Wie kommt der Vorhersagemeteorologe zu einer schlüssigen Wettervorhersage?

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Wie kommt der Vorhersagemeteorologe zu einer schlüssigen Wettervorhersage?"

Transkript

1 Mag. Thomas Turecek (ZAMG) Tel.: /2309 oder /2311 Fax: /73 Internet: Wie kommt der Vorhersagemeteorologe zu einer schlüssigen Pädagogische Fortbildung 27.Februar 2014

2 Folie 2 Kurzer Überblick der Präsentationsinhalte Geschichte der Wettervorhersage Ein kurzer Blick in die Vergangenheit Computertechnik Das UM und AUF für eine gute Wettervorhersage Schritte zur Wettervorhersage Erfassen des Ist-Zustandes der Atnosphäre Erarbeiten des zukünftigen Zustandes mittels Simulationsmodell Schlussfolgerungen des Meteorologen Wieso sind die Vorhersagen unsicher? Zusammenfassung

3 Folie 3 Ein Blick in die Vergangenheit 1592: Galileo Galilei - Thermometer 1643: Torricelli Barometer ( 1 Torr = 1 mmhg) 1648: Pascal Luftdruck nimmt mit der Höhe ab 1832/1833: Morsetelegraph Synopse Zusammenschau Synoptische Meteorologie

4 Folie 4 Synoptische Meteorologie S Y N O P T I K WETTERVORHERSAGE E N T W I C K L U N G Modelle Fernerkundung S Y N O P T I K

5 Folie 5 Computer sind unerlässlich für den Fortschritt Nichts geht in der Meteorologie ohne Computer. Der Fortschritt in der Wettervorhersage ist gekoppelt mit dem Entwicklungsstand in der Computertechnologie.

6 Folie 6 Moderne Supercomputer 2010 ~20 Million OPS/SEC 200 Mio Gitterpunkte Rechenleistung >250 Teraflops Rechenzeit: 1 Stunde (00z, 12z) >10 TB Daten / Tag

7 Folie 7 Schritte zur Wettervorhersage 1. Erfassen des IST-Zustandes der Atmosphäre (= numerische Analyse, heute kaum noch Handanalysen) Berechnen des Ist-Zustandes auf Gitterpunktsbasis 2. Erarbeiten des zukünftigen Zustandes mittels Simulationsmodell der Atmosphäre (= numerische Verfahren) Berechnen der zukünftigen Zustandes auf Gitterpunktsbasis 3. Schlussfolgerungen des Meteorologen Gewichtete Interpretation

8 Folie 8 Erfassen des IST-Zustandes der Atmosphäre

9 Folie 9 Messungen aus Österreich Wetterbeobachter SYNOP, TAWES Stationen Radiosondenaufstiege Satellitendaten Radardaten Blitzmeldungen

10 Folie 10 Wettersatelliten Polarumlaufend Geostationär = Fixe Position über dem Äquator

11 Folie 11 Moderne Wettervorhersage 1. Okt 2011 Folie 11 Kaltfront 18. September 2011 Polarumlaufender Satellit TERRA 11:54 MESZ 13:41 MESZ

12 Folie 12 Ist-Zustand der Atmosphäre: Die Analyse Ziel: Physikalisch-konsistente Interpolation aller Daten auf das dreidimensionale Modellgitter. (dieser Schritt ist beinahe so kompliziert wie die eigentliche Vorhersage) Analyse

13 Folie 13 Schritte zur Wettervorhersage 1. Erfassen des IST-Zustandes der Atmosphäre (= numerische Analyse, heute kaum noch Handanalysen) Berechnen des Ist-Zustandes auf Gitterpunktsbasis 2. Erarbeiten des zukünftigen Zustandes mittels Simulationsmodell der Atmosphäre (= numerische Verfahren) Berechnen der zukünftigen Zustandes auf Gitterpunktsbasis 3. Schlussfolgerungen des Meteorologen Gewichtete Interpretation

14 Folie 14 Atmosphäre folgt physikalischen Gesetzen

15 Folie : Erste numerische Wettervorhersage ENIAC Electronic Numerical Integrator and Computer to remark that the computation time for a 24-hour forecast was about 24 hours, we were just able to keep pace with the weather Fjörtoft von Neumann 24 Stunden Rechenzeit für eine 24h Vorhersage

16 Folie 16 Erarbeiten des zukünftigen Zustandes Gemessene Werte Regelmäßiges Gitter Mathematische Berechnung

17 Folie 17 Physikalische Prozesse

18 Folie 18 Simulation der Atmosphäre Das Prognosenmodell umfasst physikalische Gleichungen. Sie beschreiben den zeitabhängigen Zusammenhang zwischen Luftdruck, Temperatur und Luftdichte, die Beziehungen zwischen Luftdichte und Änderung des Luftdrucks mit der Höhe, die Beziehung zwischen der Bodenreibung und dem Wind sowie den Einfluss der Sonne.

19 Folie 19 Simulation der Atmosphäre 1. Die Zustandsgleichung (für ideale Gase) beschreibt den diagnostischen Zusammenhang zwischen Druck, Temperatur und Dichte. 2. Die hydrostatische Gleichung beschreibt, ebenfalls diagnostisch, die Beziehungen zwischen Luftdichte und der Änderung des Luftdrucks mit der Höhe. 3. Die Kontinuitätsgleichung (Massenerhaltungssatz) beschreibt den Erhalt der (Luft-) Masse und ermöglicht die Bestimmung der vertikalen Windgeschwindigkeit und der Bodendruckänderungen.

20 Folie 20 Simulationsmodell der Atmosphäre Ergebnisse räumlich und zeitlich auf Gitterpunkten

21 Folie 21 Schritte zur Wettervorhersage 1. Erfassen des IST-Zustandes der Atmosphäre (= numerische Analyse, heute kaum noch Handanalysen) Berechnen des Ist-Zustandes auf Gitterpunktsbasis 2. Erarbeiten des zukünftigen Zustandes mittels Simulationsmodell der Atmosphäre (= numerische Verfahren) Berechnen der zukünftigen Zustandes auf Gitterpunktsbasis 3. Schlussfolgerungen des Meteorologen Gewichtete Interpretation

22 Folie 22 Wie entsteht einer Blick aus dem Fenster Satelliten Wettermodelle Mittendrinnen der Meteorologe Wetterstationen Niederschlagsradar Graphische Aufbereitung meteorologischer Parameter

23 Folie 23 Wie entsteht einer 1.) die aktuelle Wettersituation ermitteln Umso besser die Basis um so besser die Vorhersage Wetterstationen für ganz Österreich Blick aus dem Fenster Ermitteln ständig an über 200 Stellen in Österreich: Temperatur, Wind, Feuchte, Druck, Regen usw.

