Die Einwanderung im Rahmen der wirtschaftlichen Globalisierung, der sozialen Ausgrenzung und der Arbeitsbeziehungen in der Europäischen Union

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Die Einwanderung im Rahmen der wirtschaftlichen Globalisierung, der sozialen Ausgrenzung und der Arbeitsbeziehungen in der Europäischen Union"

Transkript

1 ERKLÄRUNG VON LISSABON In dem Hotel Travel Park in Lissabon Portugal fand vom 20. bis 22. Februar 2009 das internationale Seminar mit dem Thema statt. Die Einwanderung im Rahmen der wirtschaftlichen Globalisierung, der sozialen Ausgrenzung und der Arbeitsbeziehungen in der Europäischen Union Dieses Seminar wurde gemeinsam organisiert und durchgeführt von FIDESTRA und EZA, mit Unterstützung der Europäischen Kommission. Das Seminar wurde auch unterstützt von den Organisationen BASE-FUT, CFTL, FTDC e LOC. Das Thema wurde besprochen mittels Podiumsdiskussionen und der Vorstellung verschiedener anderer Themen. Jede der Podiumsdiskussionen wurde zusammengesetzt aus Rednern (Gewerkschaftsvorsitzende, Vorsitzende sozialer Vereine, Politikern, Fachleute und Spezialisten im Rahmen der Thematik) aus Ländern der europäischen Union, einem Redner aus Brasilien und einem Diskussionsleiter. Aufgeworfen, analysiert und, wenn möglich, diskutiert wurden Probleme und Fragestellungen wie zum Beispiel: Die wirtschaftliche Globalisierung und die soziale Ausgrenzung auf dem Arbeitsmarkt; Migratorische Bewegungen und die Mobilität der Arbeitnehmer im Herzen der EU (Welches neue Gesellschaftsmodell, welches neue Bürgerrechtsmodell?) Die Negation der Einwanderung und die illegale Beschäftigung und die Affirmation der politischen Entwicklung und der Programme zur Integration von Einwanderern auf dem Arbeitsmarkt Zu all diesen Themen wurden Beispiele der unterschiedlichen nationalen und der globalen Wirklichkeiten angeführt, wurden Betrachtungen angestellt, wurden Gründe herausgearbeitet, wurden Folgen identifiziert, wurden Überlegungen angestrengt, wurden Urteile gebildet, wurden ethische Stellungnahmen gefunden, wurden Prinzipien erklärt, und wurden Wege und Mittel vorgeschlagen, die es zu beachten gilt. In Anbetracht des zuvor gesagten, können die folgenden Schlussfolgerungen zusammengestellt werden: Die Globalisierung ist ein neues Phänomen innerhalb der Gesellschaften;

2 Die verschiedenen Gesellschaften waren auf dieses Phänomen und alle seine Folgen nicht eingestellt; Die Globalisierung birgt in sich eine große Anzahl positiver Aspekte, gleichzeitig, jedoch, viele unerwünschte Umstände; Die Globalisierung ist ein dynamischer Prozess, der dringend einer zusammenhängenden und konsequenten Herangehensweise bedarf, die auf soliden Grundlagen basiert. Die Globalisierung tritt mit vielen unterschiedlichen Zeichen und Anzeichen auf, ebenso vielfältig sind die Betroffenen, die unter ihr leiden, oder von ihr profitieren. Auf sozialer Ebene sind ihre Folgen am deutlichsten zu spüren. Die Völker im Allgemeinen, und die Arbeitswelt im Besonderen, müssen von wirtschaftlichen und politischen Kreisen besonders bedacht werden. Die Globalisierung auf sozialer Ebene muss genauso viel Aufmerksamkeit erhalten, wie die beiden anderen im Voraus genannten Globalisierungsarten. Die Menschen, die Menschenrechte, die Menschenwürde sind universelle und grenzüberschreitende Werte. Es mag redundant erscheinen, doch auch diese universellen Werte müssen in effektiver Weise globalisiert werden. Es ist dringend erforderlich, dass sie in die Agenda der Regierenden, der Organisationen und jedes Einzelnen aufgenommen werden. Die migratorischen Bewegungen, die Folgen einer legitimen Suche nach besseren Lebensbedingungen (wirtschaftlich, politisch, gesellschaftlich und die Freiheit betreffend) sind, sind der Spiegel einer unkontrollierten sozialen Globalisierung. Die Herangehensweise an das Phänomen Einwanderung ist paradox und oft genug Heuchlerisch, ebenso wie die Akzeptanz und die Passivität gegenüber bestimmten Tatsachen, die in der Gedankenwelt beklagenswert sind, in der Praxis, jedoch, leider genehm zu sein scheinen. Es ist dringend erforderlich, dass eine Regelung gefunden wird, die auf humanistischen Prinzipien und auf Achtung vor dem Menschen basiert, und nicht ausschließlich auf politischen oder marktspezifischen Aspekten. Das Gesetz der Nachfrage scheint sich über die elementarsten Rechte hinweg zu setzen. Indessen, muss jede Freiheit in Zusammenhang gestellt werden mit der ihr innewohnenden Verantwortung, und jedes Recht mit der ihm innewohnenden Pflicht. Das Motto muss nicht heißen Kampf der sozialen Ausgrenzung, sondern Kampf für den Einschluss in die Gesellschaft. Dennoch, der Einschluss in die Gesellschaft wird nicht alleine durch den Einschluss in die Arbeitswelt erreicht er ist ein Recht aller Menschen.

