Gesundheitsökonomik. Thema 5 Grundkonzepte der Nachfrage nach medizinischen Gütern und Dienstleistungen

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1 Gesundheitsökonomik Thema 5 Grundkonzepte der Nachfrage nach medizinischen Gütern und Dienstleistungen Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 1

2 Rückblick EUR TSC A B Q 0 TSB Probleme / Herausforderungen dieses Lehrbuchmodells: Quantifizierung TSC und TSB richtiger Diskontsatz Humankapital- vs. Zahlungsbereitschaftsansatz Methode zur Bestimmung der ZB Aggregationsprobleme... Menge der medizinischen Dienste Q Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 2

3 Rückblick Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 3

4 Termin Thema Literatur Einführung in die Veranstaltung (60 Minuten) Einführung Gesundheitsökonomik; Besonderheiten von Gesundheitsgütern und ihre allokativen Konsequenzen SN, Ch. 1; BZK, K. 1 BZK, K Übung 1 (Besonderheiten von Gesundheitsgütern und ihre allokativen Konsequenzen) Kosten-Nutzwert-Analyse BZK, K Kosten-Nutzen-Analyse SN, Ch. 3; BZK, K Übung 2 (Ökonomische Bewertung von Gesundheit) Die Nachfrage nach Gesundheit I SN, Ch Die Nachfrage nach Gesundheit II BZK, K Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 4

5 Ziele Repetition grundlegender Konzepte aus der Mikroökonomie Theoretische Herleitung der Nachfragekurve Einfluss ökonomischer und nicht-ökonomischer Variablen auf die Nachfrage Elastizitäten Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 5

6 Inhalt 1. Grundkonzepte 2. Medizinische Versorgung und Nutzen 3. Herleitung einer Nachfragekurve der Ärztebesuche 4. Beeinflussung der Nachfrage durch weitere ökonomische Faktoren 5. Beeinflussung der Nachfrage durch nicht-ökonomische Faktoren 6. Elastizitäten Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 6

7 1. Grundkonzepte Was ist eine Budgetrestriktion? Die Budgetrestriktion zeigt, wie viele Güter und Dienstleistungen ein Haushalt erwerben kann. Sie zeigt alle Kombinationen der möglichen Mengen an Gütern und Dienstleistungen, die mit dem verfügbaren Einkommen gekauft werden können: p f q f + p o q o = Y p f = Preis für "Gesundheit" q f = Menge der gekauften "Gesundheitsgüter" p o = Preis für alle anderen Güter / Dienstleistungen q o = Menge aller anderen Güter / Dienstleistungen Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 7

8 1. Grundkonzepte q o p f q f + p o q o = Y Was widerspiegelt die Steigung? Y/p o q o = Y/p o -(p f /p o ) q f Steigung: - (p f /p o ) = Relativer Preis von f im Verhältnis zu Preisen aller anderen Güter Eine Erhöhung von p o Eine Erhöhung von Y Y/p f q f Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 8

9 1. Grundkonzepte Die Präferenzen eines Haushalts werden mit einer Nutzenfunktion dargestellt: U = U(q f, q o ) U = Nutzen eines Haushalts beim Konsum von q f und q o Die 3 wichtigen Eigenschaften von Präferenzen: Haushalte können eine Präferenzordnung aller Kombinationen von q f und q o erstellen Haushalte haben lieber mehr als weniger Die Präferenzen eines Haushalts sind konsistent, d.h. A B und B C => A C Indifferenzkurven zeigen alle Kombinationen von q f und q o, bei denen ein Haushalt den gleichen Nutzen erzielt. Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 9

10 1. Grundkonzepte q o Indifferenzkurven Abnehmende GRS Eigenschaften von Indifferenzkurven: Negative Steigung u 1 > u 0 Kurven können sich nicht kreuzen i.d.r. konvex (warum?) u 0 u 1 q f Steigung = Grenzrate der Substitution zwischen f und o => zeigt das Tauschverhältnis zwischen f und o bei konstantem Nutzenniveau Abnehmende Grenzrate der Substitution: Je mehr ich von einem Gut besitze, desto mehr bin ich bereit von diesem Gut abzugeben, um mehr vom anderen Gut zu bekommen. Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 10

