Vereinbarkeit ein TU-Leben lang

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1 Vereinbarkeit ein TU-Leben lang Rainer Sturm/Pixelio.de 1

2 Stand Die Broschüre spiegelt die aktuelle Rechtslage zum wider. Die Broschüre erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und alle Angaben erfolgen trotz sorgfältiger Bearbeitung ohne Gewähr. Eine Haftung des Herausgebers und der AutorInnen ist ausgeschlossen. Autorinnen: Ute Koch (Stabstelle Arbeitsrecht), Heidemarie Pichler (Personalentwicklung), Brigitte Ratzer (Abteilung Genderkompetenz), Ewa Vesely (Kinderbetreuungsbeauftragte) 2

3 INHALTSVERZEICHNIS Vorwort 5 Rechtliche Informationen 6 I. Kinder 6 1. Arbeitszeit Teilzeit Gleitzeit Telearbeit 7 2. Elternkarenz Teilung des Karenzurlaubes Aufgeschobene Karenz Meldefristen Papamonat 8 3. Elternteilzeit 8 4. Pflegefreistellung 8 5. Urlaub 9 6. Familienhospizkarenz Dauer der Familienhospizkarenz Ansprüche des Arbeitnehmers/der Arbeitnehmerin 10 II. Angehörige Dienstverhinderung Pflegefreistellung Familienhospizkarenz Pflegekarenz und Pflegeteilzeit Voraussetzungen Dauer Pflegekarenzgeld Sozialversicherungsrechtliche Absicherung 13 Beratungseinrichtungen und Ansprechpersonen der TU Wien 14 Mit Familie an der TU Wien 17 I. Kinder Kinderbetreuung Unterstützende Maßnahmen TU KIWI Betriebskindergarten der Technischen Universität Wien TUKS Krabbelstube der HTU Kongress mit Kind Sommerbetreuung und Betreuung an schulfreien Tagen Beruf und Familie Unterstützende Maßnahmen Forum für Eltern und Kinder Angebote der Personalentwicklung und Betrieblichen Gesundheitsförderung Familienfreundliche Infrastruktur Dual Career Advice 21 II. Pflegende Angehörige Unterstützende Maßnahmen Informationsveranstaltungen für pflegende Angehörige Vernetzungs- und Informationsplattform für pflegende Angehörige Angebote der Personalentwicklung und Betrieblichen Gesundheitsförderung 21 EPILOG - MitarbeiterInnen kommen zu Wort 23 3

4 I have frequently been qestioned, especially by women, of how I could reconcile family life with a scientific career: Well, it has not been easy. Marie Curie Skłodowska,

5 Vorwort Work Life Balance, oder besser: Life Balance. Oder anders: der Spagat zwischen erfülltem Privat/Familienleben und Job. Das ist eine Herausforderung der wir uns alle stellen müssen. Vereinbarkeit ist kein Frauenthema, ist aber auch kein Thema, das ausschließlich Eltern mit Kindern betrifft. Im Laufe unserer Lebens müssen wir uns Situationen stellen,die plötzlich und meistens unerwartet unseren geregelten Alltag durchbrechen. Unsere Partnerin, unser Partner, Eltern, nahe Angehörige erkranken oder geraten in Situationen, in denen sie unsere Unterstützung benötigen. Mit einem 40-Stunden-Job wird das schwierig, unsere Life Balance kann in diesen Situationen aus den Fugen geraten. Die Technische Universität Wien hat es sich zum Ziel gesetzt, in Situationen zu unterstützen, in denen sie (mehr) Freiraum für sich oder ihre Angehörigen benötigen. Die Rahmenbedingungen dazu haben wir in den letzten Jahren ausgebaut, neu gestaltet und verbessert. Das sind einerseits rechtliche Rahmenbedingungen wie z. B. unsere Teleworking Richtlinie, das sind aber auch Maßnahmen wie der Ausbau unseres Betriebskindergartens, die Einführung von Sommerbetreuung für Schulkinder sowie die Kontaktpflege mit unseren karenzierten Eltern. Diese Broschüre soll Ihnen einen Überblick über unsere Unterstützungsleistungen für Sie sowie über rechtliche Rahmenbedingungen geben und stellt Ihnen die TU Ansprechpersonen vor, die Sie im Anlassfall unterstützen können! Anna Steiger Vizerektorin für Personal und Gender, Mag. Anna Steiger 5

