Staudenpflege im Garten

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1 Staudenpflege im Garten Die Stauden bilden zusammen mit den Gehölzen und den Einjahresblumen die natürliche Flora unserer Heimat, die von der Küste bis in das Gebirge hinein reicht. Zur Gruppe der Stauden zählen mehrjährige krautige Pflanzen, die jährlich erneut aus einem unterirdischen Wurzelstock, einer Rübe, einem Rhizom oder Ausläufer austreiben. In der Natur bilden sich entsprechend den örtlichen Standortfaktoren artenreiche, ökologisch äußerst wertvolle Wildstaudengesellschaften. In unseren Gärten verwenden wir vor allem Auslesen und Züchtungen, welche die Wildformen in Blühfreudigkeit, Standfestigkeit, Robustheit und Langlebigkeit meist übertreffen. Dank der unermüdlichen Züchtungsarbeit bekannter Staudenzüchter können wir heute auf ein nahezu unüberschaubar breites Sortiment für schattige, sonnige, feuchte und trockene Bereiche des Gartens zurückgreifen. Die Staudenverwendung hat deshalb vor allem in unseren Gärten sehr stark an Bedeutung gewonnen. Immer mehr Menschen wünschen sich einen blühenden, fruchtbaren und naturgemäßen Garten, als Ausgleich zum naturentfremdeten Berufsalltag. Dabei kommt vor allem den Stauden eine Schlüsselrolle zu. Richtig verwendet und kombiniert lassen sie jeden Garten nahezu das ganze Jahr durch ihre Blütenpracht zum Erlebnis werden. Gleichzeitig leben viele Nützlinge, Schmetterlinge, Käfer, Hummeln, Vögel und viele andere Tiere in vielfältigster Weise von und mit unseren Gartenstauden. Das Wachstum, die Dauerhaftigkeit und Attraktivität einer Staudenpflanzung hängt neben der richtigen Verwendung und Kombination allerdings sehr stark von der richtigen Staudenpflege ab. Staudenbeete sind Pflanzgemeinschaften mit unterschiedlichsten Eigenschaften hinsichtlich Wuchsstärke Konkurrenzkraft Ausbreitungsdrang (vegetativ) Blütezeit Lebensdauer Versamungspotential (generativ) Damit der Gartenbesitzer sich auch langfristig an seiner Staudenpflanzung im Garten erfreuen kann, bedarf es deshalb wie bei den Gehölzen auch einer entsprechenden Pflege. Die Pflanzengesellschaften in unseren Gärten unterliegen allerdings wie in der freien Natur einer ständigen Veränderung. Deshalb spricht man bei der Staudenpflege nicht von einer Erhaltungspflege, sondern vielmehr von der Entwicklungspflege mit dem Ziel der Gesunderhaltung Erhöhung der Langlebigkeit Verlängerung der Blütezeit Erhaltung eines stabilen Gefüges Laufende Pflegearbeiten wie hacken, jäten und bei Bedarf wässern sind allgemein bekannt. Für die weitere, oftmals sortenabhängige Staudenpflege hinsichtlich Rückschnitt, Verjüngung, Teilung, Verpflanzung und Winterschutz, fehlt jedoch größtenteils die entsprechende Fachkenntnis: Remontierschnitt z.b. Rittersporn Ziersalbei Nachblütenschnitt z.b. Frauenmantel Türkischer Mohn Ausschneiden z.b. Phlox Sonnenauge Vorblütenschnitt z.b. Ysop Phlox Nachwinterschnitt z.b. Gräser Lavendel Verjüngung z.b. Iris Gefüllte Margerite Winterschutz z.b. Fackellilie Pampasgras Totalrückschnitt der Stauden, i. d. R. unmittelbar nach der Blüte, etwa 