Checkliste Supply Chain Management

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1 Checkliste Supply Chain Management der Leistungsfähigkeit von Beschaffungslogistik Produktionslogistik Auftragsabwicklung Seit 1993 beschäftigt sich A&K mit der nachhaltigen Optimierung der Supply Chain von Produktions- und Handelsunternehmen. Wir arbeiten branchenunabhängig mit unseren Kunden an einer kontinuierlichen Verbesserung ihrer logistischen Wettbewerbsfähigkeit. Dabei verwenden wir spezielle, von uns entwickelte Verfahren zur Analyse und dynamischen Simulation der Wertströme, die es uns erlauben, die Liefer- und Produktionskette kostenoptimal auszubalancieren. Der Erfolg unserer Lösungen zeigt sich u.a. in der deutlichen Reduzierung von Beständen im Rahmen unserer Projekte. Bestandsreduzierungspotenzial bis 30% 19% bis 35% 13% bis 15% 18% 43% 7% bis 20% bis 25% Anteil der Unternehmen Die vorliegende Checkliste hilft Ihnen bei der Situationsbewertung und gibt Ihnen Hinweise für Verbesserungsmaßnahmen. Abels & Kemmner Gesellschaft für Unternehmensberatung mbh Kaiserstr D Herzogenrath / Aachen Tel.: +49 / (0) / Fax: +49 / (0) / INTERNET: W E M A K E C O M P A N I E S M O S T C O M P E T I T I V E

2 1. Absatzplanung und Forecasting Sind Sie mit den Ergebnissen Ihrer Absatz- oder Bedarfsprognosen zufrieden? Ist Ihr Vertrieb in der Lage, differenzierte Verkaufsprognosen für einzelne Artikel abzugeben? Unterstützen Sie Ihre Prognose mit Vergangenheitsdaten? Akzeptieren Ihre Mitarbeiter die gegenwärtigen Ergebnisse vergangenheitsgestützter Prognosen? Verfügt Ihr ERP-System über Verfahren zur Absatzprognose? Kennen Sie die relevanten mathematisch-statistischen Verfahren zur Absatz- /Bedarfsprognose? Kennen Sie die Voraussetzungen und Anwendungsbedingungen für die verschiedenen Prognoseverfahren? Arbeiten Sie mit differenzierten Prognoseverfahren für unterschiedliche Artikel? Sind Sie sicher, artikelspezifisch die richtigen Verfahren einzusetzen? Sind Ihnen die Auswirkungen falscher Prognoseverfahren auf Lieferbereitschaft und Lagerbestände bekannt? Ermitteln Sie systematisch die richtigen Prognoseverfahren für Ihre Artikel, beispielsweise durch Simulationen? Analysieren und berücksichtigen Sie Trends und Saisonalitäten bei Ihren Prognosen? Bereiten Sie die Prognoseergebnisse so auf, dass Ihr Vertrieb damit arbeiten kann? Bauen Sie Ihre Unternehmensplanung systematisch aus der Absatz- und Bedarfsprognose auf? Nutzen Sie Ihre Prognosedaten als Marktfrühwarnsystem Werten Sie Prognoseabweichungen systematisch aus? Reagieren Sie ausreichend schnell auf Marktveränderungen? Haben Sie eine integrierte Planungskette definiert? Enthält Ihre integrierte Planungskette einen definierten durchgängigen Ablauf von der Absatzprognose über die Absatzplanung bis zur Produktionsprogrammplanung? Durchlaufen Sie die Planungskette monatlich? Ist Ihre integrierte Planungskette rationell gestaltet? integrierte Planungskette definiert? Summe Absatzplanung und Forecasting:

3 2. Materialdisposition - Lieferbereitschaft und Bestände - Haben Sie Zielwerte für die Lieferbereitschaft verschiedener Artikelgruppen oder Artikel festgelegt? Sind Sie mit der Lieferbereitschaft der verschiedenen Artikel zufrieden? Arbeiten Sie mit Sicherheitsbeständen? Ermitteln Sie Ihre Sicherheitsbestände nach statistischen Verfahren anstatt sie zu schätzen? Verfügt Ihr ERP-System über Verfahren zur Ermittlung von Sicherheitsbeständen? Kennen Sie die relevanten mathematisch-statistischen Verfahren zur Ermittlung von Sicherheitsbeständen? Kennen Sie die Voraussetzungen und Anwendungsbedingungen für die verschiedenen Sicherheitsbestandsverfahren? Arbeiten Sie mit differenzierten Sicherheitsbestandsverfahren für unterschiedliche Artikel? Sind Sie sicher, artikelspezifisch die richtigen Verfahren einzusetzen? Sind Ihnen die Auswirkungen falscher Sicherheitsbestandsverfahren auf Lieferbereitschaft und Lagerbestände bekannt? Ermitteln Sie systematisch die richtigen Sicherheitsbestandsverfahren für Ihre Artikel, beispielsweise durch Simulationen? Kennen Sie die Verteilungstypen Ihrer Artikelbedarfe am Markt? Setzen Sie verteilungsfreie Sicherheitsbestandsverfahren, wie sie für mindestens 25% der Artikel notwendig sind, ein? Kennen Sie den Einfluss des Lieferbereitschaftsgrades Ihrer Artikel auf Ihren Umsatz? Kennen Sie Ihren Lagerhaltungskostensatz? Berücksichtigen Sie bei Ihren Lagerhaltungskosten neben den Zinsen für das gebundene Kapital auch die Kosten für Verlust und Verschleiß, Alterung und Bruch, Transport und Handling, Lagerverwaltung und Versicherung? Sind Sie mit der Höhe Ihrer Bestände bzw. mit Ihrem Lagerumschlag zufrieden? Kennen Sie Ihr Bestandsoptimierungspotenzial? Sind Sie sicher, dass Sie Ihr Bestandssenkungspotenzial voll ausnutzen? Berücksichtigen Sie Unsicherheitsfaktoren, wie Mehrverbrauch, Lieferverzögerung oder Unterlieferung bei Ihrer Materialbestandsplanung? Berücksichtigen Sie bei der Auslegung Ihres Lagerartikel-Portfolios neben der ABC-Analyse auch die XYZ-Analyse? Ermitteln Sie regelmäßig Ihre Artikel mit Bestandssenkungspotenzial und Bestandserhöhungsbedarf?

4 Optimieren Sie Ihr Lagerartikel-Portfolio mit dem Ziel, maximales Ertragspotenzial auf Basis verfügbarer Liquidität und erlaubter Kreditlinien zu erreichen? Lagern Sie das richtige Artikel-Portfolio? Überprüfen Sie regelmäßig die Parametereinstellungen in Ihrem ERP-System (mindestens alle drei bis sechs Monate)? Arbeiten Sie mit differenzierten Dispositionsmerkmalen (z.b.:sap: VB, VM, VV, PD, M) anstatt nur mit einem Standardverfahren (SAP: z.b.: nur PD)? Wissen Sie, welche Steuerungsparameter bei welchen Dispositionsverfahren greifen? Berücksichtigen Sie den Produktlebenszyklus bei der Festlegung der Dispositionsverfahren? Verfügt Ihr Unternehmen über das notwendige Know-how und die notwendige Zeit, die Disposition zu optimieren? Sind Ihre Mitarbeiter in den betriebswirtschaftlichen Grundlagen moderner Dispositionsverfahren und Analysemethoden geschult? Verfügen Sie über ein kontinuierliches Bestandscontrolling? Haben Sie die richtigen Losgrößenverfahren eingestellt? Arbeiten Sie mit variablen Losgrößen? Sind die Parameter in Ihren Losgrößenformeln richtig gesetzt? Materialdisposition definiert? Summe Materialdisposition:

5 3. Produktionsabläufe und Auftragsabwicklung (nur Produktionsunternehmen) - Work in Process und Durchlaufzeiten - Sind Sie mit der Durchlaufzeit Ihrer Auftragsabwicklung, vom Auftragseingang bis zum Versand und von der Bedarfsermittlung bis zum Wareneingang, zufrieden? Sind Sie mit der Liefertermintreue Ihrer Produktion zufrieden? Sind die Umlaufbestände Ihrer Produktion (work in process) so gering wie möglich, ohne die Kapazitätsauslastung zu gefährden? Ist Ihre Produktion in Hinblick auf Flexibilitätskosten und Bestandskosten ausbalanciert? Haben Sie die Auswirkungen der logistischen Parameter Ihrer Wertströme, wie Losgrößen, Wiederbeschaffungszeiten, Eindeckzeiträume, etc., auf Bestände und Lieferbereitschaft der Wertschöpfungskette simulativ ermittelt? Wissen Sie, welche der logistischen Parameter den entscheidenden Einfluss auf Bestände und Lieferbereitschaft Ihrer Wertschöpfungskette ausüben? Haben Sie Ihre Wertströme systematisch erfasst und optimiert? Haben Sie Ihre Wertströme bei der Optimierung dynamisch (im Zeitverlauf) simuliert? Kennen Sie Ihre Produktionsengpässe? Haben Sie an den Produktionsengpässen das richtige Verhältnis aus Rüstund Produktionszeiten eingestellt? Fahren Sie an Ihren Produktionsengpässen den richtigen Teilemix (every part every interval)? Setzen Sie Kanban-Verfahren innerhalb der Produktion ein (Produktions- Kanban; Umlagerungskanban) ein? Läuft Ihr Kanban-System störungsfrei oder kommt es regelmäßig zu Lieferengpässen oder Überbeständen? Dimensionieren Sie Ihr Kanban-System regelmäßig nach? Berücksichtigen Sie bei der Nachdimensionierung Ihres Kanban-Systems Nachfrageschwankungen, Saisonalitäten und Trends Ihrer Artikel? Funktioniert die Anbindung Ihres Kanban-Systems an das Host-System (ERP-System) zuverlässig und synchronisieren sich die beiden Systeme gegenseitig? Kennen Sie das Verhältnis Ihrer Durchlaufzeiten in der Auftragsabwicklung im Verhältnis zu den Durchlaufzeiten in der Produktion? Produktionsabläufe und Ihre Auftragsabwicklung definiert? Summe Produktionsabläufe und Auftragsabwicklung:

6 4. Beschaffung und Lieferanteneinbindung - Total costs of ownership und Transaktionskosten Bewerten Sie die strategische Bedeutung Ihrer Einkaufsteile regelmäßig? Haben Sie einen durchgängigen Geschäftsprozess mit Ihren A-Lieferanten aufgebaut und durchrationalisiert? Bewerten Sie die Leistungsfähigkeit Ihrer Lieferanten jenseits von Qualität, Liefer- und Mengentreue? Arbeiten Sie mit Ihren A-Lieferanten systematisch an der Beseitigung von Schwachstellen in der Zusammenarbeit? Haben Sie mit Ihren Lieferanten ein Verfahren zur systematischen Verbesserung ihrer Leistungsfähigkeit aufgebaut? Binden Sie Ihre A-Lieferanten systematisch in die Neuentwicklung von Produkten ein? Berücksichtigen Sie bei dem Preisvergleich die Total Costs of Ownership, anstatt nur den Einkaufspreis? Verfügen Sie über ein Verfahren zur systematischen Abschätzung der Total Costs of Ownership? Haben Sie den Nutzen eines C-Teile-Managements überprüft? Sind Sie mit der Effizienz der Organisationsabläufe Ihres Einkaufs zufrieden? Sind Sie sicher, dass Sie kostengünstigst einkaufen? Stellen Sie sicher, dass Ihr Lieferant die Kosten seiner (schlechten) Lieferzuverlässigkeit bezahlt und nicht Sie diese Kosten durch höhere Bestände oder schlechtere Lieferbereitschaft übernehmen? Setzen Sie Kanban-Verfahren oder andere Pull-Verfahren mit Ihren Lieferanten ein? Berücksichtigen Sie bei der Nachdimensionierung Ihres Kanban-Systems Nachfrageschwankungen, Saisonalitäten und Trends Ihrer Artikel? Beschaffung und Lieferanteneinbindung definiert? Summe Beschaffung und Lieferanteneinbindung:

7 Auswertung der Checkliste: Wenn Sie die Punkte in den vorausgehenden vier Kategorien jeweils zusammenzählen und in das nachfolgende Diagramm eintragen, erhalten Sie eine Vorstellung vom Stand Ihrer gegenwärtigen Bemühungen! Beschaffung/ Ihre Ergebnisauswertung: Absatzplanung/ Forecasting Materialdisposition Produktion/ Auftragsabwicklung unzureichend gut sehr gut Zur nachhaltigen Verbesserung Ihrer logistischen Wettbewerbsfähigkeit sollten Sie sich an der folgenden Roadmap orientieren: Ihre Roadmap zur Marktsynchronen Wertschöpfungskette Ziele Geringe TOC Geringe Transaktionskosten Geringe Bestände Geringes WiP Kurze Durchlaufzeiten Termintreue Geringe Bestände Hohe Lieferbereitschaft Verbesserte Absatzprognose Handlungsfelder Beschaffung Lieferanteneinbindung Materialdisposition Produktions- Abläufe Auftragsabwicklung Absatzplanung Forecasting Lösungsstrategien Supplier Relationship Management Lieferantenintegration Dynamisches Wertstromdesign Logistische Positionierung Geschäftsprozessoptimierung Systematisches Lieferbereitschaftsund Bestandsmanagement Integrierte Planungskette Hilfsmittel Gestaltungsprinzipien Dynamische Simulation der Supply Chain Logistisches Assessment Einfache und transparente Prozesse und Wertströme Schlanke IT-Unterstützung Pull-Systeme Visuelles Management Kontinuierliche Verbesserung

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