6 Rechtliche Informationen I. Kinder 1. Arbeitszeit Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stellt eine der größten Herausforderungen im Arbeitsleben dar. In vielen Fällen passen Betreuungspflichten und Arbeitszeit nicht zusammen. Die TU Wien unterstützt die Flexibilität ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und möchte die Vereinbarkeit von beruflichen und privaten Aufgaben verbessern. Neben der Möglichkeit Teilzeit zu arbeiten, wurden Rahmenbedingungen für die Telearbeit und die Gleitzeit geschaffen Teilzeit ArbeitgeberIn und ArbeitnehmerIn können die Herabsetzung der Normalarbeitszeit vereinbaren. Dabei kann die Arbeitszeit so eingeteilt werden, dass diese den Erfordernissen der TU Wien entspricht (z. B. Zwei- oder Drei-Tage-Woche). Für Teilzeitarbeit bestehen folgende wichtige Rahmenbedingungen: Teilzeitbeschäftigte dürfen nicht wegen ihrer reduzierten Arbeitszeit gegenüber Vollzeitbeschäftigten schlechter gestellt werden. Das Ausmaß und die Lage der täglichen und wöchentlichen Arbeitszeit ist zwischen dem/der ArbeitgeberIn und dem/der Teilzeitbeschäftigten zu vereinbaren. Änderungen des Ausmaßes der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit sind schriftlich festzulegen. Für Mehrarbeitsstunden gebührt ein gesetzlicher Zuschlag von 25% (Mehrarbeit ist Arbeitsleistung, die über das vereinbarte Ausmaß der wöchentlichen Arbeitszeit hinausgeht, aber noch nicht Überstundenarbeit) 1.2. Gleitzeit Gleitende Arbeitszeit bedeutet, dass der Arbeitnehmer/die Arbeitnehmerin innerhalb des vereinbarten zeitlichen Rahmens Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit selbst bestimmen kann und in der Kernzeit jedenfalls anwesend sein muss. Der Vorteil der Gleitzeit liegt darin, dass Arbeitsbeginn und Arbeitsende den Bedürfnissen der ArbeitnehmerInnen angepasst werden können. Damit wird eine Flexibilisierung bei der Einteilung der Arbeitszeit geschaffen. Dies bedeutet, dass ein Arbeitnehmer/eine Arbeitnehmerin seine/ihre Arbeit nicht täglich zu einer festgelegten Zeit beginnen oder beenden muss, sondern innerhalb einer bestimmten Gleitspanne selbst gestalten kann. Kombiniert wird die Gleitzeitspanne mit einer Kernzeit, in der alle ArbeitnehmerInnen gleichzeitig anwesend sein müssen. Durch die flexible Gestaltung der Arbeitszeit können nicht nur Zeitguthaben, sondern unter Umständen auch Zeitschulden entstehen. Überstunden aus Zeiten, in denen sehr viel zu tun ist, können in ruhigeren Zeiten wieder abgebaut werden. Zeitguthaben als auch Zeitschulden, die am Ende der Gleitzeitperiode bestehen bleiben, können in die nächste Periode übertragen werden. 6

7 1.3. Telearbeit Bei der Telearbeit arbeitet der/die ArbeitnehmerIn einen Teil der Arbeitszeit von zu Hause aus. Moderne IT-Kommunikation ermöglicht bestimmte Tätigkeiten außerhalb der betrieblichen Räumlichkeiten der TU Wien zu erledigen. Die Arbeitsleistung kann dabei verteilt erbracht werden, wobei feste Ansprechzeiten festzulegen sind, innerhalb derer die Mitarbeiterin bzw. der Mitarbeiter am Telearbeitsplatz erreichbar sein muss. Telearbeit an der TU Wien bedeutet, dass der/die MitarbeiterIn regelmäßig wechselweise am betrieblichen Arbeitsplatz und am Telearbeitsplatz arbeitet. Damit soll gewährleistet werden, dass der Kontakt zum/zur Vorgesetzten sowie zu Kolleginnen und Kollegen bestehen bleibt. 2. Elternkarenz Jeder Elternteil hat Anspruch auf Karenzurlaub gegen Entfall des Entgelts bis zum Ablauf des 2. Lebensjahres des Kindes, falls er mit dem Kind im gemeinsamen Haushalt lebt und es überwiegend betreut. Der Karenzurlaub muss mindestens zwei Monate dauern. Der Vater hat einen eigenständigen Anspruch und dieser besteht auch dann, wenn die Mutter selbst keinen Anspruch auf Karenzurlaub hat (z. B. wenn sie Hausfrau oder Studentin ist) Teilung des Karenzurlaubes Der Karenzurlaub kann zweimal zwischen den Eltern geteilt werden. Der Karenzurlaub eines jeden Elternteiles muss mindestens drei Monate dauern und unmittelbar an den vorangehenden Karenzurlaubes des anderen Elternteiles anschließen. Die gleichzeitige Inanspruchnahme beider Eltern ist nicht zulässig. Davon besteht eine Ausnahme, nämlich dann, wenn die Betreuungsperson wechselt, um dem Kind die Umstellung zu erleichtern. Allerdings ist die Dauer des gemeinsamen Karenzurlaubs auf einen Monat begrenzt. Dabei verkürzt sich die Höchstdauer des Karenzurlaubes um den überlappenden Anteil Aufgeschobene Karenz Die aufgeschobene Karenz kann mit dem/der ArbeitgeberIn vereinbart werden. Es können dabei drei Monate des Karenzurlaubes für einen späteren Zeitpunkt aufgehoben werden. Die aufgeschobene Karenz kann bis zum Ablauf des 7. Lebensjahres des Kindes bzw. spätestens aus Anlass des Schuleintritts, wenn das Kind die Schulreife erst nach dem 7. Lebensjahr erlangt. Ein Aufschieben der Karenz ist allerdings nur dann zulässig, wenn zunächst Karenz bis zum Ablauf des 21. Lebensmonates, im Fall der geteilten Karenz bis zum Ablauf des 18. Lebensmonates konsumiert wird. Eine Überschreitung der Gesamtdauer von 24 Monaten ist nicht möglich. 7

