Wie kommt der Vorhersagemeteorologe zu einer schlüssigen Wettervorhersage?

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Wie kommt der Vorhersagemeteorologe zu einer schlüssigen Wettervorhersage?"

Transkript

1 Mag. Thomas Turecek (ZAMG) Tel.: /2309 oder /2311 Fax: /73 Internet: Wie kommt der Vorhersagemeteorologe zu einer schlüssigen Pädagogische Fortbildung 27.Februar 2014

2 Folie 2 Kurzer Überblick der Präsentationsinhalte Geschichte der Wettervorhersage Ein kurzer Blick in die Vergangenheit Computertechnik Das UM und AUF für eine gute Wettervorhersage Schritte zur Wettervorhersage Erfassen des Ist-Zustandes der Atnosphäre Erarbeiten des zukünftigen Zustandes mittels Simulationsmodell Schlussfolgerungen des Meteorologen Wieso sind die Vorhersagen unsicher? Zusammenfassung

3 Folie 3 Ein Blick in die Vergangenheit 1592: Galileo Galilei - Thermometer 1643: Torricelli Barometer ( 1 Torr = 1 mmhg) 1648: Pascal Luftdruck nimmt mit der Höhe ab 1832/1833: Morsetelegraph Synopse Zusammenschau Synoptische Meteorologie

4 Folie 4 Synoptische Meteorologie S Y N O P T I K WETTERVORHERSAGE E N T W I C K L U N G Modelle Fernerkundung S Y N O P T I K

5 Folie 5 Computer sind unerlässlich für den Fortschritt Nichts geht in der Meteorologie ohne Computer. Der Fortschritt in der Wettervorhersage ist gekoppelt mit dem Entwicklungsstand in der Computertechnologie.

6 Folie 6 Moderne Supercomputer 2010 ~20 Million OPS/SEC 200 Mio Gitterpunkte Rechenleistung >250 Teraflops Rechenzeit: 1 Stunde (00z, 12z) >10 TB Daten / Tag

7 Folie 7 Schritte zur Wettervorhersage 1. Erfassen des IST-Zustandes der Atmosphäre (= numerische Analyse, heute kaum noch Handanalysen) Berechnen des Ist-Zustandes auf Gitterpunktsbasis 2. Erarbeiten des zukünftigen Zustandes mittels Simulationsmodell der Atmosphäre (= numerische Verfahren) Berechnen der zukünftigen Zustandes auf Gitterpunktsbasis 3. Schlussfolgerungen des Meteorologen Gewichtete Interpretation

8 Folie 8 Erfassen des IST-Zustandes der Atmosphäre

9 Folie 9 Messungen aus Österreich Wetterbeobachter SYNOP, TAWES Stationen Radiosondenaufstiege Satellitendaten Radardaten Blitzmeldungen

10 Folie 10 Wettersatelliten Polarumlaufend Geostationär = Fixe Position über dem Äquator

11 Folie 11 Moderne Wettervorhersage 1. Okt 2011 Folie 11 Kaltfront 18. September 2011 Polarumlaufender Satellit TERRA 11:54 MESZ 13:41 MESZ

12 Folie 12 Ist-Zustand der Atmosphäre: Die Analyse Ziel: Physikalisch-konsistente Interpolation aller Daten auf das dreidimensionale Modellgitter. (dieser Schritt ist beinahe so kompliziert wie die eigentliche Vorhersage) Analyse

13 Folie 13 Schritte zur Wettervorhersage 1. Erfassen des IST-Zustandes der Atmosphäre (= numerische Analyse, heute kaum noch Handanalysen) Berechnen des Ist-Zustandes auf Gitterpunktsbasis 2. Erarbeiten des zukünftigen Zustandes mittels Simulationsmodell der Atmosphäre (= numerische Verfahren) Berechnen der zukünftigen Zustandes auf Gitterpunktsbasis 3. Schlussfolgerungen des Meteorologen Gewichtete Interpretation

14 Folie 14 Atmosphäre folgt physikalischen Gesetzen

15 Folie : Erste numerische Wettervorhersage ENIAC Electronic Numerical Integrator and Computer to remark that the computation time for a 24-hour forecast was about 24 hours, we were just able to keep pace with the weather Fjörtoft von Neumann 24 Stunden Rechenzeit für eine 24h Vorhersage

16 Folie 16 Erarbeiten des zukünftigen Zustandes Gemessene Werte Regelmäßiges Gitter Mathematische Berechnung

17 Folie 17 Physikalische Prozesse

18 Folie 18 Simulation der Atmosphäre Das Prognosenmodell umfasst physikalische Gleichungen. Sie beschreiben den zeitabhängigen Zusammenhang zwischen Luftdruck, Temperatur und Luftdichte, die Beziehungen zwischen Luftdichte und Änderung des Luftdrucks mit der Höhe, die Beziehung zwischen der Bodenreibung und dem Wind sowie den Einfluss der Sonne.

19 Folie 19 Simulation der Atmosphäre 1. Die Zustandsgleichung (für ideale Gase) beschreibt den diagnostischen Zusammenhang zwischen Druck, Temperatur und Dichte. 2. Die hydrostatische Gleichung beschreibt, ebenfalls diagnostisch, die Beziehungen zwischen Luftdichte und der Änderung des Luftdrucks mit der Höhe. 3. Die Kontinuitätsgleichung (Massenerhaltungssatz) beschreibt den Erhalt der (Luft-) Masse und ermöglicht die Bestimmung der vertikalen Windgeschwindigkeit und der Bodendruckänderungen.

20 Folie 20 Simulationsmodell der Atmosphäre Ergebnisse räumlich und zeitlich auf Gitterpunkten

21 Folie 21 Schritte zur Wettervorhersage 1. Erfassen des IST-Zustandes der Atmosphäre (= numerische Analyse, heute kaum noch Handanalysen) Berechnen des Ist-Zustandes auf Gitterpunktsbasis 2. Erarbeiten des zukünftigen Zustandes mittels Simulationsmodell der Atmosphäre (= numerische Verfahren) Berechnen der zukünftigen Zustandes auf Gitterpunktsbasis 3. Schlussfolgerungen des Meteorologen Gewichtete Interpretation

22 Folie 22 Wie entsteht einer Blick aus dem Fenster Satelliten Wettermodelle Mittendrinnen der Meteorologe Wetterstationen Niederschlagsradar Graphische Aufbereitung meteorologischer Parameter

23 Folie 23 Wie entsteht einer 1.) die aktuelle Wettersituation ermitteln Umso besser die Basis um so besser die Vorhersage Wetterstationen für ganz Österreich Blick aus dem Fenster Ermitteln ständig an über 200 Stellen in Österreich: Temperatur, Wind, Feuchte, Druck, Regen usw.

