Pistentouren im Großraum Innsbruck

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1 sicher & fair Pistentouren im Großraum Innsbruck 2., aktualisierte Auflage

2 Vorworte Tourengehen auf Pisten ein Widerspruch ein Zukunftstrend? Noch vor wenigen Jahren wurden TourengeherInnen am Pistenrand als Exoten wahrgenommen, heute sind in manchen Gebieten die Aufsteiger in der Überzahl. Was aber bringt TourengeherInnen auf die Piste? Sicherheit: Lawinengefahr oder schlechte Witterung sind auf der Piste weniger problematisch als im freien Gelände Komfort: Die leichte Erreichbarkeit, der geräumte Parkplatz und bequeme Abfahrten machen Pistentouren zu einer idealen Betätigung für zwischendurch. Geselligkeit: der gemütliche Tratsch beim Aufstieg, Z sammsitz n im Gipfelrestaurant und die gemeinsame Abfahrt wichtige Aspekte für Familien und Freunde Fitness: Die gleichmäßige Bewegung beim Aufstieg fordert den ganzen Körper, die Abfahrt schult das Reaktionsvermögen und die Koordination. 2 Impressum Herausgeberin und Verlegerin: Koch alpin GmbH, Volderer Brücke 9, A-6068 Mils Für den Inhalt verantwortlich: Josef Essl und Werner Koch, Koch alpin GmbH Text: Josef Essl, Werner Koch, Koch alpin GmbH Titelfoto: Josef Essl Layout: kultig Werbeagentur Mils, Dezember , aktualisierte Auflage Die Angaben beruhen auf den Auskünften der Liftgesellschaften, Gastronomiebetriebe, Schutzhütten und aus eigenen Recherchen (Stand Dezember 2011). Änderungen sind jederzeit möglich. Im Großraum Innsbruck mit etwa TourengeherInnen, führt diese Entwicklung zu Problemen. Mit guten Argumenten verweisen die Liftbetreiber auf Sicherheitsrisiken durch aufsteigende TourengeherInnen. Diese wiederum wollen ihren Sport möglichst ungehindert ausüben, auch mit dem Argument, dass viele kleine Skigebiete mit öffentlichen Geldern am Leben erhalten werden und jeder freien Zutritt haben sollte. Ziel muss ein verträgliches Miteinander aller Pistenbenützer sein! Diesem Ziel möchten wir mit der aktualisierten Herausgabe dieser Informationsbroschüre näher kommen, indem wir einerseits eine Übersicht über die Regelungen für TourengeherInnen in bestehenden Skigebieten schaffen und andererseits jene Gebiete vorstellen, wo es zwar eine Piste, aber keinen Liftbetrieb (mehr) gibt. Um die Konflikte zu entschärfen, sollten gerade diese Gebiete von der weiteren technischen Erschließung verschont bleiben. Die große Auswahl an dargestellten Pistentouren soll den TourengeherInnen helfen, Alternativen zu den bisher am meisten frequentierten Gebieten aufzuzeigen. Mit dem aufgelassenen Skigebiet am Grünberg (Gem. Obsteig) und den Kellerjochbahnen in Schwaz, konnten zwei weitere interessante Ski- bzw. Pistentourenangebote gewonnen werden. Alles in allem wäre der Großraum Innsbruck auf jeden Fall prädestiniert, eine Modellregion für Einsteiger in das Skitourengehen zu werden. Der Erhalt und die Förderung liftfreier Pistentouren und gute Konzepte für das Tourengehen in bestehenden Skigebieten können dafür die Voraussetzung schaffen. Die Ausstrahlungskraft einer solchen Modellregion würde weit über die Landesgrenzen hinausgehen und auch dem Tourismus wichtige Impulse geben. Wir freuen uns, als regionaler Hersteller von Steigfellen an diesem Projekt mitwirken zu können und wünschen allen Leserinnen und Lesern schöne und vor allem unfallfreie Pistentouren! Edi und Werner Koch Koch alpin GmbH 3

3 Das Skitourengehen boomt auch im Großraum Innsbruck. In den letzten Jahren hat sich besonders das Pistentourengehen mit steigender Beliebtheit als Konditionstraining sowie als Vorbereitung auf das freie alpine Gelände und für Einsteiger etabliert. Dieser Sport in freier Natur ist als Erlebnis, zur Erholung und zur Förderung von Gesundheit und Fitness besonders wertvoll. Die große Zahl der Aktiven führte vor einigen Jahren zu Konflikten, da die Pistentourengeher die mit hohem Aufwand durchgeführte Pistenpräparierung beeinträchtigen und die Sicherheit der abfahrenden Pistenbenützer und sich selbst gefährden können. Es entbrannte eine emotional geführte Diskussion, in der einerseits eine uneingeschränkte Begehbarkeit, andererseits hohe Pistenbenützungsgebühren und pistenpolizeiliche Maßnahmen gefordert wurden. Ohne hiefür gesetzliche Regelungen zu erlassen, sondern vielmehr auf die Gebote der gegenseitigen Fairness im Sport zu vertrauen und die Freiheit der Sportausübung zu wahren, habe ich mich in meiner Funktion als Sportreferent darum bemüht, zwischen den Beteiligten zu vermitteln. In Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für alpine Sicherheit wurde 2005 eine für alle tragbare Lösung in Form von Empfehlungen ausgearbeitet, um ein gefahrloses Miteinander auf den heimischen Pisten zu gewährleisten. Diese Lösung wird inzwischen österreichweit als Best-Practice-Modell angeführt, wenn die Problematik Pistentourengehen beschrieben wird. In den vergangenen Wintern wurde bei allen Pistentourengehern entsprechende Bewusstseinbildung betrieben und Uneinsichtige mit positiven Argumenten zur Vernunft gebracht. Darüber hinaus habe ich darum bemüht, die Einhaltung der 10 Empfehlungen für Pistentouren zu propagieren, damit auch in Zukunft Sportbegeisterte dem Bewegungs- und Naturerlebnis in Tirol als führendem Wintersportland konfliktfrei und gefahrlos nachgehen können. Die vorliegenden zweite und aktualisierte Ausgabe der Broschüre Pistentouren im Großraum Innsbruck Sicher & Fair bietet einen Überblick über die Möglichkeiten des Pistentourengehens in der Region. Darüber hinaus beinhaltet die Broschüre auch die vom Land Tirol erarbeiteten 10 Empfehlungen für Pistentouren und leistet damit einen wichtigen Beitrag für ein gedeihliches Miteinander auf den Pisten um Innsbruck. Mit sportlichen Grüßen, LHStv. Hannes Gschwentner Sportreferent des Landes Tirol Inhalt 4 Vorworte Erläuterungen zur Informationsbroschüre Übersichtstabelle FIS-Verhaltensregeln P istentouren-empfehlungen Rechtliches zu Skitouren auf Pisten (von Karl Weber) Pistentourengebiete im Grossraum Innsbruck A Skitouren in aufgelassenen Skigebieten und Gebieten ohne Liftbetrieb 1. Birgitzalm - Birgitzköpfl & Birgitzköpflhaus (Axams / Adelshof) Sattelalm Sattelberg (Gries a. Brenner) Rauthhütte (Leutasch) Mühlberg Mittagkopf Zäunlkopf (Scharnitz) Axamer Kögele (Axams) Grünberg (Obsteig) B Pistentouren in bestehenden Skigebieten 1. Glungezer mit Anstiegen von Tulfes und Volders Muttereralm, Pfriemesköpfl & Birgitzköpflhaus (Mutters / Götzens) Mi Skifelle Infos und Tipps Nösslachjoch über Bergeralm (Steinach a. Brenner) Seegrube (Bergstation Hafelekar) (Innsbruck / Hungerburg) Rangger Köpfl (Oberperfuss) Di Seefelder Joch, Bergstation Härmelekopf (Seefeld) Fr Hoadl, Pleisen Axamer Kögele (Axamer Lizum) Mo Bergstation Serlesbahn Waldraster Jöchl (Mieders) Sennjoch und Kreuzjoch (Schlick2000 / Fulpmes) Patscherkofel (Patsch / Igls) Do Gschwandtkopf (Reith b. Seefeld / Mösern) Hecherhaus und Arbeser (Pill / Schwaz) Do Adressen und Telefonnummern Betreffend der Problematik der und in der Nacht konnte eine richtungsweisende Einigung zwischen Land Tirol und Seilbahnbetreibern erzielt werden: In der Saison 11/12 wird in folgenden Gebieten ein spezieller Tourenabend angeboten, an dem Pistentourengehen bis mind Uhr möglich ist und auch die Gastronomiebetriebe länger offen halten: Übersichtskarte Axamer Lizum/Hoadl: Montag, Rangger Köpfl: Dienstag, Mutterer Alm: Mittwoch, Patscherkofel und Kellerjochbahn: Donnerstag, Seefeld/Rosshütte: Freitag

