Maschinenbau-Barometer

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1 Rückblick auf das 3. Quartal 2014 Ausblick auf die nächsten zwölf Monate Aktuelles Thema: Service- Innovation

2 Agenda 1 Vorwort 2 Hintergrund und Untersuchungsansatz 3 Zentrale Ergebnisse 4 Die wichtigsten Kennzahlen zum Geschäftsausblick 5 Ergebnisse 6 Teilnehmerstatistik 7 Ansprechpartner 2

3 Vorwort 3

4 Vorwort Sehr geehrte Leserinnen und Leser, für die vorliegende dritte Ausgabe des s haben wir erneut ein Stimmungsbild der deutschen Maschinen- und Anlagenbaubranche eingeholt. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2014 hat sich die Stimmung im Maschinen- und Anlagenbau merklich eingetrübt: So blicken lediglich 46 Prozent der befragten Unternehmen optimistisch auf die deutsche Wirtschaftslage in den kommenden 12 Monaten. Im Vorquartal waren es noch mehr als zwei Drittel gewesen. Das erwartete Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr fällt im gleichen Zeitraum von 4,5 Prozent auf 2,6 Prozent. Die Gründe hierfür sind auch in ausbleibenden Aufträgen aus dem Ausland und in der angespannten politischen Situation im Auslandsgeschäft zu sehen. Dennoch gibt es auch einen Lichtblick: Die Investitionsbereitschaft sowie die Investitionsquote der Unternehmen steigt weiter an. Ein wesentlicher Treiber der Branchenentwicklung ist die Digitalisierung der Industrie bzw. Industrie 4.0. Die deutschen Maschinenbauer erwarten, dass sich dieser Trend vor allem auf Ebene der Ersatzteil-, Reparatur- und Wartungsdienstleistungen auswirken wird. So genannte Value Added Services - etwa Trainings oder Upgrades - sowie Outsourcing bestimmter Dienstleistungen spielen demgegenüber lediglich eine nachgelagerte Rolle. Darüber hinaus wird durch den Ausbau des Service-Geschäfts die Motivation zur Kooperation verstärkt. Mehr als drei Viertel der befragten Unternehmen erachten die Zusammenarbeit mit Partnern im Bereich Service als wichtig bis sehr wichtig, um die Anforderungen der Kunden auch zukünftig abdecken zu können. Mein Dank gilt allen Führungskräften, die an der Umfrage teilgenommen haben. Ich wünsche Ihnen eine aufschlussreiche Lektüre und freue mich auf Ihre Fragen und Anregungen. Essen, Martin Theben Partner und Leiter Industrielle Produktion 4

5 Hintergrund und Untersuchungsansatz 5

6 Hintergrund i Hintergrund Das ist die Auswertung einer Umfrage unter Führungskräften des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus mit dem Ziel, eine Einschätzung der Befragten hinsichtlich der deutschen und globalen Wirtschaftslage zu erheben. Ferner sind die Bewertung und Entwicklung der Gesamtbranche und des eigenen Unternehmens von großem Interesse in Bezug auf entscheidende Einflussfaktoren wie Umsatz, Kosten, Investitionen und Personalentwicklung. Die Umfrage ist als Panelbefragung konzipiert. Sie wird quartalsweise erhoben und enthält neben einem festen Fragenkatalog auch immer ein Thema von aktueller Relevanz. Die Ergebnisse der Befragung werden zukünftig in zwei Branchen-Indizes für die gegenwärtige Einschätzung sowie für die Prognose einfließen: Der erste Index misst die aktuellen Trends der Preise, Umsätze, Vollzeitbeschäftigung und Investitionen der Maschinenbauer, während der Index für die Prognose einen Hinweis auf die Erwartung der genannten Wirtschaftsfaktoren gibt. Somit wird sich mit der Zeit die Möglichkeit ergeben, die erwartete und tatsächliche Entwicklung der Maschinenbaubranche genau zu analysieren. Um das aktuelle Stimmungsbild der Branche abzurunden, wird in jeder Ausgabe des Barometers auch ein Thema aufgegriffen, das im deutschen Maschinenbau von besonderer Relevanz ist. Die Befragten werden somit in jedem Quartal zu einem neuen zeitgemäßen Thema Stellung nehmen können. Alle bisher erschienen Ausgaben des s stehen im Internet unter als Download zur Verfügung. 6

