Thema: Energiebereitstellung (beim Walking)

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Thema: Energiebereitstellung (beim Walking)"

Transkript

1 Fortbildungsveranstaltung am IfSS der Universität Karlsruhe (TH) Trainingslehre im Neigungsfach Sport Datum: Thema: Energiebereitstellung (beim Walking)

2 Faktoren sportlicher Leistung Schnabel (1997)

3 Systematisierung motorischer Fähigkeiten Bös (2004)

4 Ausdauer Systematisierung (nach Hollmann & Hettinger 2000) Ausdauer lokale Ausdauer allgemeine Ausdauer anaerob aerob anaerob aerob statisch dynamisch statisch dynamisch statisch dynamisch statisch dynamisch Kraft- und Schnelligkeits- Ausdauer KZA: 25 s-2 min MZA: 2-10 min LZAI:10-35 min LZAII: min LZAIII: min morphologischer, biochemischer, biophysikalischer Aspekt

5 Aufbau und Rolle des ATP Grundbaustein für jede menschliche Bewegung einzige Energieform, die von der Zelle genutzt werden kann Dickhuth (2000)

6 Aufbau und Rolle des ATP ATP wird beim Kontraktionsvorgang in ADP und P i gespalten, dabei wird Energie frei Vorrat an ATP in der Muskelzelle reicht nur für 1 bis 2 sec jede Muskelzelle muss ATP resynthetisieren ATP kann nur durch Energiezufuhr synthetisiert werden Klinke & Silbernagl (2000)

7 Energieliefernde Prozesse zur ATP-Synthese (Übersicht) 1. Spaltung energiereicher Phosphate (KP, ADP) anaerob-alaktazide Energiegewinnung (Sofortreserve) Dauer: 4-6 sec (bis 10 sec) Enzym: Creatin-Phosphokinase (CPK) 2. Energie aus Kohlenhydraten a) anaerob-laktazide Energiegewinnung (Glykolyse) Dauer: bis 60 sec Enzym: Phosphofructokinase (PFK) b) aerob-alaktazide Energiegewinnung Dauer: bis 90 min Enzym: Citratsynthetase (CS) 3. Energie aus Fetten aerob-alaktazide Energiegewinnung Dauer: unendlich Enzym: Cholesterin-Alkyl-transferase (CAT) Badtke (1999) (4. Energie aus Proteinen) nur in Notsituationen (Krankheiten, Hunger, Übertraining)

8 Spaltung energiereicher Phosphate (KP, ADP) anaerob-alaktazide Energiegewinnung (Sofortreserve) Dauer: 4-6 sec (bis 10 sec) Enzym: Creatin-Phosphokinase (CPK) Blum & Friedmann (1991)

9 Energie aus Kohlenhydraten (anaerob) Glykolyse anaerob-laktazide Energiegewinnung Dauer: bis 60 sec Enzym: Phosphofructokinase (PFK) Ort: Zytoplasma Energiebilanz: 2 ATP (pro mol Glucose) Badtke (1999)

10 Energie aus Kohlenhydraten (aerob) Glykolyse + Citratzyklus (+ Atmungskette) aerob-alaktazide Energiegewinnung Dauer: bis 90 min Enzym: Citratsynthetase (CS) Ort: Mitochondrium Energiebilanz: 2 ATP (Glykolyse) + 2 ATP (Citratzyklus) + 34 ATP (Atmungskette) 38 ATP (pro mol Glucose) Badtke (1999)

11 Energie aus Kohlenhydraten (aerob) (Glykolyse +) Citratzyklus + Atmungskette

12 Energie aus Fetten aerob-alaktazide Energiegewinnung Dauer: unendlich Enzym: Cholesterin-Alkyl-transferase (CAT) Energiegehalt: 1 g Fett 505 mmol ATP 1 g KH 211 mmol ATP Badtke (1999)

13 Energieflussraten und Speichergröße ATP-Bildungsrate

14 Energiebereitstellung bei maximaler Belastung in Abhängigkeit der Belastungszeit Keul/Haralambie (1972)

15 Energiebereitstellung bei unterschiedlicher Intensität Badtke (1999)

16 Energiestoffwechsel in Abhängigkeit von der Anforderung Messgröße SA KZA MZA LZA (1) LZA (2) LZA (3) Dauer sec min Herzschlagfrequenz (1/min) O 2 -Aufnahme % VO 2 max Energiewandlung % aerob % anaerob Energieverbrauch kj/min Abbauweg (anaerob) % alactazid % lactazid Abbauweg (aerob) % KH % Fette bis 80 bis Energieliefernde Substrate Phosph. KH KH KH KH KH (Fett) (KH) Fett nach Neumann (1984)

17 Weltrekorde unterschiedlicher Laufdisziplinen (Stand 04/2005) Strecke 100m 200m 400m 800m 1000m 1500m 3000m 5000m 10000m Zeit (Weltrekordhalter) 9,86 sec (Tim Montgomery) 19,32 sec (Michael Johnson) 43,18 sec (Michael Johnson) 1:41,11 min (Wilson Kipketer) 2:11,96 min (Noah Ngeny) 3:26,00 min (Hicham El Guerrouj) 7:20,67 min (Daniel Komen) 12:37,35 min (Kenenisa Bekele) 26:20,31min (Kenenisa Bekele) m 58:51 min (Paul Tergat) m 2:04:55 (Paul Tergat)

18 Laktatleistungskurve Anaerobe Schwelle Aerob-anaerober Übergang Aerobe Schwelle < 2 mmol/l Ext. GLA Regeneration Fett (+KH) 2-3 mmol/l Int. GLA Stabilis. KH >Fett 3-5 mmol/l Entw.-B. Entwickl. KH >5 mmol/l Spitzenb. Laktattol. KH

19 Ausdauerleistungsfähigkeit Messgrößen (Auswahl) Geschwindigkeit an der anaeroben Schwelle Maximale Sauerstoffaufnahme (VO 2 max) Respiratorischer Quotient (RQ) bei definierter Belastung

20 Maximale Sauerstoffaufnahme (VO 2 max) VO 2 max Basismessgröße in der Sportmedizin VO 2 max abhängig von Sauerstoffaufnahme / äußere Atmung (Ventilation, Diffusionskapazität) Sauerstofftransport (HKS, Kapillarisierung, Hämoglobin, Blutvolumen) Sauerstoffverbrauch (Mitochondrien, Enzyme, Faserspektrum usw.)

