Guten Tag, ihr seid willkommen Aus: Die Kerze brennt, S.6 Beratungsstelle für Gestaltung, Frankfurt, Geh mit uns auf unserm Weg SLB 242

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1 Schulgottesdienst Thema: Ein Kreuzweg Ablauf: Begrüßung: Heute feiern wir einen besonderen Gottesdienst. Ihr wisst, bald haben wir Osterferien, in den Osterferien feiern wir Ostern. Da bekommen viele von euch Geschenke, Ostereier, Süßigkeiten und andere Dinge. Aber eigentlich hat Ostern mit Jesus zu tun, mit den letzten Tagen seines Lebens. Daran wollen wir in diesem Gottesdienst denken. Einige Klassen haben verschiedene Stationen aus dem Leben von Jesus vorbereitet. Sie werden sie heute in unserem Gottesdienst aufbauen. Anschließend werden sie im Schulgebäude aufgebaut. Ab Morgen könnt ihr sie euch dann noch einmal in Ruhe ansehen und, wenn ihr möchtet, noch weiter gestalten. Ich wünsche uns gemeinsam einen guten Gottesdienst. Eingangslied: Guten Tag, ihr seid willkommen Aus: Die Kerze brennt, S.6 Beratungsstelle für Gestaltung, Frankfurt, Eingangsliturgie: Lied: Aktion Kreuzweg Lied: Gebet: Geh mit uns auf unserm Weg SLB Stationen, verschiedene Klassen, zwischen den einzelnen Stationen werden die entsprechenden Strophen des Liedes Uns wird erzählt von Jesus Christ gesungen. Du bist das Licht der Welt SLB 267 A: Jesus, wir beten zu dir, weil wir wissen, dass du uns verstehst.

2 B: Angst hattest du damals, so wie wir manchmal. A: Sei bei uns, wenn wir Angst haben. B: Geschlagen und gequält hat man dich damals. A: Sei bei den Menschen, die zu Unrecht verurteilt werden, die geschlagen und gefoltert werden. B: Ein schweres Kreuz musstest du damals tragen. A: Sei bei allen, denen es nicht gut geht. B: Damals bist du gestorben. A: Jetzt bist du bei Gott. B: Du hast alles Schöne und Schlimme erlebt, was wir erleben. A: Du verstehst uns und du hilfst uns. Deshalb beten wir gemeinsam: Vater Unser im Himmel Segen: Gottes Segen leuchte uns, wie das Licht am Ostermorgen. Gottes Friede begleite uns, Gottes Liebe beflügle uns. Gottes Freude rühre uns an. Christus ist auferstanden. In diesem Glauben segne uns Gott. Aus: Arbeitsstelle für Gestaltung..., Frankfurt, Segensworte und Segensgesten, S. 126 Segenslied: Komm Herr, segne uns LzU 6 Erläuterungen Zur Aktion Kreuzweg : In einzelnen ausgewählten Stationen wird versucht, den Leidensweg Jesu nachzuvollziehen. Idee zu den Aktionen: Verschiedene Klassen gestalten während des Gottesdienstes die einzelnen Stationen eines freien Kreuzweges (die einzelnen Stationen sind durch Tücher unterschiedlicher Farben markiert). Der Liturg liest dazu begleitend den Text. Bilder möglicher Kreuzwegstationen sind als Anlage beigefügt. Es wäre hier möglich, noch stärker aktuelle Bilder und Ereignisse aus dem Lebensbezug der Schüler/innen in die einzelnen Stationen einzubeziehen. Im Gottesdienst wird die Jesus-Kerze von Station zu Station weiter gesetzt. Bei Station 4 wird sie ausgeblasen, in Station 5 in ein weißes Tuch gewickelt, in Station 6 wieder angezündet, für die endgültige Platzierung bieten sich verschiedene Möglichkeiten an, z.b. der Altartisch. Die Bilder zur Station Einleitung entstammen der Kees de Koort-Bibel und sind so aus- 2