24 Folie 24 Schlussfolgerungen des Meteorologen Gewichtete Interpretation

25 Folie 25 Das Wetter wird nicht gewürfelt!

26 Folie 26 Das Wetter ist im Grunde ein chaotischer Zustand

27 Folie 27 Wieso sind die Vorhersagen unsicher? Atmosphäre zeigt chaotisches Verhalten Kleine Anfangsfehler führen zu komplett unterschiedlichen Vorhersagen! Fehler in den Messungen Näherungen in der Beschreibung der physikalischen Prozesse Diskretisierung (d.h. Darstellung auf endlichem Gitter) Vorhersagbarkeit hängt von der Wetterlage ab z.b. Stabiles Hochdruckwetter

28 Folie 28 Zusammenfassung Wettervorhersage ist rechenintensiv Atmosphäre zeigt chaotisches Verhalten = Wettervorhersagen werden nie perfekt sein aber wir machen Fortschritte

Moderne Wettervorhersage Numerische Modelle in der Meteorologie. Alexander Beck. Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik

Moderne Wettervorhersage Numerische Modelle in der Meteorologie. Alexander Beck. Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik Moderne Numerische Modelle in der Meteorologie Alexander Beck (alexander.beck@zamg.ac.at) Überblick Moderne 1. Okt 2011 Folie 2 Ein kurzer Blick in die Vergangenheit Beobachten und Messen Vorhersagemodelle

Mehr

Karsten Brandt. Das Wetter. Beobachten Verstehen Voraussagen. Anaconda

Karsten Brandt. Das Wetter. Beobachten Verstehen Voraussagen. Anaconda Brandt Wetter_Inhalt 26.03.2012 12:05 Seite 3 Karsten Brandt Das Wetter Beobachten Verstehen Voraussagen Anaconda Brandt Wetter_Inhalt 26.03.2012 12:05 Seite 4 Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet

Mehr

Wettervorhersage für den Winterdienst. Dr. Manfred Bauer Mag. Susanne Lentner

Wettervorhersage für den Winterdienst. Dr. Manfred Bauer Mag. Susanne Lentner Wettervorhersage für den Winterdienst Dr. Manfred Bauer Mag. Susanne Lentner Wer sind wir? 20.2.2014 Folie 2 ZAMG Salzburg und Oberösterreich ZAMG Niederösterreich, Wien und Burgenland ZAMG Tirol und Vorarlberg

Mehr

Wie kommt das Wetter ins Radio?

Wie kommt das Wetter ins Radio? Wie kommt das Wetter ins Radio? Wetterprognose und Medienarbeit 20. April 2012 Schulticker WIND und Wetter Rebekka Krampitz Inhalt 1. Meteomedia 2. Meteorologie, Wetter und Klima 3. Wettervorhersage 4.

Mehr

Internationale Wettervorhersagesysteme: Eigenschaften und Unterschiede. Jörg Kachelmann, Martin Fengler

Internationale Wettervorhersagesysteme: Eigenschaften und Unterschiede. Jörg Kachelmann, Martin Fengler Internationale Wettervorhersagesysteme: Eigenschaften und Unterschiede Jörg Kachelmann, Martin Fengler Universität Oldenburg, 28.01.2010 Die Meteomedia-Gruppe Firmenstruktur WeatherOK Inc. Omega/USA Jörg

Mehr

Das Wetter. Das Wetter. Stationenlernen

Das Wetter. Das Wetter. Stationenlernen Das Wetter Stationenlernen Freiarbeit für den fächerübergreifenden Unterricht in Deutsch, Sachkunde (Naturwissenschaften), Kunst (Werken) Klasse 3 bis 6 von Anke Nitschke und Dr. Stefanie Schäfers verbenatus-verlag

Mehr

Einfluss von Meteorologie und Wald auf die Schallausbreitung Arthur Schady 1, Astrid Ziemann 2, Dietrich Heimann 1

Einfluss von Meteorologie und Wald auf die Schallausbreitung Arthur Schady 1, Astrid Ziemann 2, Dietrich Heimann 1 DLR.de Folie 1 > IX METTOOLS > Arthur Schady > 19.03.2015 IX METTOOLS 2015 Einfluss von Meteorologie und Wald auf die Schallausbreitung Arthur Schady 1, Astrid Ziemann 2, Dietrich Heimann 1 1) Deutsches

Mehr

Clouds. der anderen Art. Eine wolkenguckerische Schlussbetrachtung aus Sicht des Meteorologen. Bern, 24. November 2011

Clouds. der anderen Art. Eine wolkenguckerische Schlussbetrachtung aus Sicht des Meteorologen. Bern, 24. November 2011 Bern, 24. November 2011 Clouds der anderen Art Eine wolkenguckerische Schlussbetrachtung aus Sicht des Meteorologen Thomas Bucheli, Red.Leiter SF METEO Information Security Society Switzerland ISSS2008X627993

Mehr

Einführung in die Meteorologie (met210) - Teil VII: Synoptik

Einführung in die Meteorologie (met210) - Teil VII: Synoptik Einführung in die Meteorologie (met210) - Teil VII: Synoptik Clemens Simmer VII Synoptische Meteorologie Synoptik ist die Zusammenschau der Wettervorgänge in Raum und Zeit mit dem Ziel der Wetteranalyse

Mehr

Christian STEFAN, Kundenservice für Kärnten. Das WETTER - Von der Diagnose zur Prognose

Christian STEFAN, Kundenservice für Kärnten. Das WETTER - Von der Diagnose zur Prognose Christian STEFAN, Kundenservice für Kärnten Das WETTER - Von der Diagnose zur Prognose Inhalt Wetterbeobachtungssysteme Folie 2 Kurzfristprognose - Warnungen Wettermodelle und ihre Grenzen (zeitlich /

Mehr

Entwicklung einer netzbasierten Methodik zur Modellierung von Prozessen der Verdunstungskühlung

Entwicklung einer netzbasierten Methodik zur Modellierung von Prozessen der Verdunstungskühlung Institut für Energietechnik - Professur für Technische Thermodynamik Entwicklung einer netzbasierten Methodik zur Modellierung von Prozessen der Verdunstungskühlung Tobias Schulze 13.11.2012, DBFZ Leipzig