8 2.3. Meldefristen Hinsichtlich der Meldefristen gilt Folgendes: Wird der Karenzurlaub im Anschluss an die Schutzfrist genommen, so ist der Beginn und die Dauer des Karenzurlaubes innerhalb der Schutzfrist (bzw. für den Vater innerhalb von acht Wochen nach der Geburt) dem Arbeitgeber bekanntzugeben. Die Verlängerung des Karenzurlaubes ist bis zu drei Monate vor dem Ende des zuerst gemeldeten Karenzurlaubes dem Arbeitgeber mitzuteilen. Im Fall eines geteilten Karenzurlaubes hat der eine Elternteil spätestens drei Monate vor Ende des Karenzurlaubes des anderen Elternteiles dem Arbeitgeber Beginn und Dauer seines Karenzurlaubes mitzuteilen. Wird beabsichtigt, den aufgeschobenen Karenzurlaub in Anspruch zu nehmen, ist dies dem Arbeitgeber innerhalb der oben genannten Fristen zu melden. Der konkrete Beginn der aufgeschobenen Karenz ist spätestens drei Monate vor dem gewünschten Zeitpunkt dem Arbeitgeber mitzuteilen Papamonat Arbeitnehmer können nach der Geburt des Kindes einen unbezahlten Karenzurlaub von bis zu 4 Wochen in Anspruch nehmen, wenn sie mit der Mutter und dem Kind im selben Haushalt leben. Während des Papamonats bleibt der Sozialversicherungsschutz aufrecht. 3. Elternteilzeit Es besteht Rechtsanspruch auf Teilbeschäftigung nach Geburt eines eigenen Kindes, und zwar bis zum Ablauf des 7. Lebensjahres oder einem späteren Schuleintritt des Kindes, falls das Dienst- bzw. Arbeitsverhältnis zum Zeitpunkt des Antritts der Teilzeitbeschäftigung ununterbrochen 3 Jahre gedauert hat. Beginn, Dauer, Ausmaß und Lage der Teilzeitbeschäftigung sind mit dem/der ArbeitgeberIn zu vereinbaren, wobei die betrieblichen Interessen und die Interessen der Arbeitnehmerin zu berücksichtigen sind. Während einer Teilzeitbeschäftigung, auf die ein Rechtsanspruch besteht, gilt ein besonderer Kündigungsschutz. 4. Pflegefreistellung Die Pflegefreistellung ist eine Freistellung von der Arbeitsleistung unter Fortzahlung des Entgeltes zur notwendigen Pflege eines im gemeinsamen Haushalt lebenden erkrankten nahen Angehörigen. Bei der Pflegefreistellung sind zwei Arten zu unterscheiden: Krankenpflegefreistellung Die Krankenpflegefreistellung ermöglicht dem/der ArbeitnehmerIn, einen im gemeinsamen Haushalt lebenden nahen Angehörigen zu pflegen. Pflegebedürftigkeit liegt vor, wenn die/der erkrankte Angehörige aufgrund der Art und der Schwere der Erkrankung bzw. ihres/seines Alters nicht sich selbst überlassen werden kann. Diese ist nachzuweisen. 8