7 Untersuchungsansatz Erhebungsmethode Durchführung der Befragung Zielgruppe Telefonische CATI-Interviews TNS Emnid, Bielefeld Führungskräfte der Unternehmen in der Maschinenbaubranche Erhebungszeitraum Stichprobengröße N = 100 Die Ergebnisse sind auf ganze Zahlen gerundet. 7

8 Zentrale Ergebnisse 8

9 Zentrale Ergebnisse (1/3) Ergebnisse Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2014 sind die befragten deutschen Maschinenbauer hinsichtlich der aktuellen Wirtschaftslage und der Entwicklung des Wirtschaftswachstums deutlich skeptischer. Der Anteil derjenigen, die die deutsche Wirtschaftslage in den kommenden zwölf Monaten optimistisch einschätzen, ist um über 20 Prozentpunkte gegenüber dem Vorquartal gesunken (von 69 Prozent auf 46 Prozent). Im Hinblick auf die globale Wirtschaftsentwicklung sind die Befragten noch skeptischer: knapp mehr als ein Drittel ist noch optimistisch gestimmt. Diese Grundstimmung spiegelt sich auch in der Wahrnehmung der eigenen Branche wider. Im Schnitt erwarten die Befragten nur noch ein Umsatzwachstum von 0,9 Prozent für die gesamte Branche. Dies ist ein Rückgang von 1,6 Prozentpunkten im Vergleich zum ersten Quartal Entsprechend liegt der Anteil derjenigen, die einen Umsatzwachstum erwarten, auf dem niedrigsten Stand im gesamten Beobachtungszeitraum. Immerhin geben 88 Prozent der Befragten an, sich mindestens auf Branchenniveau zu bewegen. Allerdings ist der Anteil derjenigen, die sich besser als die Branche einstufen, erneut gesunken (47 Prozent vs. 41 Prozent). 9

10 Zentrale Ergebnisse (2/3) Ergebnisse Hinsichtlich des eigenen Umsatzwachstums im Vergleich zum Vorjahr haben die deutschen Maschinenbauer ihre Erwartungen deutlich gesenkt: die durchschnittliche erwartete Wachstumsrate beträgt 2,6 Prozent und liegt damit erkennbar unter den Werten des ersten Halbjahres. Die negativen Erwartungen wirken sich noch nicht auf Ebene der Kennzahlen aus: Verkaufspreise, Kosten und Gewinnmarge sind im Vergleich zu den Vorquartalen überwiegend unverändert. Ein Grund für die zurückhaltende Grundstimmung der befragten Maschinenbauer könnte im schwächelnden Auslandsgeschäft liegen: Im Vergleich zum Vorquartal hat sich der Anteil derjenigen, deren Auslandsgeschäft gesunken ist, mehr als verdoppelt (7 Prozent vs. 16 Prozent). Trotz des eher getrübten Gesamtbildes steigt die Investitionsbereitschaft der Branche an. Das durchschnittliche Investitionsvolumen gemessen am Umsatz steigt auf 7,7 Prozent. Insgesamt ergibt sich das folgende Stimmungsbild: nach wie vor werden die größten Hindernisse in den kommenden zwölf Monate in der Konkurrenzsituation mit ausländischen Mitbewerbern, Mangel an Fachkräften und steigende Personalkosten gesehen. Zunehmend rücken auch die politischen Entwicklungen im Ausland ins Problembewusstsein der Maschinenbauer. 10

11 Zentrale Ergebnisse (3/3) Ergebnisse Zentrale Maßnahmen zur Stärkung der eigenen Wettbewerbsposition sind Ausgabenerhöhungen in den Bereichen F&E, Produkteinführungen, IT sowie Anlagenerweiterung. Im Vergleich zum Vorquartal stehen die Bereiche Marketing und Vertrieb stärker im Fokus der Befragten. Digitalisierung und Industrie 4.0 rücken auch im Servicebereich in den Fokus. Die größte Veränderung wird dabei von den Befragten im Bereich Ersatzteile, Reparatur- und Wartungsdienstleistungen (MRO) erwartet. Insbesondere kleinere Unternehmen erkennen im Ersatzteilbereich einen signifikanten Wandel durch Digitalisierung. Insgesamt lässt sich feststellen, dass selbst stark wachsende Unternehmen das Thema Industrie 4.0 zuerst im MRO-Umfeld implementieren wollen, bevor in komplexeren Services gestartet wird. Mehr als 75 Prozent der befragten Unternehmen sehen Partnerschaften im Servicebereich als wichtig oder sehr wichtig an. Dabei ist für kleinere Unternehmen die externe Kooperation noch wichtiger, um sich nachhaltig im Wettbewerb behaupten zu können und nicht aus der Wertschöpfung gedrängt zu werden. 11

