Hinweise zur inhaltlichen und formalen Gestaltung von Seminar- und Diplomarbeiten im Fach Psychologie

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1 Hinweise zur inhaltlichen und formalen Gestaltung von Seminar- und Diplomarbeiten im Fach Psychologie [Stand ] Verfasser(innen): Eva Wimmer, Antje Hornung & Helmut Lukesch Lehrstuhl für Psychologie Prof. Dr. H. Lukesch Pädagogische Psychologie und Medienpsychologie Institut für Experimentelle Psychologie Universität Regensburg Copyright bei den Verfassern. Alle Rechte, insbesondere das Recht der Vervielfältigung und Verbreitung sowie der Übersetzung sind vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form (durch Fotokopie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet werden. Anmerkung: Werden Personenbezeichnungen aus Gründen der besseren Lesbarkeit lediglich in der männlichen oder weiblichen Form verwendet, so schließt dies das jeweils andere Geschlecht mit ein.

2 Inhalt 1. Inhaltliche Abgrenzung Anforderungen bei einer Seminararbeit Anforderungen im Hauptseminar Anforderungen im Pflichtwahlpraktikum Allgemeine Anforderungen bei der Diplomarbeit Hinweise zur sprachlichen Gestaltung Inhaltliche und formale Gestaltung Äußere Form Titelseite bei Seminararbeiten Titelseite bei Diplomarbeiten (alles zentriert) Gliederung Hauptbestandteile einer wissenschaftlichen Arbeit Einleitung/Theoretischer Hintergrund Fragestellungen/Hypothesen Methode Ergebnisse Diskussion Zusammenfassung Literatur Anhang Textgestaltung Überschriften Abkürzungen Darstellung von Zahlen und Ziffern Schreibweise von Zahlen Statistische und mathematische Textteile Tabellen Abbildungen Fußnoten Anhänge Quellenangaben im Text Wörtliche Zitate im Text Literaturverzeichnis Empfehlungen zum Weiterlesen Literatur

3 Inhaltliche Abgrenzung 1. Inhaltliche Abgrenzung 1.1 Anforderungen bei einer Seminararbeit Literatur begrenzten Umfangs (z. B. Artikel oder Aufsatz) bearbeiten, völliges Verständnis des Stoffes erreichen, (Grund-)Begriffe nachschlagen, klären, definieren, in der Lage sein, Fragen zum Referat zu beantworten. 1.2 Anforderungen im Hauptseminar Die Unterscheidung zwischen Seminar und Hauptseminar ist eher formal als inhaltlich begründet in beiden Fällen sollen Sie Ihr Wissen zu einer sehr begrenzten, klar umrissenen Fragestellung in geeigneter Weise wiedergeben. Hauptseminare werden von Professoren und habilitierten Mitgliedern des Instituts gehalten, Seminare von nichthabilitierten Institutsmitgliedern. Gefordert sind aufbauend auf die Bearbeitung vorgegebener und selbst gesuchter Literaturangaben (s. o.) zunehmend Eigenleistungen: systematische Analyse mehrerer Literaturstellen zu einem bestimmten Thema nach inhaltlichen Gesichtspunkten, selbständige Literatursuche, vergleichende Darstellung der Einzelbeiträge, Diskussion, Kritik, Schlussfolgerungen, eigene Stellungnahme, aufgrund der vorgetragenen Informationen Ableitung von Anregungen für eine Diskussion im Seminar. 1.3 Anforderungen im Pflichtwahlpraktikum systematische Analyse mehrerer Literaturstellen zu einem bestimmten Thema nach inhaltlichen Gesichtspunkten, selbständige Literatursuche, vergleichende Darstellung der Einzelbeiträge, Entwicklung einer eigenen Fragestellung, Durchführung einer empirischen Studie mit eigener Datenerhebung und Analyse (Auswertung und Interpretation) der Ergebnisse; Berichtlegung unter Berücksichtigung von Theorie, Methoden, Ergebnissen und Diskussion (Kritik, Schlussfolgerungen, eigene Stellungnahme). 1.4 Allgemeine Anforderungen bei der Diplomarbeit Die Diplomarbeit baut auf den in Seminararbeiten geübten Fähigkeiten auf. Die Fragestellung ist weiter gefasst und das Thema wird meist in einem Literaturteil und einem empirischen Untersuchungsteil abgehandelt. Die Diplomarbeit stellt eine selbstständig verfasste und auf eigenen empirischen Erhebungen beruhende wissenschaftliche Arbeit dar, welche den fachlichen wie auch persönlichen Abschluss Ihrer akademischen Ausbildung dokumentiert. Die Prüfungsordnung für den Diplomstudiengang Psychologie an der Universität Regensburg vom (KWMBl II S. 326) geändert durch Satzung vom 4. Juli 1997 gibt unter 26 die folgenden Regelungen vor: (1) Die Diplomarbeit ist eine Prüfungsarbeit, die die wissenschaftliche Ausbildung abschließt. Sie soll zeigen, daß der Kandidat in der Lage ist, innerhalb 3

4 einer vorgegebenen Frist ein Problem aus einem Teilgebiet der Psychologie, in dem er sich die erforderlichen Grundkenntnisse angeeignet hat, selbständig nach wissenschaftlichen Methoden auf der Grundlage empirisch gewonnener Daten zu bearbeiten. (2) Die Diplomarbeit kann von jedem Hochschullehrer der Psychologie und anderen nach der Hochschulprüferverordnung (BayRS K) zur Abnahme von Diplomprüfungen im Fach Psychologie berechtigten Personen über den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses ausgegeben und betreut werden. Soll die Diplomarbeit in einer Einrichtung außerhalb der Universität durchgeführt werden, bedarf es hierzu der Zustimmung des Prüfungsausschusses. Dieser hat das Einverständnis des Betreuers und eine Erklärung darüber einzuholen, ob eine ordnungsgemäße Betreuung der Arbeit möglich ist. Dem Kandidaten ist Gelegenheit zu geben, für das Thema der Diplomarbeit Vorschläge zu machen. (3) Der Kandidat hat dafür zu sorgen, daß er ein Thema für die Diplomarbeit erhält. Gelingt ihm dies nicht, hat er beim Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu beantragen, daß er unverzüglich ein Thema für die Diplomarbeit erhält. Die Ausgabe des Themas erfolgt über den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses. Der Zeitpunkt der Ausgabe ist aktenkundig zu machen. (4) Die Bearbeitungszeit für die Diplomarbeit darf sechs Monate nicht übersteigen. Thema und Aufgabenstellung der Diplomarbeit müssen so lauten, daß die zur Bearbeitung vorgegebene Frist eingehalten werden kann. Das Thema der Diplomarbeit kann nur einmal und nur innerhalb der ersten zwei Monate der Bearbeitungszeit zurückgegeben werden. Auf begründeten Antrag des Kandidaten kann die Bearbeitungszeit um höchstens drei Monate verlängert werden. Auf Antrag des Kandidaten kann die Bearbeitungszeit in besonderen Fällen auf eine Gesamtbearbeitungszeit von bis zu zwölf Monaten verlängert werden. Weist der Kandidat durch ärztliches Zeugnis nach, daß er durch Krankheit an der Bearbeitung gehindert war, setzt der Vorsitzende des Prüfungsausschusses den Abgabetermin der Diplomarbeit neu fest. (5) Wer bis zum Ende des 8. Fachsemesters noch kein Thema für die Diplomarbeit erhalten hat, muß sich bei Beginn des 9. Fachsemesters vom Fachstudienberater oder einem der Professoren beraten lassen. (6) Die Diplomarbeit ist in drei Exemplaren fristgemäß beim Prüfungsamt abzuliefern. Der Abgabezeitpunkt ist aktenkundig zu machen. Die Diplomarbeit soll gebunden sein und eine Zusammenfassung enthalten. Für den Umfang der Diplomarbeit gelten 80 bis 100 Seiten als Richtwert. Bei der Abgabe der Diplomarbeit hat der Kandidat schriftlich zu versichern, daß er die Arbeit selbständig verfaßt und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt hat. Wird die Diplomarbeit nicht fristgemäß abgeliefert, wird sie mit "nicht ausreichend" (5,0) bewertet. (7) Die Diplomarbeit ist in der Regel von zwei Prüfern des Faches Psychologie zu beurteilen, es sei denn, daß ein zweiter Prüfer nicht zur Verfügung steht oder der Prüfungsablauf durch die Bestellung eines zweiten Prüfers unangemessen verzögert werden würde. Soll die Arbeit mit der Note "nicht ausreichend" (über 4,0) bewertet werden, muß ein zweiter Prüfer bestellt werden. Erstgutachter soll derjenige Prüfer sein, der das Thema der Arbeit gestellt hat. Bei unterschiedlicher Beurteilung sollen sich die Prüfer auf eine Note einigen; gelingt dies nicht, gilt als Note der Diplomarbeit der Durchschnitt der Noten der beiden Gutachter. Der Prüfungsausschuß kann bei auffälliger Notenabweichung einen weiteren Gutachter hinzuziehen. (8) Die Note der Diplomarbeit wird bei der Festlegung der Gesamtnote doppelt gewichtet. 4