24 Folie 24 Schlussfolgerungen des Meteorologen Gewichtete Interpretation

25 Folie 25 Das Wetter wird nicht gewürfelt!

26 Folie 26 Das Wetter ist im Grunde ein chaotischer Zustand

27 Folie 27 Wieso sind die Vorhersagen unsicher? Atmosphäre zeigt chaotisches Verhalten Kleine Anfangsfehler führen zu komplett unterschiedlichen Vorhersagen! Fehler in den Messungen Näherungen in der Beschreibung der physikalischen Prozesse Diskretisierung (d.h. Darstellung auf endlichem Gitter) Vorhersagbarkeit hängt von der Wetterlage ab z.b. Stabiles Hochdruckwetter

28 Folie 28 Zusammenfassung Wettervorhersage ist rechenintensiv Atmosphäre zeigt chaotisches Verhalten = Wettervorhersagen werden nie perfekt sein aber wir machen Fortschritte

Moderne Wettervorhersage Numerische Modelle in der Meteorologie. Alexander Beck. Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik

Moderne Wettervorhersage Numerische Modelle in der Meteorologie. Alexander Beck. Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik Moderne Numerische Modelle in der Meteorologie Alexander Beck (alexander.beck@zamg.ac.at) Überblick Moderne 1. Okt 2011 Folie 2 Ein kurzer Blick in die Vergangenheit Beobachten und Messen Vorhersagemodelle

Mehr

Grundlagen der numerischen Wettervorhersage und der Klimamodellierung

Grundlagen der numerischen Wettervorhersage und der Klimamodellierung Grundlagen der numerischen Wettervorhersage und der Klimamodellierung Universität für Bodenkultur, Wien Institut für Meteorologie (BOKU-Met) Herbert Formayer BauSIM 2010 Vortragsaufbau: Historischer Rückblick

Mehr

Wettervorhersagen und ihre Aussagekraft

Wettervorhersagen und ihre Aussagekraft Eidgenössisches Departement des Innern EDI Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz Wettervorhersagen und ihre Aussagekraft Andreas Asch, Meteorologe MeteoSchweiz Was steckt hinter den

Mehr

Die Wettervorhersage und ihre Tücken

Die Wettervorhersage und ihre Tücken Lehrerfortbildung 11. Juni 2008 Die Wettervorhersage und ihre Tücken M. Kunz Institut für Meteorologie und Klimaforschung Universität / Forschungszentrum Karlsruhe die Realität Orkantief Lothar am 26.12.1999

Mehr

ASTRAD 2015 in Wels. Regional angepasste Wettervorhersagen für die perfekte Planung des Wienerdienstes

ASTRAD 2015 in Wels. Regional angepasste Wettervorhersagen für die perfekte Planung des Wienerdienstes ASTRAD 2015 in Wels Regional angepasste Wettervorhersagen für die perfekte Planung des Wienerdienstes Mag. Thomas Turecek Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) Tel.: ++43 1 36026/2309 oder

Mehr

Karsten Brandt. Das Wetter. Beobachten Verstehen Voraussagen. Anaconda

Karsten Brandt. Das Wetter. Beobachten Verstehen Voraussagen. Anaconda Brandt Wetter_Inhalt 26.03.2012 12:05 Seite 3 Karsten Brandt Das Wetter Beobachten Verstehen Voraussagen Anaconda Brandt Wetter_Inhalt 26.03.2012 12:05 Seite 4 Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet

Mehr

Wettervorhersage für den Winterdienst. Dr. Manfred Bauer Mag. Susanne Lentner

Wettervorhersage für den Winterdienst. Dr. Manfred Bauer Mag. Susanne Lentner Wettervorhersage für den Winterdienst Dr. Manfred Bauer Mag. Susanne Lentner Wer sind wir? 20.2.2014 Folie 2 ZAMG Salzburg und Oberösterreich ZAMG Niederösterreich, Wien und Burgenland ZAMG Tirol und Vorarlberg

Mehr

Wie kommt das Wetter ins Radio?

Wie kommt das Wetter ins Radio? Wie kommt das Wetter ins Radio? Wetterprognose und Medienarbeit 20. April 2012 Schulticker WIND und Wetter Rebekka Krampitz Inhalt 1. Meteomedia 2. Meteorologie, Wetter und Klima 3. Wettervorhersage 4.

Mehr

Internationale Wettervorhersagesysteme: Eigenschaften und Unterschiede. Jörg Kachelmann, Martin Fengler

Internationale Wettervorhersagesysteme: Eigenschaften und Unterschiede. Jörg Kachelmann, Martin Fengler Internationale Wettervorhersagesysteme: Eigenschaften und Unterschiede Jörg Kachelmann, Martin Fengler Universität Oldenburg, 28.01.2010 Die Meteomedia-Gruppe Firmenstruktur WeatherOK Inc. Omega/USA Jörg

Mehr

Einfluss von Meteorologie und Wald auf die Schallausbreitung Arthur Schady 1, Astrid Ziemann 2, Dietrich Heimann 1

Einfluss von Meteorologie und Wald auf die Schallausbreitung Arthur Schady 1, Astrid Ziemann 2, Dietrich Heimann 1 DLR.de Folie 1 > IX METTOOLS > Arthur Schady > 19.03.2015 IX METTOOLS 2015 Einfluss von Meteorologie und Wald auf die Schallausbreitung Arthur Schady 1, Astrid Ziemann 2, Dietrich Heimann 1 1) Deutsches

Mehr

Das Wetter. Das Wetter. Stationenlernen

Das Wetter. Das Wetter. Stationenlernen Das Wetter Stationenlernen Freiarbeit für den fächerübergreifenden Unterricht in Deutsch, Sachkunde (Naturwissenschaften), Kunst (Werken) Klasse 3 bis 6 von Anke Nitschke und Dr. Stefanie Schäfers verbenatus-verlag

Mehr

Temperaturmessung. 1) Lies an der Wetterstation ab, wie viel C die Außentemperatur beträgt. 9,45 C 22,2 C 12.4 C 39 C

