Patenschaftsprojekt für Kinder psychisch erkrankter Eltern - AMSOC 1

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Patenschaftsprojekt für Kinder psychisch erkrankter Eltern - AMSOC 1"

Transkript

1 Patenschaftsprojekt für Kinder psychisch erkrankter Eltern - AMSOC 1 Überblick 1. Informationen zu Herkunftsfamilien 2. Auszüge aus Interviews mit erwachsenen Kindern psychisch erkrankter Eltern im Hinblick auf Bezugspersonen und das Patenschaftsprojekt 3. Überblick über die Motivation der derzeitigen Paten 1. Informationen zu den Herkunftsfamilien Ins Projekt aufgenommene Familien: 7, davon haben 4 Paten und 3 warten auf geeignete Paten alles psychisch erkrankte Mütter fast ausnahmslos alleinerziehend sind sozial isoliert Zitate der Herkunftsfamilien Bevor eine Familie ins Projekt aufgenommen wird, wird ein ausführlicher Fragebogen mit ihnen zusammen ausgefüllt. Dieser beinhaltet u.a. Fragen zur Einstellung zur Patenschaft. Im Folgenden finden Sie die Antworten der Mütter, die zitiert werden dürfen. Die in Klammern stehenden Nummern ermöglichen eine Zuordnung der Personen, damit erkannt werden kann, welche Aussagen von derselben Mutter stammen Zitate zur Motivation Ich wünsche mir einen Paten für mein Kind/ meine Kinder, weil Meine Familie stammt aus dem Ausland. Daher habe ich keine Verwandten vor Ort, die mir helfen könnten. Außerdem möchte ich den Kreis an Menschen erweitern, die meinen Söhnen Geborgenheit geben können. Die Paten sollten mit eingebunden werden, so dass ein familiärer Kontakt entstehen könnte. Andere Sichtweisen empfinde ich als Bereicherung. Auch hoffe ich, dass ich durch die Paten entlastet werde. (1) Mein Kind soll noch eine andere Bezugsperson haben und Regelmäßigkeit. Wenn es mir nicht gut geht, soll mein Kind beim Paten untergebracht werden können. (2) Eine Patenschaft könnte verhindern, dass in meinen akuten Krankheitsphasen mein Kind immer wieder bei wechselnden Familien untergebracht wird, denn der Vater des Kindes ist sehr unzuverlässig. Auch die Großeltern des Kindes würden sich dann nicht mehr einmischen. (3) Eine Patenschaft kann ein Vater- und Großelternersatz sein. Es ist wichtig, dass mein Kind einen gesunden Menschen um sich herum hat. (4) Im Notfall soll mein Kind nicht auf sich allein gestellt sein und einen Ansprechpartner haben. Auch sonst soll es die Möglichkeit haben, etwas für sich zutun. (5) Mein Kind soll nicht leiden und meine Stimmungsschwankungen abbekommen, wenn ich meine depressiven Tage habe. In meinen akuten Phasen, sollte eine Vertrauensperson für es da sein. (6) Meine Kinder können mit ihrem Paten schöne Dinge erleben und dieser soll als Ansprechpartner für sie da sein. Ich erlebe Entlastung und die Kinder finden einen Ausgleich, da meine Tochter viel Verantwortung im Haushalt und für mich übernimmt.(7) Mein Kind bekommt einen Ansprechpartner, eine Bezugsperson. Die Familie wird erweitert. (8)

2 Patenschaftsprojekt für Kinder psychisch erkrankter Eltern - AMSOC 2 Eine Patenschaft kann mich und mein Kind unterstützen, da ich mich als schwierige Mutter betrachte. Es sind derzeit zu wenig Menschen für das Kind da. (9) Die Kinder sind einsam und sollen eine gesunde Beziehung kennen lernen. Die Patenschaft kann auch eine Familienerweiterung sein. (10) Zitate zu Hoffnungen/Wünsche, die mit einer Patenschaft verbunden sind Eine Patenschaft kann bei meinem Kind/ meinen Kindern helfen/bewirken Ich wünsche mir mehr als eine Person für mein Kind, denn es sind dann mehr Ideen da und eine Verlässlichkeit für mein Kind wäre garantiert. (2) Die Kinder haben durch eine Patenschaft einen geregelten Tagesablauf. Sie erfahren Kontinuität und müssen nicht getrennt werden. Die Kinder bekommen von der Krankheit nicht soviel mit und es herrscht mehr Harmonie. (3) Das Kind soll zum Paten Vertrauen aufbauen und eine kontinuierliche Beziehung zu Männern erleben, die ihm sein Vater nicht bietet. (4) Das Kind könnte Dinge erleben, die zu Hause nicht möglich sind. (5) Das Kind soll andere Menschen kennen lernen und Vertrauen zu diesen aufbauen können. (6) Die Kinder können Probleme ansprechen und ihre Verantwortung abgeben. Sie können andere Menschen, Lebensgewohnheiten und Meinungen kennen lernen. (7) Mein Kind kann auf mehrere Personen als Ansprechpartner zurückgreifen. Auch hat es bessere Ausweichmöglichkeiten, was vorteilhaft ist. (8) Das Kind könnte durch kontinuierliche Zuwendung psychisch stabil werden. (9) Eine Patenschaft kann mir helfen/ bei mir bewirken Ich werde durch eine Patenschaft entlastet, habe weniger Stress. Ich wünsche mir ein Gefühl von Familie. Vielleicht entsteht auch eine Freundschaft. Meine Lebensqualität steigt an. (1) Ich werde entlastet und habe einen Ansprechpartner. (2) Ich habe ein ruhiges Gewissen, wenn die Kinder gut aufgehoben sind und spielen und lachen können. (3) Ich werde im Alltag entlastet und habe meinen Kindern gegenüber dadurch weniger Schuldgefühle. Auch kann ich die Verantwortung für meine Kinder ein Stück abgeben. (4) Ich kann den Fokus auf mich richten, was nicht Aufgabe des Paten ist. Auch habe ich habe weniger Stress. (5) Jemand sorgt sich um das Kind. Das entlastet mich. (6) Ich könnte entlastet werden und einen Ansprechpartner finden, der eine Kontrollfunktion ausübt. Ich habe Kontakt zu anderen Menschen, bekomme Vertrauen und kann ein gutes Netz aufbauen. (7) Ich habe einen Gesprächspartner, eventuell mit gemeinsamen Interessen. Ich werde im Alltag entlastet. (8) Ich werde entlastet und habe wieder Zeit für mich alleine. Ich bin nicht alleine mit dem Kind. (9)