21 Maximale Sauerstoffaufnahme (VO 2 max) Hollmann & Hettinger (2000) Normwerte (3. Lebensdekade) absolut (l/min) Männer relativ (ml/min/kg) absolut (l/min) Frauen relativ (ml/min/kg) Untrainierte 3,3 ± 0,2 40 2,0 ± 0,2 35 Leistungssportler 6,0 80 3,5 65

22 Respiratorischer Quotient (RQ) RQ = CO2 Abgabe O2 Aufnahme Erlaubt Aussagen über aktuelle Stoffwechselsituation RQ = 0,7 RQ = 1 RQ = 0,85 RQ >1 reine Fettsäure-Oxidation reine Glukose-Oxidation (C 6 H 12 O 6 + 6O 2 6CO 2 + 6H 2 O + Energie) gemischtes Verhältnis von 50% KH zu 50% Fett Belastung im Bereich der Ausbelastung / Nachbelastungsphase

23 Respiratorischer Quotient (RQ) Training RQ bei gleicher (submaximaler) Belastung geringer

24 Energiestoffwechsel beim Walking Laktatkonzentration in mmol/l (MW ± SD) bei verschiedenen Intensitäten und verschiedenen Streckenprofilen Max. 2 km-w-t (n=33) Submax. 2 km W-T (n=30) Ebene 4,59 ± 1,91 2,45 ± 0,83 25 HM 5,27 ± 2,21 2,23 ± 0,69 50 HM 7,82 ± 2,17 2,63 ± 0,99 Walking-Zeiten (MW ± SD) bei verschiedenen Intensitäten und verschiedenen Streckenprofilen Max. 2 km-w-t (n=33) Submax. 2 km W-T (n=30) Ebene 16,52 ± 1,49 18,03 ± 1,60 25 HM 16,18 ± 1,43 18,71 ± 1,70 50 HM 15,13 ± 1,38 17,66 ± 2,33

Ausdauer. die sportliche Leistung. leistungsbestimmende Faktoren. Trainingslehre - Ausdauer. 1. Bedeutung der Ausdauer für. 2. Biologische Grundlagen

Ausdauer. die sportliche Leistung. leistungsbestimmende Faktoren. Trainingslehre - Ausdauer. 1. Bedeutung der Ausdauer für. 2. Biologische Grundlagen Ausdauer 1. Bedeutung der Ausdauer für die sportliche Leistung 3. Ausdauerfähigkeiten und leistungsbestimmende Faktoren 4. Ausdauertraining 5. Trainingswirkungen Folie 1 1. Bedeutung der Ausdauer für die

Mehr

Energiebereitstellung

Energiebereitstellung oder Wie kommt die Tinte auf den Füller? ATP Währung der Zelle Energie wird gewonnen durch: Baaam!! ATP Mechanische Arbeit (ca. 25 %; max 35%) ADP Thermoregulation (bei sportlicher Belastung 75%!!!) Energie

Mehr

TRAININGSLEHRE. IMSB-Austria 1

TRAININGSLEHRE. IMSB-Austria 1 TRAININGSLEHRE KONDITION TECHNIK ERNÄHRUNG KONSTITUTION PSYCHE TAKTIK IMSB-Austria 1 TRAININGSLEHRE AUSDAUER KRAFT BEWEGLICHKEIT SCHNELLIGKEIT IMSB-Austria 2 TRAININGSLEHRE KOORDINATION IMSB-Austria 3

Mehr

Medizinische Grundlagen Ausdauertraining. F. Boldt Zentrum für Sportmedizin Sport-Gesundheitspark Berlin

Medizinische Grundlagen Ausdauertraining. F. Boldt Zentrum für Sportmedizin Sport-Gesundheitspark Berlin Medizinische Grundlagen Ausdauertraining F. Boldt Zentrum für Sportmedizin Sport-Gesundheitspark Berlin Motorische Eigenschaften Ausdauer Kraft Schnelligkeit Koordination Beweglichkeit Spezifische Mortalität

Mehr

Trainingslehre - Ausdauer. Ausdauer. Das zentrale Thema der Trainingslehre im Pflichtfach Sport! Folie 1

Trainingslehre - Ausdauer. Ausdauer. Das zentrale Thema der Trainingslehre im Pflichtfach Sport! Folie 1 Ausdauer Das zentrale Thema der Trainingslehre im Pflichtfach Sport! Folie 1 Ausdauer 1. Lohnt sich Ausdauertraining? 2. Energiebereitstellung in der Muskelzelle und Funktion des Herz-Kreislauf-Systems

Mehr

Energiebereitstellung. Repetion/Vertiefung Trainer B Internationale Literatur

Energiebereitstellung. Repetion/Vertiefung Trainer B Internationale Literatur Energiebereitstellung Repetion/Vertiefung Trainer B Internationale Literatur Jede Muskelzelle ist für die Energiebereitstellung selbst verantwortlich. Chemische Energie wird in mechanische Energie umgewandelt.

Mehr

Fettstoffwechsel - Stoffwechsel beim Sportler

Fettstoffwechsel - Stoffwechsel beim Sportler Fettstoffwechsel - Stoffwechsel beim Sportler Sonja Schmitz-Harwardt Heilpraktikerin und Sporttherapeutin Naturheilpraxis Alles in Balance in Velbert Muskelstoffwechsel Muskelstoffwechsel Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Energiebereitstellung

Mehr

❶ ❷ ❸ ❹ 1) ATP: 2) Energiegewinnungswege:

❶ ❷ ❸ ❹ 1) ATP: 2) Energiegewinnungswege: 1) ATP: ist der Energielieferant des Körpers. Die Spaltung von ATP (Adenosintriphosphat) zu ADP (Adenosindiphosphat) + P gibt Energie frei, welche der Körper nutzen kann (z.b. Muskel für Kontraktion, vgl.

Mehr

Der Stoffwechsel. Wir zeigen dir wie er funktioniert.

Der Stoffwechsel. Wir zeigen dir wie er funktioniert. Der Stoffwechsel. Wir zeigen dir wie er funktioniert. Der Stoffwechsel. Wir zeigen dir wie er funktioniert. Guter Stoffwechsel, schlechter Stoffwechsel, der Stoffwechsel schläft, den Stoffwechsel ankurbeln,

Mehr

Energieverbrauch > 5.000 kcal/woche durch Training = mind. 6 Std. intensives Training!!! Ernährung (Essen + Trinken!) der letzten Hauptmahlzeit vor

Energieverbrauch > 5.000 kcal/woche durch Training = mind. 6 Std. intensives Training!!! Ernährung (Essen + Trinken!) der letzten Hauptmahlzeit vor Energieverbrauch > 5.000 kcal/woche durch Training = mind. 6 Std. intensives Training!!! Ernährung (Essen + Trinken!) der letzten Hauptmahlzeit vor der Belastung, unmittelbar vor der Belastung, während

Mehr

Was passiert energetisch beim 400m- Lauf?

Was passiert energetisch beim 400m- Lauf? Was passiert energetisch beim 400m- Lauf? Die Energie für f r sportliche Leistungen wird nicht unmittelbar aus der Nahrung (Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße) e) gewonnen. Das in allen Körperzellen K gespeicherte

Mehr

Die aerobe Ausdauer. Beispiel: Die HF an der IAS sei 160 Schläge/min. Die Grundlagenausdauer 1 (GA 1) läge dann zwischen 112 und 136/min.