12 Die wichtigsten Kennzahlen zum Geschäftsausblick 12

13 Die wichtigsten Kennzahlen zum Geschäftsausblick (1/2) Geschäftsausblick der Maschinenbauer auf die nächsten zwölf Monate 2014 Veränderung 1Q 14 2Q 14 3Q 14 2Q 14-3Q 14 Optimistisch hinsichtlich deutscher Wirtschaftslage 66% 69% 46% Seite 18 Optimistisch hinsichtlich globaler Wirtschaftslage 55% 54% 36% Erwartung eines positiven Umsatzwachstums 80% 87% 73% Durchschnittlich erwartete Wachstumsrate 4,6% 4,5% 2,6% Erhöhung der Anzahl von Vollzeitbeschäftigten 33% 29% 26% = 34 Durchschnittliche Erhöhung der Personalzahl 0,1% 0,1% 0% = 34 Planung größerer Investitionen 52% 50% 55% Anteil des Investitionsvolumens am Gesamtumsatz 6,3% 7,0% 7,7% Erwartete Hindernisse für das Unternehmenswachstum Konkurrenz aus ausländischen Märkten 68% 71% 59% Mangel an Fachkräften 58% 60% 68% steigende Personalkosten 61% 54% 51% = 37 Wechselkursschwankungen 38% 48% 42% 37 Mangel an Mitarbeitern in Produktion und Service 40% 45% 46% = 37 13

14 Die wichtigsten Kennzahlen zum Geschäftsausblick (2/2) Geschäftsausblick der Maschinenbauer auf die nächsten zwölf Monate Erwartete Hindernisse für das Unternehmenswachstum 2014 Veränderung 1Q 14 2Q 14 3Q 14 2Q 14-3Q 14 Seite sinkende Rentabilität 41% 43% 43% = 37 Rohstoff- und Energiekosten 43% 42% 40% = 37 gesetzliche Vorschriften 30% 33% 41% schwache Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen 39% 32% 48% Finanzierungseinschränkungen 24% 22% 16% Steuerpolitik 27% 21% 15% politische Entwicklung im Ausland 21% 12% 40% höhere Zinsen 16% 11% 10% = 37 Eine Abweichung von bis zu drei Prozentpunkten gegenüber dem Vorquartal wird als unverändertes Stimmungsbild gewertet. 14

15 Ergebnisse 15

16 Ergebnisse Aktuelle Wirtschaftslage 1 16

17 Ergebnisse Einschätzung der aktuellen Wirtschaftslage in Deutschland, 3. Quartal 2014 Die Mehrheit (59 Prozent) der befragten Maschinenbauer geht bezüglich der aktuellen Wirtschaftslage in Deutschland von einem mäßigen bis starken Wachstum aus. Allerdings ist dies die geringste Wachstumserwartung seit dem ersten Quartal Der Anteil derjenigen, die einen Rückgang erwarten, hat sich in diesem Zeitraum verdreifacht. 100% 80% 15% 5% 5% 15% 26% 60% zurückgehend 40% 80% 75% 59% unverändert wachsend 0% Q1 Q2 Q3? Wie schätzen Sie die aktuelle Wirtschaftslage in Deutschland ein? 17

18 Ergebnisse Einschätzung der Wirtschaftslage in Deutschland, nächsten zwölf Monate Lediglich 46 Prozent der Befragten sehen der Entwicklung der deutschen Wirtschaft in den kommenden zwölf Monaten optimistisch entgegen. Ihr Anteil ist seit dem zweiten Quartal 2014 stark rückläufig, während der Anteil der eher pessimistisch gestimmten Maschinenbauer sich verdoppelt hat. 100% 80% 7% 8% 27% 23% 17% 60% 40% 66% 69% 37% 46% pessimistisch unentschlossen optimistisch? 0% Q1 Q2 Q3 Mit Blick auf die nächsten zwölf Monate, wie bewerten Sie die Entwicklung der deutschen Wirtschaft? 18