4 6 Erläuterungen zur Informationsbroschüre Die nun vorliegende Broschüre Pistentouren im Großraum Innsbruck Sicher & Fair wichtigen Informationen über Regelungen rungshilfe mitzugeben und andererseits mit beinhaltet für TourengeherInnen auf Pisten am Tag und Abend, Verbote, Parkmöglichkeiten, Seilwindenpräparierungen, Lawi- erstmalig kompakte Informationen über die zahlreichen Tourenmöglichkeiten in den nensprengungen, usw. eine Tourenplanung umliegenden Skigebieten von Innsbruck. zu erleichtern. Außerdem wird in der vorliegenden Informationsbroschüre auf die Passionierte TourengeherInnen und EinsteigerInnen, haben damit aufgrund gezielter wichtigen 10 Pistentouren-Empfehlungen Informationen die Möglichkeit, aus einer sowie auf die FIS-Verhaltensregeln hingewiesen. Das Informationsangebot wird mit Reihe von Touren auswählen zu können, ohne mit dem Seilbahnunternehmen in einem interessanten Streifzug über die diffizile Rechtsordnung von Karl Weber von der Konflikt zu geraten. Diese Informationsbroschüre weist aber insbesondere auf jene lawinensicheren Gebiete im Nahbereich von Staats- und Verwaltungslehre abgerundet. Universität Innsbruck, Öffentliches Recht, Innsbruck hin, wo einerseits das Skigebiet Die vorliegende Informationsbroschüre ersetzt keinen klassischen Skitourenführer seinen Liftbetrieb eingestellt hat, das Gelände völlig liftfrei ist und deshalb für den und auch die Gehzeiten sowie die alpintechnischen Anforderungen sind aufgrund Einstieg in den Skitourensport aufgrund der Lawinensicherheit gut geeignet ist. Gerade in diesen Gebieten sind Skitouren am verschiedener Einflüsse (Wetter, Kondition, Erfahrung, usw.) nur als Richtwerte bzw. Tag wie auch am Abend uneingeschränkt Richtangaben zu sehen. Die Angaben zur möglich und sollten deshalb in Zukunft Schwierigkeit berücksichtigen sowohl die verstärkt von den TourengeherInnen als Länge des Aufstiegs, als auch die Steilheit Alternative zu den bestehenden Skigebieten im Großraum Innsbruck angenommen der Abfahrt. Auch für Touren auf Skipisten sollte ein gewisses Maß an skifahrerischem werden, um nicht zuletzt eine Entflechtung Können mitgebracht werden. Alpine Vereine und Skischulen bieten dafür ein vielfälti- und damit auch eine Konfliktentschärfung zu erreichen. Gleichzeitig werden in diesen ges Ausbildungsangebot an. Gebieten Gasthöfe und Schutzhütten stärker unterstützt, die in den Wintermonaten Es wird darauf hingewiesen, dass einige fast ausschließlich auf die TourengeherInnen angewiesen sind. Neben den wichtigen In diesen Gebieten sollten Verschütteten- Skitouren auch in freies Skigelände führen. Hinweisen über Ausgangspunkt, Höhenmeter, Gehzeit, Schwierigkeit, Anreise mit werden. suchgerät, Sonde und Schaufel mitgeführt öffentlichen Verkehrsmitteln,, usw. liegt das Hauptaugenmerk Josef Essl Koch alpin GmbH darin, den PistengeherInnen einerseits eine kurze Routenbeschreibung als Orientie- Übersichtstabelle Parkmöglichkeiten für PistengeherInnen Parkplatz kostenlos Parkplatz gebührenpflichtig öffentliche Verkehrsmittel kostenlos öffentliche Verkehrsmittel kostenpflichtig Tourenkarte mit Einschränkungen Tourenroute (nicht präpariert) Abfahrtsroute (zumindest tlw. präpariert) Seilwindenpräparierung Lawinensprengung Gasthof / Schutzhütte Übersichtskarte (letzte Seite) Nr. Gebiete ohne Liftbetrieb Birgitzalm / Birgitzköpfl / Birgitzköpfl haus A1 Sattelberg A2 Rauthhütte A3 Mühlberg / Mittagkopf / Zäunlkopf A4 Gebiete mit Liftbetrieb Axamer Kögele A5 Grünberg A6 Glungezer (Volders) B1 Muttereralm / Pfriemesköpfl / Birgitzköpflhaus (Mutters) Muttereralm / Pfriemesköpfl / Birgitzköpflhaus (Götzens) Glungezer (Tulfes) B1 B2 B2 Nösslachjoch (Bergeralm) B3 Seegrube / Bergstation Hafelekar B4 Rangger Köpfl (Oberperfuss) B5 Rangger Köpfl (Ortst. Kammerland) B5 Seefelder Joch / Bergst. Härmelekopf B6 Hoadl / Pleisen / Axamer Kögele B7 Waldraster Jöchl B8 Sennjoch / Kreuzjoch (Schlick2000) B9 Patscherkofel B10 Gschwandtkopf B11 Hecherhaus / Arbeser / Kellerjochbahn B12

5 Pistentouren im Großraum Innsbruck - sicher & fair FIS-VERHALTENSREGELN 10 Empfehlungen nach dem Österreichischen Kuratorium für Alpine Sicherheit 8 1. Rücksicht auf die anderen Skifahrer und Snowboarder Jeder Skifahrer und Snowboarder muss sich so verhalten, dass er keinen anderen gefährdet oder schädigt. 2. Beherrschung der Geschwindigkeit und der Fahrweise Jeder Skifahrer und Snowboarder muss auf Sicht fahren. Er muss seine Geschwindigkeit und seine Fahrweise seinem Können und den Gelände-, Schnee- und Witterungsverhältnissen sowie der Verkehrsdichte anpassen. 3. Wahl der Fahrspur Der von hinten kommende Skifahrer oder Snowboarder muss seine Fahrspur so wählen, dass er vor ihm fahrende Skifahrer und Snowboarder nicht gefährdet. 4. Überholen Überholt werden darf von oben oder unten, von rechts oder links, aber immer nur mit einem Abstand, der dem überholten Skifahrer oder Snowboarder für alle seine Bewegungen genügend Raum lässt. 5. Einfahren und Anfahren Jeder Skifahrer und Snowboarder, der in eine Skiabfahrt einfahren, nach einem Halt wieder anfahren oder hangaufwärts schwingen oder fahren will, muss sich nach oben und unten vergewissern, dass er dies ohne Gefahr für sich und andere tun kann. 6. Anhalten Jeder Skifahrer und Snowboarder muss es vermeiden, sich ohne Not an engen oder unübersichtlichen Stellen einer Abfahrt aufzuhalten. Ein gestürzter Skifahrer oder Snowboarder muss eine solche Stelle so schnell wie möglich freimachen. 7. Aufstieg und Abstieg Ein Skifahrer oder Snowboarder, der aufsteigt oder zu Fuß absteigt, muss den Rand der Abfahrt benutzen. 8. Beachten der Zeichen Jeder Skifahrer und Snowboarder muss die Markierung und die Signalisierung beachten. 9. Hilfeleistung Bei Unfällen ist jeder Skifahrer und Snowboarder zur Hilfeleistung verpflichtet. 10. Ausweispflicht Jeder Skifahrer und Snowboarder, ob Zeuge oder Beteiligter, ob verantwortlich oder nicht, muss im Falle eines Unfalles seine Personalien angeben. Werte Pistengeherin! Werter Pistengeher! Auch auf Pisten sind Sie eigenverantwortlich unterwegs. Alpine Gefahren, insbesondere die Lawinengefahr, sind selbst einzuschätzen. Notfallausrüstung ist mitzuführen. Skipisten stehen in erster Linie den Benützern der Seilbahnen und der Lifte zur Verfügung. Um Unfälle und Konflikte zu vermeiden, bitten wir, neben den FIS-Verhaltensregeln auch folgende Empfehlungen zu beachten: 1. Warnhinweise sowie lokale Regelungen 5. Frisch präparierte Pisten nur im Randbereich befahren. Über Nacht festge- beachten. frorene Spuren können die Pistenqualität 2. Der Sperre einer Piste oder eines Pistenteils Folge leisten. Beim Einsatz von stark beeinträchtigen. Pistengeräten insbesondere mit Seilwinden oder bei Lawinensprengungen, Seilbahnunternehmen festgelegten 6. Bis 22:00 Uhr oder einer anderen vom etc. kann es zu lebensgefährlichen Situationen kommen. Pisten können daher Uhrzeit die Pisten verlassen. aus Sicherheitsgründen für die Dauer der 7. Sichtbar machen. Bei Dunkelheit oder Arbeiten gesperrt sein. schlechter Sicht Stirnlampe, reflektierende Kleidung etc. verwenden. 3. Nur am Pistenrand und hintereinander aufsteigen. 8. Bei besonders für Pistentouren gewidmeten Aufstiegsrouten / Pisten nur 4. Die Piste nur an übersichtlichen Stellen diese benützen. und mit genügend Abstand zueinander queren. 9. Hunde nicht auf Pisten mitnehmen. 10. Ausgewiesene Parkplätze benützen und allfällige Parkgebühren entrichten. 9 Oesterreichischer Alpenverein-Pistentouren Sicher und Fair Der Folder beinhaltet eine grundsätzliche Position des OeAV zum Pistentourengehen, befasst sich mit den rechtlichen Hintergründen und erläutert die 10 Pistentouren-Empfehlungen. Sie können Ihn beim Oesterreichischen Alpenverein, Olympiastraße 37, A-6020 Innsbruck beziehen oder unter als pdf herunterladen.

6 Pistentouren im Großraum Innsbruck - sicher & fair 10 Rechtliches zu Skitouren auf Pisten Univ.-Prof. Dr. Karl Weber Institut für Öffentliches Recht, Staats- und Verwaltungslehre Universität Innsbruck 1. Die oft verbreitete Meinung, dass Schitourengeher ein unbeschränktes Recht auf Benützung der Schipisten haben, ist in dieser Allgemeinheit unzutreffend. Schipisten gelten als Wege nach dem Tiroler StraßenG. Ihre Benützung richtet sich daher nach diesen Regeln. Danach ist das Schitourengehen auf Pisten jedenfalls gestattet, wenn und insoweit der Pistenbetreiber das Tourengehen ausdrücklich gestattet. Ohne ausdrückliche Zustimmung darf eine Piste auch mit Tourenschi benützt werden, wenn Gemeingebrauch vorliegt. Ein solches allgemeines Betretungsrecht muss unabhängig vom Willen des Pistenbetreibers entstanden sein. Dies erfolgt in der Regel durch Verschweigung, das heißt der Pistenbetreiber setzt weder aktive Schritte, um das Tourengehen zu ermöglichen, noch verbietet er es. Dieser Gemeingebrauch muss mindestens 30 Jahre angedauert haben. Weiters muss die Benützung der Piste der Befriedigung eines dringenden Verkehrsbedürfnisses dienen. Darunter können gesundheitliche und touristische Aspekte ebenso fallen, wie der Besuch des im Pistenbereich bestehenden Gastronomiebetriebes. Diese Kriterien treffen auf viele der in der Umgebung von Innsbruck begangenen Schipisten zu (z. B. Muttereralm, Patscherkofel, Glungezer, Axamer Lizum, etc.). Unter ähnlichen Voraussetzungen kann auch eine zivilrechtliche Ersitzung eintreten. Dazu ist ebenfalls eine mindestens 30-jährige unwidersprochene Benutzung der Schipiste mit Tourenschi erforderlich. 2. Bei neu angelegten Pisten, bei denen der Gemeingebrauch noch nicht auf Grund 30-jähriger Übung entstanden ist, kann der Pistenbetreiber ein Benützungsverbot für Schitourengeher verhängen. Ein solches Verbot kann allerdings nur zivilrechtlich durchgesetzt werden (z. B. Besitzstörungsklage, Unterlassungsklage). Bei solchen neuen Pisten oder Pistenflächen kann der Betreiber auch eine zeitliche Limitierung des Tourengehens verfügen. Übertretungen solcher temporären Benützungsverbote sind gleichfalls nur zivilrechtlich sanktionierbar. Nach den Bestimmungen des Tiroler StraßenG darf der Gemeingebrauch vorübergehend beschränkt werden, soweit dies zur Durchführung von Bau- und Erhaltungsarbeiten an der Piste oder zur Vermeidung einer Beschädigung der Piste oder wegen des besonderen Zustandes erforderlich ist (Betretungsverbote wegen Pistenpräparierung). Diesen Beschränkungen ist Folge zu leisten, wenngleich ihre Übertretung lediglich zivilrechtlich sanktioniert werden kann. Allerdings haftet nach der Rechtsprechung der in der verbotenen Zeit sich auf der Piste befindendliche Tourenfahrer für alle Schäden und Unfälle selber. 3. Die mit der Aufsicht über das Pistengeschehen betrauten Organe der Bergbahnen handeln zumeist auf Grund der Beförderungsbedingungen, die man mit dem Kauf einer Liftkarte (stillschweigend) akzeptiert. Diese Organe können zur Durchsetzung der Benützungsbeschränkungen von Schipisten auch Tourengehern Anordnungen erteilen. Diese sind zu befolgen. Allerdings stehen diesen Organen keinerlei (hoheitliche) Befehls- und Zwangsbefugnisse zu. Sie haben nicht einmal das Recht, eine Ausweiskontrolle gegen den Willen des Betroffenen zu erzwingen. Sie können nur zur Abwehr von Gefahren gegen Leib und Leben gegenüber Dritten im Rahmen der Nothilfe tätig werden. Sehr weitgehend sind aber diese Befugnisse nicht. Eine absolute Gehorsamspflicht besteht nur gegenüber Organen der Bundespolizei, Gemeindewachkörpern und der Tiroler Bergwacht bezüglich der Einhaltung von Bestimmungen des NaturschutzG. 11

