Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit an der TU Berlin

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1 Gemeinsam auf dem Weg Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit an der TU Berlin

2 Vorwort 03 Liebe Leserinnen und Leser, eine erfolgreiche Gleichstellungspolitik gehört heute zu den zentralen Anliegen jeder Hochschule. Gerade an einer Technischen Hochschule steht die Förderung von Frauen dabei nach wie vor im Mittelpunkt. Wissenschaftlerinnen können die Atmosphäre und Politik einer Universität nur dann mitgestalten, wenn sie in größerer Zahl Verantwortung übernehmen können, und nicht nur eine Ausnahmeerscheinung darstellen. Es bedarf gezielter und konzentrierter Aktionen, die dafür sorgen, dass es eine Vielzahl qualifizierter Frauen gibt, die eingestellt oder berufen werden können und es bedarf einer gezielten Öffentlichkeitsarbeit, dies auch nach außen zu kommunizieren. Um diesen Kulturwandel an einer technischen Hochschule zu vollziehen, war und ist das Zusammenspiel vieler Akteurinnen und Akteure auf verschiedenen Ebenen notwendig. Die Technische Universität Berlin hat sich das Thema Gleichstellung schon frühzeitig auf die Fahnen geschrieben. Bereits seit Beginn der 1990er Jahre wurden, auch unter Nutzung verschiedener öffentlicher Förderungen, mittel- und langfristige Programme und Maßnahmen aufgelegt, um Wissenschaftlerinnen für eine universitäre Karriere zu qualifizieren. Die ununterbrochenen Anstrengungen haben inzwischen auch zu Anerkennung von externer Seite geführt wie es jüngste Rankings beweisen. Vor allem aber sind die Grundsätze der Gleichstellung zu einem selbstverständlichen Kriterium in den unterschiedlichsten Prozessen in der Universität geworden. Davon profitieren nicht nur die Wissenschaftlerinnen, sondern in hohem Maße auch die Fakultäten und damit die gesamte Universität. Die vorliegende Broschüre stellt Ihnen die Basis und die Zukunftsperspektive der erfolgreichen Gleichstellungspolitik an der TU Berlin vor. Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach Präsident der TU Berlin

3 04 Inhalt 05 Positionierung Gleichstellung 06 TU Berlin: Kompetente Partnerin für Innovation und Zukunftsgestaltung 08 Spitzenposition für die TU Berlin 10 Gleichstellungspolitik an der TU Berlin: das Fundament, die Strategie, die Darstellung 12 Gut aufgestellt für die Zukunft 14 Hand in Hand Akteurinnen und Akteure der Gleichstellung 18 Gleichstellung braucht Leitungsverantwortung 20 Gleichstellung in und mit Gremien: Gemeinsam ans Ziel 23 Planen Beraten Vernetzen: Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der Gleichstellung 25 Strategien einer Gleichstellungspolitik 26 Vom Leitbild in den Alltag: Geschlechtergerechtigkeit in der Praxis 28 Individualförderung als Strategie: Anwerben, Unterstützen und Professionalisieren 30 Maßnahmenportfolio im Bereich der Gleichstellung 36 Gleichstellung braucht Geschlechterforschung 38 Geschlechterforschung 40 Komplizinnen: Gleichstellungsprojekte und Begleitforschung 43 Gender Studies in der Lehre gestalten 46 Integration verschiedener Lebensbereiche 48 Im Einklang: Leben, Studieren und Arbeiten 50 Doppelkarrieren ein Thema für die Personalentwicklung und die Gleichstellung 53 Impressum 54

4 Positionierung Gleichstellung

5 08 Positionierung Gleichstellung Gleichstellung Positionierung 09 Die TU Berlin versteht sich als international renommierte Universität in der deutschen Hauptstadt, im Zentrum Europas. Eine scharfe Profilbildung, herausragende Leistungen in Forschung und Lehre und die Qualifizierung von sehr guten Absolventinnen und Absolventen stehen im Mittelpunkt ihres Agierens. Eine starke regionale, nationale und internationale Vernetzung der Wissenschaft und zahlreiche Kooperationen mit Wirtschaftsunternehmen bestimmen das Profil der TU Berlin und machen sie zu einer kompetenten Partnerin für Innovation und Zukunftsgestaltung. Forschung und Lehre werden von einem breiten Spektrum sich ergänzender Diszi- TU Berlin: Kompetente Partnerin für Innovation und Zukunftsgestaltung plinen bestimmt. Dazu gehört ein Fächerspektrum bestehend aus Ingenieur- und Naturwissenschaften, aus Planungs- und Wirtschaftswissenschaften sowie den Geistes- und Sozialwissenschaften. Das Leitbild der TU Der Einsatz für die Gleichstellung der Geschlechter, die Anerkennung vielfältiger Lebensentwürfe und eine familienfreundliche Gestaltung der Universität sind zentrale Aspekte im Profil der TU Berlin. Sie werden im neuen Leitbild der Hochschule deutlich sichtbar proklamiert. Die Mitglieder der Universität setzen sich aktiv für die Gleichstellung von Frauen und Männern ein und schaffen familienfreundliche Studien- und Arbeitsbedingungen. Wir gewährleisten Chancengleichheit ebenso wie Diskriminierungsfreiheit auf allen Ebenen der universitären Organisation. Wir berücksichtigen die Pluralität der Weltbilder und Lebensformen explizit auch in Lehre und Forschung. (Aus dem Leitbild der TU Berlin) Damit ist die Chancengleichheit als wesentlicher Eckpfeiler im Profil der Universität verankert. Auf diesem Fundament stellt sich die TU Berlin aktiv den Chancen und gesellschaftlichen Herausforderungen der Zukunft.