5 bis 10 cm über dem Boden. Eventuell vorhandenes krankes Laub wird ebenfalls entfernt Totalrückschnitt der Stauden unmittelbar nach der Blüte i. d. R. handbreit über dem Boden. In aller Regel ist im Gegensatz zum Remontierschnitt kein zweiter Blütenflor zu erwarten Laufender Rückschnitt verblühter Blüten bzw. Blütenstände Einkürzen der Triebspitzen vor der Blütenknospenbildung. Blütezeit dadurch ca. 20 Tage später Pflegerückschnitt erst im darauf folgenden Frühjahr Rückschnitt i. d. R. unmittelbar am Boden Teilung überalterter und vergreister Stauden, i.d.r. im Frühjahr. Die Teilung ist eine gängige Vermehrungsart für nicht samenvermehrbare Staudenarten Abdeckung mit Fichtenreisig oder einer dünnen Laubdecke. Zusammenbinden von einigen Gräsern im oberen Drittel Sortenbedingter zweiter Blütenfor (Nachdüngung und Bewässerung ist dabei hilfreich) Gesunder Neuaustrieb (Bestockung) Gesunder Neuaustrieb (Bestockung) Erhöhung der Lebensdauer Verhinderung der Selbstaussaat Erhaltung der Sortenechtheit Verlängerung der Blütezeit Verhinderung der Selbstaussaat Erhaltung der Sortenechtheit Erhöhung der Standfestigkeit Bessere Verzweigung hoher Stauden Beeinflussung der Blütezeit Optischer Blickfang während des Winters als Gerüstbildner` (s.gräser) Bessere Winterhärte Regeneration der Blühwilligkeit Vitaler, kräftiger Neuaustrieb Erhöhung der Lebensdauer Kälteschutz, v. a. schneefreien Lagen Schutz vor der Wintersonne Schutz vor der Winterfeuchtigkeit

2 Remontierschnitt Totalrückschnitt der Stauden, i.d.r. unmittelbar nach der Blüte, etwa 5 bis 10 cm über dem Boden. Eventuell vorhandenes krankes Laub wird ebenfalls entfernt. Sortenbedingter zweiter Blütenfor (Nachdüngung und Bewässerung hilfreich) Gesunder Neuaustrieb (Bestockung) Zur Verhinderung der Selbstaussaat und Aufspaltung der Sorten Alchemilla epipsila, und A. xanthochlora Frauenmantel Hinweise und Bemerkungen Kräftiger Neuaustrieb des Laubes nach 3-4 Wochen. Bei A. epipsila sichere 2. Blüte nach 6 Wochen Achillea millefolium ptarmica und Sorte Schneeball` Brunnera macrophylla Rote Schafgarbe Sumpfschafgarbe Gefüllte Sorte Kaukasus-Vergissmeinnicht Rückschnitt unmittelbar nach der Blüte. Remontieren nach 6-7 Wochen. Bei A. millefolium v.a. auch zur Verhinderung der Selbstaussaat (Nachblüte spärlich) Beim Abblühen Totalrückschnitt zum gesunden Neuaustrieb. 2. Flor schwacher Flor nach 7 Wochen. Auch zur Verhinderung der starken Selbstaussaat Centaurea montana Grandiflora` Bergflockenblume Totalrückschnitt beim Abblühen fördert 2. Blüte nach 4 Wochen, auch zur Verhinderung der Selbstaussaat Centaurea scabiosa Scabiosen- Flockenblume Totalrückschnitt beim Abblühen fördert 2. Blüte nach 4-5 Wochen, auch zur Verhinderung der Selbstaussaat Chrysogonum virginianum Goldkörbchen 5-6 Wochen nach Totalrückschnitt zweiter Flor Diascia cordata Ruby Field` Elfensporn (bedingt winterhart) Zeitiger Rückschnitt des 1. Flors direkt über dem Laub bewirkt eine Nachblüte und beugt dem Verkahlen vor Delphinium Hybriden Rittersporn Rückschnitt beim Abblühen auf etwa 10 cm Höhe; anschl. krankes Laub entfernen. 