7 Skitouren in aufgelassenen Skigebieten und Gebieten ohne Liftbetrieb Birgitzalm (1.808 m) Birgitzköpfl (1.982 m) und Birgitzköpflhaus (2.035 m) vom Ausgangspunkt Rodelbahn Birgitzalm / Adelshof Birgitzköpfl (1.982 m) Ausgangspunkt: Adelshof / Rodelbahn Birgitzalm (1.370 m) Höhenmeter: Gehzeit: 1½ 2 Std. Parkmöglichkeiten: ja, kostenlos Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: ja (Skibus in die Axamer Lizum; kostenlos nur mit Alpinski- oder Snowboardausrüstung) Einkehrmöglichkeit: Birgitzalm (1.808 m) Birgitzköpflhaus (2.035 m) Ausgangspunkt: Adelshof / Rodelbahn Birgitzalm (1.370 m) Höhenmeter: 700 Gehzeit: 2 2½ Std. Einkehrmöglichkeit: Birgitzköpflhaus (2.035 m), Birgitzalm (1.808 m) Bis kurz vor dem Birgitzköpfl erfolgt die Aufstiegsroute gleich wie zuvor beschrieben. Man hält sich jedoch kurz vor dem Gipfel des Birgitzköpfls etwas links (ca m) und mündet in einen Skiweg ein, der schon bald in einen breiten Gratrücken oberhalb der Götzner Grube übergeht. Über kupiertes, im oberen Bereich etwas steileres Gelände, erreicht man nach ca. 20 Minuten vom Birgitzköpfl das Birgitzköpflhaus (2.035 m). 12 Direkt am Beginn der Rodelbahn zur Birgitzalm, folgt man rechterhand einer markanten Wegschneise. Nach gut 20 Minuten Gehzeit und Überqueren der Rodelbahn wird diese breiter. Ein kurzes Stück wird es etwas steiler, bevor man auf eine breite Waldschneise trifft. In sehr angenehmer Steigung folgt man dieser, überquert drei Mal die Rodelbahn und gelangt schließlich zur Birgitzalm (1.808 m), die zu einer Stärkung einlädt. Hat man noch nicht genug, steigt man über die durchwegs sanften und waldfreien Hänge zum Birgitzköpfl auf. Dabei flacht sich nach oben hin das Gelände immer mehr ab und geht in ein weitläufiges Plateau mit einzelnen Latschenfeldern über. Der wenig markante Gipfel mit seinem Gipfelkreuz ragt erst am Ende aus dem Plateau heraus. Die Abfahrt erfolgt wie der Aufstieg, wobei im untersten Drittel über die Rodelbahn abgefahren wird. Skitouren am Tag / Abend Weder am Tag noch in den Abendstunden gibt es Einschränkungen für SkitourengeherInnen auf das Birgitzköpfl bzw. Birgitzköpflhaus. Kinderfreundliche Skitour auch für Schneeschuhwanderungen geeignet Birgitzalm (1.808 m) und Birgitzköpflhaus (2.035 m) haben auch in den Abendstunden geöffnet. 13 Hinweis Gerade für EinsteigerInnen und schwächere SkifahrerInnen, die das Fahren im Tiefschnee erlernen wollen, ist eine Skitour auf das Birgitzköpfl aufgrund des sanften Geländes besonders gut geeignet. Bei schlechter Sicht (Schneefall, Nebel) und fehlender Spur durch starken Windeinfluss, kann ein Aufstieg ab der Birgitzalm zum Birgitzköpfl, wie auch zum Birgitzköpfl haus etwas problematisch sein, da man aufgrund des weitläufigen Geländes die Orientierung verlieren kann. Foto: Essl

8 Skitouren in aufgelassenen Skigebieten und Gebieten ohne Liftbetrieb Sattelalm (1.633 m) Sattelberg (2.115 m) Variante II über die Zauberwaldroute 14 Ausgangspunkt: Gries a. Brenner / ehem. Talstation des Sattelberg Skigebietes (1.196 m) Parkmöglichkeiten: ja, kostenpflichtig Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: ja (Skibus von Innsbruck), ÖBB, Postbus Einkehrmöglichkeit: Sattelalm (1.633 m) Variante I über die ehemalige Skipiste Höhenmeter: Gehzeit: 1 1½ bzw. 2 2½ Std. Entweder vom Talboden beim Obernberger Seebach oder direkt unter der Brücke der Brennerautobahn linker- oder rechterhand vorbei an einem Bauernhof, folgt man der ehemaligen Skipiste in südlicher Richtung. Nach gut einer Stunde erreicht man das weitläufige Plateau mit der gemütlichen Sattelalm. Der weitere Anstieg verläuft nun in westlicher Richtung entweder über einen Steilhang oder linkerhand über eine kurze, weniger steile Umgehungsvariante. Weiterhin der ehemaligen Piste folgend, erreicht man schon bald die Waldgrenze, quert etwas links hinaus, um schließlich rechts haltend zum breiten Gipfelplateau des Sattelberges zu gelangen, welches ein großes und weithin sichtbares Gipfelkreuz ziert. Höhenmeter: Gehzeit: 1½ bzw. 2½ 3 Std. Vom gleichen Ausgangspunkt (wie zuvor beschrieben) am Bauernhof vorbei, mündet man nach ca. 15 Min. rechts in den Sonnenweg und steigt dann über schöne Waldschneisen zur ehemaligen Talstation des Gipfelliftes (1.670 m) auf. Links haltend dem Forstweg entlang, quert man die Skipiste. Weiter in südlicher Richtung auf der Forststraße ohne viel Höhengewinn bis zum Schild Mountainbike-Schiebestrecke. Anschließend rechterhand den Markierungen des Sommerweges über schön kupiertes und meist gespurtes Gelände entlang der Staatsgrenze folgend. Zuletzt über freie Hänge unschwierig zum breiten Gipfelplateau. Abfahrt erfolgt über die ehemalige Piste (siehe Variante I). Kinderfreundliche Skitour auch für Schneeschuhwanderungen geeignet / Abend Für sowie in den Abendstunden bestehen am Sattelberg keine Einschränkungen. Der Aufstieg über die Zauberwaldroute (Variante II) sollte aufgrund des langen Waldabschnittes bzw. aus wildökologischen Gründen nur am Tag erfolgen. Die gemütliche Sattelalm hat nicht nur am Tag, sondern auch jeden Abend geöffnet und bietet feine Spezialitäten an. 15 Hinweis Die ehemalige Skipiste auf den Sattelberg wird vom Hüttenwirt der Sattelalm regelmäßig präpariert, sodass der Sattelberg für EinsteigerInnen und schwächere SkifahrerInnen besonders gut geeignet ist. Foto: Gutmann

9 Skitouren in aufgelassenen Skigebieten und Gebieten ohne Liftbetrieb 16 Rauthhütte (1.605 m) Ausgangspunkt: Leutasch / Ortst. Moos / Parkplatz Rauthhütte (1.180 m) Höhenmeter: 425 Gehzeit: 1 1½ Std. Parkmöglichkeiten: ja, kostenlos Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: nein Einkehrmöglichkeit: Rauthhütte (1.605 m) Der Skilift auf die Rauthhütte ist schon seit einigen Jahren nicht mehr in Betrieb. Dadurch hat sich das Gebiet zu einem Skitoureneldorado für EinsteigerInnen entwickelt. Dies liegt aber nicht allein am landschaftlich reizvollen Aufstieg, sondern auch an der guten Küche und der Freundlichkeit der Wirtsleute auf der Rauthhütte. Direkt vom geräumigen Parkplatz steigt man anfangs in südlicher und ab ca m in westlicher Richtung entlang der ehemaligen Skipiste in angenehmer Steigung auf. Nach ca. 1 1½ Std. erreicht man die auf einem kleinen Plateau stehende Rauthhütte, die Abend geöffnet. über den gesamten Winter bewirtschaftet wird. / Abend Skitouren am Tag wie auch am Abend sind uneingeschränkt möglich. Die Rauthhütte hat am Tag als auch am Hinweis Ein Teil der ehemalige Skipiste zur Rauthhütte wird vom Hüttenwirt regelmäßig präpariert und ist deshalb für EinsteigerInnen und schwächere SkifahrerInnen besonders gut geeignet. Mühlberg (1.440 m) Mittagkopf (1.636 m) Zäunlkopf (1.746 m) Ausgangspunkt: Scharnitz / ehem. Mühlberglift (990 m) Höhenmeter: Gehzeit: 1½ bzw. 2 2½ Std. Parkmöglichkeiten: ja, kostenlos Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: ÖBB (Bhf. Scharnitz 2 km bis zum Ausgangspunkt) Einkehrmöglichkeit: unterwegs keine Der Zäunlkopf, in der Gemeinde Scharnitz, wird seit Einstellung des Mühlberg-Liftes sehr gerne von TourengeherInnen, insbesondere nach Neuschneefällen, frequentiert. Beim Parkplatz, der auch den RodlerInnen kostenlos zur Verfügung steht, folgt man der teilweise Skitouren am Tag etwas zugewachsenen Skipiste bis an deren Für Skitouren am Tag bestehen keine Einschränkungen. Endpunkt auf ca m. Von nun an begibt man sich in freies Gelände. Über den markanten breiten Rücken erreicht man in angenehmer Steigung den Mittagkopf (1.636 m) und wenig später den eigentliche Gipfel des Zäunlkopfes (1.746 m). Skitouren am Abend Da die Skitour ab der ehemaligen Bergstation des Mühlbergliftes ins freie Gelände führt, sollte zu Ihrer persönlichen Sicherheit bzw. auch aus wildökologischen Gründen von abendlichen Skitouren auf den Zäunlkopf Abstand genommen werden. Entlang der gesamten Aufstiegsroute gibt es keine Einkehrmöglichkeit. 17 Hinweis Der Zäunlkopf ist aufgrund seiner Geländebeschaffenheit, insbesondere für Einsteiger, sehr gut geeignet. Foto: Essl Kinderfreundliche Skitour auch für Schneeschuhwanderungen geeignet Foto: Draxl Ab der ehemaligen Bergstation begibt man sich in freies Gelände, deshalb ist die Mitnahme eines Verschüttetensuchgerät, einer Sonde und einer Lawinenschaufel unerlässlich! Kinderfreundliche Skitour auch für Schneeschuhwanderungen geeignet