3 Patenschaftsprojekt für Kinder psychisch erkrankter Eltern - AMSOC 3 Ich erlebe eine Entlastung. (10) Zitate zu Befürchtungen/ Ängsten in Hinblick auf eine Patenschaft Ich habe Angst, dass die Paten denken, die Kinder sollen bei ihnen wohnen. Das möchte ich auf keinen Fall. Die Paten sollten nicht für alles die Verantwortung übernehmen und sich nicht als die bessere Mutter oder der bessere Vater darstellen. (1) Ich habe Angst, die Paten könnten die Kinder schlecht behandeln oder mich bei den Kindern schlecht machen, damit sie die Mutterrolle übernehmen können. (3) Ich habe Angst, dass der Pate nicht gut für das Kind ist und sich sexuell an dem Kind vergeht. (4) Ich habe Angst, dass mein Kind den Paten mehr mögen könnte als mich. (5) Ich habe Angst, dass sich die Kinder nur bei den Paten öffnen. (7) Ich habe Angst, die Paten könnten gegen mich sein. (9) 2. Auszüge aus Interviews mit erwachsenen Kindern psychisch erkrankter Eltern Verfügbarkeit von erwachsenen Bezugspersonen Was haben Ihnen Ihre Großeltern bedeutet? Was konnte Sie Ihnen geben? Sie waren meine Rettung. Ohne sie hätte ich nie im Leben kontinuierliche Zuneigung erfahren und wäre während der Klinikaufenthalte meiner Mutter ins Heim oder zu wechselnden Pflegefamilien gekommen. Sie haben mir Orientierung gegeben und haben mich bei für mich wichtigen Lebensereignissen wie der Begrüßungsfeier im Gymnasium begleitet, wenn meine Mutter durch ihre Krankheit ausfiel. Heute weiß ich, dass sie im Umgang mit mir sicher auch viele Fehler gemacht haben. Im Zweifelsfall haben Sie immer zu meiner Mutter gehalten, denn das war eben ihre einzige Tochter. Ihr Liebling. Daran konnte auch die Krankheit nichts ändern, selbst wenn sie in ihren Psychosen ihre Eltern fürchterlich ordinär beschimpft hat. (1) Hat jemand Ihre Großeltern auf ihre wichtige Rolle angesprochen? Nein. Ein Jugendamtsmitarbeiter war zwar mal bei uns in der Zeit, in der meine Oma mich versorgt hat, aber ich glaube, es wäre wichtig gewesen, dass man ihr noch mal verdeutlicht hätte, wie wichtig sie für mich ist und was sie beim Umgang mit mir beachten sollte. (1) Sehen Sie Vor- oder Nachteile, wenn Bezugspersonen nicht aus der Familie kommen? Wenn jemand nicht aus der Familie kommt, hat er mehr Abstand zur Situation und den Problemen. Das ist ein großer Vorteil. Durch den Abstand läuft die Bezugsperson weniger Gefahr, sich zu sehr zu verstricken und selbst handlungsunfähig zu werden und damit der Familie nicht helfen zu können. Außerdem gibt es keine Altlasten in den Beziehungen zu den einzelnen Familienmitgliedern. Außenstehende sind etwas neutraler und werden von den Familienangehörigen auch so wahrgenommen. Allerdings sind Familienbande meist stärker als Beziehungen, die außerhalb der Familie entstehen. Angehörige sind meist belastender und gehen nicht. Von außen kommende Bezugspersonen werden sich eher zurück ziehen, wenn ihnen alles zu viel wird. Familie ist eben nicht ersetzbar, Freundschaften schon. (1) Stand Ihnen sonst eine Bezugsperson zur Verfügung? Neben meiner Patenfamilie gab es leider keine weiteren Bezugspersonen. Meine Lehrer haben sich in meiner ganzen Schulzeit einen Dreck für mich interessiert. Erst als ich volljährig war und das Gymnasium geschmissen habe, haben sich plötzlich Lehrer für mich eingesetzt. Sie haben mich gefragt, was mit mir los sei und dass ich probieren sollte, das Abitur zu machen. Zu mir nach Hause ist allerdings keiner gekommen. (2)

4 Patenschaftsprojekt für Kinder psychisch erkrankter Eltern - AMSOC 4 Wer hat sich in den akuten Krankheitsphasen Ihrer Mutter um Sie gekümmert? Die Pateneltern waren die einzigen Leute, die sich um mich gekümmert haben und mir erklärten, was manisch-depressiv bedeutet. Da war ich 13 Jahre alt. (2) Was haben Ihnen Ihre kirchlichen Pateneltern bedeutet? Was konnte Sie Ihnen geben? Sie haben mir schon eine Menge bedeutet. Zum Beispiel fand ich toll, dass sie einen Schlüssel für mich im Garten versteckt hatten. Das hat ja bedeutet, dass ich jederzeit zu ihnen kommen konnte. Das habe ich zwar in der Realität nur ganz selten genutzt, aber allein das Gefühl, dass ich es gekonnt hätte, hat mir sehr gut getan. (2) Verfügbarkeit von erwachsenen Bezugspersonen Gab es jemanden, der sich in akuten Krankheitsphasen Ihrer Mutter um Sie gekümmert hat? Als meine Mutter in der Klinik über das Wochenende bleiben musste, rief sie an, und sagte, ich solle sehen, wo ich bleibe, sie hätten sie da behalten. Sehr dankbar bin ich der Familie eines guten Freundes, die mir in diesen Momenten sehr viel Unterstützung bot. In der Zeit, als meine Mutter für sechs Wochen in die Klinik musste, nahmen sie mich bei sich ohne weiteres auf. Die Mutter des Freundes wusste in den ersten Jahren nicht, dass meine Mutter psychisch erkrankt ist. Sie spürte zwar, dass bei mir zu Hause was nicht in Ordnung war, aber gewusst hat sie nichts. Lange Zeit bin ich in der Familie wie ein Kind des Hauses ein- und ausgegangen. Sie gaben mir ein Heimatgefühl. Ich habe mich sehr wohl gefühlt. Sie dienten mir oft als Anlaufstelle, wenn ich sonst nicht gewusst hätte wohin. Bis heute besteht der Kontakt zu dieser Familie weiter fort, auch wenn er an Intensität abgenommen hat. (3) Was hat Ihnen Ihre Bezugsperson bedeutet? Was konnte Sie Ihnen geben? Es war jemand da, den ich fragen konnte. Vor allem bei Ämtergängen war mir meine Patin eine sehr große Hilfe. Sie versuchte für mich als Minderjährige Informationen einzuholen, an die ich nicht ohne weiteres herangekommen wäre. (3) Können Sie sich an eine Situation erinnern, in der die Existenz dieser Bezugsperson für Sie besonders wichtig war? Da die Herausforderungen mit einer psychischen Erkrankung in der Familie sehr groß sind, werden viele Dinge im Leben, wie das geschaffte Abitur oder das Ende eines Studiums als klein und bedeutungslos wahrgenommen. So hat es mir sehr gut getan hat, als meine Patin mir einen Blumenstrauß überreichte und würdigte, was ich erreicht hatte. So machte sie mir meine Leistungen bewusst, die ich für normal hielt und würdigte die Umstände unter denen ich sie erreicht hatte. (3) Sehen Sie Vor- oder Nachteile, wenn die Bezugsperson nicht aus der Familie kommt? In meinem Fall verbinde ich mit außerfamiliären Bezugspersonen nur Vorteile, da in der eigenen Familie die Menschen selbst verwickelt sind und ihre Rollen spielen. Kaum jemand hat wohl einen angemessenen Blick und die Kraft, sich um die Bedürfnisse eines Kindes zu kümmern. Außerdem befreit mich eine außerfamiliäre Bezugsperson von dem Gefühl, innerhalb der Familie noch jemanden zusätzlich zu belasten. (3) Verhältnis zwischen Mutter und der Bezugsperson Beschreiben Sie das Verhältnis Ihrer Mutter zu Ihrer Patin. Als meine Mutter noch gesund war, haben meine Patin und sie eine Art Kollegenverhältnis gehabt. Zum heutigen Zeitpunkt gibt es solch ein Verhältnis jedoch nicht mehr. Da meine Mutter keine Krankheitseinsicht besitzt, fehlt auf der Seite meiner Mutter die Wertschätzung, bzw. die Fähigkeit zu verbalisieren, dass es gut ist, dass sich jemand um mich gekümmert hat.

5 Patenschaftsprojekt für Kinder psychisch erkrankter Eltern - AMSOC 5 Aber ich denke, dass meine Mutter schon spürt und froh ist, dass sich andere Menschen um mich kümmern. (3) Wurde Ihre Bezugsperson von Ihrer Mutter akzeptiert? Ich würde schon sagen, dass sie das Verhältnis zwischen meiner Patin und mir akzeptiert hat. Sie wusste jedoch lange Zeit nicht, dass ich solch ein Verhältnis habe. Erst im Zuge meiner Therapie, die ich mit 21 Jahren begann, habe ich ihr davon erzählt, um aus dem Sog der Verschwiegenheit herauszukommen. (3) Patenschaftsprojekt und Ratschläge für Paten / Herkunftsfamilie Was halten Sie vom Patenschaftsprojekt? Es ist ein ganz wichtiges Projekt für Kinder aus sehr belastenden Lebensumständen, die sonst keinen haben, der sich um sie kümmert und sie auch emotional angemessen versorgt. (1) Was möchten Sie den erkrankten Eltern in unserem Projekt, die eine Patenschaft für ihr Kind wollen, mit auf den Weg geben? Indem die Eltern dafür sorgen, dass Ihr Kind einen Paten an die Seite bekommt, tragen Sie dazu bei, dafür zu sorgen, dass Ihr Kind gesund bleibt und nicht psychisch erkrankt und den gleichen Leidensweg wie Sie beschreitet. (1) Was halten Sie vom Patenschaftsprojekt? Ich finde es ganz toll, dass es so etwas gibt. Aber ich hoffe, dass sich die Leute trauen sich da zu melden. Und zwar beide Seiten, sowohl Paten als auch die Herkunftsfamilien. (2) Was halten Sie vom Patenschaftsprojekt? Ich möchte die Bedeutung, die dieses Projekt besonders für Kleinkinder darstellt, sehr unterstreichen. Es ist nämlich sehr richtig und auch wichtig, dass die Kinder aus einer belastenden Situation, die eine psychische Erkrankung eines Elternteils mit sich bringen kann, ein Stückweit herausgenommen werden. Durch das Zusammenleben in einer Patenfamilie hat das Kind einen Maßstab, an dem es das Verhalten und die Wahrnehmung seines erkrankten Elternteils messen, so dass es die Wirklichkeit reflektieren kann. So könnten dem Kind beispielsweise Grenzüberschreitungen und Wahrnehmungsverzerrungen seitens des erkrankten Elternteils bewusst werden. Abschließend möchte ich sagen, dass man direkt an der Herkunftsfamilie ansetzen und diese stärken sollte. (3) Was möchten Sie den Patenbewerbern noch gerne mit auf den Weg geben? Es ist mir wichtig, dass die Paten wissen, dass sie nichts besonderes leisten müssen, sondern einfach ihren Alltag leben. Es sollte darum gehen, dass den Kindern Grenzen gesetzt werden und dass sie am Alltag teilhaben dürfen. Dabei sind solch kleine Dinge wie das Abschälen einer Apfelsine von großer Bedeutung. (3) Was halten Sie vom Patenschaftsprojekt? Es ist eine schöne Vision. Das Projekt versucht, den Kindern psychisch Kranker Unterstützung zukommen zu lassen. Das halte ich für extrem wichtig, da die Familien oft isoliert sind. (4) Was möchten Sie den erkrankten Eltern in unserem Projekt, die eine Patenschaft für ihr Kind wollen, mit auf den Weg geben? Wechseln sie einmal Ihre Perspektive. Durchbrechen Sie das Schweigen. Ihre Kinder leiden in den Phasen ihrer Erkrankung sehr. Auch die Kinder haben viele Ängste. Möglicherweise sind Sie als psychisch belasteter Mensch manchmal sehr mit ihren eigenen Problemen beschäftigt. In dieser Zeit ist es sehr hilfreich, wenn Sie jemand entlastet. Es kann das Verhältnis zwischen Ihnen und Ihren Kindern langfristig verbessern, wenn sie Hilfe für die Kinder annehmen. (4)

