.Tellerfedern Theorie und Praxis. Das Produkt aus Kraft mal. Weg

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download ".Tellerfedern Theorie und Praxis. Das Produkt aus Kraft mal. Weg"

Transkript

1 .Tellerfedern Theorie und Praxis. Das Produkt aus Kraft mal Weg

2 .2.1 Formelzeichen, Einheiten und Benennungen. Formelzeichen Einheit Benennung 2-2 D e mm Außendurchmesser D e mm Außendurchmesser der Krafteinleitung von Tellerfedern mit Auflageflächen D f mm Innerer Krafteinleitungsdurchmesser einer innengeschlitzten Tellerfeder D i mm Innendurchmesser D i mm Innendurchmesser der Krafteinleitung von Tellerfedern mit Auflageflächen D 0 mm Durchmesser des Kreises durch den Stülpmittelpunkt des Tellerfederquerschnitts DIN 2093-A 40 E N/mm 2 Elastizitätsmodul Bezeichnung einer Tellerfeder z.b. der Reihe A mit D e = 40 mm F N Kraft der Einzeltellerfeder F c N Rechnerische Kraft der Einzeltellerfeder in Planlage F ges N Kraft geschichteter Tellerfederanordnungen F gesr N Kraft unter Berücksichtigung von Reibungseinflüssen DF N Kraftabfall infolge von Relaxation K 1 K 2 K 3 K 4 Beiwerte zur Berechnung von Tellerfedern L c mm Rechnerische Länge geschichteter Tellerfederanordnungen in Planlage L 0 mm Unbelastete Länge geschichteter Tellerfederanordnungen L prüf mm Prüflänge von Tellerfedersäulen R N/mm Federrate R a µm Mittenrauwert R m N/mm 2 Zugfestigkeit R p0,2 N/mm 2 Dehngrenze S W Nmm Federungsarbeit Theoretischer Stülpmittelpunkt des Tellerfederquerschnitts d 1 mm Innendurchmesser von Spannscheiben nach DIN 6796 d 2 mm Außendurchmesser von Spannscheiben nach DIN 6796 h mm Unbelastete Bauhöhe von Spannscheiben nach DIN 6796 h 0 mm Rechnerische Hilfsgröße h 0 = l 0 - t (Tellerfedern ohne Auflageflächen) h 0 mm Rechnerische Hilfsgröße h 0 = l 0 - t (Tellerfedern mit Auflageflächen und reduzierter Materialdicke) i Anzahl der wechselsinnig zu einer Säule aneinander gereihten Einzeltellerfedern oder Tellerfederpakete l prüf mm Prüfhöhe der Einzeltellerfeder l 0 mm Unbelastete Bauhöhe der Einzeltellerfeder n Anzahl der gleichsinnig zu einem Tellerfederpaket geschichteten Einzeltellerfedern s mm Federweg der Einzeltellerfeder sowie Materialdicke von Spannscheiben nach DIN 6796 s ges mm Federweg geschichteter Tellerfederanordnungen t mm Materialdicke der Tellerfeder t mm Reduzierte Materialdicke der Tellerfeder mit Auflageflächen w M w R Beiwerte zur Berechnung von Reibungseinflüssen d Durchmesserverhältnis d = D e /D i m Poisson-Zahl j I j II j III N/mm 2 Rechnerische Werkstoffbeanspruchungen an den Stellen I bis OM j IV j OM des Tellerfederquerschnitts j o N/mm 2 Rechnerische Oberspannung im Tellerfederwerkstoff bei dynamischer Belastung j u N/mm 2 Rechnerische Unterspannung im Tellerfederwerkstoff bei dynamischer Belastung I II III Ausgezeichnete Punkte des Tellerfederquerschnitts IV OM

3 .2.2 Einführung. Tellerfedern sind kegelförmige Ringscheiben, die unter Belastung in axialer Richtung ihre Gestalt ändern. In guter Näherung kann davon ausgegangen werden, dass sich dabei der in der Regel rechteck ige Scheibenquerschnitt um einen Stülpmittelpunkt dreht. Dies ist die Grundlage der Gleichungen von Almen und László* für Federkraft und mecha nische Spannungen. Bild 1: Tellerfeder. Die heute in DIN 2092 festgeschriebene Berechnungsmethode geht von fast gleichen Voraussetzungen aus. Sie hat sich in der Praxis als hinreichend genau bewährt und ist allgemein anerkannt. Im Vergleich zu anderen Federn ist die Tellerfeder in den Bereich kleiner Federweg bei großer Federkraft einzuordnen. Die Möglichkeit aus Tellerfedern Säulen zu bilden überwindet jedoch diese Einschränkung. Gleichsinniges Schichten vervielfacht die Federkraft, wechselsinniges Schichten vervielfacht den Federweg. Beide Maßnahmen können kombiniert werden. Eine hervorzuhebende Eigenschaft der Tellerfeder besteht zweifellos darin, dass die Form der Kraft- Weg-Kennlinie in einem weiten Bereich variiert werden kann. Neben praktisch linearen Kennlinien können auch degressive Kraft-Weg-Verläufe realisiert werden und sogar solche, bei denen die Federkraft mit zunehmendem Federweg in gewissen Bereichen abfällt. Viele Tellerfedern werden mit Auflageflächen versehen. Vorwiegend handelt es sich um große Teile, die ohnehin mit größerem Fertigungsaufwand hergestellt werden. In diesem Falle kommen modifizierte Berechnungsmethoden zur Anwendung. Auflageflächen verbessern das Führungsverhalten von Tellerfedern. Bei manchen Anwendungen stört das Führungselement der Tellerfedersäule. An einigen Beispielen wird aufgezeigt, wie auch dieses Problem erfolgreich durch selbstzentrierende Tellerfederanordnungen überwunden werden kann. Eine Sonderstellung nimmt die geschlitzte Tellerfeder ein. Durch das Schlitzen wird der Kraft- Weg-Bereich der Einzeltellerfeder verändert. Man erhält größere Federwege bei geringerer Federkraft. Außer den in DIN 2093 festgelegten Werkstoffen, die wir für unsere Tellerfedern nach Norm und Werksnorm einsetzen, stehen heute viele Materialien für unterschiedlichste Anforderungen zur Verfügung. Die gängigsten Werkstoffe werden kurz beschrieben und ihre wichtigsten Eigenschaften tabellarisch zusammengefasst. Korrosion ist für hochbeanspruchte Bauteile aus Werkstoffen hoher Festigkeit eine besondere Gefahr. Eine Darstellung der nach heutiger Erfahrung üblichen Korrosionsschutzmethoden für Federstahl ist beigefügt. Diese Datensammlung enthält für alle Tellerfedern nach DIN 2093 und nach CB-Werksnorm einen umfangreichen Tafelteil. Darin sind die mechanischen Kennwerte sowohl in grafischer als auch in tabel - larischer Form dargestellt. Eine entsprechende Zusammenstellung von Tellerfedern aus nicht rostenden Werkstoffen nach DIN EN schließt sich an. Ein Abschnitt über Tellerfedern für Kugellager und ein Abschnitt über Spannscheiben nach DIN 6796 vervollständigen diese Darstellung. Am Rande sei vermerkt, dass unser Fertigungsprogramm außer den Hunderten der hier aufgeführten Tellerfedern ein Vielfaches an Sondertellerfedern umfasst. Für den Entwurf solcher Teile steht Ihnen jederzeit unser Beratungsteam zur Verfügung. * Almen, J. O. und László, A. The Uniform-Section Disk Spring Trans. ASME 58 (1936) S. 305 bis

4 Produktübersicht... Tellerfedern DIN 2093 (Gruppe 1 bis 3), CB-Werksnorm und Sonderabmessungen Werkstoffe nach DIN 2093 (DIN EN ), DIN EN und Sonderwerkstoffe Korrosionsschutz phosphatiert und geölt als Standard, weitere Beschichtungen siehe Kapitel 2.13 Tellerfedersäulen Tellerfedern können in Form von Säulen verwendet werden. Auf Kundenwunsch liefert CB Säulen montiert auf Montageträgern oder endgültiger Einbauzustand. Vorteile: Montageerleichterung Kraftprüfung Geschlitzte Tellerfedern Ausführungen innen, außen und kombiniert geschlitzt Fertigung nach Zeichnung oder Kundenforderung entwickelt 2-4

5 Spezialfedern Für besondere Anwendungsfälle entwickelt CB gemeinsam mit den Kunden spezielle Federn. Wellfedern Individuelle Federelemente nach Kundenforderung entwickelt mit geringsten Federkrafttoleranzen. Einsatzfall ist unter anderem PKW- Automat-Getriebe zur Verbesserung des Schaltkomforts. 2-5

6 .2.3 Tellerfederausführungen Einteilung der Tellerfedern in Gruppen (DIN 2093) Bezeichnung und Bemaßung Tabelle 1 Nach DIN 2093 sind Tellerfedern in drei Gruppen eingeteilt. Gruppe Tellerdicke Auflageflächen t und reduzierte [mm] Tellerdicke 1 < 1,25 nein 2 1,25 bis 6,0 nein 3 > 6,0 bis 14,0 ja Bild 2: Tellerfeder der Gruppen 1 und 2. Tellerfedern mit von der Norm abweichenden Abmessungen können einer dieser Gruppen sinngemäß zugeordnet werden. Tellerfedern der Gruppen 1 und 2 weisen einen Rechteckquerschnitt mit gerundeten Kanten auf. Dies führt zu einer geringfügigen Hebelarmverkürzung und damit erhöhten Federkraft. Bei Tellerfedern der Gruppe 3 sind Auflageflächen teilweise vorgesehen, die für eine definierte Krafteinleitung sorgen. Die einhergehende Hebelarmverkürzung führt zu einer Vergrößerung der Federkraft, die durch eine reduzierte Materialdicke der Tellerfeder kompensiert wird. Die reduzierte Materialdicke ergibt sich aus der Forderung des gleichen Kraftwertes bei s = 0,75 h 0 und gleicher Bauhöhe l 0. Bild 3: Tellerfeder der Gruppe Werkstoffe D 0 = (D e D i ) / ln (D e / D i ) In der Regel werden Edelstähle nach DIN EN mit dem Elastizitätsmodul E = N/mm 2 und der Poisson-Zahl µ = 0,3 eingesetzt, C-Stähle jedoch nur für Tellerfedern der Gruppe 1. Für spezielle Anwendungen steht eine Vielzahl anderer Federwerkstoffe zur Verfügung, deren mechanische Eigenschaften von Federstählen abweichend sind (siehe Kapitel 2.12). Tabelle 2 Bei nicht in der Norm enthaltenen Sondertellerfedern, insbesondere aus speziellen Werkstoffen, können hiervon abweichende Bear - beitungsverfahren zur Anwendung kommen Bearbeitungsverfahren (DIN 2093) Gruppe Formgebungsverfahren Oberflächen¹ Ober- und Unterseite Innen- und Außenrand 1 Stanzen, Kaltformen, R a < 3,2 µm R a < 12,5 µm Kantenrunden 2 Stanzen², Kaltformen, R a < 6,3 µm R a < 6,3 µm Drehen D e und D i, Kantenrunden oder Feinschneiden³, Kaltformen, R a < 6,3 µm R a < 3,2 µm Kantenrunden 3 Kalt- oder Warmformen, R a < 12,5 µm R a < 12,5 µm allseits drehen, Kantenrunden oder Stanzen², Kaltformen, R a < 12,5 µm R a < 12,5 µm Drehen D e und D i, Kantenrunden oder Feinschneiden³, Kaltformen, R a < 12,5 µm R a < 12,5 µm Kantenrunden ¹ Diese Angaben gelten nicht für kugelgestrahlte Tellerfedern. ² Stanzen ohne Drehen von D e und D i ist nicht zulässig. ³ Feinschneiden nach VDI-Richtlinie 2906 Blatt 5: Glattschnittanteil min. 75 %, Einrissklasse 2, schalenförmiger Abriss max. 25 %. 0608