Temperaturmessung. 1) Lies an der Wetterstation ab, wie viel C die Außentemperatur beträgt. 9,45 C 22,2 C 12.4 C 39 C Temperaturmessung Stefans Familie hat sich eine digitale Wetterstation gekauft. Daran kann man neben der und der Wettervorhersage auch die Innen- und Außentemperatur ablesen. 1) Lies an der Wetterstation

Mehr

Clouds. der anderen Art. Eine wolkenguckerische Schlussbetrachtung aus Sicht des Meteorologen. Bern, 24. November 2011

Clouds. der anderen Art. Eine wolkenguckerische Schlussbetrachtung aus Sicht des Meteorologen. Bern, 24. November 2011 Bern, 24. November 2011 Clouds der anderen Art Eine wolkenguckerische Schlussbetrachtung aus Sicht des Meteorologen Thomas Bucheli, Red.Leiter SF METEO Information Security Society Switzerland ISSS2008X627993

Mehr

Einführung in die Meteorologie (met210) - Teil VII: Synoptik

Einführung in die Meteorologie (met210) - Teil VII: Synoptik Einführung in die Meteorologie (met210) - Teil VII: Synoptik Clemens Simmer VII Synoptische Meteorologie Synoptik ist die Zusammenschau der Wettervorgänge in Raum und Zeit mit dem Ziel der Wetteranalyse

Mehr

Herzlich Willkommen beim Wetterseminar Crew Tauern

Herzlich Willkommen beim Wetterseminar Crew Tauern Herzlich Willkommen beim Wetterseminar Crew Tauern Mag. Michael Burgstaller 11. März 2015 Übersicht Was ist Wetter? Unterschied zu Witterung und Klima Wie wird Wetter gemessen? Wichtige Grundlagen Drucksysteme

Mehr

Entwicklung einer netzbasierten Methodik zur Modellierung von Prozessen der Verdunstungskühlung

Entwicklung einer netzbasierten Methodik zur Modellierung von Prozessen der Verdunstungskühlung Institut für Energietechnik - Professur für Technische Thermodynamik Entwicklung einer netzbasierten Methodik zur Modellierung von Prozessen der Verdunstungskühlung Tobias Schulze 13.11.2012, DBFZ Leipzig

Mehr

Lange Nacht der Forschung: ZAMG Wien, Salzburg und Graz , Uhr

Lange Nacht der Forschung: ZAMG Wien, Salzburg und Graz , Uhr ---------- Lange Nacht der Forschung: ZAMG Wien, Salzburg und Graz 27.4.2012, 16.30-23.00 Uhr Wetter, Klima, Umwelt, Geophysik: Forschung aus erster Hand erleben ---------- Programm ZAMG Wien (Hohe Warte

Mehr

Nowcasting von Winterwetter mit INCA

Nowcasting von Winterwetter mit INCA Nowcasting von Winterwetter mit INCA R & D, Anwendung und internationale Vernetzung Franziska Strauss Ingo Meirold-Mautner Clemens Wastl Martin Suklitsch Benedikt Bica Alexander Kann Yong Wang Entwicklung

Mehr

Gekoppelte Meteorologie-Hydrologie-Simulation Von der technischen Strategie hin zum Frühwarnsystem

Gekoppelte Meteorologie-Hydrologie-Simulation Von der technischen Strategie hin zum Frühwarnsystem Forschungszentrum Karlsruhe in der Helmholtz-Gemeinschaft Institut für Meteorologie & Klimaforschung IMK-IFU, Garmisch-Partenkirchen High-Tech-Offensive Zukunft Bayern Gekoppelte Meteorologie-Hydrologie-Simulation

Mehr

Deutscher Wetterdienst

Deutscher Wetterdienst Deutscher Wetterdienst 100 Jahre Klimaentwicklung in Deutschland und Hessen eine Bilanz Dr. Paul Becker Vizepräsident des Deutschen Wetterdienstes Was betrachten wir? Parameter Temperatur Niederschlag

Mehr

Luftqualitätsvorhersagen an der ZAMG. Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik

Luftqualitätsvorhersagen an der ZAMG. Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik Luftqualitätsvorhersagen an der ZAMG Folie 2 Einleitung Wie gut ist die Luft die wir atmen? Was ist ein Luftqualitätsvorhersagemodell? Wie können uns Modelle helfen gesünder zu leben? Welche Daten werden

Mehr

Visualisierung meteorologischer Daten

Visualisierung meteorologischer Daten Florian Schröder Visualisierung meteorologischer Daten Mit 107 Abbildungen, davon 7 in Farbe Springer Inhaltsverzeichnis Teil I: Einführung 1 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 Einleitung Wissenschaftlich-technische

Mehr

Christian STEFAN, Kundenservice für Kärnten. Das WETTER - Von der Diagnose zur Prognose

Christian STEFAN, Kundenservice für Kärnten. Das WETTER - Von der Diagnose zur Prognose Christian STEFAN, Kundenservice für Kärnten Das WETTER - Von der Diagnose zur Prognose Inhalt Wetterbeobachtungssysteme Folie 2 Kurzfristprognose - Warnungen Wettermodelle und ihre Grenzen (zeitlich /

Mehr

DATENVERWALTUNG UND AUSTAUSCH: BEISPIEL ZAMG (MET AUSTRIA) Wolfgang Lipa

DATENVERWALTUNG UND AUSTAUSCH: BEISPIEL ZAMG (MET AUSTRIA) Wolfgang Lipa 1. Einführung DATENVERWALTUNG UND AUSTAUSCH: BEISPIEL ZAMG (MET AUSTRIA) Wolfgang Lipa Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik ist eine Einrichtung des Bundes und untersteht dem Bundesminister

Mehr

Die Vorteile hochaufgelöster Wettervorhersagen durch Meteorologen im 24/7 Betrieb

Die Vorteile hochaufgelöster Wettervorhersagen durch Meteorologen im 24/7 Betrieb Die Vorteile hochaufgelöster Wettervorhersagen durch Meteorologen im 24/7 Betrieb Mag. Günter Mahringer Austro Control Flugwetterdienst Linz-Hörsching guenter.mahringer@austrocontrol.at 18.04.2013 Rolle

Mehr

Grundlagen der numerischen Wetterprognose

Grundlagen der numerischen Wetterprognose Federal Department of Home Affairs FDHA Federal Office of Meteorology and Climatology MeteoSwiss Grundlagen der numerischen Wetterprognose D-PHASE End User Workshop 20. Juni 2007 Mathias Rotach, MeteoSchweiz

Mehr

Praktische Einführung in die Programmierung von globalen Wettervorhersagemodellen. Version 2015/2016: Thomas Frisius

