Offenlegungsbericht. nach 26a KWG (i. V. m. 319 ff. SolvV) zum und. Offenlegung. nach 7 Instituts-Vergütungsverordnung

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1 Offenlegungsbericht nach 26a KWG (i. V. m. 319 ff. SolvV) zum und Offenlegung nach 7 Instituts-Vergütungsverordnung (Vergütungsbericht)

2 Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung 4 2. Beschreibung des Risikomanagements ( 322 SolvV) 4 3. Konsolidierungskreis ( 323 SolvV) 4 4. Eigenmittel 4.1. Eigenmittelstruktur ( 324 SolvV) Angemessenheit der Eigenmittelausstattung ( 325 SolvV) 5 5. Risikoarten Adressenausfallrisiko: Allgemeine Angaben ( 327 SolvV) Adressenausfallrisiko: Verzug, notleidende Kredite, Risikovorsorge ( 327 SolvV) Adressenausfallrisiko: Kreditrisiko-Standardansatz ( 328 SolvV) Kreditrisikominderungstechniken ( 336 SolvV) Adressenausfallrisiko: Beteiligungen ( 332 SolvV) Adressenausfallrisiko: Verbriefungen ( 334 SolvV) Derivative Adressenausfallrisiko- und Aufrechnungspositionen ( 326 SolvV) Marktrisiko ( 330 SolvV) Zinsänderungsrisiken im Anlagebuch ( 333 SolvV) Operationelles Risiko ( 331 SolvV) Vergütungsbericht nach 7 Instituts-Vergütungsverordnung Allgemeine Angaben zum Vergütungssystem Geschäftsbereiche Ausgestaltung des Vergütungssystems Zusammensetzung der Vergütungen Vergütungsparameter Art und Weise der Gewährung Vorstandsvergütung Quantitative Angaben nach 7 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 InstitutsVergV 13

3 1. Einleitung Nach 26a Abs. 1 Satz 1 KWG haben Institute regelmäßig Informationen über ihre Eigenkapitalsituation, eingegangene Risiken, Risikomessverfahren und Risikomanagement zu veröffentlichen. Die näheren Anforderungen sind nach 10 Abs. 1 Satz 9 Nr. 7 KWG in der entsprechenden Rechtsverordnung der Solvabilitätsverordnung (SolvV) geregelt. Den quantitativen Angaben zu den Beteiligungen und zur Risikovorsorge (Einzelwertberichtigungen und Pauschalwertberichtigungen) liegen Bilanzwerte zugrunde. Diese sind dem Jahresabschluss entnommen, der am festgestellt wurde. Alle anderen quantitativen Angaben beziehen sich auf den Datenbestand, der im Rahmen der bankaufsichtlichen Meldungen zur Eigenkapitalausstattung zum Meldestichtag verwendet wurde. Darüber hinaus enthält dieser Bericht zur Offenlegung die nach der SolvV erforderlichen Angaben, die nicht schon im Lagebericht 2013 oder im Jahresabschluss 2013 enthalten sind. Im Kapitel 6 werden Informationen zu Vergütungssystemen ( 7 InstitutsVergV) dargestellt. 2. Beschreibung des Risikomanagements ( 322 SolvV) Nähere Informationen zu den folgenden Aspekten des Risikomanagements können dem im Rahmen des Lageberichts veröffentlichten Risikobericht entnommen werden: 1. Ziele und Strategien des Risikomanagements 2. Risikomanagementsystem 3. Risikomanagementprozess 4. Aufgabenzuordnung im Rahmen des Risikomanagements 5. Strukturierte Darstellung der wesentlichen Risikoarten 5.1. Adressenausfallrisiken im Kreditgeschäft 5.2. Adressenausfallrisiken der Beteiligungen 5.3. Adressenausfallrisiken und Marktpreisrisiken aus Handelsgeschäften 5.4. Zinsänderungsrisiken 5.5. Liquiditätsrisiko 5.6. Operationelle Risiken 6. Gesamtbeurteilung der Risikolage 3. Konsolidierungskreis ( 323 SolvV) Die unterliegt nicht der Zusammenfassung nach 10a KWG mit ihrer Tochtergesellschaft. Daher erfolgt die Offenlegung gemäß der SolvV auf Einzelinstitutsebene. 4. Eigenmittel 4.1. Eigenmittelstruktur ( 324 SolvV) Das Kernkapital der setzt sich aus der Sicherheitsrücklage und darüber hinaus aus dem Fonds für allgemeine Bankrisiken nach 340g HGB zusammen, vermindert um die Abzugspositionen nach 10 Abs. 2a Satz 2 Nr. 2 und 6 KWG. Es enthält keine verzinslichen Bestandteile. Das Ergänzungskapital enthält neben den Vorsorgereserven nach 340f HGB auch nachrangige Verbindlichkeiten und wird gekürzt um den Abzug gemäß 10 Abs. 2b Satz 2 KWG. Die nachrangigen Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten von 44 Monaten werden mit 5,25 % verzinst. Die Zinszahlung erfolgt jährlich nachträglich. Zum 31. Dezember 2013 unterhält die Sparkasse keine Drittrangmittel gemäß 10 Abs. 2c KWG. 4

