:06 - Online-Update , SBS lohn.net, WebCenter. Sehr geehrte Damen und Herren,

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1 Seite 1 von :06 - Online-Update , SBS lohn.net, WebCenter Sehr geehrte Damen und Herren, bitte führen Sie unbedingt eine Datensicherung durch und lesen Sie die Info-aktuell-Ausgabe bevor Sie das Online-Update installieren! Anwender, die Probleme mit der Datensicherung über den SBS Lohn plus(r) haben, weil ihr Windows-Temp-Verzeichnis, das als Zwischenspeicher für die Zip-Dateierzeugung genutzt wird, Leerzeichen enthält, müssen eine externe Datensicherungssoftware nutzen. Nach der Installation des Online-Updates sind diese Probleme jedoch behoben. Das Online-Update beinhaltet folgende Änderungen (Informationen ohne Programmanpassungen sind mit einem [i] gekennzeichnet): Um die erforderlichen Arbeiten -u.a. in Folge neuen Rechts -um den Jahreswechsel 2014/2015 zu entzerren, werden verschiedene Arbeiten bereits mit diesem Online-Update automatisch durchgeführt bzw. können manuell angestoßen werden. Hierzu gehören die Konvertierung der DFÜ-Empfänger und Beitragsnachweise, sowie die Umstellung der Personalstammdaten! Da Punkt 4 der Konvertierung der DFÜ-Empfänger und Beitragsnachweise (s.u.) etwas Zeit in Anspruch nehmen kann und während der Umstellung der Beitragsnachweise die Krankenkassenlisten-/Beitragsnachweis-Menüpunkte (= alle Unter-Menüpunkte zur ID 354 KK- Beitragsnachweise) für keine Firma genutzt werden dürfen, empfehlen wir Ihnen die Installation des Online-Updates zu einem Zeitpunkt, zu dem keine Beitragsnachweise erstellt werden müssen. Konvertierung der DFÜ-Empfänger und Beitragsnachweise Ab ist der AOK-Sammel-DFÜ-Empfänger Nr. 1 rechtlich nicht mehr zulässig. Alle elektronischen SV-Datenlieferungen an eine AOK müssen an die regional zuständige AOK- Datenannahmestelle übertragen werden, so wie es bei den Elektronischen Entgeltbescheinigungen und im Zahlstellen-Meldeverfahren bereits der Fall ist. Daher werden die folgenden Umstellungsarbeiten beim erstmaligen Programmstart nach der Installation des Online-Updates automatisch durchgeführt: 1. Bereinigung der DFÜ-Empfänger (ID 017); nicht mehr gültige DFÜ-Empfänger werden gelöscht und der DFÜ-Empfänger Nr. 1 -bis zur endgültigen Löschung im Laufe des nächsten Jahres - als inaktiv gekennzeichnet. 2. Verschiebung der Datei-Ausgabe-Informationen des DFÜ-Empfängers Nr. 1 in den kongruenten DFÜ-Empfänger im 100er-Nummernkreis, damit das Programm bei den kommenden Datei-Ausgaben für den neuen 100er-DFÜ-Empfänger auf die korrekten laufenden Datei-Nummern aufsetzt. 3. Kennzeichnung aller Krankenkassen (ID 126) im Feld DFÜ-Empfänger (FI 680), das künftig in allen elektronischen SV-Ausgabe-Menüpunkten berücksichtigt wird (bisher nur bei den Elektronischen Entgeltbescheinigungen und im Zahlstellen-Meldeverfahren), und Beendigung aller Krankenkassen, die nicht mehr gültig sind. 4. Umstellung sämtlicher Beitragsnachweis-Dateien! Wenn die o.g. Konvertierungen ganz oder teilweise nicht durchgeführt werden konnten, erhalten Sie entsprechende Fehler-Protokolle. Wenden Sie sich in diesem Fall unbedingt an Ihren Software- Betreuer!