Die aerobe Ausdauer. Beispiel: Die HF an der IAS sei 160 Schläge/min. Die Grundlagenausdauer 1 (GA 1) läge dann zwischen 112 und 136/min. Die aerobe Ausdauer Die Energiegewinnung erfolgt durch den Abbau von Fettsäuren und/oder Glukose unter Sauerstoffverbrauch (Oxidation). Es werden zwei Unterformen unterschieden: Die extensiv-aerobe Ausdauer

Mehr

TRAININGSLEHRE Übungsaufgabe zum Thema Ausdauer

TRAININGSLEHRE Übungsaufgabe zum Thema Ausdauer TRAININGSLEHRE Übungsaufgabe zum Thema Ausdauer AUFGABE Der äthiopische Wunderläufer Haile Gebrselassie, der 1989 im Alter von 16 Jahren als weitgehend unbekannter Athlet sowohl über 5000 Meter als auch

Mehr

Gk-Sport Schülermaterialien-Ausdauer. 2. Trainingsprogramm für die Allgemeine Grundlagenausdauer

Gk-Sport Schülermaterialien-Ausdauer. 2. Trainingsprogramm für die Allgemeine Grundlagenausdauer Fit sein durch Ausdauer 1. Was ist Ausdauer? Ausdauer im Sport ist die Fähigkeit: Physisch und psychisch lange einer ermüdenden Belastung zu widerstehen und/oder sich nach physischen und psychischen Belastungen

Mehr

Sportbiologische Grundlagen und Trainingslehre

Sportbiologische Grundlagen und Trainingslehre Inhalt Sportbiologische Grundlagen und Trainingslehre PD Dr. sc. nat. Claudio Perret Sportmedizin Nottwil Herz-Kreislauf-System, Atmung und Muskel Energiebereitstellung Trainingsgrundsätze / Superkompensation

Mehr

Medizinische Grundlagen. F. Boldt Zentrum für Sportmedizin Sport-Gesundheitspark Berlin

Medizinische Grundlagen. F. Boldt Zentrum für Sportmedizin Sport-Gesundheitspark Berlin Medizinische Grundlagen Ausdauertraining F. Boldt Zentrum für Sportmedizin Sport-Gesundheitspark Berlin Spezifische Mortalität und Fitness Spez. Mort./10000 Personen Jahre (Männer) 30 25 20 CVD CANCER

Mehr

Referent Christian Koller

Referent Christian Koller Titel Referent Christian Koller Bachelor of Arts in Physiotherapie Aula BBZB 20. Oktober 2014 Ausdauertraining in der Rehabilitation - Unterschiede der Ausdauerformen - Testmöglichkeiten und Analyse des

Mehr

Ausdauer. Einführung in die Trainingslehre. Stephan Turbanski. Fragen zu Scheinerwerb, Klausur, Scheinanerkennung usw. bitte an:

Ausdauer. Einführung in die Trainingslehre. Stephan Turbanski. Fragen zu Scheinerwerb, Klausur, Scheinanerkennung usw. bitte an: Einführung in die Trainingslehre Fragen zu Scheinerwerb, Klausur, Scheinanerkennung usw. bitte an: 1. Frau Anja Marquardt Stephan Turbanski 2. Herr Prof. Dr. Harald Lange Institut für Sportwissenschaften

Mehr

Physiologische Grundlagen des Ausdauersports. Differenzierte Trainingsmethoden im Ausdauerbereich

Physiologische Grundlagen des Ausdauersports. Differenzierte Trainingsmethoden im Ausdauerbereich Physiologische Grundlagen des Ausdauersports Differenzierte Trainingsmethoden im Ausdauerbereich von Dr. med. Dr. Sportwiss. Thorsten Schiffer Deutsche Sporthochschule Köln Dr. med. Dr. Sportwiss. Thorsten

Mehr

Trainingsmethodische Grundlagen des Ausdauertrainings

Trainingsmethodische Grundlagen des Ausdauertrainings Trainingsmethodische Grundlagen des Ausdauertrainings Was ist Ausdauer? HOLLMANN; HETTINGER, 1980: Ausdauer ist identisch mit Ermüdungswiderstandsf dungswiderstandsfähigkeit. CONZELMANN, 1994: Ausdauer

Mehr

BIOCHEMIE. Prof. Manfred SUSSITZ. über(be)arbeitet und zusammengestellt nach Internetvorlagen:

BIOCHEMIE. Prof. Manfred SUSSITZ. über(be)arbeitet und zusammengestellt nach Internetvorlagen: BIOCHEMIE Prof. Manfred SUSSITZ über(be)arbeitet und zusammengestellt nach Internetvorlagen: Medizinische Fakultät, Universität Erlangen http://www2.chemie.uni-erlangen.de/projects/vsc/chemie-mediziner-neu/start.html

Mehr

«Ausdauertraining» Naturwissenschaftliche Aspekte

«Ausdauertraining» Naturwissenschaftliche Aspekte EHSM / Trainerbildung Jost Hegner Was verstehen wir unter «Leistung» im pädagogischen Sinne? unter «Leistung» im physikalischen Sinne: Power (in Joule/s; Watt)? unter «Leistung» im physiologischen Sinne:

Mehr

Radfahren. nicht nur für s Herz. Sölden, 18. Juni Kurt A. Moosburger

Radfahren. nicht nur für s Herz. Sölden, 18. Juni Kurt A. Moosburger Radfahren nicht nur für s Herz Sölden, 18. Juni 2016 Kurt A. Moosburger Facharzt für Innere Medizin Sportmedizin - Ernährungsmedizin www.dr-moosburger.at 1 Bewegung Sport - Training Bewegung ist Bewegung

Mehr

" Der Einfluss von Sport und körperlicher Bewegung auf Adipositas, biochemische & physiologische Wirkmechanismen, realistische Therapieansätze"

 Der Einfluss von Sport und körperlicher Bewegung auf Adipositas, biochemische & physiologische Wirkmechanismen, realistische Therapieansätze " Der Einfluss von Sport und körperlicher Bewegung auf Adipositas, biochemische & physiologische Wirkmechanismen, realistische Therapieansätze" Klinik für Rehabilitationsmedizin Direktor: Univ. Prof. Dr.