6 10 Positionierung Gleichstellung Gleichstellung Positionierung 11 Spitzenposition für die TU Berlin Eine erfolgreiche Gleichstellungspolitik gilt an deutschen Geschlechtergerechte Universität Hochschulen heute als wesentlicher Leistungsindikator. Diese Spitzenstellung ist Erfolg und Ansporn zu- Die TU Berlin spielt dabei in der ersten Liga. Das aktuelle gleich. Die TU Berlin begreift die Auszeichnungen als Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zählt die Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten 2013 Verpflichtung, den einmal eingeschlagenen Weg in TU Berlin aus Sicht der Forschungsorientierten Gleich- macht es amtlich: Von allen 316 untersuchten deutschen Richtung einer geschlechtergerechten Universität kon- stellungsstandards zu den am besten aufgestellten Hochschulen, darunter 64 Universitäten, belegt die TU sequent weiterzuverfolgen und neue Herausforderun- Universitäten in Deutschland und honoriert damit das Berlin die Spitzenposition. Damit führt sie auch unter den gen anzunehmen. umfangreiche, durchgängig etablierte und innovative technischen Universitäten das Ranking an. Konzept ebenso, wie die hochgesteckten Ziele für die TU rückt in höchstmögliche Bewertungsstufe auf kommenden Jahre. Die Weiterentwicklung der Strukturen, aber auch die Einführung neuer Maßnahmen überzeugten die DFG-Arbeitsgruppe auch würdigten gleich zwei Auszeichnungen die erfolg- In der sechsten Ausgabe des Hochschulrankings nach Heute wird das Thema Gleichstellungspolitik an der TU reiche gleichstellungspolitische Arbeit der TU Berlin. Die Gleichstellungsaspekten 2013 des CEWS (Center of Berlin als Querschnittsthema auf allen Ebenen berück- Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zählte die Excellence Women and Science) liegt die TU Berlin sichtigt. Seit den 1990er Jahren entwickelt die Hoch- TU Berlin aus Sicht der Forschungsorientierten Gleich- auf dem ersten Platz der bundesweiten Rangliste. So Die Leistungen und Bemühungen der Technischen schule ein immer stärker ausdifferenziertes Angebot stellungsstandards zu den 20 am besten aufgestellten erreicht sie als einzige Universität bei sechs von sie- Universität auf dem Gebiet der Gleichstellung sind von Einzelmaßnahmen mit dem Ziel, Chancengleichheit Universitäten in Deutschland. Damit rückte die TU Berlin ben Indikatoren jeweils die Spitzengruppe. Im Vergleich 2011 zum zweiten Mal mit dem Gütesiegel TOTAL E- auf allen Qualifikationsstufen der wissenschaftlichen in die höchstmögliche Bewertungsstufe auf wur- zum Ranking 2011 konnte jetzt auch beim Indikator QUALITY ausgezeichnet worden. In der Bewerbung Karriere zu realisieren. Das zukünftige Gesamtkonzept de diese Spitzenposition bestätigt. Bereits zum zweiten Studierende die höchste Stufe erreicht werden. Im belegt die Universität klar, dass sie sich insbeson- Gleichheit in Vielfalt kombiniert bestehende Ansät- Mal erhielt sie 2011 das Total E-Quality Prädikat Bereich der Habilitationen liegt die TU Berlin bundes- dere in der Personalentwicklung erfolgreich für die ze der Frauenförderung und Gleichstellungspolitik mit und darf nun für drei weitere Jahre das Logo des Prä- weit auf Platz eins, bei dem Indikator Professuren be- Durchsetzung der Chancengleichheit von Männern neuen Handlungsfeldern, die die TU Berlin für vielfäl- dikats führen. legt sie Platz sieben. und Frauen einsetzt. tige Zielgruppen attraktiver machen wird.

7 12 Positionierung Gleichstellung Gleichstellung Positionierung 13 Gleichstellungspolitik an der TU Berlin: das Fundament, die Strategie, die Darstellung Die Basis erfolgreicher Gleichstellungsarbeit Die erfolgreiche Gleichstellungsarbeit der TU Berlin ruht im Wesentlichen auf drei Säulen: Einer Landespolitik, die seit mehr als zwei Jahrzehnten eine engagierte Gleichstellungspolitik betreibt und finanziert, dem Berliner Model einer weisungsungebundenen, hauptberuflichen Frauenbeauftragten, welches zu einer deutlichen Professionalisierung der Arbeit geführt hat, der breiten Akzeptanz des Themas, angefangen vom Präsidium bis hin zur Basis der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gleichstellung ist kein Randthema mehr, sondern zur Leitungsaufgabe avanciert. Präsidium und Frauenbeauftragte befinden sich dabei in einem engen und vertrauensvollen Dialog, um gemeinsam die Vision einer geschlechtergerechten Universität voranzutreiben. Prominent verankert ist dieses Statement im Leitbild der Universität. Als moderne und offene Bildungseinrichtung nimmt die TU Berlin diese gesellschaftliche Verantwortung aktiv wahr und setzt sich in ihrem Zukunftskonzept der TU Berlin Die Zentrale Frauenbeauftragte und der Präsident der TU Berlin bei der Verleihung des TOTAL E-QUALITY Prädikats für die Jahre 2013 bis 2020 erneut konkrete Ziele. Dieses Verständnis der gesellschaftspolitischen und strategischen Bedeutung der Gleichstellungsarbeit sichert die nachhaltige Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der TU Berlin. Die Doppelstrategie der TU Berlin Bei der Umsetzung ihrer Gleichstellungsziele verfolgt die TU Berlin eine Doppelstrategie. Sie setzt zum einen auf die geschlechtergerechte Gestaltung ihrer Strukturen. Die dafür notwendige Organisationsentwicklung wird sowohl als Leitungsaufgabe als auch als Querschnittsaufgabe verstanden. Dazu werden Top-Down- und Bottom-Up-Steuerungsmechanismen auf allen Ebenen der Universität vernetzt. Gleichzeitig erfolgt die horizontale Verankerung von Gleichstellung durch die Integration des Themas in Forschung und Lehre, in die Nachwuchsförderung und durch die Einbeziehung aller Universitätsmitglieder. Parallel zu Strukturreformen setzt die TU Berlin aber auch auf individuelle Maßnahmen, damit bestehende Defizite der Institution Universität die Karrieren von Frauen nicht behindern. Strukturelle Maßnahmen und Förderprogramme greifen dabei synergetisch ineinander. Für Geschlechtergerechtigkeit werben Die Bedeutung des Themas Gleichstellung für die Universitäten wächst kontinuierlich. Erfolge in diesem Bereich finden sich heute an zentraler Stelle auf der Homepage der TU Berlin. Zukünftig erhält die Berichterstattung über das Engagement der TU Berlin für eine geschlechtergerechte Universität einen prominenten Platz auf der Homepage. Darüber hinaus vernetzt die Homepage der Zentralen Frauenbeauftragten die vielfältigen Angebote und informiert über Qualifizierungsmöglichkeiten für Frauen sowie über rechtliche Grundlagen und Beratungsangebote. Geschlechtergerechte Kommunikation Die TU Berlin ist eine offene Universität, die Pluralität als Bereicherung in Forschung, Lehre und Arbeitsalltag versteht. Sie legt in all ihren Tätigkeiten und so auch bei ihrer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit großen Wert darauf, dass Frauen und Männer aller Alters- und Qualifikationsstufen, jeder Herkunft und jeder Zugehörigkeit ausgewogen und angemessen in den Medien und bei öffentlichen Veranstaltungen präsentiert werden. Die Verwendung einer geschlechtergerechten Sprache in den Printmedien, den Pressemitteilungen oder auf der Homepage gehört zum Standard. Die Stabsstelle für Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Alumni achtet zudem darauf, dass in allen Produktionen der TU Berlin, bei zentralen Veranstaltungen oder Podiumsdiskussionen, Frauen und Männer angemessen vertreten sind. Frauen sichtbar machen Gerade als technische Universität legt die TU Berlin großen Wert darauf, dass Frauen in allen Bereichen des Wissenschaftsbetriebs eine größere Sichtbarkeit erlangen. Die Zentrale Frauenbeauftragte ist in diesem Zusammenhang eine wichtige Akteurin, um Veranstaltungen und Aktivitäten auf den Weg zu bringen. So finden beispielsweise regelmäßig Ausstellungen statt, die das Thema Chancengleichheit in der Öffentlichkeit ansprechen. Dazu gehörten unter anderem das Sommerfest 20 Jahre Frauenbeauftragte / Preisverleihung Clara von Simson-Preis, die Ausstellung Forschung ist weiblich anlässlich des Jubiläums 100 Jahre 8. März sowie die Präsentation der Wanderausstellung In der Vielfalt erfolgreich, des Berliner Programms für Chancengleichheit. Unterschiedlichste Veranstaltungsformate rücken die Frauen der Universität in die sicht-, hör- und lesbare Öffentlichkeit.