4 Tabelle 1: Eigenmittelstruktur Eigenmittelbestandteile Kernkapital nach 10 Abs. 2a KWG darin enthalten: -Offene Rücklagen Fonds für allgemeine Bankrisiken 340g HGB Abzugsposten nach 10 Abs. 2a Satz 2 Nr. 2 KWG 3 -Abzugsposten nach 10 Abs. 6 Satz 1 KWG --- Ergänzungskapital 10 Abs. 2b KWG Modifiziert verfügbares Eigenkapital nach 10 Abs. 1d KWG darin enthalten: -Abzugsposten nach 10 Abs. 6 Satz 1 KWG Angemessenheit der Eigenmittelausstattung ( 325 SolvV) Die Angemessenheit der Eigenmittel der Sparkasse richtet sich nach den Vorschriften der SolvV. Die Unterlegung des Adressenausfallrisikos erfolgt nach der Methodik des Kreditrisikostandardansatzes (KSA). Für sämtliche Marktrisiken werden die aufsichtsrechtlichen Standardmethoden angewendet. Der Unterlegungsbetrag für das operationelle Risiko wird nach dem Basisindikatorenansatz ermittelt. Zusätzlich zum aufsichtsrechtlichen Ansatz erfolgt die Beurteilung des internen Kapitals mittels des im Risikobericht des Lageberichts beschriebenen Risikotragfähigkeitskonzepts. Tabelle 2: Eigenkapitalanforderungen Kreditrisiko Eigenkapitalanforderung in Standardansatz Zentralregierungen --- Regionalregierungen und örtliche Gebietskörperschaften --- Sonstige öffentliche Stellen 8 Multilaterale Entwicklungsbanken --- Internationale Organisationen --- Institute 40 von Kreditinstituten emittierte gedeckte Schuldverschreibungen --- Unternehmen Mengengeschäft durch Immobilien besicherte Positionen Investmentanteile 161 Sonstige Positionen 222 Überfällige Positionen Verbriefungen Eigenkapitalanforderung in Verbriefungen im Standardansatz --- Risiken aus Beteiligungswerten Eigenkapitalanforderung in Beteiligungswerte im Standardansatz 402 5