Praktische Einführung in die Programmierung von globalen Wettervorhersagemodellen. Version 2015/2016: Thomas Frisius Praktische Einführung in die Programmierung von globalen Wettervorhersagemodellen Version 2015/2016: Inhalt Thomas Frisius 1 Einleitung 2 Grundgleichungen des globalen Atmosphärenmodells und Näherung 3

Mehr

Info Mappe. Wetter OPTIK FREISE. Bahnhofstr. 3. 75172 Pforzheim. Tel. 07231 312209. Bahnhofstraße 3. 75172 Pforzheim

Info Mappe. Wetter OPTIK FREISE. Bahnhofstr. 3. 75172 Pforzheim. Tel. 07231 312209. Bahnhofstraße 3. 75172 Pforzheim Info Mappe Wetter 355017 355001 355015 355014 355003 OPTIK FREISE Bahnhofstr. 3 Tel. 07231 312209 Beschreibung Satellitengestützte Funkwetterstationen Mit der Weltneuheit vom Wetterspezialisten TFA hält

Mehr

Der Münchner Hitzesommer 2015 Zweitwärmster seit Messbeginn mit einem Rekord an heißen Tagen (> 30 C)

Der Münchner Hitzesommer 2015 Zweitwärmster seit Messbeginn mit einem Rekord an heißen Tagen (> 30 C) Autorin: Monika Lugauer Tabellen und Grafiken: Angelika Kleinz Der Münchner Hitzesommer Zweitwärmster seit Messbeginn mit einem Rekord an heißen n (> 30 C) Der Sommer wird vielen Münchnern sicherlich noch

Mehr

Physikalische Chemie Physikalische Chemie I SoSe 2009 Prof. Dr. Norbert Hampp 1/9 1. Das Ideale Gas. Thermodynamik

Physikalische Chemie Physikalische Chemie I SoSe 2009 Prof. Dr. Norbert Hampp 1/9 1. Das Ideale Gas. Thermodynamik Prof. Dr. Norbert Hampp 1/9 1. Das Ideale Gas Thermodynamik Teilgebiet der klassischen Physik. Wir betrachten statistisch viele Teilchen. Informationen über einzelne Teilchen werden nicht gewonnen bzw.

Mehr

Fadenpendel. Phase Inhalt Sozialform Medien Standards Hinführung Fadenpendel am Beispiel einer Schiffschaukel Plenum Arbeitsblätter E1

Fadenpendel. Phase Inhalt Sozialform Medien Standards Hinführung Fadenpendel am Beispiel einer Schiffschaukel Plenum Arbeitsblätter E1 .1 Stundenverlaufsplan Phase Inhalt Sozialform Medien Standards Hinführung Fadenpendel am Beispiel einer Schiffschaukel Plenum Arbeitsblätter E1 Hypothesenbildung Von welchen Größen hängt die Periode eines

Mehr

Gibt es in Niedersachsen einen Klimawandel?

Gibt es in Niedersachsen einen Klimawandel? Gibt es in Niedersachsen einen Klimawandel? Prof. Dr. Günter Gross Institut für Meteorologie und Klimatologie Fakultät für Mathematik und Physik Leibniz Universität Hannover Vortrag im Schulbiologiezentrum

Mehr

Überlegungen zur Leistung und zum Wirkungsgrad von Solarkochern

Überlegungen zur Leistung und zum Wirkungsgrad von Solarkochern Überlegungen zur Leistung und zum Wirkungsgrad von Solarkochern (Dr. Hartmut Ehmler) Einführung Die folgenden Überlegungen gelten ganz allgemein für Solarkocher, unabhängig ob es sich um einen Parabolkocher,

Mehr

Inverse Methoden in der FE

Inverse Methoden in der FE Inverse Methoden in der FE 12. Mai Übung: Vorwärtsmodellierung im Mikrowellenbereich (STP) 19. Mai VL: Statistische Inversionsverfahren (Regression, Neuronales Netz) 2. Juni Übung: spez. Aufgaben der Gruppen

Mehr

Herbert Formayer Gute Praxis in der Übertragung von Ergebnissen von Klimamodellen auf lokale Gebiete

Herbert Formayer Gute Praxis in der Übertragung von Ergebnissen von Klimamodellen auf lokale Gebiete Gute Praxis in der Übertragung von Ergebnissen von Klimamodellen auf lokale Gebiete Universität für Bodenkultur, Wien Institut für Meteorologie (BOKU-Met) & Zentrum für globalen Wandel und Nachhaltigkeit

Mehr

Der meteorologische Winter 2014/2015

Der meteorologische Winter 2014/2015 Der meteorologische Winter 214/2 Im Lehrplan der dritten Klassen nimmt die Wärmelehre breiten Raum ein. Die Aggregatzustände und die Übergänge zwischen diesen Aggregatzuständen sollen im Teilchenbild erklärt

Mehr

VISUALISIERUNG KLIMA WETTER

VISUALISIERUNG KLIMA WETTER VISUALISIERUNG KLIMA WETTER WER? Katastrophenschutz Luftfahrt Seeschifffahrt Energiewirtschaft Verkehr Bauwirtschaft Meteorologische Dienstleister Landwirtschaft Wasserwirtschaft Klimaforschung KLIMA UND

Mehr

Klimaänderungen Prognosen Unsicherheiten

Klimaänderungen Prognosen Unsicherheiten Klimaänderungen Prognosen Unsicherheiten Klimawandel Prof. Dr. Günter Gross Institut für Meteorologie und Klimatologie Fakultät für Mathematik und Physik Leibniz Universität Hannover Klimawandel in Niedersachsen

Mehr

Luftmassen und Fronten

Luftmassen und Fronten Einführung in die Meteorologie Teil I Luftmassen und Fronten Luftmassen und Fronten Eine Gruppe von skandinavischen Meteorlogen untersuchte Anfang der 20er Jahre das Verhalten von Teifdruckgebieten in

Mehr

Wettervorhersage -modelle

Wettervorhersage -modelle Wettervorhersage -modelle Voraussetzungen Alle Vorgänge in der Atmosphäre gehorchen bekannten physikalischen Gesetzen! Wenn der Ausgangszustand der Atmosphäre bekannt ist, kann mit Wettermodellen die Entwicklung