2. Flor je nach Sorte 6-8 Wochen später. (Nachdüngung und Bewässerung) Echinops ritro, Echinops banaticus Kugeldistel 6-7 Wochen nach Totalrückschnitt erneuter 2. Flor Erigeron - Hybriden Feinstrahlaster Nach 6-7 Wochen zweite Blüte, v.a. die Sorten Ádria` und Sommerneuschnee` remontieren sehr zuverlässig. Geranium pratense,, G. endressii, G. nobosum, G. gracile Sirak` Storchschnabel Totalrückschnitt unmittelbar nach der Blüte bewirkt gesunden Neuaustrieb und nach etwa 5 Wochen 2.Flor Geum in Sorten, z.b. Sigiswang` Nelkenwurz Rückschnitt der Blütenstängel bis zur Laubrosette bringt i.d.r. nach 5 Wochen einen 2. Blütenflor Gypsophilla repens in Sorten Schleierkraut In guten Lagen 6 Wochen nach Rückschnitt 2. Flor Hieracium aurantiacum,h. rubrum Habichtskraut Rückschnitt bewirkt schwachen 2. Flor. Selbstaussaat je nach Verwendung mehr oder wenig unerwünscht Hyssopus officinalis in Sorten Ysop 4-5 Wochen nach Rückschnitt auf 10 cm Höhe 2. Flor Knautia arvensis Wiesenknautie 5-6 Wochen nach Totalrückschnitt Remontierflor Lavandula angustif. Hidcote Blue` Lavendel Anhaltende Blüte bei Rückschnitt abgeblühter Stängel Linum flavum Compactum` Zwerg-Goldflachs Bei Rückschnitt der Blütenstände bis zur Laubrosette nach 5 Wochen 2. Flor, ansonsten starke Selbstaussaat Linum perenne L. narbonense Staudenlein Totalrückschnitt unmittelbar nach der Blüte bewirkt nach 6 Wochen 2.Flor. Einige Samenträger belassen Lychnis chalcedonica Brennende Liebe Schnitt oberhalb Laubrosette fördert nach 4-5 Wochen 2. Flor. Einige Samenträger zur Selbstaussaat belassen Nepeta x fassenii in Sorten N. mussinii Superba` Katzenminze Remontierschnitt knapp über dem Boden bringt nach 6 Wochen sichere und üppige Nachblüte Polemonium caeruleum Jakobsleiter 5-6 Wochen nach Totalrückschnitt 2. Blüte. Auch zur Verhinderung starker Selbstaussaat. Da kurzlebig bei Bedarf einige Samenträger belassen Polygonum bistorta Superbum` Wiesen-Knöterich 6 Wochen nach Rückschnitt des Abgeblühten 2. Flor Salvia nemorosa in Sorten S. verticillata Purple Rain` Ziersalbei Rückschnitt knapp über dem Boden ergibt sortenspezifisch nach 5-7 Wochen eine sichere üppige Nachblüte Sanguisorba minor Pimpinelle 4 Wochen nach Totalrückschnitt 2.Flor, starke Aussaat Tradescantia andersoniana Dreimasterblume Rückschnitt zum gesunden Neuaustrieb. 2. Flor möglich. Auch zur Verhinderung starker Selbstaussaat Trollius europaeus, T. chinensis Trollblume 4-6 Wochen nach Totalrückschnitt schwacher 2.Flor Viola cornuta Hornveilchen Zeitiger Rückschnitt des 1. Flors direkt über dem Laub bewirkt eine Nachblüte und beugt verkahlen vor