3 Alle neuen Modelle der Arbeits-, Familien-, und Gemeinschaftsstrukturen müssen berücksichtigt werden. Lissabon, den 22. Februar FIDESTRA EZA BASE FUT/CFTL Die neuen Erfordernisse und Notwendigkeiten müssen berücksichtigt werden. Die Globalisierung ist ein sehr komplexes Phänomen, das Handlungsbedarf erfordert: die Realitäten müssen ermittelt werden, es müssen Handlungsregeln aufgestellt und mildernde und präventive Maßnahmen festgelegt werden, die Ergebnisse müssen begleitet und berichtigende Maßnahmen müssen zeitnah umgesetzt werden. Im Rahmen der EU, und obwohl es anschneidend kulturelle und verhaltensbedingte Unterschiede gibt, besteht eine augenscheinliche Einheit der Gefühle, der Probleme, der Unruhen, der Ängste, und des Mangels an Lösungen bezüglich migratorischer Angelegenheiten. Demzufolge, ist was unterschiedlich erscheint in Wirklichkeit gleich und bedenkt man, dass Maßnahmen, die ein Land trifft, die anderen Mitgliedsländer global beeinflussen, sind eine einheitliche Politik und gemeinsame Maßnahmen bezüglich Einwanderung dringend erforderlich. Aus Respekt gegenüber grundlegenden Werten, wäre es angebracht den Begriff illegale Einwanderung durch irreguläre Einwanderung zu ersetzen Grundlagen des naturgegebenen Rechts, des gesunden Menschenverstands und der Menschenrechte erlauben nicht, dass der Notzustand eines Einwanderers, der sich nur vorübergehend in einer Situation befindet, die nicht in Einklang mit der gültigen Ordnung eines bestimmten Gebiets steht, illegal sei es ist nicht der Mensch der illegal ist, sondern seine Situation. Abgesehen von einer Bekanntmachung dieser Prinzipien, die unbedingt globalisiert sein sollte, ist es dringend notwendig Maßnahmen zu ergreifen, die der Information und der Bildung der migrierenden Bevölkerung in ihren entsprechenden Ursprungsländern dienen. Gleichzeitig müssen Maßnahmen getroffen werden, die der gesellschaftlichen Sensibilisierung der aufnehmenden Bevölkerungen und der bereits dort lebenden Einwanderer dienen, wie die Unterstützung von Programmen zur tatsächlichen Integration, insbesondere im Rahmen von beruflichen Ausbildungen. In diesem Zusammenhang ist die Rolle aller Aktivbeteiligten - wie zum Beispiel EZA angeschlossener Organisationen mit sozialem Charakter - besonders wichtig, da sie gegenüber den Organen der Gemeinschaft die Maßnahmen unterstützen, vorantreiben und entwickeln können, die notwendig sind, damit diesem Problem die ihm geschuldeten Bedeutung beigemessen wird. Nur so kann die Gesellschaft und jeder einzelne als Mensch lebensfähig sein.

4 FTDC LOC/MTC

5

Die soziale Entwicklung in den Nord-Süd-Beziehungen

Die soziale Entwicklung in den Nord-Süd-Beziehungen A 336280 Die soziale Entwicklung in den Nord-Süd-Beziehungen von Immita Cornaz Präsidentin der schweizerischen Arbeitsgruppe für die Folgearbeiten Nord-Süd Weltgipfel für soziale Entwicklung in Kopenhagen

Mehr

Abstract. 1. Problembereich und militärische Relevanz

Abstract. 1. Problembereich und militärische Relevanz Abstract 1. Problembereich und militärische Relevanz Die grundlegenden politischen Veränderungen in Europa seit 1989 haben für alle europäischen Staaten tiefgreifende Konsequenzen. Sie ändern unsere Vorstellung

Mehr

EUROPÄISCHER RAT KOPENHAGEN JUNI 1993 SCHLUSSFOLGERUNGEN DES VORSITZES

EUROPÄISCHER RAT KOPENHAGEN JUNI 1993 SCHLUSSFOLGERUNGEN DES VORSITZES EUROPÄISCHER RAT KOPENHAGEN 21.-22. JUNI 1993 SCHLUSSFOLGERUNGEN ES VORSITZES 6. Beziehungen zur Türkei Hinsichtlich der Türkei ersuchte der Europäische Rat den Rat, dafür zu sorgen, daß die vom Europäischen

Mehr

1. Die Prioritäten der EU

1. Die Prioritäten der EU POLITIKPRIORITÄTEN UND THEMEN 1. Die Prioritäten der EU Welche drei von den Maßnahmen von der Liste sollte die EU nach Ihrer Meinung vorrangig behandeln? (in %, EU25) 2004 Frühjahr 2005 Kampf gegen Arbeitslosigkeit

Mehr

Die Schweiz gehört nicht zur Europäischen Union. Das kurze Wort dafür ist: EU. So spricht man das: ee u.

Die Schweiz gehört nicht zur Europäischen Union. Das kurze Wort dafür ist: EU. So spricht man das: ee u. Manche Wörter in diesem Text sind schwer. Diese Wörter sind blau. Ganz am Ende vom Text: Sie können eine Erklärung über das Wort in Leichter Sprache lesen. Wenn Sie das Wort nicht kennen. Oder wenn Sie

Mehr

Die Europäische Union

Die Europäische Union Die Europäische Union Die Mitgliedsländer der Europäischen Union Im Jahr 1957 schlossen sich die sechs Länder Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und das Königreich der Niederlande unter

Mehr

ArbeitnehmerInnen-Rechte in der Europäischen Union Eingezwängt zwischen neuen Gesetzen und alten Binnenmarktfreiheiten

ArbeitnehmerInnen-Rechte in der Europäischen Union Eingezwängt zwischen neuen Gesetzen und alten Binnenmarktfreiheiten ArbeitnehmerInnen-Rechte in der Europäischen Union Eingezwängt zwischen neuen Gesetzen und alten Binnenmarktfreiheiten Mag.a Evelyn Regner Mitglied des Europäischen Parlaments Fraktion der SozialdemokratInnen

Mehr

Aktuelle Entwicklungen im Tierschutzrecht. Friedhelm Jaeger

Aktuelle Entwicklungen im Tierschutzrecht. Friedhelm Jaeger Aktuelle Entwicklungen im Tierschutzrecht Friedhelm Jaeger 1974: erste gemeinschaftliche Rechtsvorschriften zum Wohlbefinden landwirtschaftlicher Nutztiere Achtung der 5 grundlegenden Freiheiten Freiheit:

Mehr

Anmerkungen zum EU-Vertrag von Lissabon

Anmerkungen zum EU-Vertrag von Lissabon EUROPÄISCHES PARLAMENT RUTH HIERONYMI MITGLIED DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS 01.08.2008 Anmerkungen zum EU-Vertrag von Lissabon I. Grundlagen des europäischen Einigungsprozesses aus deutscher Sicht 1. Die

Mehr

DIE ZUKUNFT DER EU. 1. Die Geschwindigkeit beim Aufbau Europas

DIE ZUKUNFT DER EU. 1. Die Geschwindigkeit beim Aufbau Europas DIE ZUKUNFT DER EU 1. Die Geschwindigkeit beim Aufbau Europas Die Geschwindigkeit beim Aufbau Europas (Skala von 1 = steht still bis 7 = läuft so schnell wie möglich ) EU AT BE CY CZ DE DK EE EL ES FI

Mehr

EUROPÄISCHES PARLAMENT

EUROPÄISCHES PARLAMENT EUROPÄISCHES PARLAMENT 1999 2004 Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten, Menschenrechte, gemeinsame Sicherheit und Verteidigungspolitik 13. März 2002 VORLÄUFIG ENTWURF EINER STELLUNGNAHME des Ausschusses