8 14 Positionierung Gleichstellung Gleichstellung Positionierung 15 Gut aufgestellt für die Zukunft Gleichstellungspolitik mit Tradition eine Chronologie Im Sommer 2011 feierte die TU Berlin ein besonderes Jubiläum: 20 Jahre Zentrale Frauenbeauftragte an der TU Berlin. Frauenbeauftragte haben eine lange Tradition, insbesondere an den Fachbereichen, wo bereits 1989 die ersten dezentralen Frauenbeauftragten ihre Arbeit aufnahmen. Das Engagement von zahlreichen Mitarbeiterinnen und Studentinnen für mehr Chancengleichheit der Geschlechter reicht sogar noch weiter zurück. Die Frauenbewegung und Frauenforschung der 1970er und 1980er Jahre beeinflusste viele Initiativen an der TU Berlin. In einer Art Initialphase ab Mitte der 1980er Jahre brachten Frauen mit Initiativen wie der Arbeitsstelle sozial-, kultur- und erziehungswissenschaftlicher Frauenforschung ( ), dem Projekt feministische Umweltforschung ( ), der AG Ingenieurstudentinnen oder dem Arbeitskreis Frauen in der TU Berlin, Bewegung in festgefahrene Strukturen der Hochschule. In den 1990er Jahren begann dann eine erste Phase der Institutionalisierung der universitären Gleichstellungspolitik. Zu den neuen Strukturen an der TU Berlin gehörten der Frauenbeirat, das Plenum der Frauenbeauftragten und seit 1991 eine hauptamtliche Zentrale Frauenbeauftragte als feste Bestandteile der Gleichstellungsarbeit wurden die Frauenförderrichtlinien im Akademischen Senat verabschiedet, 1994 erhielten sie Satzungscharakter. Frauenförderpläne wurden erstellt und Freistellungsregelungen für die Frauenbeauftragten an Fachbereichen und zentralen Einrichtungen durchgesetzt. Im Jahr 1996 ging ein Frauenförderprogramm des Landes Berlin in den Haushalt der Hochschule über: 18 Stellen für wissenschaftliche Assistentinnen (C1 / C2) wurden damit dauerhaft an der TU Berlin eingerichtet und für Frauen ausgeschrieben. Neben solchen In dividualförderungen wurden weitere Strukturmaßnahmen entwickelt. Außerdem verabschiedete der Akademische Senat 1999 eine Richtlinie zum Schutz vor sexueller Diskriminierung, Belästigung und Gewalt, um die Hochschulangehörigen für diese Problematik zu sensibilisieren und alle Mitglieder der Hochschule besser als bisher vor Übergriffen zu schützen. Seit dem Jahr 2000 führte die umfassende Förderung von Gleichstellungsfragen auf Bundes- und Landesebene zu einem Ausbau des Maßnahmenportfolios. Alle wissenschaftlichen Karrierestufen wurden jetzt in Farbfadenversuche am Institut für Verfahrenstechnik.

9 16 Positionierung Gleichstellung Gleichstellung Positionierung 17 der Geschlechter und die Öffnung der Hochschule für eine Vielfalt von Lebensentwürfen fanden 2011 Eingang in das offizielle Leitbild der TU Berlin. Auch das durch die Gleichstellungsstandards etablierte Zielzahleninstrument zur Steigerung der Frauenanteile wurde in das Zukunftskonzept 2020 Gesetze Richtlinien Satzungen die Förderung integriert. Das Angebot an Maßnahmen, mit denen mehr der TU Berlin integriert. Frauen für die Technische Universität gewonnen werden sollen, wuchs schnell, im Jahrestakt entstanden neue Formate legte die Hoch- Herausforderungen der Zukunft Das Grundgesetz Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz schule das erfolgreiche Gleichstellungskonzept TU-Balance auf, errang Sämtliche strukturelle Maßnahmen sowie die umfangreiche Individualför- In Artikel 3 des Grundgesetzes wird die Gleichberechtigung von Frau- Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) dient dem Schutz erstmals das TOTAL E-QUALITY Prädikat und wurde als familiengerech- derung, von den Studierenden, über die Lehrenden bis in die Verwaltung en und Männern festgeschrieben. Insbesondere im Absatz 2 fordert der vor Diskriminierung im Beruf und hat das Ziel, Benachteiligungen un- te Hochschule auditiert. Die TU Berlin nutzte diese Erfolge, um die erreich- der Hochschule, tragen dazu bei, das Profil der TU Berlin in dem Bereich Staat die tatsächliche Durchsetzung dieser Gleichberechtigung und die ter anderem aufgrund des Geschlechts zu verhindern oder zu beseiti- ten Ziele zu resümieren und die geleistete Arbeit extern zu evaluieren. Gleichstellung weiter zu schärfen und die Hochschule für die Zukunft zu Beseitigung bestehender Nachteile. gen. Das AGG bestätigt in Ergänzung des ohnehin geltenden aktiven Neben all diesen Gleichstellungsaktivitäten wurde auch die Geschlech- positionieren. grundgesetzlichen Gleichstellungsauftrages auch für öffentlich-rechtli- terforschung fest an der TU Berlin verankert: Bereits 1995 entstand die Die Sicherung der erreichten Ziele, die Systematisierung der Angebo- Das Berliner Hochschulgesetz che Einrichtungen die Zulässigkeit sogenannter positiver Maßnahmen Innovationsprofessur für interdisziplinäre Frauenforschung und 1996 das te und die ständige Weiterentwicklung der Strategien sind nur einige der Seit den 1980er Jahren wird im Berliner Hochschulgesetz (BerlHG) der (zum Beispiel von Frauenförderprogrammen). Eine weitere Besonder- Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG). Herausforderungen, denen die Hochschule sich stellen muss. 59 weiterentwickelt, in dem das Amt der Frauenbeauftragten definiert heit liegt in einer ausführlichen Legaldefinition von Sexueller Belästi- Neue Impulse von der DFG Mit der Erarbeitung der Chancengleichheitssatzung werden weitere gleichstellungspolitische Entwicklungen und aktuelle familienpolitische ist. Dort sind unter anderem Rechte und Pflichten geregelt, die den Rahmen vorgeben, in dem Frauenbeauftragte Gleichstellungspolitik an gung. Eine weitere Zäsur brachte 2008 die Verabschiedung der Forschungs- Themen aufgegriffen. Ziel ist es, die Chancengleichheit der Geschlech- Hochschulen betreiben. Die Frauenförderrichtlinien der TU Berlin orientierten Gleichstellungsstandards durch die Deutsche Forschungsge- ter umfassend zu gewährleisten und die Vereinbarkeit und Integration Ziel der seit 1993 gültigen Frauenförderrichtlinien (FFR) ist es, struk- meinschaft (DFG). Im Zeitraum von 2008 bis 2013 sollen diese Standards verschiedener Lebensbereiche zu ermöglichen. Dazu gehört es unter an- Das Landesgleichstellungsgesetz turelle Benachteiligungen von Frauen an der TU Berlin abzubauen. an den Mitgliedshochschulen eigenverantwortlich umgesetzt werden. Der derem, die Verfahren zur Personalgewinnung und -entwicklung chancen- Seit 1991 gilt in Berlin das Landesgleichstellungsgesetz (LGG) zur Hierzu werden grundsätzliche Vorgaben gemacht, die Stellenbeset- Grad ihrer Umsetzung entscheidet mit über die erfolgreiche Bewerbung um gleich zu gestalten, die Geschlechter- und Diversityforschung zu fördern Gleichstellung von Frauen und Männern im Berliner Landesdienst. Es zungen, Vereinbarkeitsfragen, Weiterbildung, Studium, Lehre und Fördermittel der DFG. Die Gleichstellungsstandards der DFG unterstützten sowie eine geschlechtergerechte Besetzung von Gremien und Kommis- verpflichtet die Einrichtungen des Landes Berlin zur Gleichstellung von Forschung sowie Maßnahmen und Anreize zur Frauenförderung über so die Einführung neuer Steuerungsinstrumente und die weitreichende An- sionen zu garantieren. Gleichzeitig sollen Maßnahmen und Verfahren zum Männern und Frauen beizutragen und führt zur aktiven Förderung von Frauenförderpläne regeln entstanden ergänzend die Eckpunkte erkennung gleichstellungspolitischer Themen auch in der Leitungsebene. Schutz vor sexueller und geschlechtsbezogener Diskriminierung, sexuali- Frauen mehrere Instrumentarien ein, zum Beispiel die Erstellung von zur Erstellung von Frauenförderplänen. Seit 1999 existiert auch eine 2011 und 2013 ordnete die DFG das Gleichstellungskonzept der TU Berlin sierter Belästigung und Gewalt sowie vor Nachstellung eingeführt werden. Frauenförderplänen oder die Wahl von Frauenvertreterinnen. Ende Richtlinie zum Schutz vor sexueller Diskriminierung, Belästigung und in die Kategorie der Besten ein wurde das LGG erneut novelliert. Gewalt. Begleitet wurden diese Erfolge von der Festschreibung der Gleichstellungsziele in den Basisdokumenten der Universität: Die Chancengleichheit