2 Seite 2 von 5 Umstellung der Personalstammdaten Ab dem werden die gesetzlich geregelten KV-Beitragssätze um jeweils 0,90% gesenkt: der allgemeine KV-Beitragssatz von 15,50% auf 14,60% der ermäßigte KV-Beitragssatz von 14,90% auf 14,00% Die neuen KV-Beitragssätze werden je zur Hälfte vom Arbeitnehmer und vom Arbeitgeber getragen und - wie bisher - an den Gesundheitsfonds abgeführt. Reichen einer Krankenkasse die Zuwendungen aus dem Gesundheitsfonds zur Deckung ihrer Ausgaben nicht aus, muss sie einen individuellen Zusatzbeitragssatz erheben, der prozentual vom KV-beitragspflichtigen Entgelt berechnet wird und grds. vom Arbeitnehmer alleine zu tragen ist. Für Arbeitnehmer, deren SV-Beiträge komplett vom Arbeitgeber getragen werden, gilt ein bundesweit einheitlicher durchschnittlicher KV-Zusatzbeitragssatz, der ebenfalls vom Arbeitgeber getragen wird. Mit diesem Online-Update werden die Personalstamm-Steuerungen für die neuen KV-Zusatzbeiträge aufgenommen (s.u.). Über den neuen Menüpunkt KV-ZB-Konvertierung AN (ID 892; unter System-Programme) lassen sich die Bestandsarbeitnehmer in den neuen Personalstamm-Feldern automatisch verschlüsseln. Diese Umstellung läuft beim erstmaligen Programmstart nach der Installation dieses Online-Updates nicht automatisch ab; sie müssen die Umstellung über den neuen Menüpunkt manuell anstoßen. Da mit dem Online-Update auch schon die Plausibilitätsprüfungen auf die neuen Personalstamm-Felder integriert wurden, empfehlen wir Ihnen die sofortige Umstellung aller Firmen. Darüber hinaus hat die Integration der Plausibilitätsprüfungen zur Folge, dass auch bei neuen Arbeitnehmern bereits die korrekten Steuerungen für das neue KV-Zusatzbeitragsrecht hinterlegt werden müssen. Beachten Sie daher unbedingt die folgenden Informationen zu den neuen Personalstamm-Steuerungen: KV-ZB -Definition (FI 800; Register SV, Seite 2) Die Kennziffer in diesem Feld steuert den anzuwendenden KV-Zusatzbeitragssatz: 0 = Krankenkassen-individueller KV-Zusatzbeitragssatz 1 = Durchschnittlicher KV-Zusatzbeitragssatz 9 = Ohne KV-Zusatzbeitrag Grds. gilt der Krankenkassen-individuelle KV-Zusatzbeitragssatz. Der durchschnittliche KV-Zusatzbeitragssatz gilt für Arbeitnehmer, für die der Arbeitgeber die SV-Beiträge alleine bezahlt (z.b. Arbeitnehmer mit den Personengruppen 121 bis 123, 107 und 111). Zu den Arbeitnehmern, für die kein KV-Zusatzbeitrag abzuführen ist, gehören z.b. privat Krankenversicherte und Aushilfen. KV-ZB -Tragung (FI 801; Register SV, Seite 2) Die Kennziffer in diesem Feld steuert, wer den KV-Zusatzbeitrag trägt: 0 = Arbeitnehmer (oder Ohne KV-Zusatzbeitrag) 1 = Arbeitgeber

3 Seite 3 von 5 Grds. trägt der Arbeitnehmer den KV-Zusatzbeitragssatz. Ist jedoch der durchschnittliche KV-Zusatzbeitragssatz anzuwenden (s.o.), trägt der Arbeitgeber den KV-Zusatzbeitrag. Bei Arbeitnehmern, für die kein KV-Zusatzbeitrag anfällt, hat dieses Feld keine Bedeutung. Höhe tats. WfbM-Entgelt (FI 802; Register WfbM, Seite 1) Dieses Feld, das durch den Umstellungslauf nicht automatisch gekennzeichnet wird, ist nur bei behinderten Arbeitnehmern (Personengruppen 107 und 111) von Bedeutung, bei denen die SV-Beitragsberechnung nicht ausschließlich auf fiktivem Entgelt basiert! Die Kennziffer in diesem Feld informiert das Berechnungsprogramm über die Höhe des tatsächlichen WfbM-Entgelt: 0 = Tatsächliches WfbM-Entgelt überschreitet 20,00% der Bezugsgröße nicht 1 = Tatsächliches WfbM-Entgelt überschreitet 20,00% der Bezugsgröße Für behinderte Arbeitnehmer gilt der durchschnittliche KV-Zusatzbeitrag, sofern das tatsächliche Arbeitsentgelt 20,00% der Bezugsgröße nicht übersteigt. Überschreitet das tatsächliche WfbM-Entgelt 20,00% der monatlichen Bezugsgröße, gilt der Krankenkassenindividuelle KV-Zusatzbeitrag. Entgegen der o.g. Beitragstragungsregel ist der KV- Zusatzbeitrag bei behinderten Arbeitnehmern in jedem Fall vom Arbeitgeber zu tragen -also auch dann, wenn der Krankenkassen-individuelle KV-Zusatzbeitragssatz anzuwenden ist. Info: 20,00% der Bezugsgröße 2015 = 567,00 (gilt für alle Bundesländer) Für alle anderen Arbeitnehmer ist dieses Feld nicht von Bedeutung! KV-ZB - Anwendung (FI 803; Register Verträge, Seite 3) Dieses Feld ist nur bei landwirtschaftlich krankenversicherten Versorgungsbezugsempfängern (Berufsgruppe 14; Arbeitnehmer-Krankenkasse ist eine landwirtschaftliche Krankenkasse) von Bedeutung! Grds. greift bei Versorgungsbezugsempfängern (VBE) ein evtl. Krankenkassen-individueller KV-Zusatzbeitragssatz erst mit einem Zeitversatz von 2 Monaten; Besonderheit Januar und Februar 2015: In diesen beiden Monaten gilt für VBE ein KV-Zusatzbeitragssatz von 0,90% - unabhängig davon, ob die VBE-Krankenkasse tatsächlich einen KV-Zusatzbeitragssatz erhebt oder nicht (auch die Höhe eines evtl. Krankenkassen-individuellen Zusatzbeitragssatzes spielt in diesen beiden Monaten keine Rolle). Für landwirtschaftlich krankenversicherte VBE gilt der 2-monatige Zeitversatz nicht, da für diesen Personenkreis der durchschnittliche KV-Zusatzbeitragssatz anzuwenden ist, der - entgegen der o.g. Beitragstragungsregel - vom VBE zu tragen ist: 0 = KV-ZB mit 2 Monaten Versatz 1 = KV-ZB sofort (ohne 2 Monate Versatz; nur landwirtschaftlich krankenversicherte VBE) Für alle anderen Arbeitnehmer ist dieses Feld nicht von Bedeutung! Die übrigen Steuerungen für die neuen prozentualen KV-Zusatzbeiträge werden mit der Version ausgeliefert. Hierzu gehört auch eine neue Version der Beitragssatz-Aktualisierungsdatei