11 1. Grundkonzepte Ein Haushalt ist im Gleichgewicht, wenn er keinen Anreiz hat, seinen Konsum zu ändern. q o Das ist kein Gleichgewicht. Warum? Gleichgewicht: Steigung der Indifferenzkurve entspricht Steigung der Budgetrestriktion GRS = Preisverhältnis u 0 u 1 q f Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 11

12 1. Grundkonzepte q o Was bedeutet eine solche Ecklösung? f wird nicht nachgefragt, da Zahlungsbereitschaft für f (Steigung Indifferenzkurve) geringer ist als der Marktpreis (Steigung Budgetrestriktion) u 0 u 1 q f Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 12

13 1. Grundkonzepte Wie verändert sich die Nachfrage nach f, wenn das Einkommen sich erhöht? q o q o Eine Erhöhung von Y erhöht die Nachfrage => Normales Gut Eine Erhöhung von Y reduziert die Nachfrage => Inferiores Gut u 0 u 1 u 0 u 1 q f q f q 1 f q 2 f q 2 f q 1 f Eine Erhöhung des Einkommens kann die Nachfrage positiv oder negativ beeinflussen. Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 13

14 1. Grundkonzepte Preisreduktion von X u 0 u 1 q x q 1 x q 2 x Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 14

15 1. Grundkonzepte Was zeigt die Nachfragekurve? Zeigt optimale Kombinationen von nachgefragten Mengen und Preisen; Einkommen, andere Preise und Präferenzen werden konstant gehalten. Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 15

16 1. Grundkonzepte Andere Güter Preis von X sinkt q x p x p 0 x Nachfragekurve: Optimale Kombinationen von q und p p 1 x p 2 x q x q 0 x q 1 x q 2 x Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 16

17 1. Grundkonzepte Eine Preisveränderung verursacht 2 Effekte. Welche? Substitutionseffekt: reiner Preiseffekt auf Nachfrage und einen Einkommenseffekt: Veränderung der Nachfrage, weil eine Preisveränderung auch das verfügbare Real- Einkommen verändert. Andere Güter Preis von X sinkt Substitutionseffekt: Veränderung der Nachfrage (q 2 -q 0 ), wenn Nutzen konstant gehalten wird Einkommenseffekt: Veränderung der Nachfrage (q 1 -q 2 ), weil Preisreduktion das reale Einkommen erhöht q 0 q 2 x x q 1 x q x Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 17

18 1. Grundkonzepte Der Substitutionseffekt ist in der Regel negativ, d.h., steigt der Eigenpreis, dann sinkt die nachgefragte Menge. Bei normalen Gütern ist auch der Einkommenseffekt negativ, d.h., steigt der Eigenpreis, dann sinkt das Einkommen, was die Nachfrage reduziert. Bei inferioren Gütern ist der Einkommenseffekt positiv. Der gesamte Eigenpreiseffekt = Substitutionseffekt + Einkommenseffekt Dieser Gesamteffekt stellt die Slutsky-Gleichung dar Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 18

19 1. Grundkonzepte Δq Δq Δq = q Δp Δp Δy x x x x x x u= c p = p x k Substitutionseffekt Einkommenseffekt q x : Je mehr von x man vor einer Preissenkung hat, desto größer die Ersparnisse (sprich Einkommenseffekt). Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 19

20 1. Grundkonzepte Daraus folgt: 1. Je mehr und bessere Substitute ein Gut X hat, desto größer ist der Substitutionseffekt: Erhöht sich p x, dann ist es einfacher, gute Substitute zu finden => Δq x / Δp x ist relativ groß. 2. Je empfindlicher die Nachfrage nach X auf das Einkommen reagiert, desto größer ist der Einkommenseffekt. 3. Je größer die Nachfrage nach X vor einer Preisveränderung ist, desto größer ist der Einkommenseffekt nach einer Preisveränderung. (Beispiel: vor einer Preissenkung werden 100 Einheiten von X nachgefragt; der Preis sinkt um 0,05 Euro => die 100 Einheiten kosten dann 5 Euro weniger. Bei einer Ausgangslage von 50 Einheiten werden nur 2,50 Euro eingespart.) Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 20

