Die Nakba. Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948 Ausstellung

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1 Die Nakba Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948 Ausstellung Didaktische Materialien zur Ausstellung Arbeitsblätter für den Besuch von Schulklassen Von Wolfgang Popp Pädagoginnen und Pädagogen für den Frieden (PPF) zfk Zentrum für Friedenskultur Kölner Str. 11, Siegen Tel / , / Die NAKBA PPF-Materialien 1

2 Einführung Die Nakba ist die palästinensische Bezeichnung für Flucht, Unglück, Vertreibung. Ihre Realität in den Jahren um 1948 im Gefolge der Entstehung des israelischen Staates ist in Deutschland weitgehend unbekannt. Noch unbekannter, vielleicht aber häufig auch bewusst verdrängt und verschwiegen ist die Tatsache, dass bis heute hunderttausende palästinensischer Flüchtlinge mit ihren Kindern und Enkelkindern in den benachbarten Ländern in Flüchtlingslagern leben, ohne Aussicht auf eine Rückkehr in ihre Heimat, eine Entschädigung für ihr verlorenes Eigentum oder eine Eingliederung in die Aufnahmegesellschaft. In Israel wird die Staatsgründung auf palästinensischem Boden als Wiedergeburt nach zweitausendjährigem Exil und nach Jahrhunderte langer Verfolgung gefeiert. Dass dabei hunderttausende palästinensischer Menschen aus ihrer angestammten Heimat vertrieben und um ihr Hab und Gut gebracht wurden, ist eines der dunkelsten Kapitel in der Geschichte des Landes. Im Nachkriegsdeutschland führte die Erinnerung an die planmäßige Ermordung vom Millionen von europäischen Juden dazu, dass die Staatwerdung Israels und die israelische Politik bis heute anstandslos unterstützt wurde und wird. In unserer Gesellschaft und Politik wie in den Medien herrscht einseitig das israelischer Verständnis für die historischen Vorgänge vor. Dadurch wurde der Blick auf die vielfachen Leiden des palästinensischen Volkes verstellt. Die Thematisierung der Flucht und Vertreibung dieser Menschen und erst recht ihre Forderung nach Rückkehr in ihre Heimat gilt bis heute vielfach als Tabubruch. Die Lösung des anhaltenden und sich immer mehr zuspitzenden Konflikts zwischen Israel und den Palästinensern kann aber nur dann gelingen, wenn wir auch die andere Seite und Sicht auf die historischen Ereignisse kennen und verstehen. Die Ausstellung ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, sich sachlich und engagiert mit den historischen Vorgängen im Zusammenhang mit der Nakba zu beschäftigen. Dies gilt auch und vor allem für junge Menschen, für Schüler und Schülerinnen ab ca. Jahrgangsstufe 7/8. Der Lehrer/die Lehrerin sollte, wenn er/sie mit der Klasse einen Besuch der Ausstellung plant, sich diese vorher ansehen, um zu wissen, was auf die Schülerinnen und Schüler zukommt. Darüber hinaus ist die Lektüre des Begleitheftes zur Ausstellung sehr hilfreich. Eine oft erhobene Kritik an der Ausstellung sollte von der Lehrerin/dem Lehrer vorweg reflektiert werden: die Kritik, die Ausstellung zeige ja einseitig die Ereignisse nur aus der palästinensischen Sicht. Das stimmt zwar in Hinsicht auf die Perspektive, aber die Ausstellung zeigt und behandelt nur Vorgänge und Ereignisse, die objektiv stattgefunden haben und nachprüfbar sind. Kritiker müssten veranlasst werden, zu sagen, wo die Darstellung der Vorgänge und Ereignisse aus israelischer Sicht anders beurteilt werden müssten. Für den Besuch der Ausstellung mit der Klasse sollten mindestens zwei Stunden veranschlagt werden. Als hilfreich hat sich auch erwiesen, wenn im Anschluss an den Ausstellungsbesuch eine weitere Stunde für den Besuch des im Hause befindlichen Die NAKBA PPF-Materialien 2

3 Dunkelcafés mit eingeplant wurde. Denn ein solcher Besuch entlastet die Schüler und Schülerinnen im Blick auf die Auseinandersetzung mit den Darstellungen der Ausstellung und ermöglicht ihnen ein neue, entspannende und zugleich lehrreiche Erfahrung. Die Arbeitsblätter, die die Schülerinnen und Schüler während des Besuches der Ausstellung bearbeiten sollen, sind so angelegt, dass je nach Klassengröße ein bis drei Schülerinnen oder Schüler Fragen zu einer der Ausstellungstafeln 1 bis13 beantworten sollen. Das nimmt erfahrungsgemäß ungefähr eine Stunde in Anspruch. In der zweiten Stunde sollen dann die Arbeitsergebnisse im Klassenplenum zusammengetragen und diskutiert werden. Nach dem Besuch der Ausstellung (und ggf. des Dunkelcafés) können die Erfahrungen im weiteren Unterricht vertieft werden: Die Schüler und Schülerinnen können im Internet weitere Auskünfte einholen zu den einzelnen Flüchtlingslagern, zu palästinensischen Kunstschaffenden, zur Arbeit der Initiative Flüchtlingskinder im Libanon e.v., von der die Ausstellung stammt, zu anderen Initiativen, die sich mit dem Israel-Palästina-Konflikt beschäftigen u.ä. Und sie können recherchieren, ob und welche palästinensischen Organisationen, Vereine, Einzelpersonen in ihrem Wohnort existieren und leben und Kontakt zu ihnen aufnehmen, sie in die Klasse einladen, Aktionen mit ihnen zusammen planen und durchführen u.ä. Die NAKBA PPF-Materialien 3