19 Ergebnisse Einschätzung der aktuellen globalen Wirtschaftslage, 3. Quartal 2014 Die Einschätzung der aktuellen globalen Wirtschaftslage hat sich seit dem letzten Quartal eingetrübt. Erstmals seit dem ersten Quartal 2014 rechnen weniger als zwei Drittel der Befragten mit einer wachsenden Weltwirtschaft. Der Anteil derjenigen, die von einem Rückgang ausgehen, hat sich hingegen um fünf Prozentpunkte erhöht (9 Prozent vs. 14 Prozent). 100% 80% 9% 9% 22% 14% 27% 60% zurückgehend 40% 71% 69% 58% unverändert wachsend 0% Q1 Q2 Q3? Und wie schätzen Sie die aktuelle globale Wirtschaftslage ein? 19

20 Ergebnisse Einschätzung der globalen Wirtschaftslage, nächsten zwölf Monate War in den letzten beiden Quartalen noch mehr als die Hälfte der Befragten optimistisch hinsichtlich der Entwicklung der globalen Wirtschaftslage, so kommen im dritten Quartal 2014 lediglich knapp mehr als ein Drittel zu dieser Einschätzung. Der Anteil derjenigen, die pessimistisch auf die kommenden zwölf Monaten blicken, hat sich hingegen mehr als verdreifacht. 100% 80% 60% 40% 6% 6% 39% 40% 55% 54% 44% 36% pessimistisch unentschlossen optimistisch? 0% Q1 Q2 Q3 Und wie schätzen Sie die Entwicklung der Weltwirtschaft, bezogen auf die nächsten zwölf Monate, ein? 20

21 Ergebnisse Unternehmensentwicklung 2 21

22 Ergebnisse Umsatzentwicklung der Gesamtbranche Prozent der Befragten erwarten für den Maschinenbausektor eine positive Umsatzentwicklung für 2014 (im Vergleich zum Vorjahr). Das sind sieben Prozentpunkte weniger als im Vorquartal. Im Schnitt gehen die Maschinenbauer von einem Wachstum von 0,9 Prozent aus. Im Vorquartal waren es 1,6 Prozent. 100% 80% 60% 40% 0% 18% 2% 5% 2% 11% 19% 48% 40% 18% 16% 4% 6% 12% 13% 40% 19% 24% Q1 Q2 Q3 arithmetisches Mittel 2,5% arithmetisches Mittel 1,6% arithmetisches Mittel 0,9% 4% keine Angabe 5% Wachstum und mehr 2 bis unter 5% Wachstum unter 2% Wachstum konstant negativ? Nun zu Ihrer Branche. Wie schätzen Sie die Umsatzentwicklung Ihrer Gesamtbranche für 2014 im Vergleich zum Vorjahr ein? 22

23 Ergebnisse Unternehmensentwicklung 2014 im Vergleich zur Gesamtbranche Insgesamt bleiben die Befragten bezüglich der eigenen Unternehmensentwicklung positiv gestimmt: 88 Prozent gehen 2014 von einer Entwicklung aus, die sich zumindest auf Branchenniveau bewegt. Hier zeigen sich kaum Veränderungen zum Vorquartal. 100% 10% 11% 12% 80% schwächer 60% 42% 43% 47% 40% gleich 48% 47% 41% besser als die Branche 0% Q1 Q2 Q3? Wie schätzen Sie Ihre eigene Unternehmensentwicklung für 2014, im Vergleich zur Gesamtbranche ein? 23

24 Ergebnisse Gewinnmarge der letzten drei Monate Die Gewinnmarge in den befragten Unternehmen hat sich in den letzten drei Monaten leicht verändert: Der Anteil derjenigen, deren Marge gesunken ist, liegt mit 22 Prozent fünf Prozentpunkte über den Vorquartal. 100% 4% 2% 2% 80% 60% 55% 53% 52% keine Angabe gleich geblieben 40% 0% 14% 17% 22% 27% 28% 24% Q1 Q2 Q3 gesunken gestiegen? Nun zur jüngsten Geschäftsentwicklung in den letzten drei Monaten. Ist Ihre Gewinnmarge in den vergangenen drei Monaten...? 24

