Schulinternes Curriculum SII

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1 Schulinternes Curriculum SII Grundkurs Informatik Einführungsphase 2013/2014 Q1 2014/2015 (Datum d. Konf.beschl.) Q2 2015/2016 Jahrgangsstufe 11 - Grundkurs, Schuljahr 2013/ Thema (Kurz-) Einführung html Webseiten erstellen (ca. 3Wochen) Thema Algorithmik anhand von einfachen Greenfoot-Projekten Kontroll- und Schleifenstrukturen Flussdiagramme und Struktogramme Thema Objektorientierte Programmierung mit Java (BlueJ) o Klassen, Objekte o Methoden o UML (Klassendiagramme Entwurfs- und Implementationsdiagramme) o Beziehungen zwischen Klassen ((gerichtete) Assoziationen, Aggregation, Komposition, Vererbung, Geheimnisprinzip) Abstrakte Klassen, Polymorphie o Modellierung o Dokumentation Beispielprojekte: Einfache Projekte mit 1-2 Klassen zu Beginn, grafische Darstellungen Jahrgangsstufe 12 - Grundkurs, Schuljahr 2014/ Thema Datenstukturen und Algorithmen o Rekursive Algorithmen Vokabeltrainer (als lineare Liste) o Sortierverfahren (Insertionsort) o Suchverfahren (lineare Suche, Binärsuche) o Stack, Queue (z.b. als Vokabel-Schlange beim Abfragen im Vokabeltrainer, bzw. Vokabelstapel) o Bäume (Binärbaum, Ausgabeverfahren (pre-order, post-order, in-order), Suchbäume) Thema Größeres Softwareprojekt zur Anwendung und Vertiefung von Modellierungs-techniken: z.b. Einfaches Adventure als Applikation mit GUI/Greenfoot

2 Jahrgangsstufe 13 - Grundkurs, Schuljahr 2015/ Thema Endliche Automaten und formale Sprachen Modellieren kontextbezogener Problemstellungen als endliche Automaten Darstellung von deterministischen endlichen Automaten als Graph und als Tabelle Akzeptor als spezielle Form des endlichen Automaten Formale Sprachen: Reguläre Sprachen und ihre Grammatiken Entwicklung eines Parsers für eine einfache formale Sprache (nur Leistungskurs) Thema Dynamische Webseiten gestalten mit Datenbanken und PHP - relationale Datenbanken (Modellierung, Normalisierung, Relationenalgebra: Selektion, Projektion, Vereinigung, Differenz, kartesisches Produkt, Umbenennung, Join, Datenbankschemata) - Anwendung von Datenbank - MySQL- Befehle, PHP-Befehle, SQL-Abfragen über eine und mehrere verknüpfte Tabellen - Datenschutzaspekte -(evtl. Wiederholung / Vertiefung: symmetrische und asymmetrische Verschlüsselungsverfahren Projekt: z.b. Erstellen eines einfachen Gästebuchs mit Datenbankanbindung) Kompetenzen In den verschiedenen Halbjahren sollen insbesondere folgende Kompetenzen entwickelt bzw. gefördert werden: Erwerb und Strukturierung informatischer Kenntnisse verfügen über strukturiertes informatisches Basiswissen, haben gefestigte Kenntnisse über Grundprinzipien und Basiskonzepte der Informatik und verfügen über Methoden und Strategien des selbstständigen Wissenserwerbs und der Strukturierung informatischer Kenntnisse.

