MEDIZINISCHER BEREICH. Stabsstelle Arbeitssicherheit, Tier- und Umweltschutz

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1 MEDIZINISCHER BEREICH

2 Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz umfasst u.a. folgende Themen: Biologische Sicherheit Gefahrstoffe Elektrische Sicherheit Strahlenschutz Hautschutz Ansprechpartner: Sicherheitsbeauftragter Ihres Bereiches Frau Lück (Stabsstelle Medizinsicherheit) sowie

3 Stolpern, Rutschen, Stürzen Unfallursache Nr. 1

4 Stolpern, Rutschen, Stürzen Tragen Sie das richtige Schuhwerk. Unterschätzen Sie Treppen und Stufen nicht. Schalten Sie Stolperfallen und Rutschpartien aus. Achten Sie auf Ordnung zu Ihren Füßen. Halten Sie die Augen offen.

5 Infektionsgefährdung Verschiedene Infektionswege Eindringen, z.b. Schnitt- und Stichverletzung, Schmierinfektion Verschlucken, z.b. orale Infektion Einatmen, z.b. Tröpfcheninfektion

6 Infektionsgefährdung Gefährdung durch Nadelstichverletzungen 0,98 NSV pro Jahr und Mitarbeiter im Gesundheitswesen Risiko einer Infektion nach NSV 1:23 NSV HBV (Ohne Impfung) 1:147 NSV HCV 1:9000 NSV HIV Kosten pro NSV: 50 bis 500 (Schätzung) Quelle: Deutsches Ärzteblatt 2007, Nr. 104 (45), A3102 A3107

7 Infektionsgefährdung Maßnahmen zur Reduzierung des Risikos einer NSV Arbeitsmedizinische Vorsorge Impfen Einsatz sicherer Instrumenten Training im Umgang Training einer sicheren Instrumentenübergabe Ordnungsgemäße Entsorgung von Abfällen Ordnungsgemäßer Umgang mit Abwurfbehältern Verwendung persönlicher Schutzausrüstung (Augen-/ Gesichtsschutz, Handschuhe, Schutzkleidung, Atemschutz) Konzentrierte und aufmerksame Arbeitsweise

8 Infektionsgefährdung Merkblatt zu Stichverletzungen mit infektiösen Material beachten! Blutung anregen Desinfektion Dokumentation im Verbandsbuch Serologische Untersuchung

9 Infektionsgefährdung

10 Elektrische Gefahren Defekte elektrische Geräte oder defekte Anschlussleitung können gefährliche Körperströme und Brände verursachen. Bei Funktionsstörungen und Defekten darf das Gerät nicht weiter genutzt werden und muss der Reparatur/Entsorgung zugeführt werden. Es dürfen nur geprüfte elektrische Betriebsmittel, d.h. mit gültiger Prüfplakette verwendet werden.

11 Elektrische Gefahren Mehrfachsteckdosen sind nicht grundsätzlich verboten, aber: Mehrfachsteckdosen nicht hintereinander schalten Nur Wandmontage (damit Flüssigkeiten nicht in die Steckdosen laufen können und keine Stolperstellen am Boden entstehen) Mindestanforderungen beachten (als Infoblatt bei Stabsstelle AU erhältlich)

12 Gefahrstoffe Gefahrstoffe sind Stoffe und Zubereitungen, die eine oder mehrere gefährliche Eigenschaften aufweisen. Gefahrstoffe können fest, flüssig, gasförmig oder auch staubförmig sein.

13 Gefahrstoffe Gefahrstoffe im medizinischen Bereich Arzneimittel Desinfektionsmittel und Desinfektionsreiniger Brennbare Flüssigkeiten und Gase Allergene in Schutzhandschuhen Anästhesiegase

14 Gefahrstoffe Alte Kennzeichnung Brandfördernd Explosionsgefährlich Giftig Sehr giftig Leichtentzündlich Hochentzündlich Reizend Gesundheitsschädlich Ätzend Umweltgefährlich Neue Kennzeichnung Explodieren de Bombe Flamme Flamme über Kreis Gasflasche Ätzwirkung Totenkopf Ausrufezeichen Gesundheitsgefahr Umwelt

15 Gefahrstoffe Betriebsanweisung beachten! Weisungen des Vorgesetzen befolgen Gefahrstoffe nur bestimmungsgemäß verwenden zur Verfügung gestellte persönliche Schutzausrüstung benutzen Mängel unverzüglich melden und erforderlichenfalls beseitigen

16 Hautschutz Hautschutzplan beachten. Schutzhandschuhe tragen. Arbeitsmedizinische Vorsorge wahrnehmen.

17 Hautschutz Richtige Anwendung von Hautschutzmitteln 1. Zuerst auf die Handrücken auftragen Handrücken gegeneinander reiben sorgfältig zwischen den Fingern und rund um das Nagelbett einreiben.

18 Hautschutz Alarmzeichen der Haut Gerötete, schuppige, juckende Haut Ekzeme Allergie Vorgesetzten informieren. Betriebsarzt einschalten. Hautarzt aufsuchen. Beratung zur Wahl geeigneter Hautschutzmittel erfolgt durch den Betriebsarzt und die Apotheke.

19 Verhalten bei Unfällen Ruhe bewahren und überstürztes, unüberlegtes Handeln vermeiden! Personenschutz geht vor Sachschutz: Erste Hilfe leisten, Personen bergen, gefährdete Personen warnen. Bei Bedarf Hilfe anfordern (Feuermelder, Notruf).

20 Verhalten bei Unfällen Vorgesetzten und Kollegen informieren. Kleinere Verletzungen (kein Arztbesuch notwendig) ins Verbandsbuch eintragen. Unfälle sind zu dokumentieren. Unfallanzeige (im Intranet unter Formulare) Bei Unfällen mit Gefahrenstoffen, die zu Verletzungen, Unwohlsein oder Hautreaktionen geführt haben, ist unbedingt ein Arzt aufzusuchen. Nächster D-Arzt: Notaufnahme ZOM bzw. Augenklinik!

21 Arbeitsmedizinische Vorsorge Tätigkeiten mit Infektionsgefährdung 1. Erstuntersuchung vor Beginn der Tätigkeit 2. Erste Nachuntersuchung nach 12 Monaten 3. Regelmäßige Nachuntersuchungen aller 36 Monate

22 Arbeitsmedizinische Vorsorge Vorzeitige Nachuntersuchung: Nach Infektion oder schwerer oder längerer Erkrankung, die Anlass zu Bedenken gegen die Fortsetzung der Tätigkeit geben könnte Nach Verletzung mit der Möglichkeit des Eindringens von Infektionserregern Nach ärztlichem Ermessen in Einzelfällen (z.b. bei befristeten gesundheitlichen Bedenken) Auf Wunsch eines Beschäftigten, der einen ursächlichen Zusammenhang zwischen seiner Erkrankung und seiner Tätigkeit am Arbeitsplatz vermutet Bei unfallartigem Geschehen

23 MEDIZINISCHER BEREICH

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