25 Ergebnisse Kosten in den letzten drei Monaten Knapp 60 Prozent der Maschinenbauer geben an, dass ihre Kosten in den letzten drei Monaten konstant geblieben sind. 23 Prozent sind hingegen mit gestiegenen Kosten konfrontiert worden das sind 14 Prozentpunkte weniger als im Vorquartal. Insbesondere umsatzstärkere Unternehmen geben überdurchschnittlich häufig an, dass ihre Kosten gesunken seien. 100% 1% 1% 2% 80% 60% 47% 50% 59% keine Angabe gleich geblieben 40% 0% 16% 12% 16% 36% 37% 23% Q1 Q2 Q3 gesunken gestiegen? Sind Ihre Kosten in den letzten drei Monaten...? 25

26 Ergebnisse Änderungen der Verkaufspreise Bei mehr als zwei Drittel der Befragten sind die Verkaufspreise für ihre Produkte oder Dienstleistungen gegenüber den Vormonaten unverändert. Der Anteil derjenigen, die ihre Verkaufspreise erhöht haben, ist im Vergleich zum ersten Quartal 2014 von ein Viertel auf 16 Prozent gesunken. 100% 1% 1% 80% keine Angabe 60% 59% 62% 69% gleich geblieben 40% 0% 16% 18% 14% 25% 19% 16% Q1 Q2 Q3 gesunken gestiegen? Und sind Ihre Verkaufspreise für Ihre Produkte oder Dienstleistungen in den letzten drei Monaten...? 26

27 Ergebnisse Investitionsentwicklung der vergangenen drei Monate Bei mehr als der Hälfte der Befragten blieb die Investitionsentwicklung gemessen am Umsatz konstant. Gegenüber den Vorquartalen ergeben sich lediglich marginale Veränderungen. 100% 9% 9% 11% 80% 60% 40% 0% 53% 57% 56% 17% 12% 11% 21% 22% 22% Q1 Q2 Q3 keine Angabe gleich geblieben gesunken gestiegen? Wie würden Sie für die vergangenen drei Monate die Investitionsentwicklung Ihres Unternehmens in Prozent vom Umsatz beschreiben? Sind Ihre Investitionen...? 27

28 Ergebnisse Aktuelle allgemeine Auslastung Bezogen auf die allgemeine Kapazität des Unternehmens liegt die aktuelle Auslastung bei durchschnittlich 89 Prozent. Das ist eine Steigerung gegenüber dem Vorquartal um knapp drei Prozentpunkte. Der Anteil der Befragten, die angeben, dass ihre Kapazitäten fast ausgeschöpft seien, ist im Vergleich zum Vorquartal wieder angestiegen und liegt nun bei 40 Prozent. 100% 1% 80% 44% 34% 40% keine Angabe 95 bis 100% 60% 40% 9% 19% 31% 32% 23% 25% 90 bis unter 95% 80 bis unter 90% unter 80% 0% 16% 15% 11% Q1 Q2 Q3 arithmetisches Mittel 87,8% arithmetisches Mittel 87,1% arithmetisches Mittel 89%? Würden Sie die aktuelle Auslastung am ehesten sehen als...? 28

29 Ergebnisse Auslandsgeschäft in den letzten drei Monaten Im Vergleich zum Vorquartal hat sich der Anteil derjenigen, deren Auslandsgeschäft gesunken ist, mehr als verdoppelt (7 Prozent vs. 16 Prozent). 45 Prozent der befragten Unternehmen geben an, dass ihr Auslandsgeschäft in den vergangenen drei Monaten gleich geblieben sei. Bei 39 Prozent ist das Geschäft im Ausland gestiegen. 100% 1% 1% 80% 60% 40% 42% 9% 52% 45% 7% 16% keine Angabe kein Geschäft im Ausland gleich geblieben gesunken 47% 41% 39% gestiegen 0% Q1 Q2 Q3? Ist Ihr Geschäft im Ausland in den vergangenen drei Monaten...? 29