3 Kennen und Anwenden informatischer Methoden können Informatiksysteme zur Lösung einer Aufgabenstellung konfigurieren und anpassen, können verschiedene Problemlösungsstrategien und Techniken wie Iteration, Rekursion und Klassenbildung einsetzen, sind insbesondere mit dem Modellbildungszyklus vertraut; dazu gehören in problemadäquater Auswahl und Reihenfolge: Problemanalyse und Problemspezifikation, Abgrenzen des Problems, Abstraktion, Idealisierung, Strukturieren und Zerlegen in Teilprobleme (Modularisieren), Formalisieren, Umsetzen unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Werkzeuge und Hilfsmittel, Testen der Lösung, kritisches Reflektieren der Ergebnisse und der Lösung allgemein, Überarbeitung des Modells, Optimierung der Lösung. Kommunizieren und Kooperieren können im Team arbeiten, organisieren und koordinieren die Arbeit in Projektgruppen, verwenden die Fachsprache angemessen, veranschaulichen und beschreiben Sachverhalte u. a. mit Hilfe von Texten und Diagrammen, können den Arbeitsablauf und die Arbeitsergebnisse dokumentieren und können Lern- und Arbeitsergebnisse adressatengerecht präsentieren. Anwenden informatischer Kenntnisse, Bewerten von Sachverhalten und Reflexion von Zusammenhängen können Informations- und Kommunikationssysteme zum Erschließen, Austauschen und Verarbeiten von Information nutzen, können zur Lösung eines anwendungsbezogenen Problems adäquate Verfahren und Werkzeuge selbstständig auswählen und diese sicher und reflektiert einsetzen, können ihre vielfältigen Erfahrungen bei der Bearbeitung von Problemen aus verschiedenen Anwendungsfeldern auf die Lösung ähnlicher Fragestellungen übertragen, sind in der Lage, die eigene Arbeit und die Arbeit Anderer kritisch zu reflektieren und können typische Einsatzbereiche, Möglichkeiten, Grenzen, Chancen und Risiken von Informations- und Kommunikationssystemen untersuchen und einschätzen.

4 Kriterien zur Leistungsbewertung Schriftliche Arbeiten Beurteilung der Klausuren, weitgehend nach dem für die Abiturprüfungen vorgegebenen Raster: Note Punkte Prozent sehr gut plus 15 95% - 100% sehr gut 14 90% - 94,9% sehr gut minus 13 85% - 89,9% gut plus 12 80% - 84,9% gut 11 75% - 79,9% gut minus 10 70% - 74,9% befriedigend plus 9 65% - 69,9% befriedigend 8 60% - 64,9% befriedigend minus 7 55% - 59,9% ausreichend plus 6 50% - 54,9% ausreichend 5 45% - 49,9% ausreichend minus 4 40% - 44,9%* mangelhaft plus 3 33% - 39,9% mangelhaft 2 27% - 32,9% mangelhaft minus 1 20% - 26,9% ungenügend 0 0% - 19,9% * Abiturprüfung im GK: ab 39 von 100 Punkten: ausreichend minus Die schriftlichen Arbeiten bestimmen in der Einführungsphase 40% und in Q1 und Q2 50% der Gesamtnote. Sonstige Leistungen im Unterricht Die Note für die sonstigen Leistungen im Unterricht setzt sich zu gleichen Teilen aus den folgenden Bereichen zusammen. Eine Anzahl von ca. 7 Einzelnoten aus den verschiedenen Bereichen und deren zeitliche Dokumentation pro Halbjahr sollte für jeden Schüler zur Verfügung stehen. 1. mündlicher Bereich Qualität mündlicher Beiträge (bei neuen Themen ist nicht die Korrektheit sondern die richtige Einbringung von bereits vorher erlernten Elementen.) Quantität mündlicher Beiträge Referate (und Protokolle) Vorstellung eigener Lernwege Kenntnis und Umgang mit Fachbegriffen Präsentieren von Arbeitsergebnissen und Arbeitsprozessen (Projekte etc.) 2. schriftlicher und praktischer Bereich

5 Tests (Notenvergabe s. Tabelle) Qualität schriftlicher Beiträge, u.a. auch schriftliche Referate und Protokolle Quantität schriftlicher Beiträge Angemessene Form und Inhalt der Heft- und Mappenführung Bearbeiten von Texten, Materialien Erstellung von Dokumentationen Plakaterstellung Regelmäßigkeit, Umfang, termingerechte Einreichung und angemessene Form von Hausaufgaben Äußere Form von Programmtexten (Einrückung, Kommentierung, Beachtung von Style Guides,...) Lerntagebuch 3. sozial-kommunikativer Bereich Anstrengungsbereitschaft Durchhaltevermögen Zuverlässigkeit Selbstorganisation Teamfähigkeit (Einbringung in Arbeits- und Projektgruppen) Notenvergabe bei Test sehr gut % gut % befriedigend % ausreichend % mangelhaft % ungenügend % Die sonstigen Leistungen bestimmen in der Einführungsphase 60% und in Q1 und Q2 50% der Gesamtnote.

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