Mit Respekt geht es besser. Auf dem Weg zu einem entspannten Familienalltag

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1 Mit Respekt geht es besser. Auf dem Weg zu einem entspannten Familienalltag Dr. Malte Mienert Für BildungsBeratung Monika Hütt, Dresden

2 Arbeitsliste Wo stoßen im Alltag Kinder an Ihre Grenzen? Wo stoßen Sie an die Grenzen Ihrer Kinder? Bitte kurz mit der Nachbarin/ dem Nachbarn diskutieren!

3

4 Was ist Entwicklungspsychologie? Die in einem inneren Zusammenhang stehenden psychischen Veränderungen im Lauf der individuellen Entwicklung bilden den Gegenstand der Entwicklungs-psychologie. Man unterscheidet folgende globale Fragen: 1. den deskriptiven Aspekt - Was passiert? Sachliche Beobachtung und Dokumentation 2. den prognostischen Aspekt - Wohin geht es? Wahrscheinlichkeit von Normal- oder Risikoentwicklung 3. den erklärenden Aspekt - Woher kommt es? Modelle von Ursachen risikoreicher Entwicklungen 4. den Interventionsaspekt - Was kann man tun? Möglichkeiten und Grenzen von Einflussnahme

5 Schlingel werden Bosse

6 Ungezogene Kinder verdienen später besser Eine psychologische Studie von Forschern aus Berlin, Luxemburg und Illinois veröffentlicht schwarz auf weiß, was schon viele vermutet haben: Ungezogene Kinder verdienen im Erwachsenenalter meist mehr als brave Sprösslinge. Die Wissenschaftler untersuchten im Jahr Luxemburger im Durchschnittsalter von 12 Jahren wurden erneut Daten von ihnen erhoben und abgeglichen. Dabei zeigte sich, dass jene Personen, die im Kindesalter Autorität eher ablehnten, ein höheres Einkommen haben als jene, die stets die Regeln befolgten. Regeln zu brechen und elterlicher Autorität zu trotzen, war das beste non-kognitive Anzeichen für ein höheres Gehalt, noch besser als der Intelligenzquotient, sozialer Status und akademische Errungenschaften, so die Psychologen. Als mögliche Gründe gaben Forscher an: Autorität ablehnende Typen könnten in Gehaltsverhandlungen aggressiver vorgehen und in Wettbewerbssituationen punkten. Um ihr Einkommen zu steigern, brechen einst ungehorsame Kinder eventuell sogar Gesetze oder benehmen sich fraglich, so die Wissenschaftler. Die Ergebnisse decken sich laut Management Today mit anderen Studien, in denen belegt wurde, dass ungezogene Kinder sich im späteren Leben eher zu Unternehmern entwickeln. karriere/karriere/ungehorsame-kinder-

7 Bild,

8

9 Die schwierigen Begriffe Regeln Grenzen Strafen Konsequenzen Verhandlungen

10 Lebenslange Entwicklung Eine Auseinandersetzung mit eigenen Grenzen Urvertrauen vs. Misstrauen (1. Lebensjahr) Autonomie vs. Scham und Zweifel (2. u. 3. LJ.) Initiative vs. Schuldgefühl (4. u. 5. LJ.) Werksinn vs. Minderwertigkeitsgefühl (6. LJ. bis Jugendalter) Identität vs. Identitätsdiffusion (Jugendalter) Intimität und Solidarität vs. Isolierung (junges Erwachsenenalter) Generativität vs. Selbstabsorption (mittleres Erwachsenenalter) Integrität vs. Verzweiflung (älteres Erwachsenenalter) Conzen, P. (1996). Erik H. Erikson. Stuttgart: Kohlhammer.

11 Das schwierige Thema "Grenzsetzungen" Grenzen setzen ist sinnvoll, wenn es sinnvolle Grenzen sind. Kinder suchen Grenzen und benötigen sie für Ihre Entwicklung. Eltern müssen ihre eigenen Grenzen kennen und benennen können. Grenzen müssen klar, für alle verständlich und nachvollziehbar sein. Zum Grenzen-Setzen gehören immer gegenseitiger Respekt und Achtung. Ein verantwortlicher Umgang mit Grenzen erfordert Mut.

