Infoveranstaltung zum Thema Mobbing

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1 Infoveranstaltung zum Thema Mobbing Durch die Präsentation führt Sie:

2 Was versteht man unter Mobbing? Mobbing ist ein aggressiver Akt und bedeutet, dass ein Kind über einen längeren Zeitraum von Kameraden belästigt, erniedrigt oder ausgegrenzt wird.

3 Aktive MitläuferInnen Grundstruktur von Mobbing Zuschauer (billigend) Mobber/Täter Opfer Zuschauer (passiv)

4 Erscheinungsformen von Mobbing Beleidigen und Entwerten (Aussehen, Rollenverhalten, Bekleidung) Diskriminierung (Gruppenbildung, Ausgrenzung, Einschränkung) Verletzen und Schädigen (Schläge erteilen, Dinge verstecken, drohen usw.)

5 Folgen von Mobbing Tiefer Selbstwert, innerer Rückzug, depressive Verstimmung, schulische Minderleistung

6 Entwicklungspsychologische Aspekte Kognitive Strukturen Wer Selbstverwirklichung dieser Welt? bin ich auf Wie Gruppengefühl, ist es Teil einer Gruppe Empathie zu sein? Was Kompetenz, kann ich? Wie gut Leistung kann ich etwas? Geltung, Anerkennung Werde ich geachtet und akzeptiert? Wie Neugier, ist die Begeisterung Welt gestaltet? Urvertrauen, Liebe, Geborgenheit Werde ich bedingungslos geliebt?

7 Das Macht- und Geltungsmotiv als Grundlage von Rangkämpfe und Mobbing Dominanz: Die eigene Überlegenheit dadurch erfahren, dass dem Kontrahenten eine Niederlage zugefügt wird. Agonistisch: Aufmerksamkeit auf den Ranghohen gerichtet, um Konflikte zu vermeiden, aus Angst vor Attacken Insbesondere bei Knabengruppen anzutreffen = relativ stabile Struktur Geltung: Bedürfnis nach Anerkennung und Ansehen durch andere aufgrund von Eigenschaften, deren Träger man ist. Hedonisch: Positiv getönte Aufmerksamkeit wegen Qualitäten, die die Gruppe schätzt Insbesondere bei Mädchengruppen anzutreffen = relativ instabile Struktur

8 Die Ausbildung des empathischen Empfindens bei der Mobbingprävention Mangelnde oder eingeschränkte Entwicklung von Einfühlungsvermögen und Mitgefühl begünstigen Mobbinghandlungen

9 Fazit aus entwicklungspsychologischer Sicht Wenn Mobbing auftritt, so ist dies meistens ein Zeichen dafür, dass die Rangstrukturen innerhalb einer Gruppe oder Klasse nicht geklärt sind. Wer sich assertiv verhält, hat es nötig.

10 Wichtige Haltung bei Mobbing Fehler oder Fehlverhalten des Opfers rechtfertigen niemals Mobbing Mobbing ist ein Gruppenphänomen und muss deshalb auch auf Gruppenebene angegangen werden

11 Vorgehen bei Mobbing Auf Klassenebene: Interventionen in der Klasse, um die Gruppendynamik zu beeinflussen z.b. das no-blameapproach-verfahren und andere Klasseninterventionen Auf individueller Ebene: Begleitung des Opfers, um soziale Kompetenzen und Selbstsvertrauen zu stärken z.b. Coaching durch Fachperson Auf Elternebene: Sensibilisierung für das Thema; Appell an Kinder z.b. Elternabend/ wohlwollendes, aber klares Gespräch mit Kinder Wichtig beim Gespräch ist: Mitteilen, dass Sie informiert sind und es nicht gut finden, dass ein Kind in der Klasse geplagt wird. Keine Schuldzuweisungen machen Machen Sie deutlich, dass Kontakt zur Gruppenleitung/Lehrperson besteht und Austausch über das Verhalten stattfindet.

12 Haben Sie Fragen?

13 Danke für die Aufmerksamkeit! Diesen Vortrag finden Sie als pdf-vorlage unter

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