5 1.5 Hinweise zur sprachlichen Gestaltung Sprache ist ein kostbares Gut, um dessen Gestaltung sich jeder bemühen soll. Eine Seminararbeit ist kein Besinnungsaufsatz, persönliche Bezüge haben darin nichts verloren ( wir sehen also, ich finde wichtig, keine Betroffenheitsgestik demonstrieren). Man sollte sich um eine informative Sprache bemühen und nicht blumig-gespreizt formulieren. Kein Hauptwortstil! Worüber man schreibt, das sollte man auch verstehen. Quellen müssen immer deutlich gemacht werden, auch durch Sekundärzitate! Wer dies nicht praktiziert, verstößt gegen Grundprinzipien des wissenschaftlichen Arbeitens. Theorien, Hypothesen, Tabellen sind keine handelnden Personen! Also, die Formulierung, die Pädagogische Psychologie erklärt xy, ist falsch; ebenso die Hypothese xy behauptet. Hingegen richtig ist, im Rahmen der Pädagogische Psychologie wird xy erklärt oder mit Hypothese xy wird behauptet. Nur Menschen sind als Agens zu betrachten! Eine Hauptseminararbeit ist keine Abschreibübung, also nicht blindlings Texte aus dem Internet herunterkopieren (noch dazu ohne Quellenangabe). Es wird vielmehr der Versuch der Darstellung und Integration von aktuellen Forschungsergebnissen erwartet. Wer das Wort Ansatz verwendet, muss 1 Strafe zahlen, beim zweiten Mal 5, beim dritten Mal folgt der Ausschluss aus der Kategorie Student! 1 Für die deutsche Sprache existieren Rechtschreib- und Interpunktionsregeln (Duden, 2008), diese sollten beherrscht werden. Wer s nicht kann, sollte seinen Text Korrektur lesen lassen. Das mehrmalige Durchlesen der Arbeit vor Abgabe ist an sich eine Selbstverständlichkeit und auch eine Frage der Höflichkeit. Bezüglich der sprachlichen Gleichstellung beider Geschlechter ist eine Fußnote mit dem folgenden Inhalt Werden Personenbezeichnungen aus Gründen der besseren Lesbarkeit lediglich in der männlichen oder weiblichen Form verwendet, so schließt dies das jeweils andere Geschlecht mit ein. als Minimum zu betrachten. Falls möglich, sollte eine sprachliche Benennung beider Geschlechter innerhalb des Textes verwendet werden. 1 Die Verwendung der sich krebsgeschwürartigen Verbreitung des Ausdrucks Ansatz belegt, dass der Verwender (die Verwenderin) dieses Wortes das Denken aufgegeben oder vielleicht auch niemals damit begonnen hat vielleicht Folge davon, dass zu viele Unberufene sich zwischenzeitlich in den Wissenschaften tummeln. In der Psychologie (und auch in den anderen empirisch arbeitenden Disziplinen) gibt es Theorien, Modelle, Hypothesen, Vorschläge, Versuche, Kategorisierungen etc. Der Ausdruck Ansatz sollte zum Unwort des Jahrzehnts erhoben werden. 5

6 Inhaltliche und formale Gestaltung 2. Inhaltliche und formale Gestaltung 2.1 Äußere Form Umfang: Seminararbeit ca. 20 Seiten, Diplomarbeit ca. 80 bis 130 Seiten, bei Diplomarbeit zusätzlich immer vollständige Dokumentation der eingesetzten Methode (z. B. Fragebögen, Anschreiben, Tests...) Format: DIN-A4-Blätter einseitig beschrieben, Blocksatz und automatische Silbentrennung (diese ist wegen möglicher Fehler nachzukorrigieren) Schrift: Times New Roman 12, Alternativ: Arial 11 Im Grunde ist die Schriftart eine Geschmacksfrage, wenn aber eine bestimmte Schrift gewählt wurde, sollte diese für den ganzen Text beibehalten werden. Auch in den Kopf- und Fußzeilen, Tabellen und Abbildungen ist auf eine idente Schriftart zu achten! Seiteneinrichtung: Rand: oben 2,50 cm unten 2,00 cm links 3,50 cm rechts 2,50 cm Bundsteg: 0,00 cm Zeilenabstand: Einrückung: eineinhalbzeilig (drei Halbzeilen), u. U. einzelne Teile einzeilig, zum Beispiel Blockzitate oder Literaturverzeichnis; Abstände nach Überschriften, Kapiteln und Unterkapiteln, aber nicht innerhalb des Textes. Immer die erste Zeile eines folgenden (d. h. nicht des ersten) Absatzes um 0,5 cm. Nach einer Abbildung oder nach einer Tabelle den Text ohne Einzug beginnen. Folgezeilen von Literaturangaben immer mit hängendem Einzug (0,5 cm). Seitennummerierung: nach dem Titelblatt beginnend mit Seite 2; zentriert oder rechtsbündig Kopfzeile: Gestaltung: Siegel: kapitelweise Beschriftung (sog. laufende Zeile ) oberhalb der Kopfzeilenlinie; dann Leerzeile, dann Linie, dann nochmals Leerzeile Anordnung: rechtsbündig, Schrift: kursiv, Größe 10. Seminar- wie auch Diplomarbeiten sind formal keine Manuskripte sondern sollten als druckreife Darstellungen betrachtet werden. Dies beinhaltet eine durchgängige Formatierung von Textteilen, Tabellen und Abbildungen. Die Verwendung des Siegels der Universität ist offiziellen Dokumenten vorbehalten. Für Seminar- und Diplomarbeiten kann jedoch bei Gefallen das Logo der Universität eingebunden werden. 6