10 Hand in Hand Akteurinnen und Akteure der Gleichstellung

11 20 Hand in Hand Akteurinnen und Akteure der Gleichstellung Hand in Hand Akteurinnen und Akteure der Gleichstellung 21 Gleichstellung wird an der TU Berlin als zentrale Führungsaufgabe verstanden und ist damit dem gesamten Präsidium zugeordnet. Die Zuständigkeit liegt bei dem Präsidenten der Universität, so bleibt die zentrale Gestaltungshoheit der Gleichstellungspolitik über alle Bereiche hinweg gewährleistet. Gleichzeitig ist Gleichstellung als Querschnittsaufgabe in allen Ressorts, sowohl bei der Kanzlerin (Verwaltung), den Vizepräsidenten und der Vizepräsidentin (Studium, Forschung und Weiterbildung) verankert. So integrierte zum Beispiel der Gleichstellung braucht Leitungsverantwortung Kanzlerin Prof. Dr. Ulrike Gutheil Gleichstellung geht alle Führungskräfte einer Universität an. Deswegen haben wir an der TU Berlin mit der Plattform zur Umsetzung der Forschungsorientierten Gleichstellung eine Runde etabliert, die es ermöglicht, ein gemeinsames Vorgehen von Hochschulleitung und Fakultäten eng abzustimmen. Prof. Dr. Hans-Ulrich Heiß Flexibilisierung und Individualisierung sind zwei wesentliche Aspekte, die wir in den Studiengängen verankern müssen, um den heterogeneren Biographien unserer Studierenden gerecht zu werden. Um beispielsweise ein Studium zu ermöglichen, dass Präsident 2012 erstmals das Bewertungskriterium Gleichstellung in das Verteilungsmodell zur Ausstattung von Prof. Dr. Paul-Uwe Thamsen unabhängiger von festgelegten Zeiten und Orten wird, vergrößern Professuren mit wissenschaftlichem Personal. Fünf Prozent der insgesamt Herausragende Forschung ist nur wir das Angebot von Technology 750 wissenschaftlichen Mittelbaustellen werden nun nach Leistungen im unter Beteiligung von exzellenten Enhanced Learning-Projekten. Gleichstellungsbereich verteilt, immerhin 37,5 Stellen. Die Kanzlerin wie- Wissenschaftlerinnen und Wissen- derum ist verantwortlich für die Implementierung der Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards der DFG an der TU Berlin und etablierte schaftlern möglich. Um den in den Forschungsorientierten Gleich- Dr. Gabriele Wendorf eine Plattform als Schnittstelle zwischen den zentralen und dezentralen stellungsstandards formulierten Gleichstellungspolitische Aspekte Akteurinnen und Akteuren der Gleichstellung. Unter die Verantwortungsbereiche der Vizepräsidentin und der Vizepräsidenten fallen zum Beispiel die Präsident Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach Ansprüchen gerecht zu werden, werden zukünftig gezielt Mittel aus durchdringen alle Bereiche meines Ressorts. Konkret engagiere ich Erstellung eines Berufungsleitfadens, die gendersensible Berufungspolitik, Gleichstellungspolitik spielt in der Gesamtstrategie für die der TU-internen Forschungsförde- mich für das ProFil-Programm die Flexibilisierung des Studiums, die Einrichtung von für Frauen attrak- TU Berlin eine bedeutende Rolle. Dabei geht es nicht nur um rung eingesetzt, um Wissenschaft- und das Berliner Programm für tiven Studiengängen im MINT-Bereich oder die Schirmherrschaft für das Bekenntnisse und Vorhaben, sondern auch um Verbindlichkeit. lerinnen verschiedener Qualifika- Chancengleichheit, aber auch bei Berliner Programm zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen in Nicht zuletzt deshalb haben wir das Thema Gleichstellung als tionsstufen bei der erfolgreichen alltäglichen Tätigkeiten, wie zum Forschung und Lehre an der TU Berlin. Kriterium für die interne Mittelvergabe eingeführt. Entscheidend Einwerbung von Drittmitteln und Beispiel der aktiven Ansprache ist jedoch die Umsetzung eines Gesamtpakets von Maßnahmen der Vernetzung innerhalb ihrer von Schülerinnen. Letztlich geht es und Empfehlungen über alle Ressorts. Dabei sind wir auf einem wissenschaftlichen Community zu darum, die Genderbrille niemals guten Weg. unterstützen. abzusetzen.

12 22 Hand in Hand Akteurinnen und Akteure der Gleichstellung Hand in Hand Akteurinnen und Akteure der Gleichstellung 23 Gleichstellung in und mit Gremien: Gemeinsam ans Ziel Appell an die gemeinsame Verantwortung aller Hochschulmitglieder, wie es in den Grundsatzdokumenten der Universität formuliert ist, sichert eine breite Basis für den eingeschlagenen Weg und vertieft ein grundlegendes Verständnis für die geschlechtergerechte Universität. Gleichstellung gestalten Die breite Verankerung der Themen Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit ist das Fundament für die derzeitigen Erfolge der TU Berlin in der Gleichstellungsarbeit. Es sind die Fakultätsräte, der Akademische Senat, das Kuratorium und die Kommissionen des Akademischen Senats, die gemeinsam die Verantwortung für die Gestaltung und die Umsetzung von Gleichstellung an der TU Berlin tragen. Die Frauenbeauftragten der TU Berlin arbeiten eng mit den Gremien der akademischen Selbstverwaltung zusammen und sensibilisieren diese für die Probleme und Herausforderungen einer universitären Gleichstellungspolitik. Mit ihrem Know-how unterstützen die Frauenbeauftragten die Implementierung von Gleichstellungsfragen als Querschnittsthema in alle Handlungsbereiche der TU Berlin. Kompetenz integrieren Neben dem allgemeinen Konsens über die Implementierung von Gleichstellung, nimmt die Zentrale Frauenbeauftragte in der Gremienarbeit eine wichtige Rolle ein. Das Berliner Hochschulgesetz ermöglicht ihr eine umfassende und weisungsungebundene Beratung und Unterstützung aller Hochschulgremien in Fragen der Chancengleichheit. So nimmt die Zentrale Frauenbeauftragte beispielsweise an den Sitzungen des Akademischen Senats der TU Berlin mit Rede- und Antragsrecht teil. Die Gremienarbeit und Beteiligung an Arbeitskreisen leitete in den vergangenen 20 Jahren viele positive Veränderungen an der TU Berlin ein. Diese institutionalisierte Kooperation garantiert eine kontinuierliche Sensibilisierung der Verantwortlichen in den Gremien für die Thematik der Chancengleichheit. Sitzung des Frauenbeirates der TU Berlin. Vielfalt auf allen Ebenen Gleichstellung wird an der TU Berlin im Sinne eines umfassenden Gender- Mainstreaming verstanden und systematisch auf allen Ebenen und bei sämtlichen Verfahren berücksichtigt. In allen zentralen Dokumenten, wie dem Strukturplan, der die Entwicklung der Universität vorzeichnet, oder dem Leitbild der TU Berlin sind Gleichstellungsaspekte berücksichtigt. Der