Mehr

Modelle zur Beschreibung von Gasen und deren Eigenschaften

Modelle zur Beschreibung von Gasen und deren Eigenschaften Prof. Dr. Norbert Hampp 1/7 1. Das Ideale Gas Modelle zur Beschreibung von Gasen und deren Eigenschaften Modelle = vereinfachende mathematische Darstellungen der Realität Für Gase wollen wir drei Modelle

Mehr

Einfluss der Klimafaktoren Infotexte/Arbeitsblatt

Einfluss der Klimafaktoren Infotexte/Arbeitsblatt Lehrerinformation 1/5 Arbeitsauftrag Die SuS erfahren, welche natürlichen Faktoren zum Klima beitragen und wie diese das Klima verändern können. Sie lösen einen Lückentext zum Thema und halten in Gruppen

Mehr

Signalverarbeitung 2. Volker Stahl - 1 -

Signalverarbeitung 2. Volker Stahl - 1 - - 1 - Hidden Markov Modelle - 2 - Idee Zu klassifizierende Merkmalvektorfolge wurde von einem (unbekannten) System erzeugt. Nutze Referenzmerkmalvektorfolgen um ein Modell Des erzeugenden Systems zu bauen

Mehr

Atmung, Dissimilation

Atmung, Dissimilation Atmung, Dissimilation Peter Bützer Abbildung 1: Atmung Inhalt 1 Physiologisches... 1 2 Atmung, eine Reaktion 0. Ordnung... 2 3 Simulation... 2 4 Interpretation... 4 5 Mikroökologie im Zimmer... 4 6 Interpretation...

Mehr

Messung & Darstellung von Schallwellen

Messung & Darstellung von Schallwellen Messung Digitalisierung Darstellung Jochen Trommer jtrommer@uni-leipzig.de Universität Leipzig Institut für Linguistik Phonologie/Morphologie SS 2007 Messung Digitalisierung Darstellung Überblick Messung

Mehr

Elementäre Bausteine m = 10 micron. Blutzelle Atom 1800 D.N.A Elektron m = 0.1 nanometer Photon 1900

Elementäre Bausteine m = 10 micron. Blutzelle Atom 1800 D.N.A Elektron m = 0.1 nanometer Photon 1900 Was ist Physik? Das Studium der uns umgebenden Welt vom Universum bis zum Atomkern, bzw. vom Urknall bis weit in die Zukunft, mit Hilfe von wenigen Grundprinzipien. Diese gesetzmäßigen Grundprinzipien

Mehr

Lokalprognosen in Wetter-Apps: Was steckt dahinter? Wie genau sind sie?

Lokalprognosen in Wetter-Apps: Was steckt dahinter? Wie genau sind sie? Eidgenössisches Departement des Innern EDI Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz Lokalprognosen in Wetter-Apps: Was steckt dahinter? Wie genau sind sie? Urs Keller, MeteoSchweiz, seit

Mehr

Was verändert das Wetter? Arbeitsblatt

Was verändert das Wetter? Arbeitsblatt Lehrerinformation 1/5 Arbeitsauftrag Die SuS erfahren, was die Wettersituation verändern kann, und lernen den Klimabegriff kennen. Sie lösen einen Lückentext, lesen einen Text zum Thema Klima und lernen

Mehr

Messung der Wärmekapazität von Nieten

Messung der Wärmekapazität von Nieten 1/1 29.09.00,21:47 Erstellt von Oliver Stamm Messung der Wärmekapazität von Nieten 1. Einleitung 1.1. Die Ausgangslage zum Experiment 1.2. Die Vorgehensweise 2. Theorie 2.1. Begriffe und Variablen 2.2.

Mehr

Flächendeckende Ermittlung der Immissions-Vorbelastung für Baden-Württemberg METTOOLS IX , Offenbach

Flächendeckende Ermittlung der Immissions-Vorbelastung für Baden-Württemberg METTOOLS IX , Offenbach Flächendeckende Ermittlung der Immissions-Vorbelastung für Baden-Württemberg F. Pfäfflin IVU Umwelt GmbH, V. Diegmann Freiburg R. Stern Berlin W. Scholz LUBW und L. Neunhäuserer IVU Umwelt E. Reimer Berlin

Mehr

GALILEO s potentielle Beiträge zur Geodynamik und als Atmosphärensensor Scientific Applications

GALILEO s potentielle Beiträge zur Geodynamik und als Atmosphärensensor Scientific Applications GALILEO s potentielle Beiträge zur Geodynamik und als Atmosphärensensor Scientific Applications Robert Weber, Inst.f. Geodäsie & Geophysik, TU-Wien Galileo Applications Day, 2. Mai 2007 GALILEO s Wert

Mehr

Datenaustausch selbst im Kalten Krieg

Datenaustausch selbst im Kalten Krieg An der Gewitterfront An der Gewitterfront Das Wettersystem ist und bleibt chaotisch : Der Meteorologe George Craig sucht nach numerischen und statistischen Methoden, die zuverlässigere Prognosen möglich

Mehr

Klimawandel in Niedersachsen

Klimawandel in Niedersachsen Klimawandel in Niedersachsen Prof. Dr. Günter Gross Institut für Meteorologie und Klimatologie Fakultät für Mathematik und Physik Leibniz Universität Hannover Vortrag Ringvorlesung Transformation des Energiesystems

Mehr

Wettervorhersagemodelle

Wettervorhersagemodelle Wettervorhersagemodelle Grenzen heutiger NWP Modelle Grenzen heutiger NWP Modelle 1 Beobachtungen - Satelliten - Flugzeuge & Schiffe - Landstationen & Bojen Grenzen heutiger NWP Modelle 1 2 Beobachtungen

Mehr

Bedienungsanleitung. Innen- und Außen Wetterstation Modell THB367SS Artikelnummer

Bedienungsanleitung. Innen- und Außen Wetterstation Modell THB367SS Artikelnummer Bedienungsanleitung DE Innen- und Außen Wetterstation Modell THB367SS Artikelnummer 2-1060 Wir gratulieren Ihnen zum Kauf unserer SUNARTIS Innen- und Außen Wetterstation. Die Wetterstation bietet Ihnen

Mehr

Gasthermometer. durchgeführt am von Matthias Dräger, Alexander Narweleit und Fabian Pirzer

Gasthermometer. durchgeführt am von Matthias Dräger, Alexander Narweleit und Fabian Pirzer Gasthermometer 1 PHYSIKALISCHE GRUNDLAGEN durchgeführt am 21.06.2010 von Matthias Dräger, Alexander Narweleit und Fabian Pirzer 1 Physikalische Grundlagen 1.1 Zustandgleichung des idealen Gases Ein ideales