Mehr

Grundlagen der numerischen Wetterprognose

Grundlagen der numerischen Wetterprognose Federal Department of Home Affairs FDHA Federal Office of Meteorology and Climatology MeteoSwiss Grundlagen der numerischen Wetterprognose D-PHASE End User Workshop 20. Juni 2007 Mathias Rotach, MeteoSchweiz

Mehr

Lange Nacht der Forschung: ZAMG Wien, Salzburg und Graz , Uhr

Lange Nacht der Forschung: ZAMG Wien, Salzburg und Graz , Uhr ---------- Lange Nacht der Forschung: ZAMG Wien, Salzburg und Graz 27.4.2012, 16.30-23.00 Uhr Wetter, Klima, Umwelt, Geophysik: Forschung aus erster Hand erleben ---------- Programm ZAMG Wien (Hohe Warte

Mehr

Deutscher Wetterdienst

Deutscher Wetterdienst Deutscher Wetterdienst 100 Jahre Klimaentwicklung in Deutschland und Hessen eine Bilanz Dr. Paul Becker Vizepräsident des Deutschen Wetterdienstes Was betrachten wir? Parameter Temperatur Niederschlag

Mehr

Gekoppelte Meteorologie-Hydrologie-Simulation Von der technischen Strategie hin zum Frühwarnsystem

Gekoppelte Meteorologie-Hydrologie-Simulation Von der technischen Strategie hin zum Frühwarnsystem Forschungszentrum Karlsruhe in der Helmholtz-Gemeinschaft Institut für Meteorologie & Klimaforschung IMK-IFU, Garmisch-Partenkirchen High-Tech-Offensive Zukunft Bayern Gekoppelte Meteorologie-Hydrologie-Simulation

Mehr

Visualisierung meteorologischer Daten

Visualisierung meteorologischer Daten Florian Schröder Visualisierung meteorologischer Daten Mit 107 Abbildungen, davon 7 in Farbe Springer Inhaltsverzeichnis Teil I: Einführung 1 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 Einleitung Wissenschaftlich-technische

Mehr

Luftqualitätsvorhersagen an der ZAMG. Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik

Luftqualitätsvorhersagen an der ZAMG. Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik Luftqualitätsvorhersagen an der ZAMG Folie 2 Einleitung Wie gut ist die Luft die wir atmen? Was ist ein Luftqualitätsvorhersagemodell? Wie können uns Modelle helfen gesünder zu leben? Welche Daten werden

Mehr

DATENVERWALTUNG UND AUSTAUSCH: BEISPIEL ZAMG (MET AUSTRIA) Wolfgang Lipa

DATENVERWALTUNG UND AUSTAUSCH: BEISPIEL ZAMG (MET AUSTRIA) Wolfgang Lipa 1. Einführung DATENVERWALTUNG UND AUSTAUSCH: BEISPIEL ZAMG (MET AUSTRIA) Wolfgang Lipa Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik ist eine Einrichtung des Bundes und untersteht dem Bundesminister

Mehr

Die Vorteile hochaufgelöster Wettervorhersagen durch Meteorologen im 24/7 Betrieb

Die Vorteile hochaufgelöster Wettervorhersagen durch Meteorologen im 24/7 Betrieb Die Vorteile hochaufgelöster Wettervorhersagen durch Meteorologen im 24/7 Betrieb Mag. Günter Mahringer Austro Control Flugwetterdienst Linz-Hörsching guenter.mahringer@austrocontrol.at 18.04.2013 Rolle

Mehr

Praktische Einführung in die Programmierung von globalen Wettervorhersagemodellen. Version 2015/2016: Thomas Frisius

Praktische Einführung in die Programmierung von globalen Wettervorhersagemodellen. Version 2015/2016: Thomas Frisius Praktische Einführung in die Programmierung von globalen Wettervorhersagemodellen Version 2015/2016: Inhalt Thomas Frisius 1 Einleitung 2 Grundgleichungen des globalen Atmosphärenmodells und Näherung 3

Mehr

Info Mappe. Wetter OPTIK FREISE. Bahnhofstr. 3. 75172 Pforzheim. Tel. 07231 312209. Bahnhofstraße 3. 75172 Pforzheim

Info Mappe. Wetter OPTIK FREISE. Bahnhofstr. 3. 75172 Pforzheim. Tel. 07231 312209. Bahnhofstraße 3. 75172 Pforzheim Info Mappe Wetter 355017 355001 355015 355014 355003 OPTIK FREISE Bahnhofstr. 3 Tel. 07231 312209 Beschreibung Satellitengestützte Funkwetterstationen Mit der Weltneuheit vom Wetterspezialisten TFA hält

Mehr

Der Münchner Hitzesommer 2015 Zweitwärmster seit Messbeginn mit einem Rekord an heißen Tagen (> 30 C)

Der Münchner Hitzesommer 2015 Zweitwärmster seit Messbeginn mit einem Rekord an heißen Tagen (> 30 C) Autorin: Monika Lugauer Tabellen und Grafiken: Angelika Kleinz Der Münchner Hitzesommer Zweitwärmster seit Messbeginn mit einem Rekord an heißen n (> 30 C) Der Sommer wird vielen Münchnern sicherlich noch

Mehr

Der meteorologische Winter 2014/2015

Der meteorologische Winter 2014/2015 Der meteorologische Winter 214/2 Im Lehrplan der dritten Klassen nimmt die Wärmelehre breiten Raum ein. Die Aggregatzustände und die Übergänge zwischen diesen Aggregatzuständen sollen im Teilchenbild erklärt

Mehr

Physikalische Chemie Physikalische Chemie I SoSe 2009 Prof. Dr. Norbert Hampp 1/9 1. Das Ideale Gas. Thermodynamik

Physikalische Chemie Physikalische Chemie I SoSe 2009 Prof. Dr. Norbert Hampp 1/9 1. Das Ideale Gas. Thermodynamik Prof. Dr. Norbert Hampp 1/9 1. Das Ideale Gas Thermodynamik Teilgebiet der klassischen Physik. Wir betrachten statistisch viele Teilchen. Informationen über einzelne Teilchen werden nicht gewonnen bzw.

Mehr

Gibt es in Niedersachsen einen Klimawandel?

