Eine Information der deutschen Lebensversicherer. Geschäftsentwicklung 2009 Die deutsche Lebensversicherung in Zahlen

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1 Ee Information der deutschen Lebensversicherer Geschäftsentwicklung 2009 Die deutsche Lebensversicherung Zahlen

2 Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.v. Geschäftsentwicklung 2009 Die deutsche Lebensversicherung Zahlen

3 Inhalt Verzeichnis der Tabellen und Grafiken Verzeichnis der Tabellen und Grafiken Gesamtbetrachtung: Lebensversicherungen, Pensionskassen und Pensionsfonds Neuzugang der Lebensversicherung i.e.s. Struktur des Neuzugangs 91 Haupt- und 31 Zusatzversicherungen Beitragsenahme steigt weiter Hohe Leistungsauszahlungen Verwaltungskostenquote skt weiter auf 2,7 Kapitalanlagenbestand von 705 Milliarden Euro Starkes Engagement der betrieblichen Altersversorgung Bestand an Direkt- und Rückdeckungsversicherungen steigt Pensionskassen und -fonds auf Wachstumskurs Lebensversicherer Spezialisten für Altersvorsorge Übersicht über die Ergebnisse der Lebensversicherungen, Pensionskassen und Pensionsfonds Übersicht über die Ergebnisse der Lebensversicherungen i.e.s. Neuzugang mit laufender Beitragszahlung 2009 Neuzugang gegen Emalbeitrag 2009 Egelöster Neuzugang 2009 sgesamt Zeitreihe egelöster Neuzugang: Anzahl Egelöster Neuzugang an förderfähigen Lebensversicherungen ( Riester-Verträge ) Egelöster Neuzugang an förderfähigen Lebensversicherungen ( Basisrenten ) Bestand an Hauptversicherungen am 31. Dezember 2009 Bestand an förderfähigen Lebensversicherungen ( Riester-Verträge ) Bestand an förderfähigen Lebensversicherungen ( Basisrenten ) Bestand an Hauptversicherungen (Grafik) Bestand an Zusatzversicherungen (Grafik) Bestand an Zusatzversicherungen Beitragsenahmen 1990 bis 2009 (Grafik) Beitragsenahmen im Geschäftsjahr 2009 (2008) Beitragsenahmen nach Unternehmensarten Versicherungsauszahlungen 1990 bis 2009 (Grafik) Gliederung der Versicherungsleistungen Ausgezahlte Leistungen (Grafik) Kostenquoten der Lebensversicherung i.e.s. Bestand an Kapitalanlagen 1995 bis 2009 Neue Kapitalanlagen im Gesamtjahr 2009 Nettoverzsung der Kapitalanlagen 1980 bis 2009 Engagement der Lebensversicherung der betrieblichen Altersversorgung Bestand an Direktversicherungen Bestand an Rückdeckungsversicherungen Bestand bei Pensionskassen Bestand bei Pensionsfonds Übersicht über die Ergebnisse der Pensionskassen Übersicht über die Ergebnisse der Pensionsfonds Bestand an Rentenversicherungsverträgen (Grafik) Hweis: In dieser Broschüre steht Lebensversicherung i.e.s. für Lebensversicherung im engeren Sne, d.h. ohne Pensionskassen und ohne Pensionsfonds. Die sraten werden aufgrund von ungekürzten Rohdaten ermittelt; zu den ausgewiesenen Tabellenwerten ergeben sich zum Teil Rundungsdifferenzen.

4 6 Geschäftsergebnisse 2009 im Überblick 7 Das Jahr 2009 stand noch im Zeichen der Fanz- und Wirtschaftskrise. Zum een führte die Suche nach eem sicheren Hafen Verbdung mit attraktiven Angeboten der Lebensversicherer zu eem erheblichen Anstieg der Emalbeiträge, vor allem bei Rentenversicherungen und Kapitalisierungsgeschäften. Zum andern üben die Menschen aufgrund der unsicheren Perspektive Zurückhaltung bei der Bdung an langfristige Verträge: Kurz - arbeit und die Angst vor Arbeitslosigkeit, Ekommensebußen und zunehmende Verschuldung waren ke gutes Umfeld für die Altersvorsorge, die auf Stetigkeit und Berechenbarkeit angewiesen ist. Dies zeigte sich vor allem im Neugeschäft bei den laufenden Beiträgen. Gleichwohl konnten die Lebensversicherer e sehr gutes Ergebnis mit stark wachsenden Beitragseahmen erzielen. Gesamtbetrachtung: Lebensversicherungen, Pensionskassen und Pensionsfonds Im Überblick stellen sich die Geschäftsergebnisse der Lebensversicherungen, Pensionskassen und Pensionsfonds zusammen wie folgt dar: n Die gebuchten Brutto-Beiträge (ohne die als Versicherungsbeitrag verwendeten Überschussanteile) stiegen um 7,1 auf 85,2 Milliarden Euro (Vorjahr: 79,6 Milliarden Euro). n Die Zahl der neu abgeschlossenen Verträge ist zurückgegangen: 6,4 Verträge wurden neu abgeschlossen; dies entspricht eem Mus von 8,4 gegenüber dem Vorjahr. n Die Beitragssumme des Neugeschäfts (Bewertungssumme) sank 2009 auf 156,1 Milliarden Euro (Vorjahr: 175,0 Milliarden Euro; mus 10,8 ). Die laufenden Beiträge für e Jahr erreichten im Neugeschäft aufgrund der fehlenden Riester-Stufe 6,0 Mrd. Euro (mus 15,5 ) und die Emalbeiträge 20,8 Mrd. Euro (plus 61,7 ). n Die versicherte Summe aus dem Neuzugang verrgerte sich um 3,3 von 253,8 Milliarden Euro auf 245,3 Milliarden Euro. n Der Bestand betrug Ende ,1 Verträge (Vorjahr: 96,3 ; mus 1,3 ). n Die ausgezahlten Leistungen sanken auf 71,1 Milliarden Euro (mus 1,4 ). Im Vorjahr betrug der Wert 72,2 Milliarden Euro. n Der Kapitalanlagenbestand (Bilanzwerte) wuchs im Jahr 2009 um 3,1 auf 723,2 Milliarden Euro (Vorjahr: 701,2 Milliarden Euro). Hzu kamen noch 45,2 Milliarden Euro (Vorjahr: 31,8 Milliarden Euro; plus 42,0 ) an Kapitalanlagen für fondsgebundene Policen. Für Neuanlagen standen im vergangenen Jahr brutto 143,8 Milliarden Euro (Vorjahr: 122,4 Milliarden Euro) zur Verfügung. Das gesamte Neuanlagenvolumen stieg um 17,5. Werte von Pensionsfonds konnten hierbei nicht berücksichtigt werden. Im Folgenden wird vor allem die Lebensversicherung im engeren Sn näher untersucht; ee entsprechende Auswertung ist für Pensionskassen und Pensionsfonds nicht möglich, weil die erforderlichen Daten fehlen. Übersicht über die Ergebnisse der Lebensversicherungen, Pensionskassen und Pensionsfonds *) Gesamtjahr Ver- Gesamtjahr 2009 änderung 2008 Neuzugang Anzahl der Verträge 6,4 Mio. Stück 8,4 6,9 Mio. Stück Beitragssumme 156,1 Mrd. EUR 10,8 175,0 Mrd. EUR Laufender Beitrag 135,3 Mrd. EUR 16,5 162,1 Mrd. EUR Emalbeitrag 20,8 Mrd. EUR +61,7 12,9 Mrd. EUR Versicherte Summe 245,3 Mrd. EUR 3,3 253,8 Mrd. EUR Bestand Anzahl der Verträge 95,1 Mio. Stück 1,3 96,3 Mio. Stück Gebuchte Brutto-Beiträge (ohne Beiträge aus RfB) 85,3 Mrd. EUR + 7,1 79,6 Mrd. EUR *) An der GDV Statistik beteiligen sich 25 überbetriebliche Pensionskassen und 17 Pensionsfonds (überwiegend Neugründungen von Versicherern). Übersicht über die Ergebnisse der Lebensversicherungen i. e. S. Gesamtjahr Ver- Gesamtjahr 2009 änderung 2008 Neuzugang Anzahl der Verträge 6,1 Mio. Stück 8,1 6,7 Mio. Stück Beitragssumme 150,2 Mrd. EUR 10,9 168,5 Mrd. EUR Laufender Beitrag 130,5 Mrd. EUR 16,4 156,1 Mrd. EUR Emalbeitrag 19,7 Mrd. EUR +59,3 12,4 Mrd. EUR Versicherte Summe 241,8 Mrd. EUR 3,0 249,3 Mrd. EUR Bestand an Hauptversicherungen Anzahl der Verträge 91,5 Mio. Stück 1,4 92,8 Mio. Stück davon: förderfähige Lebensversicherungen Riester-Produkte Anzahl Neuzugang 1,2 Mio. Stück 26,1 1,6 Mio. Stück Anzahl Bestand 9,8 Mio. Stück + 7,7 9,1 Mio. Stück davon: förderfähige Altersvorsorgeverträge Basisrenten Anzahl Neuzugang 234 Tsd. Stück 17,7 284 Tsd. Stück Anzahl Bestand Tsd. Stück +25,6 862 Tsd. Stück Gebuchte Brutto-Beiträge (ohne Beiträge aus RfB) 81,4 Mrd. EUR + 6,6 76,3 Mrd. EUR

