Die Aborigines: Männer und Frauen. Politisch und rituell dominieren die Männer. Frauen wirtschaftlich selbständig

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1 Die Aborigines: Männer und Frauen (aus: H. Küng, Spurensuche, S. 16f) Frauen wirtschaftlich selbständig Die Frauen der Ureinwohner sind nicht weniger aktiv als die Männer. Beide sind perfekte Naturkenner. Doch halten sie sich, wenngleich nicht rigoros, an eine Arbeitsteilung. Die Frauen sind Sammlerinnen. Sie wissen genau, welche Früchte wo wann reifen, welche Pflanzen, Wurzeln, Knollen, Beeren, Würmer und Insekten eßbar sind. Sie lehren schon die Kinder, sich in der Natur zurechtzufinden. Bei der Nahrungsbeschaffung herrscht Gleichberechtigung der Geschlechter. Ist das vielleicht ein Beweis für eine ursprüngliche Frauenherrschaft? Ein Beleg für die alte Matriarchatsthese der Bachofen, Morgan und Engels, die gerade mit Verweis auf Australien eine mutterrechtliche Ur-Gesellschaft behaupteten? Nein, eine solche dürfte von der neueren Forschung (U. Wesel, H. Zinser) als Fiktion entlarvt sein. Oder aber zumindest ein Beleg für eine vollkommene Gleichberechtigung der Frauen im sozialen Prozeß, wie sie feministische Anthropologinnen (Diana Bell) für die australischen Aborigines zu beweisen versuchten? Ihre Forschung hat das unbestreitbare Verdienst, die lange Zeit unter männlichen Anthropologen herrschende Vorstellung von einer totalen Männerherrschaft gründlich erschüttert zu haben. Sie hat die Autonomie der Frauen vor allem im wirtschaftlichen Bereich sichtbar gemacht. Politisch und rituell dominieren die Männer Im politischen und auch im rituellen Bereich herrschen, man kann es nicht leugnen, die Männer. Die Heiratsregeln sind Männerwerk. Freie Partnerwahl besteht nur für Männer. Und die Alten Männer, nicht Frauen sind die Hüter des Gesetzes. Allerdings gewährt man den Frauen gewisse sexuelle Freiheiten bezüglich anderer Männer. Insbesondere haben sie ihr eigenes geheimes rituelles Leben und Wissen, ihre eigenen Zeremonien und heiligen Gegenstände. Heilungen können auch sie vornehmen. Vor allem die älteren Frauen wissen viel von den geheimen Riten der Männer. Aber diese eigenen Domänen der Frauen beweisen noch kein Matriarchat. Die entscheidenden Riten und die besonders schwierigen Heilungen sind nun einmal Männersache. Es sind die von Männern»entlockten«Geräusche der Schwirrhölzer, aus denen die Aborigines die Stimmen der Ahnen heraushören, und diese warnen die Frauen vor dem Betreten bestimmter heiliger Orte. Kurz, im politisch-rituellen Bereich sind die Frauen in ein von Männern definiertes und kontrolliertes Regelwerk eingebunden (E. Supp). Die Männer sind Jäger. Sie kennen die Gewohnheiten der Känguruhs, Emus und Opossums alles Beuteltiere. Höher entwickelte Säugetiere gab es in Australien ursprünglich keine. Aber, man fragt sich, warum werfen die Männer zuerst einen Stein in ein Wasserloch, bevor sie daraus Wasser entnehmen? Aus Ehrfurcht vor der Natur: Sie fragen die Wassergeister um Erlaubnis. Ist das nur Aberglaube? Nicht nur: Das Wasser könnte ja vergiftet, das Wasserloch das nächste Mal ausgetrocknet sein. CD-ROM Spurensuche Materialienblatt zu den Stammesreligionen Blatt 1 von 8

