens Diplomica Verlag Michael Wahl Ökologische, soziale

Mehr

Wieviel Gesundheitsförderung macht das Präventionsgesetz möglich?

Wieviel Gesundheitsförderung macht das Präventionsgesetz möglich? Wieviel Gesundheitsförderung macht das Präventionsgesetz möglich? Kritische Anmerkungen aus der Perspektive von Public Health Kassel 06.07.2016 Prof. Dr. Beate Blättner Kritische Anmerkungen aus Public

Mehr