7 .2.4 Berechnung der Einzeltellerfeder (DIN 2092). Für alle Tellerfedern gelten folgende Berechnungsgleichungen nach DIN 2092: 1. Kennwerte D e d = D i h 0 = l 0 t d 1 $ % 2 1 d K 1 = p d +1 2 d 1 In d d In d K 2 = p In d 3 d 1 K 3 = p In d K 4 = siehe Kapitel Federkraft 4E t 4 s h 0 s h 0 s F = K 2 4 TK 2 4 $ % $ 1 µ % +1Y 2 K 1 D 2 e t t t t 2t 4E t 3 h 0 Fc = F (s =h 0 ) = K µ 2 K 1 D 2 e 3. Federrate df 4E t 3 h 2 0 h 0 s 3 s R = = K TK 2 4 D$ % 3 + ds 1 µ $ %F+1Y 2 K 1 D 2 e t t t 2 t 2-7

8 4. Federungsarbeit s 2E t 5 s 2 h o s W = F ds = K $ % TK 2 4 $ % + 1Y 0 1 µ 2 K 1 D 2 e t t 2t 5. Rechnerische Spannungen 4E t 2 s 3 j OM = K 4 1 µ 2 K 1 D 2 e t p 4E t 2 s h 0 s j I = K 4 TK 4 K 2$ % + K 1 µ 3Y 2 K 1 D 2 e t t 2t 4E t 2 s h 0 s j II = K 4 TK 4 K 2$ % K 1 µ 3Y 2 K 1 D 2 e t t 2t 4E t 2 1 s h 0 s j III = K 4 TK 4 (K 2 2K 3 ) $ % K 1 µ 3Y 2 K 1 D 2 e d t t 2t 4E t 2 1 s h 0 s j IV = K 4 TK 4 (K 2 2K 3 ) $ % + K 1 µ 3Y 2 K 1 D 2 e d t t 2t Positive Spannungswerte sind Zugspannungen, nega tive Spannungswerte sind Druckspannungen. Bei der Dimensionierung in Anlehnung an DIN 2093 und für Stahl mit E = N/mm 2 und µ = 0,3 stimmen die errechneten Federkennlinien mit den Messungen gut überein. Bei Werkstoffen mit µ abweichend von 0,3 sollte für 1 µ 2 der Wert 0,91 beibehalten werden, um ebenfalls eine gute Übereinstimmung zu erhalten. Zur Berechnung von Tellerfedern liegt das CB- Berechnungsprogramm (siehe Kapitel ) vor, das auf beiliegender CD-Rom oder im Internet verfügbar ist (www.christianbauer.com). 2-8

9 Verschiedene Arten von Tellerfedern Tellerfedern ohne Auflageflächen Für Tellerfedern ohne Auflageflächen nimmt der Beiwert K 4 den Wert 1 an Tellerfedern mit Auflageflächen und reduzierter Materialdicke t Die durch die Auflageflächen bedingte Krafterhöhung infolge einer Verkürzung des Hebelarmes der Krafteinleitung wird durch eine Reduzierung der Materialdicke der Tellerfeder von t auf t so kompensiert, dass bei dem Federweg s = 0,75 h 0 die gleiche Federkraft erhalten wird wie bei der äquivalenten Tellerfeder ohne Auflageflächen. Die Dickenreduzierung beträgt: Tellerfedern mit Auflageflächen nach CB-Werksnorm Diese Tellerfedern nach CB-Werksnorm sind mit Auflageflächen in Nenndicke (t = t ) ausgeführt. Die Auflageflächen werden so gestaltet, dass für einen Federweg s = 0,75 h 0 eine um 15 % höhere Federkraft erhalten wird als bei der äquivalenten Tellerfeder ohne Auflageflächen. Aufgrund der Auflageflächen ordnen wir diese Federn der Gruppe 3 zu. Beiwert K 4 : b + klb 2 l ll4lacl K 2 4 = 2a Reihe A B C t /t 0,94 0,94 0,96 Tabelle 3 mit a = 20 (l 0 t) 2 b = 128 t 2 c = 1,15 (a + b) Beiwert K 4 : b + klb 2 l ll4lacl K 2 4 = 2a mit a = t (l 0 4t + 3t) (5l 0 8t + 3t) b = 32 (t ) 3 c = t [5 (l 0 t) t 2 ] Sondertellerfedern mit Auflageflächen (t = t ) Bei Sondertellerfedern mit Auflageflächen muss der Beiwert K 4 so gewählt werden, dass man eine Auflagefläche technisch sinnvoller Breite erhält. Bei der überwiegenden Mehrzahl derartiger Tellerfedern liegt der Beiwert K 4 im Bereich 1,05 bis 1, Geschlitzte Tellerfedern In allen Berechnungsgleichungen sind folgende Umstellungen erforderlich: Eine angenäherte Berechnung von geschlitzten Tellerfedern folgt unter Kapitel t wird ersetzt durch t h 0 wird ersetzt durch h 0 = l 0 - t 2-9

10 .2.5 Gestaltung der Tellerfederkennlinie. Abhängig von der Dimensionierung der Tellerfeder können sowohl fast lineare als auch gekrümmte Kraft-Weg-Kennlinien verwirklicht werden. Charakterisierend ist der Kurvenparameter h 0 /t bzw. K 4 (h 0 /t ). In der Praxis können bei kleinen Federwegen infolge Formungenauigkeiten größere Abweichungen vom theoretischen Kurvenverlauf auftreten. Nahe der Planlage ist ein progressiv ansteigender Kraftverlauf zu beobachten, da sich der Hebelarm der Krafteinleitung durch das Abwälzen der Tellerfeder auf den Krafteinleitungselementen stetig verkürzt. Bild 4: Rechnerische Kraft-Weg- Kennlinien für verschiedene Kurvenparameter h 0 /t bzw. K 4 (h 0 /t ). Bild 5: Errechnete und gemessene Federkennlinie einer Teller - feder. 2-10

11 Für spezielle Anwendungen können Sondertellerfedern entworfen werden, bei denen die Werkstoffbeanspruchungen so gewählt sind, dass ein Federweg auch über die Planlage hinaus zu keiner Schädigung der Feder führen kann. Dies ist von Interesse, wenn im flachen oder abfallenden Bereich der Federkennlinie größere Federwege gewünscht werden. Es ist dann erforderlich, geeignete Krafteinleitungs - elemente, wie zum Beispiel leicht konisch gestaltete Druckstücke,zu verwenden. Auf eine geeignete Ausführung der Konstruktion sollte im Detail geachtet und gegebenenfalls mit unserem Bera tungs team abgestimmt werden. F Bild 7: Konische Krafteinleitungs - elemente für Federwege über Planlage. F Bild 6: Rechnerische Kraft-Weg- Kennlinien in Abhängigkeit von h 0 /t bzw. K 4 (h 0 /t ) Einteilung von Tellerfedern in Reihe A, B und C nach DIN 2093 Für jede in der Norm aufgeführte Durchmesserkombination existieren drei unterschiedliche Tellerfeder-Reihen mit folgenden Merkmalen: Tabelle 4 Reihe A B C D e /t h 0 /t bzw. K 4 h 0 /t 0,4 0,75 1,3 Kennlinienform annähernd mäßig stark linear degressiv degressiv Federkraft hoch mittel niedrig Tellerfedern nach Reihe A, B und C sind in den Tabellen (Hauptkapitel 3) entsprechend gekennzeichnet. 2-11

12 .2.6 Tellerfedersäulen. Der Einsatzbereich der Einzeltellerfeder kann durch Schichten zu höheren Kräften und/oder größeren Federwegen hin beträchtlich erweitert werden. Bild 8: Wechselsinnig geschichtete Tellerfedern. Bild 10: Wechselsinnig aneinander gereihte Tellerfederpakete. Für i Tellerfedern in wechselsinniger Schichtung gilt: F ges = F S ges = i s L 0 = i l 0 Für i Tellerfederpakete, gebildet aus jeweils n gleichsinnig geschichteten Tellerfedern, gilt F ges = n F S ges = i s L 0 = i [l 0 + (n 1) t] Bild 9: Gleichsinnig geschichtete Tellerfedern. Bei Tellerfedern mit reduzierter Materialdicke ist t durch t zu ersetzen. Bei Tellerfedersäulen mit Tellerfederpaketen (gleichsinnig geschichtete Einzel- Federn) der Gruppe 2 sollte zur genauen Abstimmung der Bauhöhe Rücksprache mit unserem Beratungsteam gehalten werden. Für n gleichsinnig geschichtete Tellerfedern gilt: F ges = n F S ges = s = l 0 + (n 1) t L 0 Bei Tellerfedern mit reduzierter Materialdicke ist t durch t zu ersetzen. In den vorstehenden Gleichungen und nachfol - genden Kennlinien (Bilder 11 bis 14) sind Rei bungs - einflüsse nicht berücksichtigt (siehe Kapitel 2.9). Für i > 1 ist mit größer werdender Degressivität der Kraft-Weg-Kennlinie damit zu rechnen, dass der Gesamtfederweg s ges zunehmend ungleicher auf die einzelnen Tellerfedern oder Tellerfederpakete verteilt wird. Dies ist auf Kraftunterschiede von Tellerfeder zu Tellerfeder und auf Reibungseinflüsse in der Tellerfedersäule zurückzuführen. Insbesondere wirken sich Kraftunterschiede bei Tellerfedern mit h 0 /t > 1,3 bzw. K 4 (h 0 /t ) > 1,3 aus. Von einer Verwendung solcher Tellerfedern in Tellerfedersäulen ist deshalb abzuraten. 2-12