13 24 Hand in Hand Akteurinnen und Akteure der Gleichstellung Hand in Hand Akteurinnen und Akteure der Gleichstellung 25 Die Frauenbeauftragten eine Institution an der TU Berlin Ende der 1980er Jahre wurden an der TU Berlin die ersten Frauenbeauftragten in verschiedenen Fakultäten und Bereichen aktiv. Der erste Eckpfeiler im Institutionalisierungsprozess wurde 1990 gesetzt, als im Berliner Hochschulgesetz der Auftrag zur Bestellung einer hauptberuflichen Frauenbeauftragten an den Hochschulen fixiert wurde. Seit dieser Zeit entwickelte sich die hauptberufliche Zentrale Frauenbeauftragte zu einer unverzichtbaren Akteurin der universitären Gleichstellungspolitik. Sie ist die gewählte Vertreterin der weiblichen Mitglieder sämtlicher Statusgruppen der Hochschule. Als weisungsungebundene Expertin für Gleichstellungsfragen berät sie nicht nur Hochschulleitung und Gremien, sondern wird als Initiatorin in vielen Bereichen der Hochschulsteuerung aktiv. Als hauptberufliche Vertreterin bringt sie gemeinsam mit ihren zwei Stellvertreterinnen die notwendige Fachexpertise mit. Gleichzeitig erlaubt die intensive Teilnahme an der Gremienarbeit, Informationen zu bündeln. Die Vernetzung mit den dezentralen Frauenbeauftragten im Plenum, aber auch mit den Frauenbeauftragten anderer Universitäten auf Landes- und Bundesebene schafft zudem ideale Bedingungen für eine erfolgreiche gleichstellungspolitische Arbeit. Die Erfolge finden ihren Widerhall in den zahlreichen Auszeichnungen der TU Berlin. Von 2010 bis 2012 war die Zentrale Frauenbeauftragte der TU Berlin Sprecherin der Landeskonferenz der Frauenbeauftragten an Berliner Hochschulen. Seit 2012 ist die Zentrale Frauenbeauftragte eine von zwei Sprecherinnen des Netzwerks Gleichstellung, einem überregionalen Netzwerk von Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der neun einflussreichsten Technischen Universitäten Deutschlands. Neben der Zentralen Frauenbeauftragten arbeiten in allen Fakultäten und Bereichen nebenberuflich tätige Kolleginnen. Sie werden größtenteils für die anstehenden Aufgaben freigestellt. Die dezentralen Frauenbeauftragten vertreten die Interessen von Frauen an der TU Berlin und begleiten die Universität bei der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben. Sie gestalten an den Fakultäten und Zentraleinrichtungen, in Bibliothek und Verwaltung die notwendigen Prozesse, um Frauen gleiche Chancen und Karriereperspektiven wie Männern einzuräumen. Zu den aktuellen Arbeitsschwerpunkten der Zentralen Frauenbeauftragten und ihrem Team gehören unter anderem: Beratung der Universitätsleitung und weiterer hochschulpolitischer Akteurinnen und Akteure zu allen gleichstellungsrelevanten Fragen Initiativen im Bereich der universitären Gleichstellungspolitik Erstellung von Konzepten, Gutachten und Berichten zur Chancengleichheit Gremien- und Kommissionsarbeit sowie Teilnahme an Arbeitsgruppen Beantragung von Drittmitteln und Koordination von Programmen und Projekten Genderconsulting für Förderanträge im Drittmittelbereich Begleitung von Verfahren bei sexualisierten Formen von Diskriminierung, Belästigung und Gewalt Weiterbildungs- und Beratungsangebote für dezentrale Frauenbeauftragte Organisation und Durchführung von Veranstaltungen zu gleichstellungs relevanten Themen Öffentlichkeitsarbeit, Erstellung von Publikationen Netzwerkarbeit Planen Beraten Vernetzen: Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der Gleichstellung Verschiedene Gremien begleiten die Universität bei ihren Bemühungen um mehr Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit. Plattform zur Umsetzung der Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards der DFG (PUG) wurde die PUG, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Fakultäten, Expertinnen und Experten sowie einzelnen Interessensvertretungen, ins Leben gerufen. Sie übernimmt eine Beratungsfunktion gegenüber dem Präsidenten. Das Arbeitsspektrum ist breit angelegt und bewegt sich von der strategischen Entwicklungsplanung bis zu Berufungsverfahren. Darüber hinaus stärkt die Plattform den Bereich Gleichstellung innerhalb der Dekanate in den Fakultäten und fördert die Kommunikation zwischen zentraler und dezentraler Ebene. So verabschiedete die PUG 2011 in enger Kooperation mit den Fakultäten konkrete Zielzahlen der Fakultäten zur Steigerung der Frauenanteile auf allen Qualifikationsstufen. Beirat der Zentralen Frauenbeauftragten Der Frauenbeirat, in dem alle universitären Statusgruppen paritätisch vertreten sind, wirkt seit über 20 Jahren als Beratungs- und Unterstützungsgremium der Zentralen Frauenbeauftragten. Er wählt als unabhängiges Gremium die Zentrale Frauenbeauftragte und berät über die interne Vergabe von Mitteln im Gleichstellungsbereich. Die TUeigene Nachwuchsförderung für Frauen, ein Pool mit 18 Post-Doc-Stellen, gehört ebenso zu dem Aufgabenbereich wie die Prüfung und Empfehlung von Förderanträgen an das Berliner Programm für Chancengleichheit oder die Vergabe von Promotionsabschlussstipendien. In einem regelmäßigen Austausch mit dem Präsidenten erörtert der Beirat zudem aktuelle Entwicklungen an der Universität. Plenum der Frauenbeauftragten Im Plenum der Frauenbeauftragten, einem der ältesten Gremien der TUinternen Gleichstellungspolitik, treffen sich alle Frauenbeauftragten der Fakultäten und zentralen Einrichtungen der TU Berlin sowie die Zentrale Frauenbeauftragte. Der kollegiale Austausch aber auch der Informationsaustausch zwischen zentraler und dezentraler Ebene erlaubt den Frauenbeauftragten einen umfassenden Blick auf die Entwicklungen in allen Bereichen und Fakultäten der TU Berlin und stärkt die einzelnen Mitglieder in ihrem Arbeitsfeld. Das Plenum erarbeitet gemeinsame Strategien zu den anstehenden Fragestellungen und entwickelt Projektinitiativen, wie beispielsweise zum Girls Day oder das frauenpolitische Forum news. Gleichstellungscontrolling Das Gleichstellungscontrolling, eine neue Stabsstelle des Präsidiums an der TU Berlin, soll Gleichstellungsziele stärker in die grundsätzlichen Planungs- und Steuerungsprozesse der Universität integrieren. Parallel dazu wird hier ein genderspezifisches Monitoring aufgebaut, das zukünftig als Grundlage für einen regelmäßigen Gleichstellungsreport dienen soll.