10 Skitouren in aufgelassenen Skigebieten und Gebieten ohne Liftbetrieb Axamer Lizum Aufschließungs AG Axamer Kögele (2.097 m) Grünberg (1.497 m) 18 Ausgangspunkt: Axams (930 m; Parkplatz, Abzweigung Axamer Lizum) Höhenmeter: Gehzeit: 2½ 3 Std. Parkmöglichkeiten: ja, kostenlos Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: ja (Skibus; kostenlos nur mit Alpinski- und Snowboardausrüstung), Postbus (www.postbus.at) Einkehrmöglichkeit: unterwegs keine Vom Parkplatz am südlichen Ende von Axams, bzw. bei der Abzweigung der Straße in die Axamer Lizum, leicht südwestwärts über die weitläufige Wiese bis zur markanten Skiroute, die sich durch den Wald herunterzieht. Über diese in einigen Abschnitten sehr steil hinauf. Da dieser Abschnitt, insbesondere im Spätwinter sehr hart sein kann, sollten Harscheisen mitgeführt werden. Ab ca m Am Tag bestehen auf das Axamer Kögele für die PistengeherInnen flacht sich das Gelände deutlich ab, bevor es keine Einschränkungen. Während der wiederum etwas steiler wird. Im Bereich der Betriebszeiten der Axamer Lizum ist entlang der Skiroute auf Alpinskifahrer und Waldgrenze auf ca m müssen noch einmal zwei steile Hänge überwunden werden, bevor man flach zum Gipfelkreuz des Snowboarder zu achten, die aus dem Skigebiet nach Axams abfahren. Axamer Kögele hinüberquert. Wer noch ein paar Höhenmeter mehr machen möchte, Für Pistentouren in den Abendstunden kann der Skiroute noch ca. 10 Min. bis zu einer ausgeprägten Kuppe (2.160 m; ca Einschränkungen. auf das Axamer Kögele bestehen keine HM) folgen. Die Skiroute vom Axamer Kögele nach Axams wird insbesondere nach Neuschneefällen präpariert. Aus diesem Grund ist in den Abendstunden erhöhte Vorsicht geboten. Entlang der gesamten Aufstiegsroute gibt es keine Einkehrmöglichkeit. Ausgangspunkt: ehem. Talstation Grünberg/Gde. Obsteig/Ortst. Finsterfiecht (1.031 m) Höhenmeter: 466 Gehzeit: 1 1½ Std. Parkmöglichkeiten: ja, kostenlos (Parkplatz ehem. Talstation Grünberglifte) Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: ja, Postbus (www.postbus.at) Einkehrmöglichkeit: Grünbergalm (1.031 m) Direkt vom Parkplatz folgt man rechterhand der ehemaligen Skipiste in südwestlicher Richtung ohne viel Höhengewinn bis auf ca m. Nun etwas steiler in südöstlicher, östlicher und zuletzt in südlicher Richtung bis zur Bergstation bzw. zur Aussichtsplattform des Grünberges auf m. Skitouren am Tag / Abend Skitouren am Tag wie auch am Abend sind uneingeschränkt möglich. Einkehrmöglichkeit Die Grünbergalm bei der ehem. Talstation hat am So, Mo und Di von bis Uhr und von Mi bis So von bis Uhr geöffnet. Hinweis Der halbe Pistenstreifen der ehemaligen Skipiste auf den Grünberg wird regelmäßig präpariert, sodass der Grünberg für EinsteigerInnen und schwächere SkifahrerInnen besonders gut geeignet ist. 19 Foto: Pupp Foto: obsteigaktuell

11 Pistentouren in bestehenden Skigebieten Glungezerbahn Ges.m.b.H. Glungezer (2.677 m) längste Skitour Tirols Variante II: Karlskirche/ Volders Bei der Karlskirche im Gemeindegebiet von Volders stehen Parkplätze kostenlos zur Verfügung. 20 Variante I: Talstation Glungezer Bahn / Tulfes Ausgangspunkt: Talstation Glungezer Bahn (980 m) Höhenmeter: Gehzeit: 3½ 4 Std. Parkmöglichkeiten: ja, kostenloser Parkplatz bei der Talstation Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Postbus (www.postbus.at), Skibus von Hall i. T. und Wattens / Fritzens : Tulfer Hütte (1.335 m), Panoramagasthaus Neue Gufl (1.337 m), Gluckser Hütte (1.362 m) Halsmarterhütte (1.567 m), Tulfein Alm (2.035 m), Glungezer Hütte (2.610 m) Von der Talstation der Bergbahnen anfangs entlang der Straße bis zur ersten Kehre. Nun in südöstlicher Richtung zur Vinzenz Tollinger Hütte und weiter zur Tulfer Hütte. Danach in angenehmer Steigung mit Flachstücken zur Tulfein Alm. Kurz nach der Bergrettungshütte Tulfein mündet man in einen Skiweg ein, den man kurz darauf wieder verlässt, um ins freie Skigelände auszuweichen. Zuletzt über die freien Hänge und unter der Materialseilbahn am Schartenkogel (2.311 m, HM, 3 3½ Std.) vorbei hinauf zur Glungezerhütte, wobei der letzte Anstieg zur Schutzhütte häufig etwas hart sein kann (die Mitnahme von Harscheisen ist ratsam). Zuletzt noch ca. 50 HM bis zum Gipfel des Glungezers. Die Touren können mit einer Seilbahnfahrt entweder bis zur Tulfer Hütte oder in zwei Sektionen bis zur Tulfein Alm verkürzt werden. Ausgangspunkt: Karlskirche Volders (560 m) Höhenmeter: Gehzeit: 4½ 5 Std. Schwierigkeit: schwer Parkmöglichkeiten: ja, kostenlos Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: ÖBB-Postbus (www. postbus.at) : Tulfer Hütte (1.335 m), Panoramagasthaus Neue Gufl (1.337 m), Gluckser Hütte (1.362 m) Halsmarterhütte (1.567 m), Tulfein Alm (2.035 m), Glungezer Hütte (2.610 m) Die Skitour von der Karlskirche auf den Glungezer gilt als eine der längsten Skitouren Tirols. Voraussetzung ist jedoch eine ausreichende Schneelage bis ins Inntal. Über die Wiese etwas rechtshaltend hinauf nach Kleinvolderberg und weiter bis zur Pension Windegg (1.200 m). Man folgt nun der Skipiste zur Tulfer Hütte und weiter wie bei Variante I. Am Tag bestehen für TourengeherInnen keine Einschränkungen, wenn man sich an die 10 Pisten-Empfehlungen hält. Ja, wenn seitlicher Aufstieg ab Talstation und die Abfahrt am rechten Pistenrand in einer Breite von max. 15 m erfolgt. Die Glungezerbahnen bieten für PistengeherInnen eine eigene Tourenkarte für eine Bergfahrt bis zur Tulfer Hütte und / oder zur Tulfein Alm an. Glungezer Hütte (durchgehend geöffnet von Mitte Dezember bis Anfang April, Tulfein Alm (geöffnet von Dezember bis März), Tel. (05223) 78153, Halsmarter Hütte (bis Uhr geöffnet), Gluckserhütte ( Uhr; bei Anfrage bis Uhr), Tel. (05223) 78926, Panoramagasthaus Neue Gufl, Tel. (05223) 78186, täglich von Mi So. Bei der Skitour auf den Glungezer bzw. auf die Sonnenspitze begibt man sich in freies und hochalpines Gelände. Die Mitnahme eines Verschüttetensuchgerätes, einer Sonde und einer Lawinenschaufel ist deshalb unerlässlich! Bei Nebel und Lawinengefahr sollten Skitouren aufgrund des weitläufigen Geländes beim Schartenkogel enden. 21 Foto: Gutmann Foto: Pupp

12 Pistentouren in bestehenden Skigebieten Muttereralm Bergbahnen GmbH Muttereralm (1.608 m), Pfriemesköpfl (1.801 m) und Birgitzköpflhaus (2.035 m) 22 Muttereralm - Pfriemesköpfl über Mutters Ausgangspunkt: Mutters / Tourengeherparkplatz (850 m) Höhenmeter: Gehzeit: 1½ bzw. 2 2½ Std. Parkmöglichkeiten: ja, eigener Tourengeherparkplatz / Freizeitzentrum ( 2,50) Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: ja (Skibus; kostenlos nur mit Alpinski- und Snowboardausrüstung), Stubaitalbahn (www.ivb.at) : Nockhof (1.240 m), Muttereralm (1.608 m), Mutterer Sennalm (1.600 m) Vom Tourengeherparkplatz steigt man anfangs über Wiesen bis zur Talstation auf, lässt diese links liegen und folgt der markierten Tourenroute bis diese auf ca m rechterhand in die ehemalige Schlepplifttrasse (Hinweisschild Tourenspur ) einmündet. Über diese unschwierig direkt zur Muttereralm. Will man weiter zum Pfriemesköpfl aufsteigen, weist ein Schild die TourengeherInnen zum Skiweg im Bereich der Götzner Abfahrt, wo man den Steilhang zum Pfriemesköpfl umgeht. Ein Aufstieg zum Birgitzköpflhaus ist auch über die Muttereralm möglich (siehe Birgitzköpflhaus über Götzens). Mi Parkmöglichkeiten in Mutters Für den gesamten Parkplatzbereich bei der Talstation der Mutteralm-Bahn beträgt die Parkgebühr für PistengeherInnen bis Uhr 7,. Danach kostenfrei. Für den eigens eingerichteten Tourengeherparkplatz beim Freizeitzentrum in Mutters beträgt die Parkgebühr 2,50. Parkmöglichkeiten in Götzens Der Parkplatz links nach der Einfahrt von der Landesstraße zur Götzner Bahn Talstation ist für PistentourengeherInnen frei. Skitouren am Tag sind von Uhr uneingeschränkt möglich, wenn man sich an die 10 Pistentouren-Empfehlungen hält. Die Pisten von Mutters und Götzens sind täglich ab Uhr aufgrund von Präparierungsarbeiten gesperrt. Davon ausgenommen ist der Mittwoch bis Uhr, an denen die Skipiste von Mutters über das Erlebnisrestaurant Muttereralm bis zum Pfriemesköpfl frei zugänglich ist. Ebenso möglich ist der Aufstieg über die Götzner Abfahrt zum Erlebnisrestaurant als auch zum Birgitzköpflhaus. 23 Aufgrund von Seilwindenpräparierungen sind die Skipisten vom Erlebnisrestaurant Muttereralm zum Pfriemesköpfl jeden Tag (außer Mittwoch) ab Uhr gesperrt! Das Erlebnisrestaurant Muttereralm und das Birgitzköpflhausl haben jeden Mittwoch für TourengeherInnen bis Uhr geöffnet. Die Mutterer Sennalm ist während der Betriebszeiten der Bergbahnen von 9.00 Uhr bis Uhr geöffnet. Nach großen Neuschneefällen sollte man von Pistentouren auf das Birgitzköpflhaus über die Götzner Grube Abstand nehmen, da zwischen Pfriemeswand und Nockspitze mit Lawinen zu rechnen ist. Foto: Gutmann