21 1. Grundkonzepte Was ist ein Kreuzpreiseffekt? Die Veränderung der Nachfrage nach Gut X, wenn der Preis eines anderen Guts sich verändert. Alle anderen Güter Preis aller anderen Güter sinkt Was passiert? q 0 x q1 x q x Kreuzpreiseffekt: in diesem Fall negativ, d.h. sinkt der Preis von allen anderen Gütern, dann steigt die Nachfrage nach X Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 21

22 1. Grundkonzepte Ist der Kreuzpreiseffekt immer negativ? Substitute: Effekt ist positiv, d.h., steigt der Preis von einem Gut Z, dann steigt die Nachfrage des Substitutes X. Komplementäre Güter: Effekt ist negativ. (Beispiele?) Daraus folgen auch die Definitionen: Substitute: Güter, die einen positiven Kreuzpreiseffekt haben. Komplementäre Güter: Güter, die einen negativen Kreuzpreiseffekt haben. Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 22

23 2. Medizinische Versorgung und Nutzen Medizinische Versorgung als Input der Gesundheitsproduktion Abhängig vom Gesetz der abnehmenden Grenzproduktivität Gesundheit liefert einen Nutzen für Konsumenten Abhängig vom Gesetz des abnehmenden Grenznutzens Indirekter Effekt von Versorgung auf Nutzen: Medizinische Versorgung => Gesundheit => Nutzen Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 23

24 2. Medizinische Versorgung und Nutzen Allgemein kann die Relation zwischen medizinischer Versorgung und Nutzen folgenderweise graphisch dargestellt werden: Nutzen Wenn sich das Niveau der medizinischen Versorgung um eine Einheit erhöht, führt das zu einer geringeren Steigerung des Nutzens. Wieviel Gesundheitsversorgung wird ein Konsument angesichts dieser Tatsache nachfragen? medizinische Versorgung Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 24

25 3. Herleitung einer Nachfragekurve der Ärztebesuche Definition : MU = Grenznutzen der medizinischen Versorgung P = Preis q = Quantität der medizinischen Dienstleistungen z = Quantität aller anderen Güter tradeoffs Bei einem gegebenen Einkommen werden q und z so gewählt, dass ein maximaler Nutzen erreicht werden kann. Nutzenmaximierungsregel: MU q P q MU Z P z Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 25

26 3. Herleitung einer Nachfragekurve der Ärztebesuche Hinweis: q jetzt Ärztevisite Annahme P q steigt: MU q P q < MU z P z Komsumenten können U durch Kauf von mehr z und weniger q erhöhen: P q geringere Nachfrage nach q Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 26

27 3. Herleitung einer Nachfragekurve der Ärztebesuche Gesamtnutzen erreicht seinen Höhepunkt, wenn der gewonnene Grenznutzen (für den für jedes Produkt ausgegebenen letzten EUR) ausgeglichen wird. Angenommen: MU q P q > MU Z P z Der für medizinische Versorgung ausgegebene letzte EUR erbringt einen größeren Nutzen als der letzte ausgegebene EUR für andere Güter. Konsumenten können U durch Kauf von mehr medizinischer Versorgung (q) und weniger anderen Gütern (z) erhöhen. Dann würde MU q fallen, MU z würde steigen, bis die zwei Verhältnisse ausgeglichen sind. Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 27

28 3. Herleitung einer Nachfragekurve der Ärztebesuche Preis P 1 abfallende Nachfragekurve der Ärztevisite bei Preisänderungen: Bewegung entlang der D-Kurve P 0 q 1 q 0 Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 28

29 3. Herleitung einer Nachfragekurve der Ärztebesuche Kauf von medizinischer Versorgung ist eine abgeleitete Nachfrage ; d.h. kein direkter Nutzen von Ärztebesuchen U abgeleitet aus der aus dem Besuch resultierenden Gesundheit: U = U(h,z) h = h(q, ) Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 29