9 Als nahe Angehörige gelten Ehegatten, Lebensgefährten sowie Personen, mit denen der/die ArbeitnehmerIn in gerader Linie verwandt ist (Großeltern, Eltern, Kinder, Enkelkinder) und Wahl- und Pflegekinder sowie leibliche Kinder der Ehegattin/des Ehegatten, der eingetragenen Partnerin/des eingetragenen Partners oder der Lebensgefährtin/des Lebensgefährten. Betreuungsfreistellung Die Betreuungsfreistellung kommt dann zu tragen, wenn die Betreuung des Kindes (bzw. Wahl- und Pflegekindes) notwendig wird, weil die Person, die das Kind ständig betreut, aus schwerwiegenden Gründen (z.b. Todesfall, Kuraufenthalt, Krankheit, Gefängnisstrafe) verhindert ist. Der Entgeltfortzahlungsanspruch dauert bis zum Höchstausmaß der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit des Arbeitnehmers/der Arbeitnehmerin innerhalb des Arbeitsjahres. Das ist bei Vollzeitbeschäftigten 40 Stunden, bei Teilzeitbeschäftigten die vereinbarte Arbeitszeit. Die Pflegefreistellung kann nicht nur tage-, sondern auch stundenweise konsumiert werden. Kommt es zu keiner Vollausschöpfung des Anspruchs, so kann dieser nicht in das nächste Arbeitsjahr übertragen werden. Erweiterte Pflegefreistellung Nach Verbrauch des vorhin genannten Anspruchs hat der/die ArbeitnehmerIn einen weiteren Anspruch im Höchstausmaß von einer weiteren regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit, wenn er/sie wegen der notwenigen Pflege seines im gemeinsamen Haushalt lebenden erkrankten (Wahl- oder Pflege-)Kindes, das das 12. Lebensjahr noch nicht überschritten hat, an der Erbringung der Arbeit erneut verhindert ist. Es muss sich bei der Verhinderung um einen anderen Anlassfall handeln (Pflegebedürftigkeit nachweisen) und nicht um denselben, für den der Arbeitnehmer/die Arbeitnehmerin bereits Anspruch auf Pflegefreistellung verbraucht hat. Hat der/die ArbeitnehmerIn im Arbeitsjahr bereits alle Ansprüche auf Pflegefreistellung ausgeschöpft, so kann er/sie ohne Vereinbarung mit dem Arbeitgeber einseitig Urlaub nehmen. 5. Urlaub Der Zeitpunkt und die Dauer des Urlaubes sind rechtzeitig vor Antritt mit dem/der Vorgesetzten zu vereinbaren. Nach Maßgabe der dienstlichen Erfordernisse der jeweiligen Organisationseinheit sind die Urlaubswünsche von Eltern mit schulpflichtigen Kindern bzw. alleinerziehenden Elternteilen besonders zu berücksichtigen. 6. Familienhospizkarenz Die Familienhospizkarenz gibt ArbeitnehmerInnen die Möglichkeit, sich für die Begleitung sterbender Angehöriger oder schwersterkrankter Kinder bei aufrechtem Arbeitsverhältnis vorübergehend karenzieren zu lassen, die Arbeitszeit zu verkürzen oder die Lage der Arbeitszeit zu ändern. Als nahe Angehörige gelten Ehegatten, eingetragene Partner, Lebensgefährten, Kinder, Wahl- oder Pflegekinder, (Ur-)Enkel, Eltern und (Ur-)Großeltern, Geschwister, Schwiegereltern und Schwiegerkinder, Wahl- und Pflegeeltern, leibliche Kinder der Ehegattin/des Ehegatten, der eingetragenen Partnerin/des eingetragenen Partners oder der Lebensgefährtin/des Lebensgefährten. Es muss kein gemeinsamer Haushalt gegeben sein. Der Antrag auf Familienhospizkarenz ist schriftlich zu stellen. 9

10 6.1. Dauer der Familienhospizkarenz Familienhospizkarenz in Form der Sterbebegleitung naher Angehöriger kann bis zu einer Dauer von 3 Monaten in Anspruch genommen werden. Eine einmalige Verlängerung auf bis zu 6 Monate (insgesamt) pro Anlassfall ist möglich Ansprüche des Arbeitnehmers/der Arbeitnehmerin Die Urlaubsansprüche, die noch nicht verbraucht wurden, werden bei einer vollen Karenzierung entsprechend der Dauer des Arbeitsjahres aliquotiert. Die Sonderzahlungen (Urlaubs- und Weihnachtsremuneration) werden ebenfalls aliquotiert. Der/Die ArbeitnehmerIn ist kranken- und pensionsversichert. Es besteht ein Kündigungs- und Entlassungsschutz: der/die ArbeitnehmerIn kann ab Bekanntgabe bis zum Ablauf von 4 Wochen nach Ende der Familienhospizkarenz nur mit Zustimmung des Arbeits- und Sozialgerichtes rechtswirksam gekündigt oder entlassen werden. Neu: Bei Inanspruchnahme von Familienhospizkarenz besteht ein Anspruch auf Pflegekarenzgeld. 10