Mehr

Konditionellen Substanz Ausdauer. Zuchwil, MSL

Konditionellen Substanz Ausdauer. Zuchwil, MSL Konditionellen Substanz Ausdauer Zuchwil, 24.4.2016 MSL Einordnung im Modell 2 22 Stoffwechsel: Baustoffwechsel Wachstum und Erneuerung durch Zellteilung und mit Eiweissbestandteilen Betriebs- oder Energiestoffwechsel

Mehr

Ausdauertraining beim Handball. Heiner Brand

Ausdauertraining beim Handball. Heiner Brand Ausdauertraining beim Handball Heiner Brand 8. November 2004 Belastungsprofil Handball Intervallbelastung mit intensiven Belastungsspitzen und dazwischen liegenden Phasen geringerer Belastung Energiebereitstellung

Mehr

w w w. a c a d e m y o f s p o r t s. d e w w w. c a m p u s. a c a d e m y o f s p o r t s. d e Physiologie L E SEPROBE

w w w. a c a d e m y o f s p o r t s. d e w w w. c a m p u s. a c a d e m y o f s p o r t s. d e Physiologie L E SEPROBE w w w. a c a d e m y o f s p o r t s. d e w w w. c a m p u s. a c a d e m y o f s p o r t s. d e Physiologie L E SEPROBE online-campus Auf dem Online Campus der Academy of Sports erleben Sie eine neue

Mehr

Trainings- und Bewegungswissenschaft. Ausdauer. Ausdauer

Trainings- und Bewegungswissenschaft. Ausdauer. Ausdauer Trainings- und Bewegungswissenschaft Ausdauer Ausdauer Definition Training Training ist die planmäßige und systematische ti Realisation von Maßnahmen (Trainingsinhalte und Trainingsmethoden) zur nachhaltigen

Mehr

Zielgerichtetes Ausdauertraining mit Hilfe der Laktatdiagnostik

Zielgerichtetes Ausdauertraining mit Hilfe der Laktatdiagnostik Zielgerichtetes Ausdauertraining mit Hilfe der Laktatdiagnostik 1. Warum Ausdauertraining? Ausdauertraining kann sehr vielfältig eingesetzt werden: - zur Steigerung der eigenen Ausdauerleistungsfähigkeit

Mehr

Laktat-Stufentest. Laktat-Stufentest: - Eingangsstufe: 80 W - Stufenhöhe: 40 W - Stufenlänge: 4 min. (Schema: )

Laktat-Stufentest. Laktat-Stufentest: - Eingangsstufe: 80 W - Stufenhöhe: 40 W - Stufenlänge: 4 min. (Schema: ) Laktat-Stufentest Laktat-Stufentest: - Eingangsstufe: 80 W - Stufenhöhe: 40 W - Stufenlänge: 4 min (Schema: 80-40 - 4) Zweck: - Optimierung des Trainings - Minimierung des Zeitaufwandes - Maximierung des

Mehr

Optimales Lauftraining im Hobbysport. Wilhelm Lilge/team2012.at

Optimales Lauftraining im Hobbysport. Wilhelm Lilge/team2012.at Optimales Lauftraining im Hobbysport Wilhelm Lilge/team2012.at Spitzensportler Hobbysportler Gesundheitssportler Leistungsbeeinflussende Faktoren Kondition Genetische Voraussetzungen Technik Psychische

Mehr

Leistungsdiagnostik Auch für Freizeitsportler sinnvoll!?

Leistungsdiagnostik Auch für Freizeitsportler sinnvoll!? Dr. Sascha Härtel Leistungsdiagnostik Auch für Freizeitsportler sinnvoll!? Pressekonferenz Komitee Forschung Naturmedizin e.v. (KFN), München, 20. März 2013, Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften

Mehr

Trainingsphysiologische Grundlagen im Eishockeyaus. internistischer Sicht

Trainingsphysiologische Grundlagen im Eishockeyaus. internistischer Sicht Trainingsphysiologische Grundlagen im Eishockeyaus internistischer Sicht Eishockeysymposium Passau-Kohlbruck 27.03.2010 Trainingsphysiologische Grundlagen im Eishockeyaus internistischer Sicht Eishockeysymposium

Mehr

Adaptation der Muskulatur an Arbeit und Training beim Pferd. Korinna Huber Tierärztliche Hochschule Hannover

Adaptation der Muskulatur an Arbeit und Training beim Pferd. Korinna Huber Tierärztliche Hochschule Hannover Adaptation der Muskulatur an Arbeit und Training beim Pferd Korinna Huber Tierärztliche Hochschule Hannover Aktivierung körpereigener Systeme bei körperlicher Arbeit Breves/Engelhardt Physiologie der Haustiere

Mehr

Leichtathletik Athlétisme. Trainingslehre. Ausdauer. DisM 09-1df

Leichtathletik Athlétisme. Trainingslehre. Ausdauer. DisM 09-1df Trainingslehre Ausdauer 09-1df Ausdauer Die konditionellen Faktoren Motorisches System (Bewegungsapparat) Motorisches System (Bewegungsapparat) Stoffwechsel System Energie (Betriebstoffe) Grafik: HEGNER

Mehr

Energiebereitstellung bei sportlichen Leistungen (Aufbau der Muskulatur)

Energiebereitstellung bei sportlichen Leistungen (Aufbau der Muskulatur) Energiebereitstellung bei sportlichen Leistungen (Aufbau der Muskulatur) Energiebereitstellung bei sportlichen Leistungen (Prinzip der Kontraktion) Aktin-/Myosinfilament im Ruhezustand Der Muskel ist in

Mehr

SPORTBIOLOGIE. Skript

SPORTBIOLOGIE. Skript Skript SPORTBIOLOGIE 1. Passiver Bewegungsapparat Seite 1 2. Aktiver Bewegungsapparat 2 3. Energiebereitstellung im Muskel 5 3.1 Anaerobe Energiegewinnung 5 3.2 Aerobe Energiegewinnung 8 Die Sportbiologie

Mehr

Die konditionellen Faktoren

Die konditionellen Faktoren Ausdauer Die konditionellen Faktoren Motorisches System (Bewegungsapparat) Motorisches System (Bewegungsapparat) Stoffwechsel System Energie (Betriebstoffe) Nerven System Koordination (Steuerung) Grafik:

Mehr

Energiestoffwechseldiagnostik

Energiestoffwechseldiagnostik HNT von 1911 e.v. Straße Cuxhavener Str. 253 Ort 21149 Hamburg fithus@hntonline.de Telefon 040-7015774 Energiestoffwechseldiagnostik 11.10.2013 Name: xxx xxx Testmethode: aeroscan Alter: 30 Trainingsgerät:

Mehr

Physiologische Aspekte der Energiebereitstellung im Eishockey

Physiologische Aspekte der Energiebereitstellung im Eishockey Physiologische Aspekte der Energiebereitstellung im Eishockey Wissenschaftl. Koordination / Leistungsdiagnostik Zi. 702 0221 486264 www.osp-rheinland.de heine@osp-rheinland.de Physiologische Aspekte der

Mehr

Beurteilung der körperlichen Leistungsfähigkeit in Abhängigkeit vom Lebensalter H. Heck

Beurteilung der körperlichen Leistungsfähigkeit in Abhängigkeit vom Lebensalter H. Heck Beurteilung der körperlichen Leistungsfähigkeit in Abhängigkeit vom Lebensalter H. Heck Bochum 21. September 2009 Leistung? - physikalische? - körperliche Leistung(sfähigkeit)? Unter körperlicher Leistungsfähigkeit