2 Der Kampf der Schlangenfrau Kuniya mit dem Schlangenmann Liru (aus: H. Küng, Spurensuche, S. 22f) Meint die Urzeit eine heile, paradiesische Welt? Nein, im Gegenteil: Schon hier gibt es Gut und Böse, Haß und Streit. Die Ahnengeister sind keine Götter und auch keine moralischen Vorbilder. Das zeigt die noch heute lebendige Geschichte vom Kampf der Riesenschlange Kuniya mit Liru, einem Giftschlangen-Mann. Auf der Südseite des Uluru hat dieser Kampf so sehen es die Ureinwohner seine tiefen Spuren hinterlassen. Seit Urzeiten erzählen sie davon: Die Schlangenfrau Kuniya kam damals zum Uluru, um ihre Eier zu legen. Ihr Neffe aber hatte eine Schar von Liru-Giftschlangen so sehr erzürnt, daß die Lirus Speere nach ihm warfen; Löcher im Felsen zeugen noch heute davon. Ein Speer traf ihn tödlich. Als Kuniya das erfährt, wird sie traurig, ja zornig, worüber ein Liru-Krieger nur spottet. Nach Rache dürstend, erhebt sie sich zum machtvollen Tanz. Um ihren Zorn zu mäßigen, speit sie zunächst Gift in den Sand und schleudert ihn in die Tiefe. Doch dann bewegt sie sich auf den Liru- Mann zu, und jetzt unmäßig im Zorn hebt sie den Hackstock und schlägt ihn, zuerst leicht, dann tödlich. Noch heute erkennt man am Uluru des Kampfes Spuren: Feigenbäume und Speerweinbüsche vergiftet, Windungen der Schlangen im Fels, Kuniyas beide Schläge, des toten Liru-Kriegers Schild, zu Boden gefallen. Und schließlich das Wasserloch, zu dem Kuniya ihren toten Neffen heimgebracht hat und wo man noch heute die Ahnen-Schlange um Regen bittet: ein heiliger Ort. Eine wahre Geschichte von Schuld und Sühne, Kampf und Tod. Dies alles ist also Teil von Tjukurpa, dem Urgesetz, welches das Fundament der Kultur ist bis auf den heutigen Tag. So haben Verhalten und Taten der Ur-Mächte entweder Leben, Glück und Heil oder aber Schmerz, Zerstörung, Tod und Unheil gebracht. Der Kampf zwischen Kuniya und Liru ist jedenfalls ein Ereignis, das noch heute von den australischen Ureinwohnern in Geschichten, Gesang und rituellen Tänzen gefeiert wird. CD-ROM Spurensuche Materialienblatt zu den Stammesreligionen Blatt 2 von 8

3 Was ist Totem und was Tabu? (aus: H. Küng, Spurensuche, S. 24f) Für die Ureinwohner stammt jedes Individuum von einem ganz bestimmten Urwesen ab, einem Tier oder einer Pflanze: dem Totem (nordamerikanisch), das als Abstammungstier auch sein Schutzgeist ist. Das Känguruh oder der Emu, eine Schlange oder ein Vogel werden als Ur-Ahn eines ganzen Stammes oder Clans verehrt: ein kollektives Totem, welches für die Totemverwandtschaft und für bestimmte Heiratsverbote (gegen Inzest) maßgebend ist. Aufgrund dieses Totems nennen sich die Menschen entsprechend Känguruh- oder Schlangenmensch, was zugleich die Würde der Tiere und Pflanzen erhöht. Machen also die Ureinwohner etwa keinen Unterschied zwischen Mensch und Tier? Ethnologen haben das früher behauptet. Doch das ist Unsinn. Zwischen dem Känguruh und dem Menschen gibt es für die Ureinwohner keine biologische, sondern eine mythologische Verbindung. Und diese ist ebensowenig wörtlich zu nehmen wie etwa in unserer Märchenliteratur die Verwandlung eines Königs in einen Frosch und umgekehrt. Aber haben die Ureinwohner vielleicht doch keine Kenntnis von der biologischen Entstehung des Menschen? Ethnologen haben auch dies frü- her behauptet. Und auch dies ist Unsinn. Die Ureinwohner kennen nur neben der biologischen Zeugung und der