5 Marktrisikopositionen Eigenkapitalanforderung in Währungsgesamtposition --- Operationelle Risiken Eigenkapitalanforderung in Basisindikatoransatz Total Die Sparkasse weist eine angemessene Kapitalbasis für weiteres qualitatives Geschäftswachstum auf. Die Gesamtkapitalquote beträgt 14,1 % und die Kernkapitalquote 12,4 %. 5. Risikoarten 5.1. Adressenausfallrisiko: Allgemeine Angaben ( 327 SolvV) Die nachfolgenden Übersichten enthalten den Gesamtbetrag der Forderungen, einschließlich offene Zusagen, jeweils aufgeschlüsselt nach den risikotragenden Instrumenten. Die Darstellung der Forderungen erfolgt nach Abschreibungen und ohne Berücksichtigung von Kreditrisikominderungstechniken. Beteiligungsinstrumente sind nicht enthalten, da diese an anderer Stelle behandelt werden. Tabelle 3: Bruttokreditvolumen nach risikotragenden Instrumenten Kredite, Zusagen und andere nichtderivative außerbilanzielle Aktiva Wertpapiere Gesamtes Bruttokreditvolumen Tabelle 4: Geografische Hauptgebiete nach kreditrisikotragenden Instrumenten geografische Hauptgebiete Kredite, Zusagen und andere nichtderivative außerbilanzielle Aktiva Wertpapiere Deutschland Europäische Union Sonstige Gesamt

6 Tabelle 5: Hauptbranchen nach kreditrisikotragenden Instrumenten Hauptbranchen Kredite, Zusagen und andere nichtderivative außerbilanzielle Aktiva Wertpapiere Banken Investmentfonds (inkl. Geldmarktfonds) Öffentliche Haushalte Privatpersonen Unternehmen und wirtschaftlich selbstständige Privatpersonen davon: --- Land- und Forstwirtschaft, Fischerei und Aquakultur Energie- und Wasserversorgung, Entsorgung, Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden Verarbeitendes Gewerbe Baugewerbe Handel; Instandhaltung und Reparatur von KFZ Verkehr und Lagerei, Nachrichtenübermittlung Finanz- und Versicherungsdienstleistungen Grundstücks- und Wohnungswesen Sonstiges Dienstleistungsgewerbe Organisationen ohne Erwerbs- 691 zweck --- Sonstige Gesamt Tabelle 6: Vertragliche Restlaufzeiten Restlaufzeiten Kredite, Zusagen und andere nichtderivative außerbilanzielle Aktiva Wertpapiere unter 1 Jahr Jahr bis 5 Jahre über 5 Jahre bis unbefristet Gesamt

7 5.2. Adressenausfallrisiko: Verzug, notleidende Kredite, Risikovorsorge ( 327 SolvV) Die definiert Leistungsstörungen bei Kreditengagements wie folgt: Als in Verzug werden Forderungen klassifiziert, wenn diese an mehr als 90 aufeinanderfolgenden Kalendertagen mit einem Betrag von EUR 100 oder mehr überfällig sind. Der Verzug wird bei der Sparkasse dabei gem. 25 Abs. 16 SolvV kontobezogen ermittelt. Wir bewerten Forderungen dann als notleidend, wenn wir aufgrund konkreter Anhaltspunkte der Ansicht sind, dass es unwahrscheinlich ist, dass der Schuldner ohne Rückgriff auf Maßnahmen, wie z.b. die Verwertung vorhandener Sicherheiten, vollständig seine Zahlungsverpflichtungen erfüllen kann. In einem solchen Fall werden Kündigungen ausgesprochen und ggf. Risikovorsorgemaßnahmen (Einzelwertberichtigungen, Rückstellungen, Abschreibungen) getroffen. Risikovorsorgemaßnahmen sind für alle Engagements vorgesehen, bei denen nach umfassender Prüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse der Kreditnehmer davon ausgegangen werden kann, dass es voraussichtlich nicht mehr möglich sein wird, alle fälligen Zins- und Tilgungszahlungen nach den vertraglich vereinbarten Kreditbedingungen zu vereinnahmen. Bei der Bemessung der Risikovorsorgemaßnahmen werden die voraussichtlichen Realisationswerte der gestellten Sicherheiten berücksichtigt. Für latente Ausfallrisiken bildet die Sparkasse Pauschalwertberichtigungen nach steuerlich anerkannten Verfahren. Darüber hinaus bestehen Vorsorgen für allgemeine Bankrisiken nach 340f und 340g HGB. 8