7 Inhaltliche und formale Gestaltung 2.2 Titelseite bei Seminararbeiten links oben: rechts oben: Mitte der Seite, zentriert: unteres Drittel der Seite, zentriert: Bezeichnung der Universität (Universität Regensburg) Bezeichnung des Instituts (Institut für Psychologie) Angabe des Lehrstuhls (z. B. Lehrstuhl Prof. Lukesch) Name des Veranstalters (z. B. des Dozenten) Bezeichnung der Lehrveranstaltung (Seminar:...) Semesterangabe (SS / WS ) Titel der Arbeit Namen der Autoren in alphabetischer Reihenfolge 2.3 Titelseite bei Diplomarbeiten (alles zentriert) Titel der Diplomarbeit Vor- und Familienname des/der Autor(in) Diplomarbeit als Teil der Diplomprüfung für Psychologen und Psychologinnen Universität Regensburg Abgabedatum (wegen Abständen und Layout siehe andere Diplomarbeiten) Vorschlag für die Gestaltung einer Titelseite: Scheidungsmediation (Arial 14 fett) Anna Reiser (Arial 12) Diplomarbeit als Teil der Diplomprüfung für Psychologen und Psychologinnen Universität Regensburg Gliederung Formal: Gliederungspunkte auf inhaltlich verschiedenen Ebenen werden grundsätzlich durch arabische Ziffern, jeweils gefolgt von einem Punkt, gekennzeichnet (z. B. 1., 1.1, usw.). Zur Bezeichnung von über- oder untergeordneten Punkten sollen nach Möglichkeit keine Buchstaben verwendet werden. Falls es zu viele Unterpunkte sind (ab fünf Unterpunkten), kann eine alphabetische Gliederung die Übersicht erhöhen! Vorwort, Verzeichnis der gebrauchten Abkürzungen und Tabellen/Abbildungen (optional). 7

8 Hauptbestandteile einer wissenschaftlichen Arbeit 3. Hauptbestandteile einer wissenschaftlichen Arbeit 3.1 Einleitung/Theoretischer Hintergrund Einführung des Themas, Stellenwert: Warum ist das Thema von Interesse? In welchen weiteren Zusammenhang ist es einzuordnen? Forschungstradition, Geschichtliches; Begriffe, Begriffserläuterungen, Definitionen. Sofern die Einleitung als separater Teil geschrieben wird, kann diese auch mit 0. nummeriert werden. Ein Vorwort kann bei umfangreicheren Arbeiten hinzugefügt werden. Die Überschriften im Theorieteil sind immer inhaltlich zu formulieren (also nicht Theorieteil sondern z. B. Theorien der Konditionierung ). Bei Prüfungsarbeiten sind Danksagungen an die Prüfer ( Schleimfaktor ) zu unterlassen. Man kann aber auswärtigen Personen und Institutionen, die eine Arbeit unterstützt haben, oder den an der Studie teilnehmenden Probanden durchaus danken. 3.2 Fragestellungen/Hypothesen Ableitung der speziellen Fragestellung aus dem in der Einleitung ausgeführten Themenbereich/Problemfeld/Theorien; Abgrenzung gegenüber ähnlichen Fragestellungen; Entwicklung von Hypothesen (eventuell auch nochmalige kurze Begründung). 3.3 Methode Der Methodikteil ist so ausführlich zu gestalten, dass jedem fachkundigen Leser eine Replikation der Untersuchung möglich ist. Er enthält Informationen über Versuchspersonen, Versuchsplan, Material, Geräte, Instruktion und Versuchsdurchführung sowie u. U. Auswertungsverfahren (falls diese nicht Routinemethoden sind). bei empirischen Arbeiten: Untersuchungsablauf (z. B. Versuchspläne, Voruntersuchungen); Stichprobe (Beschreibung nach Anzahl, Alter, Geschlecht, Beruf und Auswahlkriterien der Versuchspersonen, Repräsentativität der Stichprobe, Vergleichbarkeit von KG und EG überprüfen); Techniken der Datengewinnung (Interviews, Fragebögen, Tests), Operationalisierung der Daten; ggf. Überprüfung der Messinstrumente (nach Methoden der klassischen oder probabilistischen Testtheorie, vor allem bei selbstentwickelten Verfahren, aber auch als Reanalyse bei bekannten Verfahren), Datenauswertungsmethoden (qualitativ, quantitativ, statistische Tests optional, eher bei wenig gebräuchlichen Verfahren), Methoden der Hypothesenprüfung. bei theoretischen, zusammenfassenden oder metaanalytischen Arbeiten: Auswahlkriterien berücksichtigter Theorien und Befunde benennen. 3.4 Ergebnisse Der Ergebnisteil entspricht einer voraussetzungslosen, objektiven Beschreibung der Untersuchungsergebnisse: genaue, übersichtliche Darstellung der Ergebnisse; 8

9 Hauptbestandteile einer wissenschaftlichen Arbeit Erläuterungen durch Beispiele; Veranschaulichung durch Tabellen, Grafiken; Verdeutlichung des Erkenntnisfortschritts durch die statistische Bestätigung oder Ablehnung der Hypothesen ohne weitergehende Interpretation. 3.5 Diskussion Achtung: Nachträglich eingeführte Hypothesen sollten ausschließlich in den Diskussionsteil aufgenommen werden nicht in den Hypothesenteil (Serependitätseffekte). Interpretation der Ergebnisse im Rahmen theoretischer Modelle und der verwendeten Operationalisierungen; Schlussfolgerungen bezogen auf die Ausgangsfragestellung; Einschränkung (hinsichtlich Erhebungsverfahren, Auswertungsmethoden, unberücksichtigter Aspekte); Kritik; methodische Neuerungen, Ableitung weiterer Forschungsfragen; Anwendungsmöglichkeiten. 3.6 Zusammenfassung Eine Zusammenfassung informiert über Fragestellung, Methode, Ergebnisse, theoretische Folgerungen, wenn möglich auch über Anzahl, Art der Vpn, Art des Versuchsplans und Signifikanzniveau der Ergebnisse. Bei einer Diplomarbeit nicht länger als eine Seite! Formulierungen wie zusammenfassend kann gesagt werden... sind nicht aussagekräftig und zu vermeiden. Die Zusammenfassung kann auch am Beginn der Arbeit stehen. Merkmale: Vollständigkeit (aus sich heraus verständlich); Genauigkeit (Übereinstimmung mit der ausführlichen Fassung); Objektivität (keine Wertung); Kürze; Verständlichkeit (ohne Voraussetzung spezifischer Kenntnisse, Vermeidung von Abkürzungen, z. B. bei Testnamen). 3.7 Literatur Vollständige Dokumentation der verwendeten Literatur und der genutzten Internetadressen. 3.8 Anhang Hier muss z. B. im Fall von Fragebogenstudien das Erhebungsmaterial dokumentiert werden. Auch ausführliche Daten- und Ergebnisdokumentationen können hier berücksichtigt werden. 9