13 2.6.1 Schematische Kraft-Weg-Kenn - linien von Tellerfedersäulen Bild 14: Kraft-Weg-Kennlinie einer Tellerfedersäule, bestehend aus vier wechselsinnig aneinander gereihten Teller - federpaketen aus jeweils zwei gleichsinnig geschichteten Tellerfedern. Bild 11: Kraft-Weg-Kennlinie einer Einzeltellerfeder. Für die in den Bildern 12 bis 14 beschriebenen Anordnungen von Tellerfedersäulen können prinzipiell auch Tellerfedern mit anderer Kennlinie (siehe Kapitel 2.5) verwendet werden. Die genannten Einschränkungen sind jedoch zu beachten Progressive Kraft-Weg-Kennlinie Bild 12: Kraft-Weg-Kennlinie einer Tellerfedersäule, bestehend aus vier wechselsinnig geschichteten Teller federn. Bild 13: Kraft-Weg-Kennlinie einer Tellerfedersäule, bestehend aus einem gleichsinnig geschichteten Teller federpaket. Da Tellerfedern, die in Tellerfedersäulen verwendet werden können, eine lineare bis degressive Kraft- Weg-Kennlinie haben (siehe Kapitel 2.5), bedarf es besonderer Maßnahmen, um einen progressiv ansteigenden Kraftverlauf einer Säule zu erhalten. Alle hier beschriebenen Lösungsmöglichkeiten arbeiten nach dem gleichen Prinzip. Eine Tellerfedersäule wird in eine Anzahl von Teilsäulen aufgespalten. Die Teilbereiche sind im Kraftfluss in Serie geschaltet. Durch Anschläge kann erreicht werden, dass bei Überschreiten gewünschter Federkräfte einzelne Bereiche der Federeinheit blockiert werden, während die übrigen Bereiche mit der ihnen zugeordneten höheren Federrate weiterarbeiten. 2-13

14 Tellerfedersäule aus Tellerfedern unterschiedlicher maximaler Federkraft Tellerfedersäule aus Tellerfedergruppen unterschiedlicher Schichtung Bild 15: Progressive Kraft-Weg- Kennlinie durch Kombi - nation von Tellerfedern unterschiedlicher maxi - maler Federkraft. Bei Erreichen der Federkraft F x kommen die Tellerfedern im Bereich x in die Planlage und scheiden für die weitere Einfederung aus. Analoges erfahren die Tellerfedern im Bereich y bei Erreichen der Kraft F y. Bild 16: Progressive Kraft-Weg-Kennlinie durch Kombination von Tellerfedern unterschiedlicher Schichtung. Eine unterschiedliche Tragfähigkeit der Teilbereiche wird hier durch Variation der Anzahl gleichsinnig geschichteter Tellerfedern erreicht. 2-14

15 Tellerfedersäule mit Anschlagstücken unterschiedlicher Dicke Bild 17: Progressive Kraft-Weg-Kennlinie durch Anschlagstücke unterschiedlicher Dicke. Durch Anschlagstücke unterschiedlicher Dicke werden Bereiche der Federsäule mit ansteigender Last sukzessive von einer weiteren Einfederung ausgeschlossen. Allgemein ist zu beachten, dass die zu erwartende Lebensdauer der Gesamtanordnung durch den Spannungszustand des höchstbeanspruchten Teilbereichs gegeben ist. 2-15

16 .2.7 Einbaurichtlinien.für CB-Tellerfedersäulen. Beim dynamischen Betrieb von Tellerfedersäulen kommt es zwischen den Endtellerfedern und den anliegenden Druckplatten zu kleinen Relativ - bewegungen in radialer Richtung. Diese führen infolge der Linienberührung zu mechanischem Verschleiß. Eine geringere Flächenpressung wird erhalten, wenn der größere Außendurchmesser der Endtellerfeder und nicht der Innendurchmesser gegen die Platten drückt. Bei ungerader Tellerfederzahl sollte die Tellerfeder am bewegten Ende der Säule (Relativbewegung zwischen Endtellerfeder und Führungselement) mit dem Außendurchmesser gegen die Druckplatte orientiert sein. Bild 18: Anordnung der Endteller federn bei gerader Tellerfederanzahl. Günstige Orientierung Ungünstige Orientierung Bild 19: Anordnung der Endteller - federn bei ungerader Tellerfederanzahl. Günstige Orientierung Ungünstige Orientierung 2-16

17 2.7.1 Schmierung Eine ausreichende Schmierung hat entscheidenden Einfluss auf das Führungsverhalten, die Reibung und den Verschleiß und somit auf die Lebensdauer von Tellerfedern. Je nach Einsatzfall haben sich Ölbäder, Fette, Pasten mit Molybdändisulfid-Zusatz oder auch Gleitlacke und andere Festschmierstoffe bewährt Führungsspiel (DIN 2093) Zwischen den Führungselementen und den Tellerfedern ist ein angemessenes Spiel vorzusehen. Innenführung mittels eines Führungsbolzens ist zu bevorzugen. Bei Außenführung kann auch eine Führungshülse verwendet werden Beschaffenheit von Führungs - elementen und Druckplatten Dynamische Belastung Besonders bewährt haben sich einsatzgehärtete und geschliffene Teile. Die Oberflächenhärte sollte mindestens 55 HRC betragen, die Einsatztiefe nicht unter 0,8 mm liegen. Auch andere Oberflächenhärteverfahren sind möglich, sofern eine ausreichende Einhärtetiefe und Festigkeit des Grundwerkstoffes vorgesehen wird Statische Belastung Hier sind vergütete, bei rein statischem Einsatz oft auch unvergütete Teile ausreichend. D i bzw. D e Spiel Spiel nach CB-Empfehlung [mm] [mm] [mm] bis 16 0,2 0,15 > 16 bis 20 0,3 0,20 > 20 bis 26 0,4 0,25 > 26 bis 31,5 0,5 0,30 > 31,5 bis 50 0,6 0,40 > 50 bis 80 0,8 0,60 > 80 bis 140 1,0 0,75 > 140 bis 250 1,6 1,20 > 250 bis 600 2,60 Tabelle 5: Spiel zwischen Führungs element und geführter Tellerfeder (Differenz der Durchmesser) nach DIN 2093 und CB-Empfehlung. 2-17

18 .2.8 Zulässige Beanspruchungen (DIN 2093) Statische Beanspruchung Bei Tellerfedern aus Federstahl (DIN EN ) soll die Spannung j OM in Planlage die Zugfestigkeit (ca N/mm 2 ) des Werkstoffes nicht überschreiten. Bei höheren Spannungen muss bei entsprechend hoher Einfederung mit unmittelbarem Nachsetzen in geringem Umfang gerechnet werden. Zumindest ist mit höherer Relaxation zu rechnen, als nach Abschnitt zu erwarten ist. Geringe Lastwechselzahlen (bis zu etwa 5000) können in der Praxis als statischer Einsatz betrachtet werden Dynamische Beanspruchung Mindestvorspannung Beim Setzvorgang werden durch Überschreiten der Streckgrenze an der Querschnittsstelle I der Tellerfeder Zugeigenspannungen erzeugt. Diese können bei wechselnder Beanspruchung zu Anrissen führen. Dem Einfluss der Zugeigenspannungen kann durch ausreichende Vorspannung der Tellerfeder entgegengewirkt werden. Der Mindestvorspannweg sollte etwa s = 0,15 h 0 bis 0,20 h 0 betragen. Abhängig vom Spannungsniveau der Tellerfeder kann ein größerer Vorspannfederweg erforderlich werden bzw. ein kleinerer Vorspannfederweg ausreichend sein Spannungen im Arbeitsbereich Bei schwingender Beanspruchung wird das Verhalten einer Tellerfeder durch die auf der Federunterseite auftretenden Zugspannungen bestimmt. Die Anzahl der zu erwartenden Lastwechsel bis zum Bruch ergibt sich aus der Unterspannung j u, die dem minimalen Federweg zugeordnet ist, und der Oberspannung j o, die dem maximalen Federweg zugeordnet ist. Es hängt von der Dimensionierung der Tellerfeder ab, ob die Spannungen an Querschnittsstelle II oder an Querschnittsstelle III (siehe Bilder 2 und 3) ausschlaggebend sind. Welches die kritische Stelle ist, kann folgendem Schaubild entnommen werden. Im Überschneidungsbereich empfiehlt es sich, die Spannungen j u und j o sowohl für Stelle II als auch für Stelle III zu berechnen. Bild 20: Kritische Querschnittsstelle in Abhängigkeit von d = D e /D i und h 0 /t bzw. K 4 (h 0 /t ) Dauer- und Zeitfestigkeits schaubilder Den folgenden Schaubildern kann die zu erwartende Lebensdauer in Abhängigkeit von j u und j o nach DIN 2093 entnommen werden. Die Lebensdauerangaben richten sich nach der Unterteilung der Tellerfedern nach den Gruppen 1, 2 und 3. Diese Schaubilder beruhen auf Laborversuchen. Es wurde eine Überlebenswahrscheinlichkeit von 99 % zugrunde gelegt. Geprüft wurden Einzeltellerfedern und Tellerfedersäulen, die aus maximal zehn Tellerfedern in Einfachschichtung bestanden. Die Bewegung war sinusförmig. Die Führungsverhältnisse entsprachen Kapitel 2.7. Die Versuchsdurchführung erfolgte bei Raumtemperatur. Chemische Einflüsse lagen nicht vor. Die geprüften Teile waren frei von Beschädigungen. Bei abweichenden Betriebsbedingungen, wie zum Beispiel bei stoßartigen Belastungen oder bei Mehrfachschichtung, aber auch bei längeren Tellerfedersäulen (Kapitel 2.6), muss mit Abstrichen bei der Lebensdauererwartung gerechnet werden. Bei Tellerfedersäulen aus Tellerfedern mit stark degressiver Kennlinie (zum Beispiel Reihe C) muss infolge von Kraftstreuungen von Teil zu Teil damit gerechnet werden, dass der Gesamtfederweg ungleichmäßig auf die einzelnen Federn verteilt ist. Durch Reibungseinflüsse wird dieser Effekt noch verstärkt. In solchen Fällen muss mit geringeren Lebensdauern gerechnet werden, als die Schaubilder vorhersagen. 2-18

19 Bild 23: Dauer- und Zeitfestigkeitsschaubild für Tellerfedern mit 6 mm < t 14 mm. Bild 21: Dauer- und Zeitfestigkeitsschaubild für Tellerfedern mit t < 1,25 mm. Bild 24: Verhalten der Einfederung von Tellerfedern in einer Säule nach Hertzer * (Tellerfedern 34 x 12,3 x 1,0; l 0 = 2,25 mm, einfachgeschichtet i = 10, 20 bzw. 30; Vorspannung 0,1 mm und eingestellter Hub 0,5 mm je Tellerfeder). Bild 22: Dauer- und Zeitfestigkeitsschaubild für Tellerfedern mit 1,25 mm t 6 mm. * K. H. Hertzer: Über die Dauerfestigkeit und das Setzen von Tellerfedern. IMF-Forschungsbericht Nr. 27, Dissertation TH Braunschweig