Gibt es in Niedersachsen einen Klimawandel? Gibt es in Niedersachsen einen Klimawandel? Prof. Dr. Günter Gross Institut für Meteorologie und Klimatologie Fakultät für Mathematik und Physik Leibniz Universität Hannover Vortrag im Schulbiologiezentrum

Mehr

Fadenpendel. Phase Inhalt Sozialform Medien Standards Hinführung Fadenpendel am Beispiel einer Schiffschaukel Plenum Arbeitsblätter E1

Fadenpendel. Phase Inhalt Sozialform Medien Standards Hinführung Fadenpendel am Beispiel einer Schiffschaukel Plenum Arbeitsblätter E1 .1 Stundenverlaufsplan Phase Inhalt Sozialform Medien Standards Hinführung Fadenpendel am Beispiel einer Schiffschaukel Plenum Arbeitsblätter E1 Hypothesenbildung Von welchen Größen hängt die Periode eines

Mehr

Inverse Methoden in der FE

Inverse Methoden in der FE Inverse Methoden in der FE 12. Mai Übung: Vorwärtsmodellierung im Mikrowellenbereich (STP) 19. Mai VL: Statistische Inversionsverfahren (Regression, Neuronales Netz) 2. Juni Übung: spez. Aufgaben der Gruppen

Mehr

Urs Neu. Do-it-yourself Wettervorhersage

Urs Neu. Do-it-yourself Wettervorhersage Urs Neu Do-it-yourself Wettervorhersage Urs Neu Do-it-yourself Wettervorhersage Leicht gemacht mit der Höhendruckkarte Haupt Verlag Dr. Urs Neu ist Geograf mit Spezialgebiet Meteorologie und Klimatologie.

Mehr

Luftmassen und Fronten

Luftmassen und Fronten Einführung in die Meteorologie Teil I Luftmassen und Fronten Luftmassen und Fronten Eine Gruppe von skandinavischen Meteorlogen untersuchte Anfang der 20er Jahre das Verhalten von Teifdruckgebieten in

Mehr

Wettervorhersage -modelle

Wettervorhersage -modelle Wettervorhersage -modelle Voraussetzungen Alle Vorgänge in der Atmosphäre gehorchen bekannten physikalischen Gesetzen! Wenn der Ausgangszustand der Atmosphäre bekannt ist, kann mit Wettermodellen die Entwicklung

Mehr

Bedienungsanleitung. Innen- und Außen Wetterstation Modell THB367SS Artikelnummer

Bedienungsanleitung. Innen- und Außen Wetterstation Modell THB367SS Artikelnummer Bedienungsanleitung DE Innen- und Außen Wetterstation Modell THB367SS Artikelnummer 2-1060 Wir gratulieren Ihnen zum Kauf unserer SUNARTIS Innen- und Außen Wetterstation. Die Wetterstation bietet Ihnen

Mehr

Signalverarbeitung 2. Volker Stahl - 1 -

Signalverarbeitung 2. Volker Stahl - 1 - - 1 - Hidden Markov Modelle - 2 - Idee Zu klassifizierende Merkmalvektorfolge wurde von einem (unbekannten) System erzeugt. Nutze Referenzmerkmalvektorfolgen um ein Modell Des erzeugenden Systems zu bauen

Mehr

Einfluss der Klimafaktoren Infotexte/Arbeitsblatt

Einfluss der Klimafaktoren Infotexte/Arbeitsblatt Lehrerinformation 1/5 Arbeitsauftrag Die SuS erfahren, welche natürlichen Faktoren zum Klima beitragen und wie diese das Klima verändern können. Sie lösen einen Lückentext zum Thema und halten in Gruppen

Mehr

Elementäre Bausteine m = 10 micron. Blutzelle Atom 1800 D.N.A Elektron m = 0.1 nanometer Photon 1900

Elementäre Bausteine m = 10 micron. Blutzelle Atom 1800 D.N.A Elektron m = 0.1 nanometer Photon 1900 Was ist Physik? Das Studium der uns umgebenden Welt vom Universum bis zum Atomkern, bzw. vom Urknall bis weit in die Zukunft, mit Hilfe von wenigen Grundprinzipien. Diese gesetzmäßigen Grundprinzipien

Mehr

Messung & Darstellung von Schallwellen

Messung & Darstellung von Schallwellen Messung Digitalisierung Darstellung Jochen Trommer jtrommer@uni-leipzig.de Universität Leipzig Institut für Linguistik Phonologie/Morphologie SS 2007 Messung Digitalisierung Darstellung Überblick Messung

Mehr

Solare Einstrahlung: Potentiale und Vorhersagbarkeit des Solarenergieangebotes in Niedersachsen

Solare Einstrahlung: Potentiale und Vorhersagbarkeit des Solarenergieangebotes in Niedersachsen Solare Einstrahlung: Potentiale und Vorhersagbarkeit des Solarenergieangebotes in Niedersachsen Elke Lorenz Universität Oldenburg, Institut für Physik Abteilung Energie- und Halbleiterforschung AG Energiemeteorologie

Mehr

Atmung, Dissimilation

Atmung, Dissimilation Atmung, Dissimilation Peter Bützer Abbildung 1: Atmung Inhalt 1 Physiologisches... 1 2 Atmung, eine Reaktion 0. Ordnung... 2 3 Simulation... 2 4 Interpretation... 4 5 Mikroökologie im Zimmer... 4 6 Interpretation...

Mehr

Messung der Wärmekapazität von Nieten

Messung der Wärmekapazität von Nieten 1/1 29.09.00,21:47 Erstellt von Oliver Stamm Messung der Wärmekapazität von Nieten 1. Einleitung 1.1. Die Ausgangslage zum Experiment 1.2. Die Vorgehensweise 2. Theorie 2.1. Begriffe und Variablen 2.2.

Mehr

Was verändert das Wetter? Arbeitsblatt

Was verändert das Wetter? Arbeitsblatt Lehrerinformation 1/5 Arbeitsauftrag Die SuS erfahren, was die Wettersituation verändern kann, und lernen den Klimabegriff kennen. Sie lösen einen Lückentext, lesen einen Text zum Thema Klima und lernen

Mehr

Lokalprognosen in Wetter-Apps: Was steckt dahinter? Wie genau sind sie?