5 8 9 Lebensversicherung i. e. S.: Neuzugang mit laufender Beitragszahlung 2009 Egelöste Versicherungsschee Erhöhung der Ver- sicherungssummen Neuzugang sgesamt Neuzugang sgesamt aufgrund von Anpassungsklauseln aus sonstigen Gründen Lfd. Beitrag für e Jahr Tsd. EUR Anteil Lfd. Beitrag für e Jahr Tsd. EUR Anteil Lfd. Beitrag für e Jahr Tsd. EUR Anteil Lfd. Beitrag für e Jahr Tsd. EUR Anteil Ezelversicherungen Kapitalversicherungen 1) , , , ,4 5, ,2 5,2 4,1 Fondsgebundene Kapitalversicherungen , , , ,5 25, ,1 3,4 26,7 Fondsgebundene Rentenversicherungen , , , ,2 31, ,1 15, Risikoversicherungen , , , ,4 + 5, ,6 27,2 + 8,5 Renten- und Pensionsversicherungen , , , ,1 17, ,3 12,6 19,6 Berufsunfähigkeitsversicherungen , , , ,5 + 17, ,3 25,0 + 19,4 Pflegerentenversicherungen , ,1 + 15, ,0 0,6 + 7,2 Sonstige Ezelversicherungen 2) , , , ,6 11, ,0 0,7 23,5 Kollektivversicherungen Kapitalversicherungen , , , ,1 6, ,9 1,8 15,4 Bausparrisikoversicherungen , , , ,9 + 0, ,3 2,0 4,5 Restschuldversicherungen , , ,2 5,2 589,4 0,3 2,7 Übrige Kollektivversicherungen 3) , , , ,0 + 3, ,7 6,2 + 0,2 Insgesamt , , , ,0 15, ,9 100,0 5,6 1) ohne rabattierte Ezelversicherungen im Rahmen von Gruppenverträgen, 2) Lebensversicherungen ohne Überschussbeteiligung, Tontenversicherungen und Kapita lisie rungs geschäfte u.a., 3) Risiko-, Berufsunfähigkeits-, Renten-, Pensions- und Pflegerentenversicherungen. Versicherte Summe Mio. EUR Anteil Neuzugang der Lebensversicherung i.e.s. Die Beitragssumme des Neugeschäfts (Bewertungssumme) sank 2009 um 10,9 auf 150,2 Milliarden Euro (Vorjahr: 168,5 Milliarden Euro). Bei dieser Kennzahl werden Verträge mit laufenden Beiträgen mit der Dauer ihrer Beitragszahlung gewichtet. Die Emalbeiträge aus dem Neuzugang an Lebensversicherungen i.e.s. stiegen um 59,3 auf 19,7 Milliarden Euro (Vorjahr: 12,4 Milliarden Euro). Der laufende Beitrag für e Jahr im Neugeschäft 2009 erreichte 5,8 Milliarden Euro und lag damit um 15,4 unter dem Vorjahresergebnis von 6,9 Milliarden Euro. Dieser deutliche Rückgang ist vor allem auf das Auslaufen der Riester-Stufen zurückzuführen; die Riester-Stufe 2008 hatte seerzeit zu spürbaren Summenerhöhungen geführt, die den Vergleichswert nun verzerren. Ee bessere Eschätzung des Neuzugangs gegen laufenden Beitrag 2009 lässt sich über die egelösten Versicherungsschee gewnen: rund 4,2 Milliarden Euro entfielen 2009 auf egelöste Versicherungsschee (mus 7,9 ). Die restlichen 1,6 Milliarden Euro waren den Summenerhöhungen zuzuordnen (mus 29,9 ), wobei mit 1,1 Milliarden Euro der Großteil auf die Summenerhöhungen aufgrund von Anpassungsklauseln entfielen. Struktur des Neuzugangs Auch die Differenzierung des Neuzugangs nach Versicherungsarten ist aufschlussreich. Bei den Lebensversicherungen mit laufender Beitragszahlung (egelöste Versicherungsschee) fällt auf, dass die Ezelrentenversicherungen im Neuzugang im Berichtsjahr 2009 das größte Gewicht besaßen, gefolgt von den Fondsgebunden Rentenversicherungen: n Ezel-Rentenversicherungen: 1 301,3 Euro (Anteil: 31,1 ), n Fondsgebundene Rentenversicherungen: 990,4 Euro (Anteil: 23,7 ), n Ezel-Risikoversicherungen: 402,4 Euro (Anteil: 9,6 ), n Selbständige Berufsunfähigkeitsversicherungen: 279,1 Euro (Anteil: 6,7 ), n Ezel-Kapitalversicherungen: 247,0 Euro (Anteil: 5,9 ), n Kollektivversicherungen: 660,5 Euro (Anteil: 15,9 ).