10 4. Textgestaltung Diese Hinweise sind an die Richtlinien zur Manuskriptgestaltung der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (2007) angelehnt. 4.1 Überschriften Überschriften beginnen in der Regel linksbündig. Für die Überschriften sind Nummerierung und Wortlaut der in der Gliederung angeführten Punkte zu übernehmen. Überschriften mit inhaltlichen Angaben erleichtern dem Leser die Orientierung im Text (z. B. nicht Theoretischer Teil, sondern beispielsweise Fernsehen und Lesenlernen ). Die verschiedenen Ebenen sollten durch unterschiedliche Schriftgrößen, Verwendung von Groß- und Kleinbuchstaben, fette oder kursive Schriftweisen unterschieden werden. Übergeordnete Überschriften können u. U. auch zentriert werden. Auf Unterstreichungen jeglicher Art sollte man jedoch möglichst verzichten (diese gehen auf die Schreibmaschinenzeit zurück). Vorschlag für die Gestaltung der Überschriften im Dokument: 1. Überschrift 1 (14er fett), 1.1 Überschrift 2 (12er fett), Überschrift 3 (12er, fett + kursiv), Überschrift 4 (12er, kursiv). Generell: Kapitelnummerierung, Abschluss der Überschrift ohne (Doppel-)Punkt. 4.2 Abkürzungen Bei der Verwendung von Abkürzungen sollte darauf geachtet werden, diese nur sparsam zu verwenden und nur übliche Abkürzungen zu benutzen. Es sollten keine Abkürzungen am Satzanfang stehen und keine Trennungen von Abkürzungen am Zeilenende stattfinden. Bei der ersten Anwendung wird der abzukürzende Ausdruck im vollen Wortlaut angeführt, unmittelbar danach wird die Abkürzung ohne nachfolgenden Punkt in Klammern angegeben, z. B. Reaktionszeit (RZ). Nach Abkürzungen, die im vollen Wortlaut gesprochen werden, folgt ein Punkt, wie bei z. B. und usw. ; nach Abkürzungen, die als selbständige Wörter gesprochen werden, folgt kein Punkt, beispielsweise bei IQ und EEG. Innerhalb von Abkürzungen und %-Angaben werden feste Abstände verwendet, die kleiner sind als Wortzwischenräume. Diese werden durch Verwendung des sogenannten geschützten Leerzeichens (= gleichzeitiges Drücken von Strg, Hochstell- und Leertaste) erreicht, wie bei z. B., a. a. O. oder 13 %. Damit ist auch sichergestellt, dass innerhalb von Abkürzungen nicht getrennt wird. Zur Verbindung von zwei Wortteilen bzw. dem Anzeigen eines fehlenden Wortteils (z. B. , Kapitelnummerierung und -überschrift ) wird ein kurzer Strich ( - ) verwendet; soll beispielsweise ein Satzteil abgetrennt werden, erfolgt ein langer Strich ( ), z. B. bei...schmidt behauptet auch wenn viele ihm hier widersprechen es sei... (= gleichzeitiges Drücken von Strg und Num -). 10

11 4.3 Darstellung von Zahlen und Ziffern Zahlen kleiner als 10 werden durch Wörter dargestellt, Zahlen größer 10 durch Ziffern. Ziffern bis 10 werden ausgeschrieben, wenn sie: als Wörter und nicht als Ziffern gemeint sind; am Beginn eines Satzes oder einer Überschrift stehen; als allgemein gebräuchliche Brüche anzusehen sind. Zahlen unter 10 sind dann als Ziffern zu schreiben, wenn sie: mit anderen in Ziffern geschriebenen Zahlen verglichen werden (z. B. von 1.5 auf 2 gestiegen ); mit einer abgekürzten Einheit verbunden sind (z. B. 5 min, aber fünf Minuten ); mathematische Größen, z. B. Funktionen, Brüche oder Prozente darstellen; zur Angabe von Zeit, Alter, Stichproben, Populationsgrößen, Testwerten, Skalenwerten, Geldsummen dienen; in numerischen Folgen, als Nummern von Tabellen und Abbildungen, in Auflistungen (ab vier Zahlen) oder für Seitenangaben verwendet werden; in einer Kombination von Ziffern und Werten vorkommen, z. B. als gerundete große Zahlen ( 7 Millionen Einwohner ) oder in einem Ausdruck wie Das Konfidenzintervall liegt zwischen 7 und 12." vorkommen. Zahlen über 10 sollten ausgeschrieben werden, wenn sie keine exakten Werte angeben (z. B. rund tausend Zuschauer ). 4.4 Schreibweise von Zahlen Im Text werden Zahlen folgendermaßen angegeben: der Dezimalpunkt wird als Punkt (nicht als Komma) geschrieben ( ); große Zahlen mit mehr als fünf Ziffern vor dem Dezimalpunkt werden von der Endziffer bzw. vom Dezimalpunkt aus nach links in Dreiergruppen durch geschützte Zwischenräume (nicht durch Punkte!) strukturiert ( , aber ); es erfolgt keine Gruppierung der Ziffern rechts vom Dezimalpunkt ( ); die Null vor dem Dezimalpunkt wird weggelassen, wenn die Zahl nicht größer als Eins werden kann, z. B. Korrelationen ( r = -.78 ); Korrelationen werden auf zwei Stellen gerundet (auch wenn SPSS dies anders ausgibt)! ausgeschriebene Zahlen unter einer Million werden klein und zusammen geschrieben (Dudenredaktion, 2004) 4.5 Statistische und mathematische Textteile Für gebräuchliche statistische Verfahren, die in üblicher Weise eingesetzt werden und nicht selbst im Mittelpunkt des Beitrages stehen, brauchen keine Quellen angegeben zu werden. Anführung inferenzstatistischer Kennwerte im Text: Angabe deskriptiver Kennwerte (Mittelwerte, Standardabweichungen, Häufigkeiten usw.); Symbol der Prüfgröße; Wert der Prüfgröße; in Klammern Angabe der Zahl der Freiheitsgrade und bei Chi-Quadrat-Test der Stichprobengröße; Signifikanzniveau (ohne voranstehende Null, da es nicht größer als 1 werden kann) 11