4 Seite 4 von 5 (Modul SBS Krankenkassen.net), die auch die KV-Zusatzbeiträge in die Krankenkassen einpflegen wird. Weitere Informationen zum neuen KV-Zusatzbeitragsrecht erhalten Sie mit der Version des SBS Lohn plus(r)! Das bisherige Recht einkommensunabhängiger KV-Zusatzbeiträge endet zum Da bereits seit über 2 Jahren keine Krankenkasse mehr einen einkommensunabhängigen Zusatzbeitrag erhebt, wurden die entsprechenden Personalstamm-Felder bereits jetzt entfernt! Diverses Im Personalstamm (ID 122) wurden folgende Kennwerte entfernt: im Feld Monats-/Jahrestabelle (FI 27) die Kennziffer 2 (= Nur Tagestabelle), die schon seit einiger Zeit nicht mehr genutzt werden kann. im Feld Kammer-Beitragspflicht (FI 141) die Kennziffer 2, die identisch ist/war mit der 1; ein evtl. Eintrag 2 wird/wurde mit der o.g. KV-Zusatzbeitragskonvertierung des Personalstamms in 1 umgeschlüsselt. im Feld SV-Besonderheiten (FI 248) die Kennziffer 5, die bis 12/2010 eine PV-Besonderheit in der Behindertenlohn-Abrechnung regelte; ein evtl. Eintrag 5 wird/wurde mit der o.g. KV- Zusatzbeitragskonvertierung des Personalstamms in 0 umgeschlüsselt. SBS lohn.net SBS Finanzämter.net - vom (Finanzämter und AGS) SBS Krankenkassen.net - vom WebCenter- hier: SEPA-Upload Ab sofort können Sie auch die SEPA-Zahlungsdateien ins WebCenter hochladen, entweder über das DokuCenter oder über den separaten Menüpunkt WebCenter-Ausgabe (ID 827). Java-basierende Kernprüfprogramme- hier: Java-Version 8 [i] In allen elektronischen SV-Verfahren (außer SV-Meldungen/DEÜV) werden zur Kontrolle der Datensätze die offiziellen, Java-basierenden Kernprüfprogramme eingesetzt/genutzt. Diese Kernprüfprogramme sind von den Herstellern nur für die Java-Versionen 6 und 7 (32-Bit-Versionen) freigegeben. Ist keine dieser beiden Java-Versionen installiert, werden die elektronischen SV- Verfahren mit einem entsprechenden Hinweis abgebrochen. Seit Mitte März 2014 ist die Java-Version 8 auf dem Markt. Für diese Java-Version gibt es von den Kernprüfprogramm-Herstellern keine Freigabe. Zwar ist Java 8 grds. abwärtskompatibel, werden/wurden in den Vorgänger-Versionen jedoch Klassen verwendet, die es in Java 8 im Standard nicht mehr gibt oder die verschoben wurden, kann es bei der Anwendung der Kernprüfprogramme zu Problemen kommen, was uns von den Herstellern auch bestätigt wurde. Aus diesem Grund bleibt es im SBS Lohn plus(r) -bis zur uneingeschränkten Freigabe für Java 8 durch die Kernprüfprogramm-Hersteller -beim Abbruch der elektronischen SV-Verfahren, sofern weder Java 6 noch Java 7 installiert ist. Das Problem liegt jedoch an anderer Stelle: Bei der automatischen Java-8-Installation werden die

5 Seite 5 von 5 vorherigen Java-Versionen automatisch deinstalliert. Bei der Benutzer-definierten Installation kann die Deinstallation der Vorgänger-Versionen unterdrückt werden. Wenn Sie Java 8... bereits automatisch installiert haben, installieren Sie anschließend (noch einmal) die Java- Version 7. noch nicht installiert haben, nutzen Sie entweder die o.g. Unterdrückungsfunktion in der Benutzer-definierten Installation oder installieren Sie im Anschluss an die automatische Java- 8-Installation (noch einmal) Java 7. Mit freundlichem Gruß Wolters Kluwer Software und Service GmbH

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