3 Nachblütenschnitt Totalrückschnitt der Stauden unmittelbar nach der Blüte i.d.r. handbreit über dem Boden. In aller Regel ist im Gegensatz zum Remontierschnitt kein zweiter Blütenflor zu erwarten Vitaler Neuaustrieb (Bestockung) - beugt Pilzbefall und Welkerscheinungen vor Erhöhung der Lebensdauer Verhinderung starker Selbstaussaat Erhaltung der Sortenechtheit Hinweise und Bemerkungen Alchemilla mollis Frauenmantel Totalrückschnitt nach der Blüte zum gesunden Neuaustrieb und Verhinderung starker Selbstaussaat, 2.Flor selten Brunnera macrophylla Campanula glomerata in Sorten Kaukasus- Vergissmeinnicht Knäuel- Glockenblume Beim Abblühen Totalrückschnitt zum gesunden Neuaustrieb. 2. Flor schwacher Flor nach 7 Wochen. Auch zur Verhinderung der starken Selbstaussaat Totalrückschnitt nach der Blüte bewirkt einen vitalen Neuaustrieb und verhindert damit Glockenblumenrost Fritillaria imperialis in Sorten Kaiserkrone Samenkapseln entfernen, beblätterte Stängel bis zum Einziehen der Pflanze belassen (Mitte Juni) Lysimachia punctata in Sorten Gold-Felberich Totalrückschnitt zur gesunden Neubestockung Monarda - Hybriden Indianernessel Totalrückschnitt zur gesunden Neubestockung, gleichzeitig wird Mehltaubefall erheblich eingeschränkt Papaver orientale in Sorten Türkischer Mohn Ein Totalrückschnitt nach der Blüte fördert nach einer kurzen Ruhepause den Austrieb kräftiger Laubrosetten Phlox paniculata in Sorten Hohe Flammenblume Abgeblühte Rispen knapp herausschneiden, ansonsten droht starke Selbstaussaat. Die vorhandenen Seitenknospen treiben danach meist noch zum weiteren Flor aus Polemonium caeruleum Jakobsleiter Totalrückschnitt zur Neubestockung und Verhinderung starker Selbstaussaat. Nachblüte möglich; siehe Remontierschnitt. Da kurzlebig einige Samenträger belassen Physostegia virginiana in Sorten Rudbekia laciniata R. nitida in Sorten Gelenkblume Sonnenhut Totalrückschnitt nach der Blüte bewirkt einen vitalen Neuaustrieb von kräftigen Rosetten Totalrückschnitt nach der Blüte bewirkt im Herbst den Austrieb kräftiger Rosetten Frühherbstschnitt Rückschnitt Ende September bis zum bodennahen Laub Bildung von Überwinterungsrosetten bzw. - knospen Zur Erhöhung der Langlebigkeit zwingend erforderlich Hinweise und Bemerkungen Anchusa azurea in Sorten Ochsenzunge Starker Rückschnitt bis zur Blattrosette im Frühherbst Anthemis tinctora in Sorten Färberkamille Rückschnitt ca. 10 cm über dem Boden im Frühherbst Coreopsis grandiflora in Sorten Mädchenauge Starker Rückschnitt bis zur Blattrosette im Frühherbst Gaillardia - Hybriden Kokardenblume Starker Rückschnitt bis zur Blattrosette im Frühherbst Gaura lindheimeri Prachtkerze Ende August auf 10 cm zur Winterknospenbildung kürzen Vorblütenschnitt Einkürzen der Triebspitzen vor der Blütenknospenbildung, die Blütezeit verzögert sich dadurch um ca. 20 Tage Erhöhung der Standfestigkeit und bessere Verzweigung, Pflegemaßnahme u. a. bei instabilen hohen Stauden Möglichkeit zur Beeinflussung der Blütezeit Bemerkungen Aster novi-belgii, A. novaeangliae, A. ericoides Hohe Herbstastern Ende Juni alle Triebe um 10 bis 20 cm einkürzen Dendranthema Herbst-Chrysantheme grandiflora Hybriden Ende Juni alle Triebe um 10 bis 15 cm einkürzen Helenium - Hybriden Sonnenbraut Ende Juni alle Triebe um 10 bis 20 cm einkürzen Hyssopus officinalis Ysop Ende Juni Triebe um 10 cm einkürzen (Standfestigkeit) Phlox paniculata in Sorten Phlox, Hohe Flammenblume Nicht standfeste Sorten Ende Mai etwa 10 cm einkürzen Rudbekia laciniata, R. nitida in Sorten Hoher Sonnenhut Junge Triebe und Blattmasse Ende Mai etwas einkürzen

