Folgende Nahrungsmittel lassen im Falle einer Unterzuckerung den Blutzuckerspiegel rasch wieder ansteigen und sollten als erste Notfalltherapie

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3 Wenn Sie bestimmte Medikamente (Sulfonylharnstoffe: z. B. Glibenclamid, Glimepirid oder Glinide) gegen Ihren Diabetes einnehmen oder Insulin spritzen, kann der Blutzuckerspiegel manchmal so stark gesenkt werden, dass es zu einer Unterzuckerung (Hypoglykämie) kommt. Bei einer Unterzuckerung liegt ein zu geringer Glukoseanteil im Blut vor. Vielleicht ist bei Ihnen selbst schon einmal eine Unterzuckerung aufgetreten und Sie kennen die Symptome? Grundsätzlich sollten im Falle einer Unterzuckerung rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Bei starkem Unterzucker wird in vielen Fällen die Hilfe von Außenstehenden erforderlich. Symptome Bei einer Unterzuckerung treten zunächst so genannte Frühsymptome auf. Hier treten häufig folgende Symptome auf: Zittern, Ängstlichkeit, Blässe, Herzklopfen, Schweißausbruch, Heißhunger. Ab welchem Blutzuckerwert Maßnahmen ergriffen werden sollten, ist individuell verschieden. Unter einem Wert von 60 mg/dl besteht aber auf jeden Fall Handlungsbedarf. Fällt der Blutzuckerspiegel weiter ab (unter 50 mg/dl), kann das Gehirn nicht mehr ausreichend mit Glukose versorgt werden. Folgende Spätsymptome treten hierbei auf: Verwirrung, Benommenheit, Sprachstörungen, Sehstörungen, Koordinationsstörungen, Krampfanfälle.

4 Folgende Nahrungsmittel lassen im Falle einer Unterzuckerung den Blutzuckerspiegel rasch wieder ansteigen und sollten als erste Notfalltherapie verabreicht werden: Traubenzucker, stark zuckerhaltige Getränke wie z. B. Cola oder Limonade, zwei Teelöffel Zucker in Wasser gelöst. Denken Sie daran, dass Sie als Diabetiker immer einige Traubenzuckertäfelchen in Griffweite haben.

5 Überzucker verursacht nicht nur akute Beschwerden, sondern erhöht bei häufigerem Auftreten auch das Risiko der Spätfolgen des Diabetes. Auch wenn im Verlauf der Diabetesbehandlung Überzucker vermieden werden sollte, ist damit zu rechnen, dass der Blutzuckerspiegel gelegentlich leicht erhöht ist. Dies sollte jedoch kein Dauerzustand sein. Symptome Die Symptome einer Überzuckerung entsprechen häufig den klassischen Symptomen, die zu Beginn einer Diabeteserkrankung auftreten. Die häufigsten Symptome sind: Häufiges Wasserlassen, Trockener Mund und Durstgefühl, Mattigkeit, Energielosigkeit und Sehstörungen. Bei starker Blutzuckererhöhung können sich folgende Symptome zeigen: Gewichtsabnahme, Übelkeit und Erbrechen, Bauchschmerzen, Atem des Diabetikers riecht nach Aceton, Bewusstlosigkeit. Leichte Blutzuckererhöhungen bleiben oft unbemerkt und werden häufig unterschätzt. Deshalb wird ein Diabetes oft sehr spät erkannt, manchmal sogar erst bei einer schweren Stoffwechselentgleisung mit Koma.

6 Die Behandlung eines Überzuckers muss an die Ursachen angepasst werden. In manchen Fällen kann bereits eine Nahrungsumstellung, mehr Bewegung und/oder eine Erhöhung der Insulin- bzw. Tablettendosis die Blutzuckerwerte wieder in den optimalen Bereich bringen. Mit einer Insulintherapie sollte beim Typ-II-Diabetiker dann begonnen werden, wenn orale Antidiabetika nicht mehr ausreichen und muss im Einzelfall entschieden werden. Generell muss eine Überzuckerung immer behandelt werden, um mögliche Spätfolgen zu vermeiden.