Lokalprognosen in Wetter-Apps: Was steckt dahinter? Wie genau sind sie? Eidgenössisches Departement des Innern EDI Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz Lokalprognosen in Wetter-Apps: Was steckt dahinter? Wie genau sind sie? Urs Keller, MeteoSchweiz, seit

Mehr

Datenaustausch selbst im Kalten Krieg

Datenaustausch selbst im Kalten Krieg An der Gewitterfront An der Gewitterfront Das Wettersystem ist und bleibt chaotisch : Der Meteorologe George Craig sucht nach numerischen und statistischen Methoden, die zuverlässigere Prognosen möglich

Mehr

Klimawandel in Niedersachsen

Klimawandel in Niedersachsen Klimawandel in Niedersachsen Prof. Dr. Günter Gross Institut für Meteorologie und Klimatologie Fakultät für Mathematik und Physik Leibniz Universität Hannover Vortrag Ringvorlesung Transformation des Energiesystems

Mehr

Wettervorhersagemodelle

Wettervorhersagemodelle Wettervorhersagemodelle Grenzen heutiger NWP Modelle Grenzen heutiger NWP Modelle 1 Beobachtungen - Satelliten - Flugzeuge & Schiffe - Landstationen & Bojen Grenzen heutiger NWP Modelle 1 2 Beobachtungen

Mehr

Thermodynamik I. Sommersemester 2012 Kapitel 2, Teil 2. Prof. Dr. Ing. Heinz Pitsch

Thermodynamik I. Sommersemester 2012 Kapitel 2, Teil 2. Prof. Dr. Ing. Heinz Pitsch Thermodynamik I Sommersemester 2012 Kapitel 2, Teil 2 Prof. Dr. Ing. Heinz Pitsch Kapitel 2, Teil 2: Übersicht 2 Zustandsgrößen 2.3 Bestimmung von Zustandsgrößen 2.3.1 Bestimmung der Phase 2.3.2 Der Sättigungszustand

Mehr

GLOWA-ELBE Abschlusskonferenz 15./16. März 2004 in Potsdam

GLOWA-ELBE Abschlusskonferenz 15./16. März 2004 in Potsdam GLOWA-ELBE Abschlusskonferenz 15./16. März 2004 in Potsdam Klima Simulationsergebnisse des regionalen Klimamodells STAR Friedrich-Wilhelm Gerstengarbe, Peter C. Werner Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

Mehr

Karten mit aktuellem Wetter

Karten mit aktuellem Wetter Karten mit aktuellem Wetter Wie ist das aktuelle Flugwetter auf der Flugroute? Ein alleiniger Blick auf das Satelliten- oder Radarbild gibt hier noch keine hinreichende Information. Der Deutsche Wetterdienst

Mehr

Kohlendioxidfreisetzung aus Champagner. 1 Einleitung/Theorie. Peter Bützer. Inhalt

Kohlendioxidfreisetzung aus Champagner. 1 Einleitung/Theorie. Peter Bützer. Inhalt Kohlendioxidfreisetzung aus Champagner Inhalt 1 Einleitung/Theorie... 1 2 Experiment... 2 2.1 Aufgabenstellung... 2 2.2 Durchführung... 2 2.3 Beobachtungen/Messungen... 2 2.4 Reaktionsgleichungen/Berechnungen...

Mehr

Februar 2016 extrem mild!

Februar 2016 extrem mild! Februar 2016 extrem mild! In der Naturwissenschaft ist nicht nur die Planung und Durchführung von Experimenten von großer Wichtigkeit, sondern auch die Auswertung und die grafische Darstellung von Messdaten

Mehr

Dezember 2015 meteorologisch gesehen

Dezember 2015 meteorologisch gesehen Dezember 2015 meteorologisch gesehen In der Naturwissenschaft ist nicht nur die Planung und Durchführung von Experimenten von großer Wichtigkeit, sondern auch die Auswertung und die grafische Darstellung

Mehr

Was ist Physik? Modell der Natur universell es war schon immer so

Was ist Physik? Modell der Natur universell es war schon immer so Was ist Physik? Modell der Natur universell es war schon immer so Kultur Aus was sind wir gemacht? Ursprung und Aufbau der Materie Von wo/was kommen wir? Ursprung und Aufbau von Raum und Zeit Wirtschaft

Mehr

Tag der offenen Türe Dr. August Kaiser Schadstoffe in der Atmosphäre

Tag der offenen Türe Dr. August Kaiser Schadstoffe in der Atmosphäre Tag der offenen Türe Dr. August Kaiser Schadstoffe in der Atmosphäre Folie 2 Überblick Meteorologie = Physik der Atmosphäre Dazu gehören auch Luftschadstoffe Wie gelangen Schadstoffe in die Atmosphäre?

Mehr

Wetterportal Sauerland. Wetterportal Sauerland Dipl.-Geogr. Meinolf Pape und Julian Pape www.wetter-sauerland.de

Wetterportal Sauerland. Wetterportal Sauerland Dipl.-Geogr. Meinolf Pape und Julian Pape www.wetter-sauerland.de Wetterportal Sauerland Wetterportal Sauerland Dipl.-Geogr. Meinolf Pape und Julian Pape www.wetter-sauerland.de Das Wetterportal Wer wir sind Wetterportal Sauerland Dipl.-Geographen Meinolf und Julian

Mehr

HYGROMETRIE. Im Folgenden werden vier unterschiedliche Verfahren zur Bestimmung der relativen Luftfeuchtigkeit vorgestellt. 1.

HYGROMETRIE. Im Folgenden werden vier unterschiedliche Verfahren zur Bestimmung der relativen Luftfeuchtigkeit vorgestellt. 1. Versuch 7/1 HYGROMETRIE 04.06.2012 Blatt 1 HYGROMETRIE Im Folgenden werden vier unterschiedliche Verfahren zur Bestimmung der relativen Luftfeuchtigkeit vorgestellt. 1. Grundbegriffe Die Luftfeuchtigkeit

Mehr

1 Ein mathematisches Modell und die Änderungsrate

1 Ein mathematisches Modell und die Änderungsrate 1 Ein mathematisches Modell und die Änderungsrate Die Differenzial- und Integralrechnung 1 ist eine Sprache zur Beschreibung des quantitativen Zusammenhangs verschiedener Grössen in einem bestimmten Kontext

Mehr

Die Wetterdaten sind hier abrufbar:

Die Wetterdaten sind hier abrufbar: Die Wetterdaten sind hier abrufbar: http://www.weatherlink.com/user/bgbuchen/ Die Werte im Detail: Summary anklicken. Als App: WeatherLink Mobile (Android und Apple) Viele weitere Wetter- und Klima-Links

Mehr

Statistik, Geostatistik

Statistik, Geostatistik Geostatistik Statistik, Geostatistik Statistik Zusammenfassung von Methoden (Methodik), die sich mit der wahrscheinlichkeitsbezogenen Auswertung empirischer (d.h. beobachteter, gemessener) Daten befassen.