4 Ausschneiden der Blüten Laufender Rückschnitt verblühter Blüten bzw. Blütenstände Verlängerung der Blütezeit Verhinderung der Selbstaussaat Erhaltung der Sortenechtheit Achillea clypeolata, A.. millefolium A. filipendula in Sorten Schafgarbe Hinweise und Bemerkungen Blütenstängel nach dem Verblühen herausschneiden; Laubrosetten dabei stehen lassen. Zur Blütenzeitenverlängerung und z.t. auch zur Verhinderung der Selbstaussaat Anchusa azurea in Sorten Ochsenzunge Abgeblühte Stängel entfernen, Blütenzeitenverlängerung über den ganzen Sommer Anthemis tinctora in Sorten Färberkamille Blütenzeitenverlängerung durch laufenden Rückschnitt abgeblühte Stängel Aster frikartii Wunder von Stäffa` Sommeraster Rückschnitt abgeblühter Körbchen verlängert die Blütezeit auf über 10 Wochen Centaurea montana Grandiflora` Bergflockenblume Blütenzeitenverlängerung des 2. Flors (s. Remontierschnitt) wenn abgeblühte Körbchen laufend herausgeschnitten werden Centranthus ruber in Sorten Spornblume Rückschnitt abgeblühter Stängel verlängert die Blüte und verhindert die starke Aussaat Coreopsis grandiflora in Sorten C. lanceolata in Sorten Mädchenauge Verblühte Körbchen herausschneiden; ansonsten verursacht die Samenbildung eine Blühpause Echinacea purpurea Roter Sonnenhut Regelmäßiges Abschneiden abgeblühter Stängel bewirkt eine Blütenzeitverlängerung Corydalis cava Lerchensporn Rückschnitt abgeblühter Stängel verlängert die Blüte und verhindert die starke Aussaat, einige Samenansätze zur Selbstaussaat stehen lassen. Die Mutterpflanzen sind kurzlebig Gaillardia - Hybriden Kokardenblume Durch regelmäßiges Ausschneiden abgeblühter Körbchen Blüte bis zum Frost möglich Helenium - Hybriden Sonnenbraut Rückschnitt abgeblühter Körbchen verlängert die Blüte um bis zu 2 Monate Helianthus microcephalus, H. decapetalus, H. atrorubens Heliopsis helianthoides H. scabra in Sorten Sonnenblume Sonnenauge Blütenzeitenverlängerung durch Ausschneiden der abgeblühten Körbchen Regelmäßiges Ausschneiden der abgeblühter Körbchen an den Verzweigungsstellen bringt eine Blütenzeitverlängerung auf bis zu elf Wochen Hemerocallis - Hybriden Taglilie Abgeblühte Stängel am Boben entfernen, Laub belassen. Einige Sorten, wie Stella de Oro`, Corky `, Daily Bread`, Riglets`, Little Wine Cub` remontieren bzw. blühen länger Hypericum perforatum Johanniskraut Regelmäßiges Abschneiden abgeblühter Blüten bewirkt eine Blütenzeitverlängerung Iris barbata-elatior Hybriden Bartiris Einige Sorten wie Lugano` remontieren nach Schnitt abgeblühter Stängel im Herbst Kalimeris integrifolia Schönaster Durch regelmäßiges Ausschneiden abgeblühter Körbchen Blüte bis zum Frost möglich Leucanthemum maximum in Sorten Sommer-Margerite Abgeblühte Stängel am Boben entfernen, Laub belassen, i.r. schwächere Nachblüte Liatris spicata in Sorten Prachtscharte Abgeblühte Stängel bis zur Blattrosette entfernen bringt eine Blütenzeitverlängerung Lupinus polyphyllus Hybriden Staudenlupine Verblühte Kerzen ausschneiden, Achselknospen treiben zum 2. Flor aus, sonst