8 Tabelle 7: Notleidende und in Verzug geratene Kredite je Hauptbranche Hauptbranchen Gesamtinanspruchnahme aus notleidenden Krediten Betrag in Bestand EWB Betrag in Bestand PWB Betrag in Betrag in Betrag in Bestand Rückstellungen Nettozuführung/ Auflösungen von EWB/ Rückstellungen Direktabschreibung/ Eingänge auf abgeschriebene Forderungen Betrag in Kredite in Verzug Betrag in Privatpersonen Unternehmen und wirtschaftliche selbstständige Privatpersonen davon: Land- und Forst- Wirtschaft, Fischerei und Aquakultur Energie- und Wasserversorgung, Entsorgung, Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden Verarbeitendes Gewerbe Baugewerbe Handel; Instandhaltung und Re paratur von KFZ Verkehr und Lagerei, Nachrich tenübermittlung Finanz- und Versicherungsdienst leistungen Grundstücks- und Wohnungswesen Sonstiges Dienstleistungsgewerbe Organisationen ohne Erwerbszweck Sonstige Gesamt Der Bestand der notleidenden bzw. in Verzug geratenen Forderungen betrifft mit 99,97 % Forderungen aus Deutschland. 9

9 Tabelle 8: Entwicklung der Risikovorsorge im Kreditgeschäft Anfangsbestand Verbrauch Auflösung Zuführung Endbestand Einzelwertberichtigungen Pauschalwertberichtigung Rückstellungen im Kreditgeschäft Gesamt Adressenausfallrisiko: Kreditrisiko-Standardansatz ( 328 SolvV) Die ermittelte die Eigenkapitalanforderungen im Kreditrisiko- Standardansatz (KSA) der Forderungsklassen Zentralregierungen, Regionalregierungen, sonstige öffentliche Stellen, Institute und von Kreditinstituten emittierte gedeckte Schuldverschreibungen anhand der Bonitätsbeurteilungen der Rating-Agenturen Standard & Poor s und Moody s. Dabei umfassen die externen Ratings lediglich Länderbeurteilungen. Für diese Forderungsklassen wird das entsprechende Länderrating automatisch von beiden Ratingagenturen zugewiesen bzw. die Bonitätsstufe, die zu einem höheren KSA-Risikogewicht führt, verwendet. Nullanrechnungen bleiben hiervon unberührt. Die Bestimmung der Risikogewichte erfolgt anhand der aufsichtsrechtlichen Vorgaben. Tabelle 9: Höhe des Adressenausfallrisiko-Exposures für Portfolien im Standardansatz pro Risikoklasse Risikogewicht in % Gesamtsumme der ausstehenden Forderungsbeträge vor Kreditrisikominderung nach Kreditrisikominderung , , , Kreditrisikominderungstechniken ( 336 SolvV) Die im täglichen Geschäftsbetrieb einer Sparkasse eingegangenen Risiken können durch Kreditrisikominderungstechniken in Form von Sicherheiten oder Aufrechnungsvereinbarungen (Netting) reduziert werden. Die grundsätzliche Entscheidung über die Anerkennung und Anwendung einer Sicherheit zur Kreditrisikominderung trifft der Vorstand vor dem Hintergrund seiner Geschäfts- und Risikostrategie. Wir nutzen nach 155 Nr. 1 SolvV Bareinlagen bei unserem Institut als berücksichtigungsfähige finanzielle Sicherheit zur Eigenkapitalentlastung. Von bilanzwirksamen und außerbilanziellen Aufrechnungsvereinbarungen machen wir keinen Gebrauch. 10