Mehr

Euler-Verfahren. exakte Lösung. Euler-Streckenzüge. Folie 1

Euler-Verfahren. exakte Lösung. Euler-Streckenzüge. Folie 1 exakte Lösung Euler-Verfahren Folie 1 Euler-Streckenzüge Ein paar grundlegende Anmerkungen zur Numerik Die Begriffe Numerik bzw. Numerische Mathematik bezeichnen ein Teilgebiet der Mathematik, welches

Mehr

2 Die Niederschlagsverteilung für Deutschland im Jahr 2004 - Überblick

2 Die Niederschlagsverteilung für Deutschland im Jahr 2004 - Überblick 2 Die Niederschlagsverteilung für Deutschland im Jahr 2004 - Überblick Das Hauptziel dieser Arbeit ist einen hochaufgelösten Niederschlagsdatensatz für Deutschland, getrennt nach konvektivem und stratiformem

Mehr

Wärmetransport im Supertube Quantum Technology Group

Wärmetransport im Supertube Quantum Technology Group Wärmetransport im Supertube 08.10.2011 Version 2 1 Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung 2. Beschreibung des Wärmetransportes 2.1 Einleitung der Wärme durch einen Wärmetauscher 2.2 Transport der Wärme innerhalb

Mehr

Wie entsteht eine Wettervorhersage?

Wie entsteht eine Wettervorhersage? Messen-Berechnen-Interpretieren Wie entsteht eine Wettervorhersage? Die Lehre von den Himmelserscheinungen Seit Urzeiten beobachten wir Menschen das Wetter. Vor allem Klimakatastrophen haben sich in unser

Mehr

Meteorologie - Basis für einen funktionierenden Flugbetrieb

Meteorologie - Basis für einen funktionierenden Flugbetrieb Meteorologie - Basis für einen funktionierenden Flugbetrieb Agenda Einleitung Was macht ein Meteorologe bei Fluggesellschaften? Meteorologische Daten und Anwendungen Meteorologische Produkte für den Flugbetrieb

Mehr

Drehzahl- und Drehrichtungserfassung Richtungserkennung mit Hall-Schalter

Drehzahl- und Drehrichtungserfassung Richtungserkennung mit Hall-Schalter Drehzahl- und Drehrichtungserfassung Richtungserkennung mit Hall-Schalter In vielen Anwendungsfällen müssen die Drehzahl und die Drehrichtung eines Motors bekannt sein. Diese Parameter können komfortabel

Mehr

Beschneiungsklimatologie

Beschneiungsklimatologie Beschneiungsklimatologie Ergebnisse einer Studie im Auftrag der ÖWK, Fachverband Seilbahnen, Im Rahmen des Collective Research Programmes der Österr. Forschungsförderungsgesellschaft FFG Andrea Fischer

Mehr

Ein Flügelschlag über Grönlands Küste

Ein Flügelschlag über Grönlands Küste Info & News Wettermodelle: Messonden aus dem Flieger über Island :: Info & News Info & News: Wettermodelle: Messonden aus dem Flieger über Island Geschrieben 04. Okt 2016-15:15 Uhr Jeder kennt diese Situation

Mehr

Forscherwerkstatt. Arbeitsblatt Wasserdruck. F Formel: p = A. . h. g. Formel: p = Einheiten: 1 bar = mbar = 1.

Forscherwerkstatt. Arbeitsblatt Wasserdruck. F Formel: p = A. . h. g. Formel: p = Einheiten: 1 bar = mbar = 1. Arbeitsblatt Wasserdruck Was ist Druck? Druck (p) ist eine physikalische Größe, die die Wirkung einer Kraft (F) im Verhältnis zur gedrückten Fläche (A) kennzeichnet. Der Druck ist umso größer, je größer

Mehr

6 Dynamik der Atmosphäre

6 Dynamik der Atmosphäre 6 Dynamik der Atmosphäre Man braucht wirklich nicht viel darüber zu reden, es ist den meisten Menschen heute ohnehin klar, dass die Mathematik wie ein Dämon in alle Anwendungen unseres Lebens gefahren

Mehr

Beobachtung des Wetters

Beobachtung des Wetters Beobachtung des Wetters Wettbewerb "Schüler experimentieren" 1994 Karl Nikolas Biedermann (8 Jahre) Fahrweg 12 29320 Hermannsburg Hermann-Billung-Schule Hermannsburg Inhaltsverzeichnis Inhalt Seite Einleitung

Mehr

Das Grünloch. Dem Naturphänomen Doline auf der Spur. Ass.Prof. Mag. Dr. Manfred Dorninger. Institut für Meteorologie und Geophysik Universität Wien

Das Grünloch. Dem Naturphänomen Doline auf der Spur. Ass.Prof. Mag. Dr. Manfred Dorninger. Institut für Meteorologie und Geophysik Universität Wien Das Grünloch Dem Naturphänomen Doline auf der Spur Ass.Prof. Mag. Dr. Manfred Dorninger Institut für Meteorologie und Geophysik Universität Wien Manfred Dorninger 29. November 2003 Lunzer Leseherbst 1

Mehr

Dobrindt: Unwetterwarnungen kommen direkt aufs Smartphone oder Tablet Kostenlos und werbefrei: Neue App des DWD warnt vor Wettergefahren

Dobrindt: Unwetterwarnungen kommen direkt aufs Smartphone oder Tablet Kostenlos und werbefrei: Neue App des DWD warnt vor Wettergefahren Dobrindt: Unwetterwarnungen kommen direkt aufs Smartphone oder Tablet Kostenlos und werbefrei: Neue App des DWD warnt vor Wettergefahren Offenbach, 3. Juni 2015 Frühzeitige und überall verfügbare Warnungen

Mehr

GIS Tage Stadt Luzern

GIS Tage Stadt Luzern GIS Tage Stadt Luzern 01000000101111000001110101110000011100000101000111010101001110111011010110101000 11101010010100100111000101011011101010010101000100101011000101010010101111010101 00001011010010100001001010100010010101000100101000010111101001010100010010010001

Mehr

W07. Gasthermometer. (2) Bild 1: Skizze Gasfeder

W07. Gasthermometer. (2) Bild 1: Skizze Gasfeder W07 Gasthermometer Das Gasthermometer ist zur Untersuchung der Gesetzmäßigkeiten idealer Gase geeignet. Insbesondere ermöglicht es eine experimentelle Einführung der absoluten Temperaturskala und gestattet

Mehr

Physik Protokoll - Akustische Wellen in der Messleitung. André Grüneberg Janko Lötzsch Versuch: 11. Juni 2001 Protokoll: 24.