sterblichen Seele noch eine zweite, spirituelle. Eine solche empfängt die Mutter später an einer bestimmten Stelle der Landschaft. Diese andere, die unsterbliche Seele des Kindes (etwa bei ersten Schwangerschaftschmerzen) stammt von einem Urwesen. Sie ist das individuelle Totem: Dieses beheimatet das Kind in der Sphäre des Ewigen, bleibt sein Schutzgeist und vermittelt ihm Rechte und Pflichten. Für solchen»empfängnistotemismus«ist der»empfängnisort«von entscheidender Bedeutung. Das Totem ist für die Aborigines»tabu«(polynesisch): das heißt»geheiligt«,»unantastbar«. Die Folge: Ein Totemtier darf nicht gejagt, verwundet, gar getötet werden. Es kann und soll aber durchaus dargestellt werden: auf Steinen und Hölzern, in Tänzen und Gesängen. Und es soll gefeiert werden zur Erhaltung der eigenen Art. Und weil alle Rituale als von den Ahnengeistern eingesetzt gelten, sollten die zeremoniellen Gesänge, Körperbemalungen und Rituale unverändert bleiben. CD-ROM Spurensuche Materialienblatt zu den Stammesreligionen Blatt 3 von 8

4 Der australische Mythos vom ersten Menschen und dem Jarranbaum (aus: H. Halbfas, Das Welthaus, Düsseldorf , S. 137) Ein Mythos der australischen Aborigines erzählt von Berukburn, dem ersten Menschen, der von Baiame erschaffen und zusammen mit seiner Frau an einen Ort geführt worden war, an dem es sich gut leben ließ. Baiame aber hatte auf einen Jarranbaum, in dem ein Bienenvolk lebte, sein heiliges Zeichen gepflanzt. Dies ist mein Baum, sprach er zu Berukburn und seiner Frau, und dies sind auch meine Bienen. Ihr könnt eure Nahrung suchen, überall in dem Land, das ich euch gegeben habe. Aber diesen Baum und diese Bienen und den Honig, den sie hervorbringen, die dürft ihr nicht berühren. Wenn ihr sie aber doch berührt, so werden euch viele Übel befallen, euch und alle, die nach euch kommen werden. Dann zog er sich zurück, und, nachdem er gegangen war, gehorchten Berukburn und seine Frau streng dieser Weisung. Eines Tages aber, als die Frau nach Feuerholz suchte, führte sie ihr Weg zu Baiames Baum. Hier war der Boden übersät mit abgefallenen Zweigen. Als sie sah, wie der heilige Baum sich über ihr wölbte, fürchtete sie sich; aber das viele Holz, das so leicht zu sammeln war, lockte sie näher, und sie raffte einen Arm voll zusammen. Sie empfand eine drückende Last, die über ihr schwebte, und sie erhob ihre Augen noch einmal. Jetzt war sie dicht am Baum und sah, wie die Bienen um den Baum schwirrten und Honigtropfen auf der Rinde glitzerten. Der Anblick fesselte sie so, dass sie die Augen nicht wenden konnte. Niemals zuvor hatte sie solch süßen Saft gekostet, und hier war eine unermeßliche Fülle, die für viele Mahlzeiten reichen würde. So konnte sie der Verlockung der schimmernden Tropfen nicht widerstehen, ließ das Holz fallen und kletterte den Baum hinauf. Plötzlich erhob sich ein Windstoß, und eine dunkle Gestalt hüllte sie mit furchtbaren sdhwarzen Schwingen ein. Es war Narahdarn, der Böse, der Baiame hier eingesetzt hatte, dass er seinen Jarranbaum bewache. Berukburns Frau machte, dass sie vom Baume herunterkam, und schlich zu ihrer Behausung, wo sie sich in der dunkelsten Ecke versteckte. Das Üble, das sie getan hatte, wurde niemals wieder geheilt, denn sie hat Narahdarn, den Bösen, in die Welt gelassen, und von diesem Tage an