30 Ergebnisse Geschäftsausblick auf die nächsten zwölf Monate 3 30

31 Ergebnisse Umsatzwachstum 2014 Im Vergleich zum Vorquartal haben die befragten Maschinenbauer ihre Umsatzerwartung deutlich abgeschwächt: Der Anteil derjenigen, die kein Umsatzwachstum für 2014 erwarten, ist von 19 Prozent auf 28 Prozent gestiegen. Im Schnitt beläuft sich das Umsatzplus auf 2,8 Prozent. Im Vorquartal lag dieser Wert noch bei 3,9 Prozent. Im ersten Quartal 2014waren es noch 4,6 Prozent. Gerade umsatzstarke Unternehmen zeigen eine geringere Erwartung auf als umsatzschwächere. 100% 80% 60% 40% 0% 4% 1% 5% 48% 50% 33% 22% 26% 17% 12% 13% 11% 6% 4% 6% 12% 13% 17% Q1 Q2 Q3 arithmetisches Mittel 4,6% arithmetisches Mittel 3,9% arithmetisches Mittel 2,8% keine Angabe 5% Wachstum und mehr 2 bis unter 5% Wachstum unter 2% Wachstum konstant negativ? Mit welchem Umsatzwachstum rechnen Sie für Ihr Unternehmen 2014 verglichen mit 2013? 31

32 Ergebnisse Umsatzwachstum, nächsten zwölf Monate 73 Prozent der befragten Maschinenbauer rechnen für ihr Unternehmen in den kommenden zwölf Monaten mit einem Wachstum. Dies sind 14 Prozentpunkte weniger als im Vorquartal. Entsprechend sinkt das geschätzte durchschnittliche Umsatzplus von 4,5 Prozent auf 2,6 Prozent. 100% 80% 60% 40% 0% 1% 3% 45% 33% 33% 29% 7% 13% 11% 7% 6% 13% Q2 arithmetisches Mittel 4,5% arithmetisches Mittel 2,6% Q3 keine Angabe 5% Wachstum und mehr 2 bis unter 5% Wachstum unter 2% Wachstum konstant negativ? Und mit welcher Umsatzentwicklung rechnen Sie für die nächsten zwölf Monate für Ihr Unternehmen? (Anmerkung: Frage wurde erstmals ab 2. Quartal 2014 gestellt.) 32

33 Ergebnisse Gesamtumsatz aus dem Ausland, nächsten zwölf Monate Die befragten Unternehmen erwarten, dass ihr Auslandsgeschäft in den kommenden zwölf Monaten im Schnitt einen Anteil von 58 Prozent am Gesamtumsatz ausmachen wird. Das ist nahezu deckungsgleich mit dem Vorquartal. 63 Prozent der Befragten erwarten mindestens die Hälfte ihres Gesamtumsatzes aus dem Ausland. Im Vorquartal lag dieser Wert bei 72 Prozent. 100% 80% 36% 1% 2% 25% 28% keine Angabe 60% 40% 32% 47% 35% 75% und mehr 50 bis unter 75% 25 bis unter 50% 0% 17% 16% 23% 14% 13% 12% Q1 Q2 Q3 arithmetisches Mittel 58,9% arithmetisches Mittel 57,4% arithmetisches Mittel 58% unter 25%? Wie viel Prozent Ihres Gesamtumsatzes erwarten Sie in den kommenden zwölf Monaten aus dem Ausland? 33

34 Ergebnisse Geplante Anzahl Vollzeitbeschäftigter, nächsten zwölf Monate 57 Prozent der Unternehmen planen keine Veränderung bezüglich des Auf- oder Abbaus ihres Personals (Vollzeitbeschäftigte) in den nächsten zwölf Monaten. Mit vierzehn Prozent liegt der Anteil der Unternehmen, die ihren Personalbestand reduzieren wollen, wieder auf dem Niveau des ersten Quartals Insgesamt ist keine merkliche Veränderung des Personalbestands festzustellen. 100% 80% 1% 14% 8% 2% 3% 14% keine Angabe 60% 52% 61% 57% reduzieren 40% gleichbleibend 0% 33% 29% 26% Q1 Q2 Q3 arithmetisches Mittel 0,1% arithmetisches Mittel 0,1% arithmetisches Mittel 0% erhöhen? Planen Sie in den nächsten zwölf Monaten die Anzahl der FTEs (rechnerische Vollzeitbeschäftigte) in Ihrem Unternehmen...? 34