Aussaat. Einige Samenträger können zur natürlichen Vermehrung belassen werden Paeonia officinalis in Sorten P. lactiflora Hybriden Phlox paniculata in Sorten Pfingstrose Hohe Flammenblume Abgehende Blüten zur Verlängerung der Blühdauer laufend, Blütenstiel bis zum ersten ausgebildeten Blatt, entfernen.. Laub unbedingt bis zum Einziehen der Pflanze belassen Abgeblühte Rispen knapp herausschneiden, dann treiben die vorhandenen Seitenknospen nach kurzer Blühpause zum weiteren Flor aus. Ansonsten droht lästige Aussaat Scabiosa caucasica in Sorten Scabiose Regelmäßiges Ausschneiden der abgeblühten Körbchen an den Verzweigungsstellen bringt eine Blütenzeitverlängerung auf bis zu elf Wochen, zudem Nachblüte Veronica longifolia in Sorten Ehrenpreis Blüht zehn bis zwölf Wochen wenn laufend alle abgeblühten Kerzen entfernt werden

5 Ausschneiden der Samenstände Ausschneiden der Samenstände spätestens vor der Samenreife Verhinderung der starken Selbstaussaat vieler Staudenarten Gegen die Aufspaltung von Sorten Bei Zwiebelpflanzen zur Stärkung der Zwiebelneubildung Acanthus longifolius Zierbärenklau Fritillaria imperialis in Sorten Kaiserkrone Achillea - Arten Schafgarbe Lavatera thuringiaca Buschmalve Alchemilla - Arten Frauenmantel Lilium - Hybriden Lilie Allium - Arten Zierlauch Malva moschata * Malve Aquilegia - Arten Akelei Melissa officinalis Zitronenmelisse Astrantia major Sterndolde Narcissus - Hybriden Narzisse Brunnera macrophylla Kaukasus Vergissmeinnicht Origanum vulgare Dost, Mayoran, Oregano Campanula - Arten Staudenglockenblumen Phlox - Arten Flammenblume Centranthus ruber * Spornblume Polemonium caeruleum Jakobsleiter Cerastium tomentosum Hornkraut Ruta graveolens Weinraute Chrysanthemum/Leucanthemum Margerite, Sanguisorba minor Pimpinelle Deschampsia caespitosa * Rasenschmiele Solidago - Arten Goldrute Digitalis - Arten * Fingerhut Tradescantia andersoniana Dreimasterblume Eremurus robustus Steppenkerze Tulipa - Hybriden Tulpe Hieracium aurantiacum,h. rubrum Habichtskraut Verbascum - Arten * Königskerze * kurzlebige Staude, deshalb zur natürlichen Vermehrung bei Bedarf einige Samenträger stehen lassen Nachwinterschnitt Pflegerückschnitt erst im darauffolgenden Frühjahr, i.d.r. unmittelbar am Boden Optischer Blickfang als Gerüstbildner` während des Winters (v.a. Gräser) Bessere Winterhärte Samenstände bieten im Winter Nahrung für zahlreiche Vogelarten Actaea - Arten Christophskraut Ligularia - Arten Kreuzkraut Anaphalis - Arten Perlkörbchen Lavandula - Arten Lavendel Artemisia - Arten Eberraute, Wermut Rückschnitt ca. 20 cm über Aruncus - Arten Geißbart dem Boden, jährlich 1-2 ältere Triebe bodeneben entfernen Aspodeline lutea Junkerlilie Astilbe - Arten Prachtspiere Phlomis samia Brandkraut Aster in versch. Arten Sommer, Berg-, Kissenastern Sedum telephium Fetthenne Calamintha - Arten Bergminze Stachys - Arten Ziest Chelone obliquata Schlangenkopf Rudbekia fulgida Goldsturm` Goldsturm-Sonnenhut Coreopsis verticillata Mädchenauge Salvia - Arten Salbei Dictamnus albus Diptam, Brennender Busch Santolina chamaecyparrissus Heiligenkraut Helichrysum - Arten Currykraut Teucrium - Arten Gamander Iris - Arten Schwertlilie (nur braune Spitzen) Thymus - Arten Thymian Kniphofia praecox Fackellilie Alle Gräser Carex montana (Bergsegge), Festuca-Arten (Schwingel) und Koeleria glauca (Schillergras) werden allerdings nicht komplett zurück geschnitten, sondern nur vorsichtig ausgekämmt, damit bereits ausgetriebenen Blätter erhalten bleiben