Mehr

Schweizer Aussenpolitik

Schweizer Aussenpolitik Anleitung LP Ziel: Die Schüler lernen, wie und wo sich der Schweizer Staat stark macht für die Einhaltung der Menschenrechte im Ausland. Arbeitsauftrag: Die Schüler lesen in Gruppen die Arbeitsblätter

Mehr

Lehrplan Sozialwissenschaften im Überblick

Lehrplan Sozialwissenschaften im Überblick Inhaltsfeld 1 Inhaltsfeld 2 Inhaltsfeld 3 Die soziale Marktwirtschaft vor neuen Bewährungsproben Jugendliche im Prozess der Vergesellschaftung und der Persönlichkeitsbildung Demokratie zwischen Anspruch

Mehr

Dieses Übereinkommen ist am 23. September 1976 in Kraft getreten. Ort: Genf Tagung: 59 Tabelle der Ratifizierungen

Dieses Übereinkommen ist am 23. September 1976 in Kraft getreten. Ort: Genf Tagung: 59 Tabelle der Ratifizierungen INTERNATIONALE ARBEITSORGANISATION Übereinkommen 140 Übereinkommen über den bezahlten Bildungsurlaub, 1974 Dieses Übereinkommen ist am 23. September 1976 in Kraft getreten. Ort: Genf Tagung: 59 Tabelle

Mehr

Die EU-Grundrechtearchitektur nach dem Vertrag von Lissabon Tagung 14. und 15. April 2011, Haus der EU

Die EU-Grundrechtearchitektur nach dem Vertrag von Lissabon Tagung 14. und 15. April 2011, Haus der EU Die EU-Grundrechtearchitektur nach dem Vertrag von Lissabon Tagung 14. und 15. April 2011, Haus der EU ao. Univ.Prof. Dr. Hannes Tretter, Universität Wien Leiter Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte

Mehr

EU-Planspiel Fokus Balkan

EU-Planspiel Fokus Balkan FRIDTJOF-NANSEN-AKADEMIE FÜR POLITISCHE BILDUNG im Weiterbildungszentrum INGELHEIM EU-Planspiel Für Schülerinnen und Schüler der 10. 13. Klasse Nach Inkrafttreten des Lissabon-Vertrages und des aktuellen

Mehr

BESCHLUSS Nr. 429 ORT, DATUM UND GENERALTHEMA DES ZEHNTEN TREFFENS DES WIRTSCHAFTSFORUMS

BESCHLUSS Nr. 429 ORT, DATUM UND GENERALTHEMA DES ZEHNTEN TREFFENS DES WIRTSCHAFTSFORUMS Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa Ständiger Rat Original: ENGLISCH 348. Plenarsitzung PC-Journal Nr. 348, Punkt 7 der Tagesordnung BESCHLUSS Nr. 429 ORT, DATUM UND GENERALTHEMA DES

Mehr

Die Rolle der europäischen Städte und Regionen als wesentlicher Träger einer europäischen, territorialen Kohäsionspolitik

Die Rolle der europäischen Städte und Regionen als wesentlicher Träger einer europäischen, territorialen Kohäsionspolitik Die Rolle der europäischen Städte und Regionen als wesentlicher Träger einer europäischen, territorialen Kohäsionspolitik Gerhard Stahl Generalsekretär des Ausschusses der Regionen der EU Potsdam, 15.

Mehr

Für Menschenrechte und Säkularisierung stehen

Für Menschenrechte und Säkularisierung stehen EU WAHLEN 2014 Für Menschenrechte und Säkularisierung stehen EHF Memorandum November 2013 ie europäischen Wahlen im Mai 2014 werden für Humanisten in D Europa entscheidend sein. Der Aufstieg von radikalen

Mehr

GRUSSWORT DER EUROPÄ ISCHEN KOMMISSION

GRUSSWORT DER EUROPÄ ISCHEN KOMMISSION GRUSSWORT DER EUROPÄ ISCHEN KOMMISSION Cristina Asturias, stv. Referatsleiterin Generaldirektion Beschäftigung Europäische Kommission ESF Jahresveranstaltung 2016 17. Februar 2016 (Es gilt das gesprochene

Mehr

- 13 pdf-dateien und eine rtf-datei (Arbeitsblätter mit Testmaterial, Tafelzusammenfassungen, Unterrichtsfolien, Fragenkatalog mit Antworten)

- 13 pdf-dateien und eine rtf-datei (Arbeitsblätter mit Testmaterial, Tafelzusammenfassungen, Unterrichtsfolien, Fragenkatalog mit Antworten) Toleranz und soziale Integration (14 pdf-dateien und eine rtf-datei) - Infoblatt zum Asylrecht - Förderung von Toleranz und Achtung - Tafelbild - Arbeitsvorschlag zum Thema "Förderung von Toleranz und

Mehr

Das persönliche Budget Arbeit aus der Sicht eines Leistungserbringers

Das persönliche Budget Arbeit aus der Sicht eines Leistungserbringers Das persönliche Budget Arbeit aus der Sicht eines Leistungserbringers Teilhabe statt Fürsorge Selbstbestimmung statt Fremdbestimmung Freiheit statt Bevormundung Projekt Individuelle Wege in den Arbeitsmarkt

Mehr

Video-Thema Manuskript & Glossar

Video-Thema Manuskript & Glossar DEUTSCHLAND UND DIE TÜRKEI In den 1960er Jahren kamen viele türkische Gastarbeiter nach Deutschland. Eigentlich sollten sie nur für zwei Jahre im Land sein, doch viele von ihnen blieben. Ihre Familien

Mehr

Volkswirtschaft und Volkswirtschaftslehre

Volkswirtschaft und Volkswirtschaftslehre 6 Wie eine Volkswirtschaft funktioniert Volkswirtschaft und Volkswirtschaftslehre Die Volkswirtschaftlehre (VWL) beschäftigt sich mit den gesamtwirtschaftlichen Zusammenhängen eines Staates: der Volkswirtschaft.

Mehr

1. Die EU in 50 Jahren. 2. Die Erweiterung der Europäischen Union DIE ZUKUNFT DER EU. a. Glauben Sie, dass die EU in 50 Jahren..