14 Strategien einer Gleichstellungspolitik

15 28 Strategien einer Gleichstellungspolitik Strategien einer Gleichstellungspolitik 29 Vom Leitbild in den Alltag: Geschlechtergerechtigkeit in der Praxis schiedet. Die Frauenförderpläne werden in regelmäßigen Abständen statistisch ausgewertet, neu angepasst und vom Akademischen Senat bestätigt. Weitere Beispiele für die strukturelle Verankerung von Themen der Vereinbarkeit sind unter anderem die dauerhafte Einrichtung eines Familienbüros und eines Schulbüros. Die strukturellen Reformen bleiben nicht beim Thema Gleichstellung stehen, sondern umfassen auch die Geschlechterforschung. Um Fragen der Geschlechterforschung systematisch in die Wissenschaft und Lehre zu integrieren, wird die fachliche Kompetenz an der TU Berlin stetig ausgebaut. Seit 2010 werden Zuweisungsanträge für Berufungen von der Frauenbeauftragten da- Bestes Beispiel dafür, wie sich Herausforderungen der Gleichstellungsarbeit und interdisziplinäre Lehre und Forschung ergänzen und bereichern können, ist das Studienreformprojekt Galilea, das naturwissenschaftliche Studiengänge auch unter Beachtung von Genderaspekten reformiert. Daraus entstanden ist unter anderem der Studiengang Naturwissenschaften in der Parallel dazu fand Gleichstellung Aufnahme in die raufhin geprüft, ob Inhalte der Geschlechterforschung Informationsgesellschaft. Ein grundlagenorientiertes Basisdokumente der TU Berlin und ist damit als Quer- im Antrag thematisiert werden können wurde das naturwissenschaftliches Studium, dem es gelungen ist, In der praktischen Umsetzung ihrer Gleichstellungs- schnittsthema in der gesamten akademischen Selbst- Verfahren durch die Aufnahme in den Leitfaden zu Be- verstärkt weibliche Studierende anzusprechen. ziele arbeitet die TU Berlin auf zwei Ebenen. Zum verwaltung der TU Berlin implementiert. Alle Gremien rufungsverfahren institutionalisiert. einen setzt sie auf strukturelle Veränderungen, die eine selbstverständliche Integration von Frauen in die Universität erlauben. Zum anderen verfolgt sie die sind dem Leitbild verpflichtet und tragen gemeinsam die Verantwortung für die Gestaltung und die Umsetzung von Gleichstellung. Durch Interdisziplinarität mehr weiblichen Nachwuchs gewinnen systematische Förderung von Frauen auf allen Qua- Flankiert werden strukturelle Veränderungen durch Um neuen gesellschaftlichen Anforderungen und tech- lifikationsstufen. Individuelle Fördermaßnahmen und die Einführung eines gleichstellungsorientierten Finanz- nischen Fragestellungen gerecht zu werden, setzt die strukturelle Programme sind dabei eng verzahnt und managements. Seit 2012 werden im Haushaltsplan der Hochschule für die Zukunft verstärkt auf interdiszipli- umfassen sämtliche Schritte von der Anwerbung, über TU Berlin Mittel gesondert ausgewiesen, die für die näre Zusammenarbeit. die Unterstützung während des Studiums bis hin zur Gleichstellung verwendet werden. Zudem werden die Viele Fachgebiete nutzen diese innovative Kraft und Professionalisierung. Leistungsparameter für Gleichstellung aus dem Lan- organisieren sich in interdisziplinären Forschungsver- Strukturelle Förderung: Mit kleinen Schritten zum großen Ziel desmodell in einem internen Steuerungsmodell der TU Berlin umgesetzt, mit dem die Sach- und Personalbudgets der Fakultäten beeinflusst werden. Fünf Pro- bünden. Eine Entwicklung, die auch auf das Studium ausgedehnt werden soll. Diese Schwerpunktsetzung bietet für die Gleichstellungsarbeit, die ebenfalls auf Auf der strukturellen Ebene ist es oberstes Ziel, den zent des Budgets für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen Interdisziplinarität baut, interessante Möglichkeiten, Frauenanteil in allen Gremien und über alle Qualifi- und Mitarbeiter, rund 2,5 Mio. Euro pro Jahr, werden seit eigene, innovative Akzente zu setzen. Durch einen kationsstufen hinweg zu erhöhen. Die Erstellung von 2012 nach Gleichstellungskriterien verteilt. Berücksich- stärkeren Fokus auf gesellschaftliche Relevanz in den Frauenförderplänen ist dabei ein wichtiges Instrument tigt werden dabei die Parameter Immatrikulation von Lehrinhalten und interdisziplinär ausgerichtete Studi- der Planung und Steuerung. Bereits 2002 wurden Eck- Studentinnen, Promotion von Frauen und Neuberu- enangebote wird zukünftig der weibliche Nachwuchs punkte zur Erstellung von Frauenförderplänen verab- fungen von Professorinnen. deutlich stärker angesprochen und interessiert. Seminar an der Berlin Mathematical School.

16 30 Strategien einer Gleichstellungspolitik Strategien einer Gleichstellungspolitik 31 Individualförderung als Strategie: Anwerben, Unterstützen und Professionalisieren Geschlechtergerechte Strukturen auf allen Ebenen in der TU Berlin zu schaffen, ist das übergeordnete Ziel aller Gleichstellungsmaßnahmen. Eine Fülle von Einzelmaßnahmen eröffnet an verschiedenen Stellen der Universität zusätzliche Räume und Binnenstrukturen, die Frauen die Möglichkeit bieten, sich individuell optimal zu qualifizieren und selbstbestimmt zu entfalten. Die jeweiligen Stärken der einzelnen Frauen sind dabei der Ausgangspunkt jeglicher individueller Förderung. Das TU-Balance-Programm bietet eine systematische Förderung für Frauen auf jeder einzelnen Qualifikationsstufe und folgt damit den drei großen strategischen Prinzipien: Anwerben, Unterstützen und Professionalisieren. Die individuellen Fördermaßnahmen und Programme beginnen mit der Anwerbung von Schülerinnen und reichen bis hin zur Professionalisierung des zukünftigen Führungspersonals auf Postdoktorandinnen-Ebene. Alle Programme sind passgenau auf die Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppe Schülerin, Studentin oder Wissenschaftlerin ausgerichtet. In der Angebotspalette sind die Maßnahmen miteinander verzahnt, so dass auf die Übergänge zwischen den Qualifikationsstufen die kritischen Momente, in denen sich Frauen gegen eine akademische Karriere entscheiden könnten besonderes Augenmerk gelegt werden kann. Step by Step: Die Erfolgsleiter Speziell in den mathematischen, ingenieurwissenschaftlichen und naturwissenschaftlichen Studiengängen will die TU Berlin junge Frauen gezielt und frühzeitig motivieren, ein entsprechendes Studium und später einmal eine akademische Karriere aufzunehmen. Daher entwickelte die TU Berlin in diesem Bereich in den letzten zwanzig Jahren eine vielfältige Palette an Angeboten. Mit der Vermittlung von Berufsbildern durch weibliche Role-Models wird die Orientierung für Schülerinnen erleichtert. In Projekten, in denen sie das Studieren probieren, können Mädchen in Laboren und Werkstätten selbst Versuche durchführen. Dies stärkt das technische Selbstkonzept der Schülerinnen, sich mit diesen neuen Erfahrungen ein Studium in Naturwissenschaft und Technik zuzutrauen. Studentinnen sind in einigen Studiengängen deutlich in der Minderheit und damit der Gefahr einer Vereinzelung ausgesetzt. Damit sich dieser Minderheitenstatus nicht negativ während des Studiums auswirkt, erhalten die Studentinnen an unterschiedlichen Stellen Unterstützung, sofern sie dies wünschen. Durch Beratung, Workshops und Netzwerkangebote, wie zum Beispiel im Programm proʃcience, werden sie in ihrem Studienverlauf begleitet und optimal auf ihren Abschluss vorbereitet. Wissenschaftlerinnen entscheiden sich immer noch zu häufig gegen eine wissenschaftliche Karriere. In speziellen Programmen wie promotion oder ProFiL wurden darum Beratungs-, Trainings- und Netzwerkangebote konzipiert. Während promotion über individuelle Beratung und Weiterbildung die Teilnehmerinnen aktiv in ihrer Karriere- und Lebensplanung unterstützt und Wege für eine verbesserte Vereinbarkeit aufzeigt, bietet ProFiL neben dem Mentoringprogramm ein speziell für zukünftige akademische Führungskräfte zugeschnittenes Professionalisierungsangebot, das Selfmanagement ebenso thematisiert wie Führungsanforderungen oder Erfolgsfaktoren der Drittmittelakquise. Diese zusätzlichen Kenntnisse sollen den Nachwuchswissenschaftlerinnen den Weg zu einer Professur, einer Karriere außerhalb der Wissenschaft oder einer Ausgründung ebnen. Vermessung optischer Verstärker auf Halbleiterbasis am Institut für Festkörperphysik.