30 Welche Faktoren beeinflussen die Nachfrage nach medizinischen Gütern und Dienstleistungen? Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 30

31 4. Beeinflussung der Nachfrage durch weitere ökonomische Faktoren Die Nachfragekurve zeigt den Effekt einer Preisänderung bei einem nachgefragten Gut. Alle anderen Faktoren (Einkommen, Preise der anderen Güter) bleiben konstant. Änderungen anderer Faktoren (nicht des Gutpreises) verschieben die Nachfragekurve. Wie verändert sich die Nachfragekurve, wenn das Einkommen sich erhöht? Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 31

32 4. Beeinflussung der Nachfrage durch weitere ökonomische Faktoren 1. Einkommen Preis D O D 1 Wenn Einkommen steigt (bei einem gegebenen Preis), ist der Konsument bereit und fähig, mehr von q zu konsumieren. P 0 q 0 q 1 Ärztevisite Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 32

33 4. Beeinflussung der Nachfrage durch weitere ökonomische Faktoren 2. Komplementärgüter (zwei oder mehrere zusammen konsumierbare Güter) z.b. rechter und linker Schuh z.b. Laserdrucker und Toner z.b. Alkohol und Zigaretten? z.b. Kontaktlinsen und Optikerbesuche: Wenn Kontaktlinsen günstiger werden Was passiert mit der Nachfrage nach Optikerbesuchen? Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 33

34 4. Beeinflussung der Nachfrage durch weitere ökonomische Faktoren 2. Komplementärgüter Preis Preis des Komplementärguts fällt D 0 D 1 Optikerbesuche Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 34

35 4. Beeinflussung der Nachfrage durch weitere ökonomische Faktoren 3. Substitute (andere Güter mit gleichen Merkmalen oder gleicher Bedürfnisbefriedigung) z.b. Coke und Pepsi z.b. Ärzte und speziell ausgebildete Pflegefachkräfte z.b. Nachahmer- und Markenpräparate Wenn der Preis der Nachahmerpräparate fällt, was passiert dann mit der Nachfrage nach Markenpräparaten? Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 35

36 4. Beeinflussung der Nachfrage durch weitere ökonomische Faktoren 3. Substitute Preis Preis des Nachahmerpräparats fällt D 1 D 0 Markenpräparat Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 36

37 5. Beeinflussung der Nachfrage durch nicht-ökonomische Faktoren 4. Präferenzen - Grenznutzen von Gesundheit kann sich von Person zu Person unterscheiden. z.b. Zivilstand: Verheiratete Personen fragen weniger Spitalleistungen nach (Pflege zu Hause) z.b. Ausbildungsniveau hat einen Einfluss auf Präferenzen (Gesundheitsbewusstsein höher; informierter) z.b. Lifestyle -Unterschiede (z.b. Rauchverhalten) Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 37

38 5. Beeinflussung der Nachfrage durch nicht-ökonomische Faktoren 5. Demographischer Faktoren ("Profiles") - Demographische Faktoren beeinflussen die Nachfrage nach medizinischen Dienstleistungen und Gütern. z.b. Geschlecht: Frauen fragen grundsätzlich mehr medizinische Dienstleistungen nach als Männer z.b. Alter: Nachfrage nimmt mit dem Alter sehr stark zu. Unterschiedliche Geburtenkohorten haben auch unterschiedliche Lebensstile z.b. Nationalität? Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 38

39 5. Beeinflussung der Nachfrage durch nicht-ökonomische Faktoren 6. Gesundheitszustand - Personen mit einer schlechten Gesundheit fragen mehr nach. 7. Qualität von Dienstleistungen und Produkten - Ceteris paribus steigt die Nachfrage jenes Gutes mit der höheren (evtl. vermuteten) Qualität (z.b. große vs. kleine Spitäler; Generika vs. Markenmedikamente etc.). Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 39

40 5. Beeinflussung der Nachfrage durch nicht-ökonomische Faktoren Die Nachfragefunktion: Q = f(preis, Einkommen, Preise von Komplementen und Substituten, Präferenzen, "Profile", Gesundheitszustand, Qualität) Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 40