6 Patenschaftsprojekt für Kinder psychisch erkrankter Eltern - AMSOC 6 Legende (1.) Inka Osleben (Pseudonym) Inka war 11 Jahre, als ihre allein erziehende Mutter an einer schizo-affektiven Psychose zum ersten Mal erkrankte und in eine psychiatrische Klinik gebracht wurde. Sie hat keine Geschwister. Inkas Vater lebte nach der Scheidung der Eltern in der Wohnung neben Inka und deren Mutter. Dennoch kümmerte er sich nicht weiter um beide. Inkas Großeltern, die Eltern ihrer Mutter, versorgten das Kind in den jährlich auftretenden akuten Psychosen der Mutter und während deren Klinikaufenthalten. (2.) Maria Simon (Pseudonym) Maria Simon ist heute 36 Jahre alt. Als sich ihre Eltern trennten, war sie 11 Jahre alt. Sie blieb bei ihrer Mutter und derem neuen Freund wohnen. Ihre Mutter leidet bis heute unter einer manisch-depressiven Erkrankung. Schon seit Marias viertem Lebensjahr war ihre Mutter sehr seltsam. Als Maria 15 Jahre war, hatte die Mutter ihre erste schwere eindeutige Manie. In einer psychiatrischen Klinik war ihre Mutter das erste Mal, als Maria 18 Jahre alt war. Maria hat keine Geschwister. Es gab eine Lieblingsoma, die sie sehr mochte, wo sie gern spielte und auch manchmal am Wochenende war. Aber ihre Oma war kein Mensch, bei dem sie sich aussprechen konnte. Maria hatte kirchliche Pateneltern. (3.) Felicitas (Pseudonym) Felicitas, Jahrgang 1978, war 15 Jahre alt, als sie das erste Mal mit der psychischen Erkrankung ihrer Mutter konfrontiert wurde. Sie lebte damals mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater zusammen. Geschwister hat sie keine. Großeltern gab es nur auf der Seite ihres Stiefvaters. Bis heute hat sich ihr gegenüber niemand weder schriftlich noch mündlich über das Krankheitsbild ihrer Mutter geäußert. Ärzte, mit denen sie zu tun hatte, beriefen sich auf ihre Schweigepflicht. Vermutlich ist ihre Mutter schizophren oder leidet an schizo-affektiven Psychosen. (4.) Nea Riss (Pseudonym) Nea Riss, Jahrgang 1966, war wahrscheinlich ca. drei Jahre alt, als ihre Mutter psychisch erkrankte. Bis zu ihrem achten Lebensjahr lebten sie zusammen mit ihrer Mutter, ihrem Vater und ihrem Bruder. Dann trennten sich ihre Eltern und ihr Vater zog in eine 500 km entfernte Stadt. Sie sah ihn von nun an manchmal in den großen Ferien und Weihnachten. Ab diesem Zeitpunkt lebte sie und ihr Bruder allein mit der Mutter. Die erste Diagnose, die damals gestellt wurde, war ein Nervenzusammenbruch. Später wurde die Krankheit als zykloide Psychose und manisch-depressive Erkrankung bezeichnet.

7 Patenschaftsprojekt für Kinder psychisch erkrankter Eltern - AMSOC 7 3. Überblick Motivation der Paten Helfen allgemein Konkretes Projekt, konkreter Fall zum Helfen Wunsch, ein Ehrenamt zu übernehmen, der Glaube, dass dieses Projekt genau auf mich passt Sehr interessantes Modellprojekt, als Initialzündung, sich zu engagieren Gute Idee unterstützen, die sonst wenig Unterstützung bekommt Kinder helfen wollen Mit Kindern arbeiten wollen Kindern helfen wollen Arbeit mit Kindern Kinderliebe, Liebe, Freundschaft Möchte diesen Kindern etwas geben Ich mag Kinder, helfe gerne Menschen, beide Aspekte sind im Projekt verbunden Kinder sind unschuldig, mir geht es gut, heute mehr Zeit, da eigene Kinder nun groß sind Eltern helfen wollen Integration der psychisch erkrankten Eltern Thema Für Tabuthema engagieren Beschäftige mich schon lange mit Thema Persönliche Erfahrungen nutzen Meine Frau war psychisch erkrankt, ich weiß durch meine Kinder, was das bedeutet Kenne Rolle des Kindes Eigene Betroffenheit (erwachsene Tochter) Meine Mutter ist psychisch erkrankt, hatte später Unterstützung Andere Kinder sollen es einmal besser haben Eigene Erfahrungen sinnvoll nutzen Meine selbst erfahrene Unterstützung an andere weiter geben Eigene und berufliche Erfahrungen verbinden Eigenen großen Kinder, Erfahrungen mit einem Kind, das betroffen war, Ablenkungen von Belastungen schaffen, Erfahrungen weiter geben, die ich gemacht habe Selbst im kranken Elternhaus aufgewachsen, habe anstrengende Kindheit gehabt, denke zu ahnen (zu wissen), wie es den Kindern geht, möchte das versuchen zu bieten, was ich nicht gehabt habe Allgemein etwas bewirken Positive Impulse geben Sonstiges Freunde / Familie befürworten das Projekt

8 Patenschaftsprojekt für Kinder psychisch erkrankter Eltern - AMSOC 8 Gemeinsame Aufgabe mit Partner Möglichkeit, ein Interesse außerhalb des Berufs zu vertiefen

Besondere Angebote im Rahmen von KAP-DO

Besondere Angebote im Rahmen von KAP-DO Besondere Angebote im Rahmen von KAP-DO (Stand: Oktober 2015) Fantastische Superhelden Ein Gruppenangebot für Kinder, deren Familie von psychischer Erkrankung betroffen ist; für Jungen und Mädchen zwischen

Mehr

Pateneltern Flensburg - für Kinder psychisch kranker Eltern

Pateneltern Flensburg - für Kinder psychisch kranker Eltern Pateneltern Flensburg - für Kinder psychisch kranker Eltern Ein Präventionsprojekt stellt sich vor Fakten zum Patenschaftsprojekt Träger: ADS Grenzfriedensbund e.v., Kinderschutzbund Flensburg Laufzeit

Mehr

Während der letzten 4 Wochen habe ich mich wohl gefühlt, weil... sehr häufig 0 1 2 3 4 5 6. weise

Während der letzten 4 Wochen habe ich mich wohl gefühlt, weil... sehr häufig 0 1 2 3 4 5 6. weise Fragebogen zur Erfassung der aktuellen Ressourcenrealisierung (RES) Dieser Fragebogen enthält Aussagen zu verschiedenen Bereichen, die allgemein in einem engen Zusammenhang stehen zu dem Wohlbefinden und