Physik Protokoll - Akustische Wellen in der Messleitung. André Grüneberg Janko Lötzsch Versuch: 11. Juni 2001 Protokoll: 24. Physik Protokoll - Akustische Wellen in der Messleitung André Grüneberg Janko Lötzsch Versuch: 11. Juni 001 Protokoll: 4. Juni 001 1 Versuchsaufbau Mit Hilfe eines Metallrohres von etwa 1m Länge und einem

Mehr

Zuordnungen. 2 x g: y = x + 2 h: y = x 1 4

Zuordnungen. 2 x g: y = x + 2 h: y = x 1 4 Zuordnungen Bei Zuordnungen wird jedem vorgegebenen Wert aus einem Bereich ein Wert aus einem anderen Bereich zugeordnet. Zuordnungen können z.b. durch Wertetabellen, Diagramme oder Rechenvorschriften

Mehr

Wie man sieht ist der Luftwiderstand -abgesehen von der Fahrgeschwindigkeit- nur von Werten abhängig, die sich während der Messung nicht ändern.

Wie man sieht ist der Luftwiderstand -abgesehen von der Fahrgeschwindigkeit- nur von Werten abhängig, die sich während der Messung nicht ändern. Wie hoch ist der - und Luftwiderstand eines Autos? Original s. http://www.arstechnica.de/index.html (Diese Seite bietet außer dieser Aufgabe mehr Interessantes zur Kfz-Technik) Kann man den Luftwiderstand

Mehr

Limitationen von Wettermodellen

Limitationen von Wettermodellen Limitationen von Wettermodellen Reto Stauffer Roger Oechslin Korrektorin: Stephanie Westerhuis EINLEITENDE WORTE Dies ist die Online-Version des Artikels Limitationen von Wettermodellen, welcher im Meteo

Mehr

Turbulenzen um die Windenergie

Turbulenzen um die Windenergie Turbulenzen um die Windenergie Folie 1 von 18 Bedeutung von Turbulenz für Windenergieanlagen Bedeutung von Turbulenz für Windkraftanlagen 1. Mechanische Belastungen 2. Einfluß auf den Energieertrag >>

Mehr

Wetterstationen. O & K Müller Großhandels GmbH

Wetterstationen. O & K Müller Großhandels GmbH Wetterstationen O & K Müller Großhandels GmbH WD4003G/S Inclusive TX35IT Sensor Station: 155 x 45 x 155 mm Sender: 129 x 21 x 38 mm Datumsanzeige Uhrzeit über Funkempfang Wochentagsanzeige PP: 73,00 Weckalarm

Mehr

Zufall, Determinismus und Chaos Wie viel ist vorhersehbar? Big Data Science in und außerhalb der Physik

Zufall, Determinismus und Chaos Wie viel ist vorhersehbar? Big Data Science in und außerhalb der Physik Zufall, Determinismus und Chaos Wie viel ist vorhersehbar? Ausarbeitung zum Vortrag im Rahmen des Hauptseminars Big Data Science in und außerhalb der Physik an der Fakultät für Physik am Karlsruher Institut

Mehr

Multiple-Choice Test. Alle Fragen können mit Hilfe der Versuchsanleitung richtig gelöst werden.

Multiple-Choice Test. Alle Fragen können mit Hilfe der Versuchsanleitung richtig gelöst werden. PCG-Grundpraktikum Versuch 1- Dampfdruckdiagramm Multiple-Choice Test Zu jedem Versuch im PCG wird ein Vorgespräch durchgeführt. Für den Versuch Dampfdruckdiagramm wird dieses Vorgespräch durch einen Multiple-Choice

Mehr

6-10 KLIMA WAS IST WETTER? SACH INFORMATION

6-10 KLIMA WAS IST WETTER? SACH INFORMATION SACH INFORMATION Das Wetter (definitionsgemäß der Zustand der Atmosphäre zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort ) ist eine Mischung vieler Faktoren wie Luftdruck, Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit

Mehr

Die Wetterstation. Aufhängeöse. Batteriefach. MIN/MAX- Taste. Batteriefachdeckel Abnehmbarer Tischständer

Die Wetterstation. Aufhängeöse. Batteriefach. MIN/MAX- Taste. Batteriefachdeckel Abnehmbarer Tischständer Thermo-Hygro-Wetterstation Betriebsanleitung Einführung: Herzlichen Glückwunsch zum Erwerb Ihrer Thermo-Hygro-Wetterstation, einem Beispiel hervorragenden Designs und feiner Handwerkskunst. Der Betrieb

Mehr

Wetterstation Bad Bayersoien e. V. i. Gr.

Wetterstation Bad Bayersoien e. V. i. Gr. Wetterstation Bad Bayersoien e. V. i. Gr. Vorstellung unseres Projektes www.wetterstation-bad-bayersoien.de Wetterstation Bad Bayersoien e. V. i. Gr. Trahtweg 15 82435 Bad Bayersoien Tel. 08845 757153

Mehr

durch Ratengleichungen der Form t t = F 2 N 1 t, N 2 t d N 1 t

durch Ratengleichungen der Form t t = F 2 N 1 t, N 2 t d N 1 t 5. Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Spezies Allgemein kann man die zeitliche Entwicklung zweier Spezies N 1 und N 2 durch Ratengleichungen der Form d N 1 t d N 2 t = F 1 N 1 t, N 2 t, t = F 2 N

Mehr

Extremwerte KLIMAWANDEL III. Klaus Haslinger. Lange Nacht der Forschung Wien

Extremwerte KLIMAWANDEL III. Klaus Haslinger. Lange Nacht der Forschung Wien KLIMAWANDEL III Extremwerte Klaus Haslinger Überblick Oft gehört: Das Wetter wird immer verrückter! stimmt das? Entwicklung der Temperaturextreme in den letzten 140 Jahren Extreme Ereignisse von der Vergangenheit

Mehr

Bedeutung der Meteorologie in der Aviatik

Bedeutung der Meteorologie in der Aviatik Eidgenössisches Departement des Innern EDI Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz Bedeutung der Meteorologie in der Aviatik Hochschule St. Gallen - CFAC 30.10.2012 Kein Start ohne Flugwetter

Mehr

Geschichte des Hochleistungsrechnens. Prof. Dr. Thomas Ludwig

Geschichte des Hochleistungsrechnens. Prof. Dr. Thomas Ludwig Geschichte des Hochleistungsrechnens Prof. Dr. Thomas Ludwig DKRZ / UHH Prediger 1,9 Was geschehen ist, wird wieder geschehen, was man getan hat, wird man wieder tun: Es gibt nichts Neues unter der Sonne.