wurde sie sterblich, sie und alle Nachkommen Berukburns. Diese Tat war das Ende der goldenen Zeit für Berukburn und sein Weib, und der Jarranbaum weinte darüber bitterlich, jedesmal, wenn er daran dachte. Seine Tränen tropfen die Rinde hinunter, es ist der rote Gummi, den man oft an Jarranbäumen findet. Fragen zum Text Was ist in diesem Text das Ziel des Schöpfers? Suchen und erklären Sie Parallelen zum biblischen Schöpfungsbericht. Welche Aussage macht dieser Text über den Menschen? Wie argumentieren der australische und der biblische Schöpfungsmythos? CD-ROM Spurensuche Materialienblatt zu den Stammesreligionen Blatt 4 von 8

5 Aus dem biblischen Schöpfungsbericht Genesis 2, ; 3,1-13 2,8 Dann legte Gott, der Herr, in Eden, im Osten, einen Garten an und setzte dorthin den Menschen, den er geformt hatte. 9 Gott, der Herr, ließ aus dem Ackerboden allerlei Bäume wachsen, verlockend anzusehen und mit köstlichen Früchten, in der Mitte des Gartens aber den Baum des Lebens und den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse. 2,16 Dann gebot Gott, der Herr, dem Menschen: Von allen Bäumen des Gartens darfst du essen, 17 doch vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse darfst du nicht essen; denn sobald du davon ißt, wirst du sterben. 3,1 Die Schlange war schlauer als alle Tiere des Feldes, die Gott, der Herr, gemacht hatte. Sie sagte zu der Frau: Hat Gott wirklich gesagt: Ihr dürft von keinem Baum des Gartens essen? 2 Die Frau entgegnete der Schlange: V on den Früchten der Bäume im Garten dürfen wir essen; 3 nur von den Früchten des Baumes, der in der Mitte des Gartens steht, hat Gott gesagt: Davon dürft ihr nicht essen, und daran dürft ihr nicht rühren, sonst werdet ihr sterben. 4 Darauf sagte die Schlange zur Frau: Nein, ihr werdet nicht sterben. 5 Gott weiß vielmehr: Sobald ihr davon eßt, gehen euch die Augen auf; ihr werdet wie Gott und erkennt Gut und Böse. 6 Da sah die Frau, daß es köstlich wäre, von dem Baum zu essen, daß der Baum eine Augenweide war und dazu verlockte, klug zu werden. Sie nahm von seinen Früchten und aß; sie gab auch ihrem Mann, der bei ihr war, und auch er aß. 7 Da gingen beiden die Augen auf, und sie erkannten, daß sie nackt waren. Sie hefteten Feigenblätter zusammen und machten sich einen Schurz. 8 Als sie Gott, den Herrn, im Garten gegen den Tagwind einherschreiten hörten, versteckten sich Adam und seine Frau vor Gott, dem Herrn, unter den Bäumen des Gartens. 9 Gott, der Herr, rief Adam zu und sprach: Wo bist du? 10 Er antwortete: Ich habe dich im Garten kommen hören; da geriet ich in Furcht, weil ich nackt bin, und versteckte mich. 11 Darauf fragte er: W er hat dir gesagt, daß du nackt bist? Hast du von dem Baum gegessen, von dem zu essen ich dir verboten habe? 12 Adam antwortete: Die Frau, die du mir beigesellt hast, sie hat mir von dem Baum gegeben, und so habe ich gegessen. 13 Gott, der Herr, sprach zu der Frau: Was hast du da getan? Die Frau antwortete: Die Schlange hat mich verführt, und so habe ich gegessen. Fragen zum Text Wie beschreibt der Jahwist das ursprüngliche Ziel Gottes? Was suggeriert die Schlange dem Menschen? Warum hat Gott das Verbot in Vers 3:3 erlassen? Was verspricht die Schlange der Frau? Was fasziniert die Frau am Angebot der Schlange? Erklären Sie, welche Aussage die Frau in Vers 3:13 über den Menschen macht! CD-ROM Spurensuche Materialienblatt zu den Stammesreligionen Blatt 5 von 8