6 Verjüngung Teilung überalterter und vergreister Stauden. Faustgroße Teilstücke aus dem Randbereich der Mutterpflanze werden im zeitigen Herbst oder besser, v.a. Gräser, im Frühjahr nach Bodenverbesserung verpflanzt. Regeneration der Blühwilligkeit Vitaler, kräftiger Neuaustrieb Erhöhung der Lebensdauer Die Teilung ist eine gängige Vermehrungsart nicht samenvermehrbarer Staudenarten Stauden die nach 3 bis 5 Jahren aufgenommen und geteilt werden sollten Achillea ptarmica Sumpfgarbe (gg. vermoosen) Lychnis chalcedonica Brennende Liebe Aquilegia - Arten Akelei Matricaria caucasica Teppichkamille Armeria maritima Strandnelke Monarda-Hybriden Indianernessel Aster tongolensis Frühlingsaster Nepeta fassenii, N. mussinii Katzenminze Chrysanthemum Arten Margeriten Oenothera tetragona Hohe Nachtkerze Dodecatheon meadia Götterblume Saxifraga-Arendsii Hybriden Moos-Steinbrech Doronicum - Arten Gemswurz Scabiosa caucasica Scabiose Echinacea purpurea Purpursonnenhut Kurzlebige Stauden die nach 3 bis 5 Jahren -über Aussaat angezogen- neu gepflanzt werden Althea - Arten Stockrose Papaver nudicaule Island-Mohn Leucanthemum vulgare Sorten Wiesen-Margerite Penstemon barbatus Bartfaden Dianthus deltoides Heidenelke Polemonium caeruleum Jakobsleiter, z.t. Selbstaussaat Digitalis - Arten Fingerhut Primula - Arten Schlüsselblume (Selbstaussaat) Gaillardia-Hybriden Kokardenblume Salvia haematodes Wiesensalbei - Auslese Lavathera, Malva Malvenarten Thalictrum - Arten Wiesenraute Linum perenne Staudenlein, z.t. Selbstaussaat Verbascum - Arten Königskerze

7 Stauden die nach 6 bis 10 Jahren geteilt und umgepflanzt werden sollten Aconitum - Arten Eisenhut Koeleria glauca Schillergras Antennaria dioica Katzenpfötchen Liatris spicata Prachtscharte Aster- Arten Kissen-, Sommer-,Herbstastern Phlox - Arten Phlox, Flammenblume Campanula - Arten Stauden-Glockenblume Physostegia virginiana Gelenkblume Chasmanthium latifolia Plattährengras Origanum vulg. Compactum` Polster-Oregano, Majoran Delphinium-Hybriden Rittersporn Salvia nemorosa in Sorten Sommer-Salbei Erigeron-Hybriden Feinstrahlaster Veronica v.a. kriechende Arten Ehrenpreis Festuca - Arten Schwingel Kurzlebige Stauden die nach 6 bis 10 Jahren -über Aussaat angezogen- neu gepflanzt werden Carlina acaulis Silberdistel Melica ciliata Perlgras Inula ensifolia Zwerg-Alant Stipa - Arten Federgras Limonium latifolium Strandflieder Stauden die nach 10 bis 15 Jahren geteilt und umgepflanzt werden sollten Anaphalis - Arten Perlkörbchen Inula magnifica Riesen-Alant Asphodeline lutea Junkerlilie -z.t. Selbstaussaat Lavandula - Arten Lavendel Carex grayi Morgensternsegge Lysimachia punctata in Sorten Gold-Felberich