35 Ergebnisse Größere Investitionsplanungen, nächsten zwölf Monate Knapp mehr als die Hälfte der befragten Maschinenbauer plant in den nächsten zwölf Monaten größere Investitionen (mindestens 5 Prozent des Gesamtumsatzes). Das durchschnittliche Investitionsvolumen beläuft sich auf 7,7 Prozent des Gesamtumsatzes. Dies ist die zweite Steigerung des durchschnittlichen Investitionsvolumens in Folge. 100% 10% 4% 13% 80% 17% 28% keine Angabe 60% 40% 0% 48% 38% 33% 25% 30% 35% Q1 Q2 Q3 arithmetisches Mittel 6,3% arithmetisches Mittel 7,0% arithmetisches Mittel 7,7% 10% und mehr 5 bis unter 10% unter 5%? Von den Unternehmen, die größere Investitionen planen: Welchen Anteil des Gesamtumsatzes planen Sie zu investieren? 35

36 Ergebnisse Ausgabenerhöhungen nach Bereichen, nächsten zwölf Monate Nach wie vor zielen die geplanten Ausgabenerhöhungen hauptsächlich auf die Bereiche Produkteinführung (59 Prozent) und Forschung und Entwicklung (56 Prozent). Neu im Fokus stehen Investitionen in den Bereichen Marketing und Vertrieb (52 Prozent) sowie Anlagenerweiterung (51 Prozent). Ausgaben in den Bereichen Expansion ins Ausland (43 Prozent) und Werbung (25 Prozent) scheinen hingegen eher nachgelagert. Bereich Ja-Antworten Q1 Q2 Q3 Bereich Ja-Antworten Q1 Q2 Q3 Produkteinführung 61% 51% 59% Forschung und Entwicklung 69% 53% 56% Marketing und Vertrieb 45% 38% 52% Anlagenerweiterung 41% 43% 51% Informationstechnologie 48% 51% 50% Expansion ins Ausland 47% 50% 43% Werbung 34% 32% 25% Andere Bereiche 11% 11% 13% Übernahme von Unternehmen 22% 12% 11% Internethandel 10% 7% 7%? Planen Sie in den nächsten zwölf Monaten, Ihre Ausgaben in den folgenden Bereichen zu erhöhen? 36

37 Ergebnisse Hindernisse fürs Unternehmenswachstum, nächsten zwölf Monate Die Konkurrenz aus ausländischen Märkten, der Mangel an Fachkräften und die steigenden Personalkosten stellen für die befragten Maschinenbauer auch im dritten Quartal die größten Hindernisse für das Unternehmenswachstum in den nächsten zwölf Monaten dar. Die politischen Entwicklungen im Ausland werden zunehmend als wachstumshemmend wahrgenommen. Hindernis Ja-Antworten Q1 Q2 Q3 Hindernis Ja-Antworten Q1 Q2 Q3 Mangel an Fachkräften 58% 60% 68% Konkurrenz aus ausländischen Märkten 68% 71% 59% steigende Personalkosten 61% 54% 51% Wechselkursschwankungen 38% 48% 42% schwache Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen Mangel an Mitarbeitern in Produktion und Service 39% 32% 48% 40% 45% 46% sinkende Rentabilität 41% 43% 43% gesetzliche Vorschriften 30% 33% 41% Rohstoff- und Energiekosten 43% 42% 40% Politische Entwicklungen im Ausland 21% 12% 40% Finanzierungseinschränkungen 24% 22% 16% Steuerpolitik 27% 21% 15% höhere Zinsen 16% 11% 10%? Sehen Sie in den folgenden Punkten Hindernisse für ihr Unternehmenswachstum in den nächsten zwölf Monaten? 37