1. Die EU in 50 Jahren. 2. Die Erweiterung der Europäischen Union DIE ZUKUNFT DER EU. a. Glauben Sie, dass die EU in 50 Jahren.. DIE ZUKUNFT DER EU 1. Die EU in 50 Jahren a. Glauben Sie, dass die EU in 50 Jahren.. (in %, EU27) 2007 eine führende diplomatische Kraft in der Welt sein wird 61 eine eigene Armee haben wird 56 einen eigenen

Mehr

1. Grundlagen der Ethik 1.1 Wesen, Gegenstand und Ziel der Ethik Ethik und Moral

1. Grundlagen der Ethik 1.1 Wesen, Gegenstand und Ziel der Ethik Ethik und Moral 1. Grundlagen der Ethik 1.1 Wesen, Gegenstand und Ziel der Ethik 1.1.1 Ethik und Moral Ethik Moral Wissenschaft, die sich mit Moral beschäftigt beschreibt und bestimmt die sittlichen Werte und Normen für

Mehr

Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben. Gute Gründe, CDU zu wählen.

Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben. Gute Gründe, CDU zu wählen. Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben. Gute Gründe, CDU zu wählen. Deutschland steht gut da. Deutschland ist ein liebens- und lebenswertes Land, in dem man gut wohnen, arbeiten und leben

Mehr

Mitglieder der Europäischen Union

Mitglieder der Europäischen Union Mitglieder der Europäischen Union 42 43 01 19 02 20 05 21 06 22 07 23 08 24 09 25 10 32 12 33 13 38 14 39 16 40 17 * (Brexit) 42 Malta 18 43 Zypern Male die Länder mit blauer Farbe an und schreibe das

Mehr

Eurobarometer des Europäischen Parlaments (EB/EP 79.5) EIN JAHR VOR DEN EUROPAWAHLEN 2014 Teil Wirtschaft und Soziales

Eurobarometer des Europäischen Parlaments (EB/EP 79.5) EIN JAHR VOR DEN EUROPAWAHLEN 2014 Teil Wirtschaft und Soziales Generaldirektion Kommunikation REFERAT BEOBACHTUNG DER ÖFFENTLICHEN MEINUNG Brüssel, 18 Oktober 2013 Eurobarometer des Europäischen Parlaments (EB/EP 79.5) EIN JAHR VOR DEN EUROPAWAHLEN 2014 Teil Wirtschaft

Mehr

Philosophische Perspektiven auf den Begriff der Menschenwürde

Philosophische Perspektiven auf den Begriff der Menschenwürde Philosophische Perspektiven auf den Begriff der Menschenwürde Tagung: Altern in Würde?, 21. April, Bern Dr. des. Holger Baumann, Ethik-Zentrum der Universität Zürich (baumann@ethik.uzh.ch) Der Begriff

Mehr

Besser als Neoliberalismus: Solidarische Wirtschaftspolitik

Besser als Neoliberalismus: Solidarische Wirtschaftspolitik Rainer Bartel Hermann Kepplinger Johannes Pointner Besser als Neoliberalismus: ÖGB-Verlag Wien, Mai 2006 1 Unique Selling Proposition Systematische Auseinandersetzung mit Neoliberalismus Aufzeigen von

Mehr

Sigmar Gabriel, MdB. Bundesminister des Auswärtigen. Eröffnung des. Global Forum on Migration and Development. 28. Juni 2017.

Sigmar Gabriel, MdB. Bundesminister des Auswärtigen. Eröffnung des. Global Forum on Migration and Development. 28. Juni 2017. Sigmar Gabriel, MdB Bundesminister des Auswärtigen Eröffnung des Global Forum on Migration and Development 28. Juni 2017 Berlin --- 10 Minuten --- 1 Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen Minister, sehr

Mehr

60 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte -

60 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte - 60 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte - Erfahrungen als UNO-Sonderberichtserstatter über Folter" Manfred Nowak Professor für Internationalen Menschenrechtsschutz,Universität Wien Direktor, Ludwig

Mehr

ZA4984. Flash Eurobarometer 257 (Views on European Union enlargement) Country Specific Questionnaire Luxembourg (German)

ZA4984. Flash Eurobarometer 257 (Views on European Union enlargement) Country Specific Questionnaire Luxembourg (German) ZA4984 Flash Eurobarometer 257 (Views on European Union enlargement) Country Specific Questionnaire Luxembourg (German) FLASH 257 ENLARGEMENT 1989 brachen die Regime der mittel und osteuropäischen Länder,

Mehr

Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und die Herausforderungen an Unterstützung für Menschen mit Behinderungen

Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und die Herausforderungen an Unterstützung für Menschen mit Behinderungen Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und die Herausforderungen an Unterstützung für Menschen mit Behinderungen --------------------------------------------------------------------------

Mehr

DER MENSCHENRECHTS KOMMISSAR

DER MENSCHENRECHTS KOMMISSAR DER MENSCHENRECHTS KOMMISSAR Die Menschenrechte sind ein Grundpfeiler Europas, die die Zusammenarbeit zwischen Staaten und Menschen inspiriert haben. Häufig bleibt jedoch die Umsetzung der Menschenrechte

Mehr

Zu erwartende demografische Veränderungen in den Ländern der EU und politische Grundausrichtungen"

Zu erwartende demografische Veränderungen in den Ländern der EU und politische Grundausrichtungen Bausparen - mit Sicherheit zum Wohneigentum XV. Europakongress der Europäischen Bausparkassenvereinigung Zu erwartende demografische Veränderungen in den Ländern der EU und politische Grundausrichtungen"

Mehr

Kolloquium. Leitentscheidungen des Bundesverfassungsgerichts. BVerfGE 123, 267 Lissabon

Kolloquium. Leitentscheidungen des Bundesverfassungsgerichts. BVerfGE 123, 267 Lissabon PD Dr. Graf Kielmansegg SS 2012 Kolloquium Leitentscheidungen des Bundesverfassungsgerichts BVerfGE 123, 267 Lissabon Am 13. Juli 2007 unterzeichneten die 27 EU-Mitgliedstaaten in Lissabon den als Lissabon-

Mehr

Corporate Social Responsibility in der Europäischen Union

Corporate Social Responsibility in der Europäischen Union Corporate Social Responsibility in der Europäischen Union 1. EU-Verst Verständnis von Corporate Social Responsibility 2. Meilensteine des europäischen CSR-Prozesses 3. Kritische WürdigungW 2 1. EU-Verst

Mehr

Kernkompetenzen der Gesundheitsförderung

Kernkompetenzen der Gesundheitsförderung 3. Fachtagung, Anwendungsbezogene Kompetenzentwicklung Gesundheitsförderung und Prävention im Gesundheitswesen Kernkompetenzen der Gesundheitsförderung Franziska Hengl Kati Lara Lippold Agenda 1. Berufsverband

Mehr

Modul 11: Innergemeinschaftliche Migration

Modul 11: Innergemeinschaftliche Migration Mechatronik Modul 11: Innergemeinschaftliche Migration Übungsbuch (Konzept) Andre Henschke Henschke Consulting, Germany Erweitertes Transferprojekt des "Europäischen Konzeptes für die Zusatzqualifikation

