Was glauben die, die glauben

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1 Traugott Schächtele Was glauben die, die glauben Antworten auf die wichtigsten Fragen Von Abendmahl bis Zukunft

2 Gruppe priesterlicher Amtsträger herausbildet. Der Gedanke vom Priestertum aller ist in der Folgezeit zwar nicht vergessen, aber theologisch und praktisch über mehr als tausend Jahre nicht mehr wirklich wirksam. Im Jahre 1520 schreibt Martin Luther:»Alle Christen sind wahrhaft geistlichen Standes und ist unter ihnen kein Unterschied denn der des Amts halber allein Das macht, dass wir eine Taufe, ein Evangelium, einen Glauben haben und gleich(berechtigt) Christen sind. Denn die Taufe, das Evangelium und der Glaube, die machen allein geistlich und ein Christenvolk Darum denn alles, was aus der Taufe gekrochen ist, das mag sich rühmen, dass es schon zum Priester, Bischof und Papst geweiht sei «(An den christlichen Adel deutscher Nation). Die Reformation erfüllt den Gedanken vom Priestertum aller Getauften vor allem deshalb neu mit Leben, weil aus ihrer Sicht die katholische Kirche die Aufgabe der Kirchenbzw. Gemeindeleitung nicht ordnungsgemäß erfüllt. Die Idee des allgemeinen Priestertums enthält deshalb immer einen Protest gegen die herrschende kirchliche Hierarchie, der

3 gegenüber die Reformation die Gottesunmittelbarkeit aller Menschen betont. Grundvoraussetzung des allgemeinen Priestertums ist die Taufe. Diese berechtigt etwa, kirchliche Ämter zu übernehmen oder zum Abendmahl zugelassen zu werden. Weitere»Hürden«oder Zugangsvoraussetzungen für die Beauftragung mit kirchlichen Ämtern entspringen kirchlich gesetztem Recht, aus Ordnungsgesichtspunkten, die vereinbarte funktionale Aufgaben zuteilen, sowie aus Gründen, die sich aus vernünftigen Überlegungen heraus ergeben. Diese Gesichtspunkte sind aber allesamt nicht theologischer Natur. Daher ist es sachgemäßer, vom Priestertum der Getauften zu sprechen. Die Erkenntnis, dass jeder Christ und jede Christin aufgrund der Taufe predigen, lehren und taufen darf, führt der Reformation unerwartet gefährliche Gegner am eigenen»linken Flügel«zu. Kennzeichen dieses Flügels der Taufgesinnten sind die Glaubenstaufe auch Erwachsenentaufe genannt und das Predigen aufgrund einer»inneren Berufung«. Luther versucht, dieser Entwicklung gegenzusteuern, indem er die Frage der

4 öffentlichen Verkündigung also die Frage danach, wer das Wort Gottes öffentlich predigen darf, durch ein neues Ordinationsverständnis beantwortet. Im Grundsatz hat jeder Getaufte Anteil am allgemeinen Priestertum, aber um der Ordnung willen sind zu bestimmten Aufgaben nur die rechtmäßig dazu Berufenen beauftragt. Eine höhere geistliche Weihe haben diese deshalb jedoch nicht:»vom kirchlichen Amt wird gelehrt, dass niemand in der Kirche öffentlich lehren oder predigen oder die Sakramente reichen soll ohne ordnungsgemäße Berufung«(Augsburger Bekenntnis, Artikel 14). In der weiteren Entwicklung ist der grundsätzliche theologische Unterschied zwischen priesterlichen und funktionalen Amtsträgern häufig verschwommen. In der Praxis bewertet die Gemeinde den evangelischen Pfarrer häufig ähnlich wie den Priester in der römisch-katholischen Kirche. Neuestes Indiz für diese die evangelische Lehre und Erkenntnis verdunkelnde Entwicklung ist der zunehmende Gebrauch des Wortes»Laie«in der evangelischen Kirche. Dieser Ausdruck setzt ein zusätzliches priesterliches Gegenüber

5 als Amtsträger geradezu voraus. Wird die historisch gewachsene Bedeutung des evangelischen Pfarramts in diesem Zusammenhang nicht hinterfragt, ist diese Entwicklung sowohl theologisch wie kirchenpraktisch (Verhältnis des Pfarrers/der Pfarrerin zu anderen Berufsgruppen in der Kirche) durchaus problematisch. Genau diese Aufgabenzuweisung verunsichert zunehmend: Neben dem Pfarramt gibt es längst weitere kirchliche Ämter mit weitreichenden Aufgabengebieten. Die Frage nach der Öffentlichkeit der Verkündigung, die über Jahrhunderte das Recht beinhaltete, öffentlich von der Kanzel sprechen zu dürfen, ist angesichts der heutigen Mediengesellschaft mit ihrer weltweiten Vernetzung neu zu definieren. Es geht um die persönliche Integrität (Lebensführung), die Authentizität (Glaubwürdigkeit) und die Legitimität (Rechtmäßigkeit) des jeweiligen kirchlich verantworteten Wirkens bzw. des oder der jeweiligen Wirkenden. Zudem werden diese Aufgaben lebenslänglich oder zeitlich begrenzt bzw. haupt-, neben- oder ehrenamtlich wahrgenommen. Theologisch betrachtet sind

6 die Taufe und die Konfirmation Einführungen in kirchliche Ämter bzw. Beauftragungen mit solchen. Dies ist auch in der liturgischen Gestaltung zu spüren: Sie besteht aus biblischem Zuspruch, Anrede, Versprechen, Fürbitte und Segnung. Auch die Konfirmation beauftragt den jungen Menschen im Rückgriff auf die Taufe umfassend, sein eigenes Leben christlich zu leben; die Trauung (!) damit, die»kleine Welt der Partnerschaft und Familie«christlich zu gestalten; die Ordination mit dem Recht, das Wort öffentlich zu verkünden und die Sakramente zu spenden. Zusammenfassend lässt sich das evangelische Modell des allgemeinen Priestertums folgendermaßen beschreiben: Es gibt nur ein wirkliches Priestertum, an dem alle Menschen, die getauft sind, in gleicher Weise beteiligt sind und zu dem alle in gleicher Weise Zugang haben. Das Priestertum einer besonderen Gruppe von Amtsträgern basiert auf einer praktischen Vereinbarung, gesteht dieser aber keine höheren Weihen und keine exklusiven Rechte und Vollmachten zu.

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