41 Exkurs: Nachfragekurveterminologie Preis 10 A A zu B: Steigerung der nachgefragten Quantität 8 B 4 6 Quantität Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 41

42 Exkurs: Nachfragekurveterminologie Preis D 0 zu D 1 : Steigerung der Nachfrage D 1 D 0 Quantität Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 42

43 6. Elastizitäten Preis Eine relativ flache Nachfragekurve besagt, dass eine geringe Preiserhöung zu einem beträchtlichen Fall der nachgefragten Güter führt. Bei dieser Situation reagiert die Nachfrage relativ elastisch auf eine Preisänderung. # Güter Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 43

44 6. Elastizitäten Quantifizierung der Elastizität einer Nachfrage in Bezug auf den Preis Im Allgemeinen misst die Elastizität die Reaktionsfreudigkeit der nachgefragten Quantität auf eine Veränderung eines unabhängigen Faktors. Elastizitäten messen diese Reaktionsfreudigkeit in Hinblick auf Proportionalitäten. Analytisch (Eigenpreiselastizität): E D % ΔQD % Veränderung der nachgefragten Menge = = % ΔP % Veränderung des Preises Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 44

45 6. Elastizitäten Beispiel: Wenn die Elastizität der Nachfrage für Ärztevisiten -0,6 ist, würde eine 10%ige Preissteigerung zu einer 6%igen Minderung der Anzahl nachgefragter Besuche führen. Elastizitäten hängen nicht von der Skala der Variablen ab: Der E D -Vergleich zwischen Ärztebesuchen und Pflegeheimtagen ist, selbst wenn sie zu unterschiedlichen Anteilen konsumiert werden, machbar. Es wird erwartet, dass E D negativ ist. Daher ist die Eigenpreiselastizität oft als ein Term absoluter Werte notiert. Nachfragekurve ist unelastisch, falls 0< E D <1 Nachfragekurve ist elastisch, falls 1< E D < Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 45

46 6. Elastizitäten % Δ ΔQ Q Q ΔQ P D % ΔP ΔP ΔP Q P => Bei gegebener Formel der Nachfragekurve kann die Nachfrageelastizität für jede Kombination von Preis und Menge entlang dieser Nachfragekurve berechnet werden. Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 46

47 6. Elastizitäten P A Berechnen Sie die Elastizitäten in A, B und C für die Nachfragefunktion Q = 8-2P! 4 2 B C 4 8 Q Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 47

48 6. Elastizitäten P A: E D = - Außer in Sonderfällen unterscheidet sich E D an verschiedenen Punkten auf der Nachfragekurve. 4 2 B: E D = -1 C: E D = Q Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 48

49 6. Elastizitäten Einkommenselastizität der Nachfrage: E Y ΔQ = Δ Y D Y Q D Beispiel: Wenn die Nachfrageelastizitat der Ärztebesuche 0,1 ist, würde eine 10%ige Einkommenssteigerung zu einer 1%igen Steigerung der Anzahl nachgefragter Besuche führen. Für die meisten Arten medizinischer Versorgung sollte E Y positiv sein (normales Gut). Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 49

50 6. Elastizitäten Kreuzpreiselastizität der Nachfrage: E C ΔQ = Δ P X Z P Q Z X Beispiel: Wenn die Nachfrageelastizität für Tylenol unter Berücksichtigung des Advilpreises 1,5 ist, würde eine 10%ige Preissteigerung des Tylenols zu einer 15%igen Steigerung der nachgefragten Menge nach Advil führen. E C ist bei Komplementären negativ E C ist bei Substituten positiv Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 50

51 6. Elastizitäten Eigenpreiselastizität der Nachfrage ist entscheidend für die Feststellung der Gesamteinnahmen: U = PQ D Warum? Gemäß Nachfragetheorie: P Q Falls die Nachfrage der Ärztedienstleistungen unelastisch ist und der Preis steigt, dann ist I %ΔQ D I < I %ΔP I Gesamteinnahme nimmt zu, wenn der Preis ansteigt, falls die Nachfrage unelastisch ist. Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza, Universität Hohenheim 51

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