Mehr

Antworten der Parteien SPD, CDU/CSU, Bündnis 90/Grüne, FDP, Linkspartei.PDS

Antworten der Parteien SPD, CDU/CSU, Bündnis 90/Grüne, FDP, Linkspartei.PDS Antworten der Parteien SPD, CDU/CSU, Bündnis 90/Grüne, FDP, Linkspartei.PDS zu den Wahlprüfsteinen zur Bundestagswahl 2005 Gestärkte Verbraucher, starke Wirtschaft Bewegung für unser Land Plädoyer für

Mehr

Die Erklärung von Cork eine neue Stimme für den ländlichen Raum

Die Erklärung von Cork eine neue Stimme für den ländlichen Raum Die Erklärung von Cork eine neue Stimme für den ländlichen Raum Martin Scheele Generaldirektion Landwirtschaft und Ländliche Entwicklung Europäische Kommission Die Cork 2.0 Erklärung Für ein besseres Leben

Mehr

MAMIS EN MOVIMIENTO Feldforschung über deutsch spanische Kindertagesstätten in Berlin

MAMIS EN MOVIMIENTO Feldforschung über deutsch spanische Kindertagesstätten in Berlin MAMIS EN MOVIMIENTO Feldforschung über deutsch spanische Kindertagesstätten in Berlin 14 NOVEMBER 2010 Zahl und Lage der Kindertagesstätten in Berlin 2 4 6 4 1 17 deutsch-spanische Kindertagesstätten mit

Mehr

Anforderungen städtebezogener Statistik

Anforderungen städtebezogener Statistik Entwicklungen in der amtlichen Statistik: Anforderungen städtebezogener Statistik Klaus Trutzel Amt für Stadtforschung und Statistik, Nürnberg kum.trutzel@t-online.de Inhalt Paradigmenwechsel in der deutschen

Mehr

Die BRK als Leuchtturm? Chancen und Herausforderungen bei der Umsetzung vom «Wirkungsbericht Behindertenpolitik» des Kantons St.

Die BRK als Leuchtturm? Chancen und Herausforderungen bei der Umsetzung vom «Wirkungsbericht Behindertenpolitik» des Kantons St. Luzerner Fachtagung zur Behindertenrechtskonvention Behindertenrechtskonvention konkret. Neue Wege und innovative Ansätze zur Umsetzung der BRK. Die BRK als Leuchtturm? Chancen und Herausforderungen bei

Mehr

AACHENER ERKLÄRUNG zu Migration und Integration

AACHENER ERKLÄRUNG zu Migration und Integration Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen. AACHENER ERKLÄRUNG zu Migration und Integration 1. Das Land Nordrhein-Westfalen und die Parlamentarische Versammlung

Mehr

Berufspädagoginnen und -pädagogen mit Migrationshintergrund Realität, Anspruch, Lösungsansätze

Berufspädagoginnen und -pädagogen mit Migrationshintergrund Realität, Anspruch, Lösungsansätze Berufspädagoginnen und -pädagogen mit Migrationshintergrund Realität, Anspruch, Lösungsansätze Prof. Dr. Volkmar Herkner Gliederung 1 Migranten als Lehrkräfte - Problemaufriss 2 Berufspädagogen in der

Mehr

Empfehlung der Kultusministerkonferenz zur Förderung der Menschenrechtserziehung in der Schule

Empfehlung der Kultusministerkonferenz zur Förderung der Menschenrechtserziehung in der Schule Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland xms325sw-00.doc Empfehlung der Kultusministerkonferenz zur Förderung der Menschenrechtserziehung in der

Mehr

Dresden, 29. September Forum Mitteleuropa

Dresden, 29. September Forum Mitteleuropa Forum Mitteleuropa des Kuratoriums des Forum Mitteleuropa Forum Mitteleuropa Vor zwanzig Jahren wehte der Geist der Freiheit durch Europa. Der Geist der Freiheit hat Mitteleuropa erlaubt, wieder in den

Mehr

EU-Präsident Europäischer Rat

EU-Präsident Europäischer Rat EU-Präsident Europäischer Rat Eingangsgrafik Zu den Organen und Institutionen der Europäischen Union gehören Die Europäische Kommission Der Rat der Europäischen Union auch Ministerrat genannt Das Europäische

Mehr

Internationale und globale Zusammenhänge der Sozialen Arbeit. Die Europäische Union als Handlungsebene: Beispiel Europäische Sozialpolitik

Internationale und globale Zusammenhänge der Sozialen Arbeit. Die Europäische Union als Handlungsebene: Beispiel Europäische Sozialpolitik Internationale und globale Zusammenhänge der Sozialen Arbeit Die Europäische Union als Handlungsebene: Beispiel Europäische Sozialpolitik. Dr. U Gliederung 1. Institutionen der EU 2. Verankerung und Instrumente

Mehr

- 1 - Es gilt das gesprochene Wort. für christlich-jüdische Zusammenarbeit. Herr

- 1 - Es gilt das gesprochene Wort. für christlich-jüdische Zusammenarbeit. Herr - 1 - Es gilt das gesprochene Wort Grußwort der Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, Emilia Müller, anlässlich der Eröffnung der Woche der Brüderlichkeit der Gesellschaft

Mehr

PHILOSOPHISCHER ANARCHISMUS:

PHILOSOPHISCHER ANARCHISMUS: PHILOSOPHISCHER ANARCHISMUS: R.P. WOLFF, EINE VERTEIDIGUNG DES ANARCHISMUS AUTONOMIE 24-34 WOLFF 24-25B: VERANTWORTUNG & DAS ERLANGEN VON WISSEN Grundannahme der Moralphilosophie Handeln Verantwortung

Mehr

Gemeinschafts- und Wirtschaftskunde. Schuljahr 1

Gemeinschafts- und Wirtschaftskunde. Schuljahr 1 Gemeinschafts- und Wirtschaftskunde 1 Berufsfachschule Berufseinstiegsjahr Gemeinschafts- und Wirtschaftskunde Schuljahr 1 2 Gemeinschafts- und Wirtschaftskunde Vorbemerkungen Ziel des Unterrichts in Gemeinschafts-

Mehr

Inklusion bedeutet Vielfalt!