20 2.8.3 Vorsetzen von Tellerfedern Tellerfedern werden nach der Wärmebehandlung vorgesetzt. Bei diesem Vorgang verlieren die Teile, abhängig von ihrem Spannungszustand, an Bauhöhe. Der Setzvorgang der Tellerfeder hat so zu erfolgen, dass nach einer Belastung mit doppelter Prüfkraft F (s = 0,75 h 0 ) die zulässigen Federkraftabweichungen nach Kapitel eingehalten werden (vergleiche DIN 2093). Durch das Vorsetzen können in der Tellerfeder Eigen - spannungen erzeugt werden, die den Spannungen der späteren Einsatzbelastungen entgegenwirken. Insbesondere Druckeigenspannungen an der Teller - federunterseite wirken sich förderlich auf die Le - bensdauer aus, da eine Absenkung der tatsächlichen Spannungen einhergeht. Bild 25: Zulässige Relaxation für Tellerfedern aus C-Stählen (DIN EN ). Da der Vorsetzvorgang nur ein kurzzeitiger Vorgang ist kann bei längerer Belastungsdauer ein zusätzliches Nachsetzen auftreten. Dies macht sich durch eine Abnahme der Federkraft bei konstanten Einspannbedingungen (Relaxation) oder eine Reduzierung der Bauhöhe l 0 bei konstanter Belastung (Kriechen) bemerkbar. Anhaltswerte für die Relaxation sind in den folgenden Bildern wiedergegeben. Es wurde jeweils der Kraftverlust DF bezogen auf die ursprüngliche Federkraft F als Funktion der Spannung j OM aufgetragen. Bild 26: Zulässige Relaxation für Tellerfedern aus Chromsowie Chrom-Vanadium-legierten Edelstählen nach DIN EN und DIN

21 Bild 27: Einfluss einer Kugelstrahlbehandlung auf die Lebensdauer von bainitisch gehärteten Tellerfedern (Angabe der Schwingspielzahl bis zum ersten Bruch einer Feder in der Säule*) Kugelstrahlen Durch Kugelstrahlen kann die dynamische Belastbarkeit von Tellerfedern verbessert werden, indem in der Randzone des Werkstücks Druckeigenspannungen erzeugt werden. Hierdurch wird den höchsten Zugspannungen, die für die Lebensdauer entscheidend sind, entgegenwirkt. Insbesondere bei hohen Bauteilbelastungen ist Kugelstrahlen eine wirtschaftlich sinnvolle Maßnahme zur Lebensdauersteigerung, die jedoch eine genaue Abstimmung auf die Werkstückdimension und Materialeigenschaft erfordert. Hingegen führt Kugelstrahlen zu erhöhtem Setzen der Tellerfedern, so dass bei statischen Anwendungsfällen davon abzuraten ist. Eine Rücksprache mit unserem Beratungsteam wird empfohlen. Weiterhin erfahren Tellerfedern, die bereits ohne Kugelstrahlen lebensdauerfest sind, keine Verbesserung der Eigenschaften. In Bild 27 ist beispielhaft der Einfluss von Kugelstrahlen auf die Ermüdung von Tellerfedern in Säulen i=10, n=1 gezeigt. Bei dem vorliegenden Belastungsniveau liegt eine signifikante Lebensdauererhöhung vor. * Teilergebnis aus dem AVIF-Vorhaben A 115, Institut für Werkstoffkunde, TU Darmstadt. 2-21

22 .2.9 Reibungseinflüsse. Bild 28: Hysterese der Federkennlinien von Tellerfedersäulen unterschiedlicher Schichtung. Die bei Tellerfedern auftretende Reibung äußert sich in Reibungskräften, die der von außen aufgebrach - ten Kraft entgegenwirken. Sie treten als Hysterese der Kraft-Weg-Kennlinie in Erscheinung (Bild 28). In Belastungsrichtung ist die Kraftabweichung positiv, in Entlastungsrichtung negativ. Drei Hauptfaktoren müssen in Betracht gezogen werden: Einflüsse nach a) und b) Für Einflüsse nach a) und b) wird die Gesamtfeder - kraft wie folgt berechnet (einzelnes Federpaket): n F ges R = F 1± w M (n-1)±w R mit den Faktoren F n Federkraft ohne Reibung Anzahl der gleichsinnig geschichteten Tellerfedern w M Reibungsbeiwert nach b) w R Reibungsbeiwert nach a) Das Minuszeichen gilt bei Belastung. Das Plus zeichen gilt bei Entlastung. Reihe w M w R (DIN 2093) A 0,005 bis 0,03 0,03 bis 0,05 B 0,003 bis 0,02 0,02 bis 0,04 C 0,002 bis 0,015 0,01 bis 0,03 Bild 29: Reibung durch Kraftein - leitungselemente und zwischen den Tellerfedern a) Reibung zwischen endseitigem Krafteinleitungs - element (Druckplatte) und Tellerfedern, b) Reibung zwischen den sich berührenden Oberflächen gleichsinnig ineinander liegender Tellerfedern, c) Reibung zwischen Führungselementen (Bolzen und Hülse) und Tellerfedern. w R w R w M Tabelle 6: Reibungswerte. Die Streubreite dieser Werte ergibt sich im Wesentlichen aus unterschiedlicher Schmierung und Oberflächenbeschaffenheit (Rauigkeit, Beschichtung). Für n = 1 beschreibt die Gleichung das Verhalten der Einzeltellerfedern zwischen ebenen Druckplatten. Für Tellerfedersäulen, bestehend aus mehreren wechselsinnig aneinander gereihten Tellerfederpaketen, tritt die Reibung nach a) zunehmend in den Hintergrund. Angenähert erhält man: n F ges R = F 1± w M (n-1) Einflüsse nach c) Reibung nach c) dominiert vor allem bei Tellerfedersäulen, bestehend aus einer größeren Anzahl von Tellerfedern oder Tellerfedergruppen kleiner Schichtungszahl. In ungünstigen Fällen kann diese Reibung so hohe Werte annehmen, dass hierdurch die sinnvolle Länge einer Tellerfedersäule bestimmt wird. Insbesondere neigen Tellerfedern mit großem Kegelwinkel zu erhöhten Reibungswerten. Der Betrag dieser Reibung kann nach heutigem Kenntnisstand rechnerisch nicht erfasst werden.

Festigkeit und Härte

Festigkeit und Härte Festigkeit und Härte Wichtige Kenngrößen für die Verwendung metallischer Werkstoffe sind deren mechanische Eigenschaften unter statischer Beanspruchung bei Raumtemperatur (RT). Hierbei hervorzuheben sind

Mehr

1 Versuchsziel und Anwendung. 2 Grundlagen und Formelzeichen

1 Versuchsziel und Anwendung. 2 Grundlagen und Formelzeichen Versuch: 1 Versuchsziel und Anwendung Zugversuch Beim Zugversuch werden eine oder mehrere Festigkeits- oder Verformungskenngrößen bestimmt. Er dient zur Ermittlung des Werkstoffverhaltens bei einachsiger,

Mehr

9.2799 (intern) (Richtanalyse) ( % ) 0,2 1,0 1,5 2,4 1,6. Angelassener Martensit / Vergütungsgefüge. Vergütet auf 320 bis 350 HB30 (harte Variante)

9.2799 (intern) (Richtanalyse) ( % ) 0,2 1,0 1,5 2,4 1,6. Angelassener Martensit / Vergütungsgefüge. Vergütet auf 320 bis 350 HB30 (harte Variante) Hones LDC 9.2799 (intern) DIN- 20 NiCrMoW 10 Element C Si Cr Ni W (Richtanalyse) ( % ) 0,2 1,0 1,5 2,4 1,6 Angelassener Martensit / Vergütungsgefüge Vergütet auf 320 bis 350 HB30 (harte Variante) Das Material

Mehr

Korrosion von Schraubverbindungen an CFK-Bauteilen

Korrosion von Schraubverbindungen an CFK-Bauteilen RADOLID Thiel GmbH Lösenbacher Landstrasse 166 58509 Lüdenscheid T +49 2351 979494 F +49 2351 979490 Korrosion von Schraubverbindungen an CFK-Bauteilen von Fabian Henkes Korrosion an Schraubenverbindungen

Mehr

ALBROMET 200 ist gut zu bearbeiten, bei umfangreicher Zerspanung empfehlen wir Hartmetallwerkzeuge; gut schweißbar.

ALBROMET 200 ist gut zu bearbeiten, bei umfangreicher Zerspanung empfehlen wir Hartmetallwerkzeuge; gut schweißbar. ALBROMET 200 Zähharter Werkstoff mit hoher Festigkeit und guter Verschleißbeständigkeit, sehr guten Gleiteigenschaften, korrosionsbeständig. Lagerbuchsen, Führungen, Zahnräder und Schneckenräder, Spindelmuttern,

Mehr

Stahlrohre, nahtlos, warm gefertigt für Kugellagefertigung nach GOST 800-78

Stahlrohre, nahtlos, warm gefertigt für Kugellagefertigung nach GOST 800-78 Stahlrohre, nahtlos, warm gefertigt für Kugellagefertigung nach GOST 800-78 Chemische Zusammensetzung Мassenanteil der Elemente, % S P Ni Cu C Mn Si Cr max. ШХ15 0,95-1,05 0,20-0,40 0,17-0,37 1,30-1,65

Mehr

Aluminium-Rundstangen EN AW-6026

Aluminium-Rundstangen EN AW-6026 Information zu: Aluminium-Rundstangen EN AW-6026 Hervorragender Korrosionswidersstand Gute Spanbildung Eloxier und Hartcoatierfähig RoHS-Konform Abmessungsbereich: ø 10-200 mm; gezogen =< ø 60 mm; gepresst

Mehr

Tellerfedern Vielseitig einsetzbar

Tellerfedern Vielseitig einsetzbar Tellerfedern Hohe Kraft in kleinen Bauräumen Tellerfedern Vielseitig einsetzbar Tellerfedern sind flache, kegelförmige Ringschalen, die in Axialrichtung belastet werden. Je nach Anwendungsfall werden sie

Mehr

Dicke Gewicht Legierung /Zustand

Dicke Gewicht Legierung /Zustand ALUMINIUM-PLATTEN PLATTENZUSCHNITTE DIN EN 485-1/-2/-4 spannungsarm gereckt / umlaufend gesägte Kanten im rechteckigen Zuschnitt / als Ring oder Ronde in Standardformaten Dicke Gewicht Legierung /Zustand