4 Arbeitsblatt zur Tafel 1: Bis 1917 Von den ersten jüdischen Einwanderern bis zur Balfour-Erklärung Wann kamen die ersten jüdischen Einwanderer nach Palästina? 2. Wie entstand der Zionismus? 3. Welche Rolle spielte Theodor Herzl? 4. Wie sah das Verhältnis zwischen palästinensischen und jüdischen Bewohnern in den Jahren zwischen 1882 und 1946 aus? 5. Warum heißt die Balfour-Erklärung so? Warum wurde sie abgegeben? 6. Was sind die beiden wichtigen Aussagen der Erklärung? Arbeitsblatt zur Tafel 2: Bis 1947 Vom Ende des 1. Weltkriegs bis zum Jahr 1947 Die britische Mandatszeit 1. Was bedeutet britische Mandatszeit? Was ist ein Mandat? 2. Was besagt der Mandatstext des Rates des Völkerbundes? Wann wurde er erlassen? 3. Was besagt die Tabelle 2 über die Einwandererzahlen von 1920 bis 1945? 4. Was ist aus der Karte 3 zu erkennen? 5. Was ist die fünfte Alija? Was bedeutet sie? 6. Wie entstand der palästinensisch-arabische Widerstand ? 7. Was besagt das britische Weißbuch von 1939? Welche Folgen hat es? Arbeitsblatt zur Tafel 3: Resolution 181(II) Der Teilungsplan der Vereinten Nationen vom Was sind die Vereinten Nationen? Welche Rolle spielen sie in Palästina? 2.Was zeigt die Karte 5? Wie ist das zu interpretieren? 3. Was zeigt dagegen Karte 6? Wie ist das zu interpretieren? 4. Was besagt die Resolution 181 (II)? Die NAKBA PPF-Materialien 4

5 5. Wie reagierten die zionistische und die palästinensische Seite auf die Resolution? 6. Vergleichen Sie die Zitate von Adrej Gromyko, Walid Kahlidi und Norman Paech: Worauf verweisen sie? Wie beurteilen Sie sie? Arbeitsblatt zur Tafel 4: Bis 1948 Vom UN-Teilungsplan vom bis zur Ausrufung des Staates Israel am (Bürgerkrieg) 1. Wann und warum entstand der Bürgerkrieg zwischen Israelis und Palästinesern? 2. Welche Folgen hatte er vor allem für die palästinensischen Menschen? 3. Wie beurteilen Sie das Zitat aus Ben Gourions Kriegstagebüchern? 4. Was besagt die Karte 8? 5. Wer verfasste den Plan D? Was fordert dieser Plan? 6. Was war das Massaker von Deir Yassin am ? Wie beurteilen Sie das? Arbeitsblatt zur Tafel 5: Die Folgen des Bürgerkriegs 1. Was erkennen Sie auf den Abbildungen 10 bis 13? Wie beurteilen Sie das? 2. Wie beurteilen Sie die in Tabelle 3 zusammengestellten Fluchtgründe? Auf welche Flüchtlingsgruppen beziehen sie sich? 3. Wie beurteilen Sie die israelische Behauptung, dass die meisten palästinensischen Flüchtlinge freiwillig geflohen seien bzw. von arabischen Führern dazu aufgefordert wurden? 4. Wie hängen die beiden Zitate Ben Gourions vom und vom zusammen? 5. Welche politische Einschätzung der israelischen Zukunft steht hinter dem Zitat von Benny Morris? Wie beurteilen Sie das? Arbeitsblatt zur Tafel 6: Bis 1949 Der israelisch-arabische Krieg von Mai 1948 bis Juli Wie glaubwürdig war die Kriegserklärung der arabischen Staaten nach der Ausrufung Die NAKBA PPF-Materialien 5