Mehr

Nutzung regionaler Reanalysen im Anwendungsbereich regenerativer Energien

Nutzung regionaler Reanalysen im Anwendungsbereich regenerativer Energien Nutzung regionaler Reanalysen im Anwendungsbereich regenerativer Energien Christopher Frank1,2,Jan Keller1,4, Christian Ohlwein1,3, Susanne Crewell2, Petra Friederichs3, Andreas Hense3, Ulrich Löhnert2,

Mehr

Thermodynamik I. Sommersemester 2012 Kapitel 2, Teil 2. Prof. Dr. Ing. Heinz Pitsch

Thermodynamik I. Sommersemester 2012 Kapitel 2, Teil 2. Prof. Dr. Ing. Heinz Pitsch Thermodynamik I Sommersemester 2012 Kapitel 2, Teil 2 Prof. Dr. Ing. Heinz Pitsch Kapitel 2, Teil 2: Übersicht 2 Zustandsgrößen 2.3 Bestimmung von Zustandsgrößen 2.3.1 Bestimmung der Phase 2.3.2 Der Sättigungszustand

Mehr

Kohlendioxidfreisetzung aus Champagner. 1 Einleitung/Theorie. Peter Bützer. Inhalt

Kohlendioxidfreisetzung aus Champagner. 1 Einleitung/Theorie. Peter Bützer. Inhalt Kohlendioxidfreisetzung aus Champagner Inhalt 1 Einleitung/Theorie... 1 2 Experiment... 2 2.1 Aufgabenstellung... 2 2.2 Durchführung... 2 2.3 Beobachtungen/Messungen... 2 2.4 Reaktionsgleichungen/Berechnungen...

Mehr

GLOWA-ELBE Abschlusskonferenz 15./16. März 2004 in Potsdam

GLOWA-ELBE Abschlusskonferenz 15./16. März 2004 in Potsdam GLOWA-ELBE Abschlusskonferenz 15./16. März 2004 in Potsdam Klima Simulationsergebnisse des regionalen Klimamodells STAR Friedrich-Wilhelm Gerstengarbe, Peter C. Werner Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

Mehr

Tag der offenen Türe Dr. August Kaiser Schadstoffe in der Atmosphäre

Tag der offenen Türe Dr. August Kaiser Schadstoffe in der Atmosphäre Tag der offenen Türe Dr. August Kaiser Schadstoffe in der Atmosphäre Folie 2 Überblick Meteorologie = Physik der Atmosphäre Dazu gehören auch Luftschadstoffe Wie gelangen Schadstoffe in die Atmosphäre?

Mehr

Solare Einstrahlung: Potentiale und Vorhersagbarkeit des Solarenergieangebotes in Niedersachsen

Solare Einstrahlung: Potentiale und Vorhersagbarkeit des Solarenergieangebotes in Niedersachsen Solare Einstrahlung: Potentiale und Vorhersagbarkeit des Solarenergieangebotes in Niedersachsen Elke Lorenz Universität Oldenburg, Institut für Physik Abteilung Energie- und Halbleiterforschung AG Energiemeteorologie

Mehr

Praktikumsbericht zum Auslandspraktikum als Teil der allgemeinen Berufsvorbereitung

Praktikumsbericht zum Auslandspraktikum als Teil der allgemeinen Berufsvorbereitung Studienfach: Meteorologie Praktikumsbericht zum Auslandspraktikum als Teil der allgemeinen Berufsvorbereitung Praktikumsort: Lubbock, Texas Texas Tech University Department of Geosciences Atmospheric Science

Mehr

Urs Neu. Do-it-yourself Wettervorhersage

Urs Neu. Do-it-yourself Wettervorhersage Urs Neu Do-it-yourself Wettervorhersage Urs Neu Do-it-yourself Wettervorhersage Leicht gemacht mit der Höhendruckkarte Haupt Verlag Dr. Urs Neu ist Geograf mit Spezialgebiet Meteorologie und Klimatologie.

Mehr

Was ist Physik? Modell der Natur universell es war schon immer so

Was ist Physik? Modell der Natur universell es war schon immer so Was ist Physik? Modell der Natur universell es war schon immer so Kultur Aus was sind wir gemacht? Ursprung und Aufbau der Materie Von wo/was kommen wir? Ursprung und Aufbau von Raum und Zeit Wirtschaft

Mehr

Mein Lern-Tagebuch Wetter

Mein Lern-Tagebuch Wetter Mein Lern-Tagebuch Wetter Name: Mein Wetterwörter-Lexikon Dieses Wort habe ich neu gelernt: So erkläre ich es in meinen eigenen Worten: So male ich das Wort: So planen wir ein Experiment und führen es

Mehr

HYGROMETRIE. Im Folgenden werden vier unterschiedliche Verfahren zur Bestimmung der relativen Luftfeuchtigkeit vorgestellt. 1.

HYGROMETRIE. Im Folgenden werden vier unterschiedliche Verfahren zur Bestimmung der relativen Luftfeuchtigkeit vorgestellt. 1. Versuch 7/1 HYGROMETRIE 04.06.2012 Blatt 1 HYGROMETRIE Im Folgenden werden vier unterschiedliche Verfahren zur Bestimmung der relativen Luftfeuchtigkeit vorgestellt. 1. Grundbegriffe Die Luftfeuchtigkeit

Mehr

1 Ein mathematisches Modell und die Änderungsrate

1 Ein mathematisches Modell und die Änderungsrate 1 Ein mathematisches Modell und die Änderungsrate Die Differenzial- und Integralrechnung 1 ist eine Sprache zur Beschreibung des quantitativen Zusammenhangs verschiedener Grössen in einem bestimmten Kontext

Mehr

Wetterportal Sauerland. Wetterportal Sauerland Dipl.-Geogr. Meinolf Pape und Julian Pape www.wetter-sauerland.de

Wetterportal Sauerland. Wetterportal Sauerland Dipl.-Geogr. Meinolf Pape und Julian Pape www.wetter-sauerland.de Wetterportal Sauerland Wetterportal Sauerland Dipl.-Geogr. Meinolf Pape und Julian Pape www.wetter-sauerland.de Das Wetterportal Wer wir sind Wetterportal Sauerland Dipl.-Geographen Meinolf und Julian

Mehr

Die Wetterdaten sind hier abrufbar:

Die Wetterdaten sind hier abrufbar: Die Wetterdaten sind hier abrufbar: http://www.weatherlink.com/user/bgbuchen/ Die Werte im Detail: Summary anklicken. Als App: WeatherLink Mobile (Android und Apple) Viele weitere Wetter- und Klima-Links

Mehr

Statistik, Geostatistik

Statistik, Geostatistik Geostatistik Statistik, Geostatistik Statistik Zusammenfassung von Methoden (Methodik), die sich mit der wahrscheinlichkeitsbezogenen Auswertung empirischer (d.h. beobachteter, gemessener) Daten befassen.