Mehr

Das Lebensgefühl junger Eltern

Das Lebensgefühl junger Eltern Das Lebensgefühl junger Eltern Eine repräsentative Untersuchung im Auftrag von August 2008 Wie sind wir vorgegangen? Grundgesamtheit: erziehungsberechtigte Eltern zwischen 18 und 60 Jahren mit Kindern

Mehr

Patenprojekt Wolfenbüttel

Patenprojekt Wolfenbüttel PATENSCHAFTEN für Kinder psychisch kranker Eltern 1 Ursula Biermann Patenschaften für Kinder psychisch kranker Eltern Zielgruppe und konzeptionelle Überlegungen Anforderungen an die Paten Grundsätze der

Mehr

Wohnort der Kinder (oder eines der Kinder)

Wohnort der Kinder (oder eines der Kinder) Auswertung: Fragebogen "Eltern mit geistiger Behinderung und ihre Kinder" (vgl. Infobrief Nr. / Herbst, Rücklauf: ausgefüllte Fragebogen). Verhältnis der Eltern Verhältnis Eltern Ergänzung: waren ein Paar,

Mehr

Big Friends for Youngsters

Big Friends for Youngsters ELII\ Big Friends for Youngsters Evaluation Teil 2 Befragung der Väter / Mütter / Eltern / Erziehungsberechtigen Fragebogenaktion abgeschlossen im November 2003 M. Schabacker-Bock 2 M. Schabacker-Bock

Mehr

Das Wunderbare am Tod ist, dass Sie ganz alleine sterben dürfen. Endlich dürfen Sie etwas ganz alleine tun!

Das Wunderbare am Tod ist, dass Sie ganz alleine sterben dürfen. Endlich dürfen Sie etwas ganz alleine tun! unseren Vorstellungen Angst. Ich liebe, was ist: Ich liebe Krankheit und Gesundheit, Kommen und Gehen, Leben und Tod. Für mich sind Leben und Tod gleich. Die Wirklichkeit ist gut. Deshalb muss auch der

Mehr

Kinder aus suchtbelasteten Familien

Kinder aus suchtbelasteten Familien Kinder aus suchtbelasteten Familien Mag. a Sandra Brandstetter Hirschgasse 44, 4020 Linz Tel. 0732 778936 Homepage: www.praevention.at Information, Unterrichtsmaterialien, Online-shop Inhalte Sucht Belastungs-

Mehr

Praxis für integrative Therapie

Praxis für integrative Therapie Praxis für integrative Therapie Alexander Reich Diplom Psychologe und Heilpraktiker Käthe-Niederkirchner-Str.23 10407 Berlin Gestalttherapie Körperpsychotherapie Traumatherapie mit Brainspotting und EMDR

Mehr

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

Anamnesebogen (SÄMTLICHE ANGABEN WERDEN VERTRAULICH BEHANDELT)

Anamnesebogen (SÄMTLICHE ANGABEN WERDEN VERTRAULICH BEHANDELT) 1 Anamnesebogen (SÄMTLICHE ANGABEN WERDEN VERTRAULICH BEHANDELT) A. Was ist das für ein Fragebogen? Die Beantwortung dieser Routinefrage hilft mir als Therapeut einen Überblick über Ihre individuelle Lebensgeschichte,

Mehr

T: Genau. B: Haben Sie das Gefühl, dass Ihre Entscheidungen von Eltern, Freunden beeinflusst wurde?

T: Genau. B: Haben Sie das Gefühl, dass Ihre Entscheidungen von Eltern, Freunden beeinflusst wurde? 1 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 Interview mit T B: Ich befrage Sie zu vier Bereichen, und vorweg

Mehr

Für Kinder ab 9 Jahren. Deine Eltern lassen sich scheiden. Wie geht es weiter?

Für Kinder ab 9 Jahren. Deine Eltern lassen sich scheiden. Wie geht es weiter? Für Kinder ab 9 Jahren Deine Eltern lassen sich scheiden. Wie geht es weiter? Impressum Herausgabe Ergebnis des Projekts «Kinder und Scheidung» im Rahmen des NFP 52, unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea

Mehr

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft 08 Trennung Ist ein Paar frisch verliebt, kann es sich nicht vorstellen, sich jemals zu trennen. Doch in den meisten Beziehungen treten irgendwann Probleme auf. Werden diese nicht gelöst, ist die Trennung

Mehr

Genogramm erstellen Anleitung und Leitfaden

Genogramm erstellen Anleitung und Leitfaden Genogramm erstellen Anleitung und Leitfaden www.ergebnisorientiertes-coaching.de Inhalt WAS IST EIN GENOGRAMM? 3 WIE VIEL GENOGRAMM BRAUCHT EINE AUFSTELLUNG? 3 WER GEHÖRT ALLES IN DAS GENOGRAMM? 4 WELCHE

Mehr

Was ist für mich im Alter wichtig?

Was ist für mich im Alter wichtig? Was ist für mich im Alter Spontane Antworten während eines Gottesdienstes der 57 würdevoll leben können Kontakt zu meiner Familie trotz Einschränkungen Freude am Leben 60 neue Bekannte neuer Lebensabschnitt

Mehr

Also: Wie es uns geht, das hat nichts mit dem zu tun, ob wir an Gott glauben.

Also: Wie es uns geht, das hat nichts mit dem zu tun, ob wir an Gott glauben. Liebe Schwestern und Brüder, Ich möchte mit Ihnen über die Jahreslosung dieses Jahres nachdenken. Auch wenn schon fast 3 Wochen im Jahr vergangen sind, auch wenn das Jahr nicht mehr wirklich neu ist, auch

Mehr

Noch bei Trost? Alternative Gedanken zur Jahreslosung 2016 ICH WILL EUCH TRÖSTEN, WIE EINEN SEINE MUTTER TRÖSTET Jesaja 66, 13

Noch bei Trost? Alternative Gedanken zur Jahreslosung 2016 ICH WILL EUCH TRÖSTEN, WIE EINEN SEINE MUTTER TRÖSTET Jesaja 66, 13 Noch bei Trost? Seite 1 Noch bei Trost? Alternative Gedanken zur Jahreslosung 2016 ICH WILL EUCH TRÖSTEN, WIE EINEN SEINE MUTTER TRÖSTET Jesaja 66, 13 Ein fünfzigjähriger Mann in beruflich verantwortlicher

Mehr

B: bei mir war es ja die X, die hat schon lange probiert mich dahin zu kriegen, aber es hat eine Weile gedauert.

B: bei mir war es ja die X, die hat schon lange probiert mich dahin zu kriegen, aber es hat eine Weile gedauert. A: Ja, guten Tag und vielen Dank, dass du dich bereit erklärt hast, das Interview mit mir zu machen. Es geht darum, dass viele schwerhörige Menschen die Tendenz haben sich zurück zu ziehen und es für uns

Mehr

Informationen und Fragen zur Aufnahme eines Pflegekindes

Informationen und Fragen zur Aufnahme eines Pflegekindes Vermittlungsstelle (Stempel) Name: Datum: Informationen und Fragen zur Aufnahme eines Pflegekindes Sie überlegen sich, ein Pflegekind aufzunehmen. Damit werden spezielle Fragen auf Sie zukommen, z. B.

Mehr

Protokoll des Arbeitskreises Krankenhäuser vom 07. September 2011. Vergiss mich nicht Patenschaftsprojekt für Kinder von suchtmittelabhängigen Eltern

Protokoll des Arbeitskreises Krankenhäuser vom 07. September 2011. Vergiss mich nicht Patenschaftsprojekt für Kinder von suchtmittelabhängigen Eltern Landesstelle Berlin für Suchtfragen e.v. Gierkezeile 39 10585 Berlin Landesstelle Berlin für Suchtfragen e.v. Protokoll des Arbeitskreises Krankenhäuser vom 07. September 2011 Vergiss mich nicht Patenschaftsprojekt

Mehr

Wenn Eltern erkranken Belastungen von Kindern und Jugendlichen krebserkrankter Erwachsener

Wenn Eltern erkranken Belastungen von Kindern und Jugendlichen krebserkrankter Erwachsener CAMPUS GROSSHADERN PSYCHO-ONKOLOGIE AN DER MEDIZINISCHEN KLINIK UND POLIKLINIK III Wenn Eltern erkranken Belastungen von Kindern und Jugendlichen krebserkrankter Erwachsener Pia Heußner Psycho-Onkologie

Mehr

Eltern kennen Ihr Kind am allerbesten... Geburtsdatum: Religion: Staatsbürgerschaft: Vater, Vor- und Zuname: geboren am:

Eltern kennen Ihr Kind am allerbesten... Geburtsdatum: Religion: Staatsbürgerschaft: Vater, Vor- und Zuname: geboren am: LIEBE ELTERN Er(Be)ziehung Das Zusammenspiel zwischen den Lebenswelten der Kinder in der Familie / im Umfeld und der Lebenswelt in der Kinderbetreuungseinrichtung ist Voraussetzung für qualitätsvolle Betreuungs-

Mehr

regelmäßige Teilnahme an der Angehörigenund Betreuungsgruppe

regelmäßige Teilnahme an der Angehörigenund Betreuungsgruppe HALMA e.v./sabine Seipp Berliner Platz 8 97080 Würzburg www.halmawuerzburg.de sabine.seipp@halmawuerzburg.de Ausgangslage: vermehrt Anfragen von berufstätig pflegenden Ehepartnern 2006 Bedürfnisse der

Mehr

DIPLOM PSYCHOLOGE UWE MINDE PSYCHOLOGISCHER PSYCHOTHERAPEUT, VERHALTENSTHERAPIE, ALLE KASSEN. Vorbemerkung

DIPLOM PSYCHOLOGE UWE MINDE PSYCHOLOGISCHER PSYCHOTHERAPEUT, VERHALTENSTHERAPIE, ALLE KASSEN. Vorbemerkung Vorbemerkung Wenn sie diesen Fragebogen lesen, haben Sie sich zu einer Psychotherapie entschieden. Im Vorfeld möchte ich Ihnen einige Informationen geben. Psychotherapie ist eine Leistung der Krankenkassen.

Mehr

ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu.

ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu. ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu. Seite 2 7 Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt, dann stellen sich unweigerlich viele Fragen:

Mehr

Die Bedeutung psychischer Störungen der Eltern für die kindliche Entwicklung

Die Bedeutung psychischer Störungen der Eltern für die kindliche Entwicklung Die Bedeutung psychischer Störungen der Eltern für die kindliche Entwicklung Priv. Dozentin Dr. med. Michele Noterdaeme Heckscher Klinikum für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Psychosomatik. Psychotherapie

Mehr

Blaukreuz-Zentrum Hagen Blaues Kreuz Diakoniewerk mildtätige GmbH. MENSCH SUCHT SPIEL Hilfe für Glücksspielsüchtige

Blaukreuz-Zentrum Hagen Blaues Kreuz Diakoniewerk mildtätige GmbH. MENSCH SUCHT SPIEL Hilfe für Glücksspielsüchtige Blaukreuz-Zentrum Hagen Blaues Kreuz Diakoniewerk mildtätige GmbH MENSCH SUCHT SPIEL Hilfe für Glücksspielsüchtige Alles aufs Spiel gesetzt? Das Spiel hatte mich voll gepackt. Jetzt habe ich den Weg daraus

Mehr

- Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern - Caritas

- Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern - Caritas 12.10.2013 ist ein Kooperationsprojekt von verband Rhein-Kreis Neuss e.v. Sozialdienste Rhein-Kreis Neuss GmbH SkF Sozialdienst katholischer Frauen e.v. Es ist ein Angebot für Menschen im Rhein-Kreis Neuss

Mehr

Adhara Fragenbogen. 1.) Vertrauen Sie darauf, vom Leben mit allem Notwendigen versorgt zu werden?

Adhara Fragenbogen. 1.) Vertrauen Sie darauf, vom Leben mit allem Notwendigen versorgt zu werden? 1.) Vertrauen Sie darauf, vom Leben mit allem Notwendigen versorgt zu werden? 2.) Überkommen Sie je Existenzängste? 3.) Fühlen Sie sich geerdert? 4.) Kennen Sie einen Menschen, der gut geerdet ist? 5.)

Mehr

Bewerbung um die Aufnahme eines Pflegekindes

Bewerbung um die Aufnahme eines Pflegekindes Bewerbung um die Aufnahme eines Pflegekindes 1. Datenblatt Familienname: Vorname: Geburtsname: Geburtsdatum: Geburtsort: Staatsangehörigkeit: Konfession: Krankenversicherung bei Adresse: privat dienstlich

Mehr

Anleitung. Empowerment-Fragebogen VrijBaan / AEIOU

Anleitung. Empowerment-Fragebogen VrijBaan / AEIOU Anleitung Diese Befragung dient vor allem dazu, Sie bei Ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen. Anhand der Ergebnisse sollen Sie lernen, Ihre eigene Situation besser einzuschätzen und eventuell

Mehr

Dipl.-Psych. Thomas Abel Psychologischer Psychotherapeut Psychoanalytiker (DGIP) Hinweise zur Erstellung eines Lebensberichtes

Dipl.-Psych. Thomas Abel Psychologischer Psychotherapeut Psychoanalytiker (DGIP) Hinweise zur Erstellung eines Lebensberichtes Dipl.-Psych. Thomas Abel Psychologischer Psychotherapeut Psychoanalytiker (DGIP) Leibnizstr. 21, 10625 Berlin E-Mail: info@praxis -abel.de Tel.: (030) 31505008 Fax: (030) 31505068 Internet: www.praxis

Mehr

Ist Internat das richtige?

Ist Internat das richtige? Quelle: http://www.frauenzimmer.de/forum/index/beitrag/id/28161/baby-familie/elternsein/ist-internat-das-richtige Ist Internat das richtige? 22.02.2011, 18:48 Hallo erstmal, ich möchte mir ein paar Meinungen

Mehr

Für Geburt, Taufe, Kommunion, Konfirmation, Geburtstage, Trauerfeiern und vieles mehr Mit Musterreden, Zitaten und Sprichwörtern

Für Geburt, Taufe, Kommunion, Konfirmation, Geburtstage, Trauerfeiern und vieles mehr Mit Musterreden, Zitaten und Sprichwörtern Y V O N N E J O O S T E N Für Geburt, Taufe, Kommunion, Konfirmation, Geburtstage, Trauerfeiern und vieles mehr Mit Musterreden, Zitaten und Sprichwörtern 5 Inhalt Vorwort.................................

Mehr

Psychosen. By Kevin und Oliver

Psychosen. By Kevin und Oliver Psychosen By Kevin und Oliver 9. Umgang Inhaltsverzeichnis 1. Definition Psychosen 2. Häufigkeit 3. Ursachen 4. Formen / Symptome 5. Phasen einer Psychose 6. Diagnosen 7. Medikamente 8. Therapie Definition

Mehr

Wenn der Papa die Mama haut

Wenn der Papa die Mama haut Pixie_Umschlag2 22:48 Uhr Herausgegeben von: Seite 1 Wenn der Papa die Mama haut Sicherheitstipps für Mädchen und Jungen Landesarbeitsgemeinschaft Autonomer Frauenhäuser Nordrhein-Westfalen Postfach 50

Mehr

Für Jugendliche ab 12 Jahren. Was ist eine Kindesanhörung?

Für Jugendliche ab 12 Jahren. Was ist eine Kindesanhörung? Für Jugendliche ab 12 Jahren Was ist eine Kindesanhörung? Impressum Herausgabe Ergebnis des Projekts «Kinder und Scheidung» im Rahmen des NFP 52, unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea Büchler und Dr.

Mehr

Formen des Zuhörens. Universität Mannheim Seminar: Psychologische Mechanismen bei körperlichen Krankheiten

Formen des Zuhörens. Universität Mannheim Seminar: Psychologische Mechanismen bei körperlichen Krankheiten Formen des Zuhörens Universität Mannheim Seminar: Psychologische Mechanismen bei körperlichen Krankheiten Prof. Dr. Claus Bischoff Psychosomatische Fachklinik Bad DürkheimD Gesetzmäßigkeiten der Kommunikation

Mehr

P A T E N G E S U C H T FÜR DIESE KINDER (Kenia)

P A T E N G E S U C H T FÜR DIESE KINDER (Kenia) 91 Ledama Kipos (7) Ledama besucht die erste Klasse der Oloishaiki Primary School in Olereko. Er ist ein aufgeschlossener Junge, der in der Schule hart arbeitet. Seine Eltern sind jedoch beide Alkoholiker

Mehr

Betreuender Elternteil. Ko-elterliche Interaktion

Betreuender Elternteil. Ko-elterliche Interaktion FAGS-Itemzuordnung (betr) 1/5 Betreuender Elternteil Ko-elterliche Interaktion Elterliche Kommunikation: Es kommt mit meinem Ex-Partner problemlos eine kurze Unterhaltung in entspannter Atmosphäre zustande.

Mehr

Krank gesund; glücklich unglücklich; niedergeschlagen froh?