Mehr

B-Trainer- Ausbildung. Schnelligkeits- bzw. Geschwindigkeitsausdauer

B-Trainer- Ausbildung. Schnelligkeits- bzw. Geschwindigkeitsausdauer B-Trainer- Ausbildung Schnelligkeits- bzw. Geschwindigkeitsausdauer Definition: Unter Schnelligkeitsausdauer (SA) versteht man die wettkampfspezifische Ausdauerfähigkeit bei Leistungen mit maximalen oder

Mehr

Präsentation STOFFWECHSEL STOFFWECHSEL. Fettstoffwechsel im Sport. Biologische Oxidation Zitratzyklus und Atmungskette

Präsentation STOFFWECHSEL STOFFWECHSEL. Fettstoffwechsel im Sport. Biologische Oxidation Zitratzyklus und Atmungskette STOFFWESEL GRUNDLAGEN STÖRUNGEN:Diagnose, Therapie, Prävention 6 Bedeutung der körperlichen Aktivität Präsentation Fettstoffwechsel im Sport Glukose exokinase 1ATP -> 1ADP Glukose-6-Phosphat Phosphohexoisomerase

Mehr

Z 11 GRUNDLAGEN DER BIOCHEMIE STOFFWECHSELWEGE 1) DIE WICHTIGSTEN STOFFWECHSELWEGE: 2) ÜBERSICHT ÜBER DEN ENERGIESTOFFWECHSEL

Z 11 GRUNDLAGEN DER BIOCHEMIE STOFFWECHSELWEGE 1) DIE WICHTIGSTEN STOFFWECHSELWEGE: 2) ÜBERSICHT ÜBER DEN ENERGIESTOFFWECHSEL GRUNDLAGEN DER BIOCHEMIE STOFFWECHSELWEGE Zusammenfassung Zusammenfassung Kapitel 11 1) DIE WICHTIGSTEN STOFFWECHSELWEGE: Fette und Kohlenhydrate aus der Nahrung nutzt der Körper hauptsächlich zur Energiegewinnung.

Mehr

Die Entwicklung der Energiebereitstellung im Bereich der Langzeitausdauer III am Beispiel des Marathonlaufes

Die Entwicklung der Energiebereitstellung im Bereich der Langzeitausdauer III am Beispiel des Marathonlaufes Sport Thomas Hildebrandt Die Entwicklung der Energiebereitstellung im Bereich der Langzeitausdauer III am Beispiel des Marathonlaufes Studienarbeit Trainingslehre II B Wintersemester 2013/14 Institut

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Lehrerhandreichungen zu: "Zellatmung" Das komplette Material finden Sie hier:

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Lehrerhandreichungen zu: Zellatmung Das komplette Material finden Sie hier: Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Lehrerhandreichungen zu: "Zellatmung" Das komplette Material finden Sie hier: School-Scout.de Schlagwörter ADP; Atmungskette; ATP;

Mehr

Morphologische Struktur Athletisches Potential Grösse Gewicht - Zustand. Stütz- und Bewegungsapparat

Morphologische Struktur Athletisches Potential Grösse Gewicht - Zustand. Stütz- und Bewegungsapparat Physiologische Grundlagen der Leistungsfähigkeit im Fussball Konditionelle Komponenten für die Leistungserbringung (Wiederholung) Morphologische Struktur Athletisches Potential Grösse Gewicht - Zustand

Mehr

Inhaltsverzeichnis 1 Grundlagen...1

Inhaltsverzeichnis 1 Grundlagen...1 1 Grundlagen...1 1.1 Woher beziehen wir Energie?...1 1.1.1 ATP-Menge und Kreatinphosphatgehalt des Menschen... 3 1.2 Welche Energiequellen werden im Muskelstoffwechsel genutzt?...5 1.2.1 Energiebereitstellung

Mehr

Disziplinspezifische Ausdauer

Disziplinspezifische Ausdauer Trainingslehre Disziplinspezifische Ausdauer 09-1df Begriff Aerobe Kapazität Aerobe Leistungsfähigkeit Disziplinspezifische Ausdauer Schnelligkeitsausdauer (Anaerob Leistungsfähigkeit) Anaerob laktazide

Mehr

Biochemie II. im Wintersemester 2009/2010. Joachim Wegener. Institut für Analytische Chemie, Chemo- und Biosensorik Universität Regensburg

Biochemie II. im Wintersemester 2009/2010. Joachim Wegener. Institut für Analytische Chemie, Chemo- und Biosensorik Universität Regensburg Biochemie II im Wintersemester 2009/2010 Joachim Wegener Institut für Analytische Chemie, Chemo- und Biosensorik Universität Regensburg 18.10.2010 1/14 Biochemie II im WS 2010 / 2011 All Dozenten auf einen

Mehr

Konditionellen Substanz Ausdauer. Modul Physis I / / Zuchwil. Einordnung im Modell. Bundesamt für Sport Jugend+Sport

Konditionellen Substanz Ausdauer. Modul Physis I / / Zuchwil. Einordnung im Modell. Bundesamt für Sport Jugend+Sport Konditionellen Substanz Ausdauer Modul Physis I / 22.-23.4.2017/ Zuchwil Einordnung im Modell 2 22 1 Stoffwechsel: Baustoffwechsel Wachstum und Erneuerung durch Zellteilung und mit Eiweissbestandteilen

Mehr

Unser Körper benötigt Nährstoffe:

Unser Körper benötigt Nährstoffe: Institut für Sportwissenschaft Fitness III/IV Ss 2005 Dozenten : Dr. Theo Stemper, Dr. Peter Wastl Referent : Dominique Clemens Thema: Energiebereitstellung (aus Williams, M.H. (1997) Ernährung, Fitness

Mehr

Die konditionellen Faktoren

Die konditionellen Faktoren Ausdauer Die konditionellen Faktoren Motorisches System (Bewegungsapp arat) Motorisches System (Bewegungsapp arat) Grafik: HEGNER 2006 Stoffwechsel System Energie (Betriebstoffe) Nerven System Koordination

Mehr

Inhalt 1. Ausdauertraining Regeneration Pause

Inhalt 1. Ausdauertraining Regeneration Pause Inhalt 1. Ausdauertraining 1.1 Definition 1.2 Energiebereitstellung 1.3 Anaerobe Schwelle 1.4 Formen von Ausdauer 1.5 Methoden des Ausdauertrainings 2. Regeneration 2.1 Definition 2.2 Superkompensation

Mehr

Konditionellen Substanz Ausdauer , Zuchwil Hess Nik

Konditionellen Substanz Ausdauer , Zuchwil Hess Nik Konditionellen Substanz Ausdauer 26.04.2015, Zuchwil Hess Nik Einordnung im Modell 2 22 Stoffwechsel: Baustoffwechsel Wachstum und Erneuerung durch Zellteilung und mit Eiweissbestandteilen Betriebs- oder