10 Darüber hinaus nutzt die Sparkasse zur Absicherung von privaten Immobilienfinanzierungen Grundpfandrechte als wesentliches Instrument zur Minimierung der mit dem Kreditgeschäft verbundenen Risiken. Die privilegierten Grundpfandrechte werden im KSA als eigenständige Forderungsklasse berücksichtigt (vgl. Tabelle Nr. 2) und daher nicht als Kreditrisikominderungstechnik nach der SolvV behandelt. Die Bewertung der Grundpfandrechte erfolgt gemäß den Anforderungen des 35 SolvV i.v.m. 20a Abs. 4 bis 8 KWG. Bei der Ermittlung des Sicherheitenwerts werden die Vorgaben der Beleihungsgrundsätze des Landes Nordrhein- Westfalen zugrunde gelegt. Für grundpfandrechtliche Sicherheiten bei privaten Immobilienfinanzierungen greifen wir bei der Überwachung der Marktpreisentwicklung von Immobilien auf das Marktschwankungskonzept des ZKA / DSGV zurück (Betroffenheitsanalyse). Davon unabhängig führen wir die Überwachung der Marktpreisentwicklung der örtlichen Wohnimmobilien anhand von regionalen Marktdaten mindestens alle 3 Jahre durch. Der Prozess der Hereinnahme und Verwaltung von Sicherheiten ist in Arbeitsanweisungen geregelt. Die Regelungen beziehen sich auf die Bewertung, die wirksame Bestellung der Sicherheit, die regelmäßige Prüfung sowie die Speicherung im EDV-System. Die Wertansätze der Sicherheiten werden in Abhängigkeit von der Besicherungsart sowie vom Risikogehalt des Engagements nach festgelegten Überwachungsintervallen überprüft. Aufgrund des breit gestreuten Kreditportfolios bestehen derzeit keine Konzentrationsrisiken bei den verwendeten berücksichtigungsfähigen Sicherungsinstrumenten. Tabelle 10: Gesamtbetrag des gesicherten Exposures (ohne Verbriefungen) Finanzielle Sicherheiten Portfolio in Mengengeschäft 351 Unternehmen 614 Überfällige Positionen 38 Gesamt Adressenausfallrisiko: Beteiligungen ( 332 SolvV) Die Bewertung der Beteiligungen erfolgt nach den für das Anlagevermögen geltenden Vorschriften des HGB, es sei denn, dass sie nicht dazu bestimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen. In diesem Fall sind sie nach den für das Umlaufvermögen geltenden Vorschriften zu bewerten. Der Buchwert der in der Bilanz ausgewiesenen Beteiligungen beträgt und entspricht dem Zeitwert. Die Beteiligungen werden nicht an einer Börse gehandelt. Der größte Einzelposten entfällt mit auf die Beteiligung am Sparkassenverband Westfalen-Lippe. Der Rest verteilt sich auf vier weitere Beteiligungen. Verkäufe wurden im Berichtszeitraum nicht vorgenommen. Auf die Unterbeteiligung der Sparkasse an der Landesbank Berlin Holding AG (LBBH) wurde zum eine Abschreibung auf den beizulegenden Wert in Höhe von 261 vorgenommen. Latente Neubewertungsreserven aus Beteiligungen werden nicht ermittelt Adressenausfallrisiko: Verbriefungen ( 334 SolvV) Die hat keine entsprechenden Positionen im Bestand Derivative Adressenausfallrisiko- und Aufrechnungspositionen ( 326 SolvV) Die ist keine entsprechende Position eingegangen. 11