Mehr

ein international tätiges Unternehmen

ein international tätiges Unternehmen JACQUET ein international tätiges Unternehmen Weltgrößter Konsument von Edelstahl Quarto Blechen ca. 450 Mitarbeiter 3 Niederlassungen in 20 Ländern / 22 Produktionsstandorte 7.500 Kunden in 60 Ländern

Mehr

Reinaluminium DIN 1712 Aluminiumknetlegierungen DIN 1725

Reinaluminium DIN 1712 Aluminiumknetlegierungen DIN 1725 Aluminium-Lieferprogramm Reinaluminium DIN 1712 Aluminiumknetlegierungen DIN 1725 Kurzzeichen Werkstoffnummern Zusammensetzung in Gew.-% Hinweise aud Eigenschaften und Verwendung Al 99,5 3.0255 Al 99,5

Mehr

Materialdatenblatt. EOS Aluminium AlSi10Mg. Beschreibung

Materialdatenblatt. EOS Aluminium AlSi10Mg. Beschreibung EOS Aluminium AlSi10Mg EOS Aluminium AlSi10Mg ist eine Aluminiumlegierung in feiner Pulverform, die speziell für die Verarbeitung in EOSINT M-Systemen optimiert wurde. Dieses Dokument bietet Informationen

Mehr

Teilnehmer: Name Vorname Position

Teilnehmer: Name Vorname Position Anmeldung AHC Kunden Workshop : Für folgende Termine: Veranstaltungsort: AHC Oberflächentechnik GmbH Werk Kerpen / Medienraum Boelckestr. 25-57 50171 Kerpen Teilnehmerfirma: Personenanzahl: Teilnehmer:

Mehr

3. Stabelektroden zum Schweißen hochwarmfester Stähle

3. Stabelektroden zum Schweißen hochwarmfester Stähle 3. Stabelektroden zum Schweißen hochwarmfester Stähle Artikel-Bezeichnung 4936 B 4948 B E 308 15 82 B E NiCrFe 3 82 R 140 625 B E NiCrMo 3 Stabelektroden zum Schweißen warm- und hochwarmfester Stähle Warmfeste

Mehr

iglidur J200 für eloxiertes Aluminium iglidur J200 Telefax (0 22 03) 96 49-334 Telefon (0 22 03) 96 49-145 extreme Lebensdauer auf eloxiertem Alu

iglidur J200 für eloxiertes Aluminium iglidur J200 Telefax (0 22 03) 96 49-334 Telefon (0 22 03) 96 49-145 extreme Lebensdauer auf eloxiertem Alu J200 für eloxiertes Aluminium extreme Lebensdauer auf eloxiertem Alu niedrige Reibwerte niedriger Verschleiß für niedrige bis mittlere Belastungen 28.1 J200 für eloxiertes Aluminium Der Spezialist für

Mehr

Verbesserte technologische Eigenschaften

Verbesserte technologische Eigenschaften Maschinen-, Formenund Werkzeugbau Multiform SL Verbesserte technologische Eigenschaften Schaubild Durchvergütbarkeit: Ein großer Vorteil der neuen Sondergüte gegenüber dem Standardwerkstoff 1.2311 ist

Mehr

Technisches Handbuch. 3. Werkstoffe. 3. Werkstoffe. 3.1. Schraubenwerkstoffe allgemein. 3.1.1. Festigkeitskennwerte von Schraubenwerkstoffen

Technisches Handbuch. 3. Werkstoffe. 3. Werkstoffe. 3.1. Schraubenwerkstoffe allgemein. 3.1.1. Festigkeitskennwerte von Schraubenwerkstoffen 3.1. Schraubenwerkstoffe allgemein 3.1.1. Festigkeitskennwerte von Schraubenwerkstoffen Zugfestigkeit: Fm = (N/mm 2 ) Ao Fm = maximale Zugkraft (N) Ao = Anfangsquerschnitt (mm 2 ) Streckgrenze: Rel (N/mm

Mehr

Zugversuch. Laborskript für WP-14 WS 13/14 Zugversuch. 1) Theoretische Grundlagen: Seite 1

Zugversuch. Laborskript für WP-14 WS 13/14 Zugversuch. 1) Theoretische Grundlagen: Seite 1 Laborskript für WP-14 WS 13/14 Zugversuch Zugversuch 1) Theoretische Grundlagen: Mit dem Zugversuch werden im Normalfall mechanische Kenngrößen der Werkstoffe unter einachsiger Beanspruchung bestimmt.

Mehr

Aluminium-Gusslegierungen

Aluminium-Gusslegierungen Die Angaben in dieser Liste erfolgen nach bestem Wissen. Ihre Anwendung in der Praxis unterliegt jedoch vielen Einflussgrößen außerhalb unserer Kontrolle, so dass wir hierfür keine Haftung übernehmen können.

Mehr

EOS StainlessSteel 316L

EOS StainlessSteel 316L EOS StainlessSteel 316L Typische Anwedung StainlessSteel 316L ist eine korrosionsresistente, auf Eisen basierende Legierung. Bauteile aus Stainless Steel 316L entsprechen in ihrer chemischen Zusammensetzung

Mehr

DEUTSCHE NORM DIN Ausschuss Federn (AF) im DIN

DEUTSCHE NORM DIN Ausschuss Federn (AF) im DIN DEUTSCHE NORM DIN 2093 D März 2006 ICS 21.160 Ersatz für DIN 2093:1992-01 Tellerfedern Qualitätsanforderungen Maße Disc springs Quality specifications Dimensions Rondelles ressorts Exigences de qualité

Mehr

Praktikum - Prüfbericht Stahlwerkstoffe Seite 2 von 7

Praktikum - Prüfbericht Stahlwerkstoffe Seite 2 von 7 Praktikum - Prüfbericht Stahlwerkstoffe Seite 2 von 7 1 Vorgang Im Rahmen des Pflichtpraktikums Stahlwerkstoffe zur Lehrveranstaltung Baustofftechnologie an der Hochschule Ostwestfalen Lippe wurden unter

Mehr

Hinweise für den Anwender

Hinweise für den Anwender Schweißen von korrosions- und hitzebeständigen Stählen Nichtrostende und hitzebeständige Stähle können mit einigen Einschränkungen mit den Schmelz- und Preßschweißverfahren gefügt werden, die für un- und

Mehr

TU Bergakademie Freiberg Institut für Werkstofftechnik Schülerlabor science meets school Werkstoffe und Technologien in Freiberg

TU Bergakademie Freiberg Institut für Werkstofftechnik Schülerlabor science meets school Werkstoffe und Technologien in Freiberg TU Bergakademie Freiberg Institut für Werkstofftechnik Schülerlabor science meets school Werkstoffe und Technologien in Freiberg PROTOKOLL Modul: Versuch: Physikalische Eigenschaften I. VERSUCHSZIEL Die

Mehr

C Si Mn P S Cr Ni Mo Ti. min. - - - - - 16,5 10,5 2,0 5xC. max. 0,08 1,0 2,0 0,045 0,03 18,5 13,5 2,5 0,7. C Si Mn P S Cr Ni Mo Ti N

C Si Mn P S Cr Ni Mo Ti. min. - - - - - 16,5 10,5 2,0 5xC. max. 0,08 1,0 2,0 0,045 0,03 18,5 13,5 2,5 0,7. C Si Mn P S Cr Ni Mo Ti N NICHTROSTENDER AUSTENITISCHER STAHL CHEMISCHE ZUSAMMENSETZUNG (IN MASSEN-% NACH DIN EN 10088-3) C Si Mn P S Cr Ni Mo Ti min. - - - - - 16,5 10,5 2,0 5xC max. 0,08 1,0 2,0 0,045 0,03 18,5 13,5 2,5 0,7 CHEMISCHE

Mehr

Technisches Handbuch. 6. Montage von Schraubenverbindungen. 6.1. Vorspannkräfte und Anziehdrehmomente

Technisches Handbuch. 6. Montage von Schraubenverbindungen. 6.1. Vorspannkräfte und Anziehdrehmomente 6.1. Vorspannkräfte und Anziehdrehmomente 6.1.1. Kräfte und Verformungen bei einer Schraubenverbindung (Schema) 6.1.. Berechnungsgrundlagen Für die Berechnung hochfester wurde die VDI-Richtlinie 30 entworfen.

Mehr

Praktikum Werkstoffmechanik Studiengang: Chemie-Ingenieurwesen Technische Universität München SS 2004. Zugversuch. Oliver Gobin.

Praktikum Werkstoffmechanik Studiengang: Chemie-Ingenieurwesen Technische Universität München SS 2004. Zugversuch. Oliver Gobin. Praktikum Werkstoffmechanik Studiengang: Chemie-Ingenieurwesen Technische Universität München SS 2004 Zugversuch Oliver Gobin 01 Juli 2004 Betreuer: Dr. W. Loos 1 Aufgabenstellung 2 Theoretischer Hintergrund

Mehr

Aluminiumlegierungen Strangpressprodukte und Schmiedestücke

Aluminiumlegierungen Strangpressprodukte und Schmiedestücke AI AI sind die Leichtmetalle mit den ausgewogensten Eigenschaften. Neben dem niedrigen spezifischen Gewicht bieten sie je nach Legierung: gute Korrosionsbeständigkeit mittlere bis hohe Festigkeit gute

Mehr

ZUSAMMENFASSUNG. 1. Vorrichtung zur Realisierung von Kraft-Weg-Funktionen.