12 Beispiel für die Schreibweise statistischer Kennwerte: Gruppe A (M = 109.4, SD = 9.1); χ 2 (3, N = 125) = 12.10, p <.01. bei angewandten Fragestellungen nicht: "Therapie XY hat einen signifikanten Effekt (Effektgröße nach Cohen d = 0.2)." sondern: "Unter Therapie XY dauerte es im Median 6 Monate länger bis zur ersten Panikattacke (95% Konfidenzintervall 2-10 Monate)." International übliche Abkürzungen statistischer Symbole: Abkürzung Bedeutung Abkürzung Bedeutung M Mittelwert SS Quadratsumme SD Standardabweichung MS mittleres Abweichungsquadrat SE Standardfehler N Größe der Gesamtstichprobe df Zahl der Freiheitsgrade n Elemente einer definierten Teilstichprobe Statistische Symbole werden in der Regel kursiv gesetzt Weiterführende Gleichungen: Hinweise zur Schreibweise von Gleichungen im Text befinden sich in Deutsche Gesellschaft für Psychologie (2007). 4.6 Tabellen Der Zweck von Tabellen ist es, numerische oder verbale Informationen übersichtlich und komprimiert darzustellen. Tabellen werden verwendet, wenn eine Darstellung im Text umständlich wäre. Die Lesbarkeit eines Textes leidet, wenn zu viele Tabellen oder Abbildungen verwendet werden, daher sollten sie nur solche Daten darstellen, die in direktem Zusammenhang mit dem Inhalt der Arbeit stehen. Beispielweise sollte die Anzahl der Versuchspersonen, die an einem Experiment teilgenommen haben, in der Regel nicht in einer Tabelle präsentiert werden. Tabellen sollen aus sich allein verständlich sein, daher sind alle Abkürzungen in einer Fußnote zu erläutern und die Maßeinheiten sind anzugeben. Tabellennummerierung: Die Tabellen in einem Text sind kapitelweise fortlaufend mit arabischen Ziffern nummeriert. Bei Tabellen im Anhang wird der Nummer der den Anhang bezeichnende Großbuchstabe mit Bindestrich vorangestellt (z. B. Tabelle B-4). Tabellen werden immer zuerst im Text erwähnt und dann an geeigneter Stelle platziert, möglichst auf derselben Seite. Die Bezugnahme auf die Tabelle im Text erfolgt durch die Nummer, daher ist eine kapitelweise Nummerierung sinnvoll (z. B. Tab. 4.1). Verweise auf Tabellen oder Abbildungen können in Klammer ( vgl. Tab. 2.2, nicht siehe Tabelle 2.2 ) oder im Fließtext, z. B. wie in Tabelle 2.2 zu sehen ist oder wie in Abbildung 2.2 zu sehen ist, erfolgen. 12

13 Tabellenbeschriftung: Tabellenüberschriften beginnen linksbündig und stehen immer oberhalb der Tabelle. Sie sind durch mindestens eine Leerzeile oder 12pt vom laufenden Text getrennt. Die Bezeichnung Tabelle und die zugehörige Zahl werden (nicht kursiv) in eine eigene Zeile geschrieben, am Ende folgt kein abschließender Punkt. Danach folgt die Tabellenüberschrift in kursiver Schrift und Blocksatz, ebenfalls ohne abschließenden Punkt. Die Tabellenüberschrift und die zur Tabelle gehörende Legende sollen die Bedeutung der dargestellten Daten erklären und müssen aus sich selbst heraus verständlich sein. Tabellenlayout: Empfehlenswert ist eine Umrahmung. Die Verwendung von zu vielen Linien, v. a. senkrechten, erschwert u. U. die Lesbarkeit. Durch Verwendung von Hintergrundfarbe bzw. Fettdruck (im Tabellenkopf) kann dem Auge Struktur geboten werden. Tabellen unterliegen nicht den gleichen typografischen Regeln wie Fließtext. Breite und Höhe werden von der inhaltlichen Struktur bestimmt. Auf vertikale Linien sollte weitestgehend verzichtet werden, da diese keineswegs die Übersichtlichkeit erhöhen, sondern das Erfassen der Zeilen eher behindern. Auf die horizontalen Linien kann auch verzichtet werden, wenn stattdessen ein geringer Abstand eingefügt wird. Wird in eine Zelle kein Werte eingetragen, weil die Kombination aus Zeile oder Spalte keinen Sinn hätte, so ist die Zelle leer zu lassen. Fehlt ein Wert, der jedoch grundsätzlich möglich wäre, wird ein Gedankenstrich in die Zelle eingefügt. Beispiel für eine Tabelle: Tabelle 1.2 Kenntnisse von Abkürzungen nach Hintergrundmerkmalen Items Merkmal Gesamt Geschlecht a) Schulart b) Klassenstufe m w HS RS GY EG p ns ** ** UNO p * ** ** Anmerkungen. EG = Europäische Gemeinschaft. UNO = Vereinte Nationen. Angaben in % der richtigen Antworten: wörtliche Übersetzung oder sinngemäße Umschreibung, Signifikanzangaben aufgrund von Chi-Quadrat- bzw. 2 Î-Tests. a) m = männlich, w = weiblich. b) HS = Hauptschule, RS = Realschule, GY = Gymnasium. * ) = signifikant auf dem Niveau von.05, ** ) = signifikant auf dem Niveau von.01, ns = nicht signifikant. Anmerkungen zu einer Tabelle: Anmerkungen zu einer Tabelle werden stets unter ihr aufgeführt. Sie stehen im Anschluss an die Tabelle mit einzeiligem Abstand, beginnend am linken Schreibrand ohne Einrückung mit dem kursiv geschriebenen Wort Anmerkung(en), gefolgt von einem Punkt. Es macht Sinn, die Anmerkungen in einer kleineren Schrift zu gestalten (z. B. Times Roman 11, Arial 10) 13

14 Reihenfolge: (1) generelle, (2) spezielle Anmerkungen, (3) Anmerkungen zum Signifikanzniveau; jeder Anmerkungstyp beginnt in einer neuen Zeile linksbündig. Mehrere Anmerkungen einer Anmerkungsart hintereinander werden durch einen Punkt getrennt. Generelle Anmerkungen: Sie enthalten Informationen, die sich auf die Tabelle als Ganze beziehen, sowie Erläuterungen von Abkürzungen und Symbolen etc. Der Vermerk der Quellenangabe bei Tabellen aus fremdem Material gehört ebenso zu den generellen Anmerkungen. Spezielle Anmerkungen: Diese beziehen sich auf einzelne Zeilen, Spalten oder Zellen und sind durch hochgestellte Kleinbuchstaben gekennzeichnet. Bezüglich der Reihenfolge dieser Exponenten beginnt man in der linken oberen Ecke der Tabelle und geht zeilenweise von links nach rechts vor. Anmerkungen zu Signifikanzniveaus: Ein Stern steht für das niedrigste Niveau (in der Regel p.05); eine steigende Zahl von Sternen für die nächst höheren Niveaus (p.01 bzw. p.001). Tendenzielle Ergebnisse (.10 p.05) können mit gekennzeichnet werden. Bei einseitigen Signifikanztests (z. B. Chi-Quadrat) wird ein Stern, bei zweiseitigen Tests (z. B. Korrelation) evtl. ein Kreuz als Symbol verwendet. Umfang von Tabellen: Im Manuskript ist es zulässig, eine Tabelle im Querformat oder über mehr als eine Seite zu schreiben. Benötigt man mehr als eine Seite für eine Tabelle, ist in die rechte untere Ecke die Bemerkung Fortsetzung zu schreiben. Die Spaltenüberschriften sollten ebenso auf der Fortsetzungsseite wiederholt werden. Tabellen aus anderen Quellen: Wird Material direkt oder indirekt aus anderen Quellen übernommen, so ist das durch eine Quellenangabe kenntlich zu machen. Unabhängig davon darf das Material in der Regel nur mit ausdrücklicher Genehmigung der EigentümerInnen der Urheberrechte wiedergegeben werden. Bei Tabellen wird diese Genehmigung in den generellen Anmerkungen angeführt. Beispiel für Tabellen aus anderen Quellen: Übernahme aus Zeitschriftenartikel: Anmerkungen. Aus Kritische Lebensereignisse, soziale Unterstützung und Depressivität bei älteren Menschen von M. Hautzinger, 1985, Zeitschrift für Klinische Psychologie, 14, S. 32. Copyright 1985 bei Hogrefe. (Veränderte) Wiedergabe mit Genehmigung. Übernahme aus Buch: Anmerkungen. Aus Motivation und Handeln (S. 102) von H. Heckhausen, 1980, Berlin: Springer Verlag. Copyright 1980 bei Springer-Verlag. (Veränderte) Wiedergabe mit Genehmigung. 4.7 Abbildungen Jede Art nicht-textlicher Darstellung von Material, die nicht in Tabellenform geschieht, wird unter dem Begriff Abbildung zusammengefasst. Abbildungen beinhalten u. a. Fotokopien, Graphiken, Diagramme oder Schemata. 14