3 gewählt, dass sie die entsprechenden Situationen verdeutlichen. Das Lied Uns wird erzählt von Jesus Christ, wurde umgestaltet nach dem gleichnamigen Lied aus: Arbeitsstelle für Gestaltung..., Frankfurt, Menschenskinderlieder S.133: 1. Strophe: 2. Strophe: 3. Strophe: 4. Strophe: 5. Strophe: 6. Strophe: 7. Strophe: 8. Strophe: Uns wird erzählt von Jesus Christ, dass er das Licht des Lebens ist...., dass er bei seinen Freunden ist...., dass er verurteilt worden ist...., das Kreuz ihm schwer geworden ist...., dass ihm geholfen worden ist...., dass er am Kreuz gestorben ist...., dass er begraben worden ist...., dass er das Licht des Lebens ist. Gestaltung: Auf der Längsseite des Gottesdienstraumes werden die einzelnen Stationen aufgebaut. Nach dem Gottesdienst können die einzelnen Stationen im Schulgebäude platziert werden, so dass einzelne Klassen den Kreuzweg intensiver nacherleben und gegebenenfalls weiter gestalten können. 3

4 Textvorschlag (stationenbezogen): Einleitung: Es war einmal ein Mann. Er erzählte von Gott (Bild), er half Menschen, denen er begegnete (Bild), er hatte Freunde und lebte mit ihnen zusammen (Bild). Wo auch immer er hinkam, staunten die Menschen. Wo auch immer er hinkam, hinterließ er eine Spur von Freude und Licht. Die Menschen sagten: Er macht unser Leben hell und warm, wie das Licht einer Kerze. Dieser Mann war Jesus. Heute wollen wir ein Stück seines Weges nacherleben. Und weil er das Leben der Menschen hell und warm macht, wie das Licht einer Kerze, soll diese Kerze das Zeichen für Jesus sein. Station 1 (Verurteilung): Aber es gab auch Menschen, die mochten Jesus nicht. Sie planten seinen Weg in den Tod. Jesu Weg in den Tod wollen wir jetzt nachgehen. Jesus ist zu einem großen Fest in Jerusalem. Mitten in der Nacht kommen Soldaten und verhaften ihn. Sie führen ihn zum Gericht. Dort wird er angeklagt. Menschen kommen und beschuldigen ihn. Sie sagen: Er hat gesagt, dass er Gottes Sohn ist. Er hat mit Sündern an einem Tisch gesessen. Er hat an einem Sonntag Kranke geheilt, obwohl man dann nicht arbeiten darf. Er hat Sünden vergeben, obwohl das nur Gott darf. Soldaten kommen, schlagen ihn und setzen ihm eine Dornenkrone auf den Kopf. Er soll sterben, sagen die Leute. Ans Kreuz mit ihm. Station 2 (Kreuztragen): Jesus trägt das Kreuz. Es ist schwer und der Weg zum Kreuzigungsberg weit. Bald kann Jesus nicht mehr. Er fällt. Soldaten zwingen ihn, wieder aufzustehen und weiter zu gehen. Station 3 (Hilfe erleben): Jesus kann nicht mehr weiter. Er liegt auf der Erde, unter dem Kreuz. Soldaten holen Simon von Kyrene, damit er Jesus hilft. Simon hilft Jesus, das Kreuz zu tragen. Station 4 (Kreuzigung/Tod): Sie sind am Kreuzigungsberg angekommen. Die Soldaten ziehen Jesus aus. Nackt steht er nun da. Sie nageln ihn an das Kreuz. Sie richten das Kreuz auf. Da hängt Jesus jetzt, zwischen Himmel und Erde. Er blutet, seine Wunden tun sehr weh. Mehrere Stunden hängt er da. Jesus stirbt. Station 5 (Grablegung): Seine Freunde nehmen ihn vom Kreuz. Sie legen ihn in den Schoß seiner Mutter. Sie ist sehr traurig. Sie wickeln Jesus in große Tücher und legen ihn in sein Grab, eine Felsenhöhle. Sie verschließen das Grab mit einem großen Stein. 4

5 Station 6 (Auferstehung): Drei Tage später kommen Frauen zum Grab. Der große Stein ist weggerollt. Das Grab ist leer. Jesus lebt. Er ist bei Gott. 5

6 Kreuzwegstationen 6

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