6 10 11 Lebensversicherung i. e. S.: Neuzugang gegen Emalbeitrag 2009 Anzahl der - Versicherungen Anteil Emalbeitrag Tsd. EUR Ezelversicherungen Kapitalversicherungen ,6 + 28, ,4 + 87, ,6 4,6 + 98,3 Fondsgebundene Kapitalversicherungen ,6 + 69, ,5 + 59,9 277,6 1,0 + 73,6 Fondsgebundene Rentenversicherungen ,0 48, ,3 20,4 922,7 3,4 21,9 Risikoversicherungen ,3 5, ,8 54,5 0,2 + 20,1 Renten- und Pensionsversicherungen ,2 + 69, ,7 + 83, ,6 22,0 + 91,1 Berufsunfähigkeitsversicherungen ,1 2,7 + 57,7 Pflegerentenversicherungen , ,1 + 22,4 62,6 0,2 + 45,3 Sonstige Ezelversicherungen 1) , , , , ,7 23, ,0 Kollektivversicherungen Kapitalversicherungen ,6 44, ,8 14,9 308,7 1,1 48,0 Bausparrisikoversicherungen , ,3 0,1 Restschuldversicherungen ,4 26, ,9 17, ,9 35,8 20,1 Übrige Kollektivversicherungen 2) ,9 19, ,9 + 41, ,5 8,3 + 26,9 Insgesamt ,0 + 0, ,0 + 59, ,3 100,0 + 24,5 1) Lebensversicherungen ohne Über schussbeteiligung, Tontenversicherungen und Kapitalisierungsgeschäfte u.a., 2) Risiko-, Berufs unfähigkeits-, Renten-, Pensions- und Pflege rentenversicherungen. Anteil Versicherte Summe Mio. EUR Anteil Lebensversicherung i. e. S.: Egelöster Neuzugang 2009 sgesamt Anzahl Anteil Verände- Versicherte Anteil Verändeder Ver- rung Summe rung sicherungen Mio. EUR Ezelversicherungen Kapitalversicherungen ,1 0, ,9 5,1 + 1,1 Fondsgebundene Kapitalversicherungen ,8 25, ,8 3,2 25,2 Fondsgebundene Rentenversicherungen ,5 28, ,7 13,7 31,6 Risikoversicherungen ,9 + 9, ,1 24,1 + 8,6 Renten- und Pensionsversicherungen ,3 + 1, ,8 13,6 10,3 Berufsunfähigkeitsversicherungen ,1 + 15, ,9 22,2 + 19,4 Pflegerentenversicherungen ,2 + 9, ,5 0,6 + 8,5 Sonstige Ezelversicherungen 1) , , ,9 3,2 + 96,2 Kollektivversicherungen Kapitalversicherungen ,0 20, ,5 1,8 19,1 Bausparrisikoversicherungen ,6 5, ,6 1,8 4,1 Restschuldversicherungen ,9 25, ,3 4,2 19,3 Übrige Kollektivversicherungen 2) ,6 9, ,1 6,5 + 3,3 Insgesamt ,0 8, ,1 100,0 3,0 1) Lebensversicherungen ohne Überschuss beteiligung, Tontenversicherungen und Kapitalisierungsgeschäfte u.a., 2) Risiko-, Berufs unfähigkeits-, Renten-, Pensions- und Pflege renten versicherungen. Damit setzte sich der Trend zu Lebensversicherungen mit rentenförmiger Auszahlung im Neugeschäft fort. Im Jahr 2009 wurden rund 1,2 Riester-Verträge neu abgeschlossen. Der laufende Beitrag aus den ege - lösten Versicherungsscheen der Riester-Renten belief sich im Jahr 2009 auf sgesamt 0,6 Milliarden Euro (mus 25,0 ); die Summenerhöhungen beliefen sich auf 0,4 Milliarden Euro. Im Jahr 2009 konnten 234 Tausend Basisrentenverträge (Vorjahr: 284 Tausend) neu abgeschlossen werden. Der laufende Jahresbeitrag, der auf diese Verträge entfiel, belief sich auf 542,1 Euro (Vorjahr: 657,6 Euro). Auch nerhalb der Emalbeiträge domierten die Rentenpolicen. Auf private Rentenversicherungen entfielen rund 11,4 Mrd. Euro, wovon etwa 1,5 Mrd. den geförderten Produkten bspw. Riester-Zulagen zuzurechnen waren. Offenbar nutzten die Bürger bereits vorhandene Vermögenswerte oder die Ablaufleistungen aus Kapitallebensversicherungen, um sofort begnende oder aufgeschobene Rentenversicherungen gegen Emalbeitrag abzuschließen. Zudem bieten moderne Lebensversicherungen häufig flexible Dotierungsmöglichkeiten, die ebenfalls zu Emalbeiträgen führten. Auf Kapitalisierungsgeschäfte entfielen knapp 4,8 Mrd. Euro, weitere 1,2 Mrd. auf private Kapitallebensversicherungen. Die betriebliche Altersversorgung trug 2009 Form von Direkt- und Rückdeckungsversicherungen mit weiteren 1,7 Mrd. Euro zu dem starken Ergebnis bei. Der Rest etwa 0,6 Mrd. Euro ist den sonstigen Versicherungen, sbesondere privaten Risikopolicen zuzuordnen.

7 12 13 Lebensversicherung i. e. S.: Zeitreihe egelöster Neuzugang Anzahl Tausend (Anteile ) ) Ezelversicherungen Kapitalversicherungen 3 170,6 (60,4) 4 939,8 (63,6) 2 768,5 (41,0) 1 486,5 (20,3) 2 649,2 (22,4) 962,4 (13,1) 982,8 (12,2) 713,1 (9,4) 563,3 (8,4) 562,8 (9,1) Fondsgebundene Kapitalversicherungen 1 183,3 (10,0) 391,8 (5,3) 300,1 (3,7) 255,7 (3,4) 229,0 (3,4) 169,7 (2,8) Fondsgebundene 15,1 (0,3) 150,6 (1,9) 220,1 (3,2) 1 281,7 (17,5) Rentenversicherungen 1 251,3 (10,6) 857,0 (11,7) 1 281,1 (15,9) 1 660,3 (21,8) 1 584,5 (23,7) 1 135,5 (18,5) Risikoversicherungen 1) 1 257,8 (24,0) 1 456,5 (18,7) 603,9 (8,9) 649,4 (8,9) 734,8 (6,2) 738,7 (10,1) 753,9 (9,4) 726,9 (9,5) 668,3 (10,0) 732,8 (11,9) Renten- und Pensionsversicherungen 53,7 (1,0) 170,9 (2,2) 727,7 (10,8) 961,8 (13,2) 2 969,7 (25,2) 1 868,7 (25,5) 2 224,0 (27,7) 1 876,6 (24,6) 1 355,7 (20,3) 1 370,1 (22,3) Berufsunfähigkeitsversicherungen 21,0 (0,4) 22,0 (0,3) 38,8 (0,6) 184,4 (2,5) 376,4 (3,2) 323,6 (4,4) 329,1 (4,1) 360,3 (4,7) 324,0 (4,8) 374,0 (6,1) Pflegerentenversicherungen 0,4 (0,0) 4,2 (0,1) 0,1 (0,0) 2,5 (0,0) 5,3 (0,1) 9,1 (0,1) 11,8 (0,2) 10,7 (0,2) 11,7 (0,2) Sonstige Ezelversicherungen 2) 6,8 (0,1) 6,1 (0,1) 29,1 (0,2) 73,0 (0,9) 89,9 (1,1) 81,3 (1,1) 71,0 (1,1) 244,2 (4,0) Kollektivversicherungen Kapitalversicherungen 150,9 (2,9) 375,6 (4,8) 473,9 (7,0) 468,3 (6,4) 630,5 (5,4) 391,8 (5,3) 341,2 (4,3) 276,8 (3,6) 231,3 (3,4) 183,8 (3,0) Bausparrisikoversicherungen 547,3 (10,4) 603,8 (7,8) 585,9 (8,7) 544,3 (7,5) 368,3 (3,1) 290,2 (4,0) 269,9 (3,4) 278,8 (3,7) 302,5 (4,5) 285,0 (4,6) Restschuldversicherungen 1 183,7 (17,5) 1 481,2 (20,3) 1 170,1 (9,9) 1 103,5 (15,1) 1 047,8 (13,1) 954,4 (12,5) 900,3 (13,5) 670,6 (10,9) Übrige Kollektivversicherungen 31,0 (0,6) 53,6 (0,7) 140,2 (2,1) 238,0 (3,3) 442,0 (3,8) 331,0 (4,5) 404,8 (5,0) 421,4 (5,5) 446,4 (6,7) 405,1 (6,6) Neuzugang sgesamt 5 247,5 (100,0) 7 773,1 (100,0) 6 753,7 (100,0) 7 301,8 (100,0) ,2 (100,0) 7 337,0 (100,0) 8 033,7 (100,0) 7 617,4 (100,0) 6 686,9 (100,0) 6 145,4 (100,0) 1) bis 1994 kl. Restschuldversicherungen, 2) Lebensversicherungen ohne Überschussbeteiligung, Tontenversicherungen und Kapitalisierungsgeschäfte u.a., 3) ab 1995 Änderung der Rechnungslegungsvorschriften, ke Vergleich zum Vorjahr möglich. Lebensversicherung i. e. S.: Egelöster Neuzugang an förderfähigen Lebensversicherungen ( Riester-Verträge ) Lebensversicherung i. e. S.: Egelöster Neuzugang an förderfähigen Lebensversicherungen ( Basisrenten ) Anzahl Tsd. Laufender Beitrag für e Jahr Mio. EUR Versicherte Summe Mio. EUR ,8 86,8 *) , ,1 420, , , ,4 79,7 121,3 71, ,2 72, ,8 43,3 533, , , , , ,3 450,6 15, ,3 12, ,0 + 79, , , , , ,1 + 2, ,3 20, ,5 19, ,8 24, ,4 + 71, ,1 + 63, ,8 26,1 987,0 47, ,9 46,5 *) nicht gesondert im Berichtsjahr 2001 erfasst. Anzahl Tsd. Laufender Beitrag für e Jahr Mio. EUR Versicherte Summe Mio. EUR ,2 221, , ,7 + 13,4 358,9 + 62, ,9 + 48, ,8 + 83,0 730, , , , ,3 10,5 657,6 10, ,6 2, ,1 17,7 542,1 17, ,2 17,6