Krank gesund; glücklich unglücklich; niedergeschlagen froh? Krank gesund; glücklich unglücklich; niedergeschlagen froh? Stimmungen schwanken Seit Jahren macht sich im Gesundheitsbereich ein interessantes Phänomen bemerkbar es werden immer neue Krankheitsbilder

Mehr

In leichter Sprache Gewalt beim Pflegen und Betreuen Was Sie darüber wissen sollten

In leichter Sprache Gewalt beim Pflegen und Betreuen Was Sie darüber wissen sollten Bremer Forum gegen Gewalt in Pflege und Betreuung Wer sind wir? Wir sind Menschen, die sich mit diesem Thema beschäftigen, weil sie beruflich, ehrenamtlich oder privat damit zu tun haben. Wir treffen uns

Mehr

Psychologische Begleitung bei chronischen und onkologischen Erkrankungen

Psychologische Begleitung bei chronischen und onkologischen Erkrankungen Psychologische Begleitung bei chronischen und onkologischen Erkrankungen Die Diagnose Die Diagnose, an Krebs erkrankt zu sein, ist für die meisten Menschen erst einmal ein Schock. Das Leben scheint angehalten

Mehr

'Weibliche Selbstsicherheit'

'Weibliche Selbstsicherheit' I N S T I T U T F Ü R D E M O S K O P I E A L L E N S B A C H 'Weibliche Selbstsicherheit' Präsentation der 'Selbst & Sicher Studie' im Auftrag von Procter & Gamble am 3. November 2000 in Frankfurt Außerordentlich

Mehr

Pflegehelden Pflege und Betreuung rund um die Uhr. Pflege von Herzen. Für ein besseres Leben. 24 Stunden

Pflegehelden Pflege und Betreuung rund um die Uhr. Pflege von Herzen. Für ein besseres Leben. 24 Stunden Pflegehelden Pflege und Betreuung rund um die Uhr Einfach, Pflege von Herzen. Für ein besseres Leben. 24 Stunden Betreuung zuhause. Von Mensch zu Mensch. zuverlässig und bewährt. Pflege zuhause: Die bessere

Mehr

Du bist da, Léonie. Patenschaft der Stiftung Mütterhilfe

Du bist da, Léonie. Patenschaft der Stiftung Mütterhilfe Du bist da, wie wunderbar! Léonie Patenschaft der Stiftung Mütterhilfe Möchten Sie Patin oder Pate werden? Kinder zu haben ist eine wunderbare Sache und jeder Fortschritt, den ein Kind macht, ist ein Ereignis.

Mehr

* Ich bin müde. Meine Mutter hat mich vor anderthalb Stunden geweckt. Im Auto bin ich

* Ich bin müde. Meine Mutter hat mich vor anderthalb Stunden geweckt. Im Auto bin ich Dipl.-Psych. Ann Kathrin Scheerer, Hamburg, Psychoanalytikerin (DPV/IPV) Krippenbetreuung - aus der Sicht der Kinder Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin, 11.2.2008 Wenn wir die Sicht der Kinder in dieser

Mehr

Tipps für Paare, Schwiegermütter, Schwiegertöchter, Söhne und Ehemänner

Tipps für Paare, Schwiegermütter, Schwiegertöchter, Söhne und Ehemänner Tipps für Paare, Schwiegermütter, Schwiegertöchter, Söhne und Ehemänner für Paare Jedes Paar muss miteinander einen eigenen Stil finden inbezug auf Regeln, Ansichten, Wertehaltung und Kommunikation für

Mehr

Eltern 2015 wie geht es uns? Und unseren Kindern?

Eltern 2015 wie geht es uns? Und unseren Kindern? Studien 2015 Eltern 2015 wie geht es uns? Und unseren Kindern? Marie-Luise Lewicki & Claudia Greiner-Zwarg Berlin, 12.01.2015 S T U D I E 1 S T U D I E 2 Ansprüche ans Elternsein Wie geht es unseren Kindern?

Mehr

Sibylle Mall // Medya & Dilan

Sibylle Mall // Medya & Dilan Sibylle Mall // Medya & Dilan Dilan 1993 geboren in Bruchsal, Kurdin, lebt in einer Hochhaussiedlung in Leverkusen, vier Brüder, drei Schwestern, Hauptschulabschluss 2010, Cousine und beste Freundin von

Mehr

Der Paten-Club. Laura:

Der Paten-Club. Laura: Ricarda-Huch-Gymnasium Gelsenkirchen Städtische Schule der Sekundarstufen I u. II mit englisch bilingualem und naturwissenschaftlichem Zweig Telefon 02 09 / 957 000 Fax 02 09 / 957 00 200 E-Mail rhg@rhg-ge.de

Mehr

Wir feiern die Konfirmation in unserer neuen Familie

Wir feiern die Konfirmation in unserer neuen Familie Wir feiern die Konfirmation in unserer neuen Familie Informationen und Anregungen für die Gestaltung des Konfirmationsfestes für getrennt lebende Eltern Aus Kindern werden Konfirmanden Mit der Konfirmation

Mehr

Kurzer Bericht über die

Kurzer Bericht über die SAB Patenschaft Projekt Patenkind: AN Chivan Pateneltern: Polzien, Christine und Peter Kurzer Bericht über die Lebens-Situation der Müllsammlerfamilie AN und die Durchführung des humanitären Projektes

Mehr

Vergessene Kinder. Wo finden Kinder psychisch kranker Eltern Unterstützung? Dr. Elisabeth Horstkotte, MPH Gesundheitsamt Bremen

Vergessene Kinder. Wo finden Kinder psychisch kranker Eltern Unterstützung? Dr. Elisabeth Horstkotte, MPH Gesundheitsamt Bremen Vergessene Kinder Wo finden Kinder psychisch kranker Eltern Unterstützung? Dr. Elisabeth Horstkotte, MPH Gesundheitsamt Bremen 61. Wissenschaftlicher Kongress BVÖGD in Trier - 14.05.2011 Kinder psychisch

Mehr

Ja, hallo. Mein Name ist Marina und ich lebe in einer Regenbogenfamilie - und irgendwie mag ich den Ausdruck :-)

Ja, hallo. Mein Name ist Marina und ich lebe in einer Regenbogenfamilie - und irgendwie mag ich den Ausdruck :-) Gemeinschaft in einer Regenbogenfamilie Ja, hallo. Mein Name ist Marina und ich lebe in einer Regenbogenfamilie - und irgendwie mag ich den Ausdruck :-) Ich bin 35 Jahre und habe vor 5 Jahren meine jetzige

Mehr

Heilsarmee Brocki, Zürich

Heilsarmee Brocki, Zürich Heilsarmee Brocki, Zürich Karin Wüthrich, Sozialpädagogin, Heilsarmee Als Herr K. im Herbst 2008 krankgeschrieben wurde, habe ich vom Brockileiter Schweiz den Auftrag bekommen, die Wiedereingliederung

Mehr

Seite 1 Das trägerübergreifende Persönliche Budget So können Menschen mit Behinderung mehr selber bestimmen

Seite 1 Das trägerübergreifende Persönliche Budget So können Menschen mit Behinderung mehr selber bestimmen Seite 1 Das trägerübergreifende Persönliche Budget So können Menschen mit Behinderung mehr selber bestimmen Seite 2 Inhaltsverzeichnis Seite 4 6 Vorwort von Olaf Scholz Bundesminister für Arbeit und Soziales

Mehr

Rehabilitandenbefragung

Rehabilitandenbefragung (Version J) Rehabilitandenbefragung Rehabilitandenbefragung Kinder- und Jugendlichen-Rehabilitation Fragebogen für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahre Fragebogen-Version: J Anonymisierungsnummer Hinweise

Mehr

ANAMNESEBOGEN SUCHT ( D. KUNZKE)

ANAMNESEBOGEN SUCHT ( D. KUNZKE) ANAMNESEBOGEN SUCHT ( D. KUNZKE) Bitte beantworten Sie schriftlich die folgenden Fragen Bitte lassen Sie keine Fragen aus. Benutzen Sie für die Beantwortung nicht die vorliegenden Blätter, sondern schreiben

Mehr

Fragebogen - Erstuntersuchung

Fragebogen - Erstuntersuchung Department für Psychosomatik der Abteilung für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin OA Dr. Walter Neubauer A-4710 Grieskirchen, Wagnleithner Straße 27 Tel: 07248/ 601 2100 Fax: 07248/ 601 2109

Mehr

Meinungen und Einstellungen der Väter in Deutschland

Meinungen und Einstellungen der Väter in Deutschland Meinungen und Einstellungen der Väter in Deutschland 30. Oktober 2013 n3376/28958 Le Max-Beer-Str. 2/4 10119 Berlin Telefon: (0 30) 6 28 82-0 Inhaltsverzeichnis Vorbemerkung 2 1. Leben mit Kind 3 1.1 Gefühlslage

Mehr

Bis jetzt gelingt mir das ganz gut Bahar S. im Gespräch mit Jessica J.

