Erfolgreiche Integration in die Regelschule. Irène Baeriswyl-Rouiller

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1 Erfolgreiche Integration in die Regelschule Irène Baeriswyl-Rouiller

2 Ziele: n Begriffliches n Bedingungen einer integrativen Schule

3 Kurzaufgabe (4er Gruppe) n Integration / Inklusion was bedeutet das für Sie? n Welche Begriffe sind bei Ihnen damit verbunden? n Welche Erfahrungen haben Sie bereits gemacht? n Haben Sie in Ihrem Praktikum Erfahrungen gesammelt? Aufgabe: Schreiben Sie stichwortartig auf die Plakate auf, was bei Ihnen beim Thema Integration aktiviert wird. Orientieren Sie sich an den Fragen oder an ihren Erfahrungen im Praktikum.

4 Folge des NFA: Interkantonale Vereinbarung über die Zusammenarbeit im Bereich der Sonderpädagogik n Ab 1. Januar 2008 übernehmen Kantone rechtliche, finanzielle und fachliche Verantwortung für die Schulung von kindern und jugendlichen mit besonderem Bildungsbedarf. Paradigmenwechsel: Sonderpädagogische Aufgaben werden Teil eines Bildungsauftrags. Integration: Integrierende Lösungen sollen separierenden Lösungen vorgezogen werden Einheitliche Instrumente Sonderpädagogische Früherziehung

5 Begriffliches: n Der Begriff «Integration» Schüler / Schülerinnen können, trotz sonderpädagogischem Förderbedarf, die Regelschule in einem sonst selektiven System besuchen, wie das in der Schweiz der Fall ist. n Der Begriff «Inklusion» Wird dann verwendet, wenn alle Schülerinnen und Schüler die Schule des Wohngebiets besuchen und diese dafür verantwortlich ist, alle optimal zu fördern, wie das in Italien beispielsweise der Fall ist.

6 n Film Stefan Aellig: Von der Separation zur Integration Immer mehr Integration = immer mehr Separation

7 Integration von Kindern mit besonderen Bedürfnissen ist eine Herausforderung! n Interaktion von Gleichaltrigen so fördern, dass sie am schulischen Geschehen teilhaben können n Die individuellen Bedürfnisse jedes Kindes berücksichtigen n Soziales und kommunikatives Lernen in den Vordergrund stellen n Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus einplanen Eltern als aktive Teilhaber bei Entscheidungsdiskussionen als Expertinnen/Experten ihrer Kinder miteinbeziehen

8 INTEGRATION oder INKLUSION Zusammenarbeit Koordination Teamarbeit Finden von gemeinsamen pädagogischen Zielen Erfordert: Offenheit und Vertrauen Geteilte Verantwortung Interdisziplinarität Gegenseitige Beobachtung Akzeptanz für Unterschiede Zeitgefässe für Zusammenarbeit

9 ALLGEMEINE GRUNDSÄTZE LEITBILD der Schule Kompetenzraster Klassenlehrplan IEP 1 IEP 2 IEP 3 IEP 4 Individuelle Entwicklungspläne helfen individuelle Lernwege für jeden Schüler aufgrund ihrer Ressourcen zu planen und gestalten

10 n Filmausschnitt Integration in Schule und Unterricht Vieles muss stimmen, dass Integration gelingt

11 Integration erfordert n Eine Haltung, eine positive Einstellung n Mitarbeit der ganzen Schule n Vermehrte Individualisierung und Differenzierung n Vermehrte Teamarbeit n Koordination und Absprache mit allen Beteiligten n Von der Schule koordinierte Kooperation mit Eltern n Schülerorientierte, offene Lernformen (Coaching) n Alternative Beurteilungsformen n Effektive Schul- und Unterrichtsentwicklung n Vermehrte Ressourcen

12 Entwicklungsbereiche inklusiver Schulen Transitionen, Zukunftsplanung Lehrpläne, Leitbilder und individuelle Entwicklungspläne Gestaltung von Unterrichtspraxis Kooperation, Teamentwicklung und Koordination Soziale Interaktion zwischen behinderten und nicht behinderten Kindern und jugendlichen fördern Einbindung der Eltern Evaluation und Reflektion Entwicklungsbegleitende Massnahmen Personalentwicklung

13 Qualitätsindex für Inklusion n Wirksamer integrativer bzw. inklusiver Unterricht muss: Eine Schule für alle entwickeln, Inklusive Werte verankern Individuelle Potentiale optimal nutzen Fähigkeiten fördern Ressourcen mobilisieren Individuelle Ziele in verschiedenen Bereichen n Sozialer Bereich Entwicklung Lernen Gemeinschaftsbildung und Vielfalt unterstützen Inklusive Werte verankern Adäquate Lernarrangements bereitstellen

14 Im Qualitätsindex für Inklusion legen Booth/Ainscow/Boban/Hinz 2003 Bereiche fest, die sie für die Qualität der Inklusion als relevant erachten Aufgabe: (4er Gruppen) 1. Bearbeiten Sie mit all den Informationen, die Sie nun haben und dem Qualitätsindex folgende Fragen: Was spricht für Integration bzw. Inklusion? Was spricht dagegen? Wie müsste Ihres Erachten eine integrative Schule aussehen? 2. Bereiten Sie sich für eine Podiumsdiskussion vor, indem Ihre Gruppe die Position sowohl pro und kontra vertreten (2 zu 2)

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