8 14 15 Lebensversicherung i. e. S.: Bestand an Hauptversicherungen am 31. Dezember 2009 Anzahl Anteil Verän- Lau- Anteil Verän- Versicherte Anteil Verän Pro- derung fender Pro- derung Summe derung Tausend zent Beitrag zent Mio. für EUR 1 Jahr Mio. EUR Ezelversicherungen Kapitalversicherungen ,7 6, ,4 6, ,2 5,6 Fondsgebundene Kapitalversicherungen ,3 5, ,4 9, ,9 5,2 Fondsgebundene Rentenversicherungen ,3 + 9, ,5 + 7, ,3 + 9,4 Risikoversicherungen ,4 + 3, ,7 + 4, ,8 + 4,9 Renten- und Pensionsversicherungen ,0 + 2, ,9 6, ,5 + 2,0 Berufsunfähigkeitsversicherungen ,9 + 7, ,0 + 11, ,5 + 10,2 Pflegerentenversicherungen 53 0,1 + 20,3 31 0,1 + 27, ,2 + 22,4 Sonstige Ezelversicherungen 1) 646 0,7 + 27, ,5 1, ,7 + 33,1 Kollektivversicherungen Kapitalversicherungen ,5 4, ,0 4, ,5 2,9 Bausparrisikoversicherungen ,5 5, ,3 + 1, ,0 1,0 Restschuldversicherungen ,2 9,6 30 1, ,2 6,2 Übrige Kollektivversicherungen 2) ,4 + 6, ,2 + 5, ,2 + 6,7 Insgesamt ,0 1, ,0 3, ,0 + 1,4 1) Lebensversicherungen ohne Über schussbeteiligung, Tontenversicherungen und Kapitalisierungsgeschäfte u.a., 2) Risiko-, Berufs unfähigkeits-, Renten-, Pensions- und Pflegerenten ver sicherungen. Bestand der Lebensversicherung i.e.s.: 91 Haupt- und 31 Zusatzversicherungen Dass die Lebensversicherung i.e.s. als Instrument zur Alters- und Hter - bliebenenvorsorge große Bedeutung besitzt, wird durch die edrucksvolle Zahl von 91 Hauptversicherungen belegt. Untersucht man die Bestandsstruktur (laufender Beitrag), so fällt auf, dass der Anteil der Ezelkapitalversicherungen 2009 weiter zurückgegangen ist. Ende 2009 waren 36,4 der Hauptversicherungen Ezelkapitalver - sicherungen (Vorjahr: 37,8 ). Auf die Ezelrentenversicherungen (eschl. Berufsunfähigkeitsversicherungen und Pflegerentenversicherungen) entfielen 27,0 des Gesamtbestandes (Vorjahr: 27,3 ). Die E- Lebensversicherung i.e.s.: Bestand an förderfähigen Lebensversicherungen ( Riester-Verträge ) Anzahl Tsd. Laufender Beitrag für e Jahr Mio. EUR Versicherte Summe Mio. EUR ,8 86, , , ,3 465, , , , ,0 + 14,1 532,8 + 14, ,6 + 15, ,6 + 3,6 950,0 + 78, ,5 + 49, ,7 + 27, ,5 + 36, ,0 + 31, ,9 + 41, ,3 + 93, ,1 + 80, ,0 + 28, ,3 + 33, ,6 + 31, ,3 + 13, ,1 + 38, ,5 + 36, ,0 + 7, ,3 + 9, ,0 + 8,7 Lebensversicherung i.e.s.: Bestand an förderfähigen Lebensversicherungen ( Basisrenten ) Anzahl Tsd. Laufender Beitrag für e Jahr Mio. EUR Versicherte Summe Mio. EUR ,8 219, , , ,1 542, , , , , , , , , , ,8 + 41, ,9 + 40, ,3 + 48, ,7 + 25, ,2 + 20, ,9 + 22,2 zelrisikoversicherungen besaßen een Anteil von 5,7 (Vorjahr: 5,2 ). Auf die Fondsgebundenen Kapitalversicherungen entfielen 7,4 (Vorjahr: 7,9 ) und auf die Fondsgebundenen Rentenversicherungen 11,5 (Vorjahr: 10,3 ) des laufenden Beitrags. Der Gesamtbestand an Riester-Verträgen erreichte zum Jahresende 2009 rund 9,8 Verträge (plus 7,7 ) mit eem laufenden Beitrag von 5,0 Milliarden Euro (plus 9,0 ) und kapitalisierten Jahresrenten Höhe von 114,0 Milliarden Euro (plus 8,7 ). Der Bestand an Basisrenten-Verträgen erreichte zum ,1 Verträge (plus 25,6 ) mit eem laufenden Beitrag von 2,1 Milliarden Euro (plus 20,6 ) und kapitalisierten Jahresrenten Höhe von 37,1 Milliarden Euro (plus 22,2 ). Diese Variante der privaten Vorsorge ist vor allem für Selbständige teressant.

9 16 Lebensversicherung i.e.s.: Bestand an Hauptversicherungen Lebensversicherung i.e.s.: Bestand an Zusatzversicherungen 17 Anzahl Anteile Kapitalversicherung Anzahl Anteile BUZ/IZV Rentenversicherung UZV Risikoversicherung Sonstige ,3% 36,6% 14,1% 91, ,3% 35,3% 19,4% 31, ,4% 34,4% 14,2% 92, ,3% 36,5% 19,2% 32, ,5% 31,9% 14,6% 93, ,4% 37,7% 18,9% 34, ,1% 29,0% 14,9% 94, ,6% 39,2% 18,2% 35, ,6% 26,1% 15,3% 94, ,6% 41,0% 17,4% 36, ,8% 23,7% 15,5% 94, ,7% 42,6% 16,7% 37, ,0% 12,0% 16,0% 87, ,0% 54,3% 12,7% 39, ,9% 5,6 15,5% 81, ,5% 65,0% 8,5% 39, ,7% 14,1% 72, ,6% 74,2% 39,2 2,2% 4,2%

10 18 Lebensversicherung i.e.s.: Beitragsenahmen 1990 bis Lebensversicherung i. e. S.: Bestand an Zusatzversicherungen Zahl der Versicherungen Verän- Versicherte Summe Verän Tausend Stück derung Mio. EUR derung Unfall-Zusatzversicherungen (UZV) , ,0 7, , ,4 5,7 Berufsunfähigkeits- oder Invaliditäts- Zusatzversicherungen (BUZ/IZV) , ,5 2, , ,2 + 1,0 Risiko-Zusatzversicherungen 3 024, ,2 + 0, , ,0 2,2 Sonstige Zusatzversicherungen 3 019, ,8 7, , ,8 2,2 Insgesamt , ,5 4, , ,4 0,5 Damit zeigt sich auch im Bestand an Lebensversicherungen, dass der Umbau unseres Alterssicherungssystems vollem Gang ist: Rund 31 Verträge mit rentenförmiger Auszahlung umfasst der Bestand bereits. Bei der Beurteilung der Eigenvorsorge der deutschen Bevölkerung dürfen aber nicht nur die Hauptverträge betrachtet werden; e beachtlicher Teil der Hauptversicherungen, nämlich 34,1, war Ende 2009 mit Zusatzversicherungen ausgestattet. Dies entspricht 31,2 Zusatzversicherungen (Vorjahr: 32,7 ) über ee Versicherungssumme bzw. kapitalisierte Jahresrente von 1361,9 Milliarden Euro (Vorjahr: 1368,1 Milliarden Euro). Unter den Zusatzversicherungen besitzen die Unfallzusatzversicherungen und die Berufsunfähigkeits- bzw. Invaliditätszusatzversicherungen das größte Gewicht: 11,0 Verträge (Vorjahr: 11,9 ) waren Unfalltodzusatzversicherungen; auf Berufsunfähigkeits- bzw. Invaliditätszusatzversicherungen entfielen 14,1 Verträge (Vorjahr: 14,5 ). Der Neuzugang an Zusatzversicherungen erreichte ee Anzahl von knapp 1,3 Stück (mus 2,3 ) mit eer versicherten Summe Höhe von 87,8 Milliarden Euro (plus 6,5 ). Der laufende Beitrag für e Jahr belief sich auf 435,1 Euro (plus 1,6 ); der Emalbeitrag betrug 338,6 Euro (mus 11,0 ) im Berichtsjahr. Gut 50 der Neuverträge entfielen auf die Berufsunfähigkeits- und Invaliditätszusatzversicherungen. Die Stornoquote, bezogen auf die Anzahl der Verträge, betrug ,86 (Vorjahr: 4,00 ) angesichts der angespannten Wirtschaftslage ist dieser Rückgang erfreulich. (gebuchte Brutto-Beiträge ohne Beiträge aus RfB) ,4 76,3 75,4 74,9 72,6 68,4 61,2 45,2 27,4