6 des Staates Israel? 2. Wie sah das Kräfteverhältnis zwischen den Kriegsparteien aus? 3. Welche Rolle spielte die Motivation auf beiden Seiten für Erfolg und Misserfolg? 4. Wie interpretieren Sie die Tabelle 4? Wie erklären Sie sich die unterschiedlichen Eintragungen? 5. Was besagt die Karte 9? Wie beurteilen Sie das? 6. Was besagen die verschiedenen Offensiven, Waffenstillstände und ihr Bruch? Wie beurteilen Sie das? Arbeitsblatt zu den Tafeln 7 und 8: nach 1949 Folgen des israelisch-arabischen Krieges 1. Was beinhaltet die Karte 10? 2. Welche realen Folgen hatte der israelisch-arabische Krieg? 3. Was besagt die Notstandsverordnung über das Eigentum Abwesender? Wie beurteilen Sie das? 4. Vergleichen Sie die Zitate von Theodor Herzl, Yossef Weitz, Martin Bubers und Hannah Arendts: Welche Gemeinsamkeiten, welche Unterschiede, welche Gegensätze sehen Sie? Wie beurteilen Sie diesen? 5. Was zeigt die Karte 11? Wie interpretieren Sie diese Karte? Arbeitsblatt zur Tafel 9: Resolution 194 (III) der Vereinten Nationen vom (Rückkehr-Resolution) 1. Warum wurde die Rückkehr-Resolution erlassen? Was besagt sie? 2. Was veranschaulicht die Karte 12? 3. Was besagt die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte zum Fall des Israel- Palästina-Konflikts? 4. Welche Rolle spielt dabei das Genfer Abkommen über den Schutz von Zivilpersonen in Kriegszeiten vom ? 5. Mit welchen Argumenten wird die verbindliche Gültigkeit der Rückkehr-Resolution zurück gewiesen? Wie beurteilen Sie das? Die NAKBA PPF-Materialien 6

7 6. Welche UN-Organisation war und ist für die politische Vertretung der palästinensischen Flüchtlinge verantwortlich? Wie erfüllt sie diese Verantwortlichkeit? Arbeitsblatt zur Tafel 10: Situation der palästinensischen Flüchtlinge heute 1. Was ist die UNRWA? Welche Aufgaben hat sie? 2. Was stellt die Karte 13 dar? 3. Was besagt die Tabelle 5? Welche Schlüsse lassen sich daraus ziehen? 4. Wie ist die Situation der palästinensischen Flüchtlingen im Libanon? 5. Welche Gründe gibt es dafür? Wie beurteilen Sie diese Gründe? 6. Welche Folgen hat dies für die Betroffenen? Arbeitsblatt zur Tafel 11: Situation der palästinensischen Flüchtlinge heute 1. Wie ist die Situation der Flüchtlinge in Jordanien? 2. Warum sind die Flüchtlinge relativ gut in die Mehrheitsgesellschaft integriert? 3. Wie ist die Situation der Flüchtlinge in Syrien? Welche Rechte habe sie? In welchen Rechten sind sie eingeschränkt? 4. Wie ist die Situation der Flüchtlingen in der Westbank, in Gaza und in Ost-Jerusalem? 5. Wie ist die Situation der Flüchtlinge innerhalb Israels? 6. Was ist die Organisation Zochrot? Welche Ziele verfolgt sie? Arbeitsblatt zur Tafel 12: Flüchtlinge erzählen ihre Geschichte 1. Was erzählt Mohammad über die Geschichte und Flucht seiner Familie? 2. Wie sieht die Geschichte seines Herkunftsortes Al Bassa aus? 3. Wie sieht die Geschichte seines Herkunftsortes Sa'Sa' aus? 4. Was erzählen Khaled und May über die Geschichte ihrer Familien und deren Flucht? 5. Was erzählt Sileen Akkawi über die Geschichte ihrer Familien und deren Flucht? Die NAKBA PPF-Materialien 7

8 6. In welcher Situation befand sich Haifa vor der israelischen Staatsgründung? 7. Welche Folgen hat dies für die wohlhabenden palästinensischen Einwohner? Arbeitsblatt zur Tafel 13 Kultur Palästinensische Kunst und Kultur 1. Was erkennen Sie auf dem Bild von Ismael Shammout? Was erfahren Sie über den Künstler? 2. Was ist das Besondere an dem Kunstwerk von Emily Jacir? Wie beurteilen Sie die politische Botschaft? 3. Was symbolisiert die Grafik von Burhan Karkutli? Welche Einzelelemente erkennen Sie? Wie interpretieren sie diese? 4. Wovon handelt der Text von Mahmoud Darwish? Was sagt er uns Deutschen? 5. Was erkennen Sie als besonders an der Kleidung die Kinder auf Abbildung 60 und 61? 6. Was wissen Sie über palästinensische Alltagskultur? Über spezielle Bräuche und Feiertage? Eine Einrichtung der Gesellschaft für Friedenserziehung e.v. Vorstand: Prof. em. Dr. Wolfgang Popp [Forschungs- und Lehrgebiet Friedenserziehung Universität Siegen]; Bernhard Nolz [Aachener Friedenspreisträger]; Jan Meyer-Krügel [Projektleiter Dunkelcafé] Restaurant ohne Licht Die Attraktion der Region Die NAKBA PPF-Materialien 8

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