Mehr

Ausdauertraining. Widerstandsfähigkeit gegen Ermüdung rasche Wiederherstellungsfähigkeit

Ausdauertraining. Widerstandsfähigkeit gegen Ermüdung rasche Wiederherstellungsfähigkeit Ausdauertraining Definition der Ausdauer Differenzierung der Ausdauerarten Ziele eines Ausdauertrainings Bestimmende Faktoren für die Ausdauer Anpassungserscheinungen Exkurs: Energiebereitstellung Trainingsmethoden

Mehr

TRAININGSPLANUNG M. Schuetze/Sportreferent Seite 1. 5 motorische Grundlagen

TRAININGSPLANUNG M. Schuetze/Sportreferent Seite 1. 5 motorische Grundlagen TRAININGSPLANUNG M. Schuetze/Sportreferent 01-2004 Seite 1 Folgende Grundlagen sind in der Trainingplanung zu berücksichtigen, nur ein abgestimmtes Verhältnis in der Konditionierung der einzelnen Komponenten

Mehr

Mechanismen der Energiebereitstellung

Mechanismen der Energiebereitstellung Institut für Sportwissenschaft HS: Neuere Erkenntnisse zum Training der konditionellen Fähigkeiten Dozent: PD Dr. Theodor Stemper Datum: Mi 6.11.2002 WS 2002/03 Referenten: Jochen Diller, Anke Totzauer

Mehr

Fettstoffwechseltraining im Fitness- und Leistungssport

Fettstoffwechseltraining im Fitness- und Leistungssport Fettstoffwechseltraining im Fitness- und Leistungssport Wollen Sie abnehmen oder wollen Sie Ihre Fette besser als Energiequelle nutzen? Mit dem Fettstoffwechsel- bzw. Fatburner-Training sind also unterschiedliche

Mehr

Praktisch-methodische Übungen zum Ausdauertraining

Praktisch-methodische Übungen zum Ausdauertraining Praktisch-methodische Übungen zum Ausdauertraining Steffen Nyhuis Wissenschaftlicher Mitarbeiter Institut für Sportwissenschaften Johann-Wolfgang-Universität Frankfurt Trainingsmethoden und Belastungsnormativa

Mehr

Sicher - ohne Burnout! amb@enorminform.at

Sicher - ohne Burnout! amb@enorminform.at Sicher - ohne Burnout! Heini Bergmüller Bergmüllers Fitness & Gesundheit amb@enorminform.at Immunsystem stabilisieren Blutfette regulieren Ruhepuls senken Blutdruck normalisieren Stressverträglichkeit

Mehr

Leistungsphysiologie beim Training Heranwachsender

Leistungsphysiologie beim Training Heranwachsender Leistungsphysiologie beim Training Heranwachsender 1 2 Gert Hillringhaus Jugendwart im Radsport Team Lübeck seit 1999 Jugendleiter des Deutschen Sportbundes (DSB) B-Lizenztrainer des Bundes Deutscher Radfahrer

Mehr

Reaktionen der Zellatmung (1)

Reaktionen der Zellatmung (1) ARBEITSBLATT 1 Reaktionen der Zellatmung (1) 1. Benennen Sie den dargestellten Stoffwechselweg und die beteiligten Substanzen! CoA-S Acetyl-CoA Citrat Oxalacetat Isocitrat Malat Citratzyklus α-ketoglutarat

Mehr

Energiehaushalt. Cem Ekmekcioglu Valentin Leibetseder. Institut für Physiologie, MUW

Energiehaushalt. Cem Ekmekcioglu Valentin Leibetseder. Institut für Physiologie, MUW Energiehaushalt Cem Ekmekcioglu Valentin Leibetseder Institut für Physiologie, MUW Vorlesung unter: http://www.meduniwien.ac.at/umweltphysiologie/links.htm Energiehaushalt Die Energie im Organismus wird

Mehr

1 Allgemeine Ausdauer

1 Allgemeine Ausdauer 1 Allgemeine Ausdauer Die allgemeine Ausdauer wird u.a. in die allgemeine aerobe dynamische und in die allgemeine anaerobe dynamische Ausdauer unterteilt. 1.1 Allgemeine aerobe dynamische Ausdauer Eine

Mehr

Grundlagenausdauer im Badminton

Grundlagenausdauer im Badminton Grundlagenausdauer im Badminton Ausdauer ist die Leistungsvoraussetzung, die man benötigt, um lang andauernde Belastungen zu bewältigen. Dazu gehört, dass Du bei anstrengendem Training, einem Spiel, einem

Mehr

Brot & Spiele Bedarf und Ansprüche der Kohlenhydrate im Sport

Brot & Spiele Bedarf und Ansprüche der Kohlenhydrate im Sport Optimaler Treibstoff Optimale Regeneration Optimale Resultate energy nr. 1 KH sind qualitativ und quantitativ die wichtigste und effektivste Energiequelle für muskuläre Aktivität aerob & anaerob RQ*: 0,75-1:

Mehr

Um diesen Prozess zu verstehen, müssen wir die Wege der Glukose genauer betrachten.

Um diesen Prozess zu verstehen, müssen wir die Wege der Glukose genauer betrachten. Glukose hilft uns, auch bei intensiven Belastungen zu überleben. Wieso? Um diesen Prozess zu verstehen, müssen wir die Wege der Glukose genauer betrachten. In diesem Artikel geht es nicht nur um den Abbau

Mehr

Laktat-Leistungsdiagnostik. Leseprobe

Laktat-Leistungsdiagnostik. Leseprobe Laktat-Leistungsdiagnostik Kapitel 5 Laktat-Leistungs-Diagnostik, Schwellenkonzepte Ein Grundstein der ersten Anwendung einer LLD durch HOLLMANN (1959-1963) war die Bestimmung der Milchsäure durch BERZELIUS

Mehr

Kataboler und Anaboler Stoffwechsel

Kataboler und Anaboler Stoffwechsel Vorlesung Vom Molekül zur Zelle Ao.Univ.Prof. Dr. Georg Weitzer Fortsetzung von Block 3 nach Prof. Müllner, ab 8.1. Kataboler und Anaboler Stoffwechsel Aktuelle Folien unter http://homepage.univie.ac.at/georg.weitzer/lectures.html

Mehr

Der Energiestoffwechsel eukaryotischer Zellen

Der Energiestoffwechsel eukaryotischer Zellen Der Energiestoffwechsel eukaryotischer Zellen Der Abbau (Katabolismus/Veratmung/Verbrennung) reduzierter Kohlenstoffverbindungen (Glukose, Fettsäuren, Aminosäuren) bzw. deren makromolekularer Speicher

Mehr

THEORIESKRIPT ZUM PFLICHTFACH SPORT

THEORIESKRIPT ZUM PFLICHTFACH SPORT Markgraf-Ludwig-Gymnasium THEORIESKRIPT ZUM PFLICHTFACH SPORT Teil I Ausdauer I ) INHALT Definition Ausdauer 1. Wer eine gute Ausdauer hat, 2. Definition Ausdauer 3. Wozu benötigen wir Ausdauer? II) Leistungsbestimmende

Mehr

HYPOXIETRAINING WAS VERSTEHT MAN UNTER HYPOXIE? WAS IST IN DER HÖHE ANDERS?