6 Anmerkungen zur biblischen Schöpfungserzählung (nach H. Haag, Am Morgen der Zeit, Düsseldorf 1995) Es geht der Bibel nicht darum, wie die Welt wurde und woraus die Welt besteht. Für sie kommt es allein auf die Frage an: Wie steht es um den Menschen, was will Gott mit ihm? Warum ist der Mensch nicht imstande, in Ruhe und Frieden das Geschenk seines Daseins zu genießen? Warum verwandelt sich in seiner Nähe das Paradies der Welt immer wieder in eine Hölle aus Lüge und Lieblosigkeit, Mord und Verrat, Herrschaft und Gewalt? Gott erschuf den Menschen nach seinem Bild Was den Menschen zum Bild Gottes macht, ist weder seine körperliche Erscheinung noch seine Geistigkeit. Der Mensch ist dazu berufen, in freier Verantwortung zu handeln. Gott hat den Lauf der Welt und der Geschichte in die Hände des Menschen gelegt, und der Mensch kann sich dieser Verantwortung in keiner Weise entziehen. Er kann für den schlechten Lauf der Welt nicht Gott anklagen, sondern muß schuldbewußt an seine eigene Brust klopfen. Aus der Würde, die dem Menschen als Bild Gottes zukommt, ergibt sich: Nie darf ein Mensch über einen Menschen herrschen. Über ihn herrscht nur Gott. Damit ist das Urteil gesprochen über alle Tyrannen, über die großen Tyrannen der Weltgeschichte, aber auch über die kleinen Tyrannen, denen wir in Familie, Gesellschaft, Schule und Kirche begegnen und die ihren Mitmenschen das Leben zur Hölle machen können. Der Garten Wir dürfen gewiß nicht wörtlich verstehen, dass Gott einen Garten gepflanzt und den ersten Menschen in den Garten hineinversetzt und dass der Mensch in einem wohlbehüteten Garten gelebt habe. Mit dem Bild vom Garten will der biblische Erzähler sagen, dass die Menschen in der Nähe Gottes leben. Wenn der Garten nicht wörtlich verstanden werden darf, dann dürfen sinngemäß auch der verbotene Baum und die Frucht des verbotenen Baumes nicht wörtlich verstanden werden. Gutes und Böses erkennen, wissen um Gut und Böse bedeutet: über alles verfügen. Wenn den Menschen verboten wird, vom Baum des Wissens um Gut und Böse zu essen, heißt dies: die Freiheit des Menschen darf nie absolut sein. Sie findet ihre Grenzen in der Freiheit des Mitmenschen. Die Schlange Die Schlange sät Zweifel an der Güte Gottes. Als ob Gott dem Menschen eine unzumutbare Qual auferlegt hätte, nicht vom Baum des Lebens zu essen. Ursprünglich hat Gott sein Verbot erlassen, um den Menschen zu schützen. In der Infragestellung der Schlange wird daraus ein Gott, der nur gebietet, um den Menschen niedrig zu halten und zu quälen. Die böse Begierde Sie ist von Anfang an im Menschen. Das Böse ist in der Anlage des Menschen begründet. Der Mensch ist nicht nur anfällig für Krankheiten, er ist auch anfällig für das Böse. Es war völlig unnötig, zur Erklärung des Bösen den Teufel ins Spiel zu bringen. Die Schlange ist nicht Bild für den Versucher, sondern für die Versuchung. Freilich hatte der Teufelsglaube den großen Vorteil, dass der Mensch die Schuld für seine Sünde auf einen anderen abschieben konnte. CD-ROM Spurensuche Materialienblatt zu den Stammesreligionen Blatt 6 von 8