15 Arten von Abbildungen: Grafische Darstellungen statistischer Ergebnisse zeigen in der Regel Vergleiche oder Verteilungen und können z. B. absolute Werte, Prozentwerte oder Maßzahlen darstellen. Die Linien sollten sauber und einfach gezeichnet sein, ohne überflüssige Details. Liniendiagramme beschreiben Beziehungen zwischen zwei quantitativen Variablen, wobei die unabhängige Variable auf der Abszisse und die abhängige Variable auf die Ordinate aufgetragen werden. Balkendiagramme werden verwendet, wenn die unabhängigen Variablen kategorialer Natur sind (z. B. verschiedene experimentelle Bedingungen). 3D- Darstellungen sind zu vermeiden, da sie keine zusätzliche Information vermitteln. Kreis- oder Kuchendiagramme stellen Prozentsätze oder Größenverhältnisse dar, wobei die Anzahl der Segmente fünf nicht übersteigen darf. Die einzelnen Segmente sind vom größten zum kleinsten zu reihen, beginnend mit der Position, die 12 Uhr entspricht. Scatter-Diagramme bestehen aus einzelnen Punkten in einem Koordinatensystem mit zwei kontinuierlichen Variablen, die auf Abszisse und Ordinate skaliert sind. Fluss- und Strukturdiagramme stellen Relationen zwischen Teilen einer Gruppe oder eines Objekts dar. Strukturgleichungsdiagramme können Relationen zwischen manifesten und latenten Variablen beschreiben. Abbildungsnummerierung: Abbildungen werden kapitelweise in der Reihenfolge, in der im Text auf sie Bezug genommen wird, mit arabischen Ziffern kapitelweise nummeriert. Verweise auf Abbildungen werden durch Angabe des Wortes Abbildung und die entsprechende Nummer hergestellt. Beispiel für Abbildung mit Legende und Beschriftung: Relative Reproduktionshäufigkeit sec 9 sec 18 sec Reproduktionsintervall (in sec) Abbildung 4.3 Reproduktionswahrscheinlichkeiten für einzelne Elemente in Abhängigkeit vom Zeitpunkt der Wiedergabe nach dem Brown-Petersen-Paradigma Abbildungsbeschriftung: Die Beschriftung steht linksbündig unter der Abbildung, beginnend mit dem Wort Abbildung und der Nummer, welche (nicht kursiv) in eine eigene Zeile geschrieben werden, am Ende folgt kein abschließender Punkt. Sie sind durch mindestens eine Leerzeile oder 12pt vom laufenden Text getrennt. Jede Abbildung besitzt einen Titel, welcher den Inhalt der Abbildung ausreichend beschreiben soll. Er beginnt in der Folgezeile und wird als Blocksatz sowie kursiv geschrieben. 15

16 Sofern notwendig, sind außerdem Legenden anzugeben. Danach können in Klammern weitere Informationen zum Verständnis der Abbildung folgen. Erläuterungen zur Abbildung: Die Erläuterungen zur Abbildung dienen der Erklärung der Zeichen und Symbole in der Abbildung. Sie werden in der Regel innerhalb der Abbildung angebracht. 4.8 Fußnoten Falls überhaupt notwendig, sind ausführliche Nebengedanken als Exkurs in den Text und nicht in Fußnoten aufzunehmen. Fußnoten können z. B. inhaltlicher Art sein, wenn die zu ergänzende Information wesentlich ist, aber den Fluss der Ausführungen stören würde, oder Übersetzungen fremdsprachiger, mit Ausnahme englischer, wörtlicher Zitate. Auf sämtliche Fußnoten im Text wird durch fortlaufende hochgestellte Ziffern hingewiesen. Am Seitenende werden sie der Reihe nach angeführt, jeweils beginnend mit der hochgestellten Nummer. Verweise im Text auf vorhergegangene Fußnoten erfolgen durch das Wort Fußnote und die Angabe ihrer Nummer. 4.9 Anhänge Material, das für eine Präsentation im Text zu umfangreich ist (Computerprogramme, mathematische Ableitungen, Fragebögen etc.), wird im Anhang dargestellt. Anhänge werden durch Großbuchstaben, beginnend mit A, gekennzeichnet. Entsprechend werden die Verweise auf Anhänge im Text formuliert. Jeder Anhang beginnt auf einem eigenen Blatt mit Seitenüberschrift und Seitenziffer. In der ersten Zeile stehen das Wort Anhang und der zugehörige Großbuchstabe. Liegt nur ein Anhang vor, genügt das Wort Anhang ohne folgenden Großbuchstaben. Der kursiv gesetzte Titel des Anhanges folgt mit zweizeiligem Abstand, danach kommt der eigentliche Text, wobei die erste Zeile jedes Absatzes einzurücken ist Quellenangaben im Text In der Wissenschaft herrscht Begründungspflicht; deshalb ist es unerlässlich, sämtliche verwendeten Inhalte aus fremden Quellen korrekt zu belegen und zu zitieren. Im Text erfolgt hierzu ein Kurzhinweis, so dass der Leser im angehängten, alphabetisch geordneten Literaturverzeichnis die vollständige Quellenangabe finden kann. Alle im Text angegebenen Arbeiten müssen auch im Literaturverzeichnis aufgeführt werden und umgekehrt. Mehrfacher Verweis auf die gleiche Quelle innerhalb eines Absatzes: Wird innerhalb eines Absatzes mehrmals auf dasselbe Werk verwiesen, kann wenn nicht andere Literaturangaben dazwischen stehen ab der zweiten Nennung mit a. a. O. (synonym: op. cit.) auf die Quelle verwiesen werden (z. B. a. a. O., S. 30 ). Werk eines Einzelautors: Nach der zitierten Aussage erfolgt die Angabe des Familiennamens des Autors und des Erscheinungsjahres seines Werks in Klammern und durch Komma getrennt, z. B. (Müller, 1974). 16