HYPOXIETRAINING WAS VERSTEHT MAN UNTER HYPOXIE? WAS IST IN DER HÖHE ANDERS? ???? IMSB-Austria 1 WAS VERSTEHT MAN UNTER? WAS IST IN DER HÖHE ANDERS? IMSB-Austria 2 1 WELCHE VERÄNDERUNGEN SIND ZU ERWARTEN? ARTEN DES S IMSB-Austria 3 ERFAHRUNGEN DISKUSSION IMSB-Austria 4 2 TRAINING

Mehr

Lehrbrief Kursleiter/in Cardio

Lehrbrief Kursleiter/in Cardio Lehrbrief Kursleiter/in Cardio BSA-Akademie rev.16.013.000 1 Inhaltsverzeichnis 1 EINLEITUNG... 7 2 DIE MOTORISCHE FÄHIGKEIT AUSDAUER... 10 2.1 Was ist Ausdauer bzw. Cardiofitness?... 11 2.2 Arten der

Mehr

Ausdauer Teil 2. Einführung in die Trainingslehre. Wiederholung unklarer Punkte der letzten Veranstaltung. Stephan Turbanski. Langzeitausdauer (LZA)

Ausdauer Teil 2. Einführung in die Trainingslehre. Wiederholung unklarer Punkte der letzten Veranstaltung. Stephan Turbanski. Langzeitausdauer (LZA) Einführung in die Trainingslehre Ausdauer Teil 2 Stephan Turbanski Institut für Sportwissenschaften Wiederholung unklarer Punkte der letzten Veranstaltung Langzeitausdauer (LZA) Die LZA lässt sich weiter

Mehr

Einführung in die Biochemie

Einführung in die Biochemie Stoffwechselvorgänge, bei denen Kohlenhydrate abgebaut werden um dem rganismus Energie zur Verfügung zu stellen, können auf verschieden Wegen ablaufen: 1. Die Atmung ist der aerobe Abbau, bei dem zur Energiegewinnung

Mehr

Spiroergometrie. Zentrum für Prävention und Sportmedizin

Spiroergometrie. Zentrum für Prävention und Sportmedizin Klinikum rechts der Isar Technische Universität München Zentrum für Prävention und Sportmedizin Spiroergometrie Feststellung der Leistung von Herz, Lunge und Muskulatur Trainingssteuerung und Leistungskontrolle

Mehr

Leistungstests. Seite 1

Leistungstests. Seite 1 Trainer C Leistungstests Fortbildung, 11.2009 Leistungstests Seite 1 Trainingsziel Verbesserung der sportlichen Leistungsfähigkeit Konditionelle und koordinative Physische Leistungsfaktoren (Ausdauer,

Mehr

2 Ausdauer des Eishockeyspielers

2 Ausdauer des Eishockeyspielers 21 2 Ausdauer des Eishockeyspielers 2.1 Begriffsbestimmung Unter Ausdauer wird allgemein die psychophysische Ermüdungswiderstandsfähigkeit bei längeren Belastungen und die Fähigkeit zur raschen Wiederherstellung

Mehr

Ausdauertraining Wie, Was, Warum?

Ausdauertraining Wie, Was, Warum? Ausdauertraining Wie, Was, Warum? Ausdauer, wie sie für Sportarten wie Laufen, Velofahren, Langlaufen etc. nötig ist, wird nur bei "richtigem" Training optimal gefördert. Es ist nicht zwangsläufig so,

Mehr

ährung Ernährung und Sport Ern Oder warum beides irgendwie zusammengehört

ährung Ernährung und Sport Ern Oder warum beides irgendwie zusammengehört Ern ährung und Sport Oder warum beides irgendwie zusammengehört Frage Wer ist die wichtigste Person in Deinem Leben? DU!!! 2 Passt das? 3 und das? 4 und das? 5 Ist Ern ährung wichtig? Zellen sterben nach

Mehr

METABOLISCHES (X) SYNDROM & SPORT

METABOLISCHES (X) SYNDROM & SPORT METABOLISCHES (X) SYNDROM & SPORT Bedeutung des Ausdauer- und Krafttrainings in der Stoffwechselrehabilitation SKA für Stoffwechselrehabilitation HUMANOMED Zentrum Althofen Inhalt Diagnose und Risikofaktoren

Mehr

Sportmedizin. Leistungsdiagnostik: Spiroergometrie. Dr. med. Birgit Friedmann, Abteilung Innere Medizin VII: Sportmedizin

Sportmedizin. Leistungsdiagnostik: Spiroergometrie. Dr. med. Birgit Friedmann, Abteilung Innere Medizin VII: Sportmedizin Sportmedizin Leistungsdiagnostik: Spiroergometrie Dr. med. Birgit Friedmann, Abteilung Innere Medizin VII: Sportmedizin Spiroergometrie zur Objektivierung der kardiopulmonalen Leistungsfähigkeit Leistungssportler

Mehr

Dr. Ulrich Kau Ist die transportable Spiroergometrie zur Optimierung des Rudertrainings sinnvoll; hat es Vorteile gegenüber der Lactatdiagnostik.

Dr. Ulrich Kau Ist die transportable Spiroergometrie zur Optimierung des Rudertrainings sinnvoll; hat es Vorteile gegenüber der Lactatdiagnostik. Dr. Ulrich Kau Ist die transportable Spiroergometrie zur Optimierung des Rudertrainings sinnvoll; hat es Vorteile gegenüber der Lactatdiagnostik. 1. Einleitung Es werden zwei verschiedene Leistungsdiagnostische

Mehr

Ausdauer. Ausdauer ist die Fähigkeit, eine bestimmte Leistung über einen möglichst langen Zeitraum aufrecht zu erhalten.