38 Ergebnisse Geplante Aktivitäten, nächsten zwölf Monate Die Expansion auf neue ausländische Märkte, neue Produktions- und Vertriebsanlagen im Ausland und die Aufnahme einer strategischen Allianz sind nach wie vor die am häufigsten geplanten Aktivitäten der befragten Unternehmen in den nächsten zwölf Monaten. Einen erneuten Zuwachs gab es bei dem Anteil der Unternehmen, die eine Ausgliederung von Unternehmensbereichen planen. Joint Ventures und Unternehmenszukäufe stehen weniger im Fokus. Aktivitäten Ja-Antworten Q1 Q2 Q3 Aktivitäten Ja-Antworten Q1 Q2 Q3 Expansion auf neue ausländische Märkte 59% 58% 57% Kauf eines anderen Unternehmens 25% 18% 11% Neue Produktions- und Vertriebsanlagen im Ausland 36% 37% 35% Reduzierung der Aktivitäten auf bestimmte ausländische Märkte 6% 10% 10% Aufnahme einer strategischen Allianz Ausgliederung von Unternehmens-bereichen Start eines Joint Ventures mit einem anderen Unternehmen 28% 24% 24% 2% 10% 19% 22% 21% 13% Verkauf von Unternehmensbereichen an andere Unternehmen Reduzierung, Schließung oder Verkauf von bestimmten Produktions- und Vertriebsanlagen im Ausland 5% 1% 5% 3% 3% 3%? Planen Sie die folgenden Aktivitäten in den nächsten zwölf Monaten? 38

39 Ergebnisse Aktuelles Thema: Service-Innovation 4 39

40 Ergebnisse Größte Veränderung im Bereich Service durch Industrie 4.0 Die größte Veränderung durch Industrie 4.0 wird von den Befragten im Bereich Ersatzteile, Reparatur- und Wartungsdienstleistungen (MRO) erwartet. Insbesondere kleinere Unternehmen erkennen im Ersatzteilbereich einen signifikanten Wandel durch Digitalisierung. Insgesamt lässt sich feststellen, dass selbst stark wachsende Unternehmen das Thema Industrie 4.0 zuerst im MRO- Umfeld implementieren wollen, bevor in komplexeren Services gestartet wird. 100% 80% 60% 40% 0% 57% 67% 52% 59% 39% 62% 67% 32% 22% 26% 14% 18% 8% 11% 28% 21% 9% 11% 11% 4% 15% 4% 8% 11% 8% 14% 6% 3% 3% 6% 6% total < 500 MA MA >1.000 MA kein Wachstum 2014 unter 5% Wachstum 2014 >5% Wachstum 2014 Ersatzteile, Reparatur- und Wartungsdienstleistungen (MRO) Value Add Services (Training, Upgrades, Retrofit, Consulting etc.) Outsourcing Services Sonstiges keine Angabe? In welchen Servicebereichen ergeben sich Ihrer Ansicht nach die größten Veränderungen durch Industrie 4.0? 40

41 Ergebnisse Wichtigkeit von Kooperationen im Bereich Service Mehr als 75 Prozent der befragten Unternehmen sehen Partnerschaften im Servicebereich als wichtig oder sehr wichtig an. Dabei ist für kleinere Unternehmen die externe Kooperation noch wichtiger, um sich nachhaltig im Wettbewerb behaupten zu können und nicht aus der Wertschöpfung gedrängt zu werden. 100% 80% 49% 56% 50% 44% sehr wichtig 60% eher wichtig 40% 0% 28% 28% 28% 28% 14% 11% 11% 9% 6% 11% 8% total < 500 MA MA > MA weniger wichtig nicht wichtig? Wie wichtig ist es aus Ihrer Sicht mit Partnern im Bereich Service zusammenzuarbeiten, um die Anforderungen Ihrer Kunden auch in Zukunft global abdecken zu können? 41

42 Teilnehmerstatistik 42

43 Teilnehmerstatistik Jahresnettoumsatz in den befragten Unternehmen Mitarbeiter in den befragten Unternehmen 100% 2% 100% 80% 29% 80% 36% 60% > Mio. 60% > % 45% Mio Mio. 40% 46% < 500 < 100 Mio. 24% 18% 0% 0% 43

44 Teilnehmerstatistik Funktion der Befragten Branchenzugehörigkeit Geschäftsführung 34 Maschinenbau 66 Vertriebsleitung 31 Sonstiger Anlagenbau 18 Marketingleitung 13 Automobilzulieferer 8 Stabstelle (von Vorstand, Geschäftsführung) 12 Werkzeugmaschinenbau 5 Leitung Finance 7 Anlagenbau für Energie und Kraftwerke 2 Sonstiges 3 Flur-/Förderfahrzeuge

45 Ansprechpartner 45

46 Ansprechpartner Martin Theben Partner und Leiter Industrielle Produktion Tel Martin Petry Partner IP Leader Advisory Tel Sebastian Feldmann Partner Innovation, Product- & Service-Excellence Tel

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