11 20 21 Lebensversicherung i. e. S.: Beitragsenahmen im Geschäftsjahr 2009 (2008) nur für das selbst abgeschlossene Geschäft Beitragsenahmen nach Unternehmensarten nur für das selbst abgeschlossene Geschäft Lebensversicherung i.e.s. Mio. EUR Pensionskassen *) Mio. EUR Mio. Anteile Mio. Anteile EUR EUR Laufende Beiträge aus Hauptversicherungen , ,7 4,0 Kapitalversicherungen , ,0 6,9 Fondsgebundene Lebens- und Rentenversicherungen , ,1 0,1 Renten- und Pensionsversicherungen , ,8 3,7 Kollektivversicherungen , ,2 0,4 Sonstige Versicherungen 1) 541 0, ,6 + 18,7 Emalbeiträge aus Hauptversicherungen , ,1 + 59,6 Kapitalversicherungen 953 1, ,7 + 81,9 Fondsgebundene Lebens- und Rentenversicherungen , ,0 12,2 Renten- und Pensionsversicherungen , ,1 + 84,3 Kollektivversicherungen , ,6 + 13,2 Sonstige Versicherungen 1) , , ,1 Beiträge aus Zusatzversicherungen sgesamt , ,2 + 1,2 Beitragsenahmen (ohne Beiträge aus RfB) , ,0 + 6,6 Pensionsfonds *) Mio. EUR Branche sgesamt Mio. EUR 1) eschließlich Lebensversicherungen ohne Überschussbeteiligung, Tontenversicherungen und Kapitalisierungsgeschäfte , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,1 *) An der GDV Statistik beteiligen sich 25 überbetriebliche Pensionskassen und 17 Pensionsfonds (überwiegend Neugründungen von Versicherern). Beitragsenahme steigt weiter Die gebuchten Brutto-Beiträge (ohne Beiträge aus RfB) der Lebensversicherung i.e.s. beliefen sich auf 81,4 Milliarden Euro (Vorjahr: 76,3 Milliarden Euro); dies entspricht eem Wachstum von 6,6. Dar liegt auch der Beweis für das große Vertrauen, dass die Menschen ihre Lebensversicherung setzen. Auf die Beiträge aus Hauptversicherungen entfielen 75,8 Milliarden Euro (Vorjahr: 70,8 Milliarden Euro; plus 7,1 ) der gesamten gebuchten Brutto-Beiträge; die Beiträge aus Zusatzversicherungen beliefen sich auf 5,6 Milliarden Euro (Vorjahr: 5,5 Milliarden Euro; plus 1,2 ). Damit erreichten die Beiträge für Hauptversicherungen im Jahr 2009 een Anteil von 93,2 (Vorjahr: 92,8 ) der gebuchten Brutto-Beiträge. Hohe Leistungsauszahlungen Die von den Mitgliedsunternehmen ausgezahlten Leistungen betrugen sgesamt 70,8 Milliarden Euro; im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies e Mus von 1,5. Diese ausgezahlten Leistungen resultieren sowohl aus Hauptversicherungen als auch aus Zusatzversicherungen. Tag für Tag wurden 2009 rund 194 Euro an Versicherungsnehmer ausgezahlt entweder Form von Kapitalbeträgen oder als Rentenzahlungen. Ee genaue Aufgliederung dieser Versicherungsleistungen ist der Tabelle auf Seite 24 zu entnehmen. Die Bedeutung der Lebensversicherung i.e.s. als Teil der Sicherung für das Alter, den Invaliditätsfall und der Hterbliebenen kann auch durch den folgenden Vergleich demonstriert werden: Die Leistungsauszahlungen ohne Rückkäufe erreichten im Berichtsjahr rund 27,4 der Rentenaus - gaben der allgemeen gesetzlichen Rentenversicherung; werden zu diesem Vergleich die gesamten Auszahlungen herangezogen, beträgt das Verhältnis 34,1. Die Leistungen der Lebensversicherer bestehen aber nicht nur aus ausgezahlten Leistungen, sondern auch aus den Beträgen, um die sich die zugunsten der Versicherungsnehmer gebildeten Rückstellungen bzw. Überschussguthaben erhöhen. Dar wird die Vermögensbildung (Ersparnis) bei Lebensversicherungen sichtbar. Diese Leistungsverpflichtungen der Lebensversicherer erhöhten sich im Jahr 2009 um 33,4 Milliarden Euro; der Zuwachs setzt sich zusammen aus n der der Rückstellungen für Beitragsrückerstattungen Höhe von plus 0,6 Milliarden Euro (Vorjahr: mus 4,0 Milliarden Euro); n der der Überschussguthaben Höhe von mus 0,9 Milliarden Euro (Vorjahr: mus 1,1 Milliarden Euro); n dem Zuwachs der Deckungsrückstellungen (abzgl. des Zuwachses der Forderungen an Versicherungsnehmer für geleistete Abschlusskosten) Höhe von 33,6 Milliarden Euro (Vorjahr: 3,1 Milliarden Euro).

12 22 Lebensversicherung i.e.s.: Versicherungsauszahlungen Die Geldvermögensbildung bei Lebensversicherungen wurde 2009 von vielen Faktoren beeflusst. Jahr für Jahr werden den Rückstellungen für Beitragsrückerstattungen, kurz RfB, sowohl Mittel zugeführt als auch Mittel entnommen. Die RfB spielt ee wichtige Rolle bei der Beteiligung der Kunden an den Überschüssen. So werden die entnommen Mittel alternativ dazu genutzt, n die Beiträge bei gleichem Versicherungsschutz für den Kunden zu senken (Beitragsreduktion), n den Versicherungsschutz sgesamt zu erhöhen (Bonussystem) oder n nur die Leistungsauszahlungen zu erhöhen (verzsliche Ansammlung). Ausgezahlte Versicherungsleistungen (eschließlich ausgezahlter Überschuss guthaben und vorzeitig erbrachter Leistungen) Im Jahr 2009 überstieg die Zuführung zur RfB wieder die Entnahmen; im Krisenjahr 2008 wurden ihr des mehr Mittel entnommen als zugeführt. Dar zeigt sich auch ihre Funktion als Puffer : In Zeiten schlechter Kapitalmarktentwicklung werden der RfB per saldo Mittel entnommen; mit der Erholung der Kapitalmärkte wird die RfB wieder aufgefüllt. Sie macht es trotz schwankender Kapitalmärkte möglich, bei klassischen Versicherungen ee sehr stabile Wertentwicklung der Guthaben über die gesamte Vertragslaufzeit zu erzielen. Dadurch können die Versicherten vor akuten Verlusten geschützt werden. In den Überschussguthaben, auch Ansammlungsguthaben genannt, werden zugeteilte Überschussanteile angesammelt. Diese Guthaben werden mit eem Zs, der vom Kapitalanlageergebnis abhängt, verzst. Im Falle der Leistungsauszahlung wird dieses Guthaben ausgeschüttet und erhöht die Auszahlungssumme. Die Deckungsrückstellungen, die den größten Teil der Forderungen der Versicherungsnehmer gegen die Lebensversicherungen umfassen, erhöhen sich vor allem durch die Sparanteile Beiträgen für Kapital bildende Lebens- und Rentenversicherungen und deren Verzsung mit dem Rechnungszs. Zudem erhöhen sich die Deckungsrückstellungen auch, wenn bspw. der RfB Mittel entnommen und zur Erhöhung des Versicherungsschutzes genutzt werden. Ferner sd die hohen Leistungsauszahlungen der Versicherer zu beachten: Für von zur Auszahlung kommenden Verträgen wurden 2009 Deckungsrückstellungen aufgelöst und auch die zugehörigen Ansammlungsguthaben ausgezahlt. Der Gesamtbestand an Leistungsverpflichtungen er entspricht dem bei Lebensversicherern gehaltenen Geldvermögen hat sich durch den Zuwachs um 33,6 Milliarden Euro auf sgesamt 740,9 Milliarden Euro zum Jahresende erhöht. Damit die Lebensversicherer diesen Verpflichtungen gerecht werden und die Leistungsansprüche auch erfüllen können, legen sie die ihnen zur Verfügung stehenden Mittel langfristig am Kapitalmarkt an. Diese Kapitalanlagen und die daraus erzielten Erträge sd die Grundlage, um bestehende und künftige Leistungsansprüche der Versicherungsnehmer zu befriedigen. Die Kapitalanlagen der Lebensversicherer müssen daher immer im Verhältnis zu den egegangenen Risiken gesehen werden ,8 71,9 66,2 66,5 64,0 64,4 49,4 30,8 17,9

13 24 Lebensversicherung i.e.s.: Ausgezahlte Leistungen 1) 25 Lebensversicherung i. e. S.: Gliederung der Versicherungsleistungen Mio. Anteile Mio. Anteile EUR EUR Kapitalbeträge aus Hauptversicherungen ,9 57, ,2 58,2 3,4 davon fällig durch Tod 3 725,4 9, ,9 8,9 0,1 Invalidität, Heirat oder andere Ursachen 130,7 0,3 128,5 0,3 + 1,8 Ablauf oder Erleben ,8 90, ,8 90,8 3,7 Rentenbeträge aus Hauptversicherungen 5 016,7 7, ,6 6,6 + 5,2 Kapitalbeträge aus Zusatzversicherungen 178,7 0,3 228,3 0,3 21,7 Rentenbeträge aus Zusatzversicherungen 1 847,0 2, ,0 2,5 + 1,1 Sonstige Leistungen 1 165,4 1,6 900,9 1,3 + 29,4 Vorzeitige Leistungen ,1 19, ,3 19,5 1,1 Ausgezahlte Überschussguthaben 1) 8 296,0 11, ,1 11,6 0,1 Ausgezahlte Versicherungsleistungen ,8 100, ,4 100,0 1,5 Zuwachs der Leistungsverpflichtungen gegenüber Versicherungsnehmern ,4 100, ,4 100,0 davon Zuwachs bei Deckungsrückstellungen 2) ,9 100, ,4 153,9 Rückstellungen für Beitragsrückerstattung 639,2 1, ,5 197,6 Überschussguthaben 879,7 2, ,3 56,3 Gesamte Leistungen , ,0 + 49,1 1) ausgezahlte Überschussguthaben, Schlussüberschussanteile, Todesfallmehrleistungen und ähnliche Leistungsbestandteile, soweit sie nicht z. B. bei Verwendung der Überschussanteile zur Erhöhung der Versicherungssumme bereits den vorgenannten Leistungspositionen enthalten sd, 2) Zuwachs der Deckungsrückstellung abzüglich des Zuwachses der Forderungen an Versicherungsnehmer aus Ansprüchen für geleistete, rechnungsmäßig gedeckte Abschlusskosten. Die Eigenmittelquote, die e Maßstab für die Sicherheit und Solidität der Lebensversicherer ist, gg 2009 gergfügig auf 192,1 zurück (Vorjahr: 195,9 ). Die Eigenmittelquote setzt das Eigenkapital und die nicht festgelegten Mittel der Lebensversicherer s Verhältnis zu den egegangenen Risiken. Damit die Erfüllbarkeit der Verträge gesichert ist, sollte die Quote größer als 100 se. Das Ergebnis für das Jahr 2009 zeigt die außerordentliche Standfestigkeit und die Leistungsstärke der Lebensversicherer; trotz Wirtschaftskrise sd die Versicherer weiterh solide aufgestellt. Verwaltungskostenquote skt weiter auf 2,7 Mit 2,17 Milliarden Euro lagen die Verwaltungskosten 2009 nur gergfügig über dem Vorjahreswert von 2,16 Milliarden Euro. Die Verwaltungskostenquote, bei der die Kosten s Verhältnis zu den gebuchten Brutto-Beiträgen gesetzt werden, sank auf 2,7 (Vorjahr: 2,8 ); 1980 betrug diese gemessen an den Rentenausgaben der ArV und AnV (= 100 ) ,5 % ,9 % ,2 % ,4 % ,2 % ,7 % ,6 % ,7 % 1) ab 1991 Gesamtmarktdaten bezogen auf alte und neue Bundesländer 2) für 2009 vorläufige Ergebnisse Ausgezahlte Leistungen ohne Rückkäufe der Rentenausgaben ArV + AnV ) 27,4 %

14 26 27 Kostenquoten der Lebensversicherung i. e. S.: Laufende Verwaltungsaufwendungen und Abschlussaufwendungen Laufende Ver - waltungsaufwendungen Mrd. EUR der gebuchten Brutto-Beiträge der mittleren Kapitalanlagen 1) Abschlussaufwendungen Mrd. EUR der Beitragssumme des Neugeschäfts 2) ,115 6,1 0,95 2, ,479 5,4 0,78 4, ,875 4,2 0,54 5,581 5, ,143 3,5 0,40 6,696 5, ,190 3,5 0,39 7,829 5, ,267 3,5 0,38 7,775 5, ,275 3,4 0,37 8,175 5, ,243 3,3 0,35 11,234 4, ,305 3,2 0,35 7,323 5, ,272 3,0 0,33 7,759 4, ,222 2,9 0,31 8,069 5, ,158 2,8 0,30 8,299 4, ,168 2,7 0,29 7,765 5,2 1) kl. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen, 2) Werte für 1985 und 1990 wurden nicht erfasst. Quote noch knapp 7. Werden die Verwaltungskosten wie es etwa bei Investmentfonds üblich ist am Volumen des von den Lebensversicherern verwalteten Kapitals gemessen, fällt der Rückgang noch deutlicher aus: Die Verwaltungskosten der Lebensversicherer betrugen 2009 nur noch 0,3 des mittleren Kapitalanlagebestands der Lebensversicherer lag diese Quote noch bei dem dreifachen Wert von knapp 1,0. Die Abschlussaufwendungen verrgerten sich von 8,3 Milliarden Euro im Jahre 2008 auf 7,8 Milliarden Euro im Jahr Der Abschlusskostensatz, d.h. die gesamten Abschlusskosten der Beitragssumme des Neugeschäfts, lag mit 5,2 über dem Vorjahresniveau von 4,9. Lebensversicherungen i.e.s: Kapitalanlagenbestand von 705 Milliarden Euro Lebensversicherer nutzen das Kapitaldeckungsverfahren zur Fanzierung der Ansprüche; daher sd die Höhe der Kapitalanlagen, die Wertentwicklung der Anlagen und die laufenden Erträge von besonderer Bedeutung für die Lebensversicherer. Dieses Verfahren unterscheidet sich vom Umlageverfahren, das der gesetzlichen Rentenversicherung praktiziert wird. Beim Um - lageverfahren werden die Ansprüche der Versicherten nicht vorfanziert: Die Ansprüche der Rentner ees Jahres werden unmittelbar aus den Beitragsenahmen und den steuerfanzierten Bundesmitteln dieses Jahres befriedigt. Die gesetzlichen Renten sd daher besonders abhängig von dem jeweiligen Verhältnis der Beitragszahler zu den Rentnern. Dieses Verhältnis unterliegt den Eflüssen des Arbeitsmarktes und wird von den Verschiebungen im Altersaufbau der Bevölkerung bestimmt. Lebensversicherung i. e. S.: Bestand an Kapitalanlagen 1995 bis 2009 Bilanzwerte Euro und ( ) Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen Namensschuldverschreibungen, Schuldscheforderungen und Darlehen, Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsschee Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzsliche Wertpapiere Kapitalanlagen verbundenen Unternehmen und Beteiligungen Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzsliche Wertpapiere Sonstige Gesamt 1) ) ,6 (4,7) ,1 (14,9) ,9 (51,5) ,2 (11,8) ,7 (3,5) ,5 (12,8) 2 824,7 (0,8) ,8 (100,0) ,8 (2,9) ,2 (11,3) ,7 (46,9) ,8 (6,2) ,8 (4,4) ,5 (26,1) ,8 (2,2) ,5 (100,0) ,7 (2,3) ,6 (11,0) ,0 (45,2) ,5 (7,7) ,8 (3,6) ,2 (25,2) ,4 (5,0) ,2 (100,0) ,5 (2,1) ,0 (10,4) ,1 (47,8) ,6 (8,1) ,6 (3,4) ,5 (23,6) ,6 (4,6) ,9 (100,0) ,5 (2,2) ,7 (9,7) ,5 (47,9) ,4 (8,5) ,9 (2,8) ,8 (25,2) ,4 (3,7) ,2 (100,0) ,1 (2,0) ,9 (9,2) ,7 (48,6) ,2 (8,0) ,8 (2,9) ,9 (25,4) ,0 (3,9) ,6 (100,0) ,7 (1,7) ,4 (8,8) ,2 (49,7) ,3 (7,6) ,5 (2,8) ,7 (25,7) ,9 (3,7) ,7 (100,0) ,2 (1,6) ,3 (8,6) ,2 (49,8) ,0 (7,3) ,8 (3,0) ,8 (25,8) ,8 (3,9) ,1 (100,0) ,1 (1,5) ,6 (8,1) ,4 (50,7) ,9 (7,8) ,9 (2,9) ,7 (25,4) ,3 (3,6) ,9 (100,0) 1) ohne Depotforderungen und Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen, 2) ab Ende 1995 nach neuen Rechnungslegungs vorschriften.

15 28 29 Lebensversicherung i.e.s.: Neue Kapitalanlagen 1) im Gesamtjahr 2009 Mio. EUR Anteile 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten eschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 500,8 0,4 2. Kapitalanlagen verbundenen Unternehmen und Beteiligungen: a) Anteile an verbundenen Unternehmen 2 690,9 1,9 b) Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2 578,3 1,8 c) Beteiligungen 826,7 0,6 d) Ausleihungen an Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis 85,0 0,1 3. Sonstige Kapitalanlagen: a) Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzsliche Wertpapiere: 1) Aktien 762,1 0,6 2) Investmentanteile ,6 26,0 3) andere nicht festverzsliche Wertpapiere 196,9 0,1 b) Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzsliche Wertpapiere ,2 17,5 c) Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen 4 563,2 3,3 d) sonstige Ausleihungen: 1) Namensschuldverschreibungen ,8 24,0 2) Schuldscheforderungen und Darlehen ,9 19,5 3) Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsschee 1 440,2 1,0 4) übrige Ausleihungen 215,7 0,2 e) Elagen bei Kreditstituten 2) 140,7 0,1 f) andere Kapitalanlagen 4 323,8 3,1 Summe der neuen Kapitalanlagen 3) ,4 100,0 1) ohne Depotforderungen und Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen, 2) der Position Elagen für Kreditstitute wurden ausschließlich Netto-Zugänge (Bestandsveränderung = Endbestand abzüglich Anfangsbestand) gemeldet, damit soll verhdert werden, dass kurzfristige Neuanlagen diese Position verfälschen, 3) die Neuanlagen 2008 beliefen sich auf 118,31. Der Kapitalanlagenbestand der Lebensversicherer i.e.s. stieg gemessen an den Bilanzwerten um 2,8 auf 704,6 Milliarden Euro; weitere 44,8 Milliarden Euro (Vorjahr: 31,5 Milliarden Euro) kamen noch an Kapitalan - lagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen hzu. Im Jahr 2009 erreichte die Bruttoneuanlage e Volumen von 138,5 Milliarden Euro. Dies entspricht eem Anstieg von 17,1. Von diesen 138,5 Milliarden Euro stammen 119,5 Milliarden Euro aus Rückflüssen wie Tilgungen, Elösungen von Schuldverschreibungen und Wertpapierverkäufen. Netto konnten somit trotz der erheblichen Turbulenzen an den Fanzmärkten rund 19,0 Milliarden Euro an Kapital der Volkswirtschaft neu zugeführt werden. Die Nettoverzsung der Kapitalanlagen erreichte 2009 een Wert von 4,17 (Vorjahr: 3,54 ); sie errechnet sich als Bruttoerträge mus Aufwendungen (klusive Abschreibungen) für die Kapitalanlagen im Verhältnis zum mittleren Kapitalanlagenbestand des Jahres. Die Ertragskraft der Lebensversicherer wird auch deutlich, wenn nur die laufende Durchschnittsverzsung der Kapitalanlagen betrachtet wird. Die laufende Durchschnittsverzsung erreichte im Jahr 2009 rund 4,21. Diese Kennzahl erfasst alle laufenden Erträge aus Kapitalanlagen, vermdert um die laufenden Aufwendungen auf Kapitalanlagen. Damit bleiben außerordentliche Erträge und Aufwendungen, etwa Gewne aus dem Abgang von Vermögensanlagen, Abschreibungen aufgrund von Kursverlusten sowie Sonderabschreibungen, unberücksichtigt. Lebensversicherung i.e.s.: Nettoverzsung der Kapitalanlagen 1980 bis ) Jahreswert , , , , , , , ) 7, ) 7, ,58 Jahreswert , , , , , , , , , ,17 Bei der Nettoverzsung der Kapitalanlagen werden sämtliche Erträge und Aufwendungen auf Kapitalanlagen berücksichtigt. In die Berechnung ebezogen sd damit auch Erträge und Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen sowie Abschreibungen auf Wertpapiere und Investmentanteile. 1) Werden des nur laufende Erträge und die zugehörigen Aufwendungen betrachtet, so ergibt sich für das Jahr 2009 e Wert von 4,21 %; man spricht diesem Zusammenhang von der laufenden Durchschnittsverzsung der Kapitalanlagen. 2) zum fand ee größere Bestandsübertragung von eem Nicht-Mitgliedsunternehmen zu eem Mitgliedsunternehmen statt. Der 1997er Vergleichswert wurde entsprechend angepasst. Starkes Engagement der betrieblichen Altersversorgung Die Lebensversicherer spielen auch der betrieblichen Altersversorgung ee bedeutende Rolle: Sie engagieren sich allen fünf Durchführungswegen sei es direkt als Anbieter ees Durchführungswegs oder direkt über die Rückdeckung von Versorgungszusagen. Insgesamt waren 2009 knapp 12,8 Mio. Verträge der betrieblichen Altersversorgung zuzuordnen; sie hielt damit een Anteil von 13,4 an allen Verträgen der Lebensversicherer, Pensionskassen und Pensionsfonds. Gemessen an den Bestandsbeiträgen lag der Anteil sogar bei über 18.

16 30 31 Engagement der Lebensversicherung der betrieblichen Altersversorgung Bestand an Direktversicherungen Anzahl Tsd. Laufender Beitrag für e Jahr Mio. EUR Versicherte Summe Mio. EUR , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,9 Bestand bei Pensionsfonds *) Anzahl Tsd. Laufender Beitrag für e Jahr Mio. EUR , , , , , , , , , , , ,4 *) An der GDV Statistik beteiligen sich 25 überbetriebliche Pensionskassen und 17 Pensionsfonds (überwiegend Neugründungen von Versicherern). Bestand an Rückdeckungsversicherungen Anzahl Tsd. Bestand bei Pensionskassen *) Anzahl Tsd. Laufender Beitrag für e Jahr Mio. EUR Laufender Beitrag für e Jahr Mio. EUR Versicherte Summe Mio. EUR Versicherte Summe Mio. EUR , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,0 Bestand an Direkt- und Rückdeckungsversicherungen steigt Der Bestand an Direktversicherungen erhöhte sich 2009 um 2,9 auf rund 6,6 Verträge. Der laufende Beitrag für e Jahr erreichte 5,4 Milliarden Euro (Vorjahr: 5,3 Milliarden Euro). In den Jahren seit dem Inkrafttreten des Betriebsrentengesetzes (BetrAVG) 1974 hat sich der Bestand an Direktversicherungen (Anzahl) mehr als vervierfacht. Im gleichen Zeitraum stieg die versicherte Summe von 7,1 Milliarden Euro auf 178,4 Milliarden Euro an. Auch bei der Rückdeckung bspw. von Direktzusagen oder Unterstützungskassen übernehmen die Lebensversicherer Verantwortung für die betrieb - liche Altersversorgung: Am Jahresende 2009 bestanden 2,6 Rückdeckungsversicherungen (Vorjahr: 2,5 ; plus 4,5 ) mit eer versicherten Summe bzw. kapitalisierten Jahresrente von 100,3 Milliarden Euro (Vorjahr: 97,6 Milliarden Euro; plus 2,8 ) und eem laufenden Beitrag für e Jahr Höhe von 3,8 Milliarden Euro (Vorjahr: 3,7 Milliarden Euro; plus 3,0 ). Pensionskassen und -fonds auf Wachstumskurs Die Riester-Reform, die 2002 Kraft trat, hat der betrieblichen Altersversorgung vor allem über die geförderte Entgeltumwandlung neue Impulse gegeben. Seither haben sich die Lebensversicherer stark bei den Pensionskassen und -fonds engagiert. Dieser Bereich zeigte 2009 weiter Konsolidierungstendenzen: Im Jahr 2009 haben rund 207 Tausend Personen (Vorjahr: 248 Tausend) begonnen, mit Hilfe von Pensionskassen und -fonds für ihr Alter vorzusorgen; das Gros rund 177 Tausend entfiel dabei auf die Pensionskassen. Der Gesamtbestand an Pensionskassenverträgen stieg des auf 3,3 (plus 2,9 ) mit eer Versicherungssumme bzw. kapitalisierten Jahresrente Höhe von 67,2 Milliarden Euro (plus 0,0 ). Der laufende Beitrag für e Jahr zum belief sich auf 2,7 Milliarden Euro (mus

17 32 Bestand an Rentenversicherungsverträgen 1) 33 0,9 ). Von diesem Bestand entfiel der ganz überwiegende Teil 98,7 auf Pensionsversicherungen, die sich der Anwartschaftsphase befden. Die gebuchten Brutto-Beiträge (ohne Beiträge aus RfB) der Pensionskassen beliefen sich auf 2,82 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,83 Milliarden Euro); dies entspricht eem Rückgang von 0,2. Anzahl Stück 1) Vom GDV erfasste Verträge der Lebensversicherer, der Pensionskassen und Pensionsfonds sonstige Rentenversicherungsverträge Pensionskassen/Pensionsfonds Basisrenten Riester-Verträge Übersicht über die Ergebnisse der Pensionskassen *) Gesamtjahr Ver- Gesamtjahr 2009 änderung 2008 Neuzugang Anzahl der Verträge 176,8 Tsd. Stück 20,4 222,1 Tsd. Stück Beitragssumme 4 618,2 Mio. EUR 19, ,2 Mio. EUR Laufender Beitrag 4 486,8 Mio. EUR 19, ,5 Mio. EUR Emalbeitrag 131,4 Mio. EUR + 4,6 125,7 Mio. EUR Versicherte Summe 3 523,2 Mio. EUR 20, ,2 Mio. EUR Bestand Anzahl der Verträge 3,3 Mio. Stück + 2,9 3,2 Mio. Stück Gebuchte Brutto-Beiträge (ohne Beiträge aus RfB) 2 821,3 Mio. EUR 0, ,0 Mio. EUR *) An der GDV Statistik beteiligen sich 25 überbetriebliche Pensionskassen (überwiegend Neugründungen von Versicherern). Übersicht über die Ergebnisse der Pensionsfonds *) Gesamtjahr Ver- Gesamtjahr 2009 änderung 2008 Neuzugang Anzahl der Verträge 29,8 Tsd. Stück + 16,2 25,6 Tsd. Stück Beitragssumme 1 262,0 Mio. EUR + 76,8 713,9 Mio. EUR Laufender Beitrag 331,0 Mio. EUR 9,3 365,1 Mio. EUR Emalbeitrag 931,0 Mio. EUR + 166,9 348,8 Mio. EUR Bestand an Hauptversicherungen Anzahl der Verträge 289,1 Tsd. Stück + 10,3 262,2 Tsd. Stück Gebuchte Brutto-Beiträge (ohne Beiträge aus RfB) 1 057,9 Mio. EUR + 133,2 453,7 Mio. EUR *) An der GDV Statistik beteiligen sich 17 Pensionsfonds (überwiegend Neugründungen von Versicherern) ,9 3,6 9,8 34,4 1, ,4 3,5 9,1 32,9 0, ,1 3,3 8,1 31,1 0, ,7 3,1 6,2 28,3 0, ,2 2,7 4,4 25,5 0, ,4 2,3 3,5 23, ,9 3,4 18,7 1, ,5 2, , ,1 0,5 0,4 15,9 11,9 9,9 10,2 7,9 6,9 5,7 5,1 1,7

18 34 Der Bestand an Kapitalanlagen der Pensionskassen stieg von 15,7 Milliarden Euro zum auf 18,7 Milliarden Euro zum ; dies bedeutet e Plus von 19,3. Hzu kommen noch 0,4 Milliarden Euro an Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Pensionskassenpolicen. Die Brutto-Neuanlage stieg auf 5,3 Milliarden Euro (Vorjahr: 4,1 Milliarden Euro); dies bedeutet e Plus von 29,3. Die vergleichsweise jungen Pensionskassen viele wurden im Jahr 2002 gegründet oder geöffnet zahlten 2009 naturgemäß nur relativ gerge Leistungen aus: Im Jahr 2009 beliefen sich die ausgezahlten Versicherungsleistungen sgesamt auf 354 Euro (plus 20,0 ). Mit 168 Euro wurde der Großteil der Leistungen als Rentenbeträge erbracht. Dies entsprach eem Anteil von 47,5 an den gesamten ausgezahlten Leistungen. Der gesamte Neuzugang bei den Pensionsfonds belief sich im Jahr 2009 auf knapp 30 Tausend gesicherte Personen (plus 16,2 ). Der laufende Beitrag für e Jahr aus diesem Neuzugang erreichte knapp 14 Euro (plus 1,1 ), der Emalbeitrag 931 Euro (Vorjahr: 349 Euro; plus 166,9 ). Für den Bestand ergab sich zum Jahresende ee Zahl von 289 Tausend Personen (plus 10,3 ). Die gebuchten Brutto-Beiträge beliefen sich im gleichen Zeitraum auf 1,06 Milliarden Euro (Vorjahr: 454 Euro; plus 133,2 ). Lebensversicherer Spezialisten für Altersvorsorge Die Renaissance der betrieblichen Altersversorgung Folge der Riester- Reformen und der Erfolg der geförderten privaten Altersvorsorge tragen zu der wachsenden Bedeutung der Rentenverträge für die Lebensversicherer bei. Über die letzten 20 Jahre, die im Zeichen der demographischen Entwicklung und zunehmender Probleme der staatlichen Alterssicherung standen, wuchsen die Bestände an Rentenverträgen stark an. Zum Ende 2009 bestanden 34,4 Rentenverträge. Davon entfielen rund 14,5 auf die neuen betrieblichen und privaten Vorsorgeformen, die Folge der Riester-Reformen egeführt wurden: Pensionskassen und -fonds umfassten rund 3,6 Rentenverträge; Riester- und Basisrenten erreichten 10,9 Verträge. Der Rest, 19,9 Rentenverträge, ist Privatrenten sowie Direkt- und Rückdeckungsversicherungen zuzuordnen. Damit tragen die Lebensversicherer bereits heute erhebliche Verantwortung für die Sicherung der künftigen Rentner, und dieses Geschäftsfeld wird noch weiter wachsen. Herausgeber: Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.v. (GDV) Presse und Information Wilhelmstraße 43/43 G, Berl Telefon: (030) /18/19 Telefax: (030) /05 ISSN Redaktionsschluss:

19 Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.v. Presse und Information Wilhelmstraße 43/43 G, Berl Postfach , Berl Telefon (030) /18/19 Telefax (030) /05

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