Vorwort. Lagebericht. Ertragslage. Vermögenslage. Finanzlage. Sehr geehrte Aktionäre, das erste Quartal 2004 war geprägt von einer uneinheitlichen

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2 Vorwort Lagebericht Sehr geehrte Aktionäre, Ertragslage 1 das erste Quartal 2004 war geprägt von einer uneinheitlichen Börsenstimmung. Zum Teil sehr positiven Unternehmensnachrichten und verbesserten Konjunkturdaten aus dem In- und Ausland standen schlechte Nachrichten bei der Bekämpfung des Terrorismus entgegen. Die ausländischen Indices Dow Jones, NASDAQ oder DJ STOXX 50 schlossen zum Quartalsende währungsbereinigt nahezu unverändert gegenüber dem Jahresende Der japanische NIKKEI 225 verzeichnete mit 14,9% den größten Wertzuwachs unter den Weltleitindices. Im Gegensatz zum DAX, der im I. Quartal 2004 um 2,7% sank, konnten MDAX (+ 6,3 %), TecDAX (+ 9,8%) und SDAX (+ 13,1%) mit einer sehr guten Ergebnis abschließen. Trotz zahlreicher Ankündigungen gab es im Berichtszeitraum erneut keinen Börsengang in Deutschland. Mit Beginn des Jahres nahm der neue Geschäftsbereich Institutionelles Vermittlungsgeschäft Renten seine Tätigkeit auf und lag nach drei Monaten bereits über den Erwartungen. Im ersten Quartal 2004 zahlte sich die Strategie des letzen Jahres, den Bereich Skontroführung erheblich auszubauen, erstmalig in allen Sparten (Aktien Inland, Aktien Ausland, Derivate und Renten) aus. Im Berichtszeitraum betreute die Baader Wertpapierhandelsbank AG eine Kapitalerhöhung der Allgäuer Alpenwasser AG und begleitete ein Listing im Freiverkehr an der Börse München. Die Mehrheitsbeteiligung an der KST Wertpapierhandel AG wurde an eine Investorengruppe abgegeben, die die Gesellschaft unter eigener Regie fortführen wird. Im I. Quartal 2004 hat sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahreszeitraum von T auf T deutlich verbessert. Dieser Ergebnisumschwung ist sowohl auf das positive Börsenumfeld als auch auf den konsequenten antizyklischen Ausbau der Kerngeschäftsfelder zurückzuführen. Die markantesten Verbesserungen waren dabei im Ausbau der Skontroführung in Frankfurt für Aktien, Derivate und Renten, im Aufbau des neuen Geschäftsfeldes Institutioneller Rentenhandel sowie in der erfolgreichen Entwicklung des neuen Handelssystems MAX-ONE an der Börse München zu verzeichnen. Das Provisionsergebnis mit T (Vorjahr: T -119) und das Handelsergebnis mit T (Vorjahr: T 3.672) konnten im Vergleich zum I. Quartal 2003 signifikant gesteigert werden. Im Berichtszeitraum hat die Baader Wertpapierhandelsbank daher trotz gestiegener Verwaltungsaufwendungen erstmals wieder seit dem II. Quartal 2001 ein positives Betriebsergebnis in Höhe von T erzielt. Der Anstieg der Verwaltungsaufwendungen um insgesamt T ist überwiegend auf höhere variable Gehaltsbestandteile zurückzuführen. Vermögenslage Die Bilanzsumme zum ist mit T im Vergleich zu T am um 4% gestiegen. Bedingt durch ein gutes Ergebnis im Wertpapierhandelsgeschäft haben die Forderungen an Kreditinstitute und das Eigenkapital erheblich zugenommen. Die markanten Veränderungen in den Available-for-Sale Beständen und den Handelsaktiva sind auf Umgliederungen einzelner Wertpapiere innerhalb der Positionen zurückzuführen. Der Konzern verfügte zum über ein Eigenkapital in Höhe von T , die Eigenkapitalquote beträgt 78,2%. Finanzlage Am standen kurzfristigen Bankforderungen und jederzeit veräußerbaren börsenfähigen Wertpapieren