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8 Es ist von besonderer Bedeutung, dass Sie Ihre Blutzuckerwerte im Zielbereich halten. Dazu müssen Sie und Ihr Arzt entscheiden, wann und wie oft Sie Ihren Blutzuckerspiegel bestimmen sollten. Letztendlich hängt die Häufigkeit der Blutzuckerbestimmung von der Art der Behandlung ab. Wenn Sie einen Typ-II-Diabetes haben, den Sie mit Medikamenten behandeln, sollten Sie Ihren Blutzucker einmal am Tag 1 Stunde vor und 2 Stunden nach dem Frühstück messen. Zusätzlich empfiehlt sich 1 x pro Woche ein Tagesprofil zu erstellen. Hier sollten Sie zusätzlich 3 oder 4 Blutzuckerbestimmungen (1 Std. vor und 2 Std. nach dem Frühstück, vor Mittag- und Abendessen) am Tag vornehmen.

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10 Ab und zu (meist einmal im Quartal) wird Ihr behandelnder Arzt Ihnen Blut abnehmen, um den so genannten HbA1c-Wert zu bestimmen. Der HbA1c- Wert gibt den Anteil des "gezuckerten" roten Blutfarbstoffs (Hämoglobin) am Gesamthämoglobin wieder. Dieses stabile "Zucker- Hämaglobin", in der Fachsprache "glykosiliertes Hämoglobin" bzw. "HbA1c" genannt, entsteht bei jedem Menschen, nicht nur bei Diabetikern. Je höher der Blutzuckerspiegel über einen gewissen Zeitraum, desto höher auch der HbA1c-Wert. Dies bedeutet: je länger und stärker Blutzuckerwerte im Blut erhöht sind, desto mehr Zucker bindet an Hämoglobin, desto höher ist also der HbA1c-Wert. Mit dem HbA1c-Wert kann der Arzt den durchschnittlichen Blutzuckerspiegel der letzten Wochen ermitteln, unabhängig davon, ob die Werte in der Zwischenzeit stark angestiegen oder gesunken sind. Deswegen wird der HbA1c-Wert häufig auch als Langzeitblutzuckerwert bezeichnet. Der Zielwert beim Diabetiker sollte unter 6,5 % liegen.

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12 Ziel der Behandlung bei allen Diabetesformen ist die optimale Einstellung des Blutzuckers. Regelmäßige Messungen zeigen, wie der Blutzuckerspiegel auf bestimmte Nahrungsmittel, auf Bewegung und auf die Tabletten- und Insulindosis reagiert. Wenn eine neue Behandlungsmethode eingesetzt wird, gibt die Beobachtung des Blutzuckers Auskunft darüber, ob die Behandlung den gewünschten Erfolg bringt. Blutzuckermeßgeräte sind entweder auf Vollblut oder auf Plasma kalibriert; entsprechend unterscheiden sich auch die Messergebnisse.

13 Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass kein Blutzuckermessgerät zu 100 % genaue Werte anzeigt. Die ISO Norm für zertifizierte Blutzuckermessgeräte besagt, dass für 95 % aller Messwerte Abweichungen von bis zu 20 % toleriert werden. In Deutschland gibt es zur Zeit unterschiedlich kalibrierte Blutzuckermessgeräte: Plasmakalibrierte Messgeräte weisen den Blutzuckergehalt im Plasma aus Vollblut kalibrierte Messgeräte weisen den Blutzuckergehalt im Vollblut aus Doch worin liegt der Unterschied? Der ausgewiesene Blutzuckermesswert liegt bei Geräten, die auf Plasma kalibriert sind (z. B. GlucoHEXAL II Blutzuckermessgerät), um etwa % höher als bei Vollblut kalibrierten Geräten. Das bedeutet nicht, dass die Blutzuckerwerte tatsächlich höher sind, nur die Skala ist eine andere. Dies ist vergleichbar mit den Längenmaßeinheiten Kilometer und Meilen. Die meisten Laborgeräte messen den Blutzucker jedoch im Plasma, weil dies genauere Werte ergibt. Internationale Gesellschaften wie die International Federation of Clinical Chemistry (IFCC) empfehlen die Werte im Plasma anzuzeigen. Dies ist auch international der Standard.

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20 Zum Abschluss haben Sie noch einmal die Möglichkeit ein paar Verständnisfragen zu beantworten. Wir können diese gerne in gemeinsamer Runde besprechen jeder kann sie auch für sich selbst bearbeiten. Selbstverständlich gibt es darauf keine Noten! Doch nutzen Sie es als eine gute Gelegenheit, um Ihren Wissensstand noch einmal selbst zu überprüfen!

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