Inklusion bedeutet Vielfalt! Inklusion bedeutet Vielfalt! Prof. Dr. Jeanne Nicklas-Faust Bundesvereinigung Lebenshilfe e.v. Inklusion bedeutet Vielfalt! Behindertenhilfe trifft Sport 4. März 2015, Hannover Gliederung - Einführung

Mehr

Informelle Ministerkonferenz zum Thema "Europa vermitteln"

Informelle Ministerkonferenz zum Thema Europa vermitteln Europäischer Wirtschafts- und Sozialausschuss Informelle Ministerkonferenz zum Thema "Europa vermitteln" Rede von Roger BRIESCH Präsident des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses 7./8. April

Mehr

Die Währungsunion ist krisenfester, als viele denken

Die Währungsunion ist krisenfester, als viele denken Informationen aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln Eurozone 28.02.2017 Lesezeit 4 Min. Die Währungsunion ist krisenfester, als viele denken Die Schuldenkrise der Euroländer ist zwar noch nicht

Mehr

EKKJ Jugendbefragung 2015 Ich und meine Schweiz. Befragung von 17-jährigen Jugendlichen in der Schweiz

EKKJ Jugendbefragung 2015 Ich und meine Schweiz. Befragung von 17-jährigen Jugendlichen in der Schweiz EKKJ Jugendbefragung 2015 Ich und meine Schweiz. Befragung von 17-jährigen Jugendlichen in der Schweiz EKKJ-Tagung, 10. November 2015 Übersicht > Die EKKJ Jugendbefragung > Methode und Rücklauf > Zentrale

Mehr

Lissabonner Erklärung zur Gesundheit am Arbeitsplatz in kleinen und mittleren Unternehmen KMU (2001)

Lissabonner Erklärung zur Gesundheit am Arbeitsplatz in kleinen und mittleren Unternehmen KMU (2001) Lissabonner Erklärung zur Gesundheit am Arbeitsplatz in kleinen und mittleren Unternehmen KMU (2001) Diese Erklärung wurde vom ENBGF auf dem Netzwerktreffen am 16. Juni 2001 verabschiedet und auf der anschließenden

Mehr

Soziale Innovation In Europa. Sehr geehrter Herr Staatssekretär Hintersberger, Sehr geehrter Herr Hauptgeschäftsführer Dr. Semper,

Soziale Innovation In Europa. Sehr geehrter Herr Staatssekretär Hintersberger, Sehr geehrter Herr Hauptgeschäftsführer Dr. Semper, Soziale Innovation In Europa Sehr geehrter Herr Staatssekretär Hintersberger, Sehr geehrter Herr Präsident Schlagbauer, Sehr geehrter Herr Hauptgeschäftsführer Dr. Semper, sehr geehrter Herr Moser, meine

Mehr

Benjamin Benz/Jürgen Boeckh Ernst-Ulrich Huster. Sozialraum Europa. Ökonomische und politische Transformation in Ost und West

Benjamin Benz/Jürgen Boeckh Ernst-Ulrich Huster. Sozialraum Europa. Ökonomische und politische Transformation in Ost und West Benjamin Benz/Jürgen Boeckh Ernst-Ulrich Huster Sozialraum Europa Ökonomische und politische Transformation in Ost und West Leske + Budrich, Opladen 2000 Inhalt Abkürzungsverzeichnis 9 Benjamin Benz, Jürgen

Mehr

ARL-Kongress Karlsruhe, 26. Juni 2014 Dipl.-Jur. Alexander Milstein Zentralinstitut für Raumplanung an der Universität Münster

ARL-Kongress Karlsruhe, 26. Juni 2014 Dipl.-Jur. Alexander Milstein Zentralinstitut für Raumplanung an der Universität Münster Zentrale Vorgaben und dezentrale Bedürfnisse Der normative Gehalt des territorialen Kohäsionsziels ARL-Kongress Karlsruhe, 26. Juni 2014 Dipl.-Jur. Alexander Milstein Zentralinstitut für Raumplanung an

Mehr

Lebenslanges Lernen als Folge des demografischen Wandels Lebenslanges Lernen als Folge des demografischen Wandels

Lebenslanges Lernen als Folge des demografischen Wandels Lebenslanges Lernen als Folge des demografischen Wandels Lebenslanges Lernen als Folge des demografischen Wandels 30. Septemer 2011 Dr. Volker Lombeck 1 Gliederung 1. Warum Lebenslanges Lernen? 2. Demografischer Wandel bis 2025 3. Memorandum LLL 4. ET 2020 5.

Mehr

Die Grundstrukturen des europäischen Systems. 08/11/2010 Christina Boge & Heike Strohmaier

Die Grundstrukturen des europäischen Systems. 08/11/2010 Christina Boge & Heike Strohmaier Die Grundstrukturen des europäischen Systems D E R V E R T R A G V O N M A A S T R I C H T 08/11/2010 Christina Boge & Heike Strohmaier Gliederung 1 Einleitung 2 Die Gründung der europäischen Union 3 Der

Mehr

Schulinterner Lehrplan für das Fach Politische Bildung in der Sekundarstufe I

Schulinterner Lehrplan für das Fach Politische Bildung in der Sekundarstufe I Schulinterner Lehrplan für das Fach Politische Bildung in der Sekundarstufe I Ziele Politischer Bildung Das Fach Politische Bildung zielt auf die politische Mündigkeit junger Menschen. Dabei sind die Leitideen

Mehr

Wanderarbeiter in Peking

Wanderarbeiter in Peking Praxis Kultur- und Sozialgeographie 55 Wanderarbeiter in Peking Räumliche, soziale und ökonomische Aspekte eines aktuellen Migrationsproblems in China Universitätsverlag Potsdam Danksagung Abbildungsverzeichnis

Mehr

Metropolregionen in der EU

Metropolregionen in der EU Bücher Metropolregionen in der EU Metropolen wird eine immer größere Bedeutung beigemessen. In verschiedenen Prognosen und Visionen finden Innovationen, Wirtschaft und Kultur hauptsächlich in Metropolen

Mehr

Vorschlag für eine VERORDNUNG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES

Vorschlag für eine VERORDNUNG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES EUROPÄISCHE KOMMISSION Brüssel, den 26.6.2014 COM(2014) 386 final 2014/0197 (COD) Vorschlag für eine VERORDNUNG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1215/2009

Mehr

Vorschlag für einen BESCHLUSS DES RATES

Vorschlag für einen BESCHLUSS DES RATES EUROPÄISCHE KOMMISSION Brüssel, den 21.12.2011 KOM(2011) 909 endgültig 2011/0444 (NLE) Vorschlag für einen BESCHLUSS DES RATES über die im Interesse der Europäischen Union abgegebene Einverständniserklärung

Mehr

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort Die SPD-Abgeordneten Die Fraktion Fraktion der der Die SPD-Abgeordneten Fraktion der Standpunkt Der europäische Arbeitsmarkt ist längst Realität. Etwa 14 Millionen Bürgerinnen und Bürger der Europäischen