11 II. Angehörige 1. Dienstverhinderung Bei wichtigen Gründen, die Person des Arbeitnehmers/der Arbeitnehmerin betreffen, steht ihm/ihr ein Anspruch auf Entgeltfortzahlung zu, wenn er/sie dadurch unverschuldet an der Arbeitsleistung verhindert ist. Unter wichtigen persönlichen Gründen sind alle Umstände zu verstehen, die die Erbringung der vertraglich vereinbarten Arbeitsleistung im Einzelfall unzumutbar erscheinen lassen oder wenn diese Arbeitsleistung mit einer höherwertigen Pflicht kollidiert. Ein solcher wichtiger Grund ist die lebensgefährliche Erkrankung oder Unfall der Ehepartnerin/des Ehepartners, der Lebensgefährtin/des Lebensgefährten, eines Kindes (auch Wahl- oder Pflegekind) oder eines Elternteils. Die Dauer der Entgeltfortzahlung ist allerdings begrenzt und beträgt eine verhältnismäße kurze Zeit (3 Tage). Bei besonders berücksichtigungswürdigen Umständen kann dieser Zeitraum allerdings ausgedehnt werden. Die Dienstverhinderung ist dem Arbeitgeber rechtzeitig zu melden. 2. Pflegefreistellung Die Pflegefreistellung ist eine Freistellung von der Arbeitsleistung unter Fortzahlung des Entgeltes zur notwendigen Pflege eines im gemeinsamen Haushalt lebenden erkrankten nahen Angehörigen. Nähere Information zur Pflegefreistellung finden Sie unter Punkt I Familienhospizkarenz Die Familienhospizkarenz gibt ArbeitnehmerInnen die Möglichkeit, sich für die Begleitung sterbender Angehöriger oder schwersterkrankter Kinder bei aufrechtem Arbeitsverhältnis vorübergehend karenzieren zu lassen, die Arbeitszeit zu verkürzen oder die Lage der Arbeitszeit zu ändern. Weitergehende Informationen finden Sie unter Punkt I Pflegekarenz und Pflegeteilzeit Seit besteht für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Möglichkeit der Vereinbarung einer Pflegekarenz (gegen Entfall des Entgeltes) oder Pflegeteilzeit (gegen aliquoten Entfall des Entgeltes) Voraussetzungen Das Arbeitsverhältnis muss zum Zeitpunkt der Vereinbarung von Pflegekarenz/Pflegeteilzeit ununterbrochen drei Monate gedauert haben. Der Antritt von Pflegekarenz/Pflegeteilzeit bedarf einer schriftlichen Vereinbarung zwischen ArbeitgeberIn und ArbeitnehmerIn. Die schriftliche Vereinbarung muss folgende Punkte enthalten: 1. Beginn und Dauer (bei Pflegekarenz und Pflegeteilzeit) 2. Ausmaß und Lage der Teilzeitbeschäftigung (nur bei Pflegeteilzeit) 11

12 Pflegekarenz/Pflegeteilzeit kann zur Pflege und/oder Betreuung von nahen Angehörigen, denen zum Zeitpunkt des Antritts Pflegegeld ab der Stufe 3 nach dem Bundespflegegeldgesetz mit Bescheid zuerkannt wurde, vereinbart werden. Für die Pflege und/ oder Betreuung von demenziell erkrankten oder minderjährigen nahen Angehörigen genügt die Zuerkennung von Pflegegeld der Stufe 1. Die Pflegekarenz kann nicht für Zeiten eines Beschäftigungsverbots nach dem Mutterschutzgesetz, einer Elternkarenz oder eines Präsenz- bzw. Zivildienstes vereinbart werden. Als nahe Angehörige gelten: 1. Ehegatten und deren Kinder 2. Eltern, Adoptiv- und Pflegeeltern 3. (Ur-)Großeltern 4. Kinder, (Ur-)Enkelkinder, Stiefkinder, Adoptiv- und Pflegekinder 5. Lebensgefährten und deren Kinder 6. eingetragene Partner und dessen Kinder 7. Geschwister, Schwiegereltern und Schwiegerkinder 4.2. Dauer Pflegekarenz/Pflegeteilzeit kann für eine Dauer von mindestens 1 Monat bis maximal 3 Monate vereinbart werden. Bei der Pflegeteilzeit darf die herabgesetzte Normalarbeitszeit nicht unter 10 Stunden/Woche liegen. Die Vereinbarung von Pflegekarenz in mehreren Teilen ist nicht zulässig. Nach Antritt der Pflegekarenz ist die weitere Vereinbarung von Pflegeteilzeit unzulässig. Ebenso wenig kann eine Pflegekarenz in eine Pflegeteilzeit umgewandelt werden Pflegekarenzgeld Zur finanziellen Unterstützung besteht während der Pflegekarenz oder Pflegeteilzeit ein Anspruch auf Pflegekarenzgeld für die Dauer der Pflegekarenz oder Pflegeteilzeit. Im Falle einer Reduzierung der Arbeitszeit (Pflegeteilzeit) gebührt das Pflegekarenzgeld aliquot. Bei einer geringfügigen Beschäftigung besteht hingegen kein Anspruch auf Pflegekarenzgeld. Höhe des Pflegekarenzgeldes: Pflegekarenz: Grundbetrag des Pflegekarenzgeldes gebührt in gleicher Höhe wie das Arbeitslosengeld (55% des täglichen Nettoeinkommens; zumindest in Höhe der monatlichen Geringfügigkeitsgrenze). Es gibt Kinderzuschläge für unterhaltsberechtigte Kinder. Pflegeteilzeit: 55% der Differenz zw. vor Pflegeteilzeit und während der Pflegeteilzeit bezogenen Bruttoentgelt exkl. Sonderzahlungen. 12

13 4.4 Sozialversicherungsrechtliche Absicherung Bezieherinnen und Bezieher von Pflegekarenzgeld sind in der Kranken- und Pensionsversicherung nach dem ASVG teilversichert. Die Beiträge dazu werden zur Gänze vom Bund getragen. Pflegekarenzgeldbezieherinnen und Pflegekarenzgeldbezieher erwerben für die Dauer des Bezuges einen Abfertigungsanspruch (Abfertigung neu). Foto: Albrecht E. Arnold/Pixelio.de 13