Bis jetzt gelingt mir das ganz gut Bahar S. im Gespräch mit Jessica J. Bis jetzt gelingt mir das ganz gut Bahar S. im Gespräch mit Jessica J. Bahar S. und Jessica J. besuchen das Berufskolleg im Bildungspark Essen. Beide lassen sich zur Erzieherin ausbilden. Im Interview

Mehr

Anne Frank, ihr Leben

Anne Frank, ihr Leben Anne Frank, ihr Leben Am 12. Juni 1929 wird in Deutschland ein Mädchen geboren. Es ist ein glückliches Mädchen. Sie hat einen Vater und eine Mutter, die sie beide lieben. Sie hat eine Schwester, die in

Mehr

SOS: Trennung vom Partner

SOS: Trennung vom Partner DEMIE AKA E-MAIL-SEMINAR SOS: Trennung vom Partner Was tun bei Liebeskummer? Notfallpaket A. Vorsicht, Notfall! Diese Maßnahmen helfen Ihnen nach einer Trennung Liebe Teilnehmerin, lieber Teilnehmer an

Mehr

Meine typischen Verhaltensmuster

Meine typischen Verhaltensmuster Arbeitsblatt: Meine typischen Verhaltensmuster Seite 1 Meine typischen Verhaltensmuster Was sagen sie mir in Bezug auf meine berufliche Orientierung? Es gibt sehr unterschiedliche Formen, wie Menschen

Mehr

Anleitung für Backup und Absenden des Fragebogens

Anleitung für Backup und Absenden des Fragebogens Anleitung für Backup und Absenden des Fragebogens 1) Für den Zugriff auf die Backup Optionen und Absenden des Fragebogens, Klicken Sie auf "Mailen", die sich auf der letzten Seite des Dokuments : 2) Ein

Mehr

SAKSA. Engagieren Sie!

SAKSA. Engagieren Sie! SAKSA Engagieren Sie! Mannerheimin Lastensuojeluliiton Varsinais-Suomen piiri ry Perhetalo Heideken (Familienhaus Heideken) Sepänkatu 3 20700 Turku Tel. +358 2 273 6000 info.varsinais-suomi@mll.fi varsinaissuomenpiiri.mll.fi

Mehr

Alles gut!? ist im Rahmen eines Konflikttrainings bei PINK entstanden

Alles gut!? ist im Rahmen eines Konflikttrainings bei PINK entstanden Alles gut!? Tipps zum Cool bleiben, wenn Erwachsene ständig was von dir wollen, wenn dich Wut oder Aggressionen überfallen oder dir einfach alles zu viel wird. Alles gut!? ist im Rahmen eines Konflikttrainings

Mehr

Alleinerziehende Väter

Alleinerziehende Väter Alleinerziehende Väter Referenten: Johanna Hub Heiko Lenz Gliederung Alleinerziehende Väter - Allgemein - Juristisch - Familien mit Kindern unter 18 Jahren, Vergleich: Alte und neue Bundesländer - Alleinerziehende

Mehr

WIE ICH STERBEN MÖCHTE

WIE ICH STERBEN MÖCHTE WIE ICH STERBEN MÖCHTE GLARNER PATIENTENVERFÜGUNG EINFÜHRUNG Die Lebenszeit auf dieser Welt ist für jeden Menschen begrenzt. Zum Leben gehört der Tod. Unter anderem dank der modernen Medizin ist es vielen

Mehr

S-15155 / - 1 - Fragebogennummer: ... BITTE VERWENDEN SIE DIESEN FRAGEBOGEN NUR FÜR 9-10JÄHRIGE KINDER ÜBUNGSFRAGEN

S-15155 / - 1 - Fragebogennummer: ... BITTE VERWENDEN SIE DIESEN FRAGEBOGEN NUR FÜR 9-10JÄHRIGE KINDER ÜBUNGSFRAGEN S-15155 / - 1 - Fragebogennummer: Umfrage S-15155 / SA-Kinder April 2010 1-4 Fnr/5-8 Unr/9 Vers... BITTE VERWENDEN SIE DIESEN FRAGEBOGEN NUR FÜR 9-10JÄHRIGE KINDER ÜBUNGSFRAGEN Seite 1 S-15155 / - 2 -

Mehr

Die Wünsche und Erfahrungen, Sorgen und Ängste der Eltern begleiten den Schuleintritt. Die Kinder sind nicht ohne ihre Eltern zu haben.

Die Wünsche und Erfahrungen, Sorgen und Ängste der Eltern begleiten den Schuleintritt. Die Kinder sind nicht ohne ihre Eltern zu haben. Vom Erstkontakt zur Zusammenarbeit mit Eltern Netzwerk web Aufbau 4 Postulate zum Einstieg Die Sicht der Eltern die Sicht der Fachpersonen Heilpädagogik-Kongress in Bern 2. September 2009 Beziehungs- und

Mehr

Kindheit braucht Familie

Kindheit braucht Familie em. Prof. Dr. Richard Münchmeier Freie Universität Berlin Kindheit braucht Familie 50 Jahre Albert-Schweitzer Schweitzer- Kinderdorf in Berlin 10. September 2010 1. Was wissen wir über Kindheit und Aufwachsen

Mehr

Fachtagung Wittlich Sucht und Elternschaft Brigitte Münzel, Fortbildung Supervision Coaching

Fachtagung Wittlich Sucht und Elternschaft Brigitte Münzel, Fortbildung Supervision Coaching Fachtagung Wittlich Sucht und Elternschaft 1 Epidemiologie 14 % der Schwangeren konsumieren gelegentlich Alkohol in der Schwangerschaft (Bergmann et. al. 2007) Alkoholkonsum in der Schwangerschaft gilt

Mehr

Leben im Alter im Erzbistum Köln Umfrage im Auftrag des Diözesan-Caritasverbandes für das Erzbistum Köln e.v.

Leben im Alter im Erzbistum Köln Umfrage im Auftrag des Diözesan-Caritasverbandes für das Erzbistum Köln e.v. Umfrage im Auftrag des Diözesan-Caritasverbandes für das Erzbistum Köln e.v. Januar 2010 Untersuchungslage Grundgesamtheit: Deutschsprachige Bevölkerung im Erzbistum Köln ab 40 Jahren Stichprobe: Repräsentative

Mehr

NAH dran Lübeck Netzwerk für Alleinerziehende in der Hansestadt Lübeck

NAH dran Lübeck Netzwerk für Alleinerziehende in der Hansestadt Lübeck Fragebogen zur Erfassung der Lebenssituation von Alleinerziehenden in der Hansestadt Lübeck Liebe/r Alleinerziehende/r! Das Ziel von NAH dran Lübeck ist es die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Alleinerziehenden

Mehr

HOFFNUNG. Wenn ich nicht mehr da bin, bin ich trotzdem hier. Leb in jeder Blume, atme auch in dir.

HOFFNUNG. Wenn ich nicht mehr da bin, bin ich trotzdem hier. Leb in jeder Blume, atme auch in dir. I HOFFNUNG Wenn ich nicht mehr da bin, bin ich trotzdem hier. Leb in jeder Blume, atme auch in dir. Wenn ich nicht mehr da bin, ist es trotzdem schön. Schließe nur die Augen, und du kannst mich sehn. Wenn

Mehr

Wie wir einen Neuen in die Klasse bekommen, der heißt Französisch und ist meine Rettung

Wie wir einen Neuen in die Klasse bekommen, der heißt Französisch und ist meine Rettung 1. Kapitel Wie wir einen Neuen in die Klasse bekommen, der heißt Französisch und ist meine Rettung Und ich hatte mir doch wirklich fest vorgenommen, meine Hausaufgaben zu machen. Aber immer kommt mir was

Mehr

Krebs und Partnerschaft Bedürfnisse (an)erkennen

Krebs und Partnerschaft Bedürfnisse (an)erkennen Interview mit Frau Dr. Pia Heußner vom Mai 2012 Krebs und Partnerschaft Bedürfnisse (an)erkennen Die Diagnose Krebs ist für jede Partnerschaft eine große Herausforderung. Wie hält das Paar die Belastung