13 Pistentouren im Großraum Innsbruck - sicher & fair Pfriemesköpfl (1.801 m) über Götzens Skifelle Infos & Tipps 24 Ausgangspunkt: Neu Götzens / Talstation Götzner Abfahrt (861 m) Höhenmeter: 940 Gehzeit: 2 2½ Std. Parkmöglichkeiten: ja, kostenloser Tourengeherparkplatz bei der Eishalle in Götzens Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: ja (Skibus; kostenlos nur mit Alpinski- und Snowboardausrüstung), Postbus (www.postbus.at) : Mutterer Sennalm (1.600 m), Erlebnisrestaurant Muttereralm (1.608 m) Von der Talstation der Götzner Abfahrt steigt man anfangs steil über die Skipiste zum Götzner Berg (1.058 m) auf. Nach einem kurzen Flachstück folgt man abermals steil der Skipiste bis zur Skihütte, bevor sich nach einem letzten Aufschwung das Gelände für kurze Zeit abflacht. Der letzte Anstieg erfolgt unschwierig in südöstlicher Richtung. Kurz unterhalb des Pfriemesköpfls mündet die Route in den Skiweg ein, über den man schließlich zur Bergstation gelangt. Es besteht auch die Möglichkeit, über die Götzner Abfahrt direkt zum Erlebnisrestaurant Muttereralm aufzusteigen. Birgitzköpflhaus (2.035 m) über Götzens Höhenmeter: Gehzeit: 2½ 3 Std. Einkehrmöglichkeit: Birgitzköpflhaus (2.035 m) Der erste Teil des Anstieges erfolgt gleich wie in Richtung Pfriemesköpfl von Götzens aus beschrieben. Auf ca m zweigt rechts ein Skiweg in die Götzner Grube ab. Schon bald weitet sich das Tal am Fuße der Nockspitze (= Saile) wieder auf. Vorbei an einem aufgelassenen Lift, erfolgt der letzte Anstieg wieder etwas steiler hinauf zum Birgitzköpflhaus. Im Einsatz auf harten Pisten, besonders auf Kunstschnee, werden Skifelle stark beansprucht. Sorgfältige Behandlung vorausgesetzt, können Sie sich aber auch im Pisteneinsatz lange auf Ihre Felle verlassen. Bei der Auswahl der optimalen Skifelle sind mehrere Faktoren zu beachten: Taillierung: Heute sind fast ausschließlich Carving Ski im Einsatz, für die taillierte Felle erhältlich sind. Die Felle müssen auf den verwendeten Ski passen, vor allem im mittleren Bereich unter der Bindung. Die Skikante sollte für optimalen Halt beim Queren harter oder eisiger Pisten frei bleiben. Bewährt hat sich die Formel minimale Fellbreite = minimale Skibreite minus 4 mm. Carving-Felle sind mit Mittelbreiten von 64, 66, 68, 70, 72, 74, 76, 80, 84 und 88 mm erhältlich. Außerdem gibt es Felle zum Zuschneiden in verschiedenen Breiten. Befestigung: Zumeist kommt eine Befestigung mittels Gummispanner an der Skispitze und Endhaken am Skiende zum Einsatz. Moderne Alternativen wie das colltex camlock-system mit fixem Einhängebügel vorne und Kipp-Haken hinten oder das contour easyfix-system mit Klettfixierung lassen sich noch kraftsparender bedienen und verringern den Gleitwiderstand im tieferen Schnee. Material: Der Fellflor ist ganz oder überwiegend aus dem Haar der Bergziege (Mohair-Schurwolle). Als Naturmaterial bleibt es auch bei großer Kälte weich und flexibel. Mittels einer durchgehenden Folie wird der Fellflor mit dem Trägermaterial dauerhaft wasserdicht verklebt. Kleber: hält das Fell sicher am Ski und lässt sich bei Abnützung oder Verschmutzung mittels transfer-tape zum Aufbügeln oder Klebertube nachbeschichten Hier einige Tipps zur Verlängerung der Lebensdauer Ihrer Felle: Felle unmittelbar nach dem Aufstieg abziehen und Klebefläche beim Zusammenlegen der Felle abdecken entweder mit der beiliegenden Schutzfolie (auf die halbe Länge des Fells kürzen) oder mit einem Schutznetz. So sind die Felle beim nächsten Einsatz auch wieder leicht auseinander zu ziehen. Felle nach der Tour zusammengelegt bei Zimmertemperatur trocknen und anschließend lichtgeschützt im Packsack aufbewahren. So wird ein Austrocknen des Klebers verhindert. Skifelle niemals großer Wärme aussetzen! Hitze schadet der Kleberschicht, beim Abziehen können Rückstände am Skibelag bleiben und den Abfahrtsgenuss trüben. Klebefläche regelmäßig kontrollieren und rechtzeitig nachbeschichten. Stark verschmutzte Felle können mit einem Heißluftgerät und einer breiten Spachtel gereinigt werden. Für weitere Fragen steht Ihnen Ihr Fachhändler gerne zur Verfügung. 25 contour Haftfelle Die perfekte Wahl für Pistentouren. bessere Abriebfestigkeitfür harte Pisten durch Mohair/Synthetik-Mischgewebe kraftsparende Befestigung mit Klettfixierung im Schaufelbereich österreichisches Qualitätsprodukt

14 Pistentouren in bestehenden Skigebieten Skigebiet Bergeralm Innsbrucker Nordkettenbahnen 26 Nösslachjoch (2.231 m) über Bergeralm Ausgangspunkt: Talstation der Bergeralm- Lifte (1.051 m) Höhenmeter: Gehzeit: 1½ bzw. 2½ 3 Std. Parkmöglichkeiten: ja, kostenlos Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: ja (Skibus ab Innsbruck; kostenlos nur mit Alpinski- und Snowboardausrüstung), Österreichische Bundesbahn (www.oebb.at) : Bergeralm-Hütte (1.540 m), Panorama Restaurant Bergeralm (1.585 m) Vom Parkplatz der Bergeralm-Lifte anfangs flach der Skipiste folgend, steilt sich diese zunehmend auf. Auf ca m besteht die Möglichkeit, rechterhand über die Familienabfahrt aufzusteigen oder linkerhand den etwas längeren Aufstieg über die Variantenabfahrt zu wählen. Beide Pistenabschnitte treffen im Bereich der Mittelstation wieder zusammen. Die Tour setzt sich in südlicher Richtung bis zur Bergstation Hoher Turm fort. Die letzten 200 Höhenmeter führen über freies Skigelände bis zum Gipfel des Nößlachjoch. Am Tag bestehen auf das Nößlachjoch über das Skigebiet Bergeralm für PistengeherInnen keine Einschränkungen, wenn man sich an die 10 Pisten-Empfehlungen hält. Da das Skigebiet häufig eine hohe Besucherfrequenz aufweist und teilweise nur schmale Pisten zur Verfügung stehen, werden Pistentouren während des Skibetriebes von den Seilbahnen der Bergeralm aufgrund des Gefahrenpotenzials problematisch gesehen. Skitouren am Abend sind am Mittwoch, Freitag und Samstag von Uhr bis Uhr im Rahmen des Nachtskilaufes möglich. Am Montag, Dienstag, Donnerstag und Sonntag ist in den Abendstunden eine Pistenskitour nur zwischen Uhr und Uhr erlaubt. Ab Uhr sind die Skipisten aufgrund von Präparierungsarbeiten gesperrt. Entlang der gesamten Aufstiegsroute befinden sich mit der Bergeralm-Hütte (1.540 m), dem Panorama-Restaurant Bergeralm (1.585 m) und der Bärenfalle (1.630 m) drei. Das Panorama-Restaurant Bergeralm hat am Mittwoch, Freitag und Samstag auch in den Abendstunden von Uhr bis Uhr geöffnet. Im Skigebiet Bergeralm finden regelmäßig Seilwindenpräparierungen statt. Bei der Skitour auf das Nößlachjoch begibt man sich ab der Bergstation Hoher Turm in freies Skigelände. Die Mitnahme eines Verschüttetensuchgerätes, einer Sonde und einer Lawinenschaufel ist deshalb unerlässlich! Seegrube (1.906 m) Ausgangspunkt: Parkpl. Hungerburgbahn (868 m) Höhenmeter: Gehzeit: 2½ 3 Std. Parkmöglichkeiten: ja, kostenpflichtig ( 6, ) Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: ja (kostenlos nur mit gültiger Liftkarte / Saisonkarte / Regiocard), IVB-Linie J (www.ivb.at), Hungerburgbahn : Restaurant Seegrube (1.906 m), Gaststätten auf der Hungerburg Anfangs vom Parkplatz der Skipiste in nördlicher Richtung folgend. Ab ca m steilt sich das Gelände auf und mündet auf ca m in eine Forststraße ein. Kurz entlang der Forststraße, zweigt man rechterhand ab und folgt der Skipiste über kupiertes Gelände bis auf ca m. Die Forststraße querend, geht es nun etwa 150 bis 200 Höhenmeter steil empor. Am Ende des Steilhanges kurz in östlicher Richtung, passiert man die Lawinendämme und gelangt zur Talstation des 3er-Stützen-Liftes. Weiter entweder in direkter und immer steiler werdender Linie oder rechts ausholend und weniger steil von Osten zum Restaurant Seegrube. Nur für Geübte: Vom Restaurant Seegrube steigt man etwas links über das anfangs weite Kar der Seegrube auf, welches sich ab ca m immer mehr verengt und gleichzeitig an Steilheit (ca. 40 ) zunimmt. Der letzte Teil des Anstiegs führt durch eine sehr steile und schmale Rinne bis zu einer Hütte (Gesamtgehzeit: 3½ 4 Std., HM). Zum Bergrestaurant Hafelekar geht man anschließend noch nordseitig ca. 10 min zu Fuß. Die Abfahrt erfolgt bei sicheren Verhältnissen entweder direkt über die Aufstiegsroute oder von der Bergstation durch die sehr steile Seilbahnrinne bzw. Direttissima. Öffentliche Verkehrsmittel Neben dem regelmäßigen Busverkehr der IVB-Linie J, besteht auch die Möglichkeit mit der Hungerburgbahn vom Congress auf die Hungerburg zu fahren. Im gesamten Parkplatzbereich der Innsbrucker Nordkettenbahnen auf der Hungerburg sind von den TourengeherInnen 6, zu entrichten (Parkzeitraum: 8.00 Uhr bis Uhr). Für bestehen bei Einhaltung der 10 Pisten-Empfehlungen keine Einschränkungen. Nach Betriebsschluss sind Pistentouren aufgrund von Präparierungsarbeiten untersagt. Zwischen der Talstation des 3er- Stützen-Liftes und dem Restaurant Seegrube werden Seilwindenpräparierungen durchgeführt. Nach Neuschneefällen erfolgen Lawinensprengungen zwischen Hafelekar- und Seegrubenspitze. Das Restaurant Seegrube sowie das Bergrestaurant Hafelekar haben von 8.30 Uhr bis Uhr geöffnet. Bei der Pistentour hinauf zur Bergstation Hafelekar ist neben einer sicheren Spitzkehrentechnik die Mitnahme eines Verschüttetensuchgerätes, einer Sonde und einer Lawinenschaufel unerlässlich! 27