3 und Finanzanlagen in Höhe von T kurzfristige Bankverbindlichkeiten in Höhe von T 586 gegenüber. Saldiert ergibt sich ein bilanzieller Liquiditätsüberschuss von T Die Zahlungsfähigkeit des Konzerns war im Berichtszeitraum jederzeit gewährleistet. Ausblick Für das laufende Jahr wird von einem weiterhin volatilen Marktumfeld mit einer moderaten Steigerung der Börsenumsätze ausgegangen. Die nächste Änderung der Verteilung der Courtage an der Börse Frankfurt tritt zum in Kraft und sollte erneut zu einem leichten Anstieg der Courtageeinnahmen führen. Auch in 2004 wird der weitere Ausbau der Kerngeschäftfelder vorangetrieben. Aufgrund der Ergebniserwartung für das Gesamtjahr geht die Baader Wertpapierhandelsbank AG derzeit davon aus, für das laufende Geschäftsjahr eine Dividende ausschütten zu können. Rechnungslegungsgrundsätze 2 Die Baader Wertpapierhandelsbank AG macht von der Befreiungsvorschrift des 292a HGB Gebrauch. Der vorliegende Zwischenabschluss wurde gemäß IAS 34 für den Baader-Konzern zum in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen International Accounting Standards/International Financial Reporting Standards (IAS/IFRS) und deren Auslegung durch das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) aufgestellt. Bei der Aufstellung des Zwischenberichts und der Vergleichszahlenermittlung wurden dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie im Konzernabschluss zum angewandt. Konsolidierungskreis Zum wurde die KST Wertpapierhandels AG endkonsolidiert. Damit besteht der Konsolidierungskreis des Konzernabschlusses der Baader Wertpapierhandelsbank AG nunmehr nur noch aus der Baader Management AG.

4 Konzern-Bilanz IAS für den Zeitraum vom bis Baader Wertpapierhandelsbank AG Unterschleißheim AKTIVA Notes T 1. Forderungen an Kreditinstitute (9) , Forderungen an Kunden (9) , Risikovorsorge für das Kreditgeschäft (9) , Handelsaktiva (10) , Available-for-Sale Bestände (11) , Anteile an at Equity bewerteten Unternehmen (12) , Finanzanlagen (13) , Sachanlagen (14) , Immaterielle Anlagewerte (15) , Ertragsteueransprüche (16) , Sonstige Aktiva (17) , Aktive latente Steuern (16) , Summe Aktiva , PASSIVA Notes T 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (18) , Rückstellungen (19) , Ertragsteuerverpflichtungen (20) , Sonstige Passiva (21) , Passive latente Steuern (20) , Anteile im Fremdbesitz 0, Eigenkapital a) gezeichnetes Kapital , b) Kapitalrücklage , c) Neubewertungsrücklage , d) Konzernergebnis , Summe Passiva ,

5 Konzern Gewinn- und Verlustrechnung-IAS für den Zeitraum vom bis Baader Wertpapierhandelsbank AG Unterschleißheim GuV Notes T 1. Zinserträge (1) , Zinsaufwendungen (1) , Zinsergebnis (1) , Risikovorsorge für das Kreditgeschäft , Zinsergebnis nach Risikovorsorge , Provisionserträge (2) , Provisionsaufwendungen (2) , Provisionsergebnis (2) , Handelsergebnis (3) , Ergebnis aus Available-for-Sale Beständen (4) , Ergebnis aus Finanzanlagen (5) , Verwaltungsaufwand (6) , Betriebsergebnis , Sonstige betriebliche Erträge (7) , Sonstige betriebliche Aufwendungen (7) , Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit , Ertragsteuern auf das Ergebnis aus (7) gewöhnlicher Geschäftstätigkeit , Jahresergebnis vor konzernfremden Gesellschaftern , Konzernfremden Gesellschaftern zustehender Verlust 4.167, Jahresergebnis , Gewinn-/Verlustvortrag aus dem Vorjahr , Konzernergebnis , Ergebnis je Aktie 0,13-0,12

6 Eigenkapitalentwicklung für den Zeitraum vom bis Baader Wertpapierhandelsbank AG Unterschleißheim T T Eigenkapital zum Gezeichnetes Kapital - Veränderung Eigene Aktien 0-36 Kapitalrücklage - Veränderung Eigene Aktien Anpassungen Gewinnverwendung Anpassungen Währungsumrechnung Anpassungen Konsolidierung Gewinnrücklagen - Anpassungen Gewinnverwendung Anpassungen aus Konsolidierung 0 0 Neubewertungsrücklagen - Bewertungsänderungen Anpassung Steuerabgrenzung Konzernergebnis - Ergebnis Eigenkapital zum