7 Die Kolonisierung Australiens (nach: H. Küng, Spurensuche, S. 28) Triumphstory der Weißen Tragödie der Schwarzen Australien wird Sträflingskolonie: 1788 die ersten 717, bis 1868 rund englische Strafgefangene. Zentrum der Wollwirtschaft: 1829 bereits weiße Australier Goldfunde 1851, zweite große Einwanderungswelle: 1860 bereits eine Million, am Ende des Goldbooms anfangs des 20. Jahrhunderts vier Millionen Europäer. Ende des 20. Jahrhunderts über 18 Millionen Einwohner, mit einem der höchsten Lebensstandards der Welt: 95% Weiße und nur rund 2% Ureinwohner. Das Land der Ureinwohner gilt nach europäischem Recht als kaum bewohntes Niemandsland (terra nullius) und wird zum britischen Kronland erklärt. Die religiöse Bindung der Ureinwohner an ihr Land wird mit Füßen getreten. Die Ureinwohner werden»britische Untertanen«. Europäische Viehzüchter verdrängen die Aborigines und schlachten sie bisweilen förmlich ab. Eingeschleppte Krankheiten (Pocken, Masern, Geschlechtskrankheiten) dezimieren die Aborigines: von auf im Jahre Umerziehung der Ureinwohner in Reservatssiedlungen und Missionsstationen. Zerstörung von Kultstätten durch Ausbeutung von Bodenschätzen mischblütige Kinder noch bis 1970 gewaltsam von ihren Eltern getrennt. Situation heute 1967 rechtliche Gleichstellung der Ureinwohner mit den Weißen eine gewisse Anerkennung ihrer früheren Landrechte: massive Landforderungen mit heftigen Konflikten. Abbaurechte der Bodenschätze werden nach wie vor von der Regierung vergeben. Teilweise Selbstverwaltung der Aborigines. Unterstützung der Ureinwohner heute auch durch Weiße, allmähliche Versöhnung, vor allem auf lokaler Ebene. CD-ROM Spurensuche Materialienblatt zu den Stammesreligionen Blatt 7 von 8

8 Afrikanischer Geisterglaube (nach: H. Küng, Spurensuche, S. 34f) Kaum die Hälfte der Bewohner Simbabwes nennen sich heute Christen. Doch alle glauben christlich oder islamisch beeinflußt an Mwari, den einen Gott und Schöpfer. Und überall in diesem Land ist die traditionelle afrikanische Religiosität noch lebendig: Eine Welt voller Dämonen und Geister ähnlich wie im christlichen Mittelalter. Besonders wichtig die Ahnengeister: Sie sind den Menschen näher als der ferne Schöpfergott. Wie überall unter den Stammesreligionen Schwarzafrikas glaubt man auch in Simbabwe an allerlei Geister: gute und böse, berechenbare und unberechenbare. Die Ahnen tun sich kund durch eine Mittelsperson, die von einem Geist in Besitz genommen ist: das Geistmedium. Nur das Medium kann Geister besänftigen, gnädig stimmen oder vertreiben durch Gebet, Gesang, Tanz und Opfer. Ahnengeister (vadzimu) Die Geister der Verstorbenen. Sie irren zunächst zornig und gefährlich umher. Durch entsprechende Riten können sie heimgeholt und zum schützenden Ahnen eingesetzt werden. Sie fungieren als Schutzgeister für die Familie, besonders die Kinder. Wandergeister (mashavi) Geister von Verstorbenen, die in der Fremde nicht richtig begraben wurden. Sie irren umher, da sie nicht vergessen sein wollen. Stammesgeister (mhondoro) Gute Geister, die für die Wohlfahrt eines Stammes und dessen Häuptlings Sorge tragen. Geistmedium (svikiro) Ist vom Geist in Besitz genommen und mit besonderen Fähigkeiten ausgestattet. Nur das Medium kann Geister besänftigen, gnädig stimmen oder vertreiben. CD-ROM Spurensuche Materialienblatt zu den Stammesreligionen Blatt 8 von 8

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