15 Pistentouren in bestehenden Skigebieten Bergbahnen Oberperfuß GmbH 28 Rangger Köpfl (1.939 m) Rangger Köpfl über Oberperfuss Ausgangspunkt: Oberperfuss (856 m) oder Stiglreith (1.363 m) Höhenmeter: Gehzeit: 1½ bzw. 2½ 3 Std. (Stiglreith) / mittel (Oberperfuss) Parkmöglichkeiten: ja, gebührenpflichtig ( 4, ); bei Liftbenützung kostenlos Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Postbus (www.postbus.at) : Panoramarestaurant Stiglreith (1.363 m), SB-Restaurant Sulzstich (1.650 m), Rosskogelhütte (1.777 m) Wer nicht den Lift bis zum Panoramarestaurant Stiglreith nutzt, kann von der Talstation der Bergbahnen-Oberperfuss entweder in direkter Linie über die steile oder etwas links haltend über die flachere Piste zum Panoramarestaurant Stiglreith (1.363 m) aufsteigen. Ab ca m flacht sich das Gelände bis ca m deutlich ab, bevor die letzten 300 Höhenmeter zum weitläufigen Gipfelplateau noch einmal steiler nach oben führen. Ist der Anstieg über die Talabfahrt sehr eisig, besteht die Möglichkeit, linkerhand über einen Fahrweg in Richtung Egghöfe hinauszuqueren, um anschließend unschwierig zum Panoramarestaurant Stiglreith zu gelangen. Rangger Köpfl - Variante Obere Gasse / Egghöfe über den Ortsteil Kammerland Ausgangspunkt: Oberperfuss / Ortsteil Kammerland (895 m) Höhenmeter: Gehzeit: 2½ 3 Std. Parkmöglichkeiten: ja (eingeschränkt) Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: nein : Panoramarestaurant Stiglreith (1.363 m), SB-Restaurant Sulzstich (1.650 m), Rosskogelhütte (1.777 m) Bei ausreichender Schneelage besteht die Möglichkeit vom Ortsteil Kammerland in Oberperfuss über den waldfreien, nach Osten gerichteten Hang der Oberen Gasse und den Egghöfen aufzusteigen, wo man erst ab ca m in die bestehende Skipiste einmündet. Vorbei am Panoramarestaurant Stiglreith folgt man der Skipiste ohne viel Höhengewinn in westlicher Richtung. Die letzten 300 Höhenmeter steiler hinauf zum weitläufigen Gipfelplateau des Rangger Köpfls. Im gesamten Parkplatzbereich der Bergbahnen Oberperfuß werden 4, Parkgebühren eingehoben; bei Liftbenützung kostenlos. Lässt es die Schneelage nicht zu oder will man den Aufstieg auf das Rangger Köpfel verkürzen, so bieten die Bergbahnen Oberperfuss spezielle Tourenkarten an. 29 Skitouren am Tag sind für PistengeherInnen während der Betriebszeiten von Uhr uneingeschränkt möglich, wenn man sich an die 10 Pisten-Empfehlungen hält. Di Pistentouren sind am Dienstag bis ausdrücklich erlaubt. Am Dienstag und Freitag wird am Rangger Köpfl Nachtskilauf angeboten, was Pistentouren an beiden Abenden möglich macht. Im Skigebiet Rangger Köpfel werden Pistenpräparierungen auch mit Seilwinden durchgeführt. Foto: Gutmann Panoramarestaurant Stiglreith, SB-Restaurant Sulzstich und Rosskogelhütte haben während der Betriebszeiten von Uhr und am Dienstag und Freitag bis Uhr geöffnet.

16 Pistentouren in bestehenden Skigebieten Bergbahnen Rosshütte Seefelder Joch (2.060 m) Bergstation Härmelekopf (2.034 m) Bergstation Härmelekopf (2.034 m) Höhenmeter: 800 Gehzeit: 2 2½ Std. Ausgangspunkt: Seefeld Tourengeherparkplatz / Talst. Rosshütte (1.234 m) Parkmöglichkeiten: ja, kostenlos (eigener Tourengeherparkplatz) Einkehrmöglichkeit: Reitherjoch Alm (1.505 m) Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Skibus, ÖBB, Postbus (www.postbus.at) Wie auf das Seefelder Joch, beginnt der Aufstieg zum Härmelekopf beim Parkplatz der rosshütte Seefelder Joch (2.060 m) Bergbahnen Rosshütte. Nun gibt es zwei Varianten für den Aufstieg: Entweder ein Stück in nordöstlicher Richtung ohne viel Höhengewinn taleinwärts in Richtung Hermannstal oder Höhenmeter: direkt etwas steiler in südöstlicher Richtung bergan. Die beiden Aufstiegsvarianten treffen Gehzeit: 1½ bzw. 2 2½ Std. schon sehr bald wieder zusammen. Weiter in südlicher Richtung bis zur Bergstation der Hochangerbahn. Der letzte Anstieg zur Bergstation Härmelekopf verläuft etwas steiler. : Hochegg Alm (1.545 m), Bergrestaurant Rosshütte (1.751 m) Variante I 30 Vom Parkplatz der Bergbahnen Rosshütte folgt man anfangs der Skipiste in leicht nordöstlicher Richtung ins Hermannstal, wo man auf ca m linkerhand zum so genannten Köpfl abzweigt. Der weitere Aufstieg führt in angenehmer Steigung zur Hochegg Alm (1.545 m) und nach weiteren 200 Höhenmetern zum Bergrestaurant Rosshütte. Für den letzten Anstieg zum Seefelder Joch sind es noch einmal knapp 300 Höhenmeter, die im oberen Bereich etwas steiler ausfallen. Im gesamten Parkplatzbereich der Bergbahnen Rosshütte besteht für TourengeherInnen ein Parkverbot. Bei Nichtbeachtung werden 8, Tagesgebühr eingehoben. 300 m südlich der Talstation wurde ein kostenloser Tourengeherparkplatz eingerichtet! Für Skitouren am Tag bestehen keine Einschränkungen, wenn man sich an die 10 Pistenempfehlungen hält. 31 Variante II Ohne viel Höhengewinn folgt man vom Parkplatz der Bergbahnen Rosshütte orografisch rechts dem Haglbach ins Hermannstal. Nun nicht linkerhand zum Köpfl hinausqueren, sondern in östlicher Richtung der Skipiste folgend. Auf ca m schwenkt man leicht linkshaltend in die Skipiste in Richtung Bergrestaurant Rosshütte ein. Anfangs etwas steiler, flacht sich das Gelände nach oben hin etwas ab. Zuletzt wie oben beschrieben noch 300 Fr Pistentouren bis zur Bergstation Hochangerbahn (Flutlichtpiste) sind am Freitag bis ausdrücklich erlaubt. Am Mittwoch und Freitag wird auf dieser Piste Nachtskilauf angeboten, was Pistentouren an beiden Abenden möglich macht. Skitouren in den Abendstunden auf das Seefelder Joch wie auch zur Bergstation Här melekopf sind täglich ab Betriebsschluss (16.30 Uhr) untersagt. Höhenmeter zum Seefelder Joch. Das Bergrestaurant Rosshütte, die Hochegg Alm und Reither Jochalm schließen mit Betriebsschluss (17.00 Uhr). Eine Ausnahme besteht für die Reither Jochalm, die am Mittwoch und Freitag aufgrund des Nachtskilaufes auch abends geöffnet hat. Foto: Olympiaregion Seefeld Die Skipisten im Bereich der Bergstation Härmelekopf sowie Seefelder Joch sind aufgrund von Seilwindenpräparierungen in den Abendstunden ausnahmslos gesperrt.