7 Kapitalflussrechnung für den Zeitraum vom bis Baader Wertpapierhandelsbank AG Unterschleißheim T T Periodenergebnis (inkl. konzernfremden Gesellschaftern zustehender Ergebnisanteil) Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit 0-71 zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds Effekte aus Wechselkursänderungen und Konsolidierung Finanzmittelfonds am Anfang der Periode Finanzmittelfonds am Ende der Periode Zusammensetzung Finanzmittelfonds zum Forderungen an Kreditinstitute täglich fällig Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten täglich fällig Finanzmittelfonds

8 Kennzahlenübersicht IAS Baader Wertpapierhandelsbank AG Unterschleißheim KONZERN-GEWINN-UND VERLUSTRECHNUNG 1Q2004 1Q2003 Veränderung in % Verwaltungsaufwand Mio. 11,80 9,40 25,5 Jahresergebnis Mio. 4,80-2,80 - EPS 0,13-0,12 - KONZERN-BILANZ Veränderung in % Eigenkapital Mio. 110,90 107,70 3,0 Bilanzsumme Mio. 141,80 137,40 3,2 KENNZAHLEN DES GESCHÄFTS Veränderung in % Mitarbeiter ,3 Orderbücher Stück ,7 Dividende je Aktie AKTIENKURS DER BAADERBANK 1Q2004 1Q2003 Veränderung in % Eröffnungskurs (02.01.) 6,90 2,55 170,6 Höchster Kurs 7,20 2,69 167,7 Niedrigster Kurs 5,98 1,48 304,1 Schlusskurs (31.03.) 6,12 1,96 212,2 Marktkapitalisierung (31.03.) Mio. 140,50 44,90 212,2 Aktienumsatz (Tagesdurchschnitt) Stück ,5

9 Anhang (Notes) Baader Wertpapierhandelsbank AG Unterschleißheim Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung des Konzerns 8 (1) ZINSERGEBNIS Veränderung Zinserträge aus ,5 - Kredit- und Geldmarktgeschäften ,5 - festverzinslichen Wertpapieren Zinsaufwendungen ,1 Insgesamt ,7 (2) PROVISIONSERGEBNIS Veränderung Provisionserträge ,5 - Wertpapier- und Emissionsgeschäft ,3 - Courtagen ,2 Provisionsaufwendungen ,4 - Courtagen ,1 - Abwicklungsgebühren ,6 - Wertpapier- und Emissionsgeschäft ,7 - sonstige Provisionsaufwendungen ,6 Insgesamt ,40 (3) HANDELSERGEBNIS Veränderung Effektenhandel ,7 - Zinsen und Dividenden Wertpapiere ,1 - Optionen und Futures Kursdifferenzen ,9 Devisen Insgesamt ,8

10 9 (4) ERGEBNIS AUS AVAILABLE-FOR-SALE BESTÄNDEN Veränderung Zins- und Dividendenerträge festverzinsliche Wertpapiere Aktien/ andere nicht festverzinsliche Wertpapiere Beteiligungen Gewinn/ Verlust aus dem Verkauf von Available-for-Sale Beständen ,4 - Aktien/ andere nicht festverzinsliche Wertpapiere Beteiligungen ,7 Wertberichtigungen Abschreibungen Zuschreibungen Insgesamt ,1 (5) ERGEBNIS AUS FINANZANLAGEN Veränderung Zinserträge aus ,9 - Kredit- und Geldmarktgeschäften festverzinslichen Wertpapieren ,9 Wertberichtigungen Insgesamt ,9 (6) VERWALTUNGSAUFWAND Veränderung Personalaufwand ,3 Andere Verwaltungsaufwendungen ,7 Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen ,7 Insgesamt ,6