11 5.8. Marktrisiko ( 330 SolvV) Die ist ein Nicht-Handelsbuchinstitut und geht somit nur in ganz geringem Umfang Marktrisiken ein. Daher verwenden wir keine eigenen internen Risikomodelle. Zur Anwendung kommen die aufsichtsrechtlichen Standardverfahren. Eigenkapitalanforderungen für Marktpreisrisiken bestehen nicht Zinsänderungsrisiken im Anlagebuch ( 333 SolvV) Hinsichtlich der mindestens vierteljährlich ermittelten Zinsänderungsrisiken verweisen wir auf die Ausführungen im Risikobericht des Lageberichts. Tabelle 11: Zinsänderungsrisiken im Anlagebuch Rückgang der Erträge in Zinsänderungsrisiken: Zinsschock (+ / - 200bp) Zuwachs der Erträge in Operationelles Risiko ( 331 SolvV) Die nutzt zur regulatorischen Eigenkapitalunterlegung den Basisindikatorenansatz gemäß 270 und 271 SolvV. Im Übrigen verweisen wir auf die Ausführungen im Risikobericht des Lageberichts. 6. Vergütungsbericht nach 7 Instituts-Vergütungsverordnung 6.1. Allgemeine Angaben zum Vergütungssystem Die ist tarifgebunden. Aus diesem Grund finden auf die Arbeitsverhältnisse der Sparkassenbeschäftigten die Tarifverträge für den öffentlichen Dienst, insbesondere der TVöD-Sparkassen, Anwendung. Die Ausgestaltung des Vergütungssystems vermeidet den Anreiz zur Eingehung unverhältnismäßig hoher Risiken Geschäftsbereiche Die Sparkasse verfügt über folgende Geschäftsbereiche: Vertrieb Privatkunden Vertrieb Firmenkunden Stabsbereich 6.3. Ausgestaltung des Vergütungssystems Zusammensetzung der Vergütungen Die Beschäftigten der Sparkasse erhalten die tarifliche Vergütung nach dem TVöD-Sparkassen. Daneben zahlt die Sparkasse jedem Mitarbeiter ein außertarifliches Urlaubsgeld. Außerdem werden außertarifliche Funktionszulagen gezahlt. Ferner erhält ein Teil der in den Geschäftsbereichen tätigen Mitarbeiter eine zielorientierte variable Vergütung, für die angemessene Obergrenzen festgelegt wurden. Diese Prämien stellen den einzigen variablen Vergütungsbestandteil übertariflicher Art dar. Die für das Jahr 2013 gezahlten variablen Gehaltsbestandteile betragen rd. 6,77 % der fixen Personalkosten Vergütungsparameter Die mögliche Zusatzvergütung richtet sich nach der qualitativen und quantitativen Zielerreichung. Das Zielsystem, das im Einklang mit den Geschäfts- und Risikostrategien steht, enthält ausschließlich Zielparameter im nicht risikotragenden Geschäft, z.b. Verbundpartner, und berücksichtigt außerdem noch unternehmenserfolgsbezogene Komponenten. 12

12 Diese Ziele sind im Hinblick auf unseren Beratungsansatz auf einen langfristigen und nachhaltigen Geschäftserfolg ausgerichtet und berücksichtigen auch qualitative Ziele, wie z. B. Kundenzufriedenheit Art und Weise der Gewährung Die Prämien aus einer zielorientierten übertariflichen Vergütung werden jährlich nach Ablauf des Geschäftsjahres als Einmalzahlung ausbezahlt Vorstandsvergütung Die Vergütung der Vorstandsmitglieder der Sparkasse besteht aus einer Festvergütung (Jahresgrundbetrag), einer fixen allgemeinen Zulage sowie einer der Höhe nach beschränkten variablen Zulage, die an das Zielsystem der Mitarbeiter gekoppelt ist. Die Vergütung der Vorstandsmitglieder richtet sich nach den Empfehlungen des Sparkassenverbands Westfalen-Lippe, die eine angemessene Obergrenze des Verhältnisses zwischen fixen und variablen Vergütungen vorsehen Quantitative Angaben nach 7 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 InstitutsVergV Auf eine Unterteilung nach Geschäftsbereichen verzichten wir, da aufgrund der Beträge Rückschluss auf einzelne Mitarbeiter möglich ist. Ferner setzen wir die variablen Vergütungsbestandteile nur im nicht risikotragenden Geschäft ein. Tabelle 12: Vergütungsbestandteile Gesamtbetrag der festen Vergütungen in Gesamtbetrag der variablen Vergütungen in Anzahl der Begünstigten der variablen Vergütung Die dargestellten Gesamtbeträge der festen bzw. variablen Vergütungen beinhalten auch die festen und variablen Vergütungsbestandteile der Vorstandsmitglieder. 13

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