17 Pistentouren in bestehenden Skigebieten Axamer Lizum Aufschließungs AG Hoadl (2.340 m), Pleisen (2.236 m) Axamer Kögele (2.097 m) Pleisen (2.236 m) Axamer Kögele (2.097 m) Variante III: Pleisenabfahrt - Axams Höhenmeter: 700 Ausgangspunkt: Parkpl. Talstation Axamer Lizum (1.556 m) Parkmöglichkeiten: ja, kostenpflichtig Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: ja (Skibus; kostenlos nur mit Alpinski- und Snowboardausrüstung) Hoadl (2.340 m) Variante I: Damenabfahrt Höhenmeter: 800 Gehzeit: 2 2½ Std. : Dohlennest (ca m), Panoramarestaurant Hoadlhaus (2.340 m) Gehzeit: 2 2½ Std. Einkehrmöglichkeit: Panoramarestaurant Pleisenhütte (1.840 m) Direkt vom Parkplatz in westlicher Richtung zur sanft auslaufenden Herrenabfahrt. Bevor die Skipiste steiler wird, mündet man rechts in die Pistenschneise ein und steigt etwas ausholend unterhalb des Pleisenliftes zur Bergstation auf. Von dieser nun in nördlicher Richtung zum Vorgipfel und anschließend hinunter zum Axamer Kögele. Die Abfahrt erfolgt über die durchaus im oberen und unteren Abschnitt steile Skiroute nach Axams. Vom Pleisen kann auch wieder zum Ausgangspunkt abgefahren werden. 32 Vom Parkplatz ein kurzes Stück in südlicher Richtung der Straße folgend, gelangt man schon sehr bald zum Speichersee. An diesem vorbei, steuert man nicht den Steilhang an, sondern quert etwas links hinaus, wo man im oberen Abschnitt auf einen Fahrweg gelangt, der schon bald in die Hauptpiste einmündet. Anfangs recht flach, führt der Anstieg in weiterer Folge über kupiertes Gelände und zuletzt etwas steiler in zwei Kehren hinauf zum Hoadl. Im gesamten Parkplatzbereich der Bergbahnen Axamer Lizum werden während der Betriebszeiten von den PistengeherInnen Parkgebühren eingehoben. Für bestehen keine Einschränkungen, sofern sich die TourengeherInnen an die 10 Empfehlungen für Pistentouren halten. 33 Hoadl (2.340 m) Variante II: Herrenabfahrt Mo Pistentouren bis zur Bergstation Hoadlhaus sind am Montag bis Uhr ausdrücklich erlaubt. Auch die Gastronomie bietet an diesem Abend verlängerte Öffnungszeiten. Höchster Punkt: Hoadl (2.340 m) Höhenmeter: 800 Gehzeit: 2 2½ Std. Einkehrmöglichkeit: Panoramarestaurant Hoadlhaus (2.340 m) Direkt vom Parkplatz in westlicher Richtung steigt man über die durchwegs steile Skipiste bergan. Ab ca m wird das Gelände flacher, steilt sich dann ab m noch einmal ordentlich auf, bevor man über den Rücken das Hoadl erreicht. Seilwindenpräparierung Einzelne Pistenabschnitte in der Axamer Lizum werden mit Seilwinden präpariert. Lawinensprengung Nach Neuschneefällen wird die Damenabfahrt im Bereich der Nordwände des Widdersbergs durch Lawinensprengungen gesichert! Das Panoramarestaurant Hoadlhaus, das Panoramarestaurant Pleisenhütte und das Dohlennest haben nach Betriebsschluss des Skigebietes geschlossen. Ausnahme: Hoadlhaus am Tourenabend Montag geöffnet. Foto: Essl

18 Pistentouren in bestehenden Skigebieten Serlesbahnen Mieders 34 Bergstation Serlesbahn (1.605 m) Waldraster Jöchl (1.878 m) Ausgangspunkt: Parkplatz Talstation Serlesbahn / Mieders (953 m) Parkmöglichkeiten: ja, kostenlos Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: ja (Skibus von Matrei a. Brenner; kostenlos mit gültiger Liftkarte / Saisonkarte / Regiocard), Postbus von Innsbruck (www.postbus.at) : Ochsenhütte (1.582 m), Gsth. Koppeneck (1.605 m) Variante I entlang der Skipiste bis zum Ghf. Koppeneck (1.605 m) Höhenmeter: 650 Gehzeit: 1½ 2 Std. / mittel Von der Talstation der Serlesbahnen in Mieders immer entlang der Skipiste in unterschiedlicher Steilheit zur Bergstation bzw. zum Gsth. Koppeneck (1.605 m). Ein Anstieg auf das Waldraster Jöchl führt ins freie Gelände, ist aber aufgrund der sanften Geländebeschaffenheit über den breiten, bewaldeten Nord-West-Rücken leicht und sicher zu bewältigen. Von der Bergstation sind dafür noch einmal knapp 320 Höhenmeter mit einer kurzen Abfahrt einzuplanen. Die Abfahrt erfolgt über die Nordostschneise bis zur Loipe und zur Ochsenalm. Weiter über die Skipiste/Skiweg ins Tal. Variante II im freien Gelände durch das Wassertal Höhenmeter: 925 Gehzeit: 2 2½ Std. Von der Talstation der Serlesbahn auf der Piste bis zu den letzten Häusern. Anschließend linkerhand in den Wald und wenige Meter bergab zum Zirkenbach (hier mündet auch die Aufstiegsroute vom Dorfzentrum ein). Weiter auf breitem Weg zu den Wiesen am Zirkenhof (1.204 m). Weiter im Wassertal auf einer Forststraße und durch den Wald in angenehmer Steigung empor. Nach der Überquerung eines weiteren Forstweges (=Loipe) über die breite Schneise hinauf bis zum weitläufigen Plateau. Zuletzt über die bewaldete Nordost-Schneise zum Waldraster Jöchl, welches auch häufig als Gleinser Jöchl bezeichnet wird. Die Abfahrt erfolgt in nordöstlicher Richtung über die Schneise und Freifläche bis zur Höhenloipe. Über diese zur Ochsenhütte und weiter über die Skipiste bzw. den Skiweg ins Tal. Kinderfreundliche Skitour auch für Schneeschuhwanderungen geeignet Der Parkplatz bei der Talstation der Serlesbahnen steht den PistengeherInnen kostenlos zur Verfügung. Für Skitouren am Tag bestehen keine Einschränkungen, sofern man sich an die 10 Pistentouren-Empfehlungen hält. Für Skitourenaufstiege auf das Waldraster Jöchl durch das Wassertal bestehen keine Einschränkungen, da der Aufstieg nur zu Beginn die Skipiste tangiert und ansonsten über freies Gelände führt. In den Abendstunden ist der Aufstieg über die Skipiste zur Bergstation bzw. zum Gsth. Koppeneck ab Uhr gesperrt. Die Ochsenhütte (1.582 m) hat durchgehend in den Wintermonaten während der Betriebszeiten geöffnet. Das Gsth. Koppeneck (1.605 m) hat am Mo, Mi, Do, Sa und So während der Betriebszeiten der Serlesbahn von 9.00 Uhr bis Uhr geöffnet. 35 Foto: Serlesbahnen Foto: Klocker Der Aufstieg auf das Waldraster Jöchl durch das Wassertal erfolgt im freien und sanften Gelände. Dennoch ist die Mitnahme eines Verschüttetensuchgerätes, einer Sonde und einer Lawinenschaufel ratsam.

19 Pistentouren in bestehenden Skigebieten Schlick 2000 Skizentrum AG Sennjoch (2.240 m) und Kreuzjoch (2.135 m) Ausgangspunkt: Fulpmes / Talstation Schlick 2000 Parkmöglichkeiten: ja, kostenlos (eigener Tourengeherparkplatz) Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Skibus (kostenlos auch für Tourengeher), Stubaitalbahn : Gsth. Froneben (1.306 m), Bergrestaurant Brugger Alm (1.362 m), Schlicker Alm (1.643 m), Zirmachalm (1.936 m), Panoramarestaurant Kreuzjoch (2.135 m), Sennjochstüberl (2.230 m) Zirmachalm. Zuletzt steigt man von der Zirmachalm in einem leichten Linksbogen etwas steiler zum Sennjoch auf. Es besteht auch die Möglichkeit direkt über die blaumarkierte Skipiste zum Sennjoch aufzusteigen. Kreuzjoch über Zirmachalm Höhenmeter: Gehzeit: 2 bzw. 2½ 3 Std. Sennjoch über Zirmachalm Höhenmeter: Gehzeit: 2 2½ bzw. 3 3½ Std. Der erste Teil der Skitour bis zur Schlicker Alm bzw. Zirmachalm verläuft wie zuvor beschrieben. Nach der Zirmachalm noch weiter in leicht östlicher Richtung, folgt man ab ca m linkerhand der Skipiste bis zur Bergstation Kreuzoch. Die Abfahrt kann bei sicheren Verhältnissen über die Skiroute 1 erfolgen. 36 Von der Talstation der Bergbahnen über den schmalen Skiweg unschwierig zum Gsth. Froneben (1.306 m). Weiter ein kurzes Stück bergan, folgt man der blau markierten Skipiste in leicht südwestlicher Richtung bis zur Schlicker Alm (1.643 m). In weiterer Folge taleinwärts, folgt man der blaumarkierten Piste und quert ab m in östlicher Richtung zur Öffentliche Verkehrsmittel Zweimal täglich fährt am Samstag, Sonn- und Feiertag, sowie in den Weihnachts-, Semester- und Osterferien ein Skibus vom Innsbruck-Busbahnhof (Steig F) in das Skigebiet Schlick. Der Skibus verkehrt ab Öffnung des Skigebietes (Fahrplan: Es besteht auch die Möglichkeit mit der Stubaitalbahn bis Fulpmes zu fahren (www.ivb.at). 37 Seitens der Bergbahnen wird ein kostenloser TourengeherInnen-Parkplatz zur Verfügung gestellt. Pistentouren sind während der Betriebszeiten von 8.30 Uhr bis Uhr uneingeschränkt möglich, wenn man sich an die 10 Pisten-Empfehlungen hält. Alternative Da die Talabfahrt (=Skiweg) schmal ist, wird der Aufstieg über die Schneise des Plövnerlochs (Ortsteil Plöven) empfohlen Foto: Schlick 2000 Schizentrum AG Die Pisten sind nach Betriebsschluss (ab Uhr) aufgrund von Präparierungsarbeiten gesperrt. Davon ausgenommen sind Pistentouren am Donnerstag und Freitag zur Schlicker Alm zwischen Uhr und Uhr. Mit Ausnahme der Schlicker Alm (tägl. bis Uhr geöffnet), schließen Pa noramarestaurant Kreuzjoch, Zirmachalm, Bergrestaurant Brugger Alm und Gsth. Froneben nach Betriebsschluss des Skigebietes. Einzelne Pistenabschnitte des Skigebietes werden mit Seilwinden präpariert. Ebenso ist insbesondere nach Neuschneefällen mit Lawinensprengungen zu rechnen.