17 32 Strategien einer Gleichstellungspolitik Strategien einer Gleichstellungspolitik 33 Für jede etwas: erfolgreiche Individualförderung Übergreifend über alle Qualifikationsstufen und Disziplinen präsentiert sich das Gleichstellungskonzept der TU Berlin als stetige, eng verzahnte Struktur. Beispielhaft für diese abgestimmte Strategie sind folgende Einzelmaßnahmen für Schülerinnen, Studentinnen und den gesamten wissenschaftlichen Nachwuchs: 1. Angebote für Schülerinnen Vor dem Abi an die Uni Auch bei der Nachwuchsförderung setzt die TU Berlin ganz konkret auf Gleichstellung. Gezielte Angebote und spezielle Events helfen, die Hemmschwellen von Schülerinnen gegenüber einer technischen Universität abzubauen. Das Schulbüro übernimmt als zentrale Koordinierungsstelle die nachhaltige Vernetzung aller Angebote für Schülerinnen und Schüler sowie die Kommunikation mit den Partnerschulen. Wissenschaftliche Unterstützung erhält es in seiner Arbeit durch das Fachgebiet Pädagogische Psychologie, mit dem Ziel einer geschlechtergerechten, schulischen Nachwuchsförderung. Stereotype Sichtweisen auf Technik und speziell auf die Beziehung von Geschlecht und Technik werden systematisch aufgebrochen, um einen nachhaltigen Imagewandel der MINT-Disziplinen zu initiieren. Girls Day 2012 an der TU Berlin. Ein Fenster an die Universität Das TU-Schulportal bündelt online erstmals alle Praxis- und Beratungsangebote der TU Berlin für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie Informationsangebote für Eltern und Unternehmen. Alle Angebote und Projekte im Bereich der Schularbeit sind in übersichtlich strukturierten Formaten unter den Labels EchTUni und Kinderuni zusammengefasst. Das Schulportal leistet jedoch weit mehr als die bloße Auflistung aller Angebote im Web. Durch die Ansprache der schulischen Zielgruppen in Form von breitgefächerten Rollenmodellen ( Insidern ) wird der Diversity- Ansatz konsequent verfolgt. Studierende beiderlei Geschlechts, verschiedener Nationalitäten und Bildungshintergründen stellen sich in einem persönlichen Interview vor, stehen per als Studienfachberaterinnen und Studienfachberater zur Verfügung und machen den Anteil der Frauen in der Studierendenschaft sichtbar. Eigens produzierte Videoclips zu den Angeboten und Einrichtungen der TU Berlin, insbesondere zu den Mädchenprojekten der Fakultäten, wie GET-IT!, Techno-Club und LABgirls, ergänzen den Webauftritt. Beispielhaft für die erfolgreiche Schülerinnenarbeit ist der Techno-Club. Zielgruppe sind Schülerinnen der gymnasialen Oberstufe, denen die Gelegenheit gegeben wird, die Universität und ihr Studienangebot frühzeitig und begleitet von Studentinnen zu erleben. Bereits seit 2001 werden so erfolgreich Berührungsängste abgebaut und Interessen geweckt. Die Mädchen werden direkt in den Schulen angesprochen, erhalten Informationen über Studieninhalte und Berufsmöglichkeiten aus erster Hand und werden in die TU Berlin eingeladen. In kleinen Gruppen erobern sich pro Semester rund 40 Schülerinnen den Campus mit seinen vielfältigen Angeboten. Seit der Gründung des Techno-Clubs sind 4200 Schülerinnen in ihren Schulen besucht worden und ca Schülerinnen haben an dem Programm teilgenommen. 2. Angebote für Studentinnen und Doktorandinnen Das Programm proʃcience spricht alle Studentinnen an. Über den gesamten Studienverlauf werden Strategien, Kompetenzen und Netzwerke vermittelt, die die Studentinnen bis zu ihrem Abschluss begleiten. proʃcience begeistert Studentinnen im MINT-Bereich frühzeitig für die Forschungspraxis. Ein reiches Angebot an Workshops verknüpft Theorie und Praxis im Studium von Naturwissenschaften und setzt auf die Förderung von Transferkompetenzen. Abhängig von den unterschiedlichen Studienphasen durchlaufen die Studentinnen Professionalisierungsprozesse im Hinblick auf Studienorganisation und Schwerpunktbildung. ProMotion ist ein virtuelles Kolleg für Doktorandinnen. Es verbindet ein aufeinander aufbauendes Weiterbildungsprogramm mit persönlicher individueller Beratung sowie Netzwerkangeboten. Doktorandinnen bilden Teams und unterstützen sich gegenseitig im weiteren Qualifikationsverlauf. Workshops zum wissenschaftlichen Schreiben runden das Angebot ab und unterstützen Nachwuchswissenschaftlerinnen darin, Mittel für ihre Forschungsideen einzuwerben oder diese in wichtigen Journalen zu platzieren. Die Promotionsabschlussstipendien (PAS) bieten Frauen die Möglichkeit einer kurzfristigen Finanzierung, um ihre Doktorarbeit abschließen zu können. Zielgruppen sind Promovendinnen aus Fächern, in denen promovierte Frauen unterrepräsentiert sind oder die in ihrer Arbeit Fragen der Geschlechterforschung in den Natur-, Technik- und Ingenieurwissenschaften behandeln. Derzeit werden die PAS vom Berliner Programm für Chancengleichheit finanziert. Verschiedene Preise an der TU Berlin würdigen ganz speziell die Leistungen von Akademikerinnen und machen sie so für eine breitere Öffentlichkeit sichtbar. So wird seit 2007 der Clara von Simson-Preis ausgelobt.