ZUSAMMENFASSUNG. 1. Vorrichtung zur Realisierung von Kraft-Weg-Funktionen. ZUSAMMENFASSUNG 1. Vorrichtung zur Realisierung von Kraft-Weg-Funktionen. 2.1. Die mechanische Realisierung von Kraft-Weg-Funktionen war bisher nur für wenige Funktionstypen möglich. Diese Einschränkung

Mehr

Fachhochschule Bielefeld Fachbereich Elektrotechnik. Versuchsbericht für das elektronische Praktikum. Praktikum Nr. 2. Thema: Widerstände und Dioden

Fachhochschule Bielefeld Fachbereich Elektrotechnik. Versuchsbericht für das elektronische Praktikum. Praktikum Nr. 2. Thema: Widerstände und Dioden Fachhochschule Bielefeld Fachbereich Elektrotechnik Versuchsbericht für das elektronische Praktikum Praktikum Nr. 2 Name: Pascal Hahulla Matrikelnr.: 207XXX Thema: Widerstände und Dioden Versuch durchgeführt

Mehr

Besonderheiten beim Schweißen von Mischverbindungen

Besonderheiten beim Schweißen von Mischverbindungen Besonderheiten beim Schweißen von Mischverbindungen G. Weilnhammer SLV München Niederlassung der GSI mbh Schweißtechnische Lehr- und Versuchsanstalt München - Niederlassung der GSI mbh 1 - unlegiert mit

Mehr

Titanlegierungen Freiform- und Gesenkschmiedestücke

Titanlegierungen Freiform- und Gesenkschmiedestücke Mechanische Eigenschaften bei Raumtemperatur Physikalische Eigenschaften Werkstoffkurzzeichen Legierungstyp Wärmebehandlung Wärmebehandlungsdicke d [mm] R po2 [MPa] R m [MPa] A 5 [%] Z [%] Dichte [g/cm

Mehr

Miniatur-Präzisionsführung Typ ER

Miniatur-Präzisionsführung Typ ER Miniatur-Präzisionsführung Typ ER Innenwagen Außenschiene Kugeln Kugelumlauf Abb. 1 Schnittmodell der Miniatur-Präzisionsführung Typ ER Aufbau und Merkmale Die Miniatur-Präzisionsführung Typ ER ist eine

Mehr

Nachweis Energieeinsparung und Wärmeschutz

Nachweis Energieeinsparung und Wärmeschutz Nachweis Energieeinsparung und Wärmeschutz Prüfbericht 432 26793/1 Auftraggeber Produkt Bezeichnung Querschnittsabmessung Material Art und Material der Dämmzone Besonderheiten -/- ift Rosenheim 4. April

Mehr

W E R K S T O F F K U N D E - L A B O R

W E R K S T O F F K U N D E - L A B O R Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg Fakultät TI, Department Maschinenbau und Produktion Institut für Werkstoffkunde und Schweißtechnik IWS Semester:.. Semestergruppe:. Teilnehmer: 1.... 2....

Mehr

Metallische Werkstoffe. Zugversuch. Teil 1: Prüfverfahren bei Raumtemperatur /1/

Metallische Werkstoffe. Zugversuch. Teil 1: Prüfverfahren bei Raumtemperatur /1/ Metallische Werkstoffe Zugversuch Teil 1: Prüfverfahren bei Raumtemperatur /1/ I Grundlagen: Der Zugversuch ist der wichtigste Versuch in der Werkstoffprüfung. Mit diesem Prüfverfahren werden Festigkeitskennwerte

Mehr

lf!e~~ Technische federn \~ * IG'=

lf!e~~ Technische federn \~ * IG'= OK 62-272.272 DDR-Standard Juni1977 lf!e~~ Technische federn \~ * IG'= Deß!9.,~che Rrpötihk Druckfedern kalt geformt. "'. \. 18393/01 Technische Lieferbedingungen' ~ :,. e: _..,;es :;...ruppe flir Aicfilfeku

Mehr

im Auftrag der Firma Schöck Bauteile GmbH Dr.-Ing. M. Kuhnhenne

im Auftrag der Firma Schöck Bauteile GmbH Dr.-Ing. M. Kuhnhenne Institut für Stahlbau und Lehrstuhl für Stahlbau und Leichtmetallbau Univ. Prof. Dr.-Ing. Markus Feldmann Mies-van-der-Rohe-Str. 1 D-52074 Aachen Tel.: +49-(0)241-8025177 Fax: +49-(0)241-8022140 Bestimmung

Mehr

Wärmeleitung und thermoelektrische Effekte Versuch P2-32

Wärmeleitung und thermoelektrische Effekte Versuch P2-32 Auswertung Wärmeleitung und thermoelektrische Effekte Versuch P2-32 Iris Conradi und Melanie Hauck Gruppe Mo-02 7. Juni 2011 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1 Wärmeleitfähigkeit 3 2 Peltier-Kühlblock

Mehr

Standard Optics Information

Standard Optics Information VF, VF-IR und VF-IR Plus 1. ALLGEMEINE PRODUKTBESCHREIBUNG Heraeus VF - Material ist ein aus natürlichem, kristallinem Rohstoff elektrisch erschmolzenes Quarzglas. Es vereint exzellente physikalische Eigenschaften

Mehr

C Si Mn P S Cr Ni N. min. - - - - - 17,5 8,0 - max. 0,07 1,0 2,0 0,045 0,03 19,5 10,5 0,1. C Si Mn P S Cr Ni. min. - - - - - 18,0 8,0

C Si Mn P S Cr Ni N. min. - - - - - 17,5 8,0 - max. 0,07 1,0 2,0 0,045 0,03 19,5 10,5 0,1. C Si Mn P S Cr Ni. min. - - - - - 18,0 8,0 NICHTROSTENDER AUSTENITISCHER STAHL CHEMISCHE ZUSAMMENSETZUNG (IN MASSEN-% NACH DIN EN 10088-3) C Si Mn P S Cr Ni N min. - - - - - 17,5 8,0 - max. 0,07 1,0 2,0 0,045 0,03 19,5 10,5 0,1 CHEMISCHE ZUSAMMENSETZUNG

Mehr

CORRAX Ein rostbeständiger ausscheidungshärtbarer Formenstahl

CORRAX Ein rostbeständiger ausscheidungshärtbarer Formenstahl K ENNDATEN VON WERKZEUGSTÄHLEN PRELIMINARY BROCHURE CORRAX Ein rostbeständiger ausscheidungshärtbarer Formenstahl Werkzeuge macht man mit uns! 2 Die Angaben in dieser Broschüre basieren auf unserem gegenwärtigen

Mehr

@ Anmelder: VACUUMSCHMELZE GMBH Bereich Verträge und Patente Grüner Weg 37 Postfach 109 D-6450 Hanau 1(DE)

@ Anmelder: VACUUMSCHMELZE GMBH Bereich Verträge und Patente Grüner Weg 37 Postfach 109 D-6450 Hanau 1(DE) Europäisches Patentamt European Patent Office Veröffentlichungsnummer: 0 009 603 Office europeen des brevets A1 EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG @ Anmeldenummer: 79103096.8 @ Int. Cl.3: B 22 D 11/06 (22) Anmeldetag:

Mehr

Aluminium. Kennwert DIN. Aluminium- Knetlegierungen. Al 99,99

Aluminium. Kennwert DIN. Aluminium- Knetlegierungen. Al 99,99 Kennwerte Kennwert Reinstaluminium Al 99,99 Aluminium- Knetlegierungen Dichte in g/cm³ 2,7 2,64 - (EN AW-5019) 2,85 (EN AW-2007) Thermischer Ausdehnungskoeffizient in 10-6 / K im Bereich 20 bis 100 C Elektrische

Mehr

Bild 1. Erwärmung einer Stahlplatte aus Feinkornstahl S690 mit einem Erdgas-Druckluft-Brenner bei einem Erdgasdruck von 0,1 bar

Bild 1. Erwärmung einer Stahlplatte aus Feinkornstahl S690 mit einem Erdgas-Druckluft-Brenner bei einem Erdgasdruck von 0,1 bar Das Vorwärmen vor dem Schweißen gewinnt durch den vermehrten Einsatz hochfester Stähle, gerade im Offshorebereich, immer mehr an Bedeutung. Die Verwendung hochwertiger Stähle macht modernste Produktionsverfahren

Mehr

TU Bergakademie Freiberg Institut für Werkstofftechnik Schülerlabor science meets school Werkstoffe und Technologien in Freiberg.

TU Bergakademie Freiberg Institut für Werkstofftechnik Schülerlabor science meets school Werkstoffe und Technologien in Freiberg. TU Bergakademie Freiberg Institut für Werkstofftechnik Schülerlabor science meets school Werkstoffe und Technologien in Freiberg GRUNDLAGEN Modul: Versuch: und Härteprüfung Bergsteiger und Freeclimber

Mehr

PERMINOX. Technische Dokumentation. Nichtrostender Betonrippenstahl

PERMINOX. Technische Dokumentation. Nichtrostender Betonrippenstahl PERMINOX Nichtrostender Betonrippenstahl Technische Dokumentation Nichtrostender Betonrippenstahl BSt 500 NR (IV NR) mit bauaufsichtlicher Zulassung des DIBt Berlin 2 Das Produkt PERMINOX sind nichtrostende

Mehr

Protokoll zum Versuch: Zugversuch

Protokoll zum Versuch: Zugversuch Protokoll zum Versuch: Zugversuch Fabian Schmid-Michels Nils Brüdigam Universität Bielefeld Wintersemester 2006/2007 Grundpraktikum I 18.01.2007 Inhaltsverzeichnis 1 Ziel 2 2 Theorie 2 3 Versuch 2 3.1

Mehr

und Spannelemente GmbH Mubea weltweit Mehr als 40 Jahre Erfahrung in Entwicklung und Produktion von Qualitätstellerfedern Große Anwendungsvielfalt von Tellerfedern in unterschiedlichsten Industriebereichen

Mehr

Nachweis Energieeinsparung und Wärmeschutz

Nachweis Energieeinsparung und Wärmeschutz Nachweis Energieeinsparung und Wärmeschutz Prüfbericht 432 29876/1 Auftraggeber Produkt Bezeichnung Querschnittsabmessung Ansichtsbreite Material Oberfläche Art und Material der Dämmzone Besonderheiten

Mehr

Qualitätsanforderungen. und. Prüfvorschriften. für. emaillierte Gussarmaturen. und. Druckrohrformstücke. für die. Roh- und Trinkwasserversorgung

Qualitätsanforderungen. und. Prüfvorschriften. für. emaillierte Gussarmaturen. und. Druckrohrformstücke. für die. Roh- und Trinkwasserversorgung Qualitätsanforderungen und Prüfvorschriften für emaillierte Gussarmaturen und Druckrohrformstücke für die Roh- und Trinkwasserversorgung 2. Ausgabe 27092006 Inhaltsverzeichnis Seite 1. Qualitätsanforderungen

Mehr

Qualitätssicherung bei der Verarbeitung von CrNi

Qualitätssicherung bei der Verarbeitung von CrNi Qualitätssicherung bei der Verarbeitung von CrNi Referent: Friedrich Felber Steel for you GmbH 8010 Graz, Neutorgasse 51/I E-Mail: office@steelforyou.at Tel: +43 664 1623430 Fax: +43 316 231123 7828 Internet:

Mehr

Genauigkeit moderner Kraftmessdosen- Stand der Technik und Anwendungen

Genauigkeit moderner Kraftmessdosen- Stand der Technik und Anwendungen Genauigkeit moderner Kraftmessdosen- Stand der Technik und Anwendungen Thomas Kleckers Hottinger Baldwin Messtechnik GmbH Product Marketing Im Tiefen See 45 64293 Darmstadt Thomas.kleckers@hbm.com 0. Einführung

Mehr

Nachweis Energieeinsparung und Wärmeschutz

Nachweis Energieeinsparung und Wärmeschutz Nachweis Energieeinsparung und Wärmeschutz Prüfbericht 432 29282/1 Auftraggeber Produkt heroal-johann Henkenjohann GmbH & Co.KG Österwieher Straße 80 33415 Verl Feste Systeme: Blendrahmen / Sprosse Bewegliche

Mehr

SCHADENSANALYSE GEFÜGTER BAUTEILE

SCHADENSANALYSE GEFÜGTER BAUTEILE SCHADENSANALYSE GEFÜGTER BAUTEILE Hon.-Prof. Dr.-Ing. Thomas Böllinghaus Bundesanstalt für Materialforschung und prüfung Unter den Eichen 87 D-12205 Berlin Tel.: +49-30-8104-1020 Fax: +49-30-8104-1027

Mehr

Produktübersicht. Die Vorteile. 110 Bosch Rexroth AG Kugelbüchsenführungen R310DE 3100 (2007.03) Drehmoment-Kugelbüchsen

Produktübersicht. Die Vorteile. 110 Bosch Rexroth AG Kugelbüchsenführungen R310DE 3100 (2007.03) Drehmoment-Kugelbüchsen 110 Bosch Rexroth AG Kugelbüchsenführungen R310DE 3100 (2007.03) Drehmoment-Kugelbüchsen Produktübersicht Die Vorteile Für freitragende verdrehsteife Führungen mit nur einer Welle Mit 1, 2 oder 4 Laufbahnrillen

Mehr

Bachelorprüfung. Fakultät für Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften Institut für Werkstoffe des Bauwesens Univ.-Prof. Dr.-Ing. K.-Ch.