14 Beratungseinrichtungen und Ansprechpersonen der TU Wien Kinderbetreuungsbeauftragte Ewa Vesely Koordination von Vereinbarkeitsfragen Argentinierstrasse 8/4. Stock, 1040 Wien Tel.: Ansprechpartnerin für Angehörige der Technischen Universität Wien bei individuellen Anliegen im Bezug auf Organisation der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Kinderbetreuungsbeauftragte erhebt Kinderbetreuungsbedarf, berät die Universitätsleitung bei der Entwicklung und Umsetzung passender Betreuungsangebote und koordiniert den Betriebskindergartenbeirat. Im Rahmen der Koordination von Vereinbarkeitsfragen: Konzepteentwicklung - Vereinbarkeit, Sensibilisierungs- und Enttabuisierungsmaßnahmen (z. B. Pflege). Stabstelle Arbeitsrecht Mag.iur Ute Koch Vizerektorat für Personal und Gender Karlsplatz 13, 1040 Wien Tel.: Ansprechpartnerin an der Technischen Universität Wien für arbeits- und dienstrechtliche Fragen, insbesondere auch zu rechtlichen Aspekten bei Schwangerschaft, Elternschaft und pflegebedürftigen Familienangehörigen. Personalentwicklung und betriebliche Gesundheitsförderung Mag.iur. Heidemarie Pichler, MSc Karlsplatz 13, 1040 Wien Tel.: Informationen und persönliche Beratung über Weiterbildungsangebote bzw. zu Seminaren in den Bereichen von Work-Life-Balance, Stress- und Zeitmanagement sowie zu individuellen Förderungsmöglichkeiten. 14

15 Abteilung Genderkompetenz Resselgasse 3, 1040 Wien Tel.: Die Abteilung für Genderkompetenz bietet Informationen und Beratung zu Fragen der Frauenpolitik über bestehende Förderungsmaßnahmen sowie laufende und geplante frauenfördernde Projekte über sonst schwer sichtbare Leistungen der Universitätsangehörigen im Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung und schafft Gelegenheit zur Selbstpräsentation für Wissenschafterinnen zu Karriere und Laufbahn an der Universität bei sexueller Belästigung und Mobbing Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen Favoritenstraße 16, EG, 1040 Wien Der Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen der TU Wien bietet Information und Unterstützung für Angehörige und Organe der Universität in Fragen der Gleichstellung von Frauen und Männern sowie der Gleichbehandlung ohne Unterschied des Geschlechts, der ethnischen Zugehörigkeit, der Religion oder der Weltanschauung, des Alters oder der sexuellen Orientierung. Begleitende Kontrolle von Besetzungsverfahren, Aufnahmeverfahren und Berufungsverfahren Entgegenwirken bei Diskriminierungen innerhalb der Universität Beratung und Unterstützung bei Mobbing oder sexueller Belästigung Information über sprachliche Gleichbehandlung und Gender Mainstreaming Betriebsrat für das allgemeine Universitätspersonal Bernhard Koller (Vorsitzender) Wiedner Hauptstraße 7, 1040 Wien Tel.: oder Der Betriebsrat ist gemäß den Bestimmungen des Arbeitsverfassungsgesetzes berufen, die wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und gesundheitlichen Interessen der ArbeitnehmerInnen zu wahren und zu fördern. Er hat in Erfüllung dieser Aufgaben dafür einzutreten, dass die zugunsten der ArbeitnehmerInnen geltenden Gesetze, Verordnungen, Verträge, Erlässe und Kollektivverträge eingehalten und durchgeführt werden. 15

16 Ziel der Bestimmungen im Arbeitsverfassungsgesetz und deren Anwendung ist die Herbeiführung eines Interessensausgleichs zum Wohle der ArbeitnehmerInnen und des Betriebes. Hinweis: ProjektmitarbeiterInnen gehören zum allgemeinen Universitätspersonal und werden daher auch von diesem Betriebsrat vertreten. Betriebsrat für das wissenschaftliche Universitätspersonal Ao.Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Erasmus Langer (Vorsitzender) Gußhausstraße 27-29, 1040 Wien Tel.: https://tiss.tuwien.ac.at/adressbuch/adressbuch/orgeinheit/1558 Beratung bei der Verfassung von Arbeitsverträgen Beratung bei der Auflösung von Arbeitsverhältnissen Unterstützung bei Arbeitskonflikten (z. B. mit Vorgesetzten oder mit Kolleginnen bzw. Kollegen) Beratung in Fragen des Schutzes für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Arbeitsmedizinischer Dienst Dr. Elena Dohnal Leitung des Arbeitsmedizinischen Dienstes Tel.: Nach einer Meldung der Schwangerschaft bei der Personalabteilung wird der Arbeitsmedizinische Dienst verständigt und eine Ärztin nimmt mit der Schwangeren Kontakt auf. 16 Foto: Helene Souza/Pixelio.de