Echinops - Arten Kugeldistel Miscanthus sinensis in Sorten Chinaschilf Helenium-Hybriden Sonnenbraut Phlomis samia Brandkraut Helianthus - Arten Stauden-Sonnenblume Rudbekia fulgida Goldsturm` Goldsturm-Sonnenhut Heliopsis scabra in Sorten Sonnenauge Santolina - Arten Heiligenkraut Hemerocallis-Hybriden Taglilie Stachys byzantina Woll-Ziest Iris - Arten Schwertlilie (unmittelbar nach Blüte) Äußerst langlebige Stauden welche auch ohne Verjüngung sehr dauerhaft sind, * z.t. aber aufgrund ihres Ausbreitungsdranges öfters reduziert werden müssen Anemone hupehensis in Sorten Herbst-Anemone Hemerocallis-Hybriden Taglilie Anemone japonica in Sorten Japan-Anemone Hepatica - Arten Leberblümchen Aruncus dioicus Waldgeißbart Hosta - Arten Funkie Asarum europaeum Haselwurz Lamium maculatum Taubnessel Astilbe chinensis, A.thunbergii Astilbe Luzula - Arten Wald-Marbel Bergenia - Hybriden Bergenie Omphalodes verna Gedenkemein Brunnera macrophylla Kaukasus-Vergissmeinnicht Pachysandra terminalis Ysander Buglossoides purpurocaerulea Blauroter Steinsame * Paeonia - Arten Pfingstrose (Teilung Ende September) Carex pendula Riesen-Segge Physalis franchetii Lampionblume * Chelone obliqua Schlangenkopf Pulmonaria - Arten Lungenkraut Convallaria majalis Maiglöckchen * Symphytum grandiflorum Kaukasus-Beinwell * Cyclamen - Arten Freiland-Alpenveilchen Vinca minor Kleines Immergrün Duchesnea indica Trugerdbeere * Waldsteinia - Arten Ungarwurz, Gold-Erdbeere Epimedium - Arten Elfenblume

8 Winterschutz zeitlich auf das notwendigste Maß begrenzen, da die Abdeckung bei warmer Witterung den Pilzbefall und zahlreiche Schädlinge, wie z.b. Mäuse fördert! Abdeckung mit Fichtenreisig bzw. einer dünnen Laubdecke. Zusammenbinden von Gräsern im oberen Drittel Kälteschutz, v.a. in schneefreien Lagen Schutz vor der Wintersonne Schutz vor der Winterfeuchtigkeit Gattung Artemisia - Arten Cortaderia selloana Crambe cordifolia Gaura lindheimeri Kniphofia praecox Opuntia - Arten Polygonum affine Ruta graveolens Salvia officinalis in Sorten Santolina - Arten Teucrium - Arten Thymus - Arten Eberraute, Wermut Pampasgras Riesenschleierkraut Prachtkerze Fackellilie Opuntie Knöterich Weinraute Salbei Heiligenkraut Gamander Thymian Regelmäßige Humusgaben Gattung Nachhaltige Versorgung mit Lauberde- und Rindenkompostgaben, wegen Nährstoff- und Humusbedürftigkeit sowie als Winterschutz für viele Stauden. Viele Stauden, vor allem im Lebensbereich Gehölz und Gehölzrand, sind dafür sehr dankbar Aconitum - Arten Eisenhut Anemone - Arten Anemone Astilben - Arten Prachtspiere Asarum europaeum Haselwurz Convallaria majalis Maiglöckchen Dicentra - Arten Tränendes Herz Epimedium - Arten Elfenblume Galium odoratum Waldmeister Hosta - Arten Funkie Kirengeshoma palmata Wachsglocke Lathyrus vernus Frühlings-Platterbse Pulmonaria - Arten Lungenkraut Die meisten Farnarten Fachbereich 43 Naturschutz und Landschaftsplanung Kreisfachberatung für Gartenbau und Landespflege Telefon: 0731/ Landkreis Neu-Ulm Kantstraße 8, Neu-Ulm Internet:

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