12 Leitgedanken Kindern Grenzen setzen heißt zu respektieren, dass auch Kinder ihre Grenzen haben und Grenzen setzen können. Grenzen setzen kann ich nur, wenn ich das Kind in seiner Person achte. Dafür muss ich selbst eine Person sein, die geachtet werden kann. Kinder brauchen erwachsene Autoritäten, mit denen sie sich auseinander setzen und an denen sie sich reiben können.

13 Leitgedanken II Grenzen, die heute gesetzt werden, brauchen so nicht für immer stehen zu bleiben. Kinder entwickeln und verändern sich, Umstände und Bedingungen ebenfalls. Grenzen müssen auf den aktuellen Entwicklungsstand des Kindes und seine individuelle Situation bezogen sein.

14 Leitgedanken III Grenzen setzen heißt gleichzeitig auch Innovationen zulassen, der Fantasie Raum geben und Überraschungen erlauben.

15 Vor dem Schaden klug sein Ein kindgerechtes Umfeld entschärft viel Konfliktpotenzial Grenzen von Regeln unterscheiden Grenzen setzen... und einhalten! klare sprachliche Mitteilungen Einheit von Mimik und Botschaft Augenhöhe, Augenkontakt Konsequenzen aus aktuellem Fehlverhalten ableiten Ein Nein verständlich machen auch Neins warmherzig vermitteln, (Körperkontakt...) das gewünschte Verhalten vormachen Szenenwechsel, Situationswechsel, Überraschung aus alten Rollen ausbrechen eigene Gefühle wahrnehmen Ruhe bewahren die Zeichen beim Kind und bei sich selbst erkennen

16 Mit Kindern in Verhandlung treten 1. Definition des Problems Kinder beschreiben ihre Sicht 2. Standpunkt der einzelnen Konfliktparteien Nachfragen regen genauere Beschreibungen an, Zusammenfassen 3. Konflikterhellung Beschreibung der Gefühle der Konfliktpartner, Aktives Zuhören 4. Problemlösung, Sammeln von Lösungsmöglichkeiten, Bewertung erst alle denkbaren Lösungen sammeln, dann erst bewerten Lösungen notieren (schreiben, malen) 5. Vereinbarung, Richtlinienbestimmung gemeinsame Lösung wird in Vertrag festgehalten, unterschreiben, neuer Termin 6. Überprüfung, Bewertung der Effektivität Lösung bewährt? Änderungen nötig?

17 Zum Weiterlesen: Mienert, M. & Vorholz, H. (2007). Gespräche mit Eltern Entwicklungs-, Konflikt- und Informationsgespräche. Troisdorf: Bildungsverlag eins. ISBN-13: Mienert, M. & Pitcher, S. (2011). Pädagogische Psychologie. Theorie und Praxis des Lebenslangen Lernens. Wiesbaden: VS Verlag. Mienert, M. & Vorholz, H. (2009). Kleine Kinder große Schritte. Grundlagen der pädagogischen Arbeit mit Krippenkindern. Schaffhausen: Schubi Lernmedien. ISBN-13: Mienert, M. & Vorholz, H. (2011). Den Alltag öffnen Perspektiven erweitern. Offene Arbeit in den Kitas nach den Bildungsplänen gestalten. Schaffhausen: Schubi Lernmedien. ISBN-13: Mienert, M. (2008). Total diffus Erwachsenwerden in der jugendlichen Gesellschaft. Wiesbaden: VS-Verlag für Sozialwissenschaften Mienert, M. & Vorholz, H. (2011). Schüler und Lehrer im Konflikt. Neue Strategien für ein respektvolles Miteinander. Paderborn: Schöningh. Mienert, M. (Hrsg).(2014). Verhaltens(un)auffällige Kinder. Kita aktuell spezial 05/2014.

18 Tipps zum Weiterlesen Gordon, T. (2008). Die neue Familienkonferenz. Kinder erziehen ohne zu strafen. München: Heyne. Klein, L. (2000). Mit Kindern Regeln finden. Freiburg: Herder. Mienert, M. (2003). Bis hierhin und nicht weiter? Grenzen setzen Grenzen einhalten. Kindergarten heute, 33 (4), S Stein, A. (1999). Wenn Kinder aggressiv sind - Wie Eltern verstehen und helfen können. Reinbeck: Rowohlt Taschenbuch. Vorholz, H. (2003). "Lara tanzt uns auf der Nase herum!" Ein Modell-Elternabend zum Thema "Grenzen setzen". Kindergarten heute, 33 (4), S

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