17 Mit Familie an der TU Wien Die Technische Universität Wien sieht die Schaffung von Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Betreuungsaufgaben für Kinder und pflegebedürftige Angehörige mit der beruflichen Tätigkeit als ihre Verpflichtung an. Die TU Wien entwickelt Unterstützungsangebote für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Kinderbetreuungspflichten sowie Unterstützungsmaßnahmen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit pflegebedürftigen Angehörigen, um ihren Angehörigen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erleichtern. I. Kinder TU Kinder - die Technische Universität Wien begrüßt jedes neugeborene Baby ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einem Willkommensgeschenk. 1. Kinderbetreuung Unterstützende Maßnahmen Überblick über aktuelle Kinderbetreuungsangebote, Sommerbetreuung, Betreuung an schulfreien Tagen oder Adventworkshops an der TU Wien bietet die Internetseite: Informationen zu Kinderbetreuungseinrichtungen an österreichischen Universitäten bietet die Internetplattform UNIKID: TU KIGA: KIWI Betriebskindergarten der Technischen Universität Wien Wiedner Hauptstraße 9, 1040 Wien Kontakt: Astrid Schöndorfer Tel.: Mobil: Seit 2007 gibt es für Kinder von Angehörigen der Technischen Universität Wien einen Betriebskindergarten, TU KIGA. Der Betriebskindergarten wird durch den Verein Kinder in Wien- KIWI betrieben und steht Kindern der Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Studierenden zur Verfügung. Für die Platzvergabe ist der Betriebskindergartenbeirat zuständig. TUKIGA versteht sich als ein Ort, an dem Kinder in ihrer ganzheitlichen Entwicklung begleitet und unterstützt werden. Kinderalter von 1 bis 6 Jahren Öffnungszeiten: Mo Fr von 7 Uhr bis 19 Uhr Träger: Kinder in Wien Anmeldung direkt im Kindergarten Besonderes: Alterserweiterte Gruppen, bilinguale Erziehung, große Gruppenräume, eigener Garten. Montessori Pädagogik und reformpädagogische Ansätze sind Grundlagen der Erziehungsphilosophie. Kostenlose Seh- und Hörtests für Kinder ab 4 Jahren, Projekt Technik im Kindergaren, Waldprojekt, Ausflüge. 17

18 1.2. TUKS Krabbelstube der HTU TU nahe Kinderbetreuungseinrichtung Gußhausstraße 25, 1040 Wien Kontakt: Barbara Desch Tel.: Die TUKS versteht sich als Ort, an dem für Kleinkinder Raum für erste Lebenserfahrungen in einer Gruppe Gleichaltriger geschaffen wird. Kinderalter von 18 Monaten bis 3 Jahre Öffnungszeiten: Mo Fr von 8 Uhr bis 16 Uhr Träger: Verein (Dachverband der Kindergruppen in Wien) Besonderes: Mahlzeiten täglich frisch zubereitet (beinahe ausschließlich mit BIO-Produkten), tägliche Ausflüge in die Natur, Exkursionen (z. B. ZOOM-Kindermuseum), Spielplatz am EI Gelände, Anmeldung direkt im TUKS 1.3. Kongress mit Kind Während wissenschaftlicher Veranstaltungen wie Tagungen, Konferenzen etc., kann bei Bedarf in Kooperation mit dem Betriebskindergarten eine professionelle Kinderbetreuung organisiert werden. TU Wien hat eine eigene mobile Spielzimmereinrichtung. Kosten für das Betreuungspersonal und Spielmaterial auf Anfrage. Informationen: 1.4. Sommerbetreuung und Betreuung an schulfreien Tagen Zusätzlich zum Kindergarten bietet die Technische Universität Wien Betreuungs- und Freizeitangebote für ältere Kinder an, insbesondere in der Ferienzeit. An manchen schulfreien Tagen werden in Kooperation mit TU Wissenschafterinnen und Wissenschafter Workshops für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren organisiert. In den Sommermonaten haben Kinder im Alter von 6 bis 16 Jahren die Möglichkeit an einer breiten Palette von Freizeitangeboten zu günstigen Konditionen teilzunehmen. An Adventsamstagen wird für Kinder im Alter von 2 bis 7 Jahren eine Adventwerkstatt, die bereits zur Tradition in der Adventzeit geworden ist, organisiert. Informationen über aktuelle Betreuungsangebote bietet die Internetseite 18