Mehr

Land- Seewind-Zirkulation

Land- Seewind-Zirkulation Land- Seewind-Zirkulation Übersicht Einleitung und allgemeine Grundlagen Ursachen Theorie Modellbeispiele Land- Seewind-Zirkulation Einleitung und allgemeine Grundlagen: Der Land- Seewind gehört zu einem

Mehr

Euler-Verfahren. exakte Lösung. Euler-Streckenzüge. Folie 1

Euler-Verfahren. exakte Lösung. Euler-Streckenzüge. Folie 1 exakte Lösung Euler-Verfahren Folie 1 Euler-Streckenzüge Ein paar grundlegende Anmerkungen zur Numerik Die Begriffe Numerik bzw. Numerische Mathematik bezeichnen ein Teilgebiet der Mathematik, welches

Mehr

Jahreszeiten. Ist es immer dunkel, wenn du schlafen gehst, und hell, wenn du aufstehst?

Jahreszeiten. Ist es immer dunkel, wenn du schlafen gehst, und hell, wenn du aufstehst? Jahreszeiten Welche Kleidungsstücke ziehst du zurzeit an, wenn du hinaus möchtest? Ist es immer gleich, was du anziehst, wenn du fortgehen willst? Such aus einem Katalog Bilder von Kleidungsstücken und

Mehr

LEE2: 2. Messung der Molrefraktion der Flüssigkeiten für die Bestimmung der Qualität des Rohmaterials

LEE2: 2. Messung der Molrefraktion der Flüssigkeiten für die Bestimmung der Qualität des Rohmaterials ŠPŠCH Brno Erarbeitung berufspädagogischer Konzepte für die beruflichen Handlungsfelder Arbeiten im Chemielabor und Operator Angewandte Chemie und Lebensmittelanalyse LEE2: 2. Messung der Molrefraktion

Mehr

Dampfdruck von Flüssigkeiten (Clausius-Clapeyron' sche Gleichung)

Dampfdruck von Flüssigkeiten (Clausius-Clapeyron' sche Gleichung) Versuch Nr. 57 Dampfdruck von Flüssigkeiten (Clausius-Clapeyron' sche Gleichung) Stichworte: Dampf, Dampfdruck von Flüssigkeiten, dynamisches Gleichgewicht, gesättigter Dampf, Verdampfungsenthalpie, Dampfdruckkurve,

Mehr

Meteorologie - Basis für einen funktionierenden Flugbetrieb

Meteorologie - Basis für einen funktionierenden Flugbetrieb Meteorologie - Basis für einen funktionierenden Flugbetrieb Agenda Einleitung Was macht ein Meteorologe bei Fluggesellschaften? Meteorologische Daten und Anwendungen Meteorologische Produkte für den Flugbetrieb

Mehr

Drehzahl- und Drehrichtungserfassung Richtungserkennung mit Hall-Schalter

Drehzahl- und Drehrichtungserfassung Richtungserkennung mit Hall-Schalter Drehzahl- und Drehrichtungserfassung Richtungserkennung mit Hall-Schalter In vielen Anwendungsfällen müssen die Drehzahl und die Drehrichtung eines Motors bekannt sein. Diese Parameter können komfortabel

Mehr

Wie entsteht eine Wettervorhersage?

Wie entsteht eine Wettervorhersage? Messen-Berechnen-Interpretieren Wie entsteht eine Wettervorhersage? Die Lehre von den Himmelserscheinungen Seit Urzeiten beobachten wir Menschen das Wetter. Vor allem Klimakatastrophen haben sich in unser

Mehr

Wärmetransport im Supertube Quantum Technology Group

Wärmetransport im Supertube Quantum Technology Group Wärmetransport im Supertube 08.10.2011 Version 2 1 Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung 2. Beschreibung des Wärmetransportes 2.1 Einleitung der Wärme durch einen Wärmetauscher 2.2 Transport der Wärme innerhalb

Mehr

Ein Flügelschlag über Grönlands Küste

Ein Flügelschlag über Grönlands Küste Info & News Wettermodelle: Messonden aus dem Flieger über Island :: Info & News Info & News: Wettermodelle: Messonden aus dem Flieger über Island Geschrieben 04. Okt 2016-15:15 Uhr Jeder kennt diese Situation

Mehr

DGUV Fachgespräch. Rud. Otto Meyer Technik Ltd. & Co. KG. Berlin, den V6. Forschung und Entwicklung, Simulation, M.Eng.

DGUV Fachgespräch. Rud. Otto Meyer Technik Ltd. & Co. KG. Berlin, den V6. Forschung und Entwicklung, Simulation, M.Eng. Rud. Otto Meyer Technik Ltd. & Co. KG DGUV Fachgespräch Konzeptentwicklung eines lufttechnisch aktiven Präpariertisches inkl. des Luftführungssystems für Präpariersäle zur Expositionsminderung (Teil 2

Mehr

Wettervorhersage Arbeitsmaterial

Wettervorhersage Arbeitsmaterial Lehrerinformation 1/8 Arbeitsauftrag Die Klasse teilt sich in Gruppen ein. Die Gruppen spielen jeweils die vier Stationen durch. Der Weg vom Datennetz der Wetterstationen, zum Empfangen der Wetterdaten

Mehr

Forscherwerkstatt. Arbeitsblatt Wasserdruck. F Formel: p = A. . h. g. Formel: p = Einheiten: 1 bar = mbar = 1.