17 Der Name des Autors und/oder das Erscheinungsjahr können auch Bestandteil des Textes sein, dann entfällt die Klammer, z. B....beschreibt Müller (1974), dass... oder postulierte Müller.... Grundlegende Form von Quellenangaben im Text: Nach einem Zitat im Text: Autor und Erscheinungsjahr in Klammern... (Varwick, 2008). Mit dem Autor als Textbestandteil: Erscheinungsjahr in Klammern direkt nach dem Autornamen... sagt Varwick (2008), dass... Mit Autor und Erscheinungsjahr als Textbaustein: ohne Klammerausdruck Varwick beschäftigt sich seit 2008 mit... Werke von zwei Autoren: Bei zwei Autoren werden bei jeder Angabe beide Autorennamen angegeben. Im Text werden die Nachnamen durch und verbunden, z. B. Meier und Huber (2004), innerhalb von Klammern, bei Tabellen und im Literaturverzeichnis durch das Et-Zeichen &, z. B. (Meier & Huber, 2004). Werke von drei bis fünf Autoren: Beim ersten Bezug im Text werden sämtliche Autoren angeführt, getrennt durch Kommata, die letzten beiden durch und verbunden. Erfolgt die Angabe der Quelle nicht im Textfluss, sondern in Klammern, so werden die letzten beiden Autoren beim ersten Bezug auf die Quelle durch & verbunden. Bei weiteren Verweisen wird nur der Name des erstgenannten Autors angegeben, gefolgt von et al. (= et alii) und der Jahreszahl, z. B....Meier et al. (2004) behaupten... bzw. (Meier et al., 2004).". Bei verschiedenen Autorengruppen, die zu gleichen Abkürzungen führen und die gleiche Jahreszahl besitzen, sind so viele Autoren anzugeben, dass sich die Autorengruppen unterscheiden lassen. In Fußnoten, Tabellen oder Abbildungen müssen stets alle Autorennamen angegeben werden. Werke von sechs oder mehr Autoren: Bei Werken von sechs oder mehr Autoren genügt bereits beim ersten Auftreten die Angabe des Nachnamen des ersten Autors, gefolgt von et al. und dem Erscheinungsjahr. Im Literaturverzeichnis sind die ersten sechs Autoren mit Vornamenskürzeln anzuführen, alle weiteren werden durch et al. ersetzt. Falls zwei verschiedene Quellenangaben auf diese Weise zur gleichen Angabe verkürzt werden, müssen so viele Autoren angegeben werden, dass die Quellen eindeutig zu unterscheiden sind. Ist auch dies nicht möglich, so sind die Unterschiede durch Hinzufügen von Kleinbuchstaben nach der Jahreszahl zu kennzeichnen, z. B. (Müller et al., 1981a; Müller et al., 1981b). Körperschaftsautoren: Grundsätzlich sollten Namen von Körperschaftsautoren (z. B. Institutionen, Ämter) bei jeder Nennung im Text voll ausgeschrieben werden. Jedoch können beim ersten Auftreten im Text auch Abkürzungen eingeführt werden, welche im weiteren Textverlauf statt des vollständigen Namen verwendet werden können. Im Literaturverzeichnis darf jedoch keine Abkürzung anstelle des vollständigen Namens angeführt werden; z. B.: erste Angabe: (Geschwister Scholl Institut [GSI], 2003) ; weitere Angabe: (GSI, 2003), Literaturverzeichnis: Geschwister Scholl Institut (2003). 17

18 Werke ohne Autor: Bei Quellenangaben werden die ersten zwei oder drei Worte zitiert, unter denen das Werk im Literaturverzeichnis enthalten ist (im Allgemeinen der Titel), danach folgt das Erscheinungsjahr. Anonymer Autor: Erscheint ein Werk explizit unter Anonymus, so wird diese Angabe im Text und im Literaturverzeichnis wie ein Familienname behandelt. Verschiedene Autoren mit gleichem Familiennamen: Bei jedem Bezug werden die Initialen der Vornamen, gefolgt von einem Punkt, den Familiennamen der Autoren vorangestellt. Dies erfolgt auch bei unterschiedlichen Erscheinungsjahren; z. B.: R. J. Stern (2003) und S. Stern (2000) verweisen auf... Mehrere Angaben in einem Klammerausdruck: Werden mehrere Werke in einem Klammerausdruck aufgeführt, so gilt immer die Reihenfolge, nach der die Werke auch im Literaturverzeichnis geordnet sind. Zwei oder mehr Werke desselben Autors: Aufzählung nach Reihenfolge des Erscheinungsjahrs, Autorenname und Erscheinungsjahre jeweils getrennt durch Kommata. Der Autorenname erscheint dabei nur beim zuerst aufgeführten Werk. Ist eines der Werke noch nicht erschienen (im Druck), wird dieses am Schluss der Aufzählung durch im Druck (engl. in press ) angegeben. Auch im Literaturverzeichnis werden Werke desselben Autors nach aufsteigender Jahreszahl geordnet; z. B.: (Meyer, 2000, 2007, im Druck). Arbeiten desselben Autors aus demselben Erscheinungsjahr: Die Arbeiten werden durch das Erscheinungsjahr mit den Zusätzen a, b, c usw. (das Jahr wird jedes Mal angegeben) in alphabetischer Reihenfolge der Titel gekennzeichnet. Diese Kennzeichnung erfolgt sowohl bei Quellenangaben im Text, als auch im Literaturverzeichnis; z. B.: Meyer und Varwick (2003a, 2003b) geben an... Zwei oder mehr Werke verschiedener Autoren: Die Werke werden in alphabetischer Reihenfolge nach Autorennamen (Name des Erstautors, bei Übereinstimmung Namen weiterer Autoren), nicht nach dem Erscheinungsjahr, angeführt. Die Trennung der Werke verschiedener Autoren erfolgt durch Strichpunkte; z. B.: (Varwick, 2003, 2007; Fischer, 2004; Fischer & Varwick, 2000; Klack, 2005) Zitate aus klassischen Werken: Nicht datierte Arbeiten: Im Text wird (in Klammern) der Name des Autors angegeben, gefolgt von einem Komma und n. d. (für nicht datiert ). Lange zurückliegendes Publikationsdatum: Zunächst erfolgt die Angabe des Autors, gefolgt von einem Komma und der Abkürzung übers. sowie der Jahreszahl der Übersetzung. Ist das ursprüngliche Publikationsdatum bekannt, so wird es zusätzlich, mit Komma vom Autorennamen abgetrennt, direkt nach diesem angeführt. Nach dem ursprünglichen Publikationsdatum folgt sodann ein Strichpunkt, bevor Angaben über die Übersetzung gemacht werden; z. B. (Philipps, 1946; übers.1950) oder (Aristoteles, übers. 1931) Große klassische Arbeiten: Solche Werke, wie z. B. die alten griechischen und römischen Werke oder die heilige Schrift, müssen nicht ins Literaturverzeichnis aufgenommen werden. Lediglich die verwendete Version des Werkes sollte bei der ersten Zitierung angeführt werden. Klassische Werke sind z. T. editionsübergreifend einheitlich nummeriert (nach Büchern, Kapiteln, Versen usw.), so dass diese Nummerierungen anstatt von Seitenzahlen verwendet werden können. 18