19 2. Beruf und Familie Unterstützende Maßnahmen 2.1. Forum für Eltern und Kinder Die Technische Universität Wien hat sich zum Ziel gesetzt, den Kontakt zu Eltern die Familienauszeit nehmen zu pflegen. Deswegen findet 1x jährlich speziell für diese Eltern das Forum für Eltern und Kinder statt Angebote der Personalentwicklung und Betrieblichen Gesundheitsförderung Querschnittsmaterie Die Personalentwicklung der TU Wien, die unter anderem als Aufgabe auch die Förderung aller MitarbeiterInnen hat, versucht das Thema Beruf und Familie zum einen als Querschnittsmaterie, aber auch durch spezielle Maßnahmen, zu unterstützen. Querschnitt bedeutet zum Beispiel, dass bei Festlegung der Seminarzeiten soweit wie möglich auf TeilzeitmitarbeiterInnen sowie Personen mit Betreuungspflichten Rücksicht genommen wird. Außerdem werden alle Personen, die gerade in Karenz/Mutterschutz sind auch aktiv mit Informationen versorgt und haben auch in ihrer Karenzzeit das Recht an Seminaren teilzunehmen. Zu den speziellen Maßnahmen zählen die Angebote, die einen Fokus auf die Bearbeitung dieses Themas legen (z. B. Seminare zum Thema Worklife Balace). Was gibt es nun konkret? Seminare/Workshops Bei Themenwahl werden die Bedarfe dieser Personengruppen miteinbezogen und die PE bietet Seminare zum Selbst-/Zeitmanagement oder aber auch zu gesundem Umgang mit Belastungen. Sportangebote Das in Kooperation mit dem ASKÖ/der Union Wien angebotene Sportprogramm, ist voll an die Bedürfnisse der zeitlichen Vereinbarkeit mit Job und Familie angepasst. Die MitarbeiterInnen haben die Möglichkeit, Kurse in der Nähe der TU Wien zu besuchen oder auch in der Nähe zum Wohnort, damit ist höchste Flexibilität garantiert. MitarbeiterInnengespräch Die unterschiedlichen Bedürfnisse und Hintergründe angemessen in den Arbeitsalltag zu integrieren, stellen Führungskräfte und Teammitglieder vor große Herausforderungen. Damit die Zusammenarbeit im Team und mit der Führungskraft gut gelingen kann, sollten genau diese Punkte auch im jährlichen MitarbeiterInnengespräch diskutiert werden. Die Unterlagen sollen Sie dabei unterstützen konkrete Fragen zu stellen und Vereinbarungen zu treffen. Teamentwicklung/Förderung Insbesondere bei personellen Veränderungen empfiehlt es sich aber auch gemeinsam mit dem ganzen Team die Zusammenarbeit zu diskutieren und eventuell neu zu regeln. Die PE und BGF unterstützt Sie hier in der Vorbereitung von Workshops und auch bei Auswahl von externen ModeratorInnen bzw. durch eine Kofinanzierung. 19

20 Individuelle Beratung, Coaching und Arbeitspsychologische Sprechstunde Gerade im Spannungsfeld Familie und Karriere sind MitarbeiterInnen oft unter Druck und die Möglichkeit der individuellen Beratung bietet Raum zur Reflexion. Zur Bearbeitung solcher Anliegen stehen den MitarbeiterInnen sowohl die Arbeitspsychologische Sprechstunde als auch das Coaching-Angebot der TU Wien zur Verfügung. Kurz zum Arzt Zeit ist für Personen mit Betreuungspflichten ein knappes Gut. Insofern ist es praktisch, dass Sie die Möglichkeit haben, verschiedene Impfungen und die Vorsorgeuntersuchung durch die Arbeitsmedizinerin an der TU Wien durchführen zu lassen, ohne lästiges Warten, direkt am Arbeitsort Familienfreundliche Infrastruktur Es ist manchmal gut zu wissen, dass Sie mit Ihrem Kind an die TU Wien kommen können. Bitte halten Sie in diesem Fall Rücksprache mit Ihrer/Ihrem Vorgesetzten oder Vortragenden. Die TU Wien unterstützt Sie dabei, indem sie eine familienfreundliche Infrastruktur entwickelt. Wickelmöglichkeiten Es gibt eine Reihe von Wickeltischen in verschiedenen Gebäuden der TUW: Karlsplatz 13 / Stiege 3 / Erdgeschoß / Behinderten WC Gußhausstraße / Stiege 1 / Erdgeschoß / Behinderten WC Wiedner Hauptstraße 8-10 / gelber Bereich / 1.Obergeschoß / Damen WC Favoritenstraße 9-11 / Erdgeschoß / Behinderten WC / hinter Zemanek Hörsaal Eltern-Kind Zimmer Die TU Wien hat ein mobiles Eltern-Kind Zimmer, das zum Wickeln, Stillen, Ausruhen oder Arbeiten genutzt werden kann. Das Zimmer ist mit Spielzeug, Tischen, gemütlichem Sessel und einem Wickeltisch ausgestattet. Der jeweilige Standort kann beim Portier am Karlsplatz oder unter der DW erfragt werden. Weitere zwei Eltern-Kind Zimmer sind im Bereich Getreidemarkt und Karlsplatz vorgesehen. Kinderstühle in der Mensa, Freihaus In der TU Mensa sind Hochstühle vorhanden, bitte fragen Sie bei Bedarf nach. 20

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