Ausdauer. Ausdauer ist die Fähigkeit, eine bestimmte Leistung über einen möglichst langen Zeitraum aufrecht zu erhalten. Ausdauer 1. Definition: Ausdauer ist die Fähigkeit, eine bestimmte Leistung über einen möglichst langen Zeitraum aufrecht zu erhalten. Vereinfacht: Ausdauer = Ermüdungswiderstandsfähigkeit + Regenerationsfähigkeit

Mehr

Sport Zusammenfassung

Sport Zusammenfassung Sport Zusammenfassung Sportliche Leistung Die Sportliche Leistung hängt von verschiedenen Faktoren ab. Sie lassen sich grob in die 5 in der Grafik zu sehenden Gruppen unterteilen. Der Begriff Technik sollte

Mehr

Chemie und Sport. Woher kommt die Energie? Darmstadt,

Chemie und Sport. Woher kommt die Energie? Darmstadt, Chemie und Sport Woher kommt die Energie? Darmstadt, 03.09. Energiebereitstellung im Körper Kreatinphosphat-Zerfall Anteil an der Energiebereitstellung [%] 100 80 60 anaerobe Oxidation aerobe Oxidation

Mehr

ENERGIESTOFFWECHSEL ERNÄHRUNG

ENERGIESTOFFWECHSEL ERNÄHRUNG Sportbiologie Dr. Alexander Parizek SPORTMEDIZIN+UNFALLCHIRUGIE Sportbiologie ENERGIEBEREITSTELLUNG ENERGIESTOFFWECHSEL ERNÄHRUNG 1 Allgemeines Ziel ist die Wiederherstellung des in der Zelle verbrauchten

Mehr

Wing Tai Kampfkunstschule Aschaffenburg NokTai Michael Vogel, M.A. Sportwissenschaft und Sportmedizin

Wing Tai Kampfkunstschule Aschaffenburg  NokTai Michael Vogel, M.A. Sportwissenschaft und Sportmedizin Abnehmen & Fettverbrennung - Fakten und Mythen Die effektive und nachhaltige Reduktion des Körperfettanteils ist eine Zielsetzung, die viele Menschen dazu bewegt sportlich aktiv zu werden. Vor allem auch

Mehr

Claudio Ciocchi Leistungssport Bewegung Gesundheit Coaching. www.sportlerbetreuung.ch info@sportlerbetreuung.ch

Claudio Ciocchi Leistungssport Bewegung Gesundheit Coaching. www.sportlerbetreuung.ch info@sportlerbetreuung.ch Ciocchi Claudio Studium an der ACSM American College of Sport Medicine Universität Basel Sportpsychologiestudium an der Hochschule für Angewandte Psychologie Zürich i.a. Fitness Instruktor mit eidg. Fachausweis

Mehr

Einfluss einer kurzen vs. langen Stufendauer auf Herzfrequenz-, Blutdruck- und Laktatverhalten bei einer ausbelastenden Laufbandergometrie

Einfluss einer kurzen vs. langen Stufendauer auf Herzfrequenz-, Blutdruck- und Laktatverhalten bei einer ausbelastenden Laufbandergometrie Sport Markus Röcker Einfluss einer kurzen vs. langen Stufendauer auf Herzfrequenz-, Blutdruck- und Laktatverhalten bei einer ausbelastenden Laufbandergometrie Magisterarbeit Johann Wolfgang Goethe-Universität

Mehr

Der Citratzyklus (= Trikarbonsäurezyklus, Krebszyklus)

Der Citratzyklus (= Trikarbonsäurezyklus, Krebszyklus) Der Citratzyklus (= Trikarbonsäurezyklus, Krebszyklus) Biochemischer Kreisprozeß Ablauf in der mitochondrialen Matrix Glykolyse β-oxidation Atmungskette AS-Abbau Der Citratzyklus Der Citratzyklus: Übersicht

Mehr

Biologie für Mediziner

Biologie für Mediziner Biologie für Mediziner - Zellbiologie 1 - Prof. Dr. Reiner Peters Institut für Medizinische Physik und Biophysik/CeNTech Robert-Koch-Strasse 31 Tel. 0251-835 6933, petersr@uni-muenster.de Dr. Martin Kahms

Mehr

Marathontraining. Aktuelle Empfehlungen der. Priv. Doz. Dr. phil.. Theodor Stemper Diplom-Sportlehrer. Sportwissenschaft.

Marathontraining. Aktuelle Empfehlungen der. Priv. Doz. Dr. phil.. Theodor Stemper Diplom-Sportlehrer. Sportwissenschaft. Marathontraining Aktuelle Empfehlungen der Sportwissenschaft Priv. Doz. Dr. phil.. Theodor Stemper Diplom-Sportlehrer Institut fürf Sportwissenschaft Marathontraining Gesundheits-Check Trainingsgrundlagen

Mehr

MUSKELFUNKTIONSDIAGNOSTIK. in der Theorie

MUSKELFUNKTIONSDIAGNOSTIK. in der Theorie MUSKELFUNKTIONSDIAGNOSTIK in der Theorie Kurt A. Moosburger Facharzt für Innere Medizin Sportmedizin Ernährungsmedizin www.dr-moosburger.at moo 1 Motorische Grundeigenschaften Kraft Ausdauer Kondition

Mehr

Seiten im Campbell und Tierphsbuch. Citratsäurezyklus: T. S. 53 / Cam. S. 180 f, , , 190

Seiten im Campbell und Tierphsbuch. Citratsäurezyklus: T. S. 53 / Cam. S. 180 f, , , 190 Versuch: Atmung Seiten im Campbell und Tierphsbuch Zusammenfassung Campbell S. 915 bis 925 RQ Tierphys S. 259 Was sind Tracheen? T. S. 255 / Cam S. 746 f., 917 ff., 1349 Lunge : T. S. 243 ff. / Cam S.

Mehr

Grundlagen der Trainingswissenschaft und -lehre

Grundlagen der Trainingswissenschaft und -lehre 3 Grundlagen der Sportwissenschaft Grundlagen der Trainingswissenschaft und -lehre Norbert Olivier Franz Marschall Dirk Büsch 2., überarbeitete Auflage Inhalt Vorwort zu den Grundlagen der Sportwissenschaft"

Mehr

Atmungskette inklusive Komplex II

Atmungskette inklusive Komplex II Atmungskette inklusive Komplex II Energiegewinnung durch oxidative Phosphorylierung GW2014 Das Prinzip der Oxidativen Phosphorylierung 14_01_01_harness_energy.jpg Chemiosmotische Kopplung 2016 1 1) 2)

Mehr

Trainingslehre für Herzpatienten. H. Brito da Silva Physiotherapeutin FH Ambulante kardiale Rehabilitation

Trainingslehre für Herzpatienten. H. Brito da Silva Physiotherapeutin FH Ambulante kardiale Rehabilitation Trainingslehre für Herzpatienten H. Brito da Silva Physiotherapeutin FH Ambulante kardiale Rehabilitation Inhalt Wieso ist Training bei Herzerkrankungen wichtig? Ziele Physiologie: was passiert im Körper?

Mehr

Das Ausdauertraining wird in mehrere Bereiche gegliedert: REKOM: Regenerations- und Kompensationstraining, Lactat unter 1,5 mmol/i

Das Ausdauertraining wird in mehrere Bereiche gegliedert: REKOM: Regenerations- und Kompensationstraining, Lactat unter 1,5 mmol/i Ausdauertraining im Fußball Von den vier konditionellen Fähigkeiten Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Beweglichkeit hat die Ausdauer im Fußball eine hohe Bedeutung. Ist die Ausdauer nicht hinreichend

Mehr