19 Angaben definierter Teile einer Quelle: Bei Bezug auf einen bestimmten Ausschnitt einer gegebenen Quelle (z. B. ein Kapitel, eine bestimmte Seite, Tabelle, Abbildung oder Gleichung), wird dieser Teil zusammen mit der Quellenangabe angeführt und davon durch ein Komma abgetrennt. Seitenzahlen werden dabei mit der Abkürzung S., Kapitel mit Kap. kenntlich gemacht; z. B. (Masra, 2005, S. 80), (Zimbardo & Gerrig, 2004, Kap.1). Wird auf einen spezifischen Teil einer elektronischen Quelle Bezug genommen, sollte die Absatznummer angeben werden. Dieser wird das Symbol bzw. das Kürzel Abs. (engl. para. ) vorangestellt. Falls weder Absatz noch Seitenangaben vorhanden sind, wird die nachfolgende Absatznummer und Überschrift angegeben, um die Stelle im Text für den Leser auffindbar zu machen; z. B. (Meiers, 2000, 5), (Beiler, 2000, Schlussfolgerungen, Abs. 1) Persönliche Mitteilungen: Briefe, s, Gespräche etc. werden nur im Text, nicht im Literaturverzeichnis aufgeführt, da sie keine für den Leser zugänglichen Informationen darstellen. Angegeben werden der Familienname und die Initialen des Kontaktpartners, gefolgt vom Hinweis persönl. Mitteilung und dem genauest möglichen Datum. Die Angabe erfolgt in Klammern, getrennt durch Kommata; z. B. J. Heger (persönl. Mitteilung, ), (J. Heger, persönl. Mitteilung, ) Quellenangaben in Klammerausdrücken: Stehen Quellenangaben innerhalb von Textteilen, die selbst in Klammern stehen, werden diese Quellenangaben durch Kommata statt zusätzlicher Klammern vom sie umgebenden Text abgesetzt. z. B. (siehe auch die Verteilung in Tabelle 1 von Schneider, 2005, als weiteren Beleg...) Sekundärzitate: Sekundärzitate sind nach Möglichkeit zu vermeiden, aber immer als solche zu kennzeichnen. Sekundärzitate im Text: Der Quellenangabe der Originalarbeit folgt in Klammern bzw. innerhalb der schon vorhandenen Klammern abgetrennt durch ein Komma, der Hinweis zitiert nach sowie die Angabe der Quelle, die dem Verfasser vorliegt; z. B.: Leiphardt (1999, zitiert nach Gingerich, 1998, S. 11), (Leiphardt,1999, zitiert nach Gingerich, 1998, S. 11), Leiphardt führte 1999 eine Untersuchung zu... durch (zitiert nach Gingerich, 1998, S. 11). Sekundärzitate im Literaturverzeichnis: Nur die vorliegende Quelle, nicht die Originalarbeit wird aufgeführt (bisweilen ist es aber hilfreich, wenn man die Originalarbeit erwähnt, z. B. um die Quelle zu prüfen) Wörtliche Zitate im Text Textabschnitte aus dem Werk eines anderen Autors, aus eigenen früheren Werken, oder Bestandteile einer Testaufgabe und wörtliche Instruktionen werden wortgetreu wiedergegeben, bis zu 40 Wörtern Länge in doppelte Anführungszeichen ( ) eingeschlossen, ab einer Länge von mehr als 40 Wörtern als Blockzitat. Blockzitate: Blockzitate (wörtliche Zitate von mehr als 40 Wörtern) werden in einem eigenen Absatz, ohne Anführungszeichen geschrieben. Sie werden mit einzeiligem Zeilenabstand und insgesamt als Block um 1,3 cm bzw. fünf Leerschritte eingerückt dargestellt. Absätze innerhalb 19

20 eines Blockzitats werden durch Einrücken vom neuen Rand des Blockzitates gekennzeichnet. Zitate innerhalb des Blockzitats werden in doppelten Anführungszeichen angeben. Die Quellenangabe steht in Klammern gefasst nach dem schließenden Punkt am Ende des Blockzitates. Danach folgt kein weiterer Punkt. Beispiel für Blockzitat: Manche Medienforscher können diese Differenz zwischen Disposition und Verhalten aber offensichtlich nicht nachvollziehen. So meinen Mike Friedrichsen und Stefan Jenzowsky (1995): Ein Grundproblem der Forschung über die Wirkung von Gewaltdarstellungen ist, daß sie oft keine Forschung über die Wirkung von Gewaltdarstellungen ist... So untersuchen zum Beispiel wenige der vorgestellten empirischen Studien die Wirkung von Gewalt auf das Verhalten der Rezipienten. (S. 323) Natürlich sind auch Effekte in Bezug auf emotionale Zustände oder kognitive Bewertungen der Rezipienten nach einer Mediensituation als wichtige Zitate in Anführungszeichen: Wörtliche Zitate mit bis zu 40 Wörtern werden im Text durch doppelte Anführungszeichen gekennzeichnet. Steht im zitierten Text selbst ein durch Anführungszeichen eingefasstes Zitat, so werden hierfür nur mehr einfache Anführungszeichen verwendet. Genauigkeit: Wortlaut, Rechtschreibung und Interpunktion müssen mit dem Original übereinstimmen, auch wenn diese Fehler aufweisen oder nicht gemäß der neuen Rechtschreibung verfasst sind. Falls Fehler des Originals zu Missverständnissen führen könnten, ist das Wort sic kursiv in eckigen Klammern unmittelbar nach der fehlerhaften Stelle einzufügen; z. B....der Komputer [sic] wird... Änderungen gegenüber dem Original: Änderungen sind bei Zitaten nur dann ohne weitere Kennzeichnungen erlaubt, wenn der erste Buchstabe des Zitates von Groß- in Kleinschreibung oder umgekehrt verändert wird oder wenn das abschließende Satzzeichen des Zitats der Syntax des umschließenden Satzes angepasst wird; z. B. Originalzitat: Dass die Studie in Teilen fehlerhaft ist, bestreite ich nicht. (Wimmer, 2008, S. 3), Zitierung: Wimmer (2008) gibt selbst zu, dass die Studie in Teilen fehlerhaft ist (S. 3). Alle weiteren Änderungen sind wie folgt vom Autor zu kennzeichnen: Auslassungen bei wörtlichen Zitaten: Auslassungen von Wörtern oder Satzteilen werden durch drei Auslassungspunkte gekennzeichnet: [ ]. Werden einer oder mehr Sätze ausgelassen, müssen vier Auslassungspunkte gesetzt werden, wobei der vierte Punkt den abschließenden Punkt des fiktiven ausgelassenen Satzes darstellt. 20

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