Bachelorprüfung. Fakultät für Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften Institut für Werkstoffe des Bauwesens Univ.-Prof. Dr.-Ing. K.-Ch. Fakultät für Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften Institut für Werkstoffe des Bauwesens Univ.-Prof. Dr.-Ing. K.-Ch. Thienel Bachelorprüfung Prüfungsfach: Geologie, Werkstoffe und Bauchemie Prüfungsteil:

Mehr

Kühner Führungsbahnabstreifer

Kühner Führungsbahnabstreifer Kühner Führungsbahnabstreifer Kühner Handel GmbH 72770 Reutlingen Telefon: 07121/ 9277 0 Telefax: 07121/ 9277-10 e-mail:. info@kuehner de Web: www.kuehner.de Der Schutz der Führungsbahnen war schon immer

Mehr

Descriptor headline. formenbau aluminium Legierungen Weldural & Hokotol

Descriptor headline. formenbau aluminium Legierungen Weldural & Hokotol Descriptor headline formenbau aluminium Legierungen Weldural & Hokotol weldural anwendungsbereiche Blas- und Spritzgussformen für die kunststoffverarbeitende Industrie Formen und hochtemperaturbeanspruchte

Mehr

Schweißen von Aluminiumwerkstoffen

Schweißen von Aluminiumwerkstoffen Schweißen von Aluminiumwerkstoffen Roland Latteier Wissenswerte Vergleich mit Stahl Vortragsgliederung Betriebliche Anforderungen Werkstoffbezeichnungen R. Latteier 2 Vortragsgliederung Erfahrung bei der

Mehr

Nachweis Energieeinsparung und Wärmeschutz

Nachweis Energieeinsparung und Wärmeschutz Nachweis Energieeinsparung und Wärmeschutz Prüfbericht 432 29282/5 Auftraggeber Produkt heroal-johann Henkenjohann GmbH & Co.KG Österwieher Straße 80 33415 Verl Bezeichnung E 110 Querschnittsabmessung

Mehr

C Si Mn P S Cr Ni Ti. min. - - - - - 17,0 9,0 5xC. max. 0,08 1,0 2,0 0,045 0,03 19,0 12,0 0,7. C Si Mn P S Cr Ni Ti. min. - - - - - 17,0 9,0 5x(C+N)

C Si Mn P S Cr Ni Ti. min. - - - - - 17,0 9,0 5xC. max. 0,08 1,0 2,0 0,045 0,03 19,0 12,0 0,7. C Si Mn P S Cr Ni Ti. min. - - - - - 17,0 9,0 5x(C+N) NICHTROSTENDER AUSTENITISCHER STAHL CHEMISCHE ZUSAMMENSETZUNG (IN MASSEN-% NACH DIN EN 10088-3) C Si Mn P S Cr Ni Ti min. - - - - - 17,0 9,0 5xC max. 0,08 1,0 2,0 0,045 0,03 19,0 12,0 0,7 CHEMISCHE ZUSAMMENSETZUNG

Mehr

Stahlrohre. Normenübersicht. Stahlrohre aus unlegierten Stählen - geschweißt - nahtlos. Präzisionsstahlrohre. Gewinderohre.

Stahlrohre. Normenübersicht. Stahlrohre aus unlegierten Stählen - geschweißt - nahtlos. Präzisionsstahlrohre. Gewinderohre. Stahlrohre Normenübersicht Stahlrohre aus unlegierten Stählen - geschweißt - nahtlos Präzisionsstahlrohre Gewinderohre 08 Zinküberzüge Schweißnahtvorbereitung Nahtlose Rohre aus warmfesten Stählen Elektrisch

Mehr

Notizen Notes 16.03.2005

Notizen Notes 16.03.2005 Notizen Notes -1- Prinzip MIG / MAG - Schweißen Schutzgasdüse Stromdüse Elektrode/Draht Schutzgasglocke Lichtbogen Aufgeschmolzene Zone Grundwerkstoff Grundwerkstoff wird mit Zusatzwerkstoff verschmolzen

Mehr

Untersuchung der Auswahl der Hauptfreiheitsgrade zum Import eines Modells von ANSYS nach SIMPACK

Untersuchung der Auswahl der Hauptfreiheitsgrade zum Import eines Modells von ANSYS nach SIMPACK IMW - Institutsmitteilung Nr. 35 (2010) 103 Untersuchung der Auswahl der Hauptfreiheitsgrade zum Import eines Modells von ANSYS nach SIMPACK M. Leng; Z. Liang Die Auswahl der Hauptfreiheitsgrade spielt

Mehr

Technische Information

Technische Information Technische Information 53245 Einfluss der Reibung auf das Montageergebnis bei Schrauben Diese Information gibt Hilfestellung für die richtige Montage von Dichtungen und Schrauben in Flanschverbindungen/geschraubten

Mehr

TITAN. Lieferprogramm

TITAN. Lieferprogramm TITAN Lieferprogramm Titan Grundlegende Eigenschaften: Titan verfügt über außergewöhnliche und innovative Produktvorzüge gegenüber anderen Werkstoffen. Durch ein geringes Gewicht von nur 56 Prozent der

Mehr

Vergleich der Werkstoffzustandsbezeichnungen im Anhang, Technische Informationen Seite 47.

Vergleich der Werkstoffzustandsbezeichnungen im Anhang, Technische Informationen Seite 47. ALUMINIUM-PLATTEN PLATTENZUSCHNITTE DIN EN 458-1/-2/-4 spannungsarm gereckt / umlaufend gesägte Kanten im rechteckigen Zuschnitt / als Ring oder Ronde in Standardformaten Dicke Legierung/Zustand in mm

Mehr

Edelstahl Rostfrei als Leichtmetall für Dach und Wand

Edelstahl Rostfrei als Leichtmetall für Dach und Wand Edelstahl Rostfrei als Leichtmetall für Dach und Wand Pierre-Jean Cunat, Technischer Direktor, Euro Inox, Brüssel Vortrag anläßlich des Symposiums Edelstahl Rostfrei in der Architektur, Berlin, 15. Juni

Mehr

Die galvanische Beschichtung von Aluminium

Die galvanische Beschichtung von Aluminium Die galvanische Beschichtung von Aluminium 1 Die Herausforderung Zum galvanisieren bedarf es einer metallisch reinen Oberfläche. Aluminium ist sehr unedel (Normalpotential: 1,676 V) und bildet binnen Sekunden

Mehr

NORMF. Druckfedern nach DIN 2098 Zugfedern nach FTK-Normen

NORMF. Druckfedern nach DIN 2098 Zugfedern nach FTK-Normen ORMF Druckfedern nach DI 2098 Zugfedern nach FTK-ormen 01.2014 2 www.federtechnik.ch/onlineshop Inhaltsverzeichnis Druckfedern Beschreibung Seite Druckfedern Federdraht SH 1.1200 / 0.50 10.00 8-20 Federdraht

Mehr

Metawell Metawell -Produkte Deutsch

Metawell Metawell -Produkte Deutsch Deutsch die Leichtbauplatte Was ist MEtawell? Metawell ist eine minium- Leichtbauplatte, bei der zwei minium-deckbleche mit einem wellen-förmigen Kern verbunden werden. Metawell flex ist eine minium-leichtbauplatte

Mehr

Anfassen erlaubt. Aluminium in hochwertiger Edelstahloptik. unempfindlich gegen

Anfassen erlaubt. Aluminium in hochwertiger Edelstahloptik. unempfindlich gegen Anfassen erlaubt. Aluminium in hochwertiger Edelstahloptik unempfindlich gegen FINGERABDRÜCKE Aluminium in Edelstahloptik die intelligente Alternative zu Edelstahl... Aluminium in Edelstahloptik ist ein

Mehr

Umformen - Grundlagen

Umformen - Grundlagen Umformen - Grundlagen Einteilung der Umformverfahren - Unterscheidung nach dem Spannungszustand nach DIN 8582 (Druck-, Zug-, Zugdruck-, Biege- und Schubumformen) - Unterscheidung nach der Einsatztemperatur

Mehr

1 O-RINGE-METALL 1. ALLGEMEINES 1.1 KONSTRUKTION WERKSTOFFE BESCHICHTUNGEN ABMESSUNGEN 1.2 ANWENDUNG UND FUNKTION 1.3 VORTEILE 2. AUSFÜHRUNG UND TYPEN

1 O-RINGE-METALL 1. ALLGEMEINES 1.1 KONSTRUKTION WERKSTOFFE BESCHICHTUNGEN ABMESSUNGEN 1.2 ANWENDUNG UND FUNKTION 1.3 VORTEILE 2. AUSFÜHRUNG UND TYPEN 1 O-RINGE-METALL 1. ALLGEMEINES Zum Einsatz bei extremen Betriebsbedingungen wurden Metall-O-Ringe als sichere Abdichtung von Gasen oder Flüssigkeiten entwickelt. Diese statischen, metallischen Dichtelemente

Mehr

EMPA: Abteilung Bautechnologien Bericht-Nr. 443 015-1 Auftraggeber: Toggenburger AG, Schlossackerstrasse 20, CH-8404 Winterthur Seite 2 / 7

EMPA: Abteilung Bautechnologien Bericht-Nr. 443 015-1 Auftraggeber: Toggenburger AG, Schlossackerstrasse 20, CH-8404 Winterthur Seite 2 / 7 Auftraggeber: Toggenburger AG, Schlossackerstrasse 20, CH-8404 Winterthur Seite 2 / 7 1 Auftrag Die Firma Toggenburger AG, Schlossackerstrasse 20, CH-8404 Winterthur, erteilte der EMPA Abt. Bautechnologien

Mehr

Qualitäts-Blanks direkt vom Hersteller

Qualitäts-Blanks direkt vom Hersteller Geschäftsbereich Maschinentechnik Qualitäts-Blanks direkt vom Hersteller Erweiterte Farbpalette für transluzentes Zirkonoxid Qualität wird sich auf Dauer immer durchsetzen. Auch auf dem wettbewerbsintensiven

Mehr

Fahrradrahmen. Fahrradrohrrahmen werden unter anderem aus Titan- oder Stahllegierungen hergestellt.