Mehr

Allgemeiner Fragebogen zu Therapiebeginn

Allgemeiner Fragebogen zu Therapiebeginn 1 NAME: Datum: Allgemeiner Fragebogen zu Therapiebeginn Das Ziel dieses Fragebogens besteht darin, ein umfassendes Bild von der Umwelt zu bekommen, in der Sie leben und in der Sie aufgewachsen sind. In

Mehr

im Beruf Gespräche führen: Bei einem Bewerbungsgespräch wichtige Informationen verstehen und eigene Vorstellungen äußern

im Beruf Gespräche führen: Bei einem Bewerbungsgespräch wichtige Informationen verstehen und eigene Vorstellungen äußern 1 Arbeiten Sie mit Ihrer Partnerin / Ihrem Partner. Was denken Sie: Welche Fragen dürfen Arbeitgeber in einem Bewerbungsgespräch stellen? Welche Fragen dürfen sie nicht stellen? Kreuzen Sie an. Diese Fragen

Mehr

Alleinerziehend in M-V Ergebnisse der Mütterstudie des Kompetenzzentrums Vereinbarkeit Leben in MV

Alleinerziehend in M-V Ergebnisse der Mütterstudie des Kompetenzzentrums Vereinbarkeit Leben in MV Alleinerziehend in M-V Ergebnisse der Mütterstudie des Kompetenzzentrums Vereinbarkeit Leben in MV Thomas Höll Kompetenzzentrum Vereinbarkeit Leben in MV Fragen vorweg Hat allein Erziehen auch Vorteile?

Mehr

Auf der Suche nach dem großen Glück

Auf der Suche nach dem großen Glück Auf der Suche nach dem großen Glück Unsere Glaubenssätze bestimmen, wie wir das Glück erleben Fast jeder von uns hat im Laufe des Lebens erfahren, dass das Glück nicht lange anhält. Ebenso, dass Wunder

Mehr

Das Thema von diesem Text ist: Geld-Verwaltung für Menschen mit Lernschwierigkeiten

Das Thema von diesem Text ist: Geld-Verwaltung für Menschen mit Lernschwierigkeiten Das Thema von diesem Text ist: Geld-Verwaltung für Menschen mit Lernschwierigkeiten Dieser Text ist von Monika Rauchberger. Monika Rauchberger ist die Projekt-Leiterin von Wibs. Wibs ist eine Beratungs-Stelle

Mehr

Video-Thema Begleitmaterialien

Video-Thema Begleitmaterialien BERUFSAUSSTIEG ALS CHANCE Obwohl sie gut verdienen, sind viele Menschen in Deutschland mit ihrer Arbeit nicht zufrieden. Manche steigen deshalb aus ihrem alten Beruf aus und machen sich selbstständig.

Mehr

www.kinderzentrum-mecklenburg.de

www.kinderzentrum-mecklenburg.de www.kinderzentrum-mecklenburg.de 09:00-09:15 Uhr Eröffnung Elisabeth Jecht, Diplom-Psychologin, Kinderzentrum Mecklenburg 09:15-10:00 Uhr Trennung und Scheidung im Erleben der Kinder Elisabeth Jecht, Diplom-Psychologin,

Mehr

Beratung für Familien mit einem psychisch erkrankten Elternteil

Beratung für Familien mit einem psychisch erkrankten Elternteil Beratung für Familien mit einem psychisch erkrankten Elternteil Psychiatrische Institutsambulanz Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie II am Bezirkskrankenhaus Günzburg Ärztlicher Direktor: Prof. Dr.

Mehr

7. Was heißt Gleichstellung bei Partnerschaft und Sexualität?

7. Was heißt Gleichstellung bei Partnerschaft und Sexualität? 7. Was heißt Gleichstellung bei Partnerschaft und Sexualität? Was ist Sexualität? Wir denken, dass das für alle etwas anderes ist. Aber egal: Jeder und jede hat das Recht darauf, Sexualität zu leben. Sexualität

Mehr

Folgen des Partydrogenkonsums. Impressionen aus dem Forum von eve&rave

Folgen des Partydrogenkonsums. Impressionen aus dem Forum von eve&rave Folgen des Partydrogenkonsums Impressionen aus dem Forum von eve&rave 1 eve&rave (Schweiz) Eve&Rave ist eine unabhängige, szenennahe Organisation und setzt sich - mit einer akzeptierenden Haltung - für

Mehr

Name,Vorname: Geburtsdatum: Ort/Land: Familienstand: Mit wem leben Sie zur Zeit zusammen (zählen Sie alle Personen auf)?

Name,Vorname: Geburtsdatum: Ort/Land: Familienstand: Mit wem leben Sie zur Zeit zusammen (zählen Sie alle Personen auf)? Ich will Anamnesebogen Helenenstr. 10, 65183 Wiesbaden Schieben Acker 1, 65623 Netzbach Die Aufgabe des Fragebogens besteht darin, einen umfassenden Eindruck Ihres lebensgeschichtlichen Hintergrunds zu

Mehr

Die ersten Tage in der Kinderkrippe

Die ersten Tage in der Kinderkrippe VEREINIGTE HOSPITIEN STIFTUNG DES ÖFFENTLICHEN RECHTS KINDERKRIPPE RULÄNDER HOF Die ersten Tage in der Kinderkrippe Elterninformation zur Eingewöhnungszeit in der Kinderkrippe des Ruländer Hofes Inhaltsverzeichnis

Mehr

Nicht von schlechten Eltern

Nicht von schlechten Eltern Nicht von schlechten Eltern Informationen für psychisch kranke Eltern und ihre Partner zum Umgang mit ihren Kindern Was geschieht mit den Kindern? Es kann sein, dass in einer Familie ein Elternteil unter

Mehr

Arbeitsheft 6. Beratung oder Therapie? Success. Arbeitshefte für die Praxis. Hannes Sieber. Psychopathologie für Berater, Trainer und Führungskräfte

Arbeitsheft 6. Beratung oder Therapie? Success. Arbeitshefte für die Praxis. Hannes Sieber. Psychopathologie für Berater, Trainer und Führungskräfte Success Weil Persönlichkeit entscheidet Arbeitshefte für die Praxis Arbeitsheft 6 Hannes Sieber Beratung oder Therapie? Psychopathologie für Berater, Trainer und Führungskräfte Sicherheit im Umgang mit

Mehr

Dissertationsvorhaben Begegnung, Bildung und Beratung für Familien im Stadtteil - eine exemplarisch- empirische Untersuchung-

Dissertationsvorhaben Begegnung, Bildung und Beratung für Familien im Stadtteil - eine exemplarisch- empirische Untersuchung- Code: N03 Geschlecht: 8 Frauen Institution: FZ Waldemarstraße, Deutschkurs von Sandra Datum: 01.06.2010, 9:00Uhr bis 12:15Uhr -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Mehr

sorgerechtsverfügung ... damit Ihre Kinder im Notfall gut versorgt sind Meine persönlichen Daten Vorname/Nachname Geburtsdatum, -ort PLZ/Ort

sorgerechtsverfügung ... damit Ihre Kinder im Notfall gut versorgt sind Meine persönlichen Daten Vorname/Nachname Geburtsdatum, -ort PLZ/Ort ... damit Ihre Kinder im Notfall gut versorgt sind Meine persönlichen Daten Frau Herr Vorname/Nachname Geburtsdatum, -ort Straße/Hausnummer PLZ/Ort Telefon E-Mail Bestandteile der Sorgerechtsverfügung

Mehr

Für Precious, der so viele Fragen hat, für Sadeq und all die anderen.

Für Precious, der so viele Fragen hat, für Sadeq und all die anderen. Für Precious, der so viele Fragen hat, für Sadeq und all die anderen. Franz-Joseph Huainigg Inge Fasan Wahid will Bleiben mit Illustrationen von Michaela Weiss 8 Es gab Menschen, die sahen Wahid komisch

Mehr

Mini-Fitness-Training

Mini-Fitness-Training Dr. Anne Katrin Matyssek Mini-Fitness-Training für die Seele Wie Sie Ihre psychische Gesundheit stärken Ein Beitrag zum Thema: GESUNDE PSYCHE STARK IM JOB 1 WAS TUN SIE SCHON, UM IHRE PSYCHE ZU STÄRKEN?

Mehr

Verhalten des Co-Abhängigen

Verhalten des Co-Abhängigen Co Abhängigkeit Dies ist ein Thema das mir sehr am Herzen liegt. Die Co Abhängigkeit kommt in den besten Familien vor. Auch in meiner Familie war zuerst meine Mutter. als ich dann massiv zu trinken begann

Mehr