Mehr

Meinungen der Bürger zum Standort Deutschland

Meinungen der Bürger zum Standort Deutschland Meinungen der Bürger zum Standort Deutschland 16. März 2015 q5328/31387 Gü/Le forsa Politik- und Sozialforschung GmbH Büro Berlin Schreiberhauer Straße 30 10317 Berlin Telefon: (0 30) 6 28 82-0 Vorbemerkung

Mehr

Rede der Stellvertretenden Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbunds. Ingrid Sehrbrock. anlässlich der Pressekonferenz am 13. März 2013 in Berlin

Rede der Stellvertretenden Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbunds. Ingrid Sehrbrock. anlässlich der Pressekonferenz am 13. März 2013 in Berlin Rede der Stellvertretenden Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbunds Ingrid Sehrbrock anlässlich der Pressekonferenz am 13. März 2013 in Berlin Thema: Jugendarbeitslosigkeit in Europa und Tag der Ansage

Mehr

Kanton Basel-Stadt. Workshop Betroffene und Behindertenverbände Behindertenpolitik auf kantonaler Ebene. Themenworkshop Arbeit

Kanton Basel-Stadt. Workshop Betroffene und Behindertenverbände Behindertenpolitik auf kantonaler Ebene. Themenworkshop Arbeit Kanton Basel-Stadt Workshop Betroffene und Behindertenverbände Behindertenpolitik auf kantonaler Ebene Themenworkshop Arbeit Workshop Arbeit Allgemeine Leitfragen WS Vergleich SOLL-IST-Situation Stimmen

Mehr

Schule für psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege. Verfasserin: Frick Jacqueline. Betreuungsperson: Hipp Gerhard

Schule für psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege. Verfasserin: Frick Jacqueline. Betreuungsperson: Hipp Gerhard Schule für psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege Verfasserin: Frick Jacqueline Betreuungsperson: Hipp Gerhard Sulz, 06. März. 2008 5. Anhang 5.1. Fragebogen Im Rahmen meiner Ausbildung an der Krankenpflegeschule

Mehr

EINLEITUNG einer KONSULTATION über eine EUROPÄISCHE SÄULE DER SOZIALEN RECHTE

EINLEITUNG einer KONSULTATION über eine EUROPÄISCHE SÄULE DER SOZIALEN RECHTE EINLEITUNG einer KONSULTATION über eine EUROPÄISCHE SÄULE DER SOZIALEN RECHTE Manuela Geleng, Referatsleiterin "Strategie für soziales Investment" in der Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration

Mehr

Wie gut reist Bildung? Ausbildung und Beruf mit und ohne Migration: Zusammenfassung auf Deutsch

Wie gut reist Bildung? Ausbildung und Beruf mit und ohne Migration: Zusammenfassung auf Deutsch Wie gut reist Bildung? Ausbildung und Beruf mit und ohne Migration: Zusammenfassung auf Deutsch Absicht und Datengrundlage Bis Mitte der 1980er Jahre war die Arbeitsmigration nach Österreich im Wesentlichen

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Politik verstehen - Segen und Fluch der Globalisierung

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Politik verstehen - Segen und Fluch der Globalisierung Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: - Segen und Fluch der Globalisierung Das komplette Material finden Sie hier: Download bei School-Scout.de Inhalt Seite Vorwort 5 1

Mehr

UNI Europa Richtlinien für Europäische Betriebsräte. Angenommen vom UNI Europa Vorstand am 29. März 2011 Kurzfassung

UNI Europa Richtlinien für Europäische Betriebsräte. Angenommen vom UNI Europa Vorstand am 29. März 2011 Kurzfassung UNI Europa Richtlinien für Europäische Betriebsräte Angenommen vom UNI Europa Vorstand am 29. März 2011 Kurzfassung EIN GEMEINSAMER ANSATZ... 3 ZIELSETZUNGEN VON UNI EUROPA.... 3 GEWERKSCHAFTSALLIANZEN...

Mehr

Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben in Europa. Dr. Nicole Busby Universität Stirling

Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben in Europa. Dr. Nicole Busby Universität Stirling Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben in Europa Dr. Nicole Busby Universität Stirling Einleitung A Right to Care: Unpaid Care Work in European Employment Law (OUP, 2011) Spezifischer, auf Rechten

Mehr

Leitbild für die Gesellschaft für bedrohte Völker

Leitbild für die Gesellschaft für bedrohte Völker Leitbild für die Gesellschaft für bedrohte Völker Vorlage zur Jahreshauptversammlung am 4. November 2017 Warum brauchen wir ein Leitbild? Ausgangslage / Grundlegende Feststellungen Nach 50 Jahren Vereinsarbeit

Mehr

Altersarmut Schicksal oder Herausforderung?

Altersarmut Schicksal oder Herausforderung? Altersarmut Schicksal oder Herausforderung? Der Förderverein Akademie 2. Lebenshälfte im Land Brandenburg e.v. widmete sich in einer Veranstaltungsreihe diesem Thema. Vor Jahren dachten viele, dies drückt

Mehr

Soll es ein Menschenrecht auf Demokratie geben?

Soll es ein Menschenrecht auf Demokratie geben? Soll es ein Menschenrecht auf Demokratie geben? ASAE Alumni Ethik-Höck im Zentrum Karl der Grosse Zürich, 8. Februar 2016 Anita Horn (anita.horn@philos.uzh.ch) 2/9/16 Page 1 Ablauf ² Demokratische Übung

Mehr

Bürger der Europäische Union

Bürger der Europäische Union Eurobarometer-Umfrage, Angaben in Prozent der Bevölkerung, EU-Mitgliedstaaten, Frühjahr 2011 Eurobarometer-Frage: Fühlen Sie sich als Bürger der Europäischen Union? Gesamt Ja = 61 bis 69% Europäische Union

Mehr

S oz i a lcharta. Gültig ab Oktober 2013

S oz i a lcharta. Gültig ab Oktober 2013 S oz i a lcharta Gültig ab Oktober 2013 2 Eingedenk ihrer Verantwortung als internationaler Konzern... unter Respektierung der kulturellen, ethischen, sozialen, politischen und rechtlichen Vielfalt der

Mehr

zu»karten-ikonen«, zu»schlüsselkarten«der Weltgeschichte avanciert sind.»karten sind graphische Darstellungen, die ein räumliches Verstehen der Welt,

zu»karten-ikonen«, zu»schlüsselkarten«der Weltgeschichte avanciert sind.»karten sind graphische Darstellungen, die ein räumliches Verstehen der Welt, zu»karten-ikonen«, zu»schlüsselkarten«der Weltgeschichte avanciert sind.»karten sind graphische Darstellungen, die ein räumliches Verstehen der Welt, von Dingen, Vorstellungen, Prozessen und Ereignissen