18 34 Strategien einer Gleichstellungspolitik Strategien einer Gleichstellungspolitik 35 Prof. Dr. Sabine Klapp, Professorin der TU Berlin und ehemalige Teilnehmerin im BCP-Programm. Mit bis zu Euro werden jedes Jahr herausragende Diplom- oder Masterarbeiten von Frauen in den Natur- und Ingenieurwissenschaften prämiert, die fachliche Exzellenz mit einem besonderen gesellschaftlichen oder hochschulpolitischen Engagement kombinieren wurde erstmalig der mit Euro dotierte Clara Immerwahr Award des Exzellenzclusters Unifying Concepts in Catalysis (UniCat) vergeben. Der Preis, der zukünftig einmal im Jahr international ausgeschrieben wird, würdigt hervorragende Forschungsergebnisse einer exzellenten Nachwuchswissenschaftlerin auf dem Gebiet der Katalyse und wird von Industriepartnern von UniCat, und der TU Berlin gesponsert. 3. Angebote für angehende Professorinnen ProFIL steht für Professionalisierung für Frauen in Forschung und Lehre: Mentoring Training Networking. Das hochschulübergreifende Postdoc-Programm der TU Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Freien Universität Berlin fördert Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Professur. Über eine Laufzeit von 18 Monaten werden die Teilnehmerinnen des ProFIL-Programms bei der Planung und Entwicklung ihrer Karriere intensiv unterstützt und können sich auf künftige Führungs- und Managementanforderungen einer Professur vorbereiten. Wissenschaftlerinnen an die Spitze heißt das neue Programm der TU Berlin, das mit über 30 Postdoc-Stellenangeboten die Anzahl von hochquali- fizierten Wissenschaftlerinnen in der Führungsebene des Wissenschaftsbetriebs erhöhen will. Um künftig flexibel auf die Heterogenität der Fächerkulturen und die Diversifizierung von Karrierewegen eingehen zu können, bietet das Programm drei verschiedene Förderlinien an: TU international lobt über die Internationale Postdoc-Initiative (IPO- DI) zweijährige Fellowships für hochkarätige Wissenschaftlerinnen aus dem Ausland aus. TU cofund stellt die Gegenfinanzierung für befristete W-Professuren aus dem Berliner Programm für Chancengleichheit bereit und TU innovativ ist ein offenes Angebot an alle Fakultäten, ein tenuretrack-modell an eine Flexibilisierung der bestehenden professoralen Strukturen zu koppeln. Damit erhalten alle Fachgebiete die einmalige Chance, Nachwuchswissenschaftlerinnen langfristig zu fördern. Das Land Berlin setzt sich angesichts der Tatsache, dass Frauen in Forschung, Lehre und auf allen wissenschaftlichen Qualifikationsebenen weiterhin unterrepräsentiert sind, für eine gezielte Frauenförderung ein. Mit dem Berliner Programm zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen in Forschung und Lehre (BCP) steht den Berliner Hochschulen ein Fördervolumen von bis zu 3,8 Mio. Euro jährlich zur Verfügung. Gemeinsam getragen von den für Frauen und Wissenschaft zuständigen Senatsverwaltungen und kofinanziert von den Hochschulen, werden allein an der TU Berlin in den nächsten vier Jahren rund 1,7 Mio. Euro für die Förderung von weiblichen Professuren abgerufen. 4. Übergreifende externe Kooperationen Von besonderer Bedeutung für eine erfolgreiche Gleichstellungsarbeit ist auch die Kooperation mit verschiedensten Partnerinnen und Partnern, die überregional vernetzt sind. Als Gesellschafterin der Femtec, die 2001 in Form einer GmbH gegründet wurde und mit den führenden deutschsprachigen TU sowie mit großen Technologieunternehmen zusammenarbeitet, ist die TU Berlin in ein überregionales Netzwerk integriert. Ziel der Femtec ist es, mehr junge Frauen für die Technik- und Naturwissenschaften zu gewinnen, die gleichen beruflichen Einstiegs- und Aufstiegschancen für Frauen zu erreichen sowie innovative Unternehmenskulturen und zeitgemäße Karrierewege für Frauen und Männer sicher zu stellen. Die Zentrale Frauenbeauftragte der TU Berlin ist Mitglied im Netzwerk Gleichstellung, in dem sich die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der führenden technischen Universitäten Deutschlands zusammengeschlossen haben (RWTH Aachen, TU Berlin, TU Braunschweig, TU Darmstadt, TU Dresden, Leibniz Universität Hannover, Karlsruher Institut für Technologie, TU München und Universität Stuttgart). Mit der Konstituierung dieses Netzwerks wird der zunehmenden Bedeutung des Themas Geschlechtergerechtigkeit Rechnung getragen und Strukturen aufgebaut, die die Vorreiterrolle der neun führenden technischen Hochschulen auch im Bereich der Gleichstellung unterstützen.

19 36 Maßnahmenportfolio im Bereich der Gleichstellung Maßnahmenportfolio im Bereich der Gleichstellung 37 Doppelstrategie Gleichstellung I. Strukturen im Wandel II. TU-Balance: Maßnahmenportfolio im Bereich der Frauenförderung Standards setzen Chancengleichheit voranbringen Maßnahmen und Angebote Frauenförderrichtlinien (1993) Richtlinie zum Schutz vor sexueller Diskriminierung, Gremien der Frauenpolitik Gremien der Gleichstellungspolitik Professorinnen Berliner Programm für Belästigung und Gewalt (1999) Gender- und Diversitykompetenz im Führungskräfteprofil Stellenprogramm und Chancengleichheit und TU Cofund, Selbstverpflichtung zur Umsetzung der Forschungsorien- Strategisches Controlling und Qualitätsmanagement Professionalisierung TU Innovativ, ProFil tierten Gleichstellungsstandards (2008) Satzung Chancengleichheit der Geschlechter (2013) Geschlechterverhältnisse thematisieren Leitungsverantwortung übernehmen Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (1995) Professuren mit Gender-Denominationen Promovendinnen & Post-Docs TU International, promotion, Promotionsab- Top-down-Strategie Gleichstellung Visualisierungsprojekt Gender Mapping (2011) Beratung und schlussstipendien, Clara Immerwahr Award, Querschnittsverantwortung in den Ressorts Zertifikatsstudium GENDER PRO MINT (2012) Karriereförderung Femtec Promotionsforum Gleichstellungskompetenz einbringen Vielfalt fördern Frauenbeauftragte auf dezentraler Ebene (1989) Frauenbeauftragte auf zentraler Ebene (1991) Gendercontrolling ( ) Gleichstellungscontrolling (2013) Betreuungsangebote (1991) Flexible Arbeitsbedingungen / DV Flex (2006) Familienbüro / ZV Familienaudit (2009) Teilzeitstudium (2012) Studentinnen & Absolventinnen Karriereeinstieg und Begabtenförderung proʃcience (IMPETUS / Zielgerade), Clara von Simson-Preis, Femtec Careerbuilding Charta der Vielfalt (2013) Steuerungsinstrumente einsetzen Frauenförderpläne (1995) Anreizsysteme (2000) Zielvereinbarungen (2003) Zielzahlen (2008) Schülerinnen Vorstellung von Role-Models und Stärkung des technischen Selbstkonzeptes Techno-Club, Girls Day, LABgirls, Roberta, Technik braucht Vielfalt, Femtec Basis: strukturelle Maßnahmen und Verantwortung auf allen Ebenen TU-Mitglieder, Institute, Fakultäten, Universitätsleitung

20 Gleichstellung braucht Geschlechterforschung

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