Fahrradrahmen. Fahrradrohrrahmen werden unter anderem aus Titan- oder Stahllegierungen hergestellt. Fahrradrohrrahmen werden unter anderem aus Titan- oder Stahllegierungen hergestellt. Hinweis Die neue Bezeichnung für GGG-50 lautet EN-GJS-500-7. Teilaufgaben: 1 Die Werkstoffeigenschaften des Rahmenrohres

Mehr

Spezialbeschichtung Corrotect. Korrosionsschutz für Wälzlager und Präzisionsteile

Spezialbeschichtung Corrotect. Korrosionsschutz für Wälzlager und Präzisionsteile Spezialbeschichtung Corrotect Korrosionsschutz für Wälzlager und Präzisionsteile Spezialbeschichtung Corrotect Merkmale Grunddaten zur Corrotect -Beschichtung Rost ist im Bereich der Metalle Hauptfeind

Mehr

Info-Magnete TECHNISCHE ERLÄUTERUNG PROPORTIONALMAGNETE. Für den Einsatz in der Hydraulik. Inhaltsverzeichnis

Info-Magnete TECHNISCHE ERLÄUTERUNG PROPORTIONALMAGNETE. Für den Einsatz in der Hydraulik. Inhaltsverzeichnis TECHNISCHE ERLÄUTERUNG PROPORTIONALMAGNETE Für den Einsatz in der Hydraulik Inhaltsverzeichnis 1 Vorwort Art der Magnete 3 Begriffserläuterung 31 Kraft 3 Elektrische Spannung 33 Widerstand 34 Elektrischer

Mehr

VERSCHLEISSFESTE STÄHLE

VERSCHLEISSFESTE STÄHLE VERSCHLEISSFESTE STÄHLE Seeberger, Schalksmühle Alle Angaben ohne Gewähr Seite 1 von 5 VERWENDUNG DER STÄHLE / STÄHLE MIT BESONDEREN EIGENSCHAFTEN Die Sprachverwirrung fängt schon mit den ersten Begriffen

Mehr

N A W U. Präzisionsachsen, Walzen und mehr. Achsen, Walzen und mehr... Walzen. Holme und Führungswellen. Walzen für den Maschinenbau.

N A W U. Präzisionsachsen, Walzen und mehr. Achsen, Walzen und mehr... Walzen. Holme und Führungswellen. Walzen für den Maschinenbau. Präzisionsachsen, Walzen und mehr Walzen Holme und Führungswellen Walzen für den Maschinenbau Lohnfertigung Achsen, Walzen und mehr... Neuenhauser-Vorwald begann 1920 als kleiner Reparaturbetrieb und spezialisierte

Mehr

Einführung in die Dehnungsmessstreifen- (DMS) Technik

Einführung in die Dehnungsmessstreifen- (DMS) Technik Einführung in die Dehnungsmessstreifen- (DMS Technik Stand: 26.06.07, kb-straingage-1 ME-Meßsysteme GmbH Neuendorfstr. 18a Tel.: +49 3302 559 282 D-16761Hennigsdorf Fax: +49 3302 559 141 Inhaltsverzeichnis

Mehr

X. Feuerverzinktes Feinblech. Lieferprogramm der EMW Coils Spaltband Zuschnitte

X. Feuerverzinktes Feinblech. Lieferprogramm der EMW Coils Spaltband Zuschnitte Nach DIN EN 10143; engere nach Absprache. Weiche Güten kontinuierlich schmelztauchveredeltes Band und Blech aus weichen Stählen zum Kaltumformen nach DIN EN 10346 : 2009 Mechanische Eigenschaften (quer)

Mehr

Systemübersicht DELTA MKS. Für Ihre Perfektion. Der richtige Korrosionsschutz für jeden Ihrer Einsatzbereiche. DELTA schützt Oberflächen.

Systemübersicht DELTA MKS. Für Ihre Perfektion. Der richtige Korrosionsschutz für jeden Ihrer Einsatzbereiche. DELTA schützt Oberflächen. DELTA MKS DELTA schützt Oberflächen. DELTA MKS Systemübersicht Für Ihre Perfektion Der richtige Korrosionsschutz für jeden Ihrer Einsatzbereiche DELTA -TONE DELTA -SEAL DELTA-PROTEKT DELTACOLL Sie wollen

Mehr

Die Tellerfeder im Griff

Die Tellerfeder im Griff Die Tellerfeder im Griff Impressum Adolf Schnorr GmbH + Co. KG 2 Postfach 60 01 62 D-71050 Sindelfingen Stuttgarter Straße 37 D-71069 Sindelfingen Telefon +49-(0)70 31-302-0 Telefax +49-(0)70 31-302-138

Mehr

Trends beim Schweißen im Automobilbau

Trends beim Schweißen im Automobilbau 1 Themen Innovative Verfahren zum Schweißen und Löten von Karosserieblechen und -bauteilen: Widerstands-Punktschweißen mit umlaufenden Prozessbändern DeltaSpot ; modifiziertes Lichtbogen-Metall-Schutzgas(MSG)-Schweiß-

Mehr

1 Entstehung, Aufbau und Gefüge von Nitrierschichten

1 Entstehung, Aufbau und Gefüge von Nitrierschichten 1 Entstehung, Aufbau und Gefüge von Nitrierschichten Dieter Liedtke 1.1 Begriffsbestimmungen Das thermochemische Behandeln zum Anreichern der Randschicht eines Werkstückes mit Stickstoff wird nach DIN

Mehr

Protokoll zu Versuch E5: Messung kleiner Widerstände / Thermoelement

Protokoll zu Versuch E5: Messung kleiner Widerstände / Thermoelement Protokoll zu Versuch E5: Messung kleiner Widerstände / Thermoelement 1. Einleitung Die Wheatstonesche Brücke ist eine Brückenschaltung zur Bestimmung von Widerständen. Dabei wird der zu messende Widerstand

Mehr

Spezifikation Beschichtung

Spezifikation Beschichtung Stand September 2009 müller co-ax ag Gottfried-Müller-Str. 1 74670 Forchtenberg Germany Tel. +49 7947 828-0 Fax +49 7947 828-11 E-Mail info@co-ax.com Internet www.co-ax.com Inhaltsverzeichnis 1 Geltungsbereich

Mehr

für stabile Detonationen und Deflagrationen in Durchgangsausführung mit Stoßrohr, beidseitig wirkend

für stabile Detonationen und Deflagrationen in Durchgangsausführung mit Stoßrohr, beidseitig wirkend für stabile Detonationen und Deflagrationen in Durchgangsausführung mit Stoßrohr, beidseitig wirkend Ausführung mit einem oder zwei Temperatursensoren c Ausbaumaß für Wartung (Temperatursensor) Die Standardausführung

Mehr

KOMPLETTE PRODUKTIONSKETTE

KOMPLETTE PRODUKTIONSKETTE 2 KOMPLETTE PRODUKTIONSKETTE WÄRMEBEHANDLUNG MASCHINENBEARBEITUNG WALZEN LACKIERUNG LAGER STAHLHERSTELLUNG Die Vereinigung zwischen Esti und Acciaierie Venete war die Geburtsstunde einer neuen Wirklichkeit,

Mehr

Druckguss. Hochleistungsstähle für druckguss

Druckguss. Hochleistungsstähle für druckguss Druckguss Hochleistungsstähle für druckguss Ihre Anwendungsgebiete für den Druckguss Anwendungsgebiete Das Druckgießen ist ein Fertigungsverfahren zur Herstellung von Teilen aus Aluminium-, Zink-, Magnesium-

Mehr

Praktikum Materialwissenschaft II. Wärmeleitung

Praktikum Materialwissenschaft II. Wärmeleitung Praktikum Materialwissenschaft II Wärmeleitung Gruppe 8 André Schwöbel 1328037 Jörg Schließer 1401598 Maximilian Fries 1407149 e-mail: a.schwoebel@gmail.com Betreuer: Markus König 21.11.2007 Inhaltsverzeichnis

Mehr

Edelstahl. Vortrag von Alexander Kracht

Edelstahl. Vortrag von Alexander Kracht Edelstahl Vortrag von Alexander Kracht Inhalt I. Historie II. Definition Edelstahl III. Gruppen IV. Die Chemie vom Edelstahl V. Verwendungsbeispiele VI. Quellen Historie 19. Jh. Entdeckung, dass die richtige

Mehr

GM SHOWER GLASS PRODUKTFLYER GLASHANDEL

GM SHOWER GLASS PRODUKTFLYER GLASHANDEL GM SHOWER GLASS Die Duschverglasung mit dauerhaftem Korrosionsschutz PRODUKTFLYER GLASHANDEL GM SHOWER GLASS STOPPT KORROSION BEVOR SIE ENTSTEHT. GM SHOWER GLASS schönheit, die nicht vergeht. Herkömmliche

Mehr

Elektrostatische Ableitfähigkeit von Dekorativen Schichtstoffen (HPL) HPL nach EN 438 Stand: Juni 2008

Elektrostatische Ableitfähigkeit von Dekorativen Schichtstoffen (HPL) HPL nach EN 438 Stand: Juni 2008 Elektrostatische Ableitfähigkeit von Dekorativen Schichtstoffen (HPL) HPL nach EN 438 2 prohpl Fachgruppe Dekorative Schichtstoffplatten Wichtiger Hinweis: Diese Ausarbeitung dient lediglich Informationszwecken.

Mehr

Warmgewalztes Stahlband

Warmgewalztes Stahlband Warmgewalztes Stahlband mit spezieller Laser-Schneid-Eignung voestalpine Anarbeitung GmbH www.voestalpine.com/anarbeitung Beste Laserschneidbarkeit. Engste Toleranzen. Ausgezeichnete Verarbeitbarkeit.

Mehr

[4] Kolben- Stangendichtungen

[4] Kolben- Stangendichtungen Design by BEHAM Technik, die bewegt! 1 2 3 4 5 6 BEHAM Maßliste 3D-04 09 [4] Kolben- Stangendichtungen für Hydraulik & Pneumatik Nutringmanschetten Führungsbänder Abstreifringe Stützringe Topfmanschetten

Mehr