Forscherwerkstatt. Arbeitsblatt Wasserdruck. F Formel: p = A. . h. g. Formel: p = Einheiten: 1 bar = mbar = 1. Arbeitsblatt Wasserdruck Was ist Druck? Druck (p) ist eine physikalische Größe, die die Wirkung einer Kraft (F) im Verhältnis zur gedrückten Fläche (A) kennzeichnet. Der Druck ist umso größer, je größer

Mehr

Physikalisches Praktikum I

Physikalisches Praktikum I Fachbereich Physik Physikalisches Praktikum I W21 Name: Verdampfungswärme von Wasser Matrikelnummer: Fachrichtung: Mitarbeiter/in: Assistent/in: Versuchsdatum: Gruppennummer: Endtestat: Folgende Fragen

Mehr

Seegang als Kriterium für die Sicherheit im Schiffsverkehr

Seegang als Kriterium für die Sicherheit im Schiffsverkehr Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Seegang als Kriterium für die Sicherheit im Schiffsverkehr Dieter Schrader coastdat-workshop 05.-06.10.2006 Einige Aufgaben des BSH, Abt. Meereskunde Wasserstandsvorhersage,

Mehr

Steckbrief. Atmosphärische Bedingungen und meteorologisch-geografische Kennwerte. Kurt Winkler

Steckbrief. Atmosphärische Bedingungen und meteorologisch-geografische Kennwerte. Kurt Winkler Steckbrief Atmosphärische Bedingungen und meteorologisch-geografische Kennwerte Kurt Winkler 21.07.2014 Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen

Mehr

Beschneiungsklimatologie

Beschneiungsklimatologie Beschneiungsklimatologie Ergebnisse einer Studie im Auftrag der ÖWK, Fachverband Seilbahnen, Im Rahmen des Collective Research Programmes der Österr. Forschungsförderungsgesellschaft FFG Andrea Fischer

Mehr

Karten mit aktuellem Wetter

Karten mit aktuellem Wetter Karten mit aktuellem Wetter Wie ist das aktuelle Flugwetter auf der Flugroute? Ein alleiniger Blick auf das Satelliten- oder Radarbild gibt hier noch keine hinreichende Information. Der Deutsche Wetterdienst

Mehr

6 Dynamik der Atmosphäre

6 Dynamik der Atmosphäre 6 Dynamik der Atmosphäre Man braucht wirklich nicht viel darüber zu reden, es ist den meisten Menschen heute ohnehin klar, dass die Mathematik wie ein Dämon in alle Anwendungen unseres Lebens gefahren

Mehr

Das Warnmanagement des Deutschen Wetterdienstes

Das Warnmanagement des Deutschen Wetterdienstes Das Warnmanagement des Deutschen Wetterdienstes - Wetterinformationen für die Öffentlichkeit und den Katastrophenschutz - Dipl.-Met. Thomas Kesseler DWD Regionalzentrale Essen Folie 1, 21.05.2007 Gliederung

Mehr

Das Grünloch. Dem Naturphänomen Doline auf der Spur. Ass.Prof. Mag. Dr. Manfred Dorninger. Institut für Meteorologie und Geophysik Universität Wien

Das Grünloch. Dem Naturphänomen Doline auf der Spur. Ass.Prof. Mag. Dr. Manfred Dorninger. Institut für Meteorologie und Geophysik Universität Wien Das Grünloch Dem Naturphänomen Doline auf der Spur Ass.Prof. Mag. Dr. Manfred Dorninger Institut für Meteorologie und Geophysik Universität Wien Manfred Dorninger 29. November 2003 Lunzer Leseherbst 1

Mehr

Aktuelle Vertikalprofile

Aktuelle Vertikalprofile Vertikalprofile (TEMPs) Ein Vertikalprofil beschreibt den Verlauf von Temperatur, Taupunkt und Wind mit der Höhe. Man unterscheidet aktuelle Vertikalprofile, die auf tatsächlichen Radiosondierungen basieren,

Mehr

Februar 2016 extrem mild!

Februar 2016 extrem mild! Februar 2016 extrem mild! In der Naturwissenschaft ist nicht nur die Planung und Durchführung von Experimenten von großer Wichtigkeit, sondern auch die Auswertung und die grafische Darstellung von Messdaten

Mehr

Beobachtung des Wetters

Beobachtung des Wetters Beobachtung des Wetters Wettbewerb "Schüler experimentieren" 1994 Karl Nikolas Biedermann (8 Jahre) Fahrweg 12 29320 Hermannsburg Hermann-Billung-Schule Hermannsburg Inhaltsverzeichnis Inhalt Seite Einleitung

Mehr

W07. Gasthermometer. (2) Bild 1: Skizze Gasfeder

W07. Gasthermometer. (2) Bild 1: Skizze Gasfeder W07 Gasthermometer Das Gasthermometer ist zur Untersuchung der Gesetzmäßigkeiten idealer Gase geeignet. Insbesondere ermöglicht es eine experimentelle Einführung der absoluten Temperaturskala und gestattet

Mehr

Physik Protokoll - Akustische Wellen in der Messleitung. André Grüneberg Janko Lötzsch Versuch: 11. Juni 2001 Protokoll: 24.

Physik Protokoll - Akustische Wellen in der Messleitung. André Grüneberg Janko Lötzsch Versuch: 11. Juni 2001 Protokoll: 24. Physik Protokoll - Akustische Wellen in der Messleitung André Grüneberg Janko Lötzsch Versuch: 11. Juni 001 Protokoll: 4. Juni 001 1 Versuchsaufbau Mit Hilfe eines Metallrohres von etwa 1m Länge und einem

Mehr

Warme Kante für Fenster und Fassade

Warme Kante für Fenster und Fassade Seite 1 von 7 Dipl.-Phys. ift Rosenheim Einfache Berücksichtigung im wärmetechnischen Nachweis 1 Einleitung Entsprechend der Produktnorm für Fenster EN 14351-1 [1] (Fassaden EN 13830 [2]) erfolgt die Berechnung

Mehr

Dobrindt: Unwetterwarnungen kommen direkt aufs Smartphone oder Tablet Kostenlos und werbefrei: Neue App des DWD warnt vor Wettergefahren

Dobrindt: Unwetterwarnungen kommen direkt aufs Smartphone oder Tablet Kostenlos und werbefrei: Neue App des DWD warnt vor Wettergefahren Dobrindt: Unwetterwarnungen kommen direkt aufs Smartphone oder Tablet Kostenlos und werbefrei: Neue App des DWD warnt vor Wettergefahren Offenbach, 3. Juni 2015 Frühzeitige und überall verfügbare Warnungen

Mehr

Wetter» Die beste Reisezeit für Ihren Jamaika Urlaub

Wetter» Die beste Reisezeit für Ihren Jamaika Urlaub Wetter» Die beste Reisezeit für Ihren Jamaika Urlaub Jamaika gehört zu den gebirgigeren karibischen Inseln, da die Insel in den Blue Mountains auf über 2.300 Meter ansteigt. Klimatisch spielen die Höhenregionen

Mehr