11 (7) SONSTIGE ERTRÄGE UND AUFWENDUNGEN Veränderung Sonstige betriebliche Erträge ,3 Sonstige betriebliche Aufwendungen ,1 Steuern ,6 Insgesamt Der Gewinn aus dem Abgang der KST Wertpapierhandels AG in Höhe von ,22 ist in den sonstigen betrieblichen Erträge enthalten. Das Steuerergebnis setzt sich aus tatsächlichem Steueraufwand in Höhe von ,56 und latentem Steueraufwand in Höhe von ,89 zusammen. (8) SEGMENTBERICHT Skontroführung Emissionen Institutionelle Sonstiges/ und und Kunden Konsolidierung Eigenhandel Beteiligungen Konzern Zinsergebnis ,80 0,00 0,00 0, ,80 Risikovorsorge ,01 0,00 0,00 0, ,01 Zinsergebnis nach Risikovorsorge Kreditgeschäft ,79 0,00 0,00 0, ,79 Provisionsergebnis , , ,06 0, ,93 Handelsergebnis , , ,97 0, ,86 Ergebnis aus Available for Sale Beständen ,60 0, ,15 0, ,75 Ergebnis aus at Equity bewerteten Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 Ergebnis aus Finanzanlagen ,00 0,00 0,00 0, ,00 Ergebnis aus Finanzgeschäft , , ,12 0, ,61 direkt zuordenbarer Verwaltungsaufwand , , ,16 0, ,82 sonstiges betriebliches Ergebnis ,92 60, ,78 0, ,00 Ergebnis nach direkt zuordenbaren Erträgen/Aufwendungen , , ,80 0, ,93 indirekt zuordenbarer Verwaltungsaufwand , , ,00 0, ,49 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit , , ,80 0, ,44 Risikoaktiva in T Allokiertes Kapital in T Rentabilität des allokierten Kapitals bezogen auf Gewinn vor Steuern 5,42% -2,92% 9,66% 3,91% Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

12 Anhang (Notes) Angaben zur Bilanz des Konzerns (9) FORDERUNGEN Veränderung Forderungen an Kreditinstitute ,9 - Täglich fällig ,5 - Sonstige Forderungen ,9 Forderungen an Kunden ,1 Risikovorsorge für das Kreditgeschäft ,3 Insgesamt ,2 (10) HANDELSAKTIVA Veränderung Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere ,60 Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere Insgesamt (11) AVAILABLE-FOR-SALE-BESTÄNDE Veränderung Nicht konsolidierte verbundene Unternehmen Beteiligungen ,5 Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere ,7 Anleihen und Schuldverschreibungen Sonstiger Anteilsbesitz Insgesamt ,6 (12) ANTEILE AN AT EQUITY BEWERTETEN UNTERNEHMEN Veränderung Assoziierte Unternehmen ,2 Insgesamt ,2

13 (13) FINANZANLAGEN Veränderung Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere ,1 Insgesamt ,1 (14) SACHANLAGEN Veränderung Betriebs- und Geschäftsausstattung ,7 Grundstücke und Bauten ,2 Sachanlagen im Bau Insgesamt ,1 (15) IMMATERIELLE ANLAGEWERTE Veränderung Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte Geschäfts- oder Firmenwerte Insgesamt (16) ERTRAGSTEUERANSPRÜCHE Veränderung Steueransprüche aus tatsächlichen Steuerüberzahlungen ,6 Latente Steuererstattungsansprüche ,5 Insgesamt ,8 (17) SONSTIGE AKTIVA Veränderung Sonstige Vermögensgegenstände ,6 Rechnungsabgrenzungsposten ,7 Insgesamt ,1

14 (18) VERBINDLICHKEITEN Veränderung Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten täglich fällig ,6 - mit vereinbarter Laufzeit ,4 Verbindlichkeiten gegenüber Kunden täglich fällig Insgesamt (19) RÜCKSTELLUNGEN Veränderung Pensionsrückstellungen ,6 Andere Rückstellungen ,6 Insgesamt ,3 13 (20) ERTRAGSTEUERVERPFLICHTUNGEN Veränderung Ausstehende tatsächliche Steuerzahlungen Latente Steuerverpflichtungen ,6 Insgesamt ,3 (21) SONSTIGE PASSIVA Veränderung Sonstige Verbindlichkeiten ,9 Insgesamt ,9

15 Sonstige Angaben (22) EVENTUALVERBINDLICHKEITEN UND Veränderung ANDERE VERPFLICHTUNGEN Eventualverbindlichkeiten Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten Andere Verpflichtungen Unwiderrufliche Kreditzusagen Angaben zu Tochterunternehmen Name, Sitz: Baader Management AG, Unterschleißheim Kapital- /Stimmrechtsanteil: 100,00 % 14

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