Mehr

Weitere EBR-Vereinbarungen unter: (EBR)

Weitere EBR-Vereinbarungen unter:  (EBR) VEREINBARUNG UBER DIE ERRICHTUNG UND DIE AUFGABEN EINES EUROPÄISCHEN BETRIEBSRATES (EBR) Zwischen der Ed. ZübIin AG (nachfolgend Zentrale Leitung genannt) Untemehmensgruppe Züblin Konzern (nachfolgend

Mehr

Zukunftsregionen-EU. Erschienen Seiten, Preis 189,- EUR ISBN

Zukunftsregionen-EU. Erschienen Seiten, Preis 189,- EUR ISBN Bücher Zukunftsregionen-EU Die Finanzkrise hat die globale Wirtschaft an den Rand des Zusammenbruchs gebracht. Mit Insolvenzen, Arbeitsplatz- und Existenzverlusten hat die gegenwärtige Krise dramatische

Mehr

1. Die EU in 50 Jahren. 2. Die Erweiterung der Europäischen Union DIE ZUKUNFT DER EU. Glauben Sie, dass die EU in 50 Jahren..

1. Die EU in 50 Jahren. 2. Die Erweiterung der Europäischen Union DIE ZUKUNFT DER EU. Glauben Sie, dass die EU in 50 Jahren.. DIE ZUKUNFT DER EU 1. Die EU in 50 Jahren Glauben Sie, dass die EU in 50 Jahren.. (in %, EU27) 2007 eine führende diplomatische Kraft in der Welt sein wird 61 eine eigene Armee haben wird 56 einen eigenen

Mehr

Gehalt statt Taschengeld Forum Kloster in Gleisdorf 9. Juni 2011

Gehalt statt Taschengeld Forum Kloster in Gleisdorf 9. Juni 2011 Die UN Konvention (Artikel 27) und ihre Umsetzung in Österreich Gehalt statt Taschengeld Forum Kloster in Gleisdorf 9. Juni 2011 Franz Wolfmayr Präsident EASPD Gliederung des Vortrags 1. Begriffe erklären:

Mehr

Weiterbildung im europäischen Kontext

Weiterbildung im europäischen Kontext Weiterbildung im europäischen Kontext Hans-Josef Vogel Bürgermeister der Stadt Arnsberg 8. Weiterbildungstag Ruhr Arnsberg, 18. Oktober 2007 Inhalt Inhalt A. Europäische Herausforderungen und Lissabon-Strategie

Mehr

RICHTLINIE ZU DEN MENSCHENRECHTEN

RICHTLINIE ZU DEN MENSCHENRECHTEN RICHTLINIE ZU DEN MENSCHENRECHTEN Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.

Mehr

Forum für Migrantinnen und Migranten der Landeshauptstadt Kiel

Forum für Migrantinnen und Migranten der Landeshauptstadt Kiel Forum für Migrantinnen und Migranten der Landeshauptstadt Kiel Forum für Migrantinnen und Migranten Gründung des Forums in seiner heutigen Form im Jahr 2002 Ziel: Interessensvertretung der in Kiel lebenden

Mehr

Maria Springenberg-Eich Kassel, 25. April Ist die politische Kultur im Umbruch? Eine Antwort in vier Thesen

Maria Springenberg-Eich Kassel, 25. April Ist die politische Kultur im Umbruch? Eine Antwort in vier Thesen Maria Springenberg-Eich Kassel, 25. April 2016 Leiterin der Landeszentrale für politische Bildung NRW Ist die politische Kultur im Umbruch? Eine Antwort in vier Thesen zum Kongress "Wut, Protest und Volkes

Mehr

Internationaler Workshop Förderung von Qualifikation und Beschäftigung junger Menschen Warschau Okt. 2012

Internationaler Workshop Förderung von Qualifikation und Beschäftigung junger Menschen Warschau Okt. 2012 Christoph Kusche, email: christoph.kusche@esan.eu Vice-président de ESAN Aisbl - wwww.esan.eu Internationaler Workshop Förderung von Qualifikation und Beschäftigung junger Menschen Warschau 11. - 12. Okt.

Mehr

Die Zukunft der Europäische Union

Die Zukunft der Europäische Union Eurobarometer-Umfrage, Angaben in Prozent der Bevölkerung, Europäische Union, Frühjahr 2011 Eurobarometer-Frage: Wie ist Ihre Meinung zu den folgenden Vorschlägen? Sind Sie dafür oder dagegen? gemeinsame

Mehr

Hans Adam, Peter Mayer. Europäische Integration. Einführung für Ökonomen. UVKVerlagsgesellschaft mbh Konstanz mit UVK/Lucius München

Hans Adam, Peter Mayer. Europäische Integration. Einführung für Ökonomen. UVKVerlagsgesellschaft mbh Konstanz mit UVK/Lucius München Hans Adam, Peter Mayer Europäische Integration Einführung für Ökonomen UVKVerlagsgesellschaft mbh Konstanz mit UVK/Lucius München Inhaltsverzeichnis Vorwort 5 Abkürzungsverzeichnis 13 Weiterführende Literatur

Mehr

Die berufliche Eingliederung ist der Kernpunkt der sozialen Verantwortung von Unternehmen

Die berufliche Eingliederung ist der Kernpunkt der sozialen Verantwortung von Unternehmen Die berufliche Eingliederung ist der Kernpunkt der sozialen Verantwortung von Unternehmen In Zusammenarbeit mit dem Observatoire universitaire de l emploi (OUE) in Genf und mit der Unterstützung der Gesundheitsförderung

Mehr

EU-Verträge. Iküi Verlag. Textfassungen nach dem Vertrag von Lissabon. mit einer systematischen Einführung. ^JJVJ Bundesanzeiger

EU-Verträge. Iküi Verlag. Textfassungen nach dem Vertrag von Lissabon. mit einer systematischen Einführung. ^JJVJ Bundesanzeiger EU-Verträge Textfassungen nach dem Vertrag von Lissabon Vertrag über die Europäische Union Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union Charta der Grundrechte der Europäischen Union Protokolle

Mehr

TV-Neujahrsansprache 2008 von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer

TV-Neujahrsansprache 2008 von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer TV-Neujahrsansprache 2008 von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer Guten Abend, meine sehr geehrten Damen und Herren! Vor knapp 20 Stunden hat das Jahr 2008 begonnen. Ich setze viele Hoffnungen in dieses

Mehr