20 Pistentouren in bestehenden Skigebieten Patscherkofelbahnen Ges.m.b.H & Co KG Patscherkofel (2.246 m) Variante III über Olympiaabfahrt Ausgangspunkt: Landesstraße Goldbichl / Rodelbahn Heiligwasser (Gde. Patsch; m) Parkmöglichkeiten: ja (kostenlos) Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: ÖBB-Postbus (www.postbus.at) : Heiligwasser (1.234 m), Patscher Alm (1.694 m), Panorama Restaurant Patscherkofel (1.964 m), Patscherkofel-Schutzhaus (1.970 m) Ausgangspunkt: Talstation Olympiaexpress (1.000 m) Höhenmeter: Gehzeit: 2 2½ bzw. 3 3½ Std. Schwierigkeit: schwer Parkmöglichkeiten: ja ( 7, ; abends sind die Parkplätze mittels Schranken geschlossen) Variante I (Tourenroute) über Heiligwasser, ehem. Igler Alm, Patscher Alm und Patscherkofel-Schutzhaus Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: : IVB Linie J (www.ivb.at) Sportlich ambitionierte TourengeherInnen, die einen direkten Anstieg auf den Patscherkofel wählen, steigen von der Talstation des Olympiaexpress über die Olympiaabfahrt auf, die gleich zu Beginn im Bereich des Zielschusses und im Bereich des Ochsenschlages steile Abschnitte aufweist. Höhenmeter: Gehzeit: 2 2½ bzw. 3 3½ Std. 38 Vom mittlerweile etwas erweiterten Parkplatz der Rodelbahn zum Gsth. Heiligwasser (1.234 m), wo man links der Forststraße (= Tourenroute) bis zur ehem. Igler Alm (1.480 m) folgt. Kurz danach mündet man rechts in einen Traktorweg und gelangt auf diesem zur Skipiste, die man quert. Nach Einmündung in die Forststraße, steigt man über diese zur Patscher Alm (1.694 m) auf. Dort quert man zur Skipiste hinaus und folgt dieser am Rand zum Schlepplift bzw. zum Forstweg. Weiter bis kurz vor das Patscherkofel-Schutzhaus, dann rechts über die Forststraße zum Gipfel. Die Abfahrt erfolgt über die steile Skiroute auf der Nord-West-Seite ins Skigebiet. Die Parkplätze bei der Talstation des Olympiaexpress sind für Touren geherinnen nach einer Stunde Parkdauer kostenpflichtig ( 7, ). Nach Betriebsschluss sind die Parkplätze mittels Schranken gesperrt. Beim Ausgangspunkt der Rodelbahn zum Gsth. Heiligwasser bestehen entlang der Landesstraße zwischen Goldbichl und Grünwalderhof mittlerweile erweiterte und kostenlose Parkmöglichkeiten. 39 Seitens der Patscherkofelbahnen wurden zwei offizielle Tourenrouten ausgeschildert (siehe Variante I + II), die nur sehr mariginal die Pisten berühren. Hält man sich an die 10 Pisten- Empfehlungen, bestehen für keine Einschränkungen. Variante II (Tourenroute) über Heiligwasser, Patscher Alm und Hohe-Mahd-Alm Höhenmeter: Gehzeit: 3 3½ Std. Do Pistentouren bis zum Schutzhaus sind am Donnerstag bis ausdrücklich erlaubt. Seitens der Patscherkofelbahnen erfolgt an den übrigen Tagen nach Betriebsschluss zwischen Uhr und 8.00 Uhr keine Gefahrensicherung. Dadurch besteht eine erhöhte Verletzungsgefahr durch Pistenbearbeitungsgeräte, Spurrinnen, Windenseile sowie freiliegende Kabel/Schläuche der Beschneiungsgeräte. Entlang der Rodelbahn bis zum Gsth. Heiligwasser (1.234 m) bzw. am Kirchlein vorbei mündet man linkerhand in den etwas steileren Traktorweg ein und folgt diesem bis zur Skipiste. Nach Querung der Piste steigt man über diese am äußerst rechten Rand ca. 80 Höhenmeter auf, wo man in einen Seitenarm der Piste einmündet. Diesem entlang bis zur Forststraße und zur Patscher Alm (1.694 m). Weiter zur Hohe-Mahd-Alm (1.907 m), mündet man ca. 150 m nach der letzten Kehre rechts in den Zirbenwald ein. Nach einer kurzen Waldpassage erreicht man eine Forststraße. Auf ca m gelangt man zu einem Windzaun, der in nördlicher Richtung zum Gipfelplateau des Patscherkofels (2.246 m) führt. Die Abfahrt erfolgt über die steile Skiroute auf der Nord-West-Seite ins Skigebiet. Patscher Alm (1.694 m; tägl. außer Dienstags geöffnet), Tel. (0676) , Patscherkofel- Schutzhaus (1.970 m; tägl. bis Uhr, Do. bis Uhr geöffnet), Panorama-Restaurant Patscherkofel (1.964 m; während der Betriebszeiten der Patscherkofelbahn geöffnet). Einzelne Abschnitte der Skipisten am Patscherkofel werden mit Windenseilen präpariert. Da die Aufstiege der Varianten I + II auch ins freie Gelände führen, ist die Mitnahme eines Verschüttetensuchgerätes, einer Sonde und einer Lawinenschaufel ratsam.

21 Pistentouren in bestehenden Skigebieten Gschwandtkopflifte Berg- und Schilift Schwaz-Pill Gesellschaft m.b.h. Gschwandtkopf (1.495 m) Hecherhaus (1.887 m) und Arbeser (2.026 m) 40 Die Betreiber der Gschwandtkopflifte ersuchen die PistentourengeherInnen nicht über die Skipiste von Seefeld auf den Gschwandtkopf aufzusteigen, da aufgrund der Geländebeschaffenheit und der Seilbahnanlagen ein Aufstieg am Rand der Skipiste nur sehr schwer möglich und dadurch verstärkt Kollissionen mit AlpinskifahrerInnen auftreten können. Die PistentourengeherInnen werden deshalb ersucht, die Aufstiege auf den Gschwandtkopf über Mösern / Seewald oder Reith bei Seefeld zu wählen. Gschwandtkopf über Mösern / Seewald Ausgangspunkt: Parkplatz Seewald (1.200 m) Höhenmeter: Gehzeit: 1 1½ Std. Parkmöglichkeiten: ja, kostenlos Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Postbus (www.postbus.at) : Sonnenalm (1.495 m), Ötzihütte (1.495 m) Vom Parkplatz Seewald, der sich zwischen Seefeld und Mösern befindet, steigt man unschwierig entlang der Piste zum benachbarten Gipfelplateau des Gschwandtkopfes (1.495 m) auf. Will man auf der Sonnenalm bzw. Ötzihütte einkehren, ist ein kurzer Anstieg zum benachbarten Gipfelplateau notwendig. Ausgangspunkt: Parkplatz Kellerjochbahn (1.347 m), Parkplatz Grafenast (1.360 m) HöhenmeteR: Gehzeit: 1½ 2 Std. /mittel Parkmöglichkeiten: ja, Parkplatz Kellerjochbahn 5, (für Saisonkartenbesitzer kostenlos), Parkplatz Grafenast 2,50 Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: ja, Skibus (mit Saisonkarte der Kellerjochbahn kostenlos) : Hecherhaus (1.887 m), Bio-Hotel Grafenast (1.320 m), Alpenhof Hubertus (1.370 m) Vom Parkplatz der Kellerjochbahn anfangs etwas steiler über die Piste empor, wobei aufgrund der schmalen und mitunter unübersichtlichen Pistenabschnitte ein Aufstieg unbedingt am Pistenrand und ohne Queren erfolgen muss. Im oberen Drittel flacht sich das Gelände etwas ab, bevor ein letzter etwas steilerer Anstieg zum Hecherhaus erfolgt. Wird die Pistentour zum Arbeser fortgesetzt, folgt man der ehemaligen Skipiste knapp 200 HM durchwegs steil hinauf zum Rücken des Arbeser. 41 über Reith b. Seefeld Ausgangspunkt: Reith b. Seefeld / Auland (1.200 m) Höhenmeter: Gehzeit: 1 1½ Std. Die Aufstiegsvariante über Auland auf den Gschwandtkopf weist zwei steilere Passagen auf. Auf geradem Weg steuert man das breite Gipfelplateau des Gschwandtkopfes mit der Sonnenalm an. Will man auf das benachbarte Plateau ist eine kurze Abfahrt mit einem nochmaligen kurzen Anstieg notwendig. Für bestehen von den Ausgangspunkten Reith b. Seefeld und Mösern / Seewald keine Einschränkungen, sofern man sich an die 10 Pisten-Empfehlungen hält. Die Skipisten auf den Gschwandtkopf sind generell nach Betriebsschluss (17.00 Uhr) für PistengeherInnen gesperrt. Sonnenalm und Ötzihütte haben während der Betriebszeiten von Uhr Uhr geöffnet. Foto: Essl

22 Pistentouren im Großraum Innsbruck - sicher & fair Adressen und Telefonnummern Do Sofern man sich an die 10 Pistentouren-Empfehlungen hält, bestehen keine Einschränkungen. Pistentouren zum Hecherhaus bzw. zum Arbeser sind immer am Donnerstag sowie bei jeder Vollmondnacht bis Uhr uneingeschränkt erlaubt. An den übrigen Wochentagen sind die Pisten ab Uhr aufgrund von Pistenpräparierungen ausnahmslos gesperrt. Das Hecherhaus ist für Pistentourengeher jeden Donnerstag und bei jeder Vollmondnacht bis Uhr geöffnet. NOTRUF Europäische-Notrufnummer Bergrettungs-Notrufnummer 140 Rettungs-Notrufnummer Polizei-Notruf 133 Lawinenwarndienst und Lawinenlagebericht für Tirol Tonband... (0800) (kostenlos) oder (0512) Fax.... (0512) Internet... Handy www.tirol-mobile.at (Lagebericht, Karten, Stationsgrafiken) www.lawine-mobile.at (SMS-Versand, Lawinen-Client) 42 Die Pisten sind durchwegs schmal und aufgrund von Geländekuppen mitunter unübersichtlich. Ein Aufstieg wird deshalb von den Kellerjochbahnen nur am Pistenrand, hintereinander und ohne Querungen geduldet. Hinweis Einzelne Abschnitte der Skipisten werden mit Windenseilen präpariert. Eine zusätzliche Kollissionsgefahr ist durch aufgestellte Schneekanonen gegeben. Rundfunk... ORF Radio Tirol täglich um 7.50 Uhr Alpenverein-Wetterdienst Gesamtes Alpenwetter... (0900) ( 0,68 / Minute) Regionales Alpenwetter.... (0900) ( 0,68 / Minute) Ostalpenwetter (0900) ( 0,68 / Minute) Persönliche Beratung... (0512) (Montag bis Samstag Uhr) 43 Alpine Auskunft des Alpenverein Innsbruck (offenes Portal für aktuelle Tourenbedingungen) Mach die Nacht zum Tag! mit Light & Motion High-End Stirnlampen aus Kalifornien. Bereits mehrfach ausgezeichnet! Fahrplanauskünfte Österreichische Bundesbahn Tel. (05) ÖBB-Postbus GmbH Kundenberatung Tel. (0810) Innsbrucker Verkehrsbetriebe (IVB) und Stubaitalbahn GmbH Tel. (0512) Verkehrsverbund Tirol (VVT) Kundencenter Tel. (0512) Infos und Händler finden Sie auf

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