Mehr

technische universität dortmund Lehrstuhl für Hochfrequenztechnik Übertragungssysteme

technische universität dortmund Lehrstuhl für Hochfrequenztechnik Übertragungssysteme Lehrstuhl für Hochfrequenztechnik GPU-beschleunigte numerische Simulation faseroptischer Übertragungssysteme, Marius Helf, Peter Krummrich Übersicht Motivation Split-Step p Fourier Methode Ansätze für

Mehr

Wärmedämmungsexperiment 1

Wärmedämmungsexperiment 1 Wärmedämmungsexperiment 1 Ziel dieses Experiments ist die Messung der Wärmeleitfähigkeit verschiedener Materialien durch Umwandlung der übertragenen Wärmeenergie in Bewegung. Die Menge der Wärmeenergie

Mehr

Wir messen und beobachten das Wetter ein fächerübergreifendes Projekt

Wir messen und beobachten das Wetter ein fächerübergreifendes Projekt Erde und Weltraum Beitrag 1 Wetter (Klassen /10) 1 von 32 Wir messen und beobachten das Wetter ein fächerübergreifendes Projekt Thomas Rosenthal, Esslingen am Neckar Das Wetter und die Witterungsabläufe

Mehr

e-learning Projekt Abgabemappe Projektcode: 2011.214 Projektbezeichnung: FXVisualisierung

e-learning Projekt Abgabemappe Projektcode: 2011.214 Projektbezeichnung: FXVisualisierung e-learning Projekt Abgabemappe Projektcode: 2011.214 Projektbezeichnung: FXVisualisierung Markus Dabernig & Reto Stauffer 17. Oktober 2011 Institut für Meteorologie und Geophysik Betreuer des Projektes:

Mehr

Wolken und Clouds in der Meteorologie

Wolken und Clouds in der Meteorologie Eidgenössisches Departement des Innern EDI Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz Wolken und Clouds in der Meteorologie ICMF-Tagung 22.03.2012, MeteoSchweiz Agenda Wer ist MeteoSchweiz?

Mehr

Arbeitsweisen der Physik

Arbeitsweisen der Physik Übersicht Karteikarten Klasse 7 - Arbeitsweisen - Beobachten - Beschreiben - Beschreiben von Gegenständen, Erscheinungen und Prozessen - Beschreiben des Aufbaus und Erklären der Wirkungsweise eines technischen

Mehr

Bestimmung der Ausbreitung luftgetragener Keime mittels Strömungssimulation. Stefan Barp. Schweizer Hygienetagung, 27./28.

Bestimmung der Ausbreitung luftgetragener Keime mittels Strömungssimulation. Stefan Barp. Schweizer Hygienetagung, 27./28. Vortrag_Hygienetagung_2011_01_17.ppt Bestimmung der Ausbreitung luftgetragener Keime mittels Strömungssimulation Stefan Barp Schweizer Hygienetagung, 27./28. Januar 2011 Firmenportrait Keyfigures von AFC

Mehr

Bestimmung der feuchte- und temperaturabhängigen Wärmeleitfähigkeit von Dämmstoffen

Bestimmung der feuchte- und temperaturabhängigen Wärmeleitfähigkeit von Dämmstoffen Bestimmung der feuchte- und temperaturabhängigen Wärmeleitfähigkeit von Dämmstoffen F. Ochs 1), H. Stumpp 1), D. Mangold 2), W. Heidemann 1) 1) 2) 3), H. Müller-Steinhagen 1) Universität Stuttgart, Institut

Mehr

Wetter. YC Bregenz, Christoph Zingerle Arnold Tschofen

Wetter. YC Bregenz, Christoph Zingerle Arnold Tschofen Wetter YC Bregenz, 30.5.2013 Christoph Zingerle Arnold Tschofen Inhalt Elementare Wetterabläufe Fronten, Wind Warnungen, Gewitter Aufbau der Atmosphäre Die Atmosphäre (Lufthülle) besteht aus mehreren Gasen:

Mehr

Sammeln, sortieren, sichern Klimadaten für unsere Zukunft. Ein DFG-gefördertes Forschungsprojekt zur Langzeitarchivierung von Wetter- und Klimadaten

Sammeln, sortieren, sichern Klimadaten für unsere Zukunft. Ein DFG-gefördertes Forschungsprojekt zur Langzeitarchivierung von Wetter- und Klimadaten Sammeln, sortieren, sichern Klimadaten für unsere Zukunft Ein DFG-gefördertes Forschungsprojekt zur Langzeitarchivierung von Wetter- und Klimadaten Wir sammeln Wetterdaten für bessere Voraussagen und genauere

Mehr

Loris Ambrozzo 06. Dezember 12. Dezember Sek b / Heinz Held

Loris Ambrozzo 06. Dezember 12. Dezember Sek b / Heinz Held In meinem Wettertagebuch habe ich auch noch etwas über den hundertjährigen Kalender geschrieben, weil bei den Zeitungen immer wieder ein Text über die Wetterregel steht und es mich sehr interessiert hat,

Mehr

wegen adiabater Kompression, d.h. kein Wärmeaustausch mit der Umgebung, gilt:

wegen adiabater Kompression, d.h. kein Wärmeaustausch mit der Umgebung, gilt: Ü 7. Adiabate Komression on Luft Luft wird in einem adiabaten Zylinder on. bar, T 5 C solange erdichtet bis eine Endtemeratur on T 00 C erreicht wird. Gesucht sind die zur Verdichtung erforderliche Arbeit

Mehr

5. Numerische Ergebnisse. 5.1. Vorbemerkungen

5. Numerische Ergebnisse. 5.1. Vorbemerkungen 5. Numerische Ergebnisse 52 5. Numerische Ergebnisse 5.1. Vorbemerkungen Soll das thermische Verhalten von Verglasungen simuliert werden, müssen alle das System beeinflussenden Wärmetransportmechanismen,

Mehr

Versuch V1 - Viskosität, Flammpunkt, Dichte

Versuch V1 - Viskosität, Flammpunkt, Dichte Versuch V1 - Viskosität, Flammpunkt, Dichte 1.1 Bestimmung der Viskosität Grundlagen Die Viskosität eines Fluids ist eine Stoffeigenschaft, die durch den